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 Betreff des Beitrags: Tierkreis Südhalbkugel
BeitragVerfasst: 31. Mär 2017, 08:55 
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Hallo,

ich habe letztens in einem Buch gelesen, dass der Tierkreis auf der Südhalbkugel um 180° zu unserem auf der Nordhalbkugel versetzt ist, also 6 Monate später.

Z.B., wenn dieses Jahr am 20. März die Sonne bei uns in den Widder eingetreten ist, ist sie das auf der Südhalbkugel in die Waage.

Ich weiß nicht, ob diese Ansichten von jedem geteilt werden, wie ist eure Meinung dazu?


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 Betreff des Beitrags: Re: Tierkreis Südhalbkugel
BeitragVerfasst: 31. Mär 2017, 11:38 
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Hallo B_DS_B,
B_DS_B hat geschrieben:
dass der Tierkreis auf der Südhalbkugel um 180° zu unserem auf der Nordhalbkugel versetzt ist, also 6 Monate später.
Das ist Blödsinn! :kalt:

Der Tierkreis bzw. die Stellung der Sonne im Tierkreis wird definiert durch die Stellung der Erde auf ihrer Umlaufbahn um die Sonne.
Und die Umlaufbahn ist auf der Nord- und auf der Südhalbkugel die gleiche.
Da müßte ja die Südhalbkugel auf dem entgegengesetzten Bahnpunkt sein. :lol:

Die Jahreszeiten sind verschieden: wenn im Norden Sommer ist, ist im Süden Winter.
Das liegt daran, dass die Erdachse schräg zur Umlaufbahn steht und die eine Halbkugel dadurch ein paar Kilometer näher oder weiter von der Sonne weg ist als die andere und dadurch stärker oder schwächer bestrahlt und aufgeheizt wird. :wise:

Liebe Grüße
sonnenkind :sol:

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Unberührt der Himmel bleibt, so niemand nach ihm strebt.
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aus dem Buch Dragonheart von Charles Edward Pogue


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 Betreff des Beitrags: Re: Tierkreis Südhalbkugel
BeitragVerfasst: 31. Mär 2017, 13:45 
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Hi sonnenkind ;-)

Zitat:
Die Jahreszeiten sind verschieden: wenn im Norden Sommer ist, ist im Süden Winter.
Das liegt daran, dass die Erdachse schräg zur Umlaufbahn steht und die eine Halbkugel dadurch ein paar Kilometer näher oder weiter von der Sonne weg ist als die andere und dadurch stärker oder schwächer bestrahlt und aufgeheizt wird.


Das was du schreibst ist mir alles völlig klar :cool:

Worum es mir aber ging ist, dass ich jetzt schon von einigen Astrologen auf der Südhalbkugel gelesen habe, dass sie den Tierkreis so anpassen, dass er den Jahreszeiten entspricht, wie sie bei uns vorkommen (also genau dem Verlauf, den wir in der nördlichen Hemisphäre haben).

Eine Begründung war u.a., dass sich der Eintritt in ein neues TKZ ja nicht mehr nach den Sternbildern wie in der siderischen Astrologie richtet, sondern nach dem fixen Frühlingspunkt, und da wäre es angeblich egal, wenn man den Verlauf der TKZ auf der Südhalbkugel umkehrt (weil die TKZ ja nicht mehr den physischen Sternbildern entsprechen, sondern "willkürlich" in Grade eingeteilt sind).

Ich bin ja auch kein Experte in der Astrologie, deswegen frage ich hier nach einer Meinung dazu.

Und klar, wenn man auf astroschmid.com oder einer anderen Seite ein Geburtshoroskop für jemanden in Australien berechnet, kommt beim 1. September als Sonnenzeichen trotzdem die Jungfrau raus (und kein Fisch). Ich kann ja auch nur sagen und wiedergeben, dass es verschiedene Astrologen in z.B. Australien gibt, die das so praktizieren. Ich hatte aber auch schon mit einer Astrologin von dort Kontakt, die eine solche Sicht abgelehnt hat.

Das Buch auf das ich mich beziehe, ist übrigens von einem deutschen Astrologen namens Wilhelm Th. H. Wulff in den 60ern herausgegeben worden und benennt diese Möglichkeit.

