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 Betreff des Beitrags: Was tut sich die nächsten 8 Wochen
BeitragVerfasst: 7. Feb 2018, 14:08 
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Registriert: 27. Mär 2010, 14:04
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Hallo zusammen!

Da ich jetzt (mal wieder) vor einer ungewissen Zukunft stehe, habe ich die große Tafel gelegt, was sich die nächsten 8 Wochen tut.

Zu finden ist die hier. Ansonsten kann die Grafik auch hier angesehen werden.

Ganz schlau werde ich da jetzt ehrlich gesagt nicht draus. Ich bin wohl schon zu lange abstinent ;)

Da jetzt eine Phase (wieder) zu Ende ist, gehe ich aus dem Bild raus. Und das was neues anfängt macht wohl auch deutlich, das ich auf dem Haus des Sarges liege.

Was fällt Euch zu dem Bild ein?

Vielleicht noch ein paar Infos:

Zur Zeit bin ich freigestellt, meine Kündigung ist zum 10. (!) datiert.

Nach reichlich 15 Jahren auf der Straße als Kraftfahrer zieht es mich jetzt aber ins Büro. Zum einen nervt mich der Straßenverkehr gewaltig, zum anderen gibt es da nicht wirklich mehr etwas, das mich in irgendeiner Art und Weise herausfordern würde. Routine schön und gut, aber bisschen was forderndes darf dann doch dabei sein. Und für irgendwas anderes als Kraftfahrer müssen Handelsschule Wirtschaft und Kaufmännische Ausbildung ja gut gewesen sein.

Die Sachbearbeiterin der Agentur für Arbeit hat ein Einzelcoaching beim Bildungswerk der niedersächsischen Wirtschaft ins Gespräch gebracht. Ein erster Gesprächstermin ist auch schon terminiert.


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BeitragVerfasst: 8. Feb 2018, 15:28 
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Lieber Marcus,

Zitat:
Ganz schlau werde ich da jetzt ehrlich gesagt nicht draus. Ich bin wohl schon zu lange abstinent ;)

Da jetzt eine Phase (wieder) zu Ende ist, gehe ich aus dem Bild raus. Und das was neues anfängt macht wohl auch deutlich, das ich auf dem Haus des Sarges liege.


Du im Hp 8 für mich ein Hinweis, daß es dir gerade nicht gut geht.

Zitat:
Da ich jetzt (mal wieder) vor einer ungewissen Zukunft stehe, habe ich die große Tafel gelegt, was sich die nächsten 8 Wochen tut.

ich nehme an, daß es für dich die Frage Schwerpunkt "Beruf" hat?

Wenn du dir deine Eckkarten anschaust, hast du deine Kündigung im Blatt liegen 10-35 und 10-25
Du selber 29-33 eine Aufforderung, den Schlüssel in die Hand zu nehmen und aktiv zu werden.
Der Schlüssel liegt im Hp 25.

Da ich nicht weiß nach welchem System zu legst, wäre es gut, deine Zeiten anzugeben, daß man sich nicht verirrt.

Schaue doch mal auf die Pos. um den Anker 15, 16, 22, was fällt dir zu den Karten denn ein?
Oder was sagt dir die senkrechte 28-30-22-35?
die Diagonale 35-16-21-18?

Sicher meldet sich noch jemand, der auch 8x4 legt...
deine eigene Deutung ist mehr als dürftig, da sollte schon mehr kommen - als ich bin gerade abstinent.
:spitze: Versuchs mal...
sonst bist du mit einem GB heillos überfordert.

:hallo:

_________________
liebes Grüßle
Francess


"Lass los und du hast die Hände frei."

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BeitragVerfasst: 8. Feb 2018, 16:58 
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Danke, Francess, für Deine Antwort.

Heillos überfordert würde ich nicht sagen. Nur ich lege eben sehr sehr selten.

Und meine Lenormand-Lehrerin war sehr überzeugt von mir - also so schlecht kann ich dann wohl nicht sein ;)

Zitat:
Du im Hp 8 für mich ein Hinweis, daß es dir gerade nicht gut geht.


Wenn es mit dem Fluss von Geld Probleme gibt, geht es mir nie sehr gut.

Zitat:
Schaue doch mal auf die Pos. um den Anker 15, 16, 22, was fällt dir zu den Karten denn ein?


Neue Wege sind ja in der Tat ein Thema, da ich (in gewisser Weise wohl schon fast Krampfhaft) versuche von der Straße weg ins Büro zu kommen. Und Hilfe / Unterstützung (Bär) ist ja auch schon da.

Die Kündigung spiegelt sich auf jeden Fall in dem Blatt / mit meiner Person (Sense/Herr - Herr/Anker -
Anker / Sense) und dann noch die Mäuse hinter den Fischen.

Die 4er-Reiher spiegelt - wie ich denke - auch sehr deutlich, was da in der Noch-Firma abging. Mit Ehrlichkeit hatte das zumindest nichts zu tun -> Schlangen im Haus des Ankers.

