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BeitragVerfasst: 29. Aug 2013, 14:18 
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Hi Leute!

Ausgehend vom Thread "Kurzbedeutungen der Großen Arkana" stell ich nun hier mal die "Schattenseiten der Großen Arkana" vor, um das Bild vollständig zu machen. Ich hab' das alles selber zusammengeschrieben und übernehme deshalb keine Gewähr für die "Richtigkeit" meiner Aussagen ;) Ich bin mir jedoch jetzt schon ziemlich sicher, dass ich für jeden Stichpunkt, den ich gefunden habe, eine "Ausrede" parat habe :lol: Jetzt erstmal ein wenig "Einführungsgelabere", das ich mir nicht verkneifen konnte und dann die Karten 0 bis X. Viel Spaß!

Schattenseite oder Umgekehrte Karten: Alles hat seine zwei Seiten. Als göttliche Narren – aus der göttlichen Einheit heraus – betreten wir mit der Geburt die Welt der Polaritäten. Be it or leave it. Jeder noch so positive Zustand kann durch Übertreibung, durch Übermaß und Exzess in sein Gegenteil umschlagen. Jeder Zustand kann ins Stocken geraten, sich verhärten oder „gerinnen“ oder zur Karikatur seiner selbst werden. Dann fließt die Energie nicht mehr frei, der Lebensfluss ist gestört. Und auch: Jeder noch so negativ erscheinende Zustand kann Zugang und Tür sein zu seinem positiven Pendant. Da denke ich an den Teufel, der stets das Böse will und doch das Gute schafft. Wenn man die Bilder der Karten als Symbole für unterschiedlichste Energiezustände auffasst, dann muss man sagen: Energie ist weder positiv noch negativ und es kommt auf den „Benutzer“ an, wie er mit diesen Energien umgeht. Ich glaube, am Ende geht es darum, überhaupt nicht mehr zu bewerten nach „gut“ oder „schlecht“, aber wir sind nun mal Menschen und dazu noch meistens nicht erleuchtet :lol:

Wenn wir fragen: Was ist in der Vergangenheit „schief gelaufen“? Was ist mein „Blinder Fleck“? Welche Eigenschaften fehlen mir, um die gegebene Situation gut zu bewältigen? Was sollte ich nicht tun? Was mache ich falsch?, dann fragen wir oft auch nach der „Schattenseite“, der Kehrseite der Medaille. Diese Fragen tauchen in den meisten Legesystemen in der ein oder anderen Form auf, und manche Legesysteme fragen sogar explizit nach dem „Schatten“, den unbewussten, „dunklen“ Motivationen, Treiben, Impulsen und Emotionen. Wer die Schattenseiten nicht kennt, wird (m.E.) in der Deutung wahrscheinlich nicht zu einem umfassenderen Bild, einer ganzheitlichen Einschätzung gelangen.

Und oft werden wir die Erfahrung machen, dass wir uns im Leben eben nicht „nur positiv“ oder „nur negativ“ entsprechend der Kartenbedeutung verhalten. Wir leben oft in ein und derselben Situation beide Seiten der Karte aus, mal tendieren wir mehr in die eine, mal mehr in die andere Richtung. Um uns klar über uns selbst zu werden - über unsere manchmal auch widerstreitenden Impulse, Gefühle und Gedanken -, um eine Standortbestimmung vornehmen zu können, benötigen wir die beiden extremen Pole der Karte, um uns irgendwo auf der Skala zwischen den Polen positionieren zu können.

I.Teil

0 Narr
Instinktlosigkeit, Gelegenheiten (aus Angst) nicht wahrnehmen, den richtigen Zeitpunkt verpassen, nicht gegenwärtig sein, Übervorsicht, Rücksichtslosigkeit, Konsequenzen nicht bedenken, Unberechenbarkeit, Verantwortungslosigkeit, Ziel- und Planlosigkeit, Hans-Guck-in-die-Luft-Syndrom, Kasperle-Syndrom, Leichtsinn, Naivität, Realitätsflucht, Tagträumerei, der Inneren Führung nicht vertrauen

I Magier
Unterbrochener/blockierter Energiefluss, Mangel an Willens- und Durchsetzungskraft, die eigene Schöpferkraft nicht gebrauchen, mangelndes Selbstbewusstsein, Unklarheit über die eigenen Absichten, Machtlosigkeit, Hilflosigkeit, Aggressivität, Egoismus, den eigenen Willen durchsetzten, Machtmissbrauch, „Schwarze Magie“, geistige Unruhe, Ruhelosigkeit und Angst davor, „verrückt“ zu werden, Verblendung, Wiederholungszwang ohne zu Lernen, Anspruchshaltung, Ungeduld, „Ich bin die Nummer Eins!“

II Hohepriesterin
Träumerei, Realitätsflucht, Illusionen, Lebensangst, Isolation, sich ins Schneckenhaus zurückziehen, Passivität, Handlungsunfähigkeit, Verlust des Gefühls für sich selbst oder des Kontakts/Vertrauens zur eigenen inneren Stimme und Intuition, Verlust von innerer Gewissheit, Launenhaftigkeit, Wechselhaftigkeit, Zweifel, nicht abwarten können, im falschen Moment reagieren

