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 Betreff des Beitrags: Re: Blockaden
BeitragVerfasst: 11. Feb 2017, 16:57 
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Registriert: 22. Nov 2014, 11:24
Beiträge: 1589
Wohnort: Waterkant
Huhu

HeikoBlue hat geschrieben:
Ist das vielleicht eine Aufgabe von mir- Geduld und Ausdauer zu lernen? Auch dadurch?


Ja, bestimmt sogar.
Stell Dir vor, es ginge zu schnell mit den besonderen „Erlebnissen“ und Fähigkeiten. Unser Verstand würde es vielleicht noch "verstehen" aber darüber hinaus braucht unser ganzes Wesen Zeit, gewisse Dinge zu assimilieren.

Die Gefahr wäre groß, die eigene Erdung zu verlieren. Anders herum gesagt, es sind schon einige spirituell Praktizierende später in der Psychatrie gelandet, weil sie schlicht „durchgeknallt“ sind. Leider wird das von den Ärzten häufig nicht erkannt.

Ich sehe es als negativ gelebte XVII Stern-Energie.

Stanislav Grof hat vor langer Zeit ein spannendes Buch „Spirituelle Krisen“ dazu geschrieben.

https://www.amazon.de/Spirituelle-Krisen-Selbstfindung-Stanislav-Grof/dp/3466342511


HeikoBlue hat geschrieben:
Was haltet ihr vom Thema Karma und/oder Seelenalter?


Reinkarnation und Karma gehören für mich zusammen und sind Basis meines Weltverständnisses.
Das hilft mir, ein Stück weit gelassen mit dem Weltgeschehen umzugehen.
Das Seelenalter ist relativ und für mich (!) gänzlich unbedeutend. Schlecht fürs Ego, über so etwas nachzudenken.


HeikoBlue hat geschrieben:
Letztes Jahr wäre ich in einem Kloster im Bereich des Schweigens und der Stille gewesen für paar Tage. Interessiert mich sehr- Kloster sowieso und das Alleinsein mit sich selbst ohne Ablenkung und im Schweigen möchte ich mal erleben. Es kam jedoch etwas dazwischen familiär und ich kam nicht dazu. Es ist aber ni aus der Welt.


Ich gehe auch wenigstens einmal jährlich ins Retreat. Ohne geht gar nicht! Melde dich am besten gleich wieder an. Manchmal geht’s halt terminlich wirklich nicht aber manchmal scheint die „laute Welt“ einen auch direkt von der Stille abhalten zu wollen.
Das ist für mich dann ein Stück „Spiritueller Kampf“, mir TROTZDEM die Zeit zu nehmen.

HeikoBlue hat geschrieben:
Was ich noch fragen wollte und eh ichs vergesse, wie "bietet" ihr eure Dienste an? Wie kommt ihr zu Legungen für andere?
Ich biete es ganz lieben nahe stehenden Menschen an und manche kommen drauf zurück. Auf Arbeit kommt es manchmal zu einem Gespräch deswegen …….


Also für KollegInnen lege ich grundsätzlich nicht :weiche: Viele Menschen fragen aus reiner Neugier und nicht aus spirituellem Verständnis und unterschätzen, was wir aus den Karten lesen können.

Es kann dann sehr heikel werden, wenn diesen dann bewusst wird, wie viel wir plötzlich von ihnen wissen. Bei Legungen für Freunde/ Bekannte ist große Vorsicht geboten, vor allem wenn es um Partnerschaftsfragen geht.

HeikoBlue hat geschrieben:
Natürlich gehts nicht nach Quantität, würde mich nur interessieren, wie oft ihr dazu kommt und wie ihr dazu kommt? Und habt ihr dies z.T. auch schon gewerblich in irgendeiner Art durchgeführt?


Ja, ich habe früher für Questico gearbeitet und auch auf Esoterik-Messen und in einer Buchhandlung hier vor Ort. Bis ich irgendwann feststellte, dass es nicht mehr zu meinem Lebenskonzept passt.

Tarot ist für mich seit dem wieder "einfach" ein schönes Hobby :sol: :sol: :sol:

HeikoBlue hat geschrieben:
Wäre natürlich auch gut, dies professioneller anzubieten und somit noch mehr Menschen helfen zu können.

