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BeitragVerfasst: 22. Feb 2012, 10:12 
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Beitrag von Franzi aus dem alten Forum hervorgeholt (aus dem Buch "ASPEKTBILD-ASTROLOGIE" von Bruno, Louise und Michael Huber)

Konjunktion : 0 Gradwinkel

Die Konjunktion ist schwerlich mit einer Farbe zu bewerten, weil sie rot, blau oder grün sein kann. In unseren Computerhoroskopen wird sie orange eingezeichnet. Die Bewertung hängt von den jeweiligen Planeten ab, zum Beispiel entsprechen Venus und Jupiter dem blauen Aspekt, eine rote Qualität wird vor allem der Mars erzeugen, denn dann ist Energie da. Die Konjunktion Merkur/Jupiter geht schon eher ins Grüne, sie sieht immer beide Seiten einer Sache. Noch deutlicher wird es bei einer Merkur/Saturn Konjunktion, sie ist neutral. Diese Planetenkonjunktion bezieht kaum Stellung, sie stellt nur sachlich fest, faktisch und gründlich. Die Farbzuteilung der Konjunktion ist für die Deutung nicht so wichtig wie das Wissen um die Planetenqualitäten.

Die Konjunktion ist eine unterscheidungslose Verknüpfung von zwei Komponenten. Die zwei Qualitäten der beiden Planeten sind so nahe beisammen, als wären die Planeten mit Leim zusammengekittet. Sie können schwerlich durch das Bewusstsein des betreffenden Menschen getrennt werden. Jemand, der eine Konjunktion empfindet diese wie einen neuen Planeten, den es noch nie gegeben hat. Es gehen gewissermassen zwei Planeten verloren und verschmelzen sich zu etwas Neuem. Entscheidend ist, welche Interpretation der betreffende Mensch dieser Qualität gibt, ob er mit ihr etwas anfangen kann oder ob sie ihn belästigt.

Eine Konjunktion kann zwanghaft machen. Man handelt unter Zwang, weil man gar nicht weiss, was in einem steckt, man kann es nicht differenzieren und steht dann einfach unter Handlungszwang. Viele Konjunktionen haben die Wirkung, dass man immer wieder ganz bestimmte Beurteilungen von sich gibt und gar nicht weiss, von wo sie stammen.

Enge und weite Konjunktionen

Es gibt engere und weitere Konjunktionen, die Grenze liegt ungefähr bei 3 Grad, was darüber liegt, ist als eine weite Konjunktion zu bezeichnen. Bei einer weiten Konjunktion gelingt es dem Menschen schneller und leichter, die Komponenten zu trennen. Je weiter der Abstand zwischen zwei Planeten ist, um so deutlicher kann man sie im allgemeinen unterscheiden und auseinenderhalten.

Steht die Konjunktion beispielsweise auf der einen Seite eines Oppositions-Aspektes, welcher der weiteste Abstand zwischen zwei Planeten ist, dann neigt man dazu, die Planeten der Konjunktion nur zu betrachten und nicht zu leben. Die Konjunktions-Planeten bleiben meistens latent. Der Abstand zwischen zwei Planeten zeigt an, wie klar man die Unterscheidung machen kann.

Eine Grundregel heisst: Abstand schafft Übersicht bis Fernsicht. Die Konjunktion ist die Froschperspektive, die Opposition die Vogelperspektive, und dazwischen gibt es Varianten.

Einfluss der Planeten auf die Aspekte

Bei den Aspekten handelt es sich im allgemeinen darum, dass die verschiedenen Planetenprinzipien sich gegenseitig beeinflussen und in eine wechselseitige Beziehung treten.
Eine der besten Darstellungen dieses Themas finden Sie in dem Buch von Thomas Ring:
„Astrologische Menschenkunde“, Band III, Kombinationslehre. Die Beurteilung der Aspekte richtet sich im allgemeinen sowohl nach den schon erläuterten Regeln wie auch nach der Qualität der Planeten, die miteinander verbunden sind. Um das zu verdeutlichen, müssen wir zunächst eine sinnvolle Gliederung der Planeten vornehmen.

Weibliche, männliche und neutrale Planeten

Mit dieser Einteilung können wir sogleich feststellen, ob Planeten miteinander harmonieren oder in ihrer Qualität verschieden sind. Auf der Planetentafel sieht man drei Kolonnen von Planeten. Diese Anordnung zeigt uns, welche Planeten zusammenpassen und welche nicht.

Die Planeten auf der linken Seite, also VENUS, SATURN und URANUS gelten als weiblich : MARS, SONNE und PLUTO auf der rechten sind männlich ; MERKUR, JUPITER, MOND und NEPTUN in der mittleren Kolonne verhalten sich neutral. Die in den Kolonnen untereinanderstehenden Planeten sind in Qualität und Motivation verwandt und ergänzen oder unterstützen sich, obschon sie in ihrer Funktions-und Reaktionsweise recht verschieden sein können. Planeten, welche Aspekte zu Planeten aus anderen Kolonnen bilden, widersprechen sich in ihrer Qualität und verursachten dementsprechende Probleme und Spannungen.

Harte und weiche Planeten

Bei der Aspektdeutung spielt noch eine weitere Unterscheidung eine Rolle, nämlich wenn wir die Zehn Planeten in Weiche (sensitive) und harte(leistungsorientierte) einteilen. Auch diese Unterscheidung zeigt uns, ob Planeten in ihrer Grundqualität zusammenpassen oder nicht.

a) Weiche, sensitive Planeten :
Mond, Merkur, Venus, Jupiter und Neptun ;

b) Harte, leistungsorientierte Planeten ;
Sonne, Mars, Saturn, Uranus und Pluto.