LG
:user:


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 Betreff des Beitrags: Re: Tierkreis Südhalbkugel
BeitragVerfasst: 31. Mär 2017, 16:02 
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Hallo B_DS_B,
ja wie soll man dann noch ein vernünftiges Horoskop erstellen?
Da rutscht der ganze Tierkreis vom Nordpol zum Südpol um 180° oder um 360°?
Wo liegt die Grenze? Was ist mit den Zwischenzonen? Ein neues TKZ pro 30° geographischer Breite oder was?
Welche Ephemeride gilt dann?
Ist ja schon mit den Häusern schwierig genug, und dass die Zeitzonen mit den Längengraden wandern.

Also ich halte nichts davon.
Am soundsovielten steht die Sonne in TKZ XY, egal von welchem Punkt der Erde aus betrachtet.
Die Erde steht dann an einem bestimmten Punkt im All, und alle Planeten an eben einem anderen. Die ganze Erde.
Die Planetenenergie wird ja von den TKZ gefärbt, egal welche Jahreszeit gerade herrscht.

Die Planeten bleiben in den TKZ am Himmel stehen.
Was sich mit den (vielen Tausend) Jahren ändert, ist der Frühlingspunkt, der liegt nicht mehr im Widder.
Aber die Planeten haben ihre Positionen nicht geändert.

Wenn Du mal nachts an den realen Himmel schaust, dann findest Du die Planeten und die Sonne da, wo sie laut Ephemeride stehen sollten. (Wenn Du die Deklination mit einbeziehst und das Lot auf die Ekliptik fällst, findest Du das entsprechende TKZ)
Und zwar überall auf der Welt.

Und das mit dem tropischen und dem siderischen Tierkreis ist ein ungelöster Streit der Astrologen, der schon viele Jahrzehnte dauert.

Aber vielleicht ist hier jemand anderer Meinung?

Liebe Grüße
sonnenkind :sol:

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 Betreff des Beitrags: Re: Tierkreis Südhalbkugel
BeitragVerfasst: 31. Mär 2017, 16:29 
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Hi sonnenkind,

Zitat:
Hallo B_DS_B,
ja wie soll man dann noch ein vernünftiges Horoskop erstellen?
Da rutscht der ganze Tierkreis vom Nordpol zum Südpol um 180° oder um 360°?
Wo liegt die Grenze? Was ist mit den Zwischenzonen? Ein neues TKZ pro 30° geographischer Breite oder was?
Welche Ephemeride gilt dann?
Ist ja schon mit den Häusern schwierig genug, und dass die Zeitzonen mit den Längengraden wandern.


:ponder: Ich weiß nicht ob es verständlich ist: Nach Meinung dieser Astrologen sollen die TK einfach ihrem gegenüber "ausgetauscht" werden. Heißt, die ekliptikale Länge von 0°-30° wird von der Waage eingenommen und nicht mehr vom Widder. Widder belegt dann stattdessen die Länge 180°-210° (also was vorher Waage war). Und so wird es mit den restlichen 10 TKZ auch gemacht.
Das war halt die Begründung, weil mir gesagt wurde, dass die ursprüngliche siderische Astrologie heute nicht mehr in dieser Form angewendet werden kann und die Festlegung auf den Frühlingspunkt willkürlich war.

Ich will auch gar nicht sagen was "besser" ist und was nicht. Ich kann halt nur sagen, dass es einige Astrologen dort so handhaben.

Aber vielleicht können ja noch mehr Leute ihre Meinung sagen :-)

LG :twins:


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 Betreff des Beitrags: Re: Tierkreis Südhalbkugel
BeitragVerfasst: 31. Mär 2017, 16:34 
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PS:

Zitat:
Was sich mit den (vielen Tausend) Jahren ändert, ist der Frühlingspunkt, der liegt nicht mehr im Widder.


Also im Sternbild Widder ja nicht mehr.
Und dank des Gregorianischen Kalenders wird der Frühlingspunkt erst in ca. 3000 Jahren um ca. 1 Tag nach hinten abweichen.

Mit dem Julianischen Kalender hätten wir Frühlingsbeginn jetzt immer ca. am 7. März!


