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 Betreff des Beitrags: Mann/Frau
BeitragVerfasst: 15. Sep 2016, 16:39 
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Registriert: 19. Feb 2016, 13:06
Beiträge: 68
Hallo, liebe Leute

Ich wusste nicht so recht, wo ich mein Anliegen unterbringen sollte und hoffe, daß es hier richtig liegt.

Was ich in diesem Forum beobachtet habe, ist die Aussage: Frau tut dies, Frau tut das im Sinne von "man"
ablösend.

Prinzipiell eine gute Idee, bzw. Entwicklung.
Soll es doch in die Richtung Gleichberechtigung zielen.

Da empfinde ich nur einen Stop...
schließlich beschäftigen sich ja auch Menschen mit diesem Thema, die sich nicht mit Esoterik beschäftigen.

Ich versuche eben auch zu verstehen, was den Unterschied ausmacht zu anderen Denkweisen ausserhalb der
Esoterik.

Den Focus auf etwas zu richten (heisst evtl. die Zukunft zu beeinflussen) kann nicht gegenteiliges Verhalten
richtig machen.

Ich würde mir wünschen, daß Aussagen wie "man tut dies oder das, bzw. Frau tut dies oder das" umgewandelt werden in z.B. Mensch tut dies oder das, auch wenn die Vergangenheit uns anderes lehrte

Sollten wir unseren Focus im esoterischen Sinne nicht gleich auf die Gleichberechtigung lenken, als umständlich auf Zwischenschritte?.
Vielleicht würden auch wieder mehr Männer in diesem Forum aktiv werden???

Freue mich über Antworten!

L.G. Potourri


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 Betreff des Beitrags: Re: Mann/FRau
BeitragVerfasst: 15. Sep 2016, 21:26 
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Registriert: 15. Sep 2016, 07:41
Beiträge: 147
Hallo Potpourri,

interessante Frage... Und lustiger Zufall, dass ich über dein Thema stolpere, gleich nachdem ich mich angemeldet habe! Gleichberechtigung in vielen Facetten ist was, womit ich mich auch gerade beschäftige... Und in einem anderen Forum habe ich ziemlich übel Prügel bezogen, weil ich zuviel darüber geschrieben habe... Trotzdem kann ich nicht widerstehen. Wenns unerwünscht ist, lass ichs auch wieder... :worship:

Was du ansprichtst ist, was die Forschung als "linguisic turn" beschreibt, die Erkenntnis, dass Sprache und wie wir sie benutzen, Wirklichkeit erschafft. Da sind die Soziologen auf was gekommen, was die Esoterik schon lange sagt, wenn auch mit anderen Worten.

Wenn du meinst, dass es kein Fortschritt ist, man durch frau, sprich männliche Dominanz durch weibliche Dominanz zu ersetzen, stimme ich dir zu.

Mensch ist allerdings mE auch keine Lösung, weil egal was ich mache, ich mache es als Frau, mit einem weiblichen Körper, mit den ganzen weiblichen Konditionierungen, die in unserer Gesellschaft dazugehören und mit den ganzen weiblichen Erfahrungen die ich gesammelt habe. Diese Weiblichkeit "unsichtbar" zu machen, indem wir man/frau durch mensch ersetzen, finde ich problematisch. Vor dem Hintergrund machen die ganzen Unterstriche, Sternchen usw. der Femninistinnen doch irgendwie Sinn.

Eine andere Überlegeung, die sich mir bei "man" aufdrängt ist, ob es nicht besser wäre dieses man/frau/mensch überhaupt zu vermeiden. "Man" wird oft benutzt in dem Sinne: Das macht man so, das ist allgemeine Überzeugung, das braucht "man" nicht hinterfragen. Ich werde immer misstrauisch, wenn ich etwas machen soll, weil "man" es so macht. Also statt man/frau/mensch schlage ich vor: ich mache das so (weil)... xy macht das so und ich finde das richtig, weil...

Kannst du damit was anfangen?

L.G. Sonja


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 Betreff des Beitrags: Re: Mann/FRau
BeitragVerfasst: 15. Sep 2016, 22:27 
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Beiträge: 738
Wohnort: nahe Karlsruhe
Hallo ihr Lieben,
eine interessante Diskussion habt ihr hier angestoßen.

