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BeitragVerfasst: 21. Dez 2013, 16:01 
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Hallo zusammen,

seit einiger Zeit arbeite ich mich schon durch das Buch Krankheit als Weg und bin vom hier vorgestellten Erklärungsmodell, was Krankheit ist, warum sie sich wie im Körper manifestiert und wie ihre Symbolik zu verstehen ist, recht begeistert.

Nach diesen namhaften Autoren ist eine Krankheit (was im Grunde so zu bezeichnen schon deshalb nicht ganz korrekt ist, weil der Mensch, sobald er existiert, grundsätzlich krank, da unheil und aus der Einheit gefallen, ist), ja selbst ein Unfall, absolut immer und ohne jede Ausnahme Ausdruck dessen, was in der Psyche nicht gelebt und verdrängt wurde. Dieser Mangel rutscht von der seelischen, unsichtbaren Ebene in die körperliche, sichtbare und manifestiert sich dort als das, was wir Krankheit nennen. Sie macht uns insofern paradoxerweise wieder ein Stück heiler, als der Körper auf diese Weise, von der Erkältung bis zum Krebsgeschwür, ausgleicht, was uns in der Seele fehlt.

Der Unterschied zu meiner vorherigen Sicht ist der, dass ich zwar durchaus davon ausgegangen bin, dass die psychische Verfassung große Auswirkungen darauf hat, ob sich der Körper entweder gegen etwas erwehren kann oder schwächelt und letztlich erkrankt (sprich: je glücklicher und erfüllter, desto unwahrscheinlicher ein Krankheitsfall)... dass hier jedoch ganz gezielt nur das angezogen wird, was auf seelischer Ebene fehlt, ist mir neu. Wir erkälten uns also nicht, weil wir unter ungünstigen Bedingungen mit einem entsprechenden Erreger in Kontakt gekommen sind, der es diesmal vielleicht leichter hat als sonst, weil wir gerade ohnehin gestresst oder deprimiert und dadurch anfälliger sind. Wir erkälten uns, weil ein jeweiliger seelischer Konflikt in den Körper hinabrutscht, der gezielt dazu veranlasst wird, den Erreger hereinzulassen und als Botschafter zu benutzen, um diesen Konflikt auf somatischer Ebene anzuzeigen. Kurzum: es ist also nicht zufällig, was wir uns einfangen oder - bspw. bei Krebs - selbst bilden.

Wie gesagt, bin ich von dieser Sichtweise sehr begeistert. Es erscheint mir schlüssig. Dennoch kann ich sie nicht augenblicklich schon als unumstößliche Wahrheit & Tatsache verbuchen. Denn man liest ja nicht etwas und macht es direkt zu seiner eigenen Überzeugung, ohne es geprüft zu haben. Es bedarf des Erlebens, um es zu prüfen. Wie steht ihr zu dieser esoterischen Sicht des Themas Krankheit? Teilt ihr diese Meinung? Wie findet ihr das Buch?

Gruß,
Nahash


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BeitragVerfasst: 21. Dez 2013, 17:50 
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Hi Nahash,
ich kann Deine Begeisterung verstehen, ging mir damals auch so. Weil es eine so revolutionäre andere Sicht ist, die ich immer noch sehr sinnvoll finde und als Basis meiner jetztigen Überzeugung ansehe.
Was ich nicht mag, ist, wenn die Zuschreibungen, die getroffen werden, wenn also die Bezüge zwischen Seele-Psyche-Körper, die ich nachvollziehen kann für absolut genommen werden. Als Gesetz gelten. Denn so rigide finde ich persönlich (!!) kann frau das alles nicht sehen. Dazu sind Körper, Geist und Seele einfach viel zu individuell, finde ich. Und dazu bin ich wohl leider inzwischen zu vielen Menschen begegnet, die Dethlefsens/Dahlkes Überlegungen und die Fragen am Ende jeden Kapitels für unabänderliche Grundsätze halten. Das ist mir wie gesagt zu rigide und zu wenig individuell.
Nur nochmal: als Einstieg und Grundlage schätze ich die Krankheit als Weg/ Sprache der Seele-Bücher sehr.
Und das Buch von Dethlefsen *Schicksal als Chance* ist in meinen Augen noch immer eines der Besten in Sachen Einführung in das esoterische Denken. Mir hat es jedenfalls sehr sehr viel erklärt.
Viel Spaß damit weiterhin!
Eliara :cat:

