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 Betreff des Beitrags: RW Legung "Wer bin ich?"
BeitragVerfasst: 19. Nov 2017, 19:26 
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Registriert: 16. Okt 2017, 17:34
Beiträge: 55
Wohnort: NRW, Rheinland
Hallo ihr Lieben,

Ich habe mich mal durch die Legung zur Frage "Wer ist X?" Zu einer Legung inspirieren lassen. Mir fällt zu der Legung auch recht viel ein, dennoch, da ich für mich selbst gelegt habe, fänd ich es spannend auch andere Impulse dazu zu bekommen. Falls jemand Zeit und Lust hat, sich die Legung (oder auch nur Teile daraus) mal anzuschauen.

Kartendeck: Rider Waite
Frage: Wer bin ich?
Auslage:

3---------4
----1/2---- (gekreuzt)
5---------6

Vielleicht vorweg noch die Information, dass ich mich momentan sehr damit beschäftige alte Muster zu verändern Traumata und Blockaden aufzulösen. Normalerweise ignoriere ich umgedrehte Karten, es sei denn bei der Deutung springt es mir ins Auge, dann nehme ich es mit auf im Sinne von: hier ist noch eine zusätzliche Information (entweder ist hier noch eine Blockade vorgeschaltet, oder es ist noch nicht ganz Zeit dafür, oder ich habe an der Stelle Ängste vor der Kartenbedeutung, oder auch Verbindungen, wenn bestimmte Karten umgedreht liegen, können sie zusämmenhängen). Da ich die Karten vor jeder Legung auf dem Tisch mische, ist es aus meiner Sicht eben auch immer möglich, dass sie sich entsprechend drehen.

Die Legung:
1: Die Kelchkönigin (umgedreht)
2: 4 Kelche
3: Schwertbube
4: 9 Münzen (umgedreht)
5: Münzritter (umgedreht)
6: Das Gericht XX (umgedreht)

QE: 33--> 6 Die Liebenden


1 Das repräsentiert mich: Kelchkönigin
Tiefe Gefühle, ich verlasse mich vor allem auf mein Gefühl, bin manchmal dadurch aber auch gehemmt (abwartende, passive Haltung der Königin) die Hemmung (oder der fehlende Zugang zu diesem fundamentalen Bereich) ist möglicherweise auch durch die umgedrehte Lage der Karte angezeigt. (Das stimmt auch mit meinem Gefühl überein, dass ich da einen wichtigen Teil von mir gerade nicht mehr spüre.

2. Das repräsentiert mich auch: 4 Kelche
Eine Verunsicherung/Verstimmung, Chancen (und Emotionen?) werden nicht wahrgenommen? wechselnde Stimmungen, z.T. Pessimistisch-depressive Phasen. Das ist durch die Unsicherheit in Bezug auf meine Zukunft (beruflich und in der Liebe) durchaus auch etwas, das ich erlebe.
Vielleicht auch ein "nicht zugreifen können", denn objektiv betrachtet habe ich unheimlich viel Chancen, ich kann sie nur irgendwie nicht "verwandeln".
Den Zugang zu wichtigen Teilen meiner Selbst verloren? Die Kelchkönigin hält auch nur einen Kelch --> Meine Verstimmung oder verzerrte Wahrnehmung verhindert das Ausleben der Kelchkönigin, (da die 4 Kelche auf der Kelchkönigin liegen und diese verdecken.)

3. Das liebe ich: Schwertbube
oh weia, ich bin wohl schräger als ich dachte :gruebel:
Also ich liebe Kritik? Wenn ich das lieben als Gefühl von: das will ich, denn damit fühle ich mich sicher betrachte, dann sehe ich hier den Hang zu destruktiven Schuldgefühlen und die Tendenz immer den nächsten Lernschritte sehen (wollen)? Und auch eine Tendenz, mich selbst ständig zu kritisieren und zu hinterfragen.
Assoziationen zum Bild: Das Schwert als Schutzschild (vor meinen Gefühlen?) Die Haltung des Buben: Bevor ihr mich verletzt, wende ich mich ab und halte meine negativen Gedanken für wahr und schiebe mein Schwert zwischen uns. Das Schwert als Schild benutzen, und dabei nur die eigene "Wahrheit" sehen und das für wahr zu halten, was ich anderen in Bezug auf mich "unterstelle"? Flucht vor der Kritik anderer in die Selbstzerfleischung, so nach dem Motto Bevor ihr mich deswegen fertig macht, zeige ich schon mal selbst, dass ich das selbst sehe? Dabei aber immer noch stark wirken und sich unangreifbar machen wollen? (Abwendung des Buben, Blick nach unten, aber Angriffs/Verteidigungshaltung.) Dazu fallen mir auch noch Scheinkämpfe ein, die ich eingehe, obwohl ich mich mit der zu erwartenden Niederlage schon abgefunden habe.

Inhaltlicher Gedanke nach den drei Karten:
Da ich vieles intuitiv erfasse, fehlt mir der fachliche Überbau/ die wissenschaftlich-schematische Darstellung --> je mehr ich gelernt habe, desto unsicherer wurde ich in meiner Vergangenhet, weil ich intuitiv funktioniere und nicht fachlich/theoretisch. Seit ich angefangen habe, meine Arbeit erklären können zu müssen, bin ich immer tiefer verunsichert, weil ich nicht immer so eloquent die Worte dafür parat habe wie manche Theoretiker, die sich gut darstellen können. --> Blackouts in Vorbereitung und beim lernen neuen Wissens, denn ich muss Dinge erfahren, dann kann ich es auch anwenden / Anpassung an die (vermeintlichen) Erfordernisse? Hier sehe ich möglicherweise den Hinweis in den 4 Kelchen, dass meine Intuition und meine Gefühle auch eine Legitimation sind und ich eine neue Balance in der Gewichtung meiner fachlichen Legitimation finden muss? Daher kommt vielleicht auch die Diskrepanz zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung: Andere sehen was ich kann, ich sehe was ich nicht weiß.

4. Das hasse ich: Neun Münzen
Und es geht weiter mit dem Schrägstein^^ Wer hasst denn schon Glücksmomente? Echt mal. Aber okay, ist schon was dran an der Karte ...
Spontanassoziationen: Ich hasse das Gefühl eine Chance zu haben? ich hasse plötzliche Chancen? Dazu fällt mir ein, dass ich es gar nicht mehr mag überrumpelt zu werden? Und ich hasse es mich zu verlieben, weil es immer schief geht und zu Verletzungen/Enttäuschungen führt.
In der Verbindung mit den 4 Kelchen: Ich hasse das Gefühl meine Chancen nicht nutzen zu können? Oder die Glücksmomente nicht fühlen können, die Chancen nicht sehen können? Nicht genießen können? Nicht loslassen können. Das trifft meine aktuelle Lage recht gut.
Weitere Gedanken: Ich hasse es, glücklich zu sein? --> fühle mich nur sicher, wenn ich mich innerlich "zerfleische"/lerne/ entwickle ...? glücklich sein trifft es nicht ganz, aber ich habe schon immer das Gefühl, ich muss mich kritisch betrachten, ich darf mein Glück nicht einfach genießen.

5. Das fürchte ich: Münzritter
Okay, also ich fürchte Stabilität? Und ich dachte bisher, ich suche Stabilität (und Sicherheit) Vielleicht fürchte ich eher Eingefahrenheit? Also, ich fürchte, dass ich in einer Situation "feststecken" könnte? Das passt zu meinen beruflichen Ängsten und dazu, dass ich bei Grenzen und Regeln gerne das genaue Gegenteil tue. Vielleicht fürchte ich aber auch Sicherheit? (gelber Hintergrund, so wie 9 Münzen, die ja Reichtum bedeuten und damit auch eine Sicherheit bieten, sei es nun materiell oder spritituell)
Spontaner Gedanke: Ich habe Angst davor, dass die 9 Münzen stabil werden? (Beziehungsängste? / Angst vor Verbindlichkeit? Angst davor mich hinzustellen und für mich einzustehen?)
Die Haltung des Ritters: Angst davor etwas von mir zu geben (Halten/anbieten der Münze im Gegensatz zur Haltung des Schwertbuben?)
Weitere Assoziationen: Angst davor die Wachsamkeit (ein Ritter ist ja nun mal auch jemand, der einen beschützt) zu verlieren? Angst vor Kontrollverlust? Das passt zu den ständigen Befürchtungen etwas getan zu haben, dass meine Welt wieder zusammenbrechen lässt und was ich, ohne es zu wollen oder zu bemerken, "verschuldet" habe.

6. Das ersehne ich: Das Gericht (xx)
Ich will Erlösung, ich suche nach Führung/Bestätigung von einer höheren Macht, weil ich sie in mir selbst nicht mehr finde? (Was mir natürlich sagt, dass ich sie in mir selbst finden muss, um die Erlösung zu erleben) Ich sehne mich auch nach einem Ende der Entwicklung? Und nach einer radikalen Veränderung? (Ja, momentan hab ich das Gefühl in endlosschleifen zu hängen und da nicht rauszukommen) Und ich sehne mich danach anzukommen und den Lohn für meine bisherigen Bemühungen zu bekommen. Ich ersehne auf jeden Fall das Ende der Leidenszeit und versuche mich immer wieder daran festzuhalten, dass das irgendwann kommen wird. In Verbindung mit der restlichen Legung ist das vielleicht auch ein Hinweis, dass ich durch die Wiederintegration meiner Emotionstiefe, mein früheres Selbstvertrauens Wiedererwecken kann?
Ich ersehne Vergebung/Befreiung der alten Schuldgfühle. Das Wiedererwecken meines früheren Ichs (Vertrauen in das Gute im Menschen (dass die Menschen mir wohlgesonnen sind), statt immer den Dolchstoß/Missgunst zu erwarten) das passt auch zu den Entwicklungen vor allem in den letzten Tagen.