Eines wird dabei aber vergessen: man kommt nicht von Mann sondern von lateinisch "Manus", die Hand.

Ich selbst benutze auch manchmal statt dessen "frau", wenn es um "typische Frauenverhaltensweisen" geht und/oder ich weiß, dass die Angesprochenen ausschließlich Frauen sind.
Hier im Forum tummeln sich sehr, sehr wenig Männer, und von denen hat sich noch keiner beschwert, dass er sich falsch angesprochen fühlt.

Oder ich wähle die Form "Beteiligter/in", um alle Geschlechtsformen anzusprechen. Manche definieren sich ja auch weder als männlich noch als weiblich oder anders als ihr Körper geboren wurde.
Wie sollte man/frau diese Menschen ansprechen?
Um es allen recht zu machen, müßte man dann alle Gender-Formen auch noch benutzen.
Liebe Geschlechtgenossen/innen, Neutrale, Es, Geänderte und im falschen Körper Geborene/n, das wird sehr unhandlich und umständlich!

"Man" ist so einfach und kurz, "frau" auch.
Also warum lassen wir es nicht einfach so?

Dass wir im Geiste "man" mit "Mann" assoziieren, ist unser eigener Denkfehler. Es kommt von "manus" , die Hand. Und die kann jedes Geschlecht haben.

Liebe Grüße
sonnenkind :sol:

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 Betreff des Beitrags: Re: Mann/FRau
BeitragVerfasst: 16. Sep 2016, 18:40 
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Registriert: 19. Feb 2016, 13:06
Beiträge: 68
Hallo Sonnenkind,

danke für die Info.
Wäre nie auf die Idee gekommen, dass "man" "man" von Hand abgeleitet hat.
Lässt bei mir ein neues Gedankenspiel zu: manus lavat manum (eine Hand wäscht die andere - eine braucht die andere,
um rein zu werden).

Ich bin so gepolt: Frau braucht Mann und Mann braucht Frau. Deshalb verspüre ich wohl eher ein Ungleichgewicht von männlichen und weiblichen Mitgliedern hier.

Hallo DieSoja,

Wenn jemand versucht, mich mit dem Satz zu manipulieren: Das macht "man" eben so, dann werde ich ebenfalls misstrauisch.
Es ging mir aber auch bei Frau tut dies, Frau tut das genauso.
"man" kann "man" mit neuem Blick auf den Ursprung so stehen lassen. oder vielleicht einen neuen Begriff erfinden.
Deine Regelung finde ich aber auch o.k.

L.G. Potpourri


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 Betreff des Beitrags: Re: Mann/FRau
BeitragVerfasst: 17. Sep 2016, 14:09 
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hallo ihr,

sonnenkind, du beziehst dich sicher auf emanzipieren?
kommt von "ex manis cipere" und bedeutet "aus den händen nehmen" (die verantwortung, die macht über sich selbst und zu sich zurück)

doch das verallgemeinernde "man" ist dasselbe wie im englischen man= mann oder mensch und mankind= menschheit und in human=mensch. auch das lateinische homo bedeutet sowohl mensch wie auch mann. patriarchale gesellschaftsformen, bei denen der män-sch eben ein man-n ist.

liebe Potpourri, ich sehe kein problem und schon gar nicht eines, das einer regelung bedürfte. mach es doch so, wie es für dich stimmig ist.

und daß männer dadurch abgehalten werden, hier teilzunehmen, weil die eine oder andere "frau" schreibt ??? das glaube ich ehrlich nicht -- und falls doch - nicht mein problem.

?welcher mann hat je gefragt, ob eine frau sich abgehalten fühlt, weil er "man" verwendet?

ich empfehle zur thematik : Luise F. Pusch – Alle Menschen werden Schwestern

hearth liche grüße
kara

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 Betreff des Beitrags: Re: Mann/FRau
BeitragVerfasst: 17. Sep 2016, 15:20 
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Liebe kara,
nun wollt ich ich es aber genau wissen und hab es im Internet nachgeschaut:
ich muss mich korrigieren und Du hast Recht: man kommt doch von Mann. Mea culpa :worship:
Das Internet, vor allem Duden, sagt es so.
Ich war aber felsenfest der Meinung, es käme von manus. :mjauer:

Duden und auch andere Seiten sagen aber auch deutlich, "man" sei geschlechtsneutral.
Statt dessen "mensch" zu verwenden ist sehr ungebräuchlich und verwirrend.