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BeitragVerfasst: 21. Dez 2013, 17:59 
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Beiträge: 855
Hi Nahash,

ich hab' das Buch von Dahlke auch gelesen. Und so, wie Du seine Sicht von "Krankheit" zusammenfasst, hab' ich das auch in Erinnerung. In Erinnerung schreibe ich deshalb, weil ich die Bücher nicht mehr besitze. Dass Du am Ende schreibst
Zitat:
Wie gesagt, bin ich von dieser Sichtweise sehr begeistert. Es erscheint mir schlüssig. Dennoch kann ich sie nicht augenblicklich schon als unumstößliche Wahrheit & Tatsache verbuchen. Denn man liest ja nicht etwas und macht es direkt zu seiner eigenen Überzeugung, ohne es geprüft zu haben. Es bedarf des Erlebens, um es zu prüfen.

gefällt mir ganz gut.

Und da Du nach unserer Sicht fragst, kann ich Dir gern von meinen Erfahrungen - speziell auch mit Dahlke - berichten. An sich finde ich an der Theorie vieles richtig und selber schon erlebt - ich mit meinen tausend (ehemaligen) Zipperlein kann sicher ein Lied vom "Psychosomatisieren" singen. Von nichts anderem spricht Dahlke. Dass er seine Theorie von Anfang an als etwas vollkommen Neues verkauft hat, fand ich schon immer recht irritierend. Das Konzept, Krankheit als Sprache der Seele zu interpretieren, ist schon tausende von Jahren alt.

Ich kann nur von mir sprechen und sagen: Ja, fast! alle meine "Krankheiten" wollten mir was sagen und hatten (auch) psychische/seelische Ursachen. Wenn ich krank werde frage ich mich meist als erstes, was wohl innerlich mit mir los sein kann, dass ich jetzt krank werde. Und meistens komme ich da auch auf ein paar Ideen. Wenn's mir gelingt oder gelang, im Krankheitsfall in mich hineinzuhören, hat mir das bisher zumindest immer gute Erkenntnisse, manchmal sogar echte Heilung gebracht. Migräne, Asthma, Rückenschmerzen, Gastritis, Mandelentzündung oder plötzlich auftretende Grippe. Hatte ich erst dieses Jahr - fast 8 Wochen dran kuriert - und ich weiß sehr wohl, warum ich krank geworden bin und aus der Zeit bin ich gestärkt hervor gegangen. Hm, ja, ich glaub, ich bin da eher ein Anhänger der Theorie :grin:

Was mir speziell an Dahlke nicht gefällt, und wo auch meine realen Erfahrungen ganz Anderes aussagen, sind seine Lexikon-Bücher mit Zuordnungen von Krankheit und seelischer Ursache. Wenn man sich daran hält, dann kann man aber sowas von fehl gehen. Meiner Erfahrung nach ist Krankheit Sprache der Seele, ja, aber jede Seele spricht eine andere Sprache. Deshalb kann ich einfach nicht glauben, dass z.B. Migräne immer die eine Ursache hat ("meine" Ursachen hab' ich bei Dahlke jedenfalls nirgends aufgeführt gefunden, auch nicht die für mein Asthma und den ganzen anderen Kram.) Das ist für mich ähnlich wie diese ganzen Traumlexika, die Dir sagen, welches Symbol was bedeutet. Eine Schlange kann für mich was ganz anderes im Traum bedeuten als für Dich. Solche Zuordnungen gibt es für mich nicht. Als ob die Seele - find ich eine glatte Überheblichkeit - so einfach gestrickt wäre, dass sie sich in ein Rezeptebuch packen ließe. Was mir zudem noch an den Dahlke-Verfechtern und Dahlke selber (You-Tube-Videos waren es) aufgefallen ist: Ein leichter bis schwerer Hang zum versteckten Zynismus. Da kommt dann oft gut verpackt rüber: "Tja, selber Schuld an Deinem Krebs." Die andere Variante: "Wenn Du dem Weg Deiner Krankheit folgst, wirst Du wieder heil." Noch zynischer: "Auch Dein Tod kann Deine Heilung sein" oder "Wenn Du stirbst, dann hast Du halt nicht richtig verstanden, was Deine Krankheit Dir sagen wollte. Dann wolltest Du halt nicht, selber schuld..."

