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Tarot und Astrologie von Hajo Banzhaf Foren

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Higgo
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Paranoide Schizophrenie
      #229415 - 20.03.2009 15:13

Liebe Astro Leute

Eine Frau, die mir sehr nahe steht, leidet seit 12 Jahren unter sogenannter paranoider Schizophrenie. Es ist bisher niemand wirklich zu ihr durchgedrungen. Sie ist total verschlossen und mittlerweile in ein Heim abgeschoben. Meine Frage ist, ob folgende Daten ihres Radix eine Möglichkeit bergen, auf welche Art und Weise sie im Stande sein könnte, sich dem Leben zu öffnen und auf welche Art ich eventuell Zugang zu ihr herstellen kann.

Saturn im 4. Haus
Uranus, Pluto, Mond im 8. Haus
Venus, Jupiter im 12 Haus

Ich habe diese Konstellationen ausgewählt, da mein eigenes 8. und 12. Haus stark betont ist und Saturn ebenfalls in 4 steht. Es könnte sein, dass ich aufgrund einer Ähnlichkeit der Häuser Betonung mich besser in sie einfühlen kann, als jemand anderes (?)

Liebe Grüße,
Higgo

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ArnoldModerator
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Re: Paranoide Schizophrenie neu [Re: Higgo]
      #229417 - 20.03.2009 15:23

Lieber Higgo,

Die paranoide Achse liegt in den Häusern zwei und acht im Krankeitsfall. Pluto, Uranus und Mond hat sie anscheinend in der Konjunktion. Vom Alterspunkt her gesehen könnte sie im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren stark traumatisiert worden sein. Um mehr dazu sagen zu können, bräuchte man allerdings die Daten. Venus und Jupiter im zwölften Haus können aussagen, dass man als Kind seine Wünsche und Bedürfnisse zurückstellen hat müssen. Sie hat starke Betonung in den Wasserhäusern, die Konjunktion im achten Haus dürfte in der Jungfrau stehen. Wahrscheinlich ist sie Aszendent Wassermann. Der Mond scheint es jedenfalls abbekommen zu haben, da Pluto und Uranus Macht- und Ohnmachtthemen auslösen können, Missbrauch und seelische Verletzungen.

Ich könnte ihr Bild ohne Angaben reinstellen, dann bleibt alles doch ein wenig anonymer!

Alles liebe!

Arnold

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Aquarius-SophiaModerator
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Re: Paranoide Schizophrenie neu [Re: Higgo]
      #229420 - 20.03.2009 16:15

Hallo lieber Higgo,

wie Arnold schon sagte, ist es ohne genaue Kenntniss des kompletten Radix natürlich recht schwierig Hinweise zu finden, bzw. zu geben. Ein hier anonymisiert eingestelltes Horoskop würde schon weiterhelfen für eine detailliertere Deutung.

Hat sie denn Planeten an den Null-Grad-Stellungen von Stier oder Skorpion?,(beginnt bei 27° des vorherigen Zeichens und geht bis 2° des folgenden Zeichens). 0°-Stier und 0°-Skorpion sind den paranoiden Punkten (Angst angegriffen zu werden, man bezieht alles auf sich selbst, defensive Verteidigungshaltungen, überbetontes Rechtfertigungsverhalten, zu starke Kontrolle, Verlustangst, etc.) zugeordnet. Das gleiche entspricht einer Besetzung der 2/8-Achse (wie Arnold bereits erwähnte), d.h. eine Opposition zwischen dem 2. und 8. Haus.

Liebe Grüsse
Sophia

Editiert von Aquarius-Sophia (20.03.2009 16:51)

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Higgo
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Re: Paranoide Schizophrenie neu [Re: Aquarius-Sophia]
      #229543 - 22.03.2009 02:19

Lieber Arnold, liebe Aquarius Sophia

Ich danke euch

Ich stelle jetzt ihre Daten hier herein. Ich nenne sie Drolmar, den Spitznamen gab ich ihr - Drolmar war eine Weise aus Tibet. Ihr wirklicher Name heißt übersetzt "Zorn" und sie wohnt jetzt in einer Strasse, die mit "Hass" anfängt. In ihr ist ein enormes Aggressionspotential, das sie größtenteils gegen sich selbst richtet. Ich bin einer der wenigen, auf den sie wenig Aggressionen richtet und von daher denke ich manchmal, dass ich einen Zugang zu ihr finden könnte, der ihr weiter hilft. 3 Selbstmordversuche in den letzten 2 Jahren.

Drolmar: Geb:23.01.1973
.........Uhrzeit: 8:05 Uhr
.........Weltzeit: 7:05 Uhr (das stand da so)
.........Sternzeit: 15:49:11
Geb.Ort: Bremen Blumenthal

Liebe Grüße und einen schönen Sonntag

Higgo

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ArnoldModerator
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Re: Paranoide Schizophrenie neu [Re: Higgo]
      #229558 - 22.03.2009 09:59

Lieber Higgo,

Zunächst ihr Bild:



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ArnoldModerator
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Re: Paranoide Schizophrenie neu [Re: Higgo]
      #229560 - 22.03.2009 10:37

Lieber Higgo,

Dir Ursachen für ihre Erkrankung dürfte aus den Jahre 1979 - 1983 kommen, da sie in dieser Zeit mir ihrem Alterpunkt Mond und Pluto in der Opposition stehen hatte! Die Saturnstellung ist schwierig, da er im Bild Spannungsherrscher ist. Da gäbe es einige Entsprechungen wie Missbrauch in der Kindheit....und die Mutter schaut weg, oder sie wurde damals als Kind für "schuldig" befunden. Mars mit Saturn in der Opposition kann zu diesen Schuldgefühlen führen, und daher hat sie die Energien durch Selbstmordversuche an sich selbst gerichtet. Mit Saturn als Spannungsherrscher meint sie für alles Schuld zu sein und Veantwortung dafür tragen zu müssen. Ihr Mars im elften Haus trägt eine anerzogene Ethik in sich. Ethik - elftes Haus und ( Saturn ) aufgesetze Moral - fünftes Haus spielen bei ihr eine prägende und somit tragende Rolle!