Bei vielen offiziellen staatlichen Einrichtungen und Behörden geht man übrigens dazu über, eine geschlechtsneutrale Bezeichnung für bestimmte Berufsgruppen zu verwenden.
So heißt es offiziell z.B. nicht mehr Studenten und Studentinnen sondern Studierende, nicht Lehrer und Lehrerinnen sondern Lehrende. (Das weiß ich aber genau, ich arbeite an einer Uni!) :wise:
Ist gewöhnungsbedürftig.

Ich weiß auch nicht, ob sich das bei allen Berufs- und Menschengruppen konsequent durchziehen läßt.
Ich denke da z.B. an Straßenbahnfahrer/innen, das müssten dann Straßenbahnfahrende sein. Aber sind damit wirklich die straßenbahnlenkenden Menschen eindeutig von den Fahrgästen unterschieden, die passive Straßenbahnfahrende sind?
Hier wird es schwierig.

Interessantes Konstrukt aus den 50er Jahren: Amtmännin oder Amtfrau. Beides ist heute noch zulässig und in aktuellen Besoldungslisten verwendet.
Amtsrat (Achtung! Nicht der gleiche Rang wie Amtmann/-frau/-männin) gilt aber als geschlechtneutral, man setzt dann halt Herr oder Frau davor. lough
Da lacht der Amtsschimmel (oder die -schimmelin? :grin: Eine Amtsstute gibt es nicht buck ).

Auch heißt es immer noch Krankenschwester und Pfleger und nicht Krankenbruder. :lol:

Deutsche Sprack, schwere Sprack! Egal ob männlich, weiblich oder neutral definiert. Wenn wir Deutschen (geschlechtsneutral!) schon nicht damit klar kommen, wie dann erst Ausländer? :gruebel:
Die Italiener und Spanier machen es sich einfach, setzen einfach ein -a dahinter für weibliche Formen oder ein -o für die männliche.
Und die Engländer kennen eh nur einen Artikel: the. Für "man" verwenden die Engländer "one" oder "you" (sagt das Wörterbuch). :grin:

Ich gebe aber kara recht: ich glaube nicht, dass eine falsche Anrede Männer davon abhält, sich am Forum zu beteiligen. Das hat sicher andere Gründe.

Grüß euch alle, egal welchem Geschlecht ihr euch zuordnet und welche Sprache ihr verwendet :besenhex:

sonnenkind :sol:

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 Betreff des Beitrags: Re: Mann/FRau
BeitragVerfasst: 17. Sep 2016, 16:15 
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Nächste Frage:

warum sollte alles gleich gemacht werden? Warum dürfen Unterschiede zwischen Mann und Frau nicht mehr sein?

Es gibt Unterschiede zwischen Mann und Frau, die finde ich persönlich sogar ganz wichtig und gut.
Es gibt auch Unterschiede zwischen männlichem und weiblichem Verhalten, Denkweise, etc.

Nur, was ich nicht in Ordnung finde:
dass das eine besser sein soll als das andere. egal welches (weiblich ist per se nicht besser als männlich, egal wie emanzipiert man ist)

Ich finde, beides hat seine Berechtigung und ist gleich - wertig.

Auch die Unterschiede sind nicht besser oder schlechter als das andere, eben nur anders, aber genauso wertvoll.

Bisher wurde und wird noch immer, das eine über das andere gestellt, eine Lebensweise/Denkweise/Tätigkeit als besser oder schlechter als die andere angesehen.

Das ist falsch! Die Be-Wertung ist falsch, nicht die männliche/weibliche Lebensweise/Denkweise/Tätigkeit.

Daraus resultiert ein immer noch großes Ungleichgewicht in unserer Gesellschaft. Weil z.B. Haushalt, Kindererziehung, Altenpflege immer noch als minderwertig angesehen wird und weder gesellschaftlich im Ansehen noch monetär gewürdigt wird.

Dabei ist das sooooo eine wichtige Funktion - nicht besser als ein Auto zu bauen, oder Straßen, oder Computer programmieren - aber genauso wichtig für unsere Gesellschaft und die Aufrechterhaltung der Wirtschaft und des Staatswesens.