Die von Dir angesprochene Diagonale zeigt meiner Ansicht nach, das ich eben absolut noch nicht weiß, in welche Richtung es jetzt gehen soll. Die Klarheit fehlt. Veränderungen sind ebenfalls blockiert (Ich und die Wege rösseln mit dem Berg)

Ich habe jetzt nicht wirklich ein Zeitsystem. Aber zum Zeitpunkt der Legung lag die Kündigung 9 Tage zurück. Also pro Platz 1 1/2 bis 2 Tage.


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BeitragVerfasst: 8. Feb 2018, 20:19 
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Lieber Marcus,

Zitat:
Und meine Lenormand-Lehrerin war sehr überzeugt von mir - also so schlecht kann ich dann wohl nicht sein ;)

das habe ich auch nicht gesagt, sondern bemängelt, daß du so wenig dazu zu sagen hast.

Zitat:
Die Kündigung spiegelt sich auf jeden Fall in dem Blatt / mit meiner Person (Sense/Herr - Herr/Anker -
Anker / Sense) und dann noch die Mäuse hinter den Fischen.


Die Mäuse hinter den Fischen sagen dir lediglich aus, daß dein Geldfluß weniger sein wird.
Wenn du schaust welche karte sich in den Hp 34 legt, dann hast du die Störche, also kommt eine Veränderung,
im Hp der Störche liegt allerdings der Fuchs, also warnt er dich aufzupassen. Denn in seinem Hp liegt der Berg, es wird also mühsam, was nicht heißt, daß es nicht zu schaffen wäre.

Zitat:
Die 4er-Reiher spiegelt - wie ich denke - auch sehr deutlich, was da in der Noch-Firma abging.

Welche 4er Reihe meinst du?

Zitat:
Mit Ehrlichkeit hatte das zumindest nichts zu tun -> Schlangen im Haus des Ankers.

Das würde ich nun nicht so sehen, die Schlange ist außer einer Pers.karten für mich mehr die Kompikationenkarte,
diese umgeben recht gute Nebenkarten *find in ihrem Hp liegt auch der Klee, sie KK mit 24, also keine Gefahr :spitze:
Im Gegenteil, die Schlange könnte dir bei den Veränderungen event. helfen. 17-7

Zitat:
Die von Dir angesprochene Diagonale zeigt meiner Ansicht nach, das ich eben absolut noch nicht weiß, in welche Richtung es jetzt gehen soll. Die Klarheit fehlt. Veränderungen sind ebenfalls blockiert (Ich und die Wege rösseln mit dem Berg)

Die 35-16-21-18 du vielleicht nicht, doch es liegt doch der Hund (im Hp 5) der dir Klarheit geben könnte.
Außerdem liegt der Reiter im Hp Hund, der Fuchs schaut aus dem Bild, überlege mal, wer das sein könnte, ein Freund- ein Kollege?

Zitat:
Ich habe jetzt nicht wirklich ein Zeitsystem

Da muß ich nun an deiner Lehrerin :ponder: zweifeln, wie sonst willst du wissen, was jetzt ist u was kommt?
Lese ich rechts VG oder lese ich ZK, das ist ein gravierender Unterschied- und nicht immer kannst du die VG komplett nachvollziehen.

Zitat:
Zur Zeit bin ich freigestellt, meine Kündigung ist zum 10. (!) datiert.

genauso liegt sie auch drin, JETZT WICHTIG - eben als Eckkarte, der Rahmen deiner Legung.

Zitat:
Die Sachbearbeiterin der Agentur für Arbeit hat ein Einzelcoaching beim Bildungswerk der niedersächsischen Wirtschaft ins Gespräch gebracht. Ein erster Gesprächstermin ist auch schon terminiert.

Ich lege ja nicht 8x4, doch hast du schon mal gesehen : 11-17-7-27 Na????? es liegt doch so offensichtlich da!

ich wünsche dir einen entspannten Abend.
:hallo:

_________________
liebes Grüßle
Francess


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BeitragVerfasst: 9. Feb 2018, 00:09 
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Registriert: 13. Jan 2018, 21:20
Beiträge: 18
Hallo zusammen,
hallo Marcus,

Marcus hat geschrieben:
> Da ich jetzt (mal wieder) vor einer ungewissen Zukunft stehe, habe ich die große
> Tafel gelegt, was sich die nächsten 8 Wochen tut