III Herrscherin
Archetyp der „Bösen Stiefmutter“, negative Mutterthemen, Mutter-Komplex, Genusssucht, Trägheit, Unbeweglichkeit, Gier, Neid, Habsucht, eigene Wünsche unterdrücken/nicht befriedigen, nicht für sich selber sorgen, sich nicht nähren oder nähren lassen, Kälte, Empfindungslosigkeit, Lieblosigkeit, Verhärtung, vor „vollen Schüsseln Hungers sterben“, Unfruchtbarkeit, Wachstumsprozesse verhindern oder absterben lassen, Verleugnung der eigenen Weiblichkeit, Sinnlichkeit oder Mütterlichkeit

IV Herrscher
Selbstherrlichkeit, Tyrannei, Willkürherrschaft, der Patriarch, mangelndes Wohlwollen und Mitgefühl, sinnlose Härte, Arroganz des Mächtigen, Machtspiele, Probleme mit der eigenen Macht, Vaterkomplex, Gefängnis der Rationalität und Realismus als einzige Maxime, das Leben zu ernst nehmen, Ordnung als Selbstzweck, Sicherheitsdenken, mangelnde Führungsstärke, mangelnde Durchsetzungskraft, mangelnder Realitätssinn, das Zepter aus der Hand geben, fehlende Selbstbestimmung, fehlende Struktur, Unordnung im Leben, mangelnder Pioniergeist und Entschlossenheit, zu viel Verantwortung übernehmen, Kompetenzbereiche überschreiten, fehlende Kompetenz, fehlende Sachlichkeit

V Hierophant
Überheblichkeit, Sendungsbewusstsein, Anmaßung, spirituelle Arroganz, Besserwisserei, Dogmatismus, Unzugänglichkeit für neue Gedanken und Ideen, Nicht mehr dazu lernen, Horizonte nicht überschreiten, Glauben/Spiritualität als hohle Phrase, Gefühl der Sinnlosigkeit im Leben, kein Vertrauen mehr in einen Sinn, Hang zu extremen Ansichten, Sektiererei, Neigung zum bedingungslosen Gehorsam, Nicht hinterfragen, Leichtgläubigkeit, Fehlen von moralischen und ethischen Prinzipien

VI Die Liebenden
Entscheidungsschwäche, Unverbindlichkeit, die Stimme des Herzens nicht mehr hören, Scheitern an unvereinbaren Gegensätzen, lähmende (Sehn-)Süchte nach einer verlorenen Liebe, Co-Abhängigkeit und Sucht nach Liebe, unerfüllbare Erwartungen und Liebesideale an andere Menschen, Liebe, die an Bedingungen geknüpft ist, Bedürftigkeit, Selbstaufgabe, andere Menschen als Projektionsfläche missbrauchen, die Grenzen anderer Menschen nicht achten, den eigenen Schatten nicht sehen können, um des lieben Friedens willen Konfrontationen aus dem Weg gehen, Harmoniesucht, das Paradies (das Elternhaus) nicht verlassen wollen, im Goldenen Käfig sitzen

VII Wagen
Selbstherrlichkeit, Archetyp des „Ego“, Größenwahn, am Ende: Scheitern an Hindernissen, allein mit Willenskraft durch’s Leben gehen und daran scheitern, Unnachgiebigkeit, Ungeduld, sich im Kreis drehen, Übereifer, Überaktivität, hohes Konkurrenzdenken, der Workaholic, den Karren nicht mehr stoppen können, Tun um des Tuns willen, Stillstand macht Angst, Energieverschwendung, die Kontrolle verlieren, die Zügel nicht mehr in der Hand haben, „stur geradeaus“/keine Richtungswechsel, an Widersprüchen scheitern/Widersprüche nicht vereinen können, mangelnde Unabhängigkeit, etwas nicht „wagen“, brüchige Persönlichkeit, Fassade, Persona, Vortäuschung von Persönlichkeit, Verleugnung der eigenen Herkunft

VIII Gerechtigkeit
Unehrlichkeit sich selber und anderen gegenüber, ungerecht sein, unfair, Selbstgerechtigkeit, Verleugnen der eigenen Verantwortung für das, was uns geschieht und für das eigene Handeln, sich hinter Regeln und Gesetzen verstecken, sich in Widersprüche verwickeln, falsches Urteil/Verurteilung, unkritisch sein, sein Fähnchen nach dem Wind hängen, Gleichgültigkeit, keine eigene Meinung haben oder vertreten, sich selber nicht gerecht werden, vor lauter Abwägen keine Entscheidung treffen können

IX Eremit
Selbstbespiegelung oder nicht in den eigenen Spiegel schauen können, im Elfenbeinturm sitzen, Passivität, Angst vor anderen Menschen, (sozialer) Rückzug, Rückzug vom Leben, Verbitterung, Lebensfeindlichkeit, Kälte und Verhärtung, Entfremdung, Einsamkeit, Isolation, nicht mit sich selbst allein sein können, der inneren Kompetenz, Erfahrung, Stimme, Weisheit nicht vertrauen, keinen „Leitstern“ besitzen, das Wesentliche aus den Augen verlieren, wichtig von unwichtig nicht unterscheiden können, sich nur mit äußeren Rollen und Masken identifizieren, sich selbst nicht kennen