Einwirkung der Aspekte auf weiche Planeten

Weiche Planeten reagieren harmonisch auf blaue und grüne Aspekte, da diese ihrer Natur entsprechen. Durch rote Aspekte kommen sie manchmal erst richtig zum Zug, weil diese aktivierend auf sie einwirken. Aber häufiger irritieren die roten Aspekte die weichen Planeten und rufen dann Fehlreaktionen, Überempfindlichkeit und Übertreibungen hervor. Natürlich ist entscheidend, ob wir uns entwickeln wollen oder ob wir den inneren oder äusseren Veränderungen einen Widerstand entgegensetzen. In einem solchen Fall kann sich alles umkehren.

Einwirkung der Aspekte auf harte Planeten

Harte Planeten reagieren besonders stark auf rote Aspekte, weil hier gleichfalls eine Übereinstimmung der Qualität besteht. Die dem Planeten innewohnende Kraft wird aktiviert und kann in der Aussenwelt entsprechend eingesetzt werden. Grüne und blaue Aspekte irritieren die harten Planeten, sie lähmen sie oft oder rufen Gefühle des Unbehagens hervor. Sie können diese aber auch verfeinern und in ihrer Härte abschwächen. Manche Menschen reagieren nicht darauf.

Unaspektierte Planeten

Es gibt Planeten, die nicht aspektiert sind. Über diese wird viel diskutiert und es hängt weitgehenden von der Betrachtungsweise ab, wie sie beurteilt werden. Tatsache ist, dass dieser Planet mit seine psychischen Potenz alleine dasteht und in keiner Verbindung mit anderen Planeten verändert wird. Er wird weder gehemmt noch stimuliert und kann sich selbst sein. Da er aber in keiner Verbindung zum übrigen Aspektbild steht, bleibt auch dem Menschen sein Inhalt fremd. Diese Planetenqualität ist nicht in die Bewusstseinstruktur eingegliedert, weshalb der Betreffende ihn auch nicht als integrierten Seelenanteil erlebt. Auch hier kann man mit der vierdimensionalen Deutungsweise ein klares Konzept erhalten.

Auf der ersten Stufe
Der materiellen, handelt es sich meistens um eine unbewusste Wesenskraft. Man weiss gar nicht, dass es diesen Planeten überhaupt gibt, er funktioniert als autonomer Mechanismus und wird weitgehend von der Umwelt gelebt. Im Partnerschaftsvergleich suchen sich diese Planeten beim Partner einzuklicken, was im Klickhoroskop sichtbar wird. Im Falle der geistigen Planeten Uranus, Neptun, Pluto entsteht vielfach ein Über-Ich. Es handelt sich dabei um kollektive Normen, denen sich dieser Mensch ohne nachzudenken unterzieht.

Auf der zweiten Stufe
Der Gefühlsebene, wird dieser Planet in Konfliktsituationen als Versager, Unvermögen oder Defizit erlebt. Man merkt, dass einem etwas fehlt, und fängt an, sich dafür zu interessieren. Damit beginnt oftmals ein schmerzlicher Lernprozess, der das Bewusstsein aufweckt.

Erst auf der dritten Stufe
Der mentalen Denkebene, haben wir ausreichend Erfahrungen darüber gesammelt, dass er nun frei, ohne von Aspekten zu anderen Planeten « gestört » zu werden, eingesetzt wird. Man hat statistisch festgestellt, dass solch ein Planet geradezu brillant funktioniert.

Die vierte transformierte Stufe
Demonstrierte eine erfolgreiche Schriftstellerin mit einem losgelösten Merkur im Horoskop. Sie befasste sich vorwiegend mit Menschheitsproblemen, stellte mit geschickten Worten den Weg der Evolution und Entwicklung dar und bereitete so die Herzen der Menschen auf den Zeitgeist vor. Damit dürfte sie die transformierte vierte Stufe erreicht haben, in der der unaspektierte Planet zur Brillanz der Persönlichkeit wird.

Aspektdeutung in neun Schritten

Wie sie sehen, hängt die Beurteilung der Aspekte von verschiedenen Faktoren ab. Am besten ist es, folgendermassen vorzugehen :

1. Feststellen des Gradwinkels, 0, 30, 60, 90, 120, 150, 180-
2. Welche der drei Farben hat der Aspekt.
3. Mit welchen Planeten ist er verbunden.
4. Hat er Aspekte zu einem einzelnen Planeten
5. Ist er Teil einer ganzen Aspektfigur, welcher ?
6. Ist er ein losgelöster einzelner Aspekt.
7. Ragt er als Strich aus der Aspektfigur heraus.
8. Arbeitet dieses Mensch bewusst an sich.
9. Welchen Grad der Freiheit hat er erreicht.

:flowers: :luck: :lampe:

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Konjunktion
BeitragVerfasst: 22. Feb 2012, 17:17 
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Und hier aus dem Buch "ASPEKTBILD-ASTROLOGIE" von Bruno, Louise und Michael Huber die weiteren Aspekte:

Das Halbsextil (30°) auf 4 Ebenen

Auf der physischen Ebene, der 1. Stufe, ist das Halbsextil als merkurischer kleiner Denkschritt nicht geeignet, grosse Aktionen zu starten. Er befindet sich in einem Versuchsstadium und verliert leicht den Überblick, lässt sich beeinflussen und sieht vor lauter Bäumen den Wald nicht. Deshalb macht dieser Merkuraspekt auf der physischen Ebene den Menschen unsicher und leicht irritier-bar. Der kleine Grüne ist einem quecksilbrigen Merkurier vergleichbar, der überall herumrennt und Informationen sammelt, keine Wertungen vornimmt und Fehlurteile fällt. Er relativiert und neutralisiert die Dinge ständig, wirft alles in einen Topf und verliert leicht den Überblick.