Mit der Venus in Haus zwölf muss man als Kind nicht selten die eigenen Wünsche und Bedürfnisse zurückhalten. Im Häuserhoroskop bekommt sie einen blauen, großen Drachen als Aspektfigur aufgesetzt: Nach außen immer stabil sein, Hauptsache die Leute merken nichts...und innerlich tobt diese Saturn/Mars Opposition. Sie wurde verletzt, was in der Kindheit auch sexuellen Missbrauch bedeuten könnte ( Pluto in acht in Konjunktion zum Mond ). Aber sie bekommt durch ihren jetzigen Alterspunkt jetzt die Gelegenheit die Dinge ins Licht zu heben, anzuschauen und aufzulösen. Dieses Jahr hat sie den Deszendenten mit ihren Alterspunkt erreicht, den bewussten Horoskopraum. Vorher ist sie 36 Jahre durch den unbewussten Raum gelaufen und jetzt kommt immer mehr Licht auf die Schatten.

Ihre Sonne dürfte - falls die Zeit exakt ist - im eingeschlossenen Zeichen des Wassermanns stehen. Vor zwei Jahren bildete ihr AP eine Opposition zu Jupiter, und da sind die Bilder ihrer Verletzungen hochgekommen, haben sich bemerkbar gemacht. Daher die Selbstmordversuche in dieser Zeit. Da wollte sie im Grunde nur das abtöten, was sie so sehr verletzt hat.

Im Herbst wird der Saturn im Transit ihre Pluto/Mond Konjunktion berühren, und in dieser Phase hat sie eine große Möglichkeit das ganze aufzulösen. Vielleicht hat sie als Kind diesen Missbrauch mit Pluto abgespalten. Da kommt auf die Gefühlsebene der Deckel aus Beton und hält alles unter Verschluss.

Dabei wurden ebenso solche Energien mitverdrängt, die zur persönlichen Weiterentwicklung notwendig sind. Daher kommen diese Ereignisse immer wieder ins Bewusstsein, meist unscharf und mit Ohnmacht und Todesangst ins Tagesbewusstsein ( paranoide Achse, achtes Haus ).

Leider stellen die Ärzte solche Sympthome nicht selten durch falsche Medikamente ruhig. Dies kann natürlich auch lebensrettend für sie sein, aber die Leiche muss aus dem Keller gehoben werden, damit ein echter Heilprozess stattfinden kann.

Ich stelle anbei ihr Häuser- und ihr Mondknotenhoroskop dazu, da es mehr Aufschlüsse bringt. Im Mondknotenhoroskop steht ihr Saturn im achten Haus, aber das zwölfte ist ebenso sehr stark besetzt. Sie hat einen "stehengebliebenen" Jupiter, er steht im Mondknotenhoroskop an gleicher Stelle wie im Radix. Dadurch hat Jupiter immer Zugang zum Wesenszentrum ( Unterbewusstes ) und kann die Bilder total zeitversetzt ins Bewusstsein dringen lassen. Der Täter kann der Vater, ein Freund der Mutter, oder aus der vertrauten Umgebung gewesen sein. Der Übergriff lässt sich auch im MKH nachvollziehen, und oft wirkt dieses Horoskop aus vergangenen Inkarnationen in die Gegenwart mit rein.

Du hast sicher guten Zugang, da du die Häuser acht und zwölf gut kennst.

Fürs erste alles liebe, sowie Licht und Liebe für sie!

Arnold







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Aquarius-SophiaModerator
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Re: Paranoide Schizophrenie neu [Re: Arnold]
      #229562 - 22.03.2009 11:12

Lieber Higgo, lieber Arnold,

ich war gerade dabei mir das Radix anzusehen und nach Ursachen zu suchen.

Nachdem ich Arnold`s Beitrag gelesen habe, welcher wirklich brilliant ist, kann ich dem eigentlich nichts mehr hinzufügen, denn bei mir kamen die gleichen Überlegungen hoch.

Ich habe auch gleich an die Möglichkeit des Missbrauchs in der Kindheit gedacht. Mit der Mond/Pluto-Konjunktion im 8. Haus ist eine starke Kontrolle der Gefühle angezeigt.

Mit dem Saturn an der Spitze des 5. Hauses dürfte ihr wohl auch in der Kindheit die Leichtigkeit und der spielerische Umgang eher verwehrt geblieben sein. Hier war eher Ernsthaftigkeit als Spiel angesagt. Vermutlich steht sie auch sich selbst sehr selbstkritisch gegegenüber.

Der Vergleich mit dem Häuserhoroskop wie es Arnold oben erwähnte ist wirklich enorm. Ich habe selten ein Horoskop gesehen, bei welchem das Häuserhoroskop sooo stark vom Radix abweicht, d.h. sie wurde komplett "umerzogen" von ihren Grundanlagen her. Die Erziehung war hier sehr auf Anpassung angelegt, schabloniert, auf Normen ausgerichtet, Ethik, Moral, Scheinharmonie und Konfliktvermeidung waren die Themen, welche die Erziehung vermittelt hat. Die inneren Konflikte, welche diese Frau hat, durften nach außen nicht gezeigt werden, bzw. wollten nicht gesehen werden.

Mit ihrem Mondknoten im 12. Haus wird sie aber auch immer wieder in die Welt der Phantasie, der Träume und der Bilder gerufen. Da braucht sie auch viel Zeit für sich alleine um mit ihrem Inneren in Kontakt zu kommen.

So wie Arnold auch bereits sagte, wird - wenn ihr Alterspunkt nun den DC erreicht - ihr vieles begreiflich werden, bzw. sie wird vieles mit neuen Augen sehen, wenn sie vom unbewussten Raum des Horoskops in den bewußten Raum tritt. Nächstes Jahr wandert ihr AP dann in Löwe und bildet eine Opposition zur Sonne. Das kann dann ihr Selbstbewußtsein stärken.