Und das machen Männlein und Weiblein gleichermaßen falsch, da sind beide Geschlechter immer noch im falschen Denken verhaftet.

Darüber könnte ich mich jetzt sehr lang und breit auslassen. Lass ich aber.
Und hoffe, dass sich da noch vieles ändert bei uns. (Ich bin in solchen Gedanken meiner Zeit immer weit voraus, so ca. 200 bis 300 Jahre zu früh geboren, leider!)

Viele liebe Grüße
sonnnekind :sol:

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 Betreff des Beitrags: Re: Mann/FRau
BeitragVerfasst: 17. Sep 2016, 19:26 
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tolles posting, sonnenkind !

:TOP:

bb

Sunny

sonnenkind hat geschrieben:
Nächste Frage:

warum sollte alles gleich gemacht werden? Warum dürfen Unterschiede zwischen Mann und Frau nicht mehr sein?

Es gibt Unterschiede zwischen Mann und Frau, die finde ich persönlich sogar ganz wichtig und gut.
Es gibt auch Unterschiede zwischen männlichem und weiblichem Verhalten, Denkweise, etc.

Nur, was ich nicht in Ordnung finde:
dass das eine besser sein soll als das andere. egal welches (weiblich ist per se nicht besser als männlich, egal wie emanzipiert man ist)

Ich finde, beides hat seine Berechtigung und ist gleich - wertig.

Auch die Unterschiede sind nicht besser oder schlechter als das andere, eben nur anders, aber genauso wertvoll.

Bisher wurde und wird noch immer, das eine über das andere gestellt, eine Lebensweise/Denkweise/Tätigkeit als besser oder schlechter als die andere angesehen.

Das ist falsch! Die Be-Wertung ist falsch, nicht die männliche/weibliche Lebensweise/Denkweise/Tätigkeit.

Daraus resultiert ein immer noch großes Ungleichgewicht in unserer Gesellschaft. Weil z.B. Haushalt, Kindererziehung, Altenpflege immer noch als minderwertig angesehen wird und weder gesellschaftlich im Ansehen noch monetär gewürdigt wird.

Dabei ist das sooooo eine wichtige Funktion - nicht besser als ein Auto zu bauen, oder Straßen, oder Computer programmieren - aber genauso wichtig für unsere Gesellschaft und die Aufrechterhaltung der Wirtschaft und des Staatswesens.

Und das machen Männlein und Weiblein gleichermaßen falsch, da sind beide Geschlechter immer noch im falschen Denken verhaftet.

Darüber könnte ich mich jetzt sehr lang und breit auslassen. Lass ich aber.
Und hoffe, dass sich da noch vieles ändert bei uns. (Ich bin in solchen Gedanken meiner Zeit immer weit voraus, so ca. 200 bis 300 Jahre zu früh geboren, leider!)

Viele liebe Grüße
sonnnekind :sol:

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 Betreff des Beitrags: Re: Mann/FRau
BeitragVerfasst: 17. Sep 2016, 19:43 
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jokin
- weil mir diese genderei auf die nerven geht,
und ich (m)eine teilnahme an einem forum oder sonst estwas
nicht davon abhängig mache, wie jetzt die genaue wortwahl ist.

im tarot:
I - magieperson
IX - einsiedelmensch
XII - hängeperson
XIII - exit
XV - existenz mit negativhintergrund
XVII - wasserstoff-helium-konglomerat
XVIII - erdtrabant
XIX - zentralgestirn

in der astrologie fordere ich die umbenennungen in
wasserperson, rind, jungmensch, jagdperson !

ob widder, löwe, skorpion, steinbock usw genügend genderneutral sind,
bin ich mir noch nicht schlüssig.

mensch, sind DAS wirklich die wesentlichsten probleme unserer welt ?
dann geht es uns verdammt gut !


Sunny

nachtrag ;)

bitte ändert hier im forum sofort "Moderator" - in "Moderierende"
eine änderung in "Moderatorin" wäre ja umgekehrt diskriminierend.

end jokin'
aber das musste einfach ein mal heraus !