Auf der emotionalen Ebene, der 2. Stufe, ist der Halbsextilaspekt pure Neugierde. Diese Gefühlskomponente bewirkt, dass ein solcher Mensch überall hingetrieben wird und unbedingt dabeisein möchte, um wieder etwas zur Befriedigung seines Wissensdurstes zu erfahren. Wenn dies gefühlsmässig funktioniert und seine Neugierde befriedigt ist, wird daraus nichts mehr gemacht. Auf der Gefühlsebene entsteht häufig eine Unsicherheit, man weiss nicht so recht, was man eigentlich will. Viele lassen sich von einem stärkeren Willen beeinflussen, blenden und verführen. In vielen Belangen hat man keinen festen Standpunkt, ändert häufig seine Meinung und fragt jedermann um Rat.

Auf der mentalen Ebene, der 3. Stufe, macht dieser merkurische Aspekt vernünftig und lernfähig. Man sammelt Wissen und hofft, es einmal gebrauchen zu können. Das hat ähnliche Qualität wie das Zwillingszeichen, denn der Merkur ist dort der Planetenherrscher. Daraus resultieren dann auch die Kombinationsfähigkeit und der Wunsch, das Gelernte weiterzugeben und Informationen auszutauschen. Obwohl viel Wissen angesammelt wird, wird das Gelernte auch leicht wieder vergessen. Man vergisst auch häufig, was man vorher gesagt oder versprochen hat.

Der transformierte Merkuraspekt kann als eine ganz besondere Informationsquelle angeschaut werden. Wohin sich das Denken auch wendet, überall bekommt man die Informationen, die man gerade braucht. Oft wird man unbewusst dorthin geführt und findet im Buchladen genau das richtige Buch, das einem etwas zu sagen hat. Man ist auch gerne bereit, alle Informationen weiterzugeben, und behält nichts für sich, sondern lässt die Allgemeinheit davon profitieren.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Konjunktion
BeitragVerfasst: 22. Feb 2012, 17:20 
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Das Sextil (60°) auf 4 Ebenen

Auf der physischen Ebene, der 1. Stufe, verlangt man mit einem Sextil materiellen Komfort. Man neigt zu Bequemlichkeit und lässt andere für sich arbeiten. Aus der Harmonie und dem Wohlbehagen möchte man nicht herausgerissen werden und reagiert empfindlich auf jegliche Störung. Deshalb besteht da häufig ein erheblicher Anspruch auf gleichbleibende Abläufe, auf modische Erscheinung wie auch auf Geld, Besitz und Wohlstand.

Im emotionalen Bereich, auf der 2. Stufe, wirkt ein Sextilaspekt vor allem auf die Reize der Schönheit und Harmonie, man hat Zugang zur weiblichen Libido, zum Femininen oder zu den schönen Künsten. Vom Gefühl her ist man auf Vollkommenheit und Perfektion und auf das „gewisse Etwas" eingestellt, das einem das Leben lebenswert macht. „Das Beste ist gerade gut für mich" wird häufig von Menschen beansprucht, wenn Ich-Planeten (Sonne, Mond, Saturn) mit diesem Aspekt verbunden sind. Man möchte keinen Streit und keine Unannehmlichkeiten, geht diesen geflissentlich aus dem Weg. Menschen, die mit Sextilen auf der Gefühlsebene funktionieren, sind auf der einen Seite durch ihre Harmonieliebe angenehme Gesellschafter, zeigen sich aber auch kritisch und abweisend gegenüber dem Hässlichen, dem Unvollkommenen, den Fehlern anderer. Sie meiden das Grobe, dulden keinerlei Aggressivität oder Konflikte.

Auf der mentalen Ebene, der 3. Stufe, wirkt sich das Sextil als gewisser Ästhetizismus aus. Man sucht nach harmonischen Beziehungen und nach einer schöngeistigen Philosophie. Man möchte das Glücksgefühl vom Gleichklang der Seelen in einer Weltanschauung oder in der Kunst zum Ausdruck bringen. Das ergibt dann schöngeistige Bestrebungen und idealistische Ansprüche. Diese harmonische, kulturelle Denkungsart des venusischen Aspektes kann leicht von einem starken Geist beeindruckt werden. Wenn der Stil und die Formen stimmen, kann man sich seinem Einfluss nicht so leicht entziehen. Aber bei der geringsten Unstimmigkeit wendet man sich befremdet ab.

Das transformierte Sextil wächst gewissermassen aus den Ichbereichen der dreifältigen Welt heraus. Hier vermittelt das Sextil die Fähigkeit, die Dinge möglichst perfekt, haarscharf und klar darzustellen. Es ist die Fähigkeit, eine gewisse Synthese in allen Dingen zu finden und das Übereinstimmende aufzuzeigen. Die Liebe unter den Menschen wird proklamiert und intensiv nach Vollkommenheit und Gerechtigkeit gesucht. Diese harmonische, venusische Denkungsart ist im Umgang sehr angenehm, vermittelt Vertrauen und einen gerechten Standpunkt, wenn eine falsche Kompromissbereitschaft überwunden wurde.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Konjunktion
BeitragVerfasst: 22. Feb 2012, 17:28 
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Das Quadrat (90°) auf 4 Ebenen

Auf der physischen Ebene, der 1. Stufe, liefert dieser Aspekt physische Energie, Kraftentfaltung, die zur Leistung führt. Wettkampfsportler brauchen diesen Aspekt, auch Soldaten, die blind mitmarschieren und sofort das tun, was ihnen aufgetragen ist. Dieser Aspekt ist auf dieser Stufe undifferenzierte Aktivität, Energieumsatz ohne zu fragen, warum. Er ist wie ein Motor, der Energie umsetzt. Deshalb sind Menschen mit vielen Quadraten auf dieser Stufe aggressive Kampfnaturen. Es hängt natürlich auch von den Planeten ab, die im Quadrat verbunden sind. Aber im Quadrat selbst steckt bereits Maskulinität, es handelt sich um eine männliche Kraft, die etwas bewirken will. Das Quadrat ist als solches mit seiner marsischen Wirkung auf der physischen Ebene etwas Undifferenziertes, eine Kraft, die blind eingesetzt wird, wenn Kampfgeist oder Fanatismus herrschen.