Da bis auf den Schwertbuben alle Karten falsch herum liegen, denke ich gerade, dass, wenn ich den umdrehe (was bedeutet, ich lass das mit dem sich selbst entwickeln, der Selbstkritik und lasse auch einfach mal das Schwert fallen, also auch meine Gedanken, mit denen ich mich schützen will), dass sich dann auch die anderen Karten drehen. Oder Anders gesagt: Wenn ich loslasse und mal mit dem ganzen Kram pausiere, dann krieg ich auch den Zugang zu den anderen Kartenenergien. oder noch anders gesagt: Ich habe alles, was ich brauche, aber vor lauter das alles (wieder) entwickeln wollen, kann ich es nicht sehen/spüren/abrufen.

QE: 33 --> 6 die Liebenden
mein Herz öffnen, Herzensangelegenheiten und Gefühle wieder zulassen, Entscheidungen --> Verantwortung übernehmen.
Aktuell kommt mir ein Kalenderspruch in den Sinn, der mir zur Zeit sehr hilft: Es ist okay etwas nicht zu können, es ist nicht okay, es nicht zu versuchen.
In Bezug auf die gesamte Legung: Das Herz/Gefühl als Basis wieder zulassen? Das Vertrauen wieder erleben ... Herzlichkeit und (Selbst-)Liebe statt "Angst vor Schwertern"


Was mir noch auffällt: keine Stabkarte
Daraus schließe ich gerade, dass mir ein wenig der Schwung/das Feuer fehlt. Die Leidenschaft und auch die Schnelligkeit. Dazu passt das Gefühl von Energie- und Kraftlosigkeit, das immer wieder da ist.

Uff das war jetzt recht viel, auch einiges, wo ich wirklich gedanklich noch Fragezeichen habe. Vieles ist sehr intuitiv auf meine Situation abgestimmt, von daher kann ich da auch den ein oder anderen Tunnelblick haben, so dass ich Aspekte übersehe oder zu eingeschränkt deute.

Von daher wäre ich sehr dankbar, wenn der eine oder andere mal einen Blick darauf werfen würde.

Vielen Dank schon mal und herbstliche Grüße :blatt: :eich:
Cassi


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 Betreff des Beitrags: Re: RW Legung "Wer bin ich?"
BeitragVerfasst: 20. Nov 2017, 16:52 
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Hallo liebe Cassi,

da hast du dir aber viel Zeit genommen, die Karten für dich zu deuten.
Ich werde es später gerne lesen, noch bin ich im Büro....

Ich selber deute keine umgedrehten Karten, ich bin da Hajos Rat gefolgt, sie einfach gerade zu drehen.
Da ich die Karten nicht auf dem Tisch mische, habe ich auch keine verkehrten Karten.

Sicher schauen noch andere Foris drüber :spitze:

:hallo:

_________________
liebes Grüßle
Francess


"Lass los und du hast die Hände frei."

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 Betreff des Beitrags: Re: RW Legung "Wer bin ich?"
BeitragVerfasst: 20. Nov 2017, 17:20 
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Liebe Francess,

Nur keinen Stress. Dass auf eine ganze Legung so schnell geantwortet wird, erwarte ich gar nicht. Ich weiß ja, wie lange so etwas Dauern kann. Und dann muss es grad auch generell passen. Aber ich freue mich natürlich wenn du mal drüber liest.

Die umgedrehten Karten sind so eine Sache. Ich hab sie ziemlich lange auch nicht beachtet, inzwischen ist das so ein intuitives Ding. Die Karten haben für mich schon immer ein gesamtes Bedeutungsspektrum, aber manchmal springt es einfach ins Auge welche Karten wie liegen und seither schließe ich das nicht mehr aus. Aber ich deute es auch nicht immer so. Wie die Legung schon zeigt, ich bin sehr intuitiv und neige ein bisschen dazu, Dinge für mich selbst zu adaptieren. (Auch meine Art zu ziehen ist eher unorthodox, funktioniert aber sehr viel treffender als das herkömmliche Mischen, Abheben und Ziehen oder Ausfächern und Ziehen) Das macht den Austausch für mich aber fast noch wichtiger, um sicherzustellen, dass ich mich nicht völlig in meiner Welt verirre^^

So und jetzt muss ich auch noch mal an den Schreibtisch bevor ich den Feierabend einläuten kann :)

Ich wünsche dir einen schönen, hoffentlich baldigen Feierabend :klatsch:


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 Betreff des Beitrags: Re: RW Legung "Wer bin ich?"
BeitragVerfasst: 20. Nov 2017, 19:06 
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Beiträge: 602
Hi Cassi,

bevor ich mich an die deutung heranmache,
möchte ich einige vorbemerkungen machen.

1 - ich deute die "person in den karten" - also nicht dich als person.
sollte also die eine oder andere bemerkung zu flapsig oder unangemessen sein,
rede ich von der "person in den karten".
dich als mensch kenne ich ja gar nicht,
und da werde ich sicher keine wertungen angeben.

2 - ich betrachte immer alle karten aufrecht,
egal ob sie aufrecht oder umgedreht auftauchen.

3 - da ich möglichst unvoreingenommen an die karten gehen möchte,
lese ich deine oder anderer deuutungen nicht vorab.
- das gönne ich mir nach getaner arbeit :blink:

4 - ich habe ein bildchen von deiner legung angehängt,
allerdings in der von mir bevorzugten auslegung,
wo liebt und ersehnt oben liegt
und fürchtet und hasst unten.

bb

Sunny


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sondern BUNT !


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 Betreff des Beitrags: Re: RW Legung "Wer bin ich?"
BeitragVerfasst: 20. Nov 2017, 19:09 
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Registriert: 10. Apr 2009, 18:17
Beiträge: 602
Hi zum zweiten Cassi,

also ganz zentral hast du ja nun zwei kelchkarten.
die königin, die jede menge gefühle hat - in einem schmuckvollen kelch
sie jedoch nicht zeigen / offenbaren möchte.
vielleicht hat sie ja ihre gründe, schlechte erfahrungen oder so,
warum das so ist.
in deinem (also: "person in den karten") fall geht das aber noch viel weiter.
du bist noch nicht einmal bereit,
anzusehen oderr darauf zu reagieren,
was dir von anderer seite an gefühlen entgegengebracht wird.
mir drängt sich der begriff "Kokon" auf.

nicht aus den karten, sondern aus meinem eigenen leben:
so ein kokon kann *sehr* sinnvoll und hilfreich gegenüber einer einzelnen speziellen person sein
- aber das totale dichtmachen gegen *alle*, ist gefährlich und behindert mehr als es nützt.

zurück zu den karten:

du hasst (9 mz) die stabilität und ruhe des eigenen reichs.
vielleicht auch ein bisschen wenig wert - schätzung von dir selbst und allem was du bist und erreicht hast.
münzen haben für mich sehr viel mit selbst- wert zu tun, weniger mit geld und job.
diese karte auf der "hasst" position gefällt mir gar nicht.

du fürchtest (mz-ritter) einen aktiven neu anfang.
mal den eigenen schatz, den eigenen wert in die welt hinaus zu tragen
oder auch nur zu zeigen.
mir fällt das wort "eingeschüchtert" ein.
ritter haben für mich eine feurige komponente
und das fehlen von stab-karten in deiner legung ist mir ebenfalls aufgefallen.
insofern schon verständlich,
wenn du angst hast,
lieber kopf unten halten, nicht auffallen, nichts aktiv tun
als die angst zu überwinden.
JA - ich weiss, dass sich das seehr leicht sagt, angst überwinden,
aber seeehr schwer ist, es tatsächlich zu tun.

du liebst den schwert buben.
tja, es ist leicht und schön und auch durchaus hilfreich und angenehm,
ein bisschen von schöneren dingen zu träumen,
ein bisschen (gedanken-) spiele zu treiben.
die gedanken sind frei und in gedanken ist alles möglich.
viele ideen (der bube ist kreativ ! ) können sogar wirklich gut sein,
aber aber - wo bleibt die umsetzung.
er ist einfach so begeistert von / verliebt in seine traum welt.
dass es einfach dabei bleibt.

und da passt dann das gericht natürlich perfekt dazu.
der weckruf kommt da nämlich von aussen,
und nicht aus dir selbst.
er ist auch lauter als diese vorsichtigen angebote der 4 kelche.
eben unüberhörbar !
aber so lange dieser ruf nicht kommt,
ist es einfach im grab abzuwarten
hier ECHT sorry für das wort !!!!

mit einem zwinkern:
bei einem rennen geht es natürlich erst mit dem lauten startschuss los.
aber trainieren beginnt meistens nicht mit einem schuss,
sondern mit einem
durchatmen - und jetzt laufe ich halt mal los.

bevor ich jetzt noch etwas zur QE sage.

ich finde es gut,
dass du diese legung gemacht hast.
aus eigenen stücken (ohne startschuss)
heisst ja, dass du selbst schon gemerkt hast,
dass es so nicht weiter gehen kann - nicht auf dauer.
und die legung zu machen ist in meinen augen ein guter erster schritt !

logisch (sw-bube) ist das erst mal eine gedankliche angelegenheit,
aber sie zeigt (d)einen weg auf.
eine der guten ideen des buben !

die QE liebende
passt für mich hier geradezu perfekt.
allerdings sehe ich in dieser karte nicht wie die meisten anderen die
"herzensentscheidung" (furchtbares und vor allem irritierendes wort /deutung)
und schon gar nicht die ewige liebe.

ich sehe hier den berg, der zwischen den beiden figuren steht.
dir und dem rest der welt würde ich das deuten.

und die engelsfigur oben ist auch nicht aktiv
(wie beim gericht der typ mit der tröte)
segnet aber diese neu - öffnung.

was mir auch noch aufgefallen ist.
das gelb, dass bei den hass / furcht karten so dominiert, die basis ist,
ist bei den liebenden oben - also die zukunft.
aber das gelb von unten nach ganz oben zu bekommen ist eine echte aufgabe.