Du gibst im Post-Namen noch Thorwald Dethlefsen an. Wie ist der in diesem Zusammenhang zu interpretieren? Ich weiß nur noch, dass ich die vier Bücher von ihm vor einem Monat dem Universum zur Weiterverwertung übergeben habe :lol:

Das so meine Meinung und Erfahrung.
Liebe Grüße Dir und danke für die interessante Frage.
Jenna

PS: Und ich erinnere mich gerade noch - mit leichtem Unmut - daran, dass manche Krankheiten - besonders die "typischen Frauenkrankheiten" - von Dahlke doch oft und gern aus einer latent bis offen mysogynen Haltung heraus beschrieben werden. Pfui!

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BeitragVerfasst: 22. Dez 2013, 17:06 
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Hallo ihr zwei, und schön, dass ihr euch an diesem Thema beteiligt.

Eliara hat geschrieben:
Was ich nicht mag, ist, wenn die Zuschreibungen, die getroffen werden, wenn also die Bezüge zwischen Seele-Psyche-Körper, die ich nachvollziehen kann für absolut genommen werden. Als Gesetz gelten. Denn so rigide finde ich persönlich (!!) kann frau das alles nicht sehen. Dazu sind Körper, Geist und Seele einfach viel zu individuell, finde ich. Und dazu bin ich wohl leider inzwischen zu vielen Menschen begegnet, die Dethlefsens/Dahlkes Überlegungen und die Fragen am Ende jeden Kapitels für unabänderliche Grundsätze halten.

Jenna hat geschrieben:
Was mir speziell an Dahlke nicht gefällt, und wo auch meine realen Erfahrungen ganz Anderes aussagen, sind seine Lexikon-Bücher mit Zuordnungen von Krankheit und seelischer Ursache. Wenn man sich daran hält, dann kann man aber sowas von fehl gehen. Meiner Erfahrung nach ist Krankheit Sprache der Seele, ja, aber jede Seele spricht eine andere Sprache. Deshalb kann ich einfach nicht glauben, dass z.B. Migräne immer die eine Ursache hat ("meine" Ursachen hab' ich bei Dahlke jedenfalls nirgends aufgeführt gefunden, auch nicht die für mein Asthma und den ganzen anderen Kram.) Das ist für mich ähnlich wie diese ganzen Traumlexika, die Dir sagen, welches Symbol was bedeutet. Eine Schlange kann für mich was ganz anderes im Traum bedeuten als für Dich. Solche Zuordnungen gibt es für mich nicht. Als ob die Seele - find ich eine glatte Überheblichkeit - so einfach gestrickt wäre, dass sie sich in ein Rezeptebuch packen ließe.

Da habt ihr Recht. Ich meine zwar irgendwo in den einleitenden Kapiteln von Krankheit als Weg gelesen zu haben, dass man die folgenden Deutungen nicht 1:1 übernehmen, sondern durchaus hinterfragen und mit individuellem Verständnis versehen soll. Aber ich schätze, die Gefahr ist groß, das später zu vergessen und bequemerweise einfach nachschlagen zu wollen, ohne sich großartig selbst zu bemühen. Das sollte natürlich nicht geschehen. Wie es sich bei Dahlkes anderen Büchern mit dieser Thematik verhält, kann ich nicht sagen, weil ich mich hier erst noch durcharbeiten muss. Ich will hoffen, dass er sich auch hier bemüht, nicht zu dogmatisch zu wirken, sondern stets den Hinweis zum eigenständigen Durchdenken und Prüfen gibt. Dein Bezug zur Traumanalyse, Jenna, ist da sehr passend. Natürlich finden sich in vielen Büchern nahezu lexikonartige Auflistungen, die dazu verleiten könnten, ein Traumsymbol nicht weiter zu hinterfragen. Doch in den Büchern, die ich bisher zumindest las, wurde darauf aufmerksam gemacht, diese Deutungen nicht als gegeben hinzunehmen, sondern als Verständnishilfe zu betrachten. Ich schätze, man muss das einfach lernen. Man muss lernen, in sich hineinzuhorchen und maximal mit der Hilfe von Büchern eine Eigeninterpretation zu erarbeiten.

