Hallo Sarah
Zitat:
Und macht aus den Kindern dieser Welt keine Zwei-Klassen-Gesellschaft!
Diesen Satz kann ich nur unterschreiben.
Zitat:
Es gibt auch Stimmen, die meinen, dass diese ADHS-Diagnose eine Krankheit ist, die man dem Therapeutikum (= Ritalin) hinterhererfunden hat. Ich arbeite mit solchen Kindern (LRS-Kinder) und meine Erfahrung ist die: diese Diagnose dient vielen Eltern (und auch älteren Kindern) als allererstes zur Ausrede! Und seitdem ein Neurologe selbst bei mir (mit 1,0-Abi, Hochschulstudium etc.) ADHS diagnostiziert hatte (obwohl ich wegen einer Peronäus-Lähmung gekommen war), kann ich diese Diagnose nicht mehr so ganz ernst nehmen.
Sicherlich mag das für viele eine Entschuldigung sein,aber viele heißt ja schließlich nicht alle.Zweifellos gibt es genug Eltern,die sich auf dieser Diagnose ausruhen,aber auch andere,so wie mich, die die Kinder so bewusst fördern und unterstützen können.Mein Sohn leidet an sehr starkem ADHS,wo mir selbst Verfechter der "Kein Ritalin" Fraktion dringend zur dieser Möglichkeit geraten haben.Hätte ich die Diagnose nicht,würde es sicher schulisch und gesellschaftlich kathastrophal für meinen Sohn sein.Dank der Feststellung seiner Krankheit mit Folge der Medikation von Methylphenidat ist eine gute fördernde Erziehung erst möglich. Darüber hinaus möchte ich fragen ,was hat das 1,0 Abi oder sogar die Intelligenz mit ADS zu tun.Das ganze Lernsystem ist definitiv schwerer für einen ADSler durchzustehen,als für einen "Normalo",was aber sicherlich nicht an der Intelligenz liegt.Und da sind wir schon wieder bei der Förderung,mit der ein ADSler ohne weiteres ein 1A Jurastudium,Medizinstudium oder der Gleichen absolvieren kann.
Gruss Rahel
Extras:
|