X Rad des Schicksals
Fatalismus, das Leben passiv hinnehmen, sich gegen Veränderungen sträuben, an Bestehendem/alten Bahnen festhalten, das Rad der Zeit anhalten wollen, Dinge zwingen wollen, für die die „Zeit nicht reif“ ist, sei Glück zwingen wollen, sich macht-, hilflos und ausgeliefert fühlen, sich dem Lebensfluss verweigern, mit dem eigenen Schicksal hadern, Angst vor dem Unbekannten, Unerwarteten, sich im Kreis drehen oder Stillstand/Bewegungslosigkeit, Lebenseinstellung: Das Leben soll ein einziges „Hoch“ sein, von Ereignis zu Ereignis jagen, niemals ruhen/stillstehen, die eigene Mitte verlieren


Morgen folgt der II. Teil
Liebe Grüße.
Jenna

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BeitragVerfasst: 29. Aug 2013, 14:53 
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:hallo: liebe Jenna,

:o du bist ja schneller als der Schall erlaubt :besenhex:

das "Einführungsgelabere" passt doch ausgezeichnet.

du fleißiges Bienchen und gleich 10 Karten auf einmal :blink: ,
viel kann man da wohl nicht mehr hinzufügen.....
das Thema lässt sich später noch auf die KA und die Hofkarten ausweiten,
aber bitte - das geht auch immer Karte für Karte!

lass dir mal virtuell ein paar Blümchen für deine Mühe überreichen

:flowers: :flowers: :flowers:

winke
Francess

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liebes Grüßle
Francess


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BeitragVerfasst: 29. Aug 2013, 18:30 
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So, und der II.Teil folgt sogleich :grin:

...und der war irgendwie garnicht so ganz einfach. Startschwierigkeiten und teilweise Motor abgesoffen bei Gehängten, beim Deifele, beim Mond - ah, der Stern war auch schlimm;-) - und am Ende bei den Karten Sonne, Gericht und Welt. Bei den ersten drei hab' ich mich damit gerettet, dass alle drei auch als Chance zu betrachten sind. Ich hab' zuerst nach der "lichten" Seite gesucht und die Schattenseite meistens als eine Art "Weigerung diese zu verwirklichen" gesehen. Bei den letzten drei bin ich mir überhaupt nicht sicher und mir kommt's so vor, als hätte ich mir ganz schön viel aus den Fingern gesogen. Ich schau mal grad nach: Ja, sind total ausgelutscht :grin: Diese Karten sind aber auch sowas von "vergeistigt" - will heißen: Das ist mir - immernoch - zu hoch :grin: Also bitte, bitte: Nachsicht!

Außerdem hab' ich festgestellt, dass ich mein Verständnis von Schatten zwischendrin nochmal klar definieren musste. Damit keine Verwirrung aufkommt: Ich sehe Schatten natürlich auch als 1.) Umkehrung oder negatives Gegenteil der dargestellten Energie aber auch als 2.) ein Nicht-Verwirklichen, zu viel oder zu wenig dieser Energie - oder so :gruebel: Naja, wer meine Auflistung nicht nachvollziehen kann, der fragt halt nach. Wieder: Ich bestehe nicht auf der Richtigkeit oder gar Vollständigkeit meiner Ideen ;)


II. Teil

XI Kraft
Verdrängte Instinkte, Triebe und „ungeliebte Anteile“, daraus entstehende Süchte/“Perversionen“ oder neurotische Kompensationen, fehlende Lebenslust oder Mangel an Fähigkeit, das Leben lustvoll zu gestalten, fehlende Leidenschaft, sich von Leidenschaften hinreißen lassen, mangelnde innere Stärke, Energielosigkeit, Kraftlosigkeit, Mutlosigkeit, Depression, Pessimismus, Unselbstständigkeit, Probleme mit der eigenen Sexualität, Angst vor der wilden, animalischen, zerstörerischen Seite im Selbst

XII Der Gehängte
Als quälend empfundener Stillstand, Widerstände aller Art, Selbstaufgabe und Selbstverleugnung, In-der-Luft-Hängen, gegen sein inneres Selbst ankämpfen, Realitätsverleugnung, das Lebens als einziger Kampf, Weigerung, das Leben anzunehmen, Weigerung, sich hinzugeben oder - im positiven Sinne - aufzugeben, Weigerung, alte , überholte Muster aufzugeben, Passivität oder Fatalismus, Märtyrertum und Selbstaufopferung, Abhängigkeiten aller Art, sich hängen lassen, andere hängen lassen

Den Gehängten als Chance zu sehen, fällt vielen schwer, besonders, wenn man gerade mitten in so einer Phase „hängt“. Die negative Erfahrung besteht oft darin, dass wir uns ewig lange wehren, kämpfen und kämpfen, bis uns – hoffentlich endlich die Luft ausgeht – und dann: Aaaah, eine kleine Erleuchtung! Wenn wir (es) aufgeben, irgendetwas erzwingen zu wollen, wenn wir nicht mehr wollen und uns hingeben, dann hebt sich plötzlich der Zustand des Gehängten entweder auf oder man kann das Hängen sogar genießen. Für mich ist so der Schatten des Gehängten die Weigerung, das kämpfen nicht aufhören zu können, der Kampf gegen sich selbst, eine bestimmte Situation oder das Leben selbst

XIII Tod
Angst (vor dem Tod), Steckenbleiben in alten Gewohnheiten, Festhalten an alten, überholten Mustern, Furcht und Vermeiden von Veränderungen aller Art, Angst vor Kontrollverlust/Ohnmacht, Unfähigkeit, endgültige Entscheidungen zu treffen (etwas klar zu beenden), Unfähigkeit, sich zu trennen, durch Angst vor Veränderung: Trägheit und Langeweile, das Gefühl „lebendig tot“ zu sein, nicht trauern oder Abschied nehmen können, Angst vor Verlust