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 Betreff des Beitrags: Re: Mann/FRau
BeitragVerfasst: 18. Sep 2016, 10:02 
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hallo ihr,

dies mir fiel heute morgen ein:

wenn jede frau "frau" sagte und jeder mann "man", dann wäre es ausgewogen verteilt. darin sind wir uns sicher alle einig. ganz in der kraft der IIX, der Ausgleichung oder wie ich sie gerne nenne Balance. balance erfordert übrigens bewegung, energiefluß :grin:

dann bliebe es in der aufgabe der männer selbst, ihre beteiligung hier zu erhöhen und damit die quote des wörtchens "man"
anstatt den frauen die aufgabe zuzuschustern, es den männern bequem und heimelig zu machen, frau potpourri.


@ sunny, :lol: :lol: :lol: welches sternbild ist "jungmensch"? :gruebel:
wenn du das löwe, da' skorpion sagst oder das ziegenfisch ist es neutrum.
ich kenne jefraud :mrgreen: , die sagt allen ernstes "die zicke" für den widder.
das sternbild am himmel heißt bei mir eh das kamel, weil arabisch hamal (= hebr. gimel, der weg der hohepriesterin)

kamelige grüße
kara

ah, soeben selbst beantwortet, jungmensch statt jungfrau. dann müssen wir wohl zukünftig auf 50% der ernten verzichten zugunsten der genderneutralität.
übrigens haben wir für jungmensch schon ein wort: das kind :grin:

p.s.: das schaf :grin:

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 Betreff des Beitrags: Re: Mann/FRau
BeitragVerfasst: 18. Sep 2016, 10:15 
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Hallo!

@Sonnenkind: Stimme dir im großen und ganzen zu. Nicht Unterschiede sind das Problem sondern Bewertungen und vor allem Machtgefälle, die aus Unterschieden immer wieder entstehen. Anders ausgedrückt: Ich bin auch kein Freund davon, Unterschiede zu verneinen und alles einzuebnen, andererseits sind viele dieser Unterschiede, die wir immer noch wahrnehmen immer noch Stereotype und führen zu Problemen (und zwar mE sehr gravierenden Problemen, s.u.)

@Sunny: Ganz lange hab ich auch so gedacht. Wir sind mit Gleichberechtigung ziemlich weit, der Rest ist eine Frage der Zeit und davon, dass die Menschen die Gleichberechtigung nach und nach immer mehr leben.

Der Punkt an dem ich meine Meinung geändert habe war die letzte Kommunalwahl: Da ist mir ziemlich sofort aufgefallen, dass bei uns in der Gemeinde nur 2 Frauen im Gemeinderat sitzen. Die Listen sahen schon ganz anders aus, da waren Frauen teilweise paritätisch vertreten, die Männer wurden aber einfach vorgewählt. Das ist kein Phänomen unserer Gemeinde, sondern ist in Parlamenten, kommunal und national, so ziemlich das gleiche. Da haben wir also das Machtgefälle. Jetzt glaube ich aber, dass gerade Frauen der Politik verdammt gut täten... Ein Beispiel: Dem ganzen Planeten (und da wären wir bei den ganz großen Problemen unserer Zeit) ginge es besser, wenn die Menschen sich mehr darauf besinnen würden, dass Beziehung mindestens so glücklich macht wir Konsum, dass sich um die eigene Familie/Gemeinschaft kümmern mindestens genauso glücklich macht, wie Karriere und Macht. Und genau das leben doch Frauen bei uns häufig: Karriere sausen lassen für die Kinder, Oma und Opa versorgen statt Vorstandsposten... Und viele Frauen sind dabei auch noch ziemlich glücklich! (Außer dass sie sich mehr Rente und finanzielle Absicherung wünschen würden, mehr Unterstützung und mehr Anerkennung, da gehe ich wieder völlig mit Sonnenkind konform) Das wäre doch mal was, was man in die Politik einbirngen sollte!
Als ich dann weiter über mögliche Ursachen nachgedacht habe, bin ich dann halt sehr schnell darauf gekommen, dass es viele Denkmuster/Strukturen usw. gibt, die verhindern, dass Frauen sich gleichwertig einbringen können. Ein teil davon hat mit Sprache zu tun. (Dass die "gegenderte" Sprache oft übers Ziel hinausschießt gebe ich trotzdem sofort zu.)

