Liebe Astrologen
Ich gebe hier mal kurz die Regeln an, die ich in jahrelanger Arbeit herausgearbeitet habe. Wer sich näher mit den Fixsternen beschäftigt und ein wenig Geduld investiert, der kann sich sicher sein, dass sie eine wunderschöne Bereicherung für die Deutung eines Horoskops sind. Ich stelle dann auch noch den Deutungstext von Regulus hinein. Bei Regulus ist jedoch darauf zu achten, in welchem Haus er steht oder ob er auf den Achsen steht. Es ist auch wichtig, mit wlechen Planeten er eine KOnj. oder Opp. bildet. Regulus ist besonders stark, wenn er im 10 Haus, am Asz. oder am MC steht, vor allem in Verbindung mit Sonne und Jupiter. Zum Beispiel die Schriftstellering von Harry Potter hat ihn in KOnj. mit Merkur im 10. Haus. und viele andere Menschen, die große Berühmtheit erlangt haben. Elton John konj. Asz. usw.
Deutungsregeln für die Arbeit mit den Fixsternen
1) Der maximale Orbis, damit ein Fixstern seine Wirkung über einen Planeten und einen Asteroiden (nur in Verbindung mit einem Planeten wirksam) bemerkbar machen kann, darf nicht mehr als 1,5° betragen. Stehen sie auf dem gleichen Grad, ist die Wir-kung auf alle Fälle noch stärker. Es sollte nur Konjunktion, Opposition und Quadrat berücksichtigt werden. Opposition und Quadrat sind schon wesentlich weniger wir-kungsvoller und werden meist nur von außergewöhnlich sensitiven Menschen wahr-genommen. 2) Steht ein Fixstern jedoch in Konjunktion mit einem Planeten oder Asteroiden, der mit seiner Entsprechung übereinstimmt, so kann der Orbis bis auf 2° erweitert werden. In ganz seltenen Fällen, wenn mehrere Planeten, die mit der Entsprechung übereinstim-men, Aspekte zu dem mit dem Fixstern in Konjunktion stehenden Planeten bilden und zusätzlich diese Planeten und der Fixstern in Zeichen und Haus ideal stehen, um ihre Qualität zum Ausdruck zu bringen, so kann der Orbis bis zu 4° erweitert werden. Dies ist jedoch wirklich äußerst selten und man sollte grundsätzlich bei maximal 1,5° Orbis bleiben. 3) Der Orbis findet auch dann eventuell eine kleine Erweiterung, wenn es sich bei der betreffenden Person um einen Eingeweihten (von mir auch des öfteren als Wissender bezeichnet) handelt. In diesen Fällen ist aufgrund der Schwingungshöhe eine viel grö-ßere Sensitivität vorhanden, die eine andere Vorgehensweise bei der Deutung und Auslegung notwendig macht. Dies ist aber äußerst selten der Fall, da es unter der ganzen Erdbevölkerung nur ganz vereinzelt Eingeweihte gibt. 4) Fixsterne, die mit keinem Planeten oder einer Achse (AC., IC., DC. oder MC.) in Verbindung stehen, werden so gut wie gar nicht wahrgenommen, da sie keinen Be-rührungspunkt haben, über welchen sie sich in das Bewusstsein des Horoskopeigners verdichten könnten. Stehen sie in Verbindung mit einem Asteroiden, bedarf es wie-derum eines Planeten, damit sie auch wirklich wahrgenommen werden. 