Liebe Grüsse
Sophia

Editiert von Aquarius-Sophia (22.03.2009 11:23)

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zoe
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Re: Paranoide Schizophrenie neu [Re: Aquarius-Sophia]
      #229566 - 22.03.2009 11:42

Hallo arnold,

alle die in dem jahr zwischen dezember und ende januar geboren wurden, dezember anfang januar noch stärker, haben den saturn als spannungsherrscher im radix stehen.

ich gehöre dazu ...ich kenne nur eine beste freudnin 3 tage nach mir geboren und mich, aber wir beide haben als kinder missbrauch erlebt, ich mehr psychisch körprlich, meine freundin zusätzlich auch noch sexuell .#

sie ist auch ac. steinbock wie hier im radixbeispiel und sie hat es auch jahrelang abgespalten, aber nie vergessen.... die verletzung hat sie von sich weg verdrängt.

schizophren ist sie nicht, aber gewisse paranoide züge hatte sie schon vor ein paar jahren, auf alle fälle konnte sie bis vor paar jahren kaum jemand männlichen seelisch näher an sich ranlassen.

lg zoe

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Higgo
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Re: Paranoide Schizophrenie neu [Re: Arnold]
      #229567 - 22.03.2009 11:47

Lieber Arnold

ich danke dir aus ganzem Herzen. Gestern Nacht hatte ich die Idee, dass ich mit Drolmar in die USA fahre zu Diabasis, einer Art Psychiatrie, die einen um 180 Grad anderen Blickwinkel zu Menschen mit Psychose und Schizophrenie einnimmt als unsere in meinen Augen verheerende Psychiatrie. Dort wird beispielsweise versucht, gänzlich ohne Psychopharmaka zu arbeiten, weil sie u.a. - genau wie du sagst- ruhig stellen. Ihr Englisch ist besser als das meine, aber ...tja...es gibt leider vieles, das es mir nicht möglich macht, mit ihr weg zu fahren. An sexuellen Mißbrauch habe ich auch gedacht. Alle tappen im Dunkeln. Ihre Mutter sagt, sie wisse nicht, dass in Drolmars Kindheit etwas furchtbares geschehen ist, ihr Vater ist mittlerweile verstorben und Drolmar selbst macht genau wie du sagst, eine Betonmauer um ihre Gefühle. Sie spricht selbst zu mir nie über Angst, Panik usw. Wenn ich ein klein wenig nachhake, wie es ihr denn wirklich gehe, dann wird sie sehr unangenehm und beschimpft mich, ich würde sie aushorchen. Um so trauriger machte es mich, als sie dann in der Psychiatrie hier bei uns in Bremen - ich habe eine Antipsychiatrische Einstellung, weil ich von Betroffenen die schlimmsten Geschichten über diese Institution zu hören bekomme und ich die psychiatrische Wissenschaft ablehne und für falsch halte (die, die es geschafft haben, sich von den sogenannten psychischen Erkrankungen zu heilen, sagen einhellig als erstes: Die Psychiatrie und die Psychiater waren uns keinste Hilfe dabei)- mir bei jedem Besuch sagte: Claus, ich habe solche Angst hier. Kannst du mich nicht hier raus holen. Der Druck muss wahnsinnig groß sein, um das zu äußern. Einmal ist sie aus der Psychiatrie geflüchtet und nach Spanien und Portugal getrampt, bis sie nach einem halben Jahr dort in der P. landete. Das war ihre schönste Zeit und ich bewundere sie dafür. Da ist so viel Power in ihr, doch es liegt alles brach, mittlerweile wirklich alles und sie ist rand voll gepumt mit Psychopharmaka. Ich habe ihre Betreuerinnen und ihre behandelnden Ärzte kennen gelernt. Da ist keine Hilfe, in all den 12 Jahren gewesen. Sie ist auch wie du schreibst voller Todesangst, fast jeden Tag - die projiziert sie auf ihre Mutter. Ständig schwebt sie in der Angst, ihre Mutter sei Tod, manchmal befürchtet sie das auch bei mir. Ich werde mich im Herbst verstärkt um sie kümmern, wenn der Saturn Transit erscheint. Vielleicht hole ich sie zu mir, mal sehen. Ein Problem dabei könnte sein, und darüber muss ich noch nachdenken, dass sie mich als Partner möchte und oft denkt, ich wäre ihr Partner. Sie stellt mich bei anderen jedenfalls so vor.
Sie hatte vor drei Jahren einen kleinen Zugang zu spirituellen Themen, die sind natürlich von den Ärzten nicht thematisiert worden. Nun ist null interesse an irgendwas da. Sie hat auf ihre Art meditiert, hat jeden Tag Gymnastik gemacht, wollte oft Tanzen gehen, hat versucht, sich gesund zu ernähren, hat gemalt und Geschichten geschrieben, gelesen (hochgeistige Bücher, das ist der Hammer, was für Literatur ich bei ihr fand und davon ca 100 Bücher). Nach dem letzten einjährigen Psychiatrieaufenthalt ist sie in ein völliges Desinteresse versunken, regelrecht kaputt gemacht worden (in meinen Augen). Da, wo sie jetzt lebt, ist aufgrund des Umfelds wahrscheinlich null Heilung möglich. Das Heim gilt unter den MitarbeiterInnen als "Endstation".
Ich versuche derzeit in ihr ein astrologisches Interesse zu wecken, in der Hoffnung, dass irgendein Interesse wieder in ihr entsteht. Das kann ich nur per Post machen, da sie nur postalisch und telefonisch Kontakt mit mir wünscht.

Danke, lieber Arnold. Vielleicht bringt der Herbst Positivität.