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 Betreff des Beitrags: Re: Tierkreis Südhalbkugel
BeitragVerfasst: 1. Apr 2017, 12:29 
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Hallo B_D_B,

Die Astrologie wurde auf der nördlichen Halbkugel betrieben, wobei die astronomischen Erkenntnisse rund um den Planeten vor bereits 10500 Jahren vorhanden waren. Es ging dabei umd die Tag- und Nachtgleichen und um die Sonnen- und Wintersonnenwende. Ankor, die Pyramiden von Ägypten, die Pyramiden der Maya und Inka zeugen von diesen Kenntnissen, sowie die frühmesopotamischen Kulturen der Sumerer und Babylons.

Aber deine Frage finde ich nicht nur interessant, sondern da bedarf es an Klärung. Die Tierkreiszeichen beschreiben den scheinbaren Lauf der Sonne durch ein Jahr in zwölf gleichgroß gewählten Abschnitten. Sobald astrologisch bei uns der Frühling auf der nördlichen Halbkugel beginnt, steht die Sonne im Widder. Aber auf der südlichen Halbkugel wie zum Beispiel in Argentinien beginnt exakt der Herbst, was bei uns im September der Waage entspricht. Daher kann ein Argentinier, der zur Zeit des Frühlings bei uns nicht das Temperament des Widders in sich tragen, vielmehr das Zeichen der Waage. Es geht um die Interpretation, und auch wenn die Sonne in den Widder tritt, ist es eine Anordnung der Astrologie des nördlichen Bereichs unseres Planeten. Sobald jemand aus der nördlichen Halbkugel in die südliche Halbkugel umzieht, findet er sozusagen gespiegelte Bedingungen vor und umgekehrt. Lebt man auf der nördlichen Halbkugel, dann ist unsere Astrologie stimmig. Die große Präzession stand im Widder, als man die alte Astrologie durch Chaldäer und Griechen kreierte. Und die Präzession verschiebt sich alle 72 Jahre ein Grad rückwärts. Trotzdem stimmt auch die heutige Astrologie, das sich die Drehung der Erde, die Umrundung um die Sonne nicht verändert hat.

Erstellt man ein Horoskop für jemanden, der auf der südlichen Halbkugel lebt, dann muss man sich bewusst sein, welche Jahreszeit dort und hier bei uns herrscht!

Alles liebe!

Arnold

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 Betreff des Beitrags: Re: Tierkreis Südhalbkugel
BeitragVerfasst: 1. Apr 2017, 13:04 
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Hallo Arnold!

Also habe ich dich richtig verstanden, dass wenn jemand am 1. Januar in Argentinien geboren wird, diese Person deiner Meinung nach ein Krebs ist und kein Steinbock?

LG


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 Betreff des Beitrags: Re: Tierkreis Südhalbkugel
BeitragVerfasst: 1. Apr 2017, 13:21 
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Und weil du es angesprochen hast:

Inwieweit sind die Tierkreiszeichen von den Jahreszeiten bestimmt?

Denn das hier:
Zitat:
Daher kann ein Argentinier, der zur Zeit des Frühlings bei uns nicht das Temperament des Widders in sich tragen, vielmehr das Zeichen der Waage.

macht nach einigen Überlegungen durchaus Sinn!

Ich frage mich, ob es Zufall ist, dass ausgerechnet der Widder das TKZ ist das "regiert", wenn die Natur endlich wieder erblüht und die Sonne stärker wird. Weil das passt ja zu den Eigenschaften des TKZ.


Zuletzt geändert von B_DS_B am 1. Apr 2017, 13:27, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Tierkreis Südhalbkugel
BeitragVerfasst: 1. Apr 2017, 13:22 
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Hallo Arnold,
versteh ich das richtig, dass ein Mensch, geboren Ende März, auf der Nordhalbkugel ein Widder mit Widdereigenschaften ist und auf der Südhalbkugel geboren ein Widder mit Waageeigenschaften?
Fällt mir schwer, das zusammen zu kriegen.
Und was ist mit dem Rest der Planeten?
Da müßte man doch wirklich alle paar Breitengrade das ganze Horoskop - zumindest in der Interpretation - ein Tierkreiszeichen weiterschieben, bzw. die TKZ umdeuten.
Am Äquator gibt es gar keine Jahreszeiten, also Widdersonne mit Krebseigenschaften oder Steinbockeigenschften (Versatz von 90°)? :confused: :confused: :confused:

Andererseits: auch in Nordeuropa gibt es sehr große Unterschiede im Klima, z:B: Schweden und Ägypten. Ein Schwede kennt Unmengen Schnee und keine Wüste, ein Ägypter keinen Schnee und viel Wüste. Auch sind die restlichen Landschaften in Europa seeeeehr unterschiedlich. Es macht etwas aus ob jemand in der Stadt oder auf dem Land geboren ist, auf einem schweizer Berg oder hinter einem holländischen Deich oder in der französischen Provence, etc.. Das sind alles prägernde Faktoren für einen Menschen.
Das kann man doch gar nicht alles in ein TKZ hineinpacken.
Arnold hat geschrieben:
Erstellt man ein Horoskop für jemanden, der auf der südlichen Halbkugel lebt, dann muss man sich bewusst sein, welche Jahreszeit dort und hier bei uns herrscht!
Wie berücksichtigst Du das?

Und was ist mit den Tranisten etc.? Muss man die dann auch umdeuten?

Ich hab eine Freundin, die in Kanada geboren wurde und schon seit 50 Jahren hier liebt und eine Freundin, die hier geboren wurde und seit 30 Jahren in Südindien lebt.
Für beide mache ich denn und wenn Solare, Transite bzw. Jahresvorschau. Wie sollte man da die örtlichen Gegebenheiten mit einbeziehen?

Ich mache das Solar halt auf den jeweiligen Aufenthaltsort, aber die dortigen Verhältnisse interpretier ich nicht, weil ich der Meinung bin, dass die inneren Herausforderungen und Entwicklungen angezeigt werden. Wie sich das im Außen manifestiert kann natürlich in Kanada, in Europa und in Indien jeweils anders aussehen. Aber die innere Bedeutung bleibt doch für den Menschen gleich, egal wo er/sie sich befiindet.

Beispiel: Pluto im Transit durch H4 könnte doch bedeuten: Zusammenbruch und Wiederaufbau der häuslichen Situation.
Für einen Inuit bedeutet das vielleicht, dass sein Iglu wegschmilzt oder eine Eisscholle mit seinem Iglu darauf abbricht und davontreibt und er sich ein neues Iglu bauen musss; für einen Beduinen bläst der Wüstenwind sein Zelt weg.
Einer droht zu erfrieren, der andere wird von der Sonne gegrillt und vom Wüstensand geschmirgelt, wenn er nicht sofort ein neues Heim schafft. Beide verlieren ihr Haus, für beide ist es ein schwerer Schicksalsschlag und Lebensbedrohung.
Beides ist Pluto in H4.

Viele offenen Fragen. :frage:

Liebe Grüße
sonnenkind :sol:

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 Betreff des Beitrags: Re: Tierkreis Südhalbkugel
BeitragVerfasst: 1. Apr 2017, 15:43 
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Hallo B_DS_B,

Genau, ein Widder hätte hier mehr Eigenschaften der Waage.

Liebes Sonnenkind,

In Griechenland ist beim Eintritt in den Widder der Frühling und in Argentinien beginnt zu dieser Zeit der Herbst. Gemäß den hermetischen Gesetzen funktioniert die Astrologie und es geht auch um die subjektive Wahrnehmung. Die Jahreszeiten färben die Tierkreiszeichen, so dass man die entsprechenden Eigenschaften in sich trägt. Daher kann man einen in Argentinien geborenen Menschen nicht mit dem Widder zuordnen, da es bei ihm ja gerade Herbstanfang ist. Den meisten Astrologen ist diese Frage bisher nicht so in den Sinn gekommen, aber es ist logisch. Genauso wäre es mit der Mondknotenachse, und bei uns zählt der nördliche Knoten aus aufsteigen, auf der südlichen Halbkugel wäre er absteigend, und aufsteigend was bei uns absteigend bedeuten würde. Vielleicht kennst du jemanden, der auf der südlichen Halbkugel geboren ist und dort lebt? Dann würdes du rasch sehen, dass die Zeichen in unserer vertrauten Ausführung nicht mehr stimmen! Wie gesagt, die Ursache liegt darin begründet, dass die Astrologie - nicht Astronomie - auf der nördlichen Halbkugel kreiert worden ist.
Alles liebe!