Auf der anderen Seite denke ich auch, dass es in dem Zusammenhang durchaus Sinn macht, wenn wir uns z.B. in Handarbeits- und Esoterikforen organisieren, auch wenn die Männer da in der Minderheit sind, auch dadurch arbeiten wir ja mit an einer Gegenkultur zum immer weiter, immer mehr.

Liebe Grüße,
DieSoja


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 Betreff des Beitrags: Re: Mann/FRau
BeitragVerfasst: 18. Sep 2016, 10:21 
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Wohnort: Nordhessisches Waldland
liebe Soja,

nicht gegenkultur, sondern unsere kultur, unsere gemeinsame kultur.

hearth lich kara

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 Betreff des Beitrags: Re: Mann/FRau
BeitragVerfasst: 18. Sep 2016, 18:59 
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DieSoja hat geschrieben:
Der Punkt an dem ich meine Meinung geändert habe war die letzte Kommunalwahl: Da ist mir ziemlich sofort aufgefallen, dass bei uns in der Gemeinde nur 2 Frauen im Gemeinderat sitzen. Die Listen sahen schon ganz anders aus, da waren Frauen teilweise paritätisch vertreten, die Männer wurden aber einfach vorgewählt.


Hi DieSoja,

also es gab ausreichend kandidatinnen,
und bei reiner listenwahl wären die auch mit einem hohen prozentsatz im gemeinderat vertreten gewesen.

und ich gehe davon aus dass es mindestens genau so viele wählerINNEN gab wie wählER.

irgend einen grund muss es gegeben haben,
dass dieses panaschieren und kumulieren die männer nach oben gespült hat.

persönlich - und nach meinem männlichen bekanntenkreis -
kann ich mir keine verschwörung der männer ("wir kreuzen nur männer an")
vorstellen.

bb

Sunny

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 Betreff des Beitrags: Re: Mann/FRau
BeitragVerfasst: 18. Sep 2016, 19:12 
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Beiträge: 582
DieSoja hat geschrieben:
...
dass sich um die eigene Familie/Gemeinschaft kümmern mindestens genauso glücklich macht, wie Karriere und Macht. Und genau das leben doch Frauen bei uns häufig: Karriere sausen lassen für die Kinder, Oma und Opa versorgen statt Vorstandsposten... Und viele Frauen sind dabei auch noch ziemlich glücklich! (Außer dass sie sich mehr Rente und finanzielle Absicherung wünschen würden, mehr Unterstützung und mehr Anerkennung, da gehe ich wieder völlig mit Sonnenkind konform) Das wäre doch mal was, was man in die Politik einbirngen sollte!
...


Hi DieSoja,

ich spreche jetzt aus eigener erfahrung.

ich *hatte* karriere gemacht, ich *hatte* macht, und die zumindest in einem fall kräftig ausgeübt.
ohne details: zum *wohle* von etwa 100.000 menschen

ich *selbst* habe entschieden,
dass ich diesen weg nicht weiter gehen möchte.
und alle damit verbundenen nachteile akzeptiere.
dabei sehe ich mich nicht als opfer - weder des systems noch der männer
sondern bin froh,
dass ich bei mir und meinen wertvorstellungen bleiben konnte

"winning"

F.Tovey hat geschrieben:
das sind die sporne
die man tragen muss,
um diese verdrehte treppe empor zu steigen.
aber ich mag kein blut an meinen füssen haben!


sind nicht vielleicht die männer,
die nur auf geld und karriere und positionen fixiert sind,
schlimmer dran ?
wenn auch finanziell besser ?

was ist ein reines gewissen, bei-sich-und-seinen-werten-bleiben, wert ?

ich könnte das nicht beziffern.

bb

Sunny

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 Betreff des Beitrags: Re: Mann/FRau
BeitragVerfasst: 18. Sep 2016, 19:20 
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Registriert: 10. Apr 2009, 18:17
Beiträge: 582
kara hat geschrieben:
wenn du das löwe, da' skorpion sagst oder das ziegenfisch ist es neutrum.


also Gerry (Ziegenfisch) war definitiv ein mann.


kara hat geschrieben:
ich kenne jefraud :mrgreen: , die sagt allen ernstes "die zicke" für den widder.


https://www.youtube.com/watch?v=ghbeNaWuS7c
(entschuldigung an alle astrologen hier!! )


kara hat geschrieben:
das sternbild am himmel heißt bei mir eh das kamel, weil arabisch hamal (= hebr. gimel, der weg der hohepriesterin)

kamelige grüße
kara


:lol:

kamel,
rind,
zwillinge,
...
kind
waage
...

