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Tarot und Astrologie von Hajo Banzhaf Foren

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ArnoldModerator
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Zehn weitere Aspektfiguren.
      #98361 - 03.11.2005 16:02

Zehn weitere Aspektfiguren.

Liebe Foris und Freunde der Astrologie,

Anbei weitere zehn erforschte Aspektfiguren des API. Viel Spass und Anregung wünschen euch dabei Arnold und Rosi

Pandora – Büchse, Wanne, Schmetterling, Fischreuse, Trampolin, Läufer ( Springer ), Tele – Mikroskop, Pufferfeder, Schild, Diamant.

Pandora – Büchse



Diese Figur ist ein Fünfeck, aber kein Pentagramm, da sie nicht symmetrisch ist. Man könnte das blaue Dreieck herausnehmen, dann bleibt die „Büchse“ als Viereck übrig, dem ein blauer Deckel aufgesetzt ist. Er versiegelt die Büchse und hält das zurück, von dem man sagt, es sei das ganze Übel der Welt. Doch so schwarz – weiß ist die Figur nicht, da sie eine Dominanz von grünen Aspekten aufweist. Die Pandora – Büchse besteht aus zwei roten, vier grünen und vier blauen Aspekten, sie gehört also zu den dreifarbigen Entwicklungsfiguren. Aber als Fünfeck bietet sie noch mehr Sicherheit als ein Viereck und hält an bestehenden Zuständen lange fest. Ein Mensch mit dieser Figur, die innen ausschließlich grün, außen rot und blau ist, erscheint der Umwelt zunächst als rot – blau, das heißt ambivalent. Er unterliegt Schwankungen, zeigt Kontraste und Widersprüche im Verhalten und in seinem verbalen Ausdruck. Meistens ist es diesen Menschen nicht bewusst, dass sie der Außenwelt so erscheinen. Sie selbst fühlen sich in Ordnung, sicher und stabil, obwohl die grünen Aspekte in ihrem inneren Unsicherheiten und Schwankungen vorrufen.

Die griechische Mythologie hat uns viele Archetypen und Symbole überliefert, die grundsätzlich schwarz – weiß gezeichnet sind. Es gab damals noch kein Konzept für das, was hier in der Büchse ist und was man heute in den grünen Aspekten symbolisiert versteht, nämlich schlafendes oder wachendes Bewusstsein und die Fähigkeit zu differenziertem Denken. Ptolemäus hat zwar bereits die grünen Aspekte erwähnt, konnte sie aber nicht definieren. Bis ins 20. Jahrhundert wurden die grünen Aspekte übergangen.

Ein Mensch, der eine „Pandora – Büchse“ in seinem Horoskop als Aspektfigur hat, gibt nach außen gegensätzliche Verbalurteile von sich, mit denen er glänzt. Er tut so, als wäre er ganz sicher, aber meistens ist das Gegenteil der Fall, was ihm selber äußere und innere Schwierigkeiten bereitet. Innerlich funktioniert er anders als er nach außen ausdrückt. Mit den grünen Aspekten kann er alles bewusstseinsmäßig alles hochdifferenziert verarbeiten, es fällt ihm aber schwer dies nach außen zu zeigen. Er will und kann nach außen nur dualistisch funktionieren, vielleicht auch, weil die Umwelt ihm das abverlangt. Dieser Mensch muss verkraften, dass er innerlich großräumige und großzügige, feindifferenzierte Maßstäbe hat, die er nicht nach außen umsetzen kann. Sehr oft muss er mit „den Wölfen heulen“, obwohl er das eigentlich gar nicht will. Die Diskrepanz von innen nach außen kann mitunter zum Lebensproblem werden.

Das „Übel in der Büchse“ ist also nach herkömmlicher Auffassung das differenzierte Bewusstsein, das sich nicht einfach in Gut oder Schlecht einordnen lässt. Übergewichte, zumal wenn sie eingesperrt sind, wie das Grün in dieser Figur, sind immer schwierig. Wird die Büchse ein wenig geöffnet, reagieren immer ein paar aus der Umgebung zumeist negativ, im glücklichsten Falle neugierig, aber dann vermuten sie gleich etwas Unanständiges. Ein Mensch mit dieser Struktur dürfte schon in der Kindheit erleben, dass seine Aussagen schroff zurückgewiesen werden. Daraus lernt er alles für sich zu behalten. Es kann dann passieren, dass er als Erwachsener nicht mehr weiß, welchen Schatz er in sich hat. Sich dies wieder bewusst zu machen, bedeutet Arbeit an sich selbst.


Wanne.




Die Wanne enthält drei grüne, zwei blaue und einen roten Aspekt. Menschen, bei denen das Grün überwiegt, sind immer sehr sensitiv, kommen aber nicht so ohne weiteres mit dem Leben zurecht. Sie geraten leicht ins Chaotische, wobei die Umwelt ständige Anpassung fordert. Die Wanne zeigt den konstruktiven Versuch, „das Wasser nicht ablaufen zu lassen“. Psychologisch bedeutet dies, dass Menschen mit einer Wanne im Horoskop danach streben, das, was sie haben, um jeden Preis zu erhalten. Sie vermeiden geschickt Verluste, wollen alles zusammenhalten und bemühen sich, nicht zu „zersplittern“. Ein stabiler, energiereicher Boden mit zwei massiven Wänden bildet den Rahmen für das ( grüne ) „Schaumbad“.

Es ist eine Großfigur, bei der das Wesenszentrum im Inneren der Figur liegt, und bestimmt daher, auch wenn noch andere Aspekte vorhanden sind, das Profil eines Menschen. Da dieser Figur eine gewisse „vertrauensselige Schläfrigkeit