kurz vorab: Da ich nicht weiß wo du wie deine ZK (Blickrichtung? Diagonale?) deutest oder welche Karte für dich wie und für was steht, kann ich deine Legung nur nach meiner Art die Karten zu deuten interpretieren. Z.B. ist bei mir nicht die Lilienkarte (30) die Familienkarte sondern das Haus (4). Die Lilienkarte (30) hat für mich eine tiefgreifende mystische Bedeutung, die sich sicherlich auch auf der Ereignisebene als Harmonie und „körperliche Freuden“ ausdrücken kann, jedoch darüber hinaus für viel mehr steht als nur für Harmonie. In der Turmkarte (19) sehe ich auf der Ereignisebene in Bezug auf die Arbeit/Beruf ausschließlich die Selbständigkeit, während die Ankerkarte (35) für mich nur den Beruf, das Arbeitsverhältnis kennzeichnet. Auch arbeite ich überwiegend mit rösseln, Häuserketten und Schnittpunkten der Karten. Darüber hinaus gehe ich auch nicht nach einem strikten System vor, wie z.B. VG, GW und ZK sondern betrachte das Bild als Ganzes, als eine Art fließender Übergang von VG, GW und ZK so dass sich zukünftige Tendenzen fast von allein ergeben. Da ich dich überhaupt nicht kenne, noch nie mit dir geschrieben habe und auch während der Interpretation des Kartenbildes nicht mit dir im direkten Dialog stehen kann, bitte ich dich, sofern ich hier einen Schmarrn schreiben sollte, einfach gedanklich auf „löschen“ zu drücken und alles zu vergessen.

Betrachte ich dein Kartenbild, fällt mir zuallererst auf, dass sowohl die Wolken (6) als auch das Buch (26) im eigenen Haus (Hausplatz) liegen, was diesen Karten eine verstärkende Wirkung auf der Ereignisebene gibt: Angst, Unklarheit (6) von wichtigen Kenntnissen und Informationen (verborgenes Wissen/26) fern- oder abgehalten zu werden. Mit Sterne (16) zu Gast im Haus der Mäuse (23) wird diese Aussage noch einmal bestätigt: Verwirrung trübt die klare Sicht und das Urteilsvermögen (16 HP 23). Darüber hinaus verstärkt sich diese Aussage noch einmal zusätzlich durch Kreuz (36) im Haus der mHP (28), Brief (27) im Haus des Kreuzes (36), Sarg (8) im Haus des Briefes (27) und mHP im Haus des Sarges (8). Mit Brief (27) Hausplatz 36/Kreuz (wichtige Lernaufgabe) geht es ganz allgemein um den Prozess des Verstehens, also darum, Informationen und Kenntnisse (Nachrichten) zu erhalten, im weitesten Sinne um ein vermitteln von „das Ganze (die Gesamtsituation) als Summe seiner einzelnen Teile“ zu erkennen. Das dieser Prozess, die Lösung von 27 HP 36 seine Zeit braucht und wohl auch nicht innerhalb von 8 Wochen aufgelöst werden kann, erschließt sich mir durch die Diagonale des Briefes (HP Kreuz) – Baum, Fische, Schiff, Haus (überwiegend Karten die für eine zeitliche Verzögerung stehen). Diese Diagonale, wie auch die Diagonale Sarg HP Brief (Fische, Mond, Wolken) lässt schon jetzt vermuten, dass erst einmal Gedanken, Wünsche, Sehnsüchte, Hoffnungen und/oder Ängste thematisiert werden müssen, um einen klaren Gedanken dahin gehend zu fassen, was man überhaupt tatsächlich will und auch erreichen möchte. Bitte nicht vergessen: Wolken (6) und Buch (26) stehen hier in dieser Legung quasi als Überschrift, als ein „Darum geht es in den nächsten 8 Wochen“ und sind Hinweisträger für Unklarheit = Klarheit gewinnen in Bezug auf das Unbekannte (26 = „verborgenes Wissen zu erlangen"). Dieses insbesondere vor dem Hintergrund, dass sich auch die männliche HP (Marcus) in einer Umbruchsphase befindet (Randlage; mHP schaut aus dem Kartenbild hinaus).

Leben bedeutet Veränderung, nichts hat wirklich Bestand. Wenn Menschen in einer Umbruchphase sind, bedeutet das, dass etwas Altes und Vertrautes keine Gültigkeit mehr besitzt und das dass Neue noch auf sich warten lässt, noch nicht wirken kann. Umbruch bedeutet, zuerst etwas Altes loszulassen und mit Vertrauen und Zuversicht das Neue zu erwarten. Diese Zeit kostet Kraft, birgt jedoch auch Chancen in sich: Die Chance, den Weg seines eigenen Herzens zu finden und zu folgen. Dazu ist es wichtig, sich selbst erst einmal einzugestehen, dass etwas nun abgeschlossen wird und zu Ende geht und dass das Neue noch unbekannt ist und leider auch noch auf sich warten lassen wird. Man hängt quasi in der Luft. In dieser Phase ist es durchaus ratsam, in sich zu gehen und nach Innen zu blicken. Wer bin ich? Was kann und will ich wirklich?
Und ja, ich weiß, mit Lilie (30) als Basis/Fundament (30 liegt unter mHP) als Hoffnung auf einen friedlichen und fließenden Übergang von Alt zu Neu (30 HP 16) ist das wahrlich nicht einfach.