Auf der emotionalen Ebene, der 2. Stufe, wirkt das Quadrat aktivierend und meistens unausgeglichen. Die Gefühle werden durch ein Quadrat angeheizt und angestachelt. Wenn nichts geschieht, wird man unruhig und hat das Gefühl, etwas versäumt zu haben, wird oft von Ängsten getrieben, auch von Schuldgefühlen. Man treibt sich selbst an, kommt nicht zur Ruhe, bis alles getan ist, was einem aufgetragen wurde. In Gefühlsdingen reagiert man mit einer gewissen Empfindlichkeit auf mögliche Zurückweisungen und mit Euphorie und Leidenschaft auf Kontakt und Liebe. Man hat einen Erlebnishunger, der einen unkontrolliert antreibt und in Konflikte verstrickt. Auch der Kampfgeist kann emotional aufgeheizt werden, wenn der richtige Funke anzündet.

Erst auf der Mentalebene, der 3. Stufe, erfahren wir das Quadrat als Energie-Spannung. Es bringt meistens Bewusstseinsprozesse hervor, und so lernen wir auf der Denkebene mit Konflikten umzugehen. Es geht hier meistens um eine Gegenüberstellung der Polaritätskräfte, die intelligent erfasst werden. Das gehört mehr zum Denken und nicht zum Fühlen. Die Auseinandersetzung ist dann eine notwendige Folge, vor allem, wenn man sich im Denkbereich mit bestehenden Problemen näher befasst. Man möchte wissen, warum und weshalb etwas nicht in Ordnung ist. Man strengt sich an, Wege zu finden, um aus dem Konflikt herauszukommen. Wenn das Horoskop mehrere Quadrate aufweist, kann daraus auch eine gewisse Freude am Konflikt entstehen. Solche Menschen können oft nur aus einer Konfliktsituation heraus etwas gewinnen. Sie schaffen sich immer wieder Konflikte, weil sie denken, es läuft sonst nichts. Diese Menschen kommen durch den Widerstand oder durch das Gegenteil, das sie behaupten, erst zu einer echten Auseinandersetzung. Wenn nun ein Mensch kein Quadrat im Horoskop hat, fehlt ihm diese Kraft, er scheut dann Auseinandersetzungen und Konflikte.

Das transformierte Quadrat ist frei vom triebhaften ungesteuerten Aktivitätsdrang. Energie wird nicht vergeudet, sondern intelligent eingesetzt, um Ziele zu erreichen und etwas zustande zu bringen, was vorher nicht da gewesen ist. Man will Lösungen für bestehende Probleme finden und mit alten Zuständen aufräumen, man setzt Dinge und Menschen in Bewegung, etwas für die Verbesserung zu tun, man scheut keine Mühe, Schwierigkeiten zu beseitigen. Der ökonomische und intelligente Einsatz der Energie erreicht auch immer etwas. Es gehört zum erfolgreichen Unternehmergeist, mentale Energie zur Verfügung zu haben. Das transformierte Quadrat gibt eine energiegeladene Denkkraft und überzeugt auch Andersdenkende.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Konjunktion
BeitragVerfasst: 22. Feb 2012, 17:30 
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Das Trigon (120°) auf 4 Ebenen

Auf der physischen Ebene, der 1. Stufe, besteht mit dem Trigon, dem blauen Jupiteraspekt, ein starkes Bedürfnis nach Ruhe und Wohlbefinden, nach Aufrechterhaltung eines Zustandes. Das hat mit Sicherheit zu tun, man möchte einfach alles so, wie es ist, aufrechterhalten und geniessen. Daraus entsteht physisch eine gewisse Trägheit. Wer einen Zustand bereits optimal besitzt, strebt nicht mehr nach einer Verbesserung, weil das Vorhandene eigentlich schon genügt. Es entsteht daraus eine Sattheit und oft genug auch Stillstand.

Auf der emotionalen Ebene, der 2. Stufe, ist ein Trigon sehr angenehm. Man kann dieses Glück oder diesen erfreulichen Zustand voll auskosten. Das Glücksempfinden, das daraus entsteht, ist auch die Ursache dafür, dass man das Trigon in der traditionellen Astrologie den Glücksaspekt nannte. Aber bei manchen verursacht das blaue Trigon einen Zustand der Stagnation und der Antriebslosigkeit. Wenn jemand alles hat, muss er sich nicht mehr anstrengen und gerät in Gefahr, passiv, bequem oder sogar resigniert zu werden. Manche erwarten mit grosser Selbstverständlichkeit von ihren Mitmenschen Bedienung und Hilfe.

Auf der Mentalebene, der 3. Stufe, bedeutet das Trigon die ausgereifte Frucht, die Perfektion eines Zustandes oder einer Fähigkeit. Wenn zwei oder drei Planeten im Trigon mental funktionieren, ist das ein Zustand völliger Ausgewogenheit und Überlegenheit. Aber auch auf der Mentalebene gibt es durch die Fülle Zustände der Stagnation und des Stillstands. So jemand glaubt alles bereits zu kennen, über nichts ist er mehr erstaunt, alles weiss er schon im voraus. Daraus resultieren Gleichgültigkeit, ein mentaler Stolz und die Weigerung, sich weiterzuentwickeln, weil man meint, die höchste Stufe schon erreicht zu haben.