Alles Liebe,
Higgo


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Higgo
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Re: Paranoide Schizophrenie neu [Re: Higgo]
      #229568 - 22.03.2009 11:59

Liebe Sophia

auch dir lieben Dank, dass du dich meines Themas annimmst . Ich weiss halt nicht, wo ich Hilfe her bekommen kann, da ich sicher und überzeugt bin, dass genau dort, wo Hilfe angeboten wird - Psychiatrie und Psychiater - keine Hilfe und Heilung geschieht, gar nicht geschehen kann, weil dieses System in meiner Sicht und nach meinen Erfahrungen, genau das Gegenteil bewirkt. "Liebe Kolleginnen und Kollegen", sprach Stanislav Grof einmal, "bitte nehmt wenigstens ein einziges mal eine kleine Dosis LSD zu euch, damit ihr überhaupt wisst, was für Leute euch gegenüber sitzen und mit wem und mit welchen Kräften ihr es zu tun habt!"
Er ist einer der wenigen Psychiater, der die traditionelle Psychiatrie vehement ablehnt.
Dann scheint ab Herbst bis ins nächste Jahr ein guter Zeitpunkt zu sein, sie zu unterstützen

Danke!

Liebe Grüße,
Higgo

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ArnoldModerator
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Re: Paranoide Schizophrenie neu [Re: Higgo]
      #229572 - 22.03.2009 13:03

Lieber Higgo,

Vielleicht kannst du mit ihr eine der Kliniken von Stanislav Grof in den USA aufsuchen! Das würde ihr sicher sehr viel helfen!

Alles liebe!

Arnold

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Aquarius-SophiaModerator
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Re: Paranoide Schizophrenie neu [Re: Higgo]
      #229577 - 22.03.2009 13:56

Lieber Higgo,

danke für Deine Rückmeldung.

Zitat:

Ich weiss halt nicht, wo ich Hilfe her bekommen kann,




Tja, das ist der Knackpunkt. Leider kenne ich auch keine passende Addresse. Ich würde Dir so gerne eine nennen... Das Wichtigste wäre ja wirklich für sie, daß sie die für sie passende Hilfe erhält und ein Umfeld hätte, wo sie sich aufgehoben fühlen würde. Eine wirklich gute Traumatherapeutin, etc. könnte ihr vermutlich auch weiterhelfen. Leider kann ich Dir auch niemand empfehlen. Ich würde es so gerne tun.

Ich wünsche nun Dir und ihr, daß sich vielleicht doch durch Zufall (der ja kein Zufall sein muß...) irgendwo eine Türe auf tut, wo die passende Information und Hilfe her kommen kann.....

Liebe Grüsse
Sophia

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Brigitte/Johanna
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Re: Paranoide Schizophrenie neu [Re: Arnold]
      #229581 - 22.03.2009 14:18

Lieber Higgo,
Die deutsche Psychiatrie hab ich von beiden Seiten kennengelernt. Mit 20 Jahren als ich meine Krankenschwestern-Ausbildung dort machte und mit 40 Jahren als ich als Patientin eingeliefert wurde.
Von meinen Missbrauchs-Erlebnissen hatte ich hier im Forum schon öfter geschrieben. Die hab ich auch schön brav in mir eingegraben. Dann kamen 25 Jahre Krieg und Frieden, bis ich mit 40 Jahren Alkohol und Tabletten gemischt missbraucht habe um zu funktionieren, einfach um meine Angstzustände und Panikattacken unter Kontrolle zu halten. Während dieser Attacken fing ich jedes mal an zu hyperventilieren und bekam Todesängst, absolut irrational, aber ich konnte es nicht abstellen. Ich hatte bis dahin schon 4 Kinder und mit meinem damaligen Mann eine Gastwirtschaft zu bewältigen. Unterstützung, ausser der, die ich von meinen größeren Kindern bekam war gleich null. So kam es zum Zusammenbruch......Suizikversuch mit Tabl. und Alk......Einweisung......Aufnahmestation...... sie pumpten mich mit noch mehr Medikamenten zu. In dem Beobachtungszimmer, in dem ich mit noch 5 anderen Patientinnen schlafen musste war ein einziges Gejammer und Geschrei. Als ich dort wieder ausgerastet bin und um mich schrie " hier ist es ja schlimmer als zu Hause"....noch mehr Medikamente.
Nach 4 Tagen Beobachtung kam ich in ein 2 Bett-zimmer und am 6 Tag wurde ich wieder nach Hause geschickt. Die Psychologin erklärte mir, ich solle auf Alkohol verzichten, schön meine Medikamente nehmen und dann würds mir bald besser gehen. Vorsorglich fragte sie noch, "haben sie noch Suizidgedanken?", das war das einzige.
Klar hatte ich keine, ich wollte nur wieder raus dort.
Auch die ambulante Weiterbehandlung war eine einzige Katastrophe, Spritzen, wenn ich fragte, was das sei (weil ich ja ein bisserl Ahnung hatte), kam die Antwort, das brauchen sie nicht zu wissen, hauptsache es hilft. Auf meine Hinweise, das das Zeug überhaupt nicht hilft, sagte man mir ich solle mit mir Geduld haben.
Nach einem halben Jahr hab ich alles abgesetzt, und für mich Gott sei dank nie mehr wirklich Hilfe gebraucht. In meiner Krankenakte hab ich später beim Hausarzt mal gelesen. "Die Patientin ist uneinsichtig und nicht willens mitzuarbeiten. Sie hat eigenmächtig die Medikation abgebrochen und mit weiteren suizidalen Handlungen ist zu rechnen."
Warum und wieso ich krank wurde, was zu diesem Zeitpunkt zu Hause bei uns los war, danach hat nicht ein einziges Mal jemand gefragt.

Ich will damit nicht sagen, dass nun jeder diese Form von Medikamenten abbrechen soll, entscheiden muss das jeder für sich allein.
Meine Kinder und meine Pflichten waren da und das war wahrscheinlich auch der Grund, warum ich durchgehalten hab.

In eine Psychiatrie würd ich heut keins meiner Kinder einweisen lassen, wenn es sich irgendwie vermeiden lässt.

Aber ok, wie kann man so einer Frau helfen. Reden, reden und nochmal reden. Nicht fragen , sondern erzählen lassen, bis sie nicht mehr das Gefühl hat ausgefragt zu werden. Klar schreibt sich das leichter, als das in der Realität aussieht. Sie selbst muss bereit sein dazu, vorher kannst du nur aufpassen, dass sie nichts passiert.