DAS möchte ich EIN mal in einer zeitschrift lesen
lache mir grad einen ab !
(oder lache ich mir einE ab ? )

bb

Sunny

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 Betreff des Beitrags: Re: Mann/FRau
BeitragVerfasst: 18. Sep 2016, 20:59 
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Hallo Ihr Lieben,
die Tierkreiszeichen haben abwechselnd männliche und weibliche Polarität

Widder- männlich - Mars
Stier- weiblich - Venus
Zwillinge- männlich- Merkur
Krebs- weiblich- Mond
Löwe- männlich- Sonne
Jungfrau- weiblich- Merkur
Waage- männlich- Venus
Skorpion- weiblich - Pluto (früher Mars)
Schütze- männlich- Jupiter
Steinbock - weiblich- Saturn
Wassermann- männlich - Uranus (früher Saturn)
Fische- weiblich- Neptun-(früher Jupiter)

Nachzulesen in jedem Astrologielexikon.

Man/frau/mensch/(oder sonstwas) beachte: in der alten Zuordnung - in der Antike vor Entdeckung von Uranus, Neptun, Pluto - hatte jeder Planet sowohl eine männliche als auch eine weibliche Zuordnung in dne Tierkreiszeichen. Nur die Lichter Sonne und Mond waren singulär orientiert - eins männlich, eins weiblich.

Am Himmel herrscht Gleichgewicht!
Männliches Prinzip braucht weibliches Prinzip und umgekehrt, yin braucht yang und umgekehrt.

Wie kann dann eines besser sein als das andere? Wie kann eines das andere dominieren?

Erst zusammen bilden sie ein Ganzes, gleichwertig!

Wir haben alle männliche Anteile und weibliche Anteile in uns. Wir haben alle einen Mars, eine Venus, .... in unseren Horoskopen stehen. Wir haben alle Tatkraft, Liebe, Verstand, Glaube in uns, in verschiedenen Färbungen (Tierkreiszeichen).
Wie kann ein Teil von uns gut und der andere schlecht sein?

Dann hätten die Götter einen Fehler gemacht.

WIR machen den Fehler, wenn wir einen Teil über den anderen stellen.

Liebe Grüße
sonnenkind :sol:

_________________
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Zuletzt geändert von sonnenkind am 18. Sep 2016, 21:03, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Mann/FRau
BeitragVerfasst: 18. Sep 2016, 21:01 
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Übringens:

Es kommt nicht nur auf das Bierkreiszeichen an, sondern auch auf den Faßzendenten. :spitze:

Prost Schluckspecht! :prost: :prost: :prost:

:lol: :lol: :lol:

sonnenkind :sol:

_________________
"Wer in die Irre geht ist noch lange nicht auf dem falschen Weg" aus dem Roman "Stein und Flöte" von Hans Bemmann


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 Betreff des Beitrags: Re: Mann/FRau
BeitragVerfasst: 18. Sep 2016, 21:08 
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Wohnort: Nordhessisches Waldland
:lol: :lol: :lol: :lol:

liebe sonnenkind, was für tiefe weinsichten am späten labend :prost:

liebe grüße
kara

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 Betreff des Beitrags: Re: Mann/FRau
BeitragVerfasst: 18. Sep 2016, 22:54 
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Beiträge: 582
sonnenkind hat geschrieben:
Übringens:

Es kommt nicht nur auf das Bierkreiszeichen an, sondern auch auf den Faßzendenten. :spitze:

Prost Schluckspecht! :prost: :prost: :prost:

:lol: :lol: :lol:

sonnenkind :sol:


LOL !!!

Klasse !

bb

Sunny

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BeitragVerfasst: 18. Sep 2016, 22:58 
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Beiträge: 582
sonnenkind hat geschrieben:
Stier- weiblich


genau!

Ich hatte stiere auch schon immer weiblich gesehen!!

bb

Sunny

(bitte nicht böse sein, sonnenkind,
aber das war einfach eine steilvorlage)

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