Die Ausgangslage/Auslöser der Situation:
Da es sich beim Ring (25) neben der Beziehung auch um einen Vertrag oder um eine Zusammenarbeit, z.B. im Beruflichen handeln kann, zeigt uns die Ausgangskarte, die Sense (10) die Beendigung (Sense-Bruch) eben jener Ring-Vertrags-Situation mit dem Arbeitgeber (Haus/Park = öffentliches Gebäude = Arbeitgeber sowie 35/Anker HP Mond). Die mHP ist mit seinem „Latein am Ende“, in Krisenstimmung (Sense SP mHP), Traurigkeit breitet sich aus, Stillstand ist angesagt (mHP Hausplatz 8/Sarg). Insofern kann man sich lebhaft vorstellen, dass die mHP (28) aus dem Nachdenken und Überlegen kaum noch heraus kommt (10/Sense belastet 12/Vögel) sowie Vögel/Ring/Schiff/Blumen – das Auf und Ab von Hoffnungen und Sehnsüchten in Bezug auf eine neue Entwicklung und/oder neue Projekte (Das Schiff beinhaltet auch diese Aspekte). Fuchs/Reiter/Dame in Verbindung zum gegenwärtigen Vertragsende (25 HP 10) lässt darüber hinaus auch vermuten, dass die mHP (28) die Trennung wohl auch schon kommen sah, (wHP auf 19/Turm-Trennung; Vögel/Fuchs = Alarmbereitschaft), bzw. seit einiger Zeit (Reiter HP 18) sich damit im Inneren (wHP/Passivität) auseinandergesetzt und beschäftigt hat. Wie Innen so Außen. Die Beendigung des Vertrages (25 HP 10) war somit für die mHP (28) schon ein Thema welches ihn im Inneren beschäftigt hat und welches aus Sorge (Angst) um den Lebensunterhalt (Fische/Mäuse Schnittpunkt zu Wolken und Haus/Park) immer wieder hinaus gezögert wurde (Fuchs/Randlage).

Soderle, lieber Marcus, hier mache ich erst einmal Schluss. Ich bin hundemüde und in 4 Std schellt der Wecker mich wieder aus meinem geliebten Bett hinaus. Bitte verzeih, wenn ich ein wenig unübersichtlich geschrieben haben sollte, aber ich wollte dir meine Gedankengänge bei der Interpretation deines Kartenbildes so ausführlich wie möglich darlegen, um Rückfragen und/oder Unklarheiten zu vermeiden, da ich im Moment bis zu 14 Std täglich arbeite und kaum Zeit haben werde, auf Rückfragen im Detail einzugehen. Auch möchte ich betonen, dass ich hier nur ein Überblick im Groben wieder geben konnte. Die Tafel gibt so einiges her, u.a. das Wieso und Weshalb deiner Situation, von der ich allerdings glaube, dass du selbst am besten das „Weshalb“ nachvollziehen kannst. Der Tenor der Legung ist klar. Hier geht es primär (zuerst) um innere Erkenntnis über sich selbst und nicht um einen fließenden Übergang im Außen von A nach B. Es geht um das, was DU, lieber Marcus wirklich in deinem Leben tun möchtest. Womit DU, lieber Marcus dir wirklich deinen Lebensunterhalt verdienen möchtest, ob im Angestelltenverhältnis oder in der Selbstständigkeit und wie sich das dann verwirklichen lässt um nicht wieder vom „Regen in die Traufe zu kommen“.

Darüber hinaus vielleicht nur noch folgendes: Hast du dir eigentlich mal folgende Rösselsprünge deiner „BERUF-ung“ angesehen? („Berufung“: Anker HP Mond, Mond HP 13/Neuanfang und 13/Neuanfang HP 4/Haus (Das „Ich“ und mein Zuhause, mein Körper und meine Familie, der Ort also, wo das „Ich“, mein Ich, Sicherheit, Halt und Stabilität findet). Gehen wir jetzt von Anker rösselt Turm (Selbstständigkeit), rösselt Blumen (Geselligkeit/Freude/Treffen), rösselt Haus/Park (öffentliches Haus/Gebäude) aus, kommt man auf „vielleicht Selbstständigkeit in Gastronomie“? Durch Blumen/Mond sowie Anker HP Mond und Mond HP 13/Neuanfang würde ich sogar auf einen gastronomischen Kleinbetrieb (Haus/Park) mit Nachtbetrieb (Mond), evtl. Hotel/Pension mit/ohne Bistro tippen. Der Park (20/soziale Umfeld) liegt ja auch im Haus der Sehnsucht (3) und das Haus (4/persönliches Umfeld) im Haus des kleinen Glücks: Schönheit, Zweckmäßigkeit und Nützliches miteinander verbinden. In dir ist viel mehr, als du zur Zeit glauben magst.

Alles Gute wünscht,
Rosenglanz

. . . und euch liebe Lenni-Freunde ein fröhliches: „Alaaf“ und „Helau“ … treibt es nicht zu bunt – schmunzelt!