Alles liebe und viel Kraft für euch beide
Brigitte

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mbwassermann
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Beiträge: 1639
Wohnort: Deutschland
Re: Paranoide Schizophrenie neu [Re: zoe]
      #229584 - 22.03.2009 14:32

Zitat:

Hallo arnold,

alle die in dem jahr zwischen dezember und ende januar geboren wurden, dezember anfang januar noch stärker, haben den saturn als spannungsherrscher im radix stehen.

ich gehöre dazu ...ich kenne nur eine beste freudnin 3 tage nach mir geboren und mich, aber wir beide haben als kinder missbrauch erlebt, ich mehr psychisch körprlich, meine freundin zusätzlich auch noch sexuell .#

sie ist auch ac. steinbock wie hier im radixbeispiel und sie hat es auch jahrelang abgespalten, aber nie vergessen.... die verletzung hat sie von sich weg verdrängt.

schizophren ist sie nicht, aber gewisse paranoide züge hatte sie schon vor ein paar jahren, auf alle fälle konnte sie bis vor paar jahren kaum jemand männlichen seelisch näher an sich ranlassen.

lg zoe




Hallo Zoe

Nicht nur die Frauen, die in dem Zeitraum geboren sind. Man wird geboren in diesem Zeitraum, in eine Minderheiten Rolle gezwängt, Physich oder anders Missbrauch um einer Familien Hierarschie oder einer Gruppen Hierarschie oder Gesellschaftlichen Mehrheit zu dienen. Das ist wie mit dem Minderheiten Schutz, wo die Mehrheiten oft drauf herumtrampeln, und was von haben wollen, und etwas davon erwarten. (Nicht der Mensch der in so einer Minderheiten Rolle ist)

Frauen in einer Rolle solcher Minderheiten (Wassermann oder Steinbock) werden meistens jedoch bevorzugt als Thema. Ich hatte auch mal ne doppel Wassermann Freundin. Die hat Selbstmord begangen eventuell wegen der Bevorzugung von ihr, immer beherrsch von der Gutmütigkeit der stärkeren mit Ihr, wo eigentlich keiner bemüht war...ihr zu helfen sondern das sie in einer Minderheiten (Wassermann Sonne) Rolle der Mehrheit hilft und dient. Machte sich Sorgen gar keinen Freund mehr zu finden. Wußte nie was sie tun kann. War im API Lebensuhr mitten drin in dem Thema 5. Haus Löwe.


Ich höre immer nu die Löwen und starken brüllen das man die doch lassen soll, also auch den Minderheiten helfen? Und sich dabei noch rechtfertigen! Womit den Minderheiten die Wünsche der Mehrheit aufgezwängt werden, und auf deren eigene Wünsche gar nicht eingegangen wird, warum solche Menschen sich abspalten.. ganz unabhängig davon wo der Mond im Horoskop steht. Wohl eher weil dieser Mond oder was weiß ich Sonne zu sehr aktiviert wurde durch die Mehrheit. Steinböcke Leben den Mond eventuell ja anders, als ein Opfer davon zu sein, wegen aktiviertem Mond durch irgend wen. Und Wassermänner die Sonne auch anders, als aktiviert von nem Löwen oder stärkeren, der gelassen werden will mit einem als Wassermann.
Ich hab auch ne Steinbock Bekannte mit Sonne am MC im Steinbock Haus. Sie nannte vieles auf Ihrer Arbeit Mobbing, und hat sich auch schon ein wenig verschlossen, selbst ohne akute Probleme wie Krankheit etc oder so was.

Wie gesagt. Nicht nur die Frauen die in diesem Zeitraum geboren sind in diesem Zeitraum haben so einiges erleben müssen. Und desto mehr und Intensiver sich das die Mehrheit zum Thema, macht also solche Minderheiten, so ist meine Erfahrung und was ich auch damals von meiner Bekannten so mitbekommen habe desto mehr schadet diesen das.

Warum Natasha Kampush ebenfalls Doppel Wassermann wohl Juristisch aus den Medien raus musste.

Und was für ein Geschlecht man hat, in so einem Zeitraum geboren, kann dann hinweis sein, was für Klischee Rollen über Geschlechter Klischee Rollen, kombiniert mit so einer Minderheiten Rolle man angeblich zu erfüllen hätte, wo sich die Vermutungen von den Menschen in Mehrheits oder Gesellschaftsrollen wirklich um alles drehen können, nur nicht darum was ist. Weil meistens soll sich der Mensch in so einer Minderheiten Rolle eingeschränkt durch Mehrheit um diese drehen dabei was ihm selbst helfen würde.

Mein Tipp: Mondkalender und Vulgärastrologie, mal invertiert Leben. Wenn man solche Sonne in Minderheiten Rolle hat, also Steinbock oder Wassermann. Und auch so was wie die Wissenschaft behauptet.. das Gehirn und Unterbewußtsein schon etwas entschieden hätten bevor man sich dessen bewußt wäre. Das ist die typische Mehrheiten Wissenschaft oder Psychologie Esoterik etc, mit den Minderheiten Rollen Steinbock und Wassermann.. als Oppositionszeichen zu Mond und Sonne, die sich ja immer als Sklaven davon sehen, aber zugleich damit Polarisieren, und oft noch sagen Steinbock oder Wassermann würde Polarisieren oder Provozieren, warum auch angeblich nur diese anerkannt ist, und alles andere nicht, und Provozieren würde.

Die Macht hat, der schweigene sich zurück haltende Wissende und Weise auch wenn er ein Narr damit ist. Deswegen sehen sieht sich ja die Mehrheit und Mehrheits Wissenschaft und Esoterik Medizin was auch immer oder Psychologie, die dem Pöbel hilft, und sich diese Mehrheiten und Pöbel ja immer als beherrscht sieht von diesen beiden. Da gehts eher um Politische Geschichte, und das das Volk und der Pöbel ein Instrument sucht um die Regierung zu stürzen, was in der Geschichte der Menschheit oft genug versucht wurde. So gibt es auch genug rosa Elefanten Verschwörungs Theorien über Illuminatie (wäre Wassermann) oder Freimaurer etc.