Eliara hat geschrieben:
Und das Buch von Dethlefsen *Schicksal als Chance* ist in meinen Augen noch immer eines der Besten in Sachen Einführung in das esoterische Denken. Mir hat es jedenfalls sehr sehr viel erklärt.

Ja! Das habe ich auch und genauso, wie du sagst, wurde es mir damals als Einsteigerbuch empfohlen. Auch hier war die Rede davon, dass man die Dinge, die man oftmals als schicksalhafte Bürde empfindet, ausnahmslos selbst anzieht, weil man irgendwie und irgendwo verpasste, etwas zu realisieren, zu leben und zu verwirklichen. So tritt die Einlösung dessen im schlimmsten Falle auf recht brutale Weise (Schicksalsschlag, Unfall) dann von scheinbar außen an uns heran. Genau diese Thematik eben findet sich auch in Krankheit als Weg wieder.

Jenna hat geschrieben:
Dass er seine Theorie von Anfang an als etwas vollkommen Neues verkauft hat, fand ich schon immer recht irritierend. Das Konzept, Krankheit als Sprache der Seele zu interpretieren, ist schon tausende von Jahren alt.

Es ist natürlich nicht ausgeschlossen, dass er sich einiges auf seine Sicht der Dinge einbildet. Er ist auch nur ein Mensch und somit höchstwahrscheinlich empfänglich für den Applaus, den ihm Andere zuteil werden lassen. Man müsste mal recherchieren, wie er sich zu seinem eigenen Werdegang äußert. Also wie er zu diesem Wissen, das er nun in eigenen Büchern weiterverbreitet, gelangt ist.

Jenna hat geschrieben:
Ich kann nur von mir sprechen und sagen: Ja, fast! alle meine "Krankheiten" wollten mir was sagen und hatten (auch) psychische/seelische Ursachen. Wenn ich krank werde frage ich mich meist als erstes, was wohl innerlich mit mir los sein kann, dass ich jetzt krank werde. Und meistens komme ich da auch auf ein paar Ideen. Wenn's mir gelingt oder gelang, im Krankheitsfall in mich hineinzuhören, hat mir das bisher zumindest immer gute Erkenntnisse, manchmal sogar echte Heilung gebracht. Migräne, Asthma, Rückenschmerzen, Gastritis, Mandelentzündung oder plötzlich auftretende Grippe. Hatte ich erst dieses Jahr - fast 8 Wochen dran kuriert - und ich weiß sehr wohl, warum ich krank geworden bin und aus der Zeit bin ich gestärkt hervor gegangen. Hm, ja, ich glaub, ich bin da eher ein Anhänger der Theorie :grin:

Das werde ich nun auch mal intensiver nachhalten... dieses noch genauere Prüfen und Ideen entwickeln. Mein bis dato gepflegtes Verständnis von den psychosomatischen Zusammenhängen erscheint mir inzwischen zu oberflächlich.

Jenna hat geschrieben:
Was mir zudem noch an den Dahlke-Verfechtern und Dahlke selber (You-Tube-Videos waren es) aufgefallen ist: Ein leichter bis schwerer Hang zum versteckten Zynismus. Da kommt dann oft gut verpackt rüber: "Tja, selber Schuld an Deinem Krebs." Die andere Variante: "Wenn Du dem Weg Deiner Krankheit folgst, wirst Du wieder heil." Noch zynischer: "Auch Dein Tod kann Deine Heilung sein" oder "Wenn Du stirbst, dann hast Du halt nicht richtig verstanden, was Deine Krankheit Dir sagen wollte. Dann wolltest Du halt nicht, selber schuld..."

(...)