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BeitragVerfasst: 9. Feb 2018, 10:32 
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Hallo Francess!

Wiederum Danke für Deine Antwort und Denkanstösse.

Zitat:
Zitat:
Die 4er-Reiher spiegelt - wie ich denke - auch sehr deutlich, was da in der Noch-Firma abging.

Welche 4er Reihe meinst du?



Die 11 - 17 - 7 - 27 war hier gemeint.

Zitat:
Zitat:
Ich habe jetzt nicht wirklich ein Zeitsystem

Da muß ich nun an deiner Lehrerin :ponder: zweifeln, wie sonst willst du wissen, was jetzt ist u was kommt?
Lese ich rechts VG oder lese ich ZK, das ist ein gravierender Unterschied- und nicht immer kannst du die VG komplett nachvollziehen.


Oh man, ich ....

Ich lese rechts die Zukunft, links die Vergangenheit.

Zitat:
Ich lege ja nicht 8x4, doch hast du schon mal gesehen : 11-17-7-27 Na????? es liegt doch so offensichtlich da!


Wie gesagt, die Reihe hab ich mit meiner jetzigen Firma in Verbindung gebracht. Die Veränderungen sind klar. Und sie werden wohl unter anderem durch das Montag stattfindende Gespräch beim Bildungswerk weiter ins Rollen gebracht.


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BeitragVerfasst: 9. Feb 2018, 11:22 
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Hallo Rosenkranz!

Weia, was für eine ausführliche Deutung... Da kann ich einfach nur staunen, was ihr da so raus lesen könnt.

Ich kann Dich schon mal beruhigen: Einen völligen Schmarrn hast Du nicht geschrieben.

Z. B. war die Trennung nur eine Frage der Zeit. Es ging eigentlich nur noch darum, wer ist schneller: ich mit einem neuen AG oder er mit der Kündigung. Und ein Fehler von mir hat ihn dermaßen auf die Palme getrieben, das er 'gewonnen' hat.

Und ja, ich weiß, das ich mehr kann - und ich will das auch. Für mich bietet die bisherige Tätigkeit als Kraftfahrer einfach keine Herausforderung mehr. Und nur das tägliche Pensum abspulen ist auf Dauer ziemlich frustrierend. Selbst wenn man mir da jetzt ein bislang noch nicht erreichtes Gehalt anbieten würde, bliebe das dann höchstens ein mittelfristiges Engagement.

Du sprichst das Thema Selbständigkeit an!

Das hatte ich - eben auf dem Gebiet / im Bereich Kraftfahrer schon vor 10 Jahren angefangen, aber wegen fehlender Unterstützung schnell wieder beerdigt.

Kurzer Schwenk in die Astrologie: Stier mit AC Jungfrau, Mond in den Zwillingen.

Ich brauche meinen Freiraum bei der Arbeit. Aber auch durchaus das Wissen, was am Ende des Monats auf dem Konto passiert. Wohl auch, weil ich es jetzt seit 40 Jahren nur so kenne, das man immer knappsen muss. Ist mal etwas Geld über, kommt irgendeine Sch..ße, und man steht wieder bei Null

Und da ist mein Noch-AG das beste Beispiel: Enges Leitplanken-Denken, er legt das Was und vor allem das Wie fest. Touchiert man die Leitplanken oder springt man (bewusst oder unbewusst) drüber, ist es aus. Da wird dann auch nicht diskutiert - oder wenn, so, das er am Ende die Oberhand behält.

Ich bin durchaus auch gesellig. Aber Gastronomie (auch wenn ich gerne Esse)? Das wäre mir jetzt als letztes in den Sinn gekommen. Zumal ich auch glaube, besser für die zweite Reihe als für die Bühne geeignet zu sein.

Wie gesagt: Ich glaube - und weiß - das ich mehr kann. Aber man hat mich bislang eben auch nicht machen lassen.

Danke noch einmal für Deine sehr ausführliche Deutung.

Ich glaube, ich muss mich wieder mehr mit den Lennis beschäftigen.


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BeitragVerfasst: 12. Feb 2018, 11:04 
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hallo Marcus,
Marcus hat geschrieben:
Ich bin durchaus auch gesellig. Aber Gastronomie (auch wenn ich gerne Esse)?
in der gastronomie zu arbeiten bedeutet doch nicht, daß du dein bester kunde sein sollst :grin:
Marcus hat geschrieben:
Zumal ich auch glaube, besser für die zweite Reihe als für die Bühne geeignet zu sein.
in der gastronomie sitzt der gast im zentrum der aufmerksamkeit, also auf der bühne, im licht :sol:

viel-leicht lohnt es sich für dich, das in betracht zu ziehen.

hearth liche grüße
kara

_________________
Schamanin, naturspirituelle Heilerin

Wenn das Wasser ist wie ein Spiegel, kann es den Mond anschauen. (Rumi)


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BeitragVerfasst: 12. Feb 2018, 12:52 
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kara hat geschrieben:
hallo Marcus,
Marcus hat geschrieben:
Ich bin durchaus auch gesellig. Aber Gastronomie (auch wenn ich gerne Esse)?
in der gastronomie zu arbeiten bedeutet doch nicht, daß du dein bester kunde sein sollst :grin:
Marcus hat geschrieben:
Zumal ich auch glaube, besser für die zweite Reihe als für die Bühne geeignet zu sein.
in der gastronomie sitzt der gast im zentrum der aufmerksamkeit, also auf der bühne, im licht :sol:

viel-leicht lohnt es sich für dich, das in betracht zu ziehen.

hearth liche grüße
kara


Das Thema Selbständigkeit ist durchaus etwas, womit ich mich schon lange beschäftige.