Also wenn man es in einem größeren Zusammenhang sehen will, so ein Problem persönliche Entwicklung Sonne als Rolle im ganzen wo man ja net nur rein muss sondern auch mal raus, wie diese Frau da versucht zu meditieren.

Sogar die Lebensuhr nach API ist kein Gesetzt.. man darf die auch Invertiert Leben. Und die Wissenschaft die sich anerkennten lässt, mit Absichtlicher Wissenschaft für den Pöbel auch nicht. Es gibt auch eine Wissenschaft für diese Minderheiten Rollen. Und Illuminatie Verschwörungstheorien das es dabei um die Vernichtung der Weltbevölkerung geht, bis auf einen Rest der sich leichter Kontrollieren lässt? Hm ja.. immer die anderen sehen Rosa Elefanten.

So gabs auch Theorien über Uranus in Fische etc, das der Staat zusammenbrechen würde, was sich eher wie Voodoo gelesen hat. Statt dessen bricht die Mehrheit und der Pöbel zusammen, wie bei Amok Lauf Themen oder was auch immer. Wie sagt man bei Uranus immer. Es kommt immer anders als man denkt. Ist es bei Saturn etwa anders als bei Uranus? Oder nur Langsamer? So eine Paranoia kann eine Heilung für den Menschen selbst sein oder werden, auch wenn jeder das krank nennt, und nicht zu lassen will.

Ebenfalls gibt es ja auch versuche und eine Suche nach einem 13.ten Sternzeichen, also ner Wahrheit über rosa Elefanten bestimmt.

Das ist wie Minderheiten Mehrheitgerecht behandeln, oder andersartigen... Eigenartig helfen, was meistens die Ursache der Probleme von Andersartigen und Minderheiten ist.



Gruß MBWassermann

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Gruß MBWassermann


Nehmt das Leben nicht so ernst... wir kommen da eh nicht Lebend raus.

Editiert von mbwassermann (22.03.2009 17:21)

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ArnoldModerator
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Re: Paranoide Schizophrenie neu [Re: zoe]
      #229585 - 22.03.2009 14:38

Liebe Zoe,

Nicht alle, da der Mond innerhalb einer Lunation 132 Aspekte zu einem Horoskop bildet. Steht er in dieser Zeit im Halbsextil zu Saturn usw. kann dieser in so einem Falle kein Spannungsherrscher sein. Aber ich verstehe was du zum Ausdruck bringen wolltest!

Alles liebe!

Arnold

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Higgo
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Re: Paranoide Schizophrenie neu [Re: Brigitte/Johanna]
      #229652 - 23.03.2009 02:26

Liebe Brigitte/Johanna

Danke für deine Zeilen. Es freut mich total von dir zu lesen, dass du keine Hilfe mehr brauchtest und die Medikamente abgesetzt hast und das auch geschafft hast . Hättest du Lust, das, was du geschrieben hast, öffentlich zu machen? Der Irrturm (www.irrturm.info) ist ein Forum, um auf die katastrophalen Mißstände in der Psychiatrie aufmerksam zu machen (aber auch ein Forum für Geschichten und Gedichte jeglicher Art). Das Buch erscheint einmal jährlich, umfasst ca. 300 Seiten und hat eine Auflagenstärke von 1100 Exemplaren. Geschichten wie deine tragen wir, wenn sie veröffentlicht sind, via Lesungen, Vorträgen und Diskussionen an die Öffentlichkeit und auch direkt in die Psychiatrien. Wenn du dazu Lust hättest, müsstest du uns mitteilen, unter welchem Namen du veröffentlichen möchtest (du kannst auch unter Pseudonym veröffentlichen. Alle deine Daten stehen bei uns unter Datenschutz.) Jeder Text wird vom Redaktionsteam, bestehend aus fast ausschließlich selbst Betroffenen, mehrheitlich abgestimmt. Deine "Geschichte" würde mit Sicherheit angenommen werden. Du könntest über die Homepage oder über Emaila (irrturm@izsr.de) Texte einreichen.

Ich wünsche dir alles Liebe und danke dir für deine Zeilen.

Higgo

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Brigitte/Johanna
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Re: Paranoide Schizophrenie neu [Re: Higgo]
      #229653 - 23.03.2009 06:35

Lieber Higgo,
da werde ich mich sehr gerne beteiligen. Im Moment (noch eine Woche) bin ich noch sehr eingespannt, aber dann wirds ruhiger und ich werd mich auf der Seite, die du hier angegeben hast umschauen und melden.
Die "Geschichte" ist ja auch bei weitem umfangreicher, als das hier in ein paar Zeilen zu lesen war.

Ich hoffe natürlich auch, dass sich gerade in diesen Einrichtungen etwas ändert.
Aus der Personalsicht hatte ich ja auch genügend Möglichkeiten der Einsicht. So wurde das "Reden" mit Patienten , noch bis Anfang der 90er Jahre einfach nur als "Nichts-Tun" abgetan. Wichtiger war, dass auf der Abteilung geputzt wurde. Während meiner Ausbildung zur 3-jährigen Krankenschwester mussten wir als Schülerinnen sogar Wände waschen, um das neue Malern hinaus zu schieben!!!.
Das alles war wichtiger als die Patienten, Hauptsache die sitzen alle brav im Aufenthaltsraum und machen keine zusätzliche Arbeit, und das geht nunmal am einfachsten, wenn man sie "ruhig stellt".