XIV Mäßigkeit
Übermaß, Neigung zu Extremen, innere Zerrissenheit, kein Sinn für das angemessene Maß, Widersprüchlichkeiten nicht integrieren können, Perfektionismus, Dogmatismus, aus der Balance/Gleichgewicht sein, nicht „im flow“ sein, Verstand und Intuition arbeiten nicht zusammen, von der eigenen Kreativität abgeschnitten sein, die innere Führung verloren haben, sich keine Zeit nehmen für die verschiedensten Prozesse, Vernachlässigung des eigenen Körpers, der eigenen Gesundheit

XV Teufel
Den eigenen Schatten verleugnen, den eigenen Schatten auf andere projizieren, Furcht vor „dem Bösen“ in sich selbst, Scheinheiligkeit, die eigene Sinnlichkeit, Lust, Kreatürlichkeit, Sexualität „verteufeln“ und nicht leben, materielle Gebundenheit verleugnen, sich Abhängigkeiten, Süchte und Unfreiheit nicht eingestehen, andere zum Sündenbock machen

Der Teufel ist schwer, oder? Er ist doch DER Schatten schlechthin. Scheinbar! Aber wenn wir den Teufel als Chance ansehen, sich den eigenen ungeliebten Anteilen zu stellen und sie sozusagen aus dem dunklen Keller ins Licht zu holen und damit zu integrieren, dann ist für mich der Schatten des Teufels die Weigerung, sich seine Schatten anzusehen und damit zuzulassen, dass sie weiter unser Leben aus dem Untergrund beeinflussen und uns damit unfrei machen.

XVI Der Turm
Gefangenschaft, dem Druck nicht nachgeben/nicht ablassen können, den Absprung nicht wagen, die Erfahrung des Zusammenbruchs, der Befreiung nicht vollständig durchleben oder unter Kontrolle/unter dem Deckel halten (und innen brodelt es weiter), keine lichtbringenden Einfälle mehr haben, Beharren auf falschen und fixen Ideen, Überzeugungen und Wertvorstellungen, verkrustete, versteinerte Verhältnisse bleiben bestehen, sich in vermeintlicher Sicherheit wiegen, Sicherheitsdenken, sich einmauern oder im selbstgeschaffenen Gefängnis leben, Unfreiheit, „die Mauern hochziehen“, Sturheit, Überheblichkeit, der Elfenbeinturm, Verständigung und Kontakt nicht mehr möglich, Größenwahn, mangelnder Selbstschutz, Überblick und Sicherheit, mangelnde Standhaftigkeit, „Flugangst“;-)

XVII Der Stern
Falsche Hoffnungen, keine Bodenständigkeit, Leugnung der Wahrheit/Illusion, rauschhafte Zustände, keine Hoffnung/Vertrauen auf die Zukunft, tiefe Unsicherheit, den Standpunkt der „Höheren Warte“ nicht einnehmen können, keine Visionen und Träume mehr haben, Desillusionierung, Abgeschnittensein vom Kreislauf des Lebens (Wasser), eingeschränkte Hingebungsfähigkeit, sich vor sich selbst und anderen verstecken, sich nicht annehmen können, sich nicht nackt (auch im übertragenen Sinne) zeigen können, Schamlosigkeit, große Schamgefühle, Zugang zur den eigenen Gefühlen, dem eigenen Wesenskern verloren, Selbstverlust oder auch Selbstverliebtheit, Ziellosigkeit und „Dahintreiben“ im Leben

XVIII Der Mond
Illusionen, trügerische Sehnsüchte, Hysterie, Wahn, Verwirrung, Gefühlsschwankungen, Ängste und Süchte aller Art, Realitätsflucht, gegen tiefe Gefühle oder Ahnungen ankämpfen oder mit dem Verstand kontrollieren wollen, in Ahnungen und Intuitionen „steckenbleiben“, ohne reales Handeln daraus abzuleiten, sich überwältigenden Gefühlen ausgeliefert sehen, Identifikation mit Gefühlen, Angst vor den Bildern oder vor Überwältigung durch das Unbewusste, die Angst vor der Angst, Weigerung, sich von der Sonnenseite des Lebens, von Aktivität abzuwenden und nach innen zu schauen, Ziellosigkeit, Ahnungslosigkeit, Instinktverlust

XIX Die Sonne
Der Blender, Größenphantasien, Selbstherrlichkeit, Selbstgefälligkeit, Stolz, Manie, Verblendung, Oberflächlichkeit, Wunschdenken, Unbewusstheit, nur die „bright side of life“ sehen und Schatten verdrängen, das Glück des Lebens nicht sehen können, obwohl es direkt vor einem liegt, reduzierte Lebensenergie, mangelnde Freude an sich selbst, sich nicht für andere freuen können, mangelndes Selbstbewusstsein, Pessimismus, Willensschwäche oder zu großer Wille, andere mit der eigenen Energie überfahren, „the brightest flame burns quickest“, die Kraft des Verstandes, des Geistes überstrapazieren