Und ich erinnere mich gerade noch - mit leichtem Unmut - daran, dass manche Krankheiten - besonders die "typischen Frauenkrankheiten" - von Dahlke doch oft und gern aus einer latent bis offen mysogynen Haltung heraus beschrieben werden. Pfui!

Beim Lesen des Buches (auch Schicksal als Chance von T. Dethlefsen) sind mir ebenfalls relativ provokante bis zynisch anmutende Bemerkungen aufgefallen. Ich weiß jedoch nicht, ob ich das schlecht finden soll. Manchmal braucht es diese Herausforderung (lat. provocare ‚hervorrufen', ‚herausfordern'), um ein festzementiertes Gebäude aus Selbstmitleid, konsequenter Abschiebung der Selbstverantwortung und Projektion zum Einsturz zu bringen (XVI Turm). Was nicht heißt, dass er Anderen, vor allem Betroffenen, seine Sicht mit dem Hammer eintrichtern und sie dabei verletzen sollte. Da gibt es definitiv Grenzen. Aber wer diese Bücher liest, darf sich durchaus in Frage gestellt und herausgefordert sehen. Die Videos, von denen du sprichst, muss ich mir mal zu Gemüte führen, um einschätzen zu können, ob hier meinem Empfinden nach Grenzverletzungen vorliegen. Bin ich schon gespannt drauf und ich werd dir berichten.

Jenna hat geschrieben:
Du gibst im Post-Namen noch Thorwald Dethlefsen an. Wie ist der in diesem Zusammenhang zu interpretieren? Ich weiß nur noch, dass ich die vier Bücher von ihm vor einem Monat dem Universum zur Weiterverwertung übergeben habe :lol:

Haste die verbrannt oder wat? :lol: Also bei Krankheit als Weg wird er zuerst und sogar in größerer Schrift als der Name R. Dahlkes als Autor angeführt. Offenbar hat hier eine Zusammenarbeit beider Autoren stattgefunden.

Gruß,
Nahash


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BeitragVerfasst: 23. Dez 2013, 12:22 
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Hi Nahash,
Zitat:
Man müsste mal recherchieren, wie er sich zu seinem eigenen Werdegang äußert. Also wie er zu diesem Wissen, das er nun in eigenen Büchern weiterverbreitet, gelangt ist.

Find' ich 'ne gute Idee. Im Internet kann man zu Dahlke ganz schön viel finden, Positives wie Negatives. Am Ende hilft dann wahrscheinlich nur, sich auf das eigene Bauchgefühl zu verlassen und sich selber eine Meinung zu bilden.
Zitat:
Das werde ich nun auch mal intensiver nachhalten...

Wenn Du magst - ich erinnere mich, dass es gerade zu diesem "auf den eigenen Körper lauschen bzw. ins Gespräch mit dem eigenen Körper kommen" einige gute Bücher gibt. Mir fallen die Titel spontan nicht ein, aber ich hab' irgendwo noch eine schlaue Liste, ich könnt' Dir was dazu raussuchen.
Zitat:
Beim Lesen des Buches (auch Schicksal als Chance von T. Dethlefsen) sind mir ebenfalls relativ provokante bis zynisch anmutende Bemerkungen aufgefallen. Ich weiß jedoch nicht, ob ich das schlecht finden soll. Manchmal braucht es diese Herausforderung (lat. provocare ‚hervorrufen', ‚herausfordern'), um ein festzementiertes Gebäude aus Selbstmitleid, konsequenter Abschiebung der Selbstverantwortung und Projektion zum Einsturz zu bringen (XVI Turm). Was nicht heißt, dass er Anderen, vor allem Betroffenen, seine Sicht mit dem Hammer eintrichtern und sie dabei verletzen sollte. Da gibt es definitiv Grenzen. Aber wer diese Bücher liest, darf sich durchaus in Frage gestellt und herausgefordert sehen. Die Videos, von denen du sprichst, muss ich mir mal zu Gemüte führen, um einschätzen zu können, ob hier meinem Empfinden nach Grenzverletzungen vorliegen. Bin ich schon gespannt drauf und ich werd dir berichten.