wünsche dir da viel kraft und glück dabei !

bb

Sunny

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Zuletzt geändert von SunnyLemontine am 20. Nov 2017, 19:17, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: RW Legung "Wer bin ich?"
BeitragVerfasst: 20. Nov 2017, 19:16 
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Registriert: 10. Apr 2009, 18:17
Beiträge: 602
nachtrag :grin: :grin: :grin:

über rückmeldungen zu einer deutung freue ich mich natürlich
genau so wie jede hier.

aber

- genau wie eine deutung zeit braucht,
braucht es auch (teilweise lange) zeit,
sich die deutungen anzusehen und innerlich zu verarbeiten

- gerade bei solchen persönlichkeitslegungen
habe ich auch VOLLES VERSTÄNDNIS wenn jemand kein feedback gibt.
letztlich ist das ja immer eine art seelen - striptease.
und DAS muss niemand öffentlich machen !!!
(du kennst ja niemand von uns,
und alles ist für alle im web zu lesen
da ist eine gewisse vorsicht sicher besser!)

okay ?

bb

Sunny

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 Betreff des Beitrags: Re: RW Legung "Wer bin ich?"
BeitragVerfasst: 20. Nov 2017, 20:05 
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Hallo Sunny,

Wow, vielen Dank für deine Deutung. da ist einiges an Bestätigung dabei und auch noch ein paar Aha-Effekte. Ausführlich kenn ich leider erst später antworten, aber ich wollte dir doch schon mal ein paar Dinge sagen. ;)

1. nur keine Scheu was Formulierungen angeht. gerade die Dinge, die man oft verpackt sind die, die weiterhelfen. Ist zumindest meine Erfahrung. Ich sehe das auch nicht als Wertung oder Wahrheit oder Urteil über mich, sondern als Impulse, die im besten Fall hilfreich und im schlechtesten Fall neutral sind. (Selbst wenn mich da etwas triggert, ist das eine wertvolle Information ;) )

Das mit dem Gelb in den Karten in der Legung, das ist mir auch aufgefallen, aber ich hatte keine Assoziation dazu. Danke für den Hinweis :flowers: Da ist definitiv was dran.

Was den "Seelenstriptease" angeht, ich sehe das nicht so eng. Solange ich keine Namen nenne oder sehr spezifisches beschreibe (und selbst da halte ich die Wahrscheinlichkeit, dass mich jemand aus meinem Umfeld erkennt für sehr gering) glaube ich nicht, dass jemand das mit meiner Person aus dem RL in Verbindung bringt. Und ich gehe in einem Kontext wie diesem auch einfach mal davon aus, dass die meisten ähnliches aus eigener Erfahrung kennen, also sehe ich nicht wirklich die Gefahr, in eine Schublade geschoben zu werden. Und wenn man solche Legungen zu sich selbst macht und nach Austausch fragt, ist es ja irgendwie auch blöd, dann damit hinterm Berg zu halten. Und wenns wirklich mal zu persönlich wird, dann gibt's ja immer noch die PN. ;)

NOch mal vielen lieben Dank vorerst und konkretes Feedback folgt :flowers: :flowers:

(Dein Avatar triggert mich übrigens grad auch in durchaus positiver Weise^^)

LG
cassi


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 Betreff des Beitrags: Re: RW Legung "Wer bin ich?"
BeitragVerfasst: 20. Nov 2017, 20:10 
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Aloha Ihr Lieben,
Aloha liebe Cassi,

ich musste so lachen, als ich Deinen Beitrag gelesen habe! Ich weiß ja, dass Du weißt, dass ich nicht über Dich gelacht habe. Aber Du hast seitenweise über Dich nachgedacht, Dich unter die Lupe, ja unters Mikroskop gelegt und merkst nicht, dass genau das der Schwertbube in Deiner Legung ist! Du liebst es, Dich zu hinterfragen, Dich intellektuell zu bespiegeln. Seit ich Dich kenne, hast Du immer auch die Dinge, die Dir im Außen begegnen, auf Dich bezogen, geguckt, was sie mit Dir machen und hast versucht, Lehren für Dich zu ziehen aus allem, was Dir über den Weg läuft. Ich denke, den Schwertbuben hast Du mit dieser Legung ganz bezaubernd bewiesen. :mrgreen:

Trotz allem gehörst Du zu den Menschen in meinem Umfeld (und die Gruppe wird irgendwie immer größer :heul: ), die trotz aller Mühe irgendwie nicht so glücklich werden, wie sie es verdient haben. Darum hasst Du auch die 9 der Münzen: guck Dir die Karte genau an. Sie stellt auch eine Art Goldenen Käfig dar, aus dem die Protagonistin nicht ausbrechen kann. Die Mauer ist hoch, sie kann nicht drüber springen. Da ist keine Tür. Der Falke kann auch nicht weg, weil er sein Häubchen auf hat. Ich denke, hier geht es um Stillstand, Isolation. Klar hat die Frau alles, was sie zum Leben braucht. Sie ist auch nicht alleine. Ist das vielleicht sowas wie Jammern auf hohem Niveau? Aus der Perspektive von ganz unten mag es so aussehen und das macht auch noch ein schlechtes Gewissen. Aber materielle Sicherheit ist nicht alles.

Und darum fürchtest Du auch den Münzritter, denn er steht genau für das, was unsere Gesellschaft ausmacht: Leistung, Leistungsdruck, Fleiß. :mjauer: Das heißt nicht, dass Du nicht fleißig sein willst und nicht bereit bist, für Deine Ziele zu kämpfen. :lesen: Das machst Du, seit ich Dich kenne. Aber Du weißt, Du ahnst auch, dass das Hamsterrad von innen wie eine Karriereleiter aussieht und dass - siehe oben - Arbeit, materieller Erfolg, der unbefristete Arbeitsvertrag nicht alles sind, um das es geht. Es ist ein Preis, den zu zahlen Du zögerst. Und das - zumindest meiner Meinung nach - mit Recht. :weiche:

Darum ersehnst Du auch Das Gericht. Mit dieser Karte beschäftige ich mich gerade intensiv. Hier geht es um den Durchbruch. Die Befreiung von allen Einschränkungen, von dem, was uns hindert. Hier fahren wir endlich die Ernte für unsere Arbeit ein. Und - wie ich oben schon schrieb - Du arbeitest an Dir, seit ich Dich kenne, aber trotzdem lässt die Ernte sich Zeit. Du wünschst Dir, Du selbst sein zu dürfen, ohne Kompromiss, ohne Begrenzung. Das finde ich total verständlich und nachvollziehbar. :agut:

Das nur ganz kurz. Ich hab ja hier einen kleinen "Heimvorteil". :wise:

Ich drück Dich. Du machst das schon! :prost:

Alles Liebe von C.C., die jetzt erstmal lesen geht, was SunnyLemontine geschrieben hat. *neugier*

_________________
Und ist der Fettnapf noch so klein,
es passen beide Füße 'rein.

"Ich weiß, ich bin ein wenig lang.
Aber wenn Sie wüßten, wie gut ich mich amüsiere, indem ich Sie langweile!"
(Denis Diderot, "Ästhetische Schriften")


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 Betreff des Beitrags: Re: RW Legung "Wer bin ich?"
BeitragVerfasst: 20. Nov 2017, 20:32 
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Registriert: 16. Okt 2017, 17:34
Beiträge: 55
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Liebe CC
Cynthia Cooper hat geschrieben:
Ich musste so lachen, als ich Deinen Beitrag gelesen habe! Ich weiß ja, dass Du weißt, dass ich nicht über Dich gelacht habe. Aber Du hast seitenweise über Dich nachgedacht, Dich unter die Lupe, ja unters Mikroskop gelegt und merkst nicht, dass genau das der Schwertbube in Deiner Legung ist! Du liebst es, Dich zu hinterfragen, Dich intellektuell zu bespiegeln. Seit ich Dich kenne, hast Du immer auch die Dinge, die Dir im Außen begegnen, auf Dich bezogen, geguckt, was sie mit Dir machen und hast versucht, Lehren für Dich zu ziehen aus allem, was Dir über den Weg läuft. Ich denke, den Schwertbuben hast Du mit dieser Legung ganz bezaubernd bewiesen.
:-P :-P :lol: Ja, doch eine Ahnung hatte ich schon, aber du hast das noch mal sehr schön prägnant in Worte gefasst. ;)

Zu allem anderen schreib ich ebenfalls später noch was. Aber auch dir schon mal vielen lieben Dank und fühl dich zurückgedrückt meine Liebe hearth


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 Betreff des Beitrags: Re: RW Legung "Wer bin ich?"
BeitragVerfasst: 20. Nov 2017, 20:48 
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Liebe Cassi,

daß Sunny die Pos. getauscht hat, gefällt mir gut, denn was man liebt ist doch dem Himmel, so oben, näher.

Ein dankeschön an Sunny für das einstellen der Karten :flowers:
mir gefällt auch ihre Deutung sehr gut :lampe:

Zitat:
Sunny hat geschrieben
2 - ich betrachte immer alle karten aufrecht,
egal ob sie aufrecht oder umgedreht auftauchen.


das sehe ich auch so :spitze: und wage ich mich auch an eine Deutung


was dich repräsentiert:
eine - wie schreibt Sunny "Person in den Karten" die sehr sehr viel Phantasie u Weiblichkeit hat, eine starke Persönlichkeit,
die sich ihrer Macht bewußt ist und trotz aller Ideen u Gefühle auf dem Boden bleibt
(ihre Füße stehen nicht im Wasser, sondern auf festem Grund).
Diese Bodenhaftung u persönlichkeit wird mit den 4 Kelchen nicht gesehen, hier ist Verwirrung u auch vielleicht Zweifel da.
Nun fehlt es der Königin wohl an Struktur u hat die Richtung verloren.

du hasst u fürchtest 9 Münzen und Münzritter,
hier fällt mir auf, daß es wieder 2 Karten gleiches Element ist, vorher Kelche- nun Münzen.
Die Person auf der Karte zeigt eine Person, die mit sich zufrieden ist, soviel hat sie schon erreicht, daß sie sich dem Müßiggang
hingibt, ihre Hobbys betreibt, der Falke sitzt bewegungslos auf der Hand, mit Hüti aufm Kopf.
Ist eine Unzufriedenheit vorhanden, weil man sich mehr dem Hobby zuwendet, also sich oftmal ein schlechtes Gewissen einschleicht?