XX Das Gericht
Dem „Ruf des Lebens“, der inneren Stimme nicht folgen, sich vorm Leben drücken, Potentiale nicht nutzen, Festhalten am Alten, bereits „Gestorbenen“, nicht Abschied nehmen, sich nicht versöhnen wollen (die Toten wirklich beerdigen), nicht verzeihen, Weigerung neu anzufangen, wenig Hingabe, (Ur-)Vertrauen dem Leben gegenüber, die ungeliebten, verdrängten, nicht geklärten Anteile und Ängste „stehen wieder auf“ und bedrängen, ständige Wiederholung, weil man sich nicht von „alten Geistern“ befreien kann, im Leiden verhaftet sein, sich etwas nicht eingestehen wollen („beichten“)

XXI Die Welt
Stillstand, Stagnation oder Wiederholung ohne Wachstum oder Reifung, fehlende Lebendigkeit, den „Tanz des Lebens“ nicht tanzen, andere die Choreographie übernehmen lassen, Haltlosigkeit wegen fehlendem Rahmen, sich nur um sich selbst drehen, nicht der Mittelpunkt des eigenen Lebens sein, sich unfrei und beschränkt fühlen von äußeren, fremden Rahmenbedingungen, Angst davor, „aus dem Rahmen zu fallen“, fehlende Abgrenzung/zu viel Abgrenzung (wer darf in die eigene Welt hinein und wer nicht?), Ablehnung von Fremde, Unbekannten, von Dingen, die nicht ins eigene Universum gehören


So! AUS DIE MAUS buck


Liebe Francess,

Zitat:
du bist ja schneller als der Schall erlaubt

Achwas? Mein Wagen hat Bi-Turbo und ich bin von Natur aus Kurzstreckenläufer - Motto also: "Mach schnell, bevor Dir die Puste ausgeht" (Ich weiß schon: Das ist ziemlich widersinnig;-) oder auch "Was Du heute nicht besorgst, machst du morgen sowieso nicht mehr" :lol:
Zitat:
viel kann man da wohl nicht mehr hinzufügen..

Nee, nee, nee, ich bitte darum!
Zitat:
das Thema lässt sich später noch auf die KA und die Hofkarten ausweiten,
aber bitte - das geht auch immer Karte für Karte!

Naja, ich hatte halt gedacht, Du hast so eine schöne Liste an den Anfang gesetzt, dann mach' ich das der Symmetrie und Ordnung halber auch so :lol:

Liebe Grüße.
Jenna

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BeitragVerfasst: 29. Aug 2013, 19:25 
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Liebe Jenna,


wat soll isch jetzt noch schreiben??? :confused: grins

Haste super gemacht....Du Kurzstreckenläufer :spitze:

Mal sehen, ob ich noch ein Schlupfloch finde, wo ich dann auch noch EINHACKEN kann :lol: :lol:


Ich fang mal bei dem Narren an:

Er symbolisiert für mich auch jemanden, der sich gerne mal dümmer stellt, als er eigentlich ist...in der Erwartung, dass er Aufmerksamkeit bekommt und gerettet wird.
Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom...hab ich das jetzt richtig geschrieben :gruebel:
Bin noch etwas benommen von Deiner ausführlichen Beschreibung. buck

Liebe Grüße

Carola


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BeitragVerfasst: 30. Aug 2013, 07:56 
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Hi Carola,
Zitat:
Bin noch etwas benommen von Deiner ausführlichen Beschreibung. buck

Was glaubst Du, wie benommen ich gestern war, als ich "Fertig" sagen konnte :grin:

Also NARR: "Sich dümmer stellen als man ist." Das macht Sinn.
Zitat:
in der Erwartung, dass er Aufmerksamkeit bekommt und gerettet wird.

Carola, das kommt mir doch gerade vor wie ein Déjà-Vu :gruebel: Ja klaaar, erinnerst Du Dich an die Legung mit meiner Freundin als Spiegel? Da war doch auch von sowas die Rede. Cool :grin:

Liebe Grüße.
Jenna

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BeitragVerfasst: 30. Aug 2013, 10:32 
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Hi Jenna,

ja genau, stimmt :spitze:

Man könnte das auch als "Täuschung" oder "mehr Schein als Sein" interpretieren.
Vor Allem, wenn man die anderen Karten betrachtet.
Solch eine Aussage ist zwar mit Vorsicht zu geniessen, aber wenn der Fragende dieses Schlagwort in Form einer Fragestellung hört, dürfte sich eine Erkenntnis einstellen...die Erfahrung habe ich bereits gemacht.

Z.B. Könnte es sein, dass.....??? :wise:



Liebe Grüße :flowers:

Carola


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BeitragVerfasst: 30. Aug 2013, 11:00 
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Hey Carola,

hm, mir ist gestern auch noch "eingefallen", dass man jede Kartenbedeutung immer im Zusammenhang mit den restlichen Karten deutet. Logisch, klar, mach ich ja auch so :grin: Und mit Vorsicht zu genießen? Natürlich, niemand mag es gern, auf mögliche Schattenseiten aufmerksam gemacht zu werden und wenn man als Deuter nur so eine Ahnung hat, dann ist das vorsichtige Herantasten sowieso immer angeraten. Man kann da auch sowas von daneben liegen :grin:
Zitat:
Man könnte das auch als "Täuschung" oder "mehr Schein als Sein" interpretieren.

Ja, ich hab' gestern auch nochmal bei Pollack? gelesen, dass der negative Narr auch ein "Schauspieler" sein kann. Entweder versteckt sich hinter der heiteren Fassade Trauer und Niedergeschlagenheit (wie bei der Bachblüte "Agrimony" oder wie der "Traurige (Familien-)Clown") oder es handelt sich um einen Menschen, der sich bewusst den Anstrich des Verrückten oder Außenseiters gibt (was man an der "Künstlichkeit" erkennen kann), um "etwas Besonderes" oder überhaupt "wer zu sein" (also wegen fehlender Identität).