Das mit dem Provozieren sehe ich ähnlich wie Du. Manchmal braucht es Provokation, um Mensch aus der Reserve zu locken. Manchmal ist genau das angebracht und hilfreich. Es wird nur immer dann schwierig, wenn man nur noch Provokation als Mittel der Wahl zur Verfügung hat. Trotzdem, Danke für den Denkanstoß. Da hatte ich mir noch garkeine Gedanken gemacht. Ich bin scheinbar eine von der Sorte, die Provokation nicht so gut ab kann ;)
Zitat:
Haste die verbrannt oder wat?

Nee, nich verbrannt ;) Verkauft. Da haben dann mehr Leute was von. Ich hab' Geld für neue Gedanken in Buchform und Mensch, der Buch kauft ebenfalls neue Gedanken.

Liebe Grüße.
Jenna

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BeitragVerfasst: 23. Dez 2013, 19:13 
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Hallo Jenna,

zu deiner Frage noch, in welchem Zusammenhang T. Dethlefsen mit dem Buch steht... soweit ich bisher, auch durch eine Interview-Aussage von R. Dahlke selbst, in Erfahrung bringen konnte, ist es wohl so, dass Dethlefsen beim Schreiben half. Im Wesentlichen setzt es sich jedoch aus den Gedanken und dem Wissen von Dahlke zusammen.

Jenna hat geschrieben:
Wenn Du magst - ich erinnere mich, dass es gerade zu diesem "auf den eigenen Körper lauschen bzw. ins Gespräch mit dem eigenen Körper kommen" einige gute Bücher gibt. Mir fallen die Titel spontan nicht ein, aber ich hab' irgendwo noch eine schlaue Liste, ich könnt' Dir was dazu raussuchen.

Das wär fabelhaft. Ich hab zwar noch den ganzen Schrank voller ungelesener Bücher, aber das hält mich nicht davon ab, weitere zu kaufen. Falls es dir nicht zu viele Umstände bereitet, könntest du nach der Liste ja mal Ausschau halten.

Jenna hat geschrieben:
Das mit dem Provozieren sehe ich ähnlich wie Du. Manchmal braucht es Provokation, um Mensch aus der Reserve zu locken. Manchmal ist genau das angebracht und hilfreich. Es wird nur immer dann schwierig, wenn man nur noch Provokation als Mittel der Wahl zur Verfügung hat. Trotzdem, Danke für den Denkanstoß. Da hatte ich mir noch garkeine Gedanken gemacht. Ich bin scheinbar eine von der Sorte, die Provokation nicht so gut ab kann ;)

Ich schätze, grundsätzlich kann sich wohl keiner davon freisprechen, dass es Dinge & Themen gibt, die ihn zu provozieren vermögen. Gern auch immer wieder auf's Neue. Manchmal aber ist es auch allein schon von der jeweiligen Phase abhängig, in der man sich gerade befindet, oder sogar von der bloßen Tagesstimmung. Wer weiß, vielleicht hast du die Vorträge und Interviews, wo dir manche Aussagen grenzwertig erschienen, in einem Zustand gesehen, wo du gerade besonders empfindlich und deswegen betroffen warst? Vielleicht waren es aber tatsächlich auch schlichtweg fragwürdige Kommentare, auf die man kaum anders hätte reagieren können. Ich habe mir inzwischen einige Videos angesehen und bin da bisher noch auf nichts sonderlich Grenzwertiges gestoßen. Kannst du dich zufällig an ein Video erinnern, das dir besonders aufstieß? Ich habe vor geraumer Zeit schonmal einen Vortrag von Dahlke gesehen und mir erst jetzt bei meiner YT-Recherche in Erinnerung rufen können, dass er von ihm war. Lustiges Glatzköpfchen. Ich empfinde ihn als sehr locker, ruhig, umgänglich und trocken-humorig und konnte seinem Blick oder seiner Art zu reden nicht den Funken von Arroganz entnehmen. Wie erscheint er dir?

Jenna hat geschrieben:
Nee, nich verbrannt ;) Verkauft. Da haben dann mehr Leute was von. Ich hab' Geld für neue Gedanken in Buchform und Mensch, der Buch kauft ebenfalls neue Gedanken.

Achso, ja eben... wollt schon meinen, hehe.