Münzritter, auch hier Arbeit und Engagement, das Pferd steht, hat man die Vorstellung festgefahren zu sein, nicht genug
Platz zum agieren zu haben? oder einfach nur mal eine Pause zu haben, dann nämlich hat man Muße mal zu überschauen,
sind noch Probleme vorhanden, oder ist alles so wie ich es mir vorgestellt habe.

das liebe und ersehne ich,
Schwertbube, hier denke ich liebst du die Vorsicht, bist aufmerksam und auf alles gefasst, bereit dich zu verteidigen,
mir kommt das Wort Mißtrauen in den Sinn, vielleicht das Resultat alter Verletzungen, niemand mehr so nah an sich heran zu lassen.
Allerdings will er ja auch keine Fehler machen, deshalb setzt er mehr den Kopf als sein Herz ein.

als letzte Karte das Gericht, das gefällt mir sehr gut, denn man weiß, daß man sich verändern möchte, ersehnt sich neue Möglichkeiten.
Wie bei der Q haben wir einen Engel und Mann u Frau, nur bei dem Gericht steht ein Kind dazwischen.
Das Kind sehe ich auch als Neuanfang, diesen ersehnt man sich sehr. Möglich, daß eine gewisse Starre da ist, wie beim Holz der Gräber,
aus dem man sich hochraffen muß, wieder auf die innere Stimme hören.
Im Hintergrund sind noch andere Personen zu sehen, der Neuanfang beinhalten nicht nur sich selber, sondern hat auch
Auswirkung auf andere, Familie u Freunde.

Mir fällt auf, daß wir 2 Hofkarten auf der linken Seite haben, unbewußt können hier zwei Personen Einfluß ausüben :ponder:

zu guter letzt noch eine Frage:
Zitat:
(Auch meine Art zu ziehen ist eher unorthodox, funktioniert aber sehr viel treffender als das herkömmliche Mischen, Abheben und Ziehen oder Ausfächern und Ziehen)

Verrätst du uns deine unorthodoxe Art ??? :blink:

_________________
liebes Grüßle
Francess


"Lass los und du hast die Hände frei."

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 Betreff des Beitrags: Re: RW Legung "Wer bin ich?"
BeitragVerfasst: 20. Nov 2017, 21:54 
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Registriert: 16. Okt 2017, 17:34
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Wohnort: NRW, Rheinland
So, liebe Sunny, dann will ich jetzt mal etwas ausführlicher antworten.

Erstmal an alle: Vielen, vielen Dank. Ich bin grad ein wenig geflasht von den vielen Antworten!! :flowers:

Und jetzt zu deiner Deutung ;)

SunnyLemontine hat geschrieben:
also ganz zentral hast du ja nun zwei kelchkarten.
die königin, die jede menge gefühle hat - in einem schmuckvollen kelch
sie jedoch nicht zeigen / offenbaren möchte.
vielleicht hat sie ja ihre gründe, schlechte erfahrungen oder so,
warum das so ist.
in deinem (also: "person in den karten") fall geht das aber noch viel weiter.
du bist noch nicht einmal bereit,
anzusehen oderr darauf zu reagieren,
was dir von anderer seite an gefühlen entgegengebracht wird.
mir drängt sich der begriff "Kokon" auf.

Ja, das trifft ziemlich ins Schwarze. Wie massiv der Kokon geworden ist, merke ich auch erst seit einigen Monaten so richtig. Wichtig für mich ist hier noch der Hinweis auf die Gefühle andere, denn genau da liegt eins meiner größten Probleme. ganz tief verwurzelt ist bei mir der Glaubenssatz, dass ich zwar geliebt, aber nicht angenommen werde. Ich weiß nicht, ob das verständlich ist, für mich ist das inzwischen absolut deutlich geworden. Ich kenne auch die Ursache, nur leider ist diese Überzeugung so fest verankert, dass ich sie einfach nicht gelöscht bekomme. Und irgendwo in den Antworten ist das Wort MIsstrauen gefallen und auch das trifft ins Schwarze. Ich glaube den Menschen (insbesondere den Männern) ihre Gefühle nicht. Und dummerweise, wenn ich es doch glaube, erlebe ich doch wieder die Ablehnung. Nicht zwingend auf der emotionalen Ebene, aber auf der praktischen Ebene. Ich bedeute ihnen etwas, aber eben nicht genug. Vielleicht sind sogar Gefühle im Spiel aber irgendetwas lässt sie davor zurückschrecken mir auch nur eine Chance für mehr zu geben. Und inzwischen weitet sich das in Teilen auch schon auf freundschaftliche Beziehungen aus, bzw. bin ich völlig verunsichert auf welcher Ebene ich mich mit den anderen gerade bewege. Und ja, da ist auch ein Teil, der sagt: ich will nicht schon wieder nur einen kleinen Hauch bekommen, der für den Moment bereitgestellt wird, aber nicht langfristig. So nach dem Motto: Ich kann dir jetzt gerade ein bisschen was von dem geben, das du dir wünscht, aber erwarte nichts über diesen Moment hinaus. (Interessant ist, dabei gerade der Gedanke, dass ich inzwischen schon fast Schuldgefühle entwickle, wenn ich mir etwas von einem bestimmten Menschen wünsche)
Das betrifft vor allem die emotionale, persönliche Seite. Die andere Seite ist die, dass ich eben auch beruflich sehr intuitiv bin und auch hier vielleicht den Menschen nicht mehr wirklich glaube, wenn sie mich für kompetent halten.

Und ja, der Kokon muss aufgelöst/aufgebrochen werden. Nur das wie ist eine echte Herausforderung :/ ;)

Zitat:
du hasst (9 mz) die stabilität und ruhe des eigenen reichs.
vielleicht auch ein bisschen wenig wert - schätzung von dir selbst und allem was du bist und erreicht hast.
münzen haben für mich sehr viel mit selbst- wert zu tun, weniger mit geld und job.
diese karte auf der "hasst" position gefällt mir gar nicht.
Ja, mir gefällt sie da auch nicht so richtig^^ deine Deutung zeigt mir allerdings gerade einen Konflikt auf, der mir bisher nur latent bewusst war. Ich kann Leute nicht leiden, die ein zu gefestigtes Selbstbild haben. Also in dem Sinne, als dass sie ihre Wahrheit für die eine, echte Wahrheit halten. Gleichzeitig brauche ich aber ein hohes Maß an Selbstsicherheit um meinen Job zu machen. Dabei habe ich viel daran gearbeitet, diesen Anteil von mir zu verändern, denn ich hatte früher auch einen großen Anteil der so war. Ich denke, da ist das Pendel wohl auch zu weit ausgeschlagen und da muss ich noch mal einiges reintegrieren. Und ja, Wertschätzen was ich erreicht habe, fällt mir sehr schwer. Es überhaupt zu sehen fällt mir schon schwer^^ Was auf jeden Fall auch sehr passt, ist der Gedanke, dass ich es hasse, diesen Teil von mir nicht mehr fühlen zu können. also der, der sich seiner selbst und seines Wertes völlig selbstverständlich sicher war. Das ist so ziemlich das Thema dem ich in den letzten Wochen entgegenzuwirken versuche.

Zitat:
du fürchtest (mz-ritter) einen aktiven neu anfang.
mal den eigenen schatz, den eigenen wert in die welt hinaus zu tragen
oder auch nur zu zeigen.
mir fällt das wort "eingeschüchtert" ein.
ritter haben für mich eine feurige komponente
und das fehlen von stab-karten in deiner legung ist mir ebenfalls aufgefallen.
insofern schon verständlich,
wenn du angst hast,
lieber kopf unten halten, nicht auffallen, nichts aktiv tun
als die angst zu überwinden.
JA - ich weiss, dass sich das seehr leicht sagt, angst überwinden,
aber seeehr schwer ist, es tatsächlich zu tun.
dem ist kaum etwas hinzuzufügen. Außer vielleicht, dass da sehr lange auch kein Weg zu sehen war, wie ich meinen Wert/meinen Schatz in die Welt hätte hinaustragen können. Da sehe ich aktuell aber Veränderungen. Im Außen und in meinen Reaktionen auf das Außen. (Zu denen mich gerade auch ein wenig die finanzielle Situation treibt. Interessanter zwischengedanke: Ich hasse den Reichtum, weil ich es dann nicht schaffe, aktiv zu werden?)

Zitat:
du liebst den schwert buben.
tja, es ist leicht und schön und auch durchaus hilfreich und angenehm,
ein bisschen von schöneren dingen zu träumen,
ein bisschen (gedanken-) spiele zu treiben.
die gedanken sind frei und in gedanken ist alles möglich.
viele ideen (der bube ist kreativ ! ) können sogar wirklich gut sein,
aber aber - wo bleibt die umsetzung.
er ist einfach so begeistert von / verliebt in seine traum welt.
dass es einfach dabei bleibt.
Interessant, du scheinst den Schwertbuben anders zu deuten als ich. Dass ich tausend Ideen habe, aber an den Umsetzungen scheitert ist allerdings durchaus nicht ganz unwahr^^ Ob ich das liebe? Hmm. Diesen Deutungsansatz muss ich noch mal sacken lassen.
Nachtrag: Ohweh da kommt mir grad noch eine Deutung, die mir eigentlich auch schon seit Monaten klar ist, aber schön, dass du es mir noch mal deutlich sagst, das Thema ist wohl doch noch nicht durch... :gruebel:
Zitat:
und da passt dann das gericht natürlich perfekt dazu.
der weckruf kommt da nämlich von aussen,
und nicht aus dir selbst.
er ist auch lauter als diese vorsichtigen angebote der 4 kelche.
eben unüberhörbar !
aber so lange dieser ruf nicht kommt,
ist es einfach im grab abzuwarten
hier ECHT sorry für das wort !!!!