Arnold

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 Betreff des Beitrags: Re: Tierkreis Südhalbkugel
BeitragVerfasst: 1. Apr 2017, 17:05 
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Hallo meine Lieben hearth

dieser Thread bringt mich gerade in ganz neue Überlegungen. Ich muss gestehen, dass ich mich bis dato noch nie mit dieser Thematik befasst habe. Jetzt muss ich ja ganz "neu denken". Ich kenne eine Frau, welche in Australien geboren wurde; - jetzt aber hier lebt. Sie war vor ein paar Jahren mal bei mir zur Beratung und hat mich auch sonst mal wieder astrologisch befragt. Ich denke jetzt gerade darüber nach, wie die Beratung seinerzeit bei ihr angekommen ist. Aber so wie ich mich erinnere (ist doch schon etwas länger her) hat sie sich in den Aussagen bzgl. der Persönlickeitsanalyse schon sehr gut wiedergefunden, d.h. ich hatte nicht den Eindruck, dass die Aussagen nicht zutreffend wären .... :gruebel: Das alles bringt mich jetzt etwas durcheinander, und momentan hoffe ich einfach, dass mir in meiner "astrologischen Welt" nur Menschen begegnen, welche auf der nördlichen Halbkugel geboren wurden.

Liebe Grüße
Sophia :wassermann:


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 Betreff des Beitrags: Re: Tierkreis Südhalbkugel
BeitragVerfasst: 1. Apr 2017, 17:41 
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Hallo ihr Lieben

Auch als vollkommener Laie will ich mal wieder mitreden :mrgreen:

Ich verstehe was Arnold meint, aber nach einigem hin und her überlegen, denke ich ein bisschen anders:

Wie ich ja schon woanders gesagt habe, das Horoskop ist ja mehr Veranlagung von Eigenschaften und Talente etc. und das Umfeld, Erziehung usw. eine Rolle spielt. Ich denke somit, dass die Jahreszeit in einer gewissen Hinsicht auch eine Rolle spielt - nicht nur wegen der Temperatur (weil es gibt schließlich Länder wo es einfach temperaturmässig keinen Winter gibt), sondern auch wegen der Stimmung die draußen herrscht.
Ich denke einfach ein Widder der im Herbst geboren ist (also da unten irgendwo ^^), wird herbstlichgefärbt (die Stimmung, Atmosphäre, wie die Leute "drauf" sind), der Herbst ist genauso ein Übergang wie der Frühling in etwas Neues. Ich bin z.B. Heidin/Hexe, mein Neujahr beginnt im Winter (Samhain), was für mich absolut logisch ist, Winter = Ruhe, "Tot", Stille... und daraus kann ja erst NEUES, also der Frühling entstehen (da denkt man doch gleich mal an alle Karten, wie Tod und Sarg die auch für ein Ende, aber auch für eine Transformation stehen die zu einem Neuanfang führen können zb. :grin:). Für mich persönlich ist nicht der Frühling der Anfang, sondern das davor: der Winter.

Ich kenn mich zuwenig aus, aber ich denke die Zeichen stehen wo sie stehen und fertig - wie wär das mit dem Aszendenten, der würde sich ja dann auch nicht ändern, da er doch das Zeichen was in einer gwissen Stunde in einer gewissen Richtung aufgeht ist.. Himmelsrichtung bleibt Himmelsrichtung, auch Norden ist im Süden im Norden XD *kopfkratz* :mrgreen: ? Aber bei so Dingen was aufsteigt oder absteigt, das könnte sich tatsächlich ändern.

Nur mal meine Gedanken dazu :blink:


LG Lyra


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 Betreff des Beitrags: Re: Tierkreis Südhalbkugel
BeitragVerfasst: 1. Apr 2017, 21:52 
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Liebe Lyra Shiron.

Dieses Thema hatten wir damals mit Bruno Huber, wobei ich seine Anschauung auf Grund seiner logischen Ausführungen übernommen habe. Ist jedenfalls wichtig, sich mit so einem komplizierten Thema auseinanderzusetzen.