Das find ich toll wenn Dir das liegt :spitze:

HeikoBlue hat geschrieben:
Und lernen möchte ich natürlich auch noch viel da. Bin noch ganz am Anfang da, blutjung sozusagen.


Sehr weise Erkentnis :spitze: Man lernt nie aus, sein Leben lang.
Auch ich sehe mich als Lernende. Selbst wenn ich meine, meine Karten zu kennen tauchen doch immer wieder neue Aspekte auf. Auch die Menschen und die Zeitqualität ändert sich mit der Zeit .

Lyra Shion hat geschrieben:
Echte Hexen müssen auch nicht ständig in WalleWalle-Klamotten rumlaufen, mit langen roten Haaren und n Pentagramm oder noch zig Schutz/Heilamulette umhängen und brüllen rum "ich bin eine Hexe"...
SIE LEBEN ES EINFACH!



Du sagst es :spitze:

Nebenbei ist es auch der beste Selbstschutz, sich bedeckt zu halten. Also ich bin Keine :weiche: oder ? :grin:

:luck: :luck: :luck:

Hexen :gruebel: sind doch die, die auf den „Hecken reiten“ (sprich: die am Waldesrand nach HEIL-Kräutern Ausschau halten) Die weisen Kräuterweiber unserer europäischen Volksheilkunde, die später zum erklärten Feindbild der ´ach so weisen´ männlich dominierten Schulmedizin wurden.
Es gibt so ein tolles Buch von Wolf Dieter Storl „Urmedizin“ zu dem Thema. Sorry, ich schweife ab......Gesundheit ist und bleibt mein Lieblingsthema.... :worship:

:luck: :luck: :luck:





sonnenkind hat geschrieben:

Mir persönlich tut Pendeln nicht so gut. Hab mich vor Jahren in meinen Anfängen müde gependelt und kraftlos und dann Wochen gebraucht um wieder aufzutanken.


Danke, dass du das mit uns teilst! Ich habe mich noch nie mit Pendeln beschäftigt und von daher auch noch nie von solchen Nebenwirkungen gehört. Geht es anderen auch so?


:luck: :luck: :luck:

Viele Grüße euch allen und ein schönes Wochenende weiterhin.

cat

_________________
hearth hearth hearth Wer im Himmel ein Engel werden möchte sollte sich schon auf Erden wie einer verhalten hearth hearth hearth

frei nach Paramahansa Yogananda


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 Betreff des Beitrags: Re: Blockaden
BeitragVerfasst: 12. Feb 2017, 14:31 
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Registriert: 27. Mär 2009, 23:51
Beiträge: 3585
Hallo!
ich denke, gerade die Esoterik-Beratungs-Coaching-Szene ist leider ein Sammelbecken für alles mögliche. Da geht es von fundierten, ernsthaften Angeboten und gut ausgebildeten Menschen über Halbwissen und Methodenmix bis hin zu Schwurbelei und Scharlatanerie.

Wie frau sich davor feit? Sprich, wie kann ich als KlientIn einigermaßen sicher sein, dass ich an Menschen gelange, die Beratung ernst nehmen und eine gute Ausbildung haben? Es gibt keine geregelte Ausbildung, keine Berufsordnung, keine starren Regeln. Was einerseits gut ist, weil es das Feld offen hält, was andererseits schlecht ist, weil es keine Aufsicht gibt.
Die Einzelverantwortung eineR Jeden ist also gefragt: sowohl auf der KlientInnen als auch auf der Beratenden Seite.
Habe ich als KlientIn ein schlechtes Gefühl bei einer Beratung, einem Angebot: Finger weg.
Soll ich gleich Folgetermine ausmachen oder einen bindenden Vertrag mit langer Laufzeit unterschreiben? Finger weg.