Nee, das Wort passt schon. (Wenn du das Grab meinst) ;) Das ist genau das, was ich immer Wiede erlebe, auch wenn ich dabei immer das Gefühle habe, an den Sargwänden zu kratzen usw. Aber nicht rauskomme (es ist auch ein Muster von mir, dass ich immer "Geburtshelfer" brauche, bevor die Veränderungen sich manifestieren. Dann geht's aber immer rasant schnell. (War schon bei meiner tatsächlichen Geburt so^^

Zitat:
mit einem zwinkern:
bei einem rennen geht es natürlich erst mit dem lauten startschuss los.
aber trainieren beginnt meistens nicht mit einem schuss,
sondern mit einem
durchatmen - und jetzt laufe ich halt mal los.

und da ich dazu neige, das Rennen zu vermeiden, gibt's auch nicht wirklich nen Grund mit dem Trainingen anzufangen :lol: Nein, da ist schon was dran. Mal sehen, wie ich das in mein Leben übertragen kriege.

bevor ich jetzt noch etwas zur QE sage.

Zitat:
ich finde es gut,
dass du diese legung gemacht hast.
aus eigenen stücken (ohne startschuss)
heisst ja, dass du selbst schon gemerkt hast,
dass es so nicht weiter gehen kann - nicht auf dauer.
und die legung zu machen ist in meinen augen ein guter erster schritt !

Hmm, naja, es ist wohl eher der tausendste Schritt als der erste, aber zumindest habe ich langsam das Gefühl, dass eine Veränderung meiner Muster vielleicht doch möglich ist.

Zitat:
die QE liebende
passt für mich hier geradezu perfekt.
allerdings sehe ich in dieser karte nicht wie die meisten anderen die
"herzensentscheidung" (furchtbares und vor allem irritierendes wort /deutung)
und schon gar nicht die ewige liebe.

ich sehe hier den berg, der zwischen den beiden figuren steht.
dir und dem rest der welt würde ich das deuten.

und die engelsfigur oben ist auch nicht aktiv
(wie beim gericht der typ mit der tröte)
segnet aber diese neu - öffnung.

Interessant. Ich verstehe die QE meist auch als eine Art Ratschlag. Da wäre dann hier so etwas wie vertraue darauf, dass der eingeschlagene Weg gut ist, auch wenn er steil/steinig sein kann? Und definitiv als Hinweis auf die Menschen/die Welt zuzugehen.

Zitat:
was mir auch noch aufgefallen ist.
das gelb, dass bei den hass / furcht karten so dominiert, die basis ist,
ist bei den liebenden oben - also die zukunft.
aber das gelb von unten nach ganz oben zu bekommen ist eine echte aufgabe.

Das muss noch sacken. Das kann ich grad noch nicht ganz greifen/in Worte fassen, aber da steckt definitiv was drin.

Zitat:
wünsche dir da viel kraft und glück dabei !

Vielen lieben Dank. Für die Kraft und das Glück (das nehm ich gerne^^) Aber auch für die Deutung, die auf jeden Fall neue Aspekte aufzeigt und sehr bereichernd war. :flowers: :flowers:

Und jetzt wünsch ich dir noch einen schönen Abend!! :sol:


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 Betreff des Beitrags: Re: RW Legung "Wer bin ich?"
BeitragVerfasst: 20. Nov 2017, 22:12 
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So, meine Liebe CC, dann komm ich auch noch mal zu dir. ;)

Du hast sicherlich einen gewissen Heimvorteil, aber das ist ja manchmal auch ganz schön ;) (Übrigens hab ich in den letzten Tagen häufig an eine Diskussion im MP gedacht, bei der ich schon mal beschlossen habe, dass jetzt mal ich dran bin und meine Bedürfnisse in den Vordergrund kommen. So richtig hat das damals nicht geklappt mit der Umsetzung, aber wer weiß, vielleicht schließen sich jetzt ja doch endlich ein paar Kreise)

Zitat:
ich musste so lachen, als ich Deinen Beitrag gelesen habe! Ich weiß ja, dass Du weißt, dass ich nicht über Dich gelacht habe. Aber Du hast seitenweise über Dich nachgedacht, Dich unter die Lupe, ja unters Mikroskop gelegt und merkst nicht, dass genau das der Schwertbube in Deiner Legung ist! Du liebst es, Dich zu hinterfragen, Dich intellektuell zu bespiegeln. Seit ich Dich kenne, hast Du immer auch die Dinge, die Dir im Außen begegnen, auf Dich bezogen, geguckt, was sie mit Dir machen und hast versucht, Lehren für Dich zu ziehen aus allem, was Dir über den Weg läuft. Ich denke, den Schwertbuben hast Du mit dieser Legung ganz bezaubernd bewiesen. :mrgreen:
Ich hab ja schon ganz spontan darauf reagiert. Und wie gesagt, klar, das ist voll ins Schwarze getroffen. NIcht nur seit du mich kennst, das tue ich ja schon seit ich denken kann. Und in den letzten Tagen denke ich immer wieder, dass ich damit vielleicht endlich mal aufhören sollte. (Dumm ist halt nur, dass es oft die einzige Stellschraube ist, an der ich drehen kann, wenn mein Muster wieder zu schlägt *rumgrummel* :( :/ )

Zitat:
Trotz allem gehörst Du zu den Menschen in meinem Umfeld (und die Gruppe wird irgendwie immer größer :heul: ), die trotz aller Mühe irgendwie nicht so glücklich werden, wie sie es verdient haben. Darum hasst Du auch die 9 der Münzen: guck Dir die Karte genau an. Sie stellt auch eine Art Goldenen Käfig dar, aus dem die Protagonistin nicht ausbrechen kann. Die Mauer ist hoch, sie kann nicht drüber springen. Da ist keine Tür. Der Falke kann auch nicht weg, weil er sein Häubchen auf hat. Ich denke, hier geht es um Stillstand, Isolation. Klar hat die Frau alles, was sie zum Leben braucht. Sie ist auch nicht alleine. Ist das vielleicht sowas wie Jammern auf hohem Niveau? Aus der Perspektive von ganz unten mag es so aussehen und das macht auch noch ein schlechtes Gewissen. Aber materielle Sicherheit ist nicht alles.

Das muss ich noch mal sacken lassen. Auch da springen mich ein paar Dinge an. der goldene Käfig, der Falke mit der Haube als Metapher dafür am Boden festgehalten zu werden, statt sich in die Luft zu schwingen. Und ja, stimmt, ich hasse es, dass ich irgendwas tun muss, um materielle Sicherheit zu haben, aber in den Anstellungen sehr unglücklich werde, bzw. der klassische Weg versperrt zu sein scheint.

Zitat:
Und darum fürchtest Du auch den Münzritter, denn er steht genau für das, was unsere Gesellschaft ausmacht: Leistung, Leistungsdruck, Fleiß. :mjauer: Das heißt nicht, dass Du nicht fleißig sein willst und nicht bereit bist, für Deine Ziele zu kämpfen. :lesen: Das machst Du, seit ich Dich kenne. Aber Du weißt, Du ahnst auch, dass das Hamsterrad von innen wie eine Karriereleiter aussieht und dass - siehe oben - Arbeit, materieller Erfolg, der unbefristete Arbeitsvertrag nicht alles sind, um das es geht. Es ist ein Preis, den zu zahlen Du zögerst. Und das - zumindest meiner Meinung nach - mit Recht. :weiche:

Ja, was soll ich dazu noch sagen^^ das passt schon total. Stimmt, ich würde das alles aufbringen, wenn ich wüsste wofür ich das tun soll^^

Zitat:
Darum ersehnst Du auch Das Gericht. Mit dieser Karte beschäftige ich mich gerade intensiv. Hier geht es um den Durchbruch. Die Befreiung von allen Einschränkungen, von dem, was uns hindert. Hier fahren wir endlich die Ernte für unsere Arbeit ein. Und - wie ich oben schon schrieb - Du arbeitest an Dir, seit ich Dich kenne, aber trotzdem lässt die Ernte sich Zeit. Du wünschst Dir, Du selbst sein zu dürfen, ohne Kompromiss, ohne Begrenzung. Das finde ich total verständlich und nachvollziehbar. :agut:
Ja auch hier wieder: Sehr treffend. Auf sehr vielen Ebenen in meinem Leben trifft das zu. (Ich wünschte mir manchmal echt, ich könnte einfach mal aussteigen und eine komplett neue Perspektive auf mich und mein Leben einnehmen zu können. Das wäre vermutlich echt mal sehr hilfreich...)


Zitat:
Ich drück Dich. Du machst das schon! :prost:
Darauf trinke ich gleich doch glatt einen, wenn du mir das schon so postest ;) Aber nein, ehrlich vielen lieben Dank für deine Worte. Sie bestärken mich gerade in den Gedanken, die mich schon seit ein paar Tagen beschäftigen und es tut gut, einfach mal nur wahrzunehmen was ist, statt gleich schon wieder handeln zu wollen. (Ich habe übrigens vor einigen Tagen auch erst bemerkt, dass der Wagen meine Jahreskarte ist. Das passt schon sehr schön. Der schnelle Aufbruch, den ich will, die unterschiedlichen Kräfte, die noch nicht zusammenarbeiten und die Ungeduld darüber) Innehalten und auch die negativen Momente zu lassen ohne sie gleich verändern zu wollen, das ist ja auch das, was ich in meiner Meditationspraxis täglich tue. Deine Deutung spiegelt mir gerade aber noch wieder wie aktiv mein Schwertbube ist und dass er vielleicht die anderen Dinge noch viel mehr blockiert als ich dachte.