Alles liebe! :luck:

Arnold

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 Betreff des Beitrags: Re: Tierkreis Südhalbkugel
BeitragVerfasst: 2. Apr 2017, 08:39 
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Hallo Zusammen, :sol:

ich melde mich nun auch nochmals kurz zu diesem Thema, da es mich doch beschäftigt. Wenn dem denn so wäre, dass zu einer bestimmten Jahreszeit auf der nördlichen Halbkugel ein anderes Tierkreiszeichen gilt als auf der südlichen Halbkugel, - warum wird dies dann von keinem der gängigen Computerprogramme mit berücksichtigt ? :gruebel: Wenn diese These in der Astrologie ihre Gültigkeit hätte, dann müsste mir ein Astro-Computerprogramm doch auch das Radix entsprechend berechnen, bzw. zeichnen, oder? Ich kenne allerdings keines (ok, ich kenne auch nicht alle) welches dies berücksichtigt. Und warum wird dies in der entsprechenden Literatur nicht überall erwähnt, d.h. in den Astrologie-Lehrbüchern? Es wäre doch zuuuu wichtig, als dass es einfach vernachlässigt werden dürfte? :frage: Es bleiben hier wirklich Fragen über Fragen. Ich persönlich bin natürlich auch nicht der Profi, welcher mit Sicherheit etwas behaupten kann. Ich persönlich (so wie die meisten, bzw. fast alle hier) haben ihr Astrologiewissen aus 2. Hand, d.h. wir haben es irgendwo (in einer Schule, aus Büchern, oder woher auch immer .... ) gelernt. Und wir konnten nur glauben, was uns andere vorgaben, welche wiederum ihr Wissen auch von anderen übernommen haben :lesen:

Liebe Grüße und einen schönen Sonntag
Sophia :luck:


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 Betreff des Beitrags: Re: Tierkreis Südhalbkugel
BeitragVerfasst: 2. Apr 2017, 15:25 
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Hallo Lyra,
Zitat:
Ich denke einfach ein Widder der im Herbst geboren ist (also da unten irgendwo ^^), wird herbstlichgefärbt

Was genau meinst du mit einem herbstlich gefärbten Widder?
Inwiefern ist aus deiner Sicht ein solcher Widder anders als ein Widder von der Nordhalbkugel?
Was mich auch zu der Frage bringt, inwieweit würde sich dann eine frühlingshafte Waage aus Argentinien von der herbstlichen Waage in Deutschland unterscheiden?

Hallo Sophia,
Zitat:
warum wird dies dann von keinem der gängigen Computerprogramme mit berücksichtigt ?

Ich bin selbst neu in der Astrologie, aber könnte mir vorstellen, dass es einfach daran liegt, dass noch niemand darauf gekommen ist. Vielleicht auch weil der Zusammenhang zwischen TKZ und Jahreszeiten nicht für jeden auf den ersten Blick ersichtlich ist?

Hallo Arnold,
Zitat:
Dieses Thema hatten wir damals mit Bruno Huber, wobei ich seine Anschauung auf Grund seiner logischen Ausführungen übernommen habe. Ist jedenfalls wichtig, sich mit so einem komplizierten Thema auseinanderzusetzen.

Gibt es noch mehr Quellen in denen man darüber recherchieren kann?
Mich interessiert das Thema nämlich sehr!

LG und noch einen sonnigen Sonntag!
:hallo:


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 Betreff des Beitrags: Re: Tierkreis Südhalbkugel
BeitragVerfasst: 3. Apr 2017, 09:11 
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Beiträge: 3058
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Hallo Zusammen :hallo:

hier noch ein Link zu diesem Thema:
http://www.astro.com/astrologie/in_polar_asc_g.htm. Bestimmt findet man in Netz auch noch mehr Informationen dazu, wenn man sich mal so richtig auf die Suche macht.

Liebe Grüße
Sophia :luck:


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 Betreff des Beitrags: Re: Tierkreis Südhalbkugel
BeitragVerfasst: 3. Apr 2017, 09:33 
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Registriert: 25. Jun 2016, 07:18
Beiträge: 60
Zitat:
Da die Jahreszeiten auf der Südhalbkugel denjenigen auf der Nordhalbkugel entgegengesetzt sind, haben manche Astrologen auch die Frage aufgeworfen, ob für Horoskope der Südhalbkugel nicht die Tierkreiszeichen mit ihren Oppositionszeichen vertauscht werden sollten, ob also z. B. jemand, der im März oder April geboren wurde, nicht eher eine Waage als ein Widder sein sollte. Diese Überlegung wird aber von australischen, südafrikanischen und südamerikanischen Astrologen abgelehnt. Sie sind der Meinung, daß für alle geographischen Gebiete dieselben Tierkreiszeichen verwendet werden müssen.