Aber zum einen - das mag man als Alibi ansehen oder nicht - habe ich vor 10 Jahren einen Burnout gehabt, der mich in der täglichen Arbeit zwar nicht behindert, sondern eher nach einer Ruhepause schlecht in Tritt kommen lässt. Zum anderen ist eben das wissen um das Geld am Ende des Monats ein nicht zu verachtendes.


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BeitragVerfasst: 12. Feb 2018, 13:15 
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Wohnort: Nordhessisches Waldland
Marcus, ich schrieb nicht von selbständigkeit, ich schrieb von arbeiten in der gastronomie.

du denkst in un-möglichkeiten.
fang an, die möglichkeiten anzusehen. :sol:
die leute hier im forum versuchen ständig, dir dabei zu helfen.

hearth liche grüße
Kara

_________________
Schamanin, naturspirituelle Heilerin

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BeitragVerfasst: 12. Feb 2018, 15:24 
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Wohnort: Deutsch Evern
kara hat geschrieben:
Marcus, ich schrieb nicht von selbständigkeit, ich schrieb von arbeiten in der gastronomie.

du denkst in un-möglichkeiten.
fang an, die möglichkeiten anzusehen. :sol:
die leute hier im forum versuchen ständig, dir dabei zu helfen.

hearth liche grüße
Kara


Sorry, Kara, da habe ich dann wohl um ein paar Ecken zuviel gedacht.

Und für die Hilfe bedanke ich mich auch vielmals. Es ist nun mal leider nicht so leicht, wenn man schon so oft 'gescheitert' bzw. gestrauchelt ist und außer warmen Worten man nicht wirklich Unterstützung bekommt, sich da selbst aus dem Sumpf zu ziehen.


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BeitragVerfasst: 12. Feb 2018, 18:55 
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Hallo Marcus,
vielleicht solltest du dich eher nach dem Warum fragen, also warum bist du gestrauchelt, denn es ist ja nun einmal so, dass es immer wir selber sind, die uns irgendwie da reinbrachten und niemand anderer daran Schuld hat, auch keine Umstände.
Alles liegt in dir und alles hast du in der Hand :wise:
Nicht bös sein, dass ich mich zu Wort gemeldet.

:zauber: Verändere dich und die Welt verändert sich :zauber: (mit fällt grad nicht ein vom wem der Satz kommt)

Liebe Grüße

Mensch, der erst durch Höhen und Tiefen gehen mußte um zu erkennen:du bist Schöpfer deiner Realität! :flowers: :zauber:

_________________
Ich habe schon in jüngsten Jahren dem Essen von Fleisch abgeschworen, und die Zeit wird kommen, da die Menschen wie ich die Tiermörder mit gleichen Augen betrachten werden wie jetzt die Menschenmörder.

da Vinci 1452-1519


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BeitragVerfasst: 13. Feb 2018, 22:10 
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Guten Abend lieber Marcus,

Zitat:
Und für die Hilfe bedanke ich mich auch vielmals. Es ist nun mal leider nicht so leicht, wenn man schon so oft 'gescheitert' bzw. gestrauchelt ist und außer warmen Worten man nicht wirklich Unterstützung bekommt, sich da selbst aus dem Sumpf zu ziehen.


ich weiß nun nicht was du erwartest? Es nützt dir nichts, wenn wir dich bemitleiden.
Welche Unterstützung möchtest du denn?
Ein Jobangebot, das dir in den Schoß fällt, dir auch noch zusagt, deinen Fähigkeiten entspricht,
das wird sicher nicht von allein auf dich zu kommen.
Andere Möglichkeiten in Betracht zu ziehen - ähhhh nein, das geht auch nicht, weil ......

Wir - ich sprech mal im Plural, haben so oft versucht, deine Karten dir nah zu bringen, doch alle Versuche werden gleich wieder
in Trostlosigkeit erstickt.
Ich für mich, nehme mich hier nun raus, denn ich sehe von dir absolut nichts, was du beitragen möchtest.
Und - es kommt nichts bei dir an.
Es hört sich vielleicht hart an, doch ich habe mir vorgenommen, öfter auch mal nein zu sagen, wenn ich dies so empfinde.