Super, dann haben wir jetzt schon 3 neue Stichwörter zum Narren zu verbuchen :spitze:

Liebe Grüße
Jenna

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BeitragVerfasst: 30. Aug 2013, 11:54 
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Liebe Jenna,
Liebe Carola,

Zitat:
Super, dann haben wir jetzt schon 3 neue Stichwörter zum Narren zu verbuchen :spitze:

toll :klatsch: unsere Licht und Schatten sind doch soooo ausbaufähig ......

mir ist auch noch was eingefallen, der Narr steht ja auch für Optimismus (muß ich noch in die "lichte" Liste :sol: :grin: einfügen)
somit wäre der Schatten der Pessimismus
und wenn der Narr offen für Neues ist, wäre doch die Schattenseite, sich dem verschliessen (verdrängen, verschanzen, wegsehen)
die Herausforderung nicht zulassen?

Zitat:
Naja, ich hatte halt gedacht, Du hast so eine schöne Liste an den Anfang gesetzt, dann mach' ich das der Symmetrie und Ordnung halber auch so :lol:


gut gekontert :krone: !!!!!
doch ich dachte daran, die restlichen 21 GA so wie ich es beim Narr gemacht habe zu ergänzen, (auch da sind wir über den Narren noch nicht hinausgekommen) danach mit den restlichen KA und Hofkarten weiterzumachen,
so wie ich eben Zeit dazu habe, dann darf der Schatten dazu natürlich nicht fehlen lough


liebes Freitagsgrüßle an alle
:hallo:
Francess

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BeitragVerfasst: 30. Aug 2013, 17:56 
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Hi Francess,

Zitat:
toll :klatsch: unsere Licht und Schatten sind doch soooo ausbaufähig ......

Ja klar! Hoffentlich! :grin:
Zitat:
mir ist auch noch was eingefallen, der Narr steht ja auch für Optimismus (muß ich noch in die "lichte" Liste :sol: :grin: einfügen)
somit wäre der Schatten der Pessimismus
und wenn der Narr offen für Neues ist, wäre doch die Schattenseite, sich dem verschliessen (verdrängen, verschanzen, wegsehen)
die Herausforderung nicht zulassen?

Wo Du das jetzt schreibst: Mir fällt auf, dass ich unbewusst bei den Beschreibungen irgendwie darauf geachtet habe, dass ich das aufschreibe, was nur für die jeweilige Karte zutrifft. Bei Wiederholungen von Stichwörtern hab ich überlegt, wo es besser hinpasst. Was ich mein: Optimismus wäre mir für den Narren bestimmt auch eingefallen, aber eben auch für die Sonne, den Stern, vllt. die Welt. Verstehst? Vllt. bin ich grad zu konrinthenkackerisch, aber Pessimismus würde dann auch für diese Karten passen. Sollten wir da nicht verschiedene Pessimusmusse;-) differenzieren? Vielleicht: Worauf sich der Pessimismus bezieht? Oder wird das dann zu detailliert? Bei der KRAFT bin ich z.B. auch auf Pessimismus gekommen.
Also "Narr": "Sich Neuem verschließen" :spitze: Das schließt sich an an mein "Gelegenheiten (aus Angst) nicht wahrnehmen" und ist doch noch ein wenig anders. Ich hatte zum RAD DES SCHICKSALS geschrieben: "Sich gegen Veränderungen sträuben." Ok, Veränderung ist was anderes als "Neues". Beim GERICHT verschließt man sich nach meiner Liste auch Neuem, weil man sozusagen "in der Vergangenheit lebt und diese nicht verabschieden/betrauern kann". Ist aber auch nicht das selbe wie "sich Neuem verschließen." Das ist nur so ein Nebenprodukt.

Hm, ich überlegt gerade, ob wir am Ende nicht eine "Liste reloaded" schreiben. Mit genauerer Definition oder Vergleich von Pessimismus/Sich Neuem verschließen und weiteren sich wiederholenden Stichworten - und die kommen bestimmt.

Schattenseiten zu den KA und Hofkarten? Nächstes Jahr? ;) :lol: Da haben wir ja G.s.D. noch ein wenig Zeit.

Liebe Grüße.
Jenna

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BeitragVerfasst: 31. Aug 2013, 10:23 
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Hallo liebe Jenna,

Zitat:
Hm, ich überlegt gerade, ob wir am Ende nicht eine "Liste reloaded" schreiben. Mit genauerer Definition oder Vergleich von Pessimismus/Sich Neuem verschließen und weiteren sich wiederholenden Stichworten - und die kommen bestimmt.


:spitze: ja die kommen bestimmt, man drückt sich in anderen Worten aus.

Zitat:
Schattenseiten zu den KA und Hofkarten? Nächstes Jahr? ;) :lol: Da haben wir ja G.s.D. noch ein wenig Zeit.