5) Stehen also Fixsterne in Verbindung mit einem Planeten, so sind sie wie eine Rah-menbedingung zu betrachten, welche dem Planeten die Thematik, also den Rahmen vorschreibt, in welcher er seine eigene, ihm entsprechende Thematik verwirklichen wird. Hierbei habe ich jedoch immer wieder beobachtet, dass wenn Planeten eine Konjunktion mit einem Fixstern bilden und an diesem Fixstern schon vorbeigelaufen waren (separativ) und der Fixstern im Laufe des Lebens theoretisch auf den Radixpla-neten zulaufen würde, dass der Fixstern ganz massiv seine Thematik dem Planeten aufzwingt. Ich habe dies mit einem Paukenschlag verglichen, der den Grundrhythmus eines Orchesters bestimmt. Hierbei sollte man ganz einfach bedenken, dass Fixsterne in hundert Jahren um ungefähr 1° weiterwandern. Sobald der Fixstern die Stelle des Radixplaneten überquert, hört dieser Paukenschlag auf und der Horoskopeigner wird fortan so gut wie nicht mehr mit der Thematik des Fixsternes konfrontiert. 6) Steht der Planet vor dem Fixstern (applikativ), so habe ich beobachtet, wie die Fixsterne mit ihrer Thematik eher zyklisch durch Transite über diese Konjunktion ver-stärkt aktiviert werden und ins Bewusstsein und somit in das Leben des Horoskop-eigners treten. Die Wirkung hat jedoch nicht so einen zwanghaften Charakter wie un-ter Regel 5). Es sollten aber vornehmlich die transpersonalen Planeten berücksichtigt werden, sowie Jupiter und Saturn. Auf alle Fälle beeinflussen sie auch immer den Pla-neten und modifizieren die Art und Weise, wie die spezielle Planetenthematik gelebt wird. 7) Von äußerster Wichtigkeit ist folgende Regel: steht die Sonne in Deklination mit einem Fixstern, so haben sie eine gemeinsame Verbindung, die sich ebenso zeigt, wie wenn sie oder ein anderer Planet einen Aspekt zueinander bilden würden. Allerdings ist diese Wirkung meiner Erfahrung nach etwas schwächer, als eine Konjunktion, je-doch mindestens so stark wie eine Opposition oder ein Quadrat. Der Orbis einer De-klination darf jedoch nicht mehr als maximal 1,5° betragen. 8) Stehen mehrere Planeten in der Nähe eines Fixsternes, also innerhalb von 1,5°, so zeigt sich immer wieder, dass der am nächsten stehende Planet eindeutig das Leitorgan für den Fixstern ist. Es ist unbedingt notwendig, dies ganz genau zu berücksichtigen. 9) Eine hohe Breite des Fixsternes mindert keineswegs seine Macht. Er wird nur seltener von den Menschen in seiner Qualität wahrgenommen, weil keine Deklination zur Sonne mehr möglich ist und es daher für Menschen, die noch ganz in der Astralebene (emotional) polarisiert sind, für seine Energien kaum empfänglich sind. 10) Werden Planeten, die mit Fixsternen in Konjunktion stehen, durch herausfordernde Aspekte mit anderen Planeten verletzt, so kann es leicht sein, falls es sich um positive Einflüsse der Fixsterne handeln würde, dass diese kaum zur Geltung kommen können und oft auch noch in verzerrter Form nur als negative Kräfte in Erscheinung treten. 11) Häufen sich in einem Horoskop gewisse negative Fixsterneinflüsse, obwohl die Planeten etwas mehr als 1,5° entfernt sind, dann gewinnen sie jedoch im Gesamten an Kraft und kommen immer klarer zum Vorschein, sodass sich dies wieder im Charak-ter und der Rolle, die dieser Mensch für die Gemeinschaft spielt, zeigt. 12) Fixsterne stellen die Verfeinerung dar und geben oft einen klaren Hinweis, welche Färbung Planeten bekommen. Gerade durch die Fixsterne habe ich immer wieder Aufschluss über die innersten Antriebe und Absichten des Horoskopeigners bekom-men. Es wird ersichtlich, ob die vorhandene Lebensenergie aufbauend oder zerstöre-risch eingesetzt wird. 13) Es kann z.B. sein, dass sich der Fixstern nicht mehr so konkret auf den Charakter der Persönlichkeit selbst auswirkt, jedoch seine Wirkung durch das