:flowers: :prost: :prost: hearth


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 Betreff des Beitrags: Re: RW Legung "Wer bin ich?"
BeitragVerfasst: 20. Nov 2017, 22:22 
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Liebe Francess,

Die ausführliche Antwort auf deine Legung kommt morgen, inzwischen ist es schon ziemlich spät geworden. Aber du hast da ein paar Formulierungen drin, die ebenfalls sehr ins Schwarze treffen. Das ist schon fast etwas unheimlich^^ ;)

Spannend finde ich auch den Hinweis zu den Hofgarten, da muss ich noch mal drüber schlafen. ich betrachte die Hofkarten irgendwie nie wirklich als Personen, aber vielleicht ist das doch noch mal ein guter Hinweis.

Und dann noch schnell zu meiner Art zu ziehen. Inzwischen mische ich meist auf dem Tisch, schiebe die Karten zusammen und lege sie dann direkt aus. Manchmal täusche ich spontan Karten oder mische doch noch mal ganz kurz um sie dann einfach von oben runterzulesen. Vielleicht ist das auch gar nicht so unorthodox, aber ich kenne fast nur Leute (und Bücher) bei denen die Karten ausgefächert werden.

So und jetzt verabschiede ich mich für heute erstmal. morgen folgt die ausführliche Antwort.

Ganz liebe Grüße und eine schöne Nacht :hallo:

Cassi


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 Betreff des Beitrags: Re: RW Legung "Wer bin ich?"
BeitragVerfasst: 21. Nov 2017, 12:30 
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Liebe Francess hier kommt in meiner Mittagspause die ausführlichere Antwort.


Zitat:
daß Sunny die Pos. getauscht hat, gefällt mir gut, denn was man liebt ist doch dem Himmel, so oben, näher.
Es ist auf jeden Fall spannend, dass ich wenn ich mir jetzt beide Legungen nebeneinander anschaue, tatsächlich auch Unterschiede feststelle.

Übrigens ganz kurz allgemein: Ich habe heute eine ganz interessante Erfahrung zu den Karten gemacht. Nachdem es mir jetzt 3 Tage ziemlich gut ging und ich gestern ganz entspannt in die Zukunft schauen konnte, bin ich heute morgen aufgewacht und ohne Grund völlig "kribbelig", ertappe mich dabei, das Gefühl zu haben, dass ich hier noch was vergessen hab, mich absichern müsste und gleichzeitig hab ich das Gefühl, das positive der letzten Tage ist völlig weggeflutscht. und das obwohl sich nichts geändert hat, außer, dass ich einen Packen Arbeit heute beendet habe und im Grunde weiterhin ganz entspannt sein kann, weil ich gerade eigentlich total fleißig und produktiv bin.
Im Grunde sind das ja genau die beiden Münzkarten: Ich könnte gelassen auf das schauen, was ich geleistet habe und die aktuelle Situation genießen, mich einfach mal zurücklehnen, weil sich gerade nichts überschlägt, das ist aber kaum möglich, weil mich irgendwas innerlich total kirre macht und es sich eher anfühlt wie ein: nun hab ich innerlich doch einiges erreicht, es müsste doch im Außen jetzt auch was (positives/beruhigendes) passieren. Tuts ja auch, es verschafft mir gerade mal eine ruhige Phase, nur kann ich das nicht empfinden. Und das, obwohl ich mir genau das wünsche, ein Zeit in der ich mal nicht über die Zukunft grübel, an allen möglichen Stellschrauben drehe und wie ein aufgescheuchtes Huhn (und letztlich leider auch öfter mal ineffektiv) alles aufwirbel. Interessante Beobachtung, die ich da gerade bei mir selber mache.
Da hab ich wohl ein tiefes Misstrauen gegenüber den ruhigen Zeiten entwickelt, in denen ich einfach im Moment handeln kann, ohne in einer Warteschleife zu hängen. Ja, spannend. Ich glauben, ich brauche die Warteschleifen als Erlaubnis um durchzuatmen und gleichzeitig kriege ich dann Schuldgefühle und blockiere mich. Ja, da steckt ein guter Denkansatz drin...
Entschuldigt, ich finde das gerade ganz hilfreich, das aufzuschreiben. Und ist ja vielleicht doch auch für die Deutungen ganz interessant.


So, jetzt aber noch mal zu dir und deiner Deutung, liebe Francess

Zitat:
was dich repräsentiert:
eine - wie schreibt Sunny "Person in den Karten" die sehr sehr viel Phantasie u Weiblichkeit hat, eine starke Persönlichkeit,
die sich ihrer Macht bewußt ist und trotz aller Ideen u Gefühle auf dem Boden bleibt
(ihre Füße stehen nicht im Wasser, sondern auf festem Grund).
Diese Bodenhaftung u persönlichkeit wird mit den 4 Kelchen nicht gesehen, hier ist Verwirrung u auch vielleicht Zweifel da.
Nun fehlt es der Königin wohl an Struktur u hat die Richtung verloren.

Ja, dem ist nicht viel hinzuzufügen. Spannend ist das Wort Struktur. Die fehlt mir zurzeit tatsächlich völlig. Und ich fühle mich ständig so als würd ich untergehen, bzw. ohne Kontrolle dahintreiben. Dabei (wie gerade beschrieben) ist das eigentlich tatsächlich nur eine Illusion. Danke für den Hinweis ;)

Zitat:
du hasst u fürchtest 9 Münzen und Münzritter,
hier fällt mir auf, daß es wieder 2 Karten gleiches Element ist, vorher Kelche- nun Münzen.
Die Person auf der Karte zeigt eine Person, die mit sich zufrieden ist, soviel hat sie schon erreicht, daß sie sich dem Müßiggang
hingibt, ihre Hobbys betreibt, der Falke sitzt bewegungslos auf der Hand, mit Hüti aufm Kopf.
Ist eine Unzufriedenheit vorhanden, weil man sich mehr dem Hobby zuwendet, also sich oftmal ein schlechtes Gewissen einschleicht?
Ja, ich glaube, damit hast du sehr schön dass beschrieben, was ich heute erlebe. Ich sagte ja gestern schon, du hast da einige Formulierungen, die bei mir was treffen. Und jetzt gerade mir wirklich helfen, mein Verhalten heute besser zu verstehen.

Zitat:
Münzritter, auch hier Arbeit und Engagement, das Pferd steht, hat man die Vorstellung festgefahren zu sein, nicht genug
Platz zum agieren zu haben? oder einfach nur mal eine Pause zu haben, dann nämlich hat man Muße mal zu überschauen,
sind noch Probleme vorhanden, oder ist alles so wie ich es mir vorgestellt habe.

Auch das trifft schon sehr. Sobald ich einen Überblick kriege, bricht alles zusammen. Sobald ich innehalten kann oder eben etwas abgeschlossen habe, falle ich in ein Loch. Und das obwohl noch tausend andere Dinge warten. So als baute ich mir beim Laufen eine Brücke aus Seilen und wenn ein Seil zu Ende ist, hab ich das Gefühl, jetzt stürze ich ab und verliere völlig die Richtung. Und dann innehalten mache ich zwar, aber mit einem latenten Schuldgefühl. Oh man, kein Wunder, dass ich keine Energie hab :lol: :mjauer:


Zitat:
das liebe und ersehne ich,
Schwertbube, hier denke ich liebst du die Vorsicht, bist aufmerksam und auf alles gefasst, bereit dich zu verteidigen,
mir kommt das Wort Mißtrauen in den Sinn, vielleicht das Resultat alter Verletzungen, niemand mehr so nah an sich heran zu lassen.
Allerdings will er ja auch keine Fehler machen, deshalb setzt er mehr den Kopf als sein Herz ein.
Ja zu allen Punkten. Da treffen wieder einige Formulierungen sehr. Das ist ganz genau das, was bei mir immer abläuft. Und zwar bewusst oder unbewusst und sobald ich das mal loslasse, schlägt es voll zurück. Ich glaube, irgendwo hab ich das schon mal angedeutet: Das, was wir als Kinder zuhause erfahren, verknüpfen wir mit einem Gefühl von Sicherheit und Liebe. Selbst wenn es weit von beidem entfernt ist. Und ja, das ist der Zustand, den ich von früher kenne. Also das halte ich für Sicher, wenn das der Fall ist, werde ich geliebt. Also klar, "liebt" ein Teil von mir das immer noch. Einfach weil ich mich nur dann sicher fühle, wenn ich mich in Unsicherheit befinde und alles kontrolliere, auf alles vorbereitet bin und ja nie die Wachsamkeit sausen lasse. (Oh Gott und mir fallen so viele Situationen ein, die das immer wieder verfestigt haben)

Zitat:
als letzte Karte das Gericht, das gefällt mir sehr gut, denn man weiß, daß man sich verändern möchte, ersehnt sich neue Möglichkeiten.
Wie bei der Q haben wir einen Engel und Mann u Frau, nur bei dem Gericht steht ein Kind dazwischen.
Das Kind sehe ich auch als Neuanfang, diesen ersehnt man sich sehr. Möglich, daß eine gewisse Starre da ist, wie beim Holz der Gräber,
aus dem man sich hochraffen muß, wieder auf die innere Stimme hören.
Im Hintergrund sind noch andere Personen zu sehen, der Neuanfang beinhalten nicht nur sich selber, sondern hat auch
Auswirkung auf andere, Familie u Freunde.
Ja. Ziemlich eindeutig, würde ich sagen. Es wird sich definitiv auf Freunde auswirken, wenn ich das endlich hinkriege. Und der Käfig aus dem ich hier raus will ist schon sehr starr und auch die Särge sind da schon sehr treffend.