Hier würde mich interessieren, wer die Astrologen aus den jeweiligen Ländern sind bzw. was ihre Begründungen sind.
Leider schweigt sich der Artikel darüber aus.

Ich habe hier noch einen längeren Artikel auf Englisch gefunden, der das Problem genauer beschreibt und auch eine Lösung vorstellt:

http://www.angelfire.com/music2/alchemy ... odiac.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Tierkreis Südhalbkugel
BeitragVerfasst: 3. Apr 2017, 19:07 
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Hallo B_DS_B

Nur kurz: Ein herbstlicher Widder ist immer noch ein Widder und eine Waage bleibt eine Waage und somit sind sie nicht gleich. Was ich meine, dass Erziehung, Umfeld und somit auch die Jahreszeit ein Persönlichkeit mitprägt - was ich damit meinte, dass halt ihre Veranlagungen anders geprägt sind. Man kann das auch nicht sagen, weil es auch aufs Land an sich ankommt - die Mentalität ist ja auch nicht auf der ganzen Südhalbkugel gleich, genauso wie hier...
Außerdem ist das ein sehr komplexes Thema, wie weit sich was und wie auf die Persönlichkeit auswirkt.

Aber ganz im allgemeinen:
Ich versteh immer noch nicht, warum sich da was ändert? Norden bleibt doch Norden, egal wo man ist und da kann doch nicht ein anderes Zeichen stehn, nur weil ich im Süden bin? Kann mir das wer erklären :gruebel: :grin: denk ich irgendwie falsch?

LG Lyra


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 Betreff des Beitrags: Re: Tierkreis Südhalbkugel
BeitragVerfasst: 3. Apr 2017, 21:31 
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Liebe Lühyra,

Bewegend für mich ist die Tatsache, dass sich anscheinend außer der Huberschule noch niemand dazu etwas gesagt hat. Und das zeugt ein wenig von der Bereitschaft astrologisches Wissen von anderen als gegeben darzustellen. Fakt ist doch, dass der Ort wo ich geboren worden bin wichtig ist und auch die entsprechende Jahreszeit, welche bekannterweise den Charakter mit seiner Sonne einfärbt. Nochmals: Unsere Astrologie ist auf der nördlichen Halbkugel gestanden und zur Zeit der Griechen stand an den Äquonoktion der Widder in der Präzession. Dies passt vortrefflich für unsere nördliche Halbkugel, wo doch beim Widderingress fast überall Frühling ist. Klar, in Australien ist zu dieser Zeit das Land sicher nicht von Kälte betroffen, wobei dort eine heftige Regenzeit für gewisse Abkühlung sorgt. Hier wären eher die Archetypen der Bewohner und deren Kulturen interessant im Vergleich, was ja schon Helena Blavatsky in ihrer "Geheimlehre" erläutert hat. Daher wären die Symbole für diese dortigen Jahreszeiten interessant und dürften sich im wesentlichen kaum groß unterscheiden.

Wir verstehen die Zusammenhänge weitaus besser, sobald man Astrologie und Astronomie unter einen Hut steckt, so wie dies bis zu Zeiten Galileos der Fall war. Stonehenge, Nebra, Ägypten, Angkor, Sumer und Babylon, alle diesen Kulturen lag es daran mit damaligen Erkenntnissen die Zeit der Aussaat bestimmen zu können, was ja überlebenswichtig war. Das erste persönliche Horoskop bekam der damalige Herrscher Nebukatnezar erstellt, in Europa wurde dies erst um den 30jährigen Krieg modern, indem man zum Beispiel Wally vor seinen Schlachten beraten hat. Auch die Landser wurden von den Astrologen besucht, wobei sie dort "Astrostrolche" hießen.

Daher dürfte ein Argentiner eher von der Waage etwas in seinem Wesen haben, auch wenn bei uns Frühlingsanfang ist - in Argentinien ist es Herbst.....

Alles liebe! :luck:

Arnold

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