Klar :klatsch: wann immer es für dich passt, doch bedenke, wie schnell ca 16 Wochen um sind :lol:
doch nun geniesse deinen Urlaub in vollen Zügen :sol: und wir schicken einen Suchtrupp los,
solltest du wider Willen entführt werden :besenhex: buck

zum Magier viell noch:
sich nichts sagen lassen, somit Besserwisserei
Manipulation- bis hin zum Betrug
Blender, Angeber- bishin zum Lügner


lass es dir so richtig gut gehen :hallo:
und komm erholt wieder
Francess

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BeitragVerfasst: 31. Aug 2013, 17:36 
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:lol: :spitze:

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BeitragVerfasst: 16. Sep 2013, 12:02 
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:hallo: liebe Jenna,

da konntest du dich erfolgreich verteidigen :grin: u bist wohlbehalten u ausgeruht wieder bei uns gelandet :klatsch:
dann mal weiter mit den Schatten......

II Hohepriesterin


alles als sinnlos ansehen,
seine Gaben vernachlässigen (Intuition nicht zulassen, z.B. Hellsichtigkeit, Hellfühligkeit, Telepathie usw.),
sich selbst oft nicht verstehen können,
innere Distanz - Gefühlskälte,
Ablehnung für alles was nicht belegbar ist,
die weibliche Seite ablehnen.

III Herrscherin

du hast ja schon die negativen Mütter angesprochen :spitze:
viell noch Rabenmutter?
Naturfrevel,
Rücksichtslosigkeit,
Egoismus,
Extremismus,
Nymphomanie,
Hemmungslosigkeit.

Fällt sonst noch jemand was dazu ein :hallo: ????????

liebes Grüßle
Francess

Zitat:
Wo Du das jetzt schreibst: Mir fällt auf, dass ich unbewusst bei den Beschreibungen irgendwie darauf geachtet habe, dass ich das aufschreibe, was nur für die jeweilige Karte zutrifft. Bei Wiederholungen von Stichwörtern hab ich überlegt, wo es besser hinpasst. Was ich mein: Optimismus wäre mir für den Narren bestimmt auch eingefallen, aber eben auch für die Sonne, den Stern, vllt. die Welt. Verstehst? Vllt. bin ich grad zu konrinthenkackerisch, aber Pessimismus würde dann auch für diese Karten passen. Sollten wir da nicht verschiedene Pessimusmusse;-) differenzieren? Vielleicht: Worauf sich der Pessimismus bezieht? Oder wird das dann zu detailliert? Bei der KRAFT bin ich z.B. auch auf Pessimismus gekommen.

Das hab ich ganz übersehen, sorry ......
da hast du recht, wenn man es kurz u knackig erklären kann, welcher Pessimismus genau,
dann kann man das gut dazuschreiben :spitze:
beim Narr fällt mir jetzt kein spezieller ein, er scheint dann neg. gegen alles eingestellt zu sein, oder was meinst du?

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liebes Grüßle
Francess


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BeitragVerfasst: 16. Sep 2013, 12:20 
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Hallo Ihr Lieben,

zu der II Hohepriesterin :
wichtige Kenntnisse für sich behalten,
wenig Realitätssinn,




III die Herrscherin:
zu sehr an alten Traditionen festhalten,
Mutterthema,
zuviel mütterliche Führsorge (überfüttern)

Liebe Grüße

Carola


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BeitragVerfasst: 16. Sep 2013, 12:52 
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Huhu Leute :hallo:

Sorry, ich hab' garnicht bemerkt, dass Ihr hier schon weitergeschrieben habt - irgendwie grad sehr mit mir beschäftigt :gruebel: :grin:

Francess, Deine Beschreibungen der HP und Herrscherin finde ich total klasse :spitze:

Und Carola: Ja, bei der Herrscherin kann man so manches Mutterthema unterbringen. Und dass Du das "Nähren" hier noch mit ins Spiel bringst, das passt für mich so auch. Das Gegenteil dazu wäre Francess' "Emotionale Kälte" > "Emotional Verhungern lassen", z.B. weil die Mutter selber eine "Wüste" (vs. "blühende Landschaften" auf der Karte) ins sich trägt.

Hm, nee, mehr fällt mir jetzt auch nicht ein. Vielleicht später bei der Kraft, die ich gestern gezogen habe :confused:

Liebe Grüße Euch.
Und irgendwie schön, dass - obwohl ich mir die ganze Arbeit rein aus Spaß an der Freude gemacht und mir nichts weiter erwartet habe - dass es hier auch weitergeht :sol:

Jessica

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BeitragVerfasst: 18. Sep 2013, 12:13 
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Hallo :hallo: Jenna,

Zitat:
Und irgendwie schön, dass - obwohl ich mir die ganze Arbeit rein aus Spaß an der Freude gemacht und mir nichts weiter erwartet habe - dass es hier auch weitergeht :sol:


du hast dir wirklich viel Arbeit gemacht :flowers: u wenn wir beide Treads weitermachen, ist doch für viele sehr hilfreich.
ich mache gerne fertig, was ich angefangen habe :knix:
nur schade, daß oft dann kein Interesse mehr da ist u keiner mehr schreibt, doch es ist dann halt so......

deshalb gleich weiter mit dem IV Herrscher
da hast du auch schon ordentlich vorgelegt :spitze:
viell noch:

Größenwahn
Stur-und Engstirnigkeit
Unentschlossenheit- fehlendes Engagement
mit Gewalt u Grausamkeit herrschen
Entwicklungen ausbremsen

viele Grüße
Francess

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Francess


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BeitragVerfasst: 18. Sep 2013, 12:22 
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Hi Francess,