Zitat:
Mir fällt auf, daß wir 2 Hofkarten auf der linken Seite haben, unbewußt können hier zwei Personen Einfluß ausüben :ponder:
dem werde ich in nächster Zeit noch mal auf den Grund gehen. Gibt es da noch Hinweise zu der Sichtweise die Hofkarten als Personen zu betrachten? Also Attribute mit denen die Personen assoziiert werden, oder geht ihr dabei dann von den bildlichen Darstellungen aus? Also der Münzritter als eher ruhigen Unterstützer, der Sicherheit bietet, während der Schwertbube eher wortgewandt, vielleicht sogar angreifend oder zumindest "piepsig" ist. Der Ritter eher mittleres Alter, der Bube noch jünger? (Oh ja, da klingelt grad was^^ ich lasse die Frage dennoch mal stehen.)

So, meine Mittagspause ist gleich vorbei^^ Aber hab vielen Dank. Deine Legung hilft mir heute sehr weiter. :flowers: :flowers:

Liebe Grüße :sol:


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 Betreff des Beitrags: Re: RW Legung "Wer bin ich?"
BeitragVerfasst: 21. Nov 2017, 12:33 
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Ich möchte euch grad allen noch mal danken. Ich finde es unheimlich spannend, wie die unterschiedlichen Facetten mir noch mal einiges verdeutlicht haben.

Die Legung ist für mich gerade wirklich noch sehr viel komplexer als ich gedacht habe und ich denke, sie wird mich noch eine Zeit begleiten. Besonders spannend ist auch, wie sich bei den Antworten und dem formulieren plötzlich nochmal wieder neue Einsichten gebildet haben.

Wow, vielen Dank. Auch wenn ich heute wieder etwas Kämpfe, habe ich das Gefühl wirklich wertvolle Erkenntnisse genau dazu bekommen zu haben. Oder anders gesagt: ich fühle mich den Emotionen gerade nicht mehr so hilflos ausgeliefert. :blink:

Vielen, lieben Dank!!! :flowers: :flowers:


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 Betreff des Beitrags: Re: RW Legung "Wer bin ich?"
BeitragVerfasst: 21. Nov 2017, 19:32 
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Guten Abend liebe Cassi,

erstmal ein ganz liebes Danke für dein so ausführliches feedback auf alle unsere Deutungen :flowers:
es doch immer erstaunlich, wieviel man aus einer Legung rausholen kann u auch immer dazulernen darf.

Zitat:
Auch wenn ich heute wieder etwas Kämpfe, habe ich das Gefühl wirklich wertvolle Erkenntnisse genau dazu bekommen zu haben. Oder anders gesagt: ich fühle mich den Emotionen gerade nicht mehr so hilflos ausgeliefert. :blink:

Das wird :spitze: Stück für Stück, auch wenn mal ein Schritt zurück da ist, das darf sein, denke daran, daß es auch anderen so geht.
Es gehört zur Entwicklung eines jeden von uns.

Zitat:
Gibt es da noch Hinweise zu der Sichtweise die Hofkarten als Personen zu betrachten? Also Attribute mit denen die Personen assoziiert werden, oder geht ihr dabei dann von den bildlichen Darstellungen aus? Also der Münzritter als eher ruhigen Unterstützer, der Sicherheit bietet, während der Schwertbube eher wortgewandt, vielleicht sogar angreifend oder zumindest "piepsig" ist. Der Ritter eher mittleres Alter, der Bube noch jünger? (Oh ja, da klingelt grad was^^ ich lasse die Frage dennoch mal stehen.)

hier will ich noch auf deine Frage eingehen,
das ist wohl sehr unterschiedlich, viele sehen in den Hofkarten keine Personen, ich auch nicht, wenn die Pos. dazu nicht passt,
wenns mich anspringt aber schon, so wie bei dir auf deiner linken Seite.
Es war nur ein Impuls für dich, darüber nachzudenken, ob es event. passen könnte.

Ich habe ganz am Anfang die 3 DVDs von Linda Giese angesehen, die sagt ganz deutlich daß es Personen sind.
Aufgefallen ist mir später bei Büchern von Rachel Pollack, daß sie einmal bei den Hofkarten geschrieben hat:
Die Hofkarten sind die Besetzungsliste der Geschichte, die von den anderen Karten erzählt wird.
Man könnte die Karten legen, indem man das Blatt dreiteilt, GA - KA - HK
Die GA für die großen Themen, die KA, um zu schauen was passiert und die HK, damit man weiß, wer die Akteure sind.
Ich habe mir das gut merken können, da es mich an die Astrologie erinnert hat ( Bühne, Akteure,Themen).

Die Hofkarten sind hier betitelt wie du schon selber schreibst,
König, der älter Mann (Element Feuer)
Ritter, der jüngere Mann (Luft)
Königin, die ältere Frau (Wasser)
Bube/Prinzessin, die jüngere Frau (Erde)

Weiterhin haben wir aber eine Vermischung der Elemente, wenn man so sagen will.
Denn alle Könige sind dann Element Feuer, Königinnen sind Wasser, du in deiner Legung hast die Königin nun mit doppeltem Wasserelement,
was dich sehr tiefgründig u sensibel sein lässt. In etwa so, wie wenn bei der Astrologie, die Fische im 12. Haus stehen..
Wäre die Königin der Stäbe gefallen, hätte sie ja als Stabkarte, das Element Feuer, als Königin, das Element Wasser.
Es kommen hier beide Energien zum tragen.

Es gibt Autoren, die gehen sogar soweit, den Elementen der Hofkarte Farben zu geben.
Stäbe rothaarig
Kelche blond
Erde braun
Schwerter schwarz

doch das habe ich noch nie beobachtet, daß aber Hofkarten Personen darstellen schon sehr oft.

Hier im Forum gab es einen Tread, vielleicht interessiert er dich:

http://www.tarot.de/tarot-forum/allgemeines-die-bedeutung-von-hofkarten-t7930.html

einen guten Abend
:hallo:

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liebes Grüßle
Francess


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 Betreff des Beitrags: Re: RW Legung "Wer bin ich?"
BeitragVerfasst: 22. Nov 2017, 11:57 
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Huhu Mädels :sol: Spannendes Thema :sol:

Francess hat geschrieben:
viele sehen in den Hofkarten keine Personen


Genau so :spitze: Ich werte die Hofkarten grundsätzlich als (Charakter-) Anteile meiner Selbst in den Legungen. Ganz einfach auch deshalb, weil andere Personen in meinen Legungen nichts zu suchen haben. (Ausnahme: Die Legeposition lautet entsprechend "Von Außen" o.ä.)

Liebste Grüße

cat

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hearth hearth hearth Wer im Himmel ein Engel werden möchte sollte sich schon auf Erden wie einer verhalten hearth hearth hearth

frei nach Paramahansa Yogananda


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 Betreff des Beitrags: Re: RW Legung "Wer bin ich?"
BeitragVerfasst: 22. Nov 2017, 19:22 
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Hu hu liebste cat,

mal vom Süden in den Norden winke :hallo:
hach- wir hatten heute richtiges Frühlingswetter mit 17° und :sol: satt, so darf es bleiben :klatsch:

Zitat:
Genau so :spitze: Ich werte die Hofkarten grundsätzlich als (Charakter-) Anteile meiner Selbst in den Legungen. Ganz einfach auch deshalb, weil andere Personen in meinen Legungen nichts zu suchen haben. (Ausnahme: Die Legeposition lautet entsprechend "Von Außen" o.ä.)


ja spannend :blink: finde ich auch,
bei bestimmten Legungen ja, doch nicht bei allen, es kommt doch auch immer sehr auf die Frage an *find
---- und :grin: du wirst nicht verhindern können, daß sich bei manchen Legungen auch Personen einschleichen, auch wenn sie nicht erkannt werden.
Gerade bei Berufslegungen liegen sehr oft Kollegen oder der Chef mit im Blatt.
Ich weiß, die Meinungen gehen auseineinder, ob Tarot auch für Divination genutzt wird.
Jeder darf das ja auch handhaben wie er möchte.

Ich habe bei Cassi auch die Charakteranteile gedeutet, doch als ich fertig war, da sprang mich der Gedanke einfach an,
möglich -weil Sunny die Pos. drehte, die Farben gelb und blau sich drehten :gruebel:

was spricht denn dagegen, wenn jemand fragt: "wer bin ich?"
ich kann doch jemand sein, der sich einen Partner auf Augenhöhe ersehnt, den er liebt oder lieben möchte,
oder vielleicht bin ich jemand, der ja schon jemanden kennt, den er liebt?
Der hätte dann die Eigenschaften von Erde und Luft, er wäre bodenständig, verläßlich und intelligent.

es kann, muß in dieser Legung ja nicht sein...
ich muß mal auf Suche nach Legungen gehen, wo das gut erkennbar ist.

:dance:

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liebes Grüßle
Francess


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 Betreff des Beitrags: Re: RW Legung "Wer bin ich?"
BeitragVerfasst: 22. Nov 2017, 21:20 
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Registriert: 16. Okt 2017, 17:34
Beiträge: 55
Wohnort: NRW, Rheinland
Huhu ihr zwei :hallo:

Erstmal danke für den Link, liebe Francess. Das Thema hab ich heute leider nur überfliegen können, werde mir das aber noch mal genauer anschauen.

Als ich da so drüber nachgedacht habe, war für mich tatsächlich völlig klar, dass da auch zwei Männer angezeigt sind, die auch thematisch genau das wiederspiegeln, wofür die beiden Hofkarten stehen. (Auch wenn der Bube eher als Frau und der Ritter als jüngerer Mann gedeutet werden, für mich springen die beiden gerade einfach total ins Bild.)