Klar hat sich schon ein bisschen was getan, und ganz so schlimm ist es nicht mehr. Trotzdem liegt noch vieles im Argen und Menschen die in die Psychiatrie eingewiesen werden , bekommen noch immer den Stempel, Spinner oder eben Verrückte.
Ich meld mich bestimmt wieder
Liebe Grüße
Brigitte


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zoe
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Re: Paranoide Schizophrenie neu [Re: Arnold]
      #229668 - 23.03.2009 10:36

Hallo arnold,

ich meinte eigentlich das ende 1972 anfang 1973 sehr viele planeten im stellium im schütze standen, gegenüber der saturn im zwilling...wer dann noch mond oder ac im steinbock oder schütze hatte, bildet also zum größten teil viele aspekte im quincunx oder opposition zu saturn von dem stellium aus....damit ist saturn ja fast automisch schon spannungsherrscher in der kurzen zeitspanne gewesen oder??
bei mir ist saturn auch spannungsherrscher


lg zoe

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Su-SphinxModerator
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Re: Paranoide Schizophrenie neu [Re: zoe]
      #229688 - 23.03.2009 13:46

Lieber Higgo

Mein tiefes Mitgefühl für Drolmar und auch Dich.

Nachdem alles astrologische bereits bestens erklärt wurde, hätte ich noch eine Buchempfehlung für Dich.

Von mir aus nennt es Wahnsinn Protokoll einer Heilung.
Die Autoren sind Jaqueline C. Clair, die ihre wirklich "wahnsinnige" Heilung beschreibt, mit Zwischenkommentaren von Dr. Walther H. Lechler.

Es ist absolut empfehlenswert und die Heilungsstationen der Jaqueline gehen tief unter die Haut und lassen Hoffnung auf Heilung zu.

Diese Therapieform, die auf ausagieren, der unterdrückten Emotionen beruht( durch Bonding, Familienstellen e.t.c.), ähnelt sehr der Methode des S. Grof, allerdings wird bei dieser Methode auf sämtliche Medikamention, auch Drogen verzichtet.


Ich wünsche euch Kraft und Segen, den richtigen Weg zu finden und vor allem die Offenheit für Heilung

Lieben Gruss
Susann

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Higgo
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Re: Paranoide Schizophrenie neu [Re: Su-Sphinx]
      #229725 - 23.03.2009 17:08

Liebe Susann

vielen Dank für diesen Buch Tipp Habe mich gerade im Netz schlau darüber gemacht, es muss super sein und ich bestelle es Versuche es momentan über ebay, sollte ich es dort nicht ersteigern, kaufe ich es bei Amazon. Danke!

Liebe Grüße,
Higgo

PS: mir gefällt dein Avatar, es ist schön

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Su-SphinxModerator
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Re: Paranoide Schizophrenie neu [Re: Higgo]
      #229726 - 23.03.2009 17:18

Lieber Higgo


Es ist wirklich ein super Buch, und eine beeindruckende Therapieform, die wirklich Hoffnung für Heilung gibt.

Die Jaqueline, eine Amerikanerin, hat sich in Bad Herrenalb
( das ist in der Nähe von Karlsruhe) therapieren lassen.


Zitat:

PS: mir gefällt dein Avatar, es ist schön



Vielen Dank, ich mag es auch

Lieben Gruss
Susann

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banja
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Re: Paranoide Schizophrenie neu [Re: Su-Sphinx]
      #231063 - 05.04.2009 23:22

Hi Ihr,
ich muss mich leider doch mal hier einschalten, da ich den eindruck habe hier wird ein ziemlich verqueres Bild der Psychiatrie, der Psychiater und Psychologen sowie Psychotherapeuten aufgeworfen.

Ich bin bald 20 Jahre in diesem Bereich mal näher mal weiter entfernt tätig, in Lehrbereichen , in Verschiedenen Häusern usw. Also ich glaub ich kenn die Branche schon ganz gut. Verschiedne Störungsbilder und heftiges Leid, aber auch Situationen in denn Menschen geholfen wurde mit und ohne Medikamente.

Grundsätzlich insbesondere die psychiartische und therapeutische Arbeit ist in einem enormen Wandel und ist in der ganzen Zeit in der ich tätig bin nicht stehen geblieben. Es gibt in diesen Bereichen, wie überall schwarze Schafe, aber die allermeisten die kennengelrnt habe, die in diesem Job arbeiten nehmen ihre Aufgabe verdammt ernst und sind wirklich verantwortungsvoll. Auch in der Auseinandersetzung mit dem thema medikamente, jeder weiss das es hier um Psychopharmaka geht die oftmals heftigste Nebenwirkungen haben. Es wird leider hier der Eindruck vermittelt, als gäbe es lauter Psychiater die aus ihrem Ruhebedürfniss diese Tabletten wie Bonbon verteilen. Das ist ausgemachter Quatsch. Die Folgeprobleme sind allen bewusst und wir sind auf "drehtürpatienten" nicht besonders scharf. Den es tut dem Selbstwert nicht sonderlich gut jemand zu entlassen, der alsbald wieder vor der Tür steht.

Im Bereich der Schizophrenen Erkrankungen halte ich eine medikamentengabe für unabdingbar. Zumindest in den ersten Jahren, bis Rahmenbedingungen für den einzelnen geschaffen werden in welchen er symtomfrei leben kann. Meine Erfahrung zu Folge, wenn nach einer guten medikamentösen einstellung ein Patient nach Hause entlassen wird und schnell seine medikamente absetzt, steht er binnen kürzester Zeit wieder vor den Toren. Meist noch verwirrter und depressiver als zuvor. Meist sind dann auch noch schützende Rahmenbedingungen wie beispielsweise eine bis dahin postiv verstärkende Partnerschaft weggefallen, was die Prognose verschlechtert. Hier in unserer Stadt hab ich auch ein wunderbares Beispiel eines jungen Burschen noch nichtmal 30, musisch hochbegabt, der in der Psychiatrie war gut eingestellt und dann nach Entlassung nichts besseres zu tun hatte als alles abzusetzten. Sein verhalten hat sich über die jahre so verschlimmert, dass er aucu noch aus den letzten Kneipen rausgefolgen ist, wo er hin und wieder sich aufgehalten hat. Teils übernachtet er in den Wäldern oder sonstwo, weil seine Familie einfach nicht mehr kann. Was ist das für ein Preis.