Das transformierte Trigon schenkt die ausgereiften Früchte aller vorangegangenen Bemühungen. Dieser Aspekt giesst sein Füllhorn über uns aus, hebt das Bewusstsein empor, verschafft einen Überblick und lässt uns überpersönliche Zusammenhänge erkennen. So jemand reagiert auf alle äusseren und inneren Prozesse positiv und heilsam. Fähigkeiten können optimal in ihrer Fülle eingesetzt und ausgeschöpft werden. Erfolg auf der ganzen Linie ist möglich. So jemand ist frei von persönlichen Wünschen und gewinnt durch seine Abgeklärtheit das Vertrauen seiner Mitmenschen. Wer nicht mehr angetrieben wird von Ehrgeiz, Machtstreben oder Mangel irgendeiner Art, der erreicht ein Stadium des Optimums, einen Zustand der Perfektion, Ausgewogenheit und Zufriedenheit, aber auch der Weisheit.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Konjunktion
BeitragVerfasst: 22. Feb 2012, 17:32 
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Das Quincunx (150°) auf 4 Ebenen

Der Quincunx-Aspekt ist wie das Halbsextil ein Denkaspekt und hat auch die Dreidimensionalität in sich. Weil Denkaspekte schwer zu erfassen sind und in der Literatur fast nichts darüber zu finden ist, wie sie beurteilt werden müssen, sind sie von besonderem Interesse. Wir haben darüber bereits im vorherigen Kapitel geschrieben und diesem Thema in der „Lebensuhr" (15) ein ganzes Kapitel gewidmet.

Auf der physischen Ebene, der 1. Stufe, ist der 150°-Winkel ein Unsicherheitsfaktor. Als Denkaspekt kann er physisch nicht leicht verwirklicht werden. Wie oft lassen Menschen mit vielen grünen Aspekten die ihnen aufgetragene Arbeit einfach liegen, schieben sie vor sich her, warten auf bessere Zeiten. Auf der physischen wie auch auf der Gefühlsebene erzeugt das Quincunx abschweifendes Denken, verschwommene Ziele, Illusionen, Projektionen, Luftschlösser. Dadurch verzögert und irritiert er die Verwirklichungsgabe. Dinge, die man in Angriff nehmen will, schiebt man immer wieder hinaus und stellt sie erst nach langem Zögern und Grübeln fertig. 1 läufig genügt es, sich ein Ziel, eine Gegend oder einen Zustand einfach vorzustellen. Die Vorstellung ist wichtig, aber erreichen muss man das Ziel nicht unbedingt. Man schwelgt gerne in seinen Gedanken und in seiner Phantasie und oft befriedigt das schon. Ohne zu wissen, was man konkret tun soll, hat man das unbestimmte Gefühl, zu etwas Besserem geboren zu sein. Man lässt sich beeinflussen, tut meistens nur das, was andere von uns erwarten, unterwerfen uns gerne einem stärkeren Willen - wenigstens bis wir wissen, was wir wollen. Sucher sind wir, eine unbestimmte Sehnsucht t reibt uns weiter.

Auf der psychischen Ebene, der 2. Stufe, wirkt er sich als Sehnsuchtsaspekt aus, wie ihn Thomas Ring in seinen Büchern beschreibt (27). Es ist ein Gefühl, wo man mit seiner ganzen Wunschkraft nach einem unbestimmten Zustand hin tendiert, das eigentliche Ziel aber nicht richtig anpeilen kann. Entweder greift man zu kurz oder, wenn die Sehnsucht überwuchert, zu weit. Es ist dieses Ausgreifen nach irgendetwas aus einer unklaren Sehnsucht heraus.

Auf der 2. Stufe finden wir uns in der Zweifelsphase. Obwohl wir uns anfangs in unseren Träumen und Projektionen noch Wohlfühlen, ergreift uns mit der Zeit dennoch ein nagender Zweifel, ob alles richtig sei, so wie es ist. Wir fangen nun an, zu denken, zu fragen und zu philosophieren. Ein geradezu faustisches Ringen beginnt mit all den Zweifeln und dazugehörigen Glaubenskrisen. Die Wahrheit hat so viele Gesichter, wir sehen so viele Möglichkeiten und verlieren uns leicht im Relativen. Wir können uns für nichts entscheiden, was von geringerem Wert ist als das Beste und Schönste, das wir uns vorstellen können, und geraten in eine intensive Entscheidungskrise.

Auf der Mentalebene, der 3. Stufe, wirkt der lange grüne Denkaspekt besonders bewusstseinsbildend. Er setzt ununterbrochen Denkprozesse in Gang. Eine Auswahl zu treffen, verlangt Unterscheidungsfähigkeit. Deshalb ist das Aneignen dieser Fähigkeit etwas Erstrebenswertes, was jeder Mensch entwickeln sollte. Sie ist die wichtigste Funktion des Denkens, wie auch der gesamten Intelligenzentwicklung. Der grosse Denkschritt des Quincunx-Aspektes sammelt aus vielen Erfahrungen das Wesentliche heraus. Erst wenn der Mensch durch Entscheidungskrisen gegangen ist und sich intensiv mit vorhandenen Konflikten oder Objekten auseinandergesetzt hat, kann er eine Wahl treffen und das Wesentliche vom Unwesentlichen unterscheiden. Was dann geschieht, ist sehr interessant. Entscheidungen trifft man erst in dem Augenblick, wenn der Wille aktiviert wird. Die Willensfunktion beim Quincunx-Aspekt auf der Mentalebene ist dasjenige Element, das eine Auswahl trifft und sich für das entscheidet, was für die eigene Entwicklung wichtig ist; alles andere wird zurückgestossen und schliesslich ausgeschieden.