Umfeld zeigt, in wel-ches z.B. die Person hineingeboren wird und mit dem sie bei ihrer Arbeit tagtäglich konfrontiert wird. 14) Bei der Untersuchung verschiedenster Prognosetechniken im Zusammenhang mit den Fixsternen bin ich zu folgenden Ergebnissen gekommen: Fixsterne haben eine enorme Bedeutung in der Mundanastrologie und können gewaltige Veränderungen einleiten. Es sollte hierbei vor allem der Lauf der Planeten über die Fixsterne beobachtet wer-den. Gerade was die Sonne betrifft, konnte ich immer wieder erstaunliche Überein-stimmung der weltlichen Ereignisse mit der Qualität des Fixsternes beobachten. Der Orbis, der hierfür gilt, beträgt etwa 2° bis 3°, jedoch nur, wenn der Planet auf den Fix-stern zuläuft. Hat er diesen überquert, ist alles schon geschehen und es ist keine Aus-wirkung mehr zu beobachten. 15) Wenn Fixsterne in neue Sternzeichen wandern, lösen sie ebenfalls große neue Veränderungen aus, die die ganze Erde betreffen. 16) Beim Einsatz von Sonnenbogendirektionen konnte ich auch immer wieder sehen, dass die dirigierten Planeten, wenn sie mit Fixsternen eine Konjunktion bilden, durch die Qualität des Fixsternes beeinflusst, als Ereignisse in das Leben des Horoskopeigners treten. Aber auch die dirigierten Fixsterne zeigen eindeutig größere Ereignisse an, wenn sie mit Radixplaneten in Konjunktion treten. Maximaler Orbis 1°. 17) Machen transpersonale Planeten einen Transit über einen Fixstern, so konnte ich nur dann eine Auswirkung beobachten, wenn der Fixstern im Radix mit einem anderen Planeten eine Konjunktion bildet.
REGULUS (29°52´ Löwe, Sternbild Leonis)
Entsprechung Größe Farbe Deklination Sonne - / Venus - - / Mars /Jupiter + + / Neptun - - /Pluto -/ Amor / Apollo / Sirius + + 1,30 glühend weiß und marine-blau 11°57´07´´
Herkunft des Namens: Regulus bedeutet im Lateinischen „der kleine König“. Er wird auch oft zurecht „das Herz des Löwen“ genannt. Um 3.000 v. Chr. war er bei den Persern einer der vier königlichen Sterne, welcher als Wächter des Nordens, die Sommersonnenwende anzeigte.
Essenz: Selbstbewusstsein (sich seiner Göttlichkeit bewusst sein oder werden); Vertrauen in das Gute; königliche Weit- und Hochherzigkeit verbunden mit erhabenen Idealen; Führungs-kraft durch persönlichen Magnetismus; Gesetzgebung; verschmilzt Herz und Verstand, sodass der Mensch lernt, die Dinge zu sehen wie sie sind;
Wirkung: POSITIV: enormes Selbstbewusstsein und charismatische Strahlkraft; große Ehren und öffentlicher Ruhm; Gerechtigkeitssinn; Machtbewusstsein und Führungsgabe; königliche Weit- und Hochherzigkeit; großes Vermögen; an sich selbst glauben und daher andere überzeugen können; die Gunst hochstehender Persönlichkeiten geschenkt bekommen; Tapferkeit; Mut; Freundschaftsgeist; zum Zentrum von Verehrung werden (kann natürlich auch negativ sein); Glaubwürdigkeit; unterstützt den Menschen in seinem Streben, sich aus seinem entstammten Milieu emporzuarbeiten und höchste gesellschaftliche Positionen einzuneh-men; Adel;
NEGATIV: bei einem negativem Grundcharakter der Persönlichkeit kann es auch zu Missbrauch seiner Position, seines Selbstvertrauens und seiner erlangten Macht kommen; Hochmut; Extravaganz; Ruhmsucht; Verschwendung und Prunk;
Beantworte gerne alle Fragen zu diesem Thema.
Frank Felber
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