Ich bin sicher kein unkritischer befürworter von medikamenten, aber eins ist für mich klar sie helfen in den allermeisten Fällen und wenn es nur zu einer Kurzen Beruhigung dient um für eine psychotherapeutische Arbeit sich öffenen zu können. Den das ist verdammt schwer, wenn man die ganze Zeit sich bedroht fühlt oder glaubt man wird nie wieder gesund.

Ich merk grad ich könnte noch Haufenweise mehr schreiben.
Mit meinem beitrag möchte ich nicht das leid von Higgos bekannten oder das von Brigitte/Johanna anerkennen. Es tut mir wirklich Leid , wenn ich von solchen Dingen höre. Aber dennoch kann ich diesem Radikalschlag über die Psychiatrie usw. nicht kommentarlos gegenüber stehen.
Gruß banja

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Brigitte/Johanna
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Re: Paranoide Schizophrenie neu [Re: banja]
      #231065 - 05.04.2009 23:50

Hallo banja
Ja, ich weiß was, dass dir das am Herzen liegt. Auch ich war sehr engagiert in meinem Job und hab versucht mich so gut wie möglich einzubringen. Du hast auch recht, dass die Medikamente besser geworden sind.
Aber ich meine, dass es hier einfach eine sehr große Dunkelziffer gibt, die nur kurz oder gar nicht wirklich eine Chance für eine Therapie bekommt. Bei mir hat kein Mensch gefragt, warum ich diesen Suizidversuch gestartet hatte. Mein Exmann wurde darauf angesprochen, dass ich eine Kur nötig hätte, seine Antwort war.."das können wir uns nicht leisten"..... damit war das Thema unterm Tisch.
Ich will ja nicht sagen, dass das für alle Patienten gilt. Trotzdem hab ich selbst die Psychiatrie als Demütigung sonders gleichen erlebt. Klar, ich bin ja noch nichtmal über die Aufnahmestation in eine Therapie gekommen, aber wie vielen geht es ebenso. Diese Menschen werden an praktizierende Psychiater weiter überwiesen und hier gings leider nur um Medikation und um sonst nichts.
Ich will auch niemanden dazu ermuntern seine Medikation abzusetzen, das war einzig für mich meine Entscheidung und ich war mir über das Risiko sehr bewusst.

Der Beitrag sollte in keinster Weise den Einsatz derer schmälern, die dort ihre Arbeit machen und darum kämpfen, dass auch Dinge geändert werden. Wenn es die nicht gäbe, dann hätten wir noch immer riesige Bettensäale und Gemeinschaftsduschen

Liebe Grüße
Brigitte

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tournesol
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Re: Paranoide Schizophrenie neu [Re: Brigitte/Johanna]
      #231084 - 06.04.2009 17:55


liebe Brigitte-Johanna,
ich muß Dir innigst zustimmen. Ich arbeite mich ja grade in diesen Bereich ein---und habe viele Kontakte (suche diese auch um mir ein realistisches Bild zu machen)---und es ist unglaublich, wie viele schwarze Schafe es in diesem Bereich gibt.---Leider wesentlich mehr, als Positives.
Ich möchte keineswegs die Arbeit der Positiven unterschlagen--nur leider ist das offensichtlich die Minderheit.
Dieser Bereich läßt sich nicht mit Arzt rein--raus bedienen.
Und die Honorar-Ordnung der Krankenkassen ist, so wie sie ist nicht dafür geeignet anwendbar(wird aber angewendet, gibt ja keine andere).
Da sind große Veränderungen unabdingbar, zumal die Störungen so unvergleichlich ansteigen.

Es gibt viele positive Ansätze, die helfen könnten...

Ganz lieber Gruß
Tournesol

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banja
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Re: Paranoide Schizophrenie neu [Re: tournesol]
      #231199 - 07.04.2009 20:52

Hallo Ihr beiden,
Brigitte ich finde es gut, dass du nochmal betont hast, dass jedem das Riskio bewußt sein sollte wenn er die Medikamente wegläßt.


In diesem Bereich ist wirklich Aufklärung das A und O, dass fängt zum Beispiel schon bei der Berufsbezeichnung an ja der Psychiater ist Mediziner und wenn bei ihm nicht der Hinweis des Facharztes für Psychotherapie dabei steht, liegt meist das Hauptaugenmerk der Behandlung auf der Medikation. Wer, Seine Probleme aufarbeiten möchte, durch Gespräche Verhaltensübungen usw. muss den Weg zum Psychotherapeuten nehmen, der ärztlich oder psychologisch sein kann. Hierzu ist ratsam eine Überweisung vom Hausarzt oder eben vom Psychiater mit zu bringen. Folgende Therapierichtungen werden von der Krankenkasse bezahlt Verhaltenstherapie, tiefenpsychologische Therapie und psychoanalytische Therapien.

Das es in den Aufnahmestationen sehr bedrückend und schrecklich sein kann, kann ich gut nachvollziehen. Es sind wie die Notfallambulanzen in einer Chirugischen Abteilung, auch hier wird kann man teils mit heftigsten Bildern und Eindrücken konfrontiert werden.
Wenn keine Eigen- oder Fremdgefährdung mehr vorliegt wird ein Patient meist dann auf eine halboffen oder offene Station verlegt, hier kann dann auch meist die tiefergehende therapeutische Arbeit beginnen. Das Hauptaugenmerk auf solchen Stationen liegt auf der Stabilisierung für den Alltag und der Rahmenbedingungen, es geht darum den Patienten für den Alltag wieder "fit" zu machen. Im Anschluss ist meist ratsam eine ambulante Therapie zu beginnen, da in dieser ausreichnend Zeit ist, um die Themen wirklich aufzuarbeiten.

Tournesol wenn du so schlechte Erfahrungen gemacht hast, in welchen Bereich genau arbeitest du dich ein?
Welche Erwartungen hast du an das System? Und an die Institutionen und die Menschen die hier arbeiten?

Gruß Banja

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