Aber auch hier gibt es gefährliche Klippen. Wenn wir uns diesem dreistufigen Entwicklungsprozess nicht unterziehen, uns nicht für die Gesetzmässigkeiten inneren Wachstums entscheiden, kann uns ein langer grüner Aspekt durch ein der Planetenqualität entsprechendes Geschehnis die Entscheidung abnehmen. In der modernen astrologischen Literatur wird der Quincunx-Aspekt auch «Finger Gottes» genannt, und oft schon hat er Uneinsichtigen oder Lauen harte Schicksalsschläge eingebracht. Es ist empfehlenswert, sich frühzeitig auf die Entwicklungsqualität des Quincunx-Aspektes einzustellen und sich vor allem bei Alterspunktaspekten (17) darauf vorzubereiten.

Der transformierte Quincunx-Aspekt bedeutet die Fähigkeit, selbständige Denkprozesse zu führen und kreative, einfallsreiche Lösungen zu finden. Auf dieser Stufe sind wir flexibel und autonom zugleich. Wir erkennen, dass es an uns selber liegt, ob wir ans Ziel kommen oder nicht. Jetzt können wir uns auf ein Ding, auf eine Angelegenheit beschränken, auch wenn dies eine Minderung unserer Freiheit, unserer Phantasie oder idealen Vorstellung bedeuten sollte. Hier wird der lange grüne Aspekt zum Willensaspekt. Mit erhöhter Konzentration wird das Denken intensiv an einem bestimmten Punkt entlanggeführt, holt alles zusammen, was dazugehört.

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Zuletzt geändert von Ralf am 22. Feb 2012, 17:35, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Konjunktion
BeitragVerfasst: 22. Feb 2012, 17:34 
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Die Opposition (180°) auf 4 Ebenen

Auf der physischen Ebene, der 1. Stufe, besteht eine echte Polarität Die Opposition entsteht ja auch zwischen zwei Planeten, die sich gegenüberstehen. Wir zeichnen sie im Horoskop als roten Strich ein, sie ist eine Blockade auf der physisch-realen Erfahrungsebene, wirkt wie ein Sperraspekt und erzeugt ein Gefühl des Fixiertseins, des Nichtweiterkommens. Man fühlt sich wie an zwei Enden angenagelt, blockiert. Physisch kann das im Leben alle möglichen Auswirkungen haben, wie Sturheit, Fehlleistungen, falsche Einschätzungen. Man identifiziert sich leicht mit dem einen Pol, der andere wird verdrängt und als Feindbild gewertet. Die Polarität ruft zum Bekämpfen auf, wodurch die Energien in eine verkehrte Richtung gelenkt werden. Je nach Häuserachse entstehen Ängste, Abwehrhaltungen und Fanatismus, die gar nichts mit der Wirklichkeit zu tun haben. Das Kämpfen gegen Windmühlen, gegen vermeintliche Feinde, die Verteidigung als Angriff: All das sind Fehlhaltungen einer nicht gelösten Opposition.

Auf der psychischen Ebene, der 2. Stufe, ist die Polarisierung schon etwas schwankend, weil vom Gefühlselement das Bewegliche dazukommt. Der Mond ist wechselhaft und gilt als Wasserprinzip. Hier kommt es zum Hin- und Herpendeln, man schwankt von einem Pol zum andern, wodurch die Polarität zur echten Dualität wird. Man wird das Opfer sowohl von der einen wie von der anderen Seite, je nachdem welcher Planet stärker ist. Weil die Opposition durch das Zentrum, die Mitte geht, fühlen sich manche wie „durchbohrt" und leiden unter Ängsten. Aber die Opposition beinhaltet als roter Aspekt eine Menge Energie, diese kann manchmal explosionsartig hervorbrechen und sowohl Unheil wie auch Schaffenskraft bewirken. Aber fast immer wird auf dieser Stufe die Energieentladung durch Angst hervorgerufen.

Erst auf der Mentalebene, der 3. Stufe, wird die Opposition als Energiequelle zu einem intensiven Denkkonflikt führen, indem man dieser Spannung, die man in sich fühlt, Herr werden möchte. Da kommt es zunächst zu einer Entweder-Oder-Haltung. Menschen mit starken Oppositionen argumentieren vielfach mit diesen Kategorien. Sie sind kompromisslos, entweder schwarz oder weiss, dazwischen gibt es nichts. Weil diese Spannung unerträglich und quälend sein kann, entwickelt sich daraus, vom mentalen Bewusstsein her, ein Prozess des Suchens nach Befreiung von dieser Spannung bis hin zur Verdrängung. Wie bereits gesagt, ist die Opposition auch ein „Verdrängungsaspekt". Vom Denken kann relativ leicht mit der Kraft des Blockierens, Fixierens und der Sperrung die quälende Situation ins Unterbewusstsein verdrängt und weggewischt werden. Erst wenn andere Elemente im Horoskop mitfunktionieren, wenn lange genug darüber nachgedacht wurde oder die Opposition durch blaue oder grüne Aspekte im Horoskop aufgelöst wird, kommt die Erkenntnis, dass die Polaritäten im Leben nicht diese sich bekämpfenden Kräfte darstellen, sondern dass sie ein Antagonismus sind.

Die transformierte Opposition ist eine wirkliche innere Kraftquelle. Sie verleiht dem Menschen Rückgrat, Festigung und eine stabile Haltung. Die Opposition geht nicht mehr durch das Wesenszentrum hindurch und verursacht keine Schmerzen und Ängste, sondern bekommt jetzt direkt aus dem inneren Kern eine kraftvolle Energiezufuhr. Antagonismus heisst jetzt Ergänzung, der eine Pol braucht den anderen, und nur miteinander können sie in einer schöpferischen und konstruktiven Weise kraftvoll eingesetzt werden.