Deinen Stichworten hab' ich nix hinzuzufügen. Ich hab' mir grad meine nochmal durchgelesen. Ich denk, da hab' mir mehr als genug Gedanken gemacht :lol: Kein Grund, mein Hirn nicht weiter anzustrengen, aber eine gute Ausrede, es lassen zu dürfen :grin: Hirn sollte nämlich eigentlich in Urlaub buck

Ja, manchmal besteht einfach kein Interesse, vllt. soll's dann halt so sein. Und vllt. hau ich deshalb manchmal so viele Themen auf einmal hier rein: Mehr Chance auf Interesse? - aber wahrscheinlich absolut kontraproduktiv :gruebel: Grunzlach*** :lol: :lol: :lol:

Liebe Grüße Dir.
Jenna

PS: Und Du wirst es nicht glauben, ich sitz hier schon, inspiriert durch den Rätselthread, an den Schattenseiten der Münz-Karten :grin: Sollen wir das so machen, ich mein, dass ich da auch wieder die Schattenseiten übernehm'?

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Zuletzt geändert von Jenna am 18. Sep 2013, 15:23, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 18. Sep 2013, 13:54 
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Hu huuu liebe Jenna,

ja ich glaube dem Herrscher haben wir genug "aufgehalst" der ist nun gut beschrieben.

doch ich staune gerade :o :lol:
Zitat:
Schattenseiten zu den KA und Hofkarten? Nächstes Jahr? ;) :lol: Da haben wir ja G.s.D. noch ein wenig Zeit.

war denn schon Sylvester ???? :lol: :klatsch: und ich habs verpasst buck

ich dachte, wenn wir die GA durch haben, könnten wir ja die anderen Karten auch in Angriff nehmen,
um das ganze Deck dann komplett zu haben,
viell kommen ja doch immer wieder von Foris Ergänzungen dazu, mal in die Runde winke :hallo:

aber bitte keine Fleißarbeit, es reicht völlig eine Karte nach der anderen, wie es die Freizeit erlaubt.

Zitat:
PS: Und Du wirst es nicht glauben, ich sitz hier schon, inspiriert durch den Rätselthread, an den Schattenseiten der Münz-Karten :grin: Sollen wir das so machen, ich mein, dass ich da auch wieder die Schattenseiten übernehm'?

fänd ich klasse :klatsch:

Zitat:
Ja, manchmal besteht einfach kein Interesse, vllt. soll's dann halt so sein. Und vllt. hau ich deshalb manchmal so viele Themen auf einmal hier rein: Mehr Chance auf Interesse? - aber wahrscheinlich absolut kontraproduktiv :gruebel: Grunzlach*** :lol: :lol: :lol:


:spitze: :lol:
jeder wie er mag und auch Zeit hat, es ist ja keinerlei Zwang und völlig in Ordnung.

Sei herzlich gegrüßt
Francess

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BeitragVerfasst: 18. Sep 2013, 16:35 
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Huhu Leute,

ähm, nochmal zurück zur HERRSCHERIN, wenn ich darf.

Mir viel noch ein, Mütter sind ja klassischerweise der nachgiebige Part des Elterndoppels - auch mal Zehne gerade sein lassen, "jaja, is ja schon gut, nich so schlimm, dass Du einen Fehler gemacht hast" Also auch: Unnachgiebigkeit?

Und Francess, kannst Du mir das mit der Nymphomanie nochmal genauer erklären? Die ganzen "sexuellen Abweichungen" hatte ich bisher eher unter der Kraft gespeichert :grin: Obwohl, vllt. kann ich's mir ja selber erklären. Nymphomanie (Sexsucht), da geht es ja darum, dass Frau Sex oder eigentlich Männer zwanghaft braucht, um Bestätigung zu bekommen, innere Leere auszugleichen u.a. und dabei nie Befriedigung erfährt. Das muss ja sein wie "Verhungern". Und da die Herrscherin auch für eine gewisse Sattheit, Befriedigung steht, außerdem weibliche Sexualität. Ja, das könnte so hinkommen :gruebel:

Liebe Grüße.
Jenna

PS: Francess, Deine grüne Farbe ist irgendwie inspirierend, ich mag' mir auch 'nen neuen Anstrich geben :grin: Soooo viele Farben, welche nehm ich denn da?

PPS: Im Häuserthread mal gespinxt und für den HERRSCHER noch ein schönes Attribut gefunden (dank Mikesch): Cholerisch!

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BeitragVerfasst: 18. Sep 2013, 16:56 
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Hi,

so, und nun jetzt doch nochmal zum HERRSCHER. Also

Vaterthemen
> Vater, der kein gutes Haar an seinem Sohn/seiner Tochter lassen kann, ein Vater, der seine Kinder "stiefväterlich" behandelt
> übermächtiger Vater, der keinen Raum für eigenes Wachstum lässt
> bevormundender Vater (hatte ich oben schon Patriarch?)
> emotional abwesender Vater

Und, was können Väter noch so alles "falsch" machen? :grin:

LG.
Jenna

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BeitragVerfasst: 18. Sep 2013, 19:38 
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Beiträge: 206
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Hallo Ihr Lieben,

Väter/Herrscher können ebenfalls:
an alten verkrusteten Strukturen festhalten
Herrschsüchtig sein
Cholerisch sein...(Widderbetonung..)
wenig Einfühlungsvermögen haben
finanziell abhängig machen
bestimmend sein( Widderbetonung)

hab jetzt einfach mal drauf losgeschrieben, ohne drauf zu achten, ob das ein oder andere bereits vorhanden ist :user:

Liebe Grüße

Carola


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