Einerseits stellst du deine Legungen ein, Rauhnachtskarten, auch das GB der Lennis, sicher alles keine Kleinigkeit.
Viele hier beteiligen sich bei dir, mit viel Zeit, geben soviele Inputs - doch dies zu sehen, da bist du weit weg.
Doch doch, du hast dich immer bedankt. Wenn ich oben deinen Satz lese...macht er mich nur traurig.

Bei anderen sich mal beteiligen, ist dir auch nie in den Sinn gekommen.

Ich wünsch dir auf deinem Weg alles Gute und den Segen von :saint: vielleicht findest du mal die Kraft
zu überlegen, was du bei dir ändern könntest, damit Zufriendenheit bei dir stattfinden kann,
nicht immer sind nur alle anderen schuld....

_________________
liebes Grüßle
Francess


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BeitragVerfasst: 14. Feb 2018, 12:47 
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Wohnort: Deutsch Evern
Hallo Francess!

Danke für Deine Intensiven Worte.

Es tut mir leid, wenn ich / es so rüberkomme / rüberkommt, das ich hier irgendwas besonderes erwarten würde. Das ist nicht der Fall - jedenfalls nicht meine Intention.

Das ich das von Kara falsch verstanden habe, war keine Absicht und kann - wie ich denke - vorkommen. Zumal wenn man sich eben über die Jahre auch mit einer selbständigen Tätigkeit beschäftigt.

Meine Aussage

Zitat:
Es ist nun mal leider nicht so leicht, wenn man schon so oft 'gescheitert' bzw. gestrauchelt ist und außer warmen Worten man nicht wirklich Unterstützung bekommt, sich da selbst aus dem Sumpf zu ziehen.


war nicht auf die User hier im Forum gemünzt, absolut nicht. Das war auf das 'reale' Leben und im Zusammenhang mit meinen Chefs gemeint. Die sehen ja, was ich zu leisten im Stande bin. Aber keiner von denen hat je wirklich ein Interesse daran gehabt, mich in meinen Fähigkeiten zu unterstützen. Außer 'Du bist wirklich ein (sehr) guter Mitarbeiter' kam da bisher nichts.

Klar kann man mir oder kann bzw. muss ich mir vorwerfen, den mir höchstmöglichen Einsatz zu zeigen - auch außerhalb meiner eigentlichen Tätigkeit. Ich bin natürlich selber Schuld, wenn ich auch mal (ungefragt) Aufgaben übernehme - und die dann im Normalfall auch noch gut mache, die mit der Aufgabe für die ich eingestellt worden bin nichts zu tun haben.

Dummerweise will ich ständig dazu lernen. Routine ist schön und gut, aber ich brauche auch Herausforderungen.

Was das Scheitern und Straucheln angeht:

Vielleicht würde ich heute noch Taxi fahren, hätten gesundheitliche Einschränkungen nicht dazu geführt, das ich den P-Schein nicht verlängern konnte. Selbst Schuld? Wenn ich für einen Sehfehler und verschärfte Gesetze verantwortlich bin - ja

Mit einem halben Jahr Unterbrechung 7 Jahre Lkw gefahren, ungefähr das letzte halbe Jahr mehr als 12 - bis 15 Stunden pro Tag unterwegs gewesen. Selbst Schuld, das man mich gekündigt hat, weil die Aufträge (angeblich) weggebrochen sind? Sehe ich anders. Vielleicht hätte ich, als man mich nach 15 Monaten das erste Mal gekündigt hat, nach dem 1/2 Jahr Arbeitslosigkeit nicht wieder dort anfangen sollen als man mich gefragt hat.

Aber ich muss und will nun mal auch Geld verdienen.

Bei meiner vorletzten Station lief es zweieinhalb Jahre glatt. Bin ich Schuld, das der Chef nach den 2,5 Jahren lt. der Gerüchte wegen Geschichten die vor meiner Zeit passiert sind, Probleme mit dem Finanzamt bekommt und zuletzt das Gehalt mehr als einen Monat verspätet zahlt? Ich weiß nicht, wie andere in meiner Situation agiert hätten, in dem Wissen, das ihnen schon mal ein Arbeitgeber 3000 € geschuldet hat und sie nicht einen Cent erhalten haben, weil er in die Privatinsolvenz gerauscht ist und da am Schluss nichts zu holen war.

Und dort waren es ja nicht nur die fest angestellten Mitarbeiter, die 4 Wochen und länger auf ihr Gehalt warten mussten. Auch die 450 Euro-Kräfte mussten Monatelang auf ihr Geld warten. Zum Teil hing man dort 6 bis 8 Monate hinterher.

Ich kann mir kaum vorstellen, das es hier viele gibt, die es ein Jahr lang mitgemacht hätten, nicht zu wissen, ob und wann das Gehalt denn im jeweiligen Monat auf's Konto kommt. Zumal dann, wenn der Niederlassungsleiter mit Burn-Out monatelang ausfällt, und ein Disponent die kompletten Geschäfte führt , weil der Inhaber sich nur alle Jubeljahre mal sehen lässt.