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BeitragVerfasst: 23. Feb 2012, 15:34 
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Lieber Ralf,

hab tausend Dank für all Deine Mühe beim Einstellen dieser wertvollen Texte aus den Huber-Büchern.

Ich denke, gerade für alle, welche sich hier mit dem API beschäftigen, und vielleicht nicht selbst alle Huber-Bücher zuhause zur Verfügung haben, ist dies ein wertvoller Schatz. jaybee

Liebe Grüsse
Sophia :luck:


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BeitragVerfasst: 23. Feb 2012, 15:38 
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Lieber Ralf, :luck:

Ich schließe mich gerne Sophia an! :flowers: :flowers: :flowers: :hallo: hearth hearth hearth

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BeitragVerfasst: 23. Feb 2012, 16:02 
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Ach, liebe Sophia, ich tue das ja auch gerne für mich - also a bisserl Egoismus ist da auch dabei :lol:
Dabei denke ich an meine Zeit in Achberg, wo ich mich noch an den Horoskop-Lehr-Deutungen in den API-Seminaren beteiligen durfte. Da, im Gespräch, habe ich spielend viel Grundlegendes gelernt - bei den Büchern, im Astrolog und auch hier im Forum, also im Schriftlich-Theoretischen, tue ich mich halt sehr viel schwerer und ich komme nicht so richtig weiter ... Seltsamerweise bin ich mitten drin, wenn ich den Horoskopeigner vor mir sitzen habe, da sprudelts aus mir heraus :confused:

So ist es mir wenigstens eine Freude, hier für euch und mich Gundlegendes in allen Facetten zu repetieren :-)

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Danke, lieber Arnold ... Du hast gepostet, während ich Sophia antwortete :user:

:flowers: :luck: :sol:

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BeitragVerfasst: 12. Apr 2015, 09:05 
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Hallo Ralf,
vielen Dank für die tolle Ausarbeitung über Aspekte.
Ich hätte eine Frage zur Konjunktion.
Ich habe im 4. Haus eine Pluto/Sonnen Konjunktion (die beiden stehen im Talpunkt).
Diese Konstellation macht mir schwer zu schaffen, es geht immer wieder um Loslassen und alte Strukturen aufbrechen, was im 4. Haus die Familie betrifft...leider hat sich das nun tatsächlich auch verifiziert.
Habe nach und nach alle Loslassen müssen (nicht wegen Todesfällen, sondern Verbindungen abbrechen).
Gibt es besonders harte Zeiten und wird dieser Aspekt mal abschwächen?
Mein Sohn hat diesen Aspekt ebenfalls...
Laut meinem Horoskop-Programm kann es gut sein, dass ich in diesem Leben nicht mit diesem Aspekt fertig werden...
Vielleicht hast du oder jemand anders ebenfalls Erfahrung mit diesem Power-Duo...;-) und kann mir Ratschläge geben.
Herzlichst
Nadja


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BeitragVerfasst: 22. Apr 2015, 15:07 
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Registriert: 29. Mär 2009, 10:06
Beiträge: 3062
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Hallo Nadja,

Ralf kann Dir auf Deine Frage leider keine Antwort mehr geben, da er vor einiger Zeit (ich weiß das Datum leider nicht mehr) verstorben ist. Er schaut uns jetzt von der anderen Seite zu.

Zu Deiner Frage:
Eine Sonne-Pluto-Konjunktion birgt eine starke Energie in sich und kann auch dazu führen, dass der Inhaber dieser Konstellation in gewissen Situationen extrem handelt. Angetrieben von einem starken Bedürfnis nach Macht will man den eigenen Willen durchsetzen, koste es was es wolle. Der Kompromiss u. die Rücksicht auf andere ist das was man mit dieser Sonne-Pluto-Konstellation im Leben hart lernen muss. Lernt man diese Lektion nicht, so kann man sich früher oder später des Eindrucks nicht erwehren, von den anderen abgeschnitten zu sein, da diese den ständigen Autoritätsanspruch des Sonne-Pluto-Inhabers auf Dauer nicht ertragen. Doch verleiht diese Konstellation auch die Fähigkeit sich für andere einsetzen zu können.
Zitat:
Gibt es besonders harte Zeiten und wird dieser Aspekt mal abschwächen?
Stärker aktiviert wird dieser Aspekt immer dann wenn er durch einen transitierenden Planeten berührt wird. "Abschwächen" wird sich der Aspekt wohl kaum. Das was im Radix angezeigt ist, wird auch immer im Radix bleiben. Aber man kann einfach lernen verantwortungsbewusst und vernünftig mit diesem (wie mit allen anderen Aspekten auch) umzugehen. In erster Linie ist es hierbei wohl wichtig, sich selbst immer wieder diese starken Energien bewusst zu machen, und dann ist hier von Zeit zu Zeit die eigene Zurückhaltung und Diplomatie, - und vor allem auch Offenheit, - im Umgang mit anderen gefragt.
Zitat:
Laut meinem Horoskop-Programm kann es gut sein, dass ich in diesem Leben nicht mit diesem Aspekt fertig werden...
Wer sagt denn das? - Oder woher nimmst Du diese Annahme? Wie Du in diesem Leben mit diesem Aspekt umgehst, oder fertig wirst, das liegt in erster Linie auch bei Dir selbst.
Zitat:
Vielleicht hast du oder jemand anders ebenfalls Erfahrung mit diesem Power-Duo...;-) und kann mir Ratschläge geben.
Persönliche Erfahrungen mit diesem "Power-Duo" ( wie Du es nennst - ein guter Ausdruck) habe ich nicht. Hierzu kann sich evtl. jemand anders melden.