Kommen KlientInnen zu mir, die in mir die Rettung sehen und von mir alle Antworten für ihr Leben haben wollen? Finger weg.
Wollen die KlientInnen, dass ich ihre Entscheidungen treffe? Finger weg.
Fühle ich mich besser/weiser/klüger/reifer als meine KlientInnen? Finger weg - oder: viel viel Supervision in Anspruch nehmen! *g*
Kommen KlientInnen zu mir mit einer ernsten psychiatrischen Krankheit? Finger weg. (setzt jetzt voraus, dass ich mich zumindest soweit in der Psychiatrie auskenne, das einschätzen zu können!)

Was ich sagen will: Selbstüberschätzung gehört in meinen Augen zu den größten Gefahren in einem beratenden Beruf.
Demut und eine gute Ausbildung - sowohl fachlich als auch menschlich - sind für mich unabdingbar.
JedeR von uns ist doch schon diesen (selbsternannten) LehrerInnen in dem Bereich begegnet, die sich selbst für so großartig und weise und reif halten, dass sie jeglichen Kontakt zum Leben (Stichwort Erdung) verloren haben.
Oder diese BeraterInnen, die sich die Rettung der Menschheit auf die Fahnen geschrieben haben, entweder weil sie ihr Helfersyndrom ausleben müssen oder weil sie ihr Ego stützen wollen.
Wirklich gute BeraterInnen zeichnen sich in meinen Augen dadurch aus, dass sie erst selbst am eigenen Leib genau das erfahren haben, was sie weitergeben wollen.
Und: dadurch, dass sie durch ihr Sein wirken. Dass sie um das Wissen, was sie können und was sie geben wollen.
Heißt nicht, dass sie keine Werbung machen, sondern nur, dass sie nicht laut schreien (müssen).

Nicht umsonst spricht man in Asien davon, dass die besten Ärzte diejenigen sind, die bereits selbst eine Vielzahl von Krankheiten überstanden haben. Ein Psychoanalytiker zum Beispiel muss während seiner Ausbildung selbst eine mehrjährige sog. Lehr-Analyse machen; warum: weil nur eine BeraterIn, die die eigenen Schatten, Begrenzungen, Ängste, Verhaltensmuster und Glaubenssätze kennt, wirklich neutral mit ihren KlientInnen und deren Anliegen und Fragen umgehen kann.
Denn sonst dient das Anbieten von Rat und Hilfe in erster Linie dem Ego, den Ängsten, den Mustern des Beratenden, nicht der KlientInnen.

Und auch wenn das Legen von Tarot- oder Lenormand-Karten, die Astrologie-Beratung oder das Pendeln, Handlesen, Kaffeesatzlesen nicht im strengen Sinne psychologische Berufe sind: wie sonnenkind und cat schon erwähnten geht es um Menschen, die kommen, weil sie sich in schweren, schwierigen, zT bedrohlich erlebten Situationen befinden.
Sie in solchen Situationen zu unterstützen ist eine sehr lobenswerte und wunderschöne Erfahrung.
Und bedarf eines besonderen Fingerspitzengefühls, bedarf vor allem des ständigen Achtens von Grenzen (der eigenen und denen der KlientInnen) und des Wissens um die eigene Verantwortung in dieser Situation.
Sonst sind wir schnell bei der Situation, dass der Blinde den Lahmen führt - was zwar beide in irgendeiner Weise weiterbringt, und doch nicht genau das ist, was wir uns unter einer guten Beratung vorstellen.

Ich finde deine Energie bewundernswert, Heiko, und ich denke, damit kannst du viel erreichen.
Wenn du dir Zeit gibst, wenn du Erfahrungen sammelst, kleine Schritte machst und verantwortungsvoll mit dem umgehst, was du gerade entdeckt hast.
Gerade die Achtsamkeits-Übungen von Herrn Kabat-Zinn sind dafür, wie ich finde, ein wunderschöner Begleiter. Denn Achtsamkeit geht auch nur mit Ruhe, kleinen Schritten und Gelassenheit. hearth

Eliara :cat:

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 Betreff des Beitrags: Re: Blockaden
BeitragVerfasst: 13. Feb 2017, 15:27 
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Registriert: 27. Mär 2009, 23:51
Beiträge: 3585
Nachtrag (heute ich mal :grin: )