Was diesen Chef mit der PI angeht, da kann oder sollte ich mir in der Tat (vielleicht) im Nachhinein vorwerfen, das ich das überhaupt in Angriff genommen habe. Aber das war eben auch eine Herausforderung, weil ich vorher mit der Auslieferung von Haushaltsgeräten nichts zu tun hatte. Doch wer fragt schon seinen AG in spe, ob er denn auch einen Führerschein besitzt, wenn er ein Transportunternehmen hat? Das man mich wegen einer bei der Arbeit erlittenen Knieverletzung kündigt - auch selbst Schuld?

Selbiges gilt für den AG nach dieser Zeit und den letzten Chef. Bei letzterem, weil mich nicht nur Kollegen, die den Typen schon kannten, sondern das erste Mal auch mein Bauchgefühl - und zwar mit Gewalt - gewarnt haben, das das ein (extrem) schwieriger Charakter ist. Hier war ich einfach naiv, und hab wohl geglaubt, das das schon nicht so schlimm werden wird. Tja, hier hatte ich wirklich selbst Schuld.

Ich kann mir vorstellen, das das weinerlich klingen mag. Aber es soll eigentlich nur den Hintergrund erhellen, was mir in den letzten 20 Jahren widerfahren ist. Und ich mag vielleicht blind und dumm sein. Aber ich weiß nicht, wo - außer in den erwähnten Situationen - ich mir vorwerfen (lassen) muss, selbst Schuld zu sein, das es so gelaufen ist. Ich kann - bis auf den letzten Chef nicht erkennen, das ich bewusst in das Schlamassel reingerauscht bin.

Ein bisschen bessere Menschenkenntnis hätte durchaus vielleicht einiges verhindert. Aber da bin ich sicher nicht der einzige, der daran (ge)scheitert (ist).

Und auch, wenn das, was ich zu den Vorschlägen geschrieben habe, so klingt als würde ich das von vornherein alles ausschließen: Ich habe mich seit der Zeit nach den 7 Jahren Lkw und meinem Burnout auch auf andere Jobs beworben. Etwa im Security-Bereich, als Bürogehilfe oder im Lager.

Keine Ahnung woran es bisher lag, das ich mit den Bewerbungen gescheitert bin. Vielleicht daran, das ich eben schon quer durchs Gemüsebeet gearbeitet habe, und von allem ein bisschen aber eben nicht sehr tiefgreifende Kenntnisse / Erfahrungen habe. Ein wenig vielleicht auch an der Mischung der schulischen Ausbildung mit Höherer Handelsschule Wirtschaft, einem Berufsgrundbildungsjahr in der Metalltechnik und der Ausbildung als Kaufmann.

Vielleicht gilt man da dann schon als sowas wie überqualifiziert - Keine Ahnung.

Aber ich muss eben auch einsehen, das gewisse Konstellationen bei mir Erfahrungsgemäß nicht funktionieren.

Dazu zählt Schichtarbeit. Das habe ich in Drei-Schicht 10 Wochen durchgehalten, danach war Ende im Gelände - von einem beidseitigen Leistenbruch ganz zu schweigen. Denn das war auch eine sehr körperliche Arbeit.

Und es zählt dazu die Arbeit in der ersten Reihe. Ich beende jetzt ein Nebengewerbe, bei dem ich auf Menschen zugehen muss. Denn das hat nicht funktioniert, weil ich zu zurückhaltend bin und meine anfängliche Schüchternheit mir auch im Wege steht. Fremde Menschen anquatschen ist einfach nicht meine Welt. Selbst wenn ich sie vom sehen her schon kenne.

Ob man mir kann vorwerfen kann, das ich in der Jobsuche mit Scheuklappen unterwegs bin? Ich glaube nicht wirklich.

Das ich hier nur periodisch auftauche, und dann vor allem bedauerlicherweise nehme, ist eben auch dem Umstand geschuldet, das ich bislang von 37,5 Wochenstunden - wie sie viele (die meisten?) hier haben dürften, weil sie irgendwelchen Tarifverträgen unterliegen - bislang nur träumen konnte. Denn wie gesagt: 10 bis 12 Stunden-Tage waren bislang die Regel - nicht die Ausnahme. Und ich weiß nicht, ob von denen, die hier sowohl körperlich als auch geistig dieses Pensum abarbeiten - denn als Kraftfahrer musst Du bekannter Weise in beiden Bereichen immer auf der Höhe sein, sich dann auch noch ins Forum verirren und von den verbleibenden 4 bis 6 Stunden 'Freizeit' noch was abknappsen.

Wie erwähnt: Das mag alles wieder weinerlich klingen. Vielleicht stärkt es auch diejenigen in ihrer Meinung, die mir unterstellen, ich würde nur anderen die Schuld an meiner Situation geben. Aber es soll nur die Hintergründe erhellen und vielleicht alles ein klein wenig verständlicher machen - sofern das möglich ist.


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