Der Schwertbube ist eine Ecke jünger als ich, studiert einen Beruf in dem man einen ziemlich scharfen Verstand braucht und ziemlich scharfzüngig sein muss. Und er ist vom Typ her dunkel. UND: er steht für die Art von "Beziehung" bei der ich mich sicher fühle. Wir schreiben viel, kennen uns noch nicht lange und haben im RL bisher noch keine Begegnung gehabt. Und es ist vollkommen klar, dass daraus keine Liebesbeziehung wird, aber wir haben eine besondere Freundschaft. Also die sichere Sache, bei der man sich sicher sein kann, für die Person wichtig zu sein, aber kein Gefühlschaos.
Außerdem fungiert er immer als ein Spiegel und eine Art Anker, die mich immer wieder auch aus meiner Schwertbubespirale rauszieht. Dieser Mann wäre also nicht nur angezeigt, sondern hat auch mit es entsprechenden Persönlichkeitsanteil sehr viel zu tun.

Der Münzritter dagegen ist ein bisschen älter als ich, steht beruflich fest auf dem Boden und ist im medizinischen Sektor selbständig. Er hat mir das erste Mal in meinem Leben die Erfahrung ermöglicht, sich bei einem anderen Menschen vollkommen sicher zu fühlen. Emotional und physisch. Gleichzeitig ist er momentan aber eben auf emotionaler Ebene nicht verfügbar, da frisch getrennt. Aber er steht nicht nur für das, was ich fürchte (also die Sicherheit und ein Stückweit auch die Verbinlichkeit einer Beziehung, aber auch mein Inneres nach außen zu tragen und nicht länger zu verstecken), sondern auch dafür, dass ich diese Erfahrung überhaupt machen durfte und erkennen durfte, dass ich zumindest grundsätzlich in der Lage bin, mich zu öffnen, die Kontrolle loszulassen und nur im Moment zu leben. Naja und in den letzten Wochen hat er mich immer wieder erleben lassen, wo meine Ängste liegen und wie stark sie immer noch wirken. (Für ihn hatte ich übrigens auch eine Wer ist-Legung gemacht. Und das Gericht taucht bei uns beiden auf. Fand ich ganz interessant, auch wenn ich mit legungsübergreifenden Deutungen vorsichtig bin und das gar nicht weiter interpretieren will.)
Und er hat auch von der Mischung her durchaus feurige und erdige Anteile. Er ist zwar eher blond als braun, aber so genau wollen wir es mal nicht nehmen.^^

Ich würde jetzt spontan vielleicht auch den Fokus eher darauf legen, was die Personen in uns auslösen, wo sie vielleicht ein Spiegel sind oder für unsere Entwicklung eine Rolle spielen wenn ich die Hofkarten als Personen betrachte und nicht weniger auf irgendwelche prognostischen Deutungen. Aber ich denke eben grundsätzlich, dass alles, was einen in der Deutung anspringt, eine hilfreiche Information sein kann. Letztlich funktioniert Kartenlegen ja über Assoziationsketten und nicht über die eine richtige Aussage die eine Karte hätte. Aus genau dem Grund schließe ich eben auch die umgedrehten Karten nicht aus. In meiner Legung finde ich es aber schon interessant, dass der Schwertbube die einzige Karte ist, die richtig liegt. Kann jetzt sowohl ein Hinweis sein, dass ich hier aus dem Tunnelverhalten rauskommen muss, diese Karte also blockieren sollte, damit die anderen sich umdrehen können, als auch als Hinweis, dass ich in der Interaktion mit dem angezeigten Mann oder in Bezug auf meinen eigenen Persönlichkeitsanteil klar sehe, während die anderen halt noch nicht ganz klar sind. Es braucht noch einen Entschlüsselungsschritt (symbolisch das umdrehen - praktisch vielleicht den/einen Perspektivwechsel?) um die Karte/Botschaft klar zu sehen und zu verstehen.
Dasselbe auch mit den Personen: Springt es einen an, ist im besten Fall eine hilfreich Info drin, im schlechtesten Fall fällt einem eben keiner ein. Dann darf man seine eigenen Anteile ja ruhig in den Mittelpunkt stellen.
Wobei ich schon sagen muss, da ich den größten Teil meiner Persönlichkeit durch Interaktionen mit anderen Menschen bilde, finde ich es gerade überhaupt nicht abwegig, dass die in meiner Legung auftauchen. Eigentlich finde ich das sogar total logisch. Aber eben, und ich denke, da nähere ich mich deiner Sicht an, liebe cat, dass ich eher ihren Einfluss auf meine Persönlichkeit deute und sie nicht als Projektion betrachte. oder im Sinne von: den einen liebe ich und den anderen fürchte ich. Das wäre mir auch zu einfach gedacht, wenn man an der Stelle dann stehen bleibt.
So, oh man, ein echt spannender Aspekt. Und ich hoffe, meine Gedankengänge sind halbwegs verständlich :blink:

Auf jeden Fall finde ich die Legung gerade so unglaublich vielschichtig für mich (okay, vielleicht bildet mein Hirn auch nur so gern Assoziationsketten, geübt genug bin ich ja da drin :lol: ), dass ich da gerade schon staune.

In der Astrologie kenne ich mich jetzt nicht so aus, aber Fische sagen mir was, die sind mein Sternzeichen. Das 12. Haus sagt mir jetzt leider nichts. Aber ich denke, die Grundaussage verstehe ich. :)

So und nun ist es schon wieder so spät, ich muss mich hier mal losreißen.
Ich wünsch euch noch einen schönen Abend!
:blatt: :blatt: :hallo:


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 Betreff des Beitrags: Re: RW Legung "Wer bin ich?"
BeitragVerfasst: 23. Nov 2017, 16:45 
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Francess hat geschrieben:

hach- wir hatten heute richtiges Frühlingswetter mit 17° und :sol: satt, so darf es bleiben :klatsch:

Jo, heute bei uns auch! :klatsch:

Francess hat geschrieben:

Jeder darf das ja auch handhaben wie er möchte.


So ist es :dance: Ich schätze mal, die Deutung der Karten ist so vielseitig und bunt wie wir Menschen selbst. Wäre ja auch echt langweilig sonst.

Vielleicht hängt es (ähnlich der Lenormand-Deutung) davon ab, WIE wir unsere Karten deutungstechnisch festlegen? Ob wir es ihnen „erlauben“, andere Personen anzuzeigen…

Francess hat geschrieben:

ich kann doch jemand sein, der sich einen Partner auf Augenhöhe ersehnt, den er liebt oder lieben möchte,
oder vielleicht bin ich jemand, der ja schon jemanden kennt, den er liebt?
Der hätte dann die Eigenschaften von Erde und Luft, er wäre bodenständig, verläßlich und intelligent.


Nach meinem (!) Verständnis bliebe es dennoch ich, die sich sehnt oder liebt und das eben auf bestimmte Art.
Du hast natürlich Recht :dance: Nicht nur die Position sondern vor allem auch die Ausgangsfrage ist entscheidend.

Cassi hat geschrieben:
Ich würde jetzt spontan vielleicht auch den Fokus eher darauf legen, was die Personen in uns auslösen, wo sie vielleicht ein Spiegel sind oder für unsere Entwicklung eine Rolle spielen


Die Formulierung gefällt mir ausgesprochen gut :spitze: Sie könnte einen gangbaren Mittelweg in der Hofkartendeutung darstellen. Notier ich mir gleich mal.

Cassi hat geschrieben:
Schwertbube die einzige Karte ist, die richtig liegt. Kann jetzt sowohl ein Hinweis sein, dass ich hier aus dem Tunnelverhalten rauskommen muss, diese Karte also blockieren sollte, damit die anderen sich umdrehen können,


Ähhm, nööö buck :lol: Wenn sie richtig herum auf einer positiven Position liegt bedeutet sie nach meinem Verständnis, dass du sie auch in ihrer positivsten Form deuten darfst.

Nicht so kompliziert denken bitte. Es sei denn du meinst, du „blockierst“ mal deine SchwerterBuben-artigen Gedankenspielchen (die du ja scheinbar liebst :lol: ) um die anderen Karten besser entschlüsseln zu können.

Cassi hat geschrieben:
okay, vielleicht bildet mein Hirn auch nur so gern Assoziationsketten,

mein neues Stichwort für den SchwerterBuben-Charakter :user: :lol:

Übrigens: Wenn du umgedrehte Karten schon deuten willst, dann solltest du dir konsequenterweise auch die Schatten-Aspekte der Karten genauer anschauen.(Besonders an einer Position, die "ich hasse" heißt)
Beispiel:

Cassi hat geschrieben:
Das hasse ich: Neun Münzen Und es geht weiter mit dem Schrägstein^^ Wer hasst denn schon Glücksmomente? Echt mal. Aber okay, ist schon was dran an der Karte ...
Spontanassoziationen: Ich hasse das Gefühl eine Chance zu haben? ich hasse plötzliche Chancen?


Das wären Deutungsstichworte der aufrecht liegenden Karte an einer positiven Position und in deinem Fall, wie du schon selber erkannt hast, nicht wirklich passend.
Die umgedrehte 9 Münzen-Karte steht bei mir z.B. für Langeweile, Dekadenz, Abhängigkeit von äußerer Anerkennung, eben die Schattenseiten des Erfolges (die sich einstellen können) Es spricht also sehr für dich, dass diese Karte an dieser Position für dich liegt.
Grundsätzlich täte ich umgedrehte Karten aber nicht überbewerten. Oft zeigen sie einfach, dass man sich mit den positiven Eigenschaften (welche die Karte symbolisiert) etwas schwerer tut, aber dennoch vorhanden sind. Vielleicht "hasst" du es ja auch, an den materiellen Erfolg denken zu müssen....
nur so ein paar Überlegungen

Ich habe mir nicht alle Beiträge durchlesen können. Sollte ich also etwas wiederholt haben oder völlig verquer liegen bitte ich um Nachsicht. Ich hoffe, ihr könnt was mit meinen Überlegungen anfangen.

Viele Grüße

cat

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hearth hearth hearth Wer im Himmel ein Engel werden möchte sollte sich schon auf Erden wie einer verhalten hearth hearth hearth

frei nach Paramahansa Yogananda


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