Ich denke, das A und O ist, dass wir uns als KartenlegerInnen eines bewusst machen und immer wieder vor Augen halten:
Wir sind MittlerInnen, ÜbersetzerInnen. Nicht mehr und nicht weniger. Es geht um die Karten der Fragenden und um die Sprache, die diese Karten sprechen. Die übersetzen wird. Die helfen wir zu verstehen.
Wir lesen im Idealfall nix hinein, was da sich nicht zeigt und wir bilden uns vor allem nicht ein, durch unsere Kenntnis der Sprache der Bilder des Tarot besser als die Fragenden zu wissen, was gerade in deren Leben vor sich geht und angegangen werden möchte.
Nicht umsonst gibt es z.B. vom Tarot e.V. den Ehrenkodex: http://www.tarotverband.de/tarot-verband/ehrenkodex

Solange einE KartenlegerIn das nicht vergisst und beherzigt, kann ich meinen Frieden damit machen.

hearth
Eliara :cat:

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 Betreff des Beitrags: Re: Blockaden
BeitragVerfasst: 13. Feb 2017, 21:16 
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Registriert: 10. Apr 2009, 18:17
Beiträge: 602
Eliara hat geschrieben:
Wir sind MittlerInnen, ÜbersetzerInnen. Nicht mehr und nicht weniger. Es geht um die Karten der Fragenden und um die Sprache, die diese Karten sprechen. Die übersetzen wird. Die helfen wir zu verstehen.


Hi Eliara,

DAS ist für mich der allerwichtigste punkt:
wir sind "nur" übersetzerInnen.

und unsere aufgabe ist es,
die (uns) best - mögliche übersetzung der karten - aussage zu machen.

SELBST dann,
wenn diese übersetzung etwas anderes sagt,
als wir persönlich als rat geben würden
oder als der ratsuchende sich zu hören erhofft.

----

aus sunnys nähkästchen / anfangszeiten.

mir wurde eine legung - ein kleines kreuz - vorgestellt,
von einer damaligen tarot "prominenz"
und es war schon durch die schilderung der stituation klar, was der mensch an deutung erwartet / erhofft hatte.
und selbst persönlich hätte ich ihm da auch zugestimmt und bestärkt.
Einschub: das wäre die karten - unabhängige frage gewesen: wie siehst du das? was rätst DU mir ?

aber

in den karten habe ich das totale gegenteil gesehen.
und ich habe ihm die übersetzung der karten geliefert.
"so leid es mir auch tut, aber nach den karten sehe ich nur <dies und jenes>"
was mir damals wirklich seeehr schwer gefallen ist.
meine anfänger - deutung vs. guru hoffnung/deutung aussprechen.
habe es dennoch gemacht - karten übersetzt, und nicht "meins/seins" hineingemogelt.

letzten endes hatten die karten in meiner übersetzung jedoch recht.
was sich zwar erst nach einem jahr gezeigt hat,
aber trotzdem - die karten hatten recht, und ich habe gut übersetzt.

was mir natürlich jede menge auftrieb und deuterinnen-selbstbewusstsein gab!
yippie! :klatsch:

---

leider habe ich die umgekehrte situation nicht so gut weggesteckt.
da bekam ich "mit 10 jahren erfahrung" eine deutung meiner karten
von einer frau
"ich kenne mich mit tarot nicht wirklich aus, nur das bisschen, was ich meiner mutter abgeschaut habe"
und ich empfand diese deutung als absurd und unmöglich.
also ich konnte die deutung beim besten willen nicht nacchvollziehen.

TJA
- sie hatte 100%ig recht.
was ich nach einem monat gelernt habe / lernen durfte / lernen musste.

was mich in eine mehrjährige tarot - pause führte.
"offenbar kapierst du die karten doch nicht wirklich, wenn eine anfängerin mehr versteht, als du (sunny);
sollte mein lehrgeld zurückzahlen"

---

langes postings kurzer sinn:

die karten geben einen weisen rat,
und wir können uns glücklich schätzen,
wenn wir eine top - übersetzung bekommen.

auch wenn sie nicht "angenehm" ist...

bb

Sunny

in - posting - nachtrag ;)
manchmal hart, die eigene medizin schlucken zu müssen

_________________
Magie ist nicht weiss oder schwarz,
sondern BUNT !


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