Liebe Grüße
Sophia :wassermann:


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BeitragVerfasst: 22. Apr 2015, 18:20 
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Registriert: 11. Dez 2014, 15:35
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Hallo und guten Abend!

Um sich diesem Aspekt mehr zu nähern, müsste man z.B. wissen, ob er applikativ oder seperativ ist.
Ist also der schnellere (Sonne) bereits über den Pluto hinaus, oder nähert sie sich ihm?

Powerduo ist echt hypsch.
Letztlich aber birgt auch diese Benennung das in sich, was der aspekt aussagt: Es steckt Power drin.

Ob Du mit diesem Aspekt fertig wirst oder auch nicht, kann kein Programm dieser Welt sagen (manche tuns offensichtlich dennoch!).
Vor karmischem Hintergrund betrachtet werden wir in unseren Leben mit keinem Aspekt "fertig"!


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BeitragVerfasst: 23. Apr 2015, 05:20 
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Registriert: 12. Apr 2015, 08:25
Beiträge: 3
Vielen lieben Dank an beide Schreiber.
Meine Konjunktion ist weit, etwa 4 Grad.
Wenn ich vom AC ausgehe, kommt zuerst die Sonne,
Dann Pluto.
Beide stehen in der Waage.
Ganz lieben Dank für eure Bemühungen.


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BeitragVerfasst: 24. Apr 2015, 16:39 
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Registriert: 27. Jan 2015, 18:38
Beiträge: 899
Wohnort: nahe Karlsruhe
Liebe redzoe,

jeder Aspekt in einer Radix oder im Transit kann auf verschiedene Weisen gelebt werden.
Auch eine Sonne-Pluto-Konjunktion hat positive Seiten.
Klar, wenn einen „das Schicksal trifft“, mal wieder eine Katastrophe eingetreten ist, dann tut das sehr weh und kann einen erst mal ganz schön in die Knie zwingen. Besonders So-Pl-Konj zieht das gerne an.
Aber Pluto kriegt nur das klein, was morsch und nicht mehr lebensfähig ist, was sich überlebt hat, und das erbarmungslos. Jede überwundene Krise macht Dich jedoch lebensfähiger, nach dem Motto: was einen nicht umbringt, das macht einen stärker. Kennst Du das nicht auch? :spitze:

Aus Deinen Zeilen entnehme ich, dass Du Dich mehr auf der Opfer-Seite siehst. Ich glaube Dir, dass Du schon oft „ganz unten“ warst und Dich die Abschiede aus Deiner Familie sehr schmerzen bzw. geschmerzt haben. Aber schau mal zurück: hast Du nicht auch gerade dadurch eine große innere Stärke entwickelt? Bist wahrhaftiger geworden? Hast Deine eigene Wahrheit gefunden und gelebt, gegen Widerstände und zwänge von außen?
Hört sich altklug an, aber ich rede aus Erfahrung, hatte auch schon meine Pluto-Krisen.

Pluto-Sonne ist nicht nur das Opfer, sondern auch das Stehaufmännchen/-weibchen und der Phönix aus der Asche. Das ist eine Gabe. Sicher hast Du diese Seite an Dir auch schon mal erlebt. Und Du kannst sie noch weiter stärken, es wird bestimmt auch in Zukunft noch Gelegenheiten dazu geben. Nur Mut, Du schaffst das!
Wir alle hier auf der Erde erleiden den einen oder anderen Schiffbruch, niemand geht ohne Schrammen seinen Weg. Ich denke, es geht nicht ohne Stolpern und Fallen, aber es ist wichtig, einmal mehr aufzustehen als man hinfällt. Dann hat man sein Leben gemeistert.
Und in Deinem Fall sogar mit Charme und Diplomatie (So-Pl in Waage).
Du kannst die Reformerin in der Familie sein oder werden, die mit alten Unstimmigkeiten, Tabus, Geheimnissen und Skandalen aufräumt. Bist nicht nur das Opfer, dem alles genommen wird. Du kannst diejenige sein, die alte Mauern einreißt um neue stimmige Familienstrukturen aufzubauen. Pluto ist oft irgendwie die große Abrissbirne, pflügt gerne alles um. Und dann im zweiten Schritt ein Reformator, ein Erneuerer voller Kraft und Macht. Eben Phönix aus der Asche.
Wieviel Zeit Du dazu brauchst, ist nicht festgelegt, vielleicht ein ganzes Leben, vielleicht zwei Leben, wer weiß das schon. Das Universum hat Zeit.
Krisen werden immer wieder kommen und gehen, aber Deine Einstellung dazu und Dein Umgang damit kann sich ändern. Du kannst in Deine Kraft kommen und eine Unerschütterlichkeit entwickeln, die Macht ausstrahlt, mit Waagequalitäten (siehe oben). :klatsch:

Dass Eltern und Kinder gleiche Aspekte im Radix haben kommt oft vor. Aber Du musst Deinen Sohn deshalb nicht bedauern, das könnte ein Fluch und Zwang werden, das wäre Plutos Macht negativ. Dein Sohn geht vielleicht ganz anders damit um als Du, beobachte es mal im Stillen. Und sein Schicksal kann ein ganz anderes sein als Deines. Es gibt viele Wege, einen Aspekt zu leben.

Ich wünsche Dir viel Glück dabei und alles Liebe und Gute hearth

sonnenkind :sol:


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BeitragVerfasst: 24. Apr 2015, 20:23 
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Registriert: 12. Apr 2015, 08:25
Beiträge: 3
Liebes Sonnenkind,
Das ist das schönste, was ich zu diesem Thema je gelesen habe! Ich danke dir von Herzen für diese schönen, liebevollen und weisen Zeilen.
Ich wünsche dir einen schönen Abend!
Alles Liebe ...


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