Gruß,
Nahash


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BeitragVerfasst: 28. Dez 2013, 09:29 
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Hi Nahash,

sorry, dass ich erst jetzt antworte. Bisschen trubelig über die Weihnachtstage. So, ich hab' mal in meiner schlauen Liste gestöbert und bin zu dem Schluss gekommen, dass da wahrscheinlich nicht sehr viel für Dich brauchbar ist in Sachen "Mit dem Körper sprechen". Die meisten Bücher, die ich da stehen habe, kommen aus Richtung Körpertherapie + Trauma. Da stehen wirklich gute Dinge drin, aber eben nur kapitelweise. Ich hab' trotzdem nochmal weiter geschaut und bin auf folgende Büchers gekommen.

jaybee Dr. Isa Grüber - Was der Körper zu sagen hat: Ganzheitlich gesund durch achtsames Spüren

jaybee Kristine Alex - Mein Körper erinnert sich: Symptomaufstellungen lassen Gefühle sprechen

jaybee Maja Storch - Embodiment. Die Wechselwirkung von Körper und Psyche verstehen und nutzen

jaybee Ann Weiser Cornell - Focusing - Der Stimme des Körpers folgen: Anleitungen und Übungen zur Selbsterfahrung


Unter Focusing (orientierte Psychotherapie) und Embodiment findest Du im Netz bestimmt noch mehr zum Thema. Vllt. hilft das ja weiter. Und ich grüble derweil weiter über dieses Thema nach. Irgendwie nix, was man mit einem Gedanken abtun kann. Deshalb nochmal Danke für Deinen Post :spitze:

Liebe Grüße.
Jenna

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BeitragVerfasst: 29. Dez 2013, 12:25 
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Hi Nahash und Alii,

anscheinden ist "Dein" Thema gerade wirklich auch mein Thema. Lese derzeit ein Buch nach dem anderen über Pflanzen und Pflanzenheilkunde und bin jetzt bei einem englischen Autor angelangt, der über die Bachblüten schreibt. Darin viele Zitate von Bach selber. Und da ich ja irgendwo oben sagte, dass die Idee Dahlkes nix Neues und alt, mag ich gern ein paar Ideen von Bach hier beisteuern. In meinen Worten natürlich, aber auf Englisch, wenn's Recht ist.

Disease is the result of conflict between "Soul and Mind" (Higher Self and Ego). Disease is only a symptom of this conflict not the cause.
It's the Divinity within each of us which heals us. But we have forgotten about Divinity and Divinity within us. Disease is the result of a conflict, when the personality refuses to obey the willing of the Soul, when there is disharmony between the Higher Self/Spiritual Self and the lower personality. So, disease is sent to us by our Soul to restore the balance, to hasten our evolution. Disease is a way of our Soul to teach us lessons about (our) life and our spiritual beeing, a way of pointing out to us the need to chance and! the way we need to chance in order to live in harmony with our Higher Self.
Disease can be "neutralized" by responding to the life lessons that need to be learned.
The real cause of disease, like the real cure, does not originate at the physical level. Thus, medical treatment is nothing more than temporary relief unless the real cause - conflict between soul and mind, disbalance between emotional, mental and spiritual realm - has been removed.
The Mind must be healed first and the body will follow.
If we properly understand the purpose of our life, by listening to our soul, there would be no need for illness. The purpose of our life is to evolve towards our Divinity, the evolution of our Higher Self, of spiritual conciousness which evolves only through the struggel of learning and the overcoming of life difficulties. Thus, disease is a way of teaching us lessons on that way.


Ich lass das jetzt mal so stehen.
Übrigens hat Bach anscheinend selber Listen von Zuordnungen Krankheit - seelische Ursache angelegt.

Liebe Grüße.
Jenna

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BeitragVerfasst: 31. Dez 2013, 18:46 
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Hi Jenna,

besten Dank für die Buchempfehlungen, die werd ich dann mal unter die Lupe nehmen. Deinen Text werd ich mir in einer ruhigen Minute noch zu Gemüte führen, doch da ich des Englischen nicht so fließend mächtig bin, nimmt das etwas mehr Zeit in Anspruch.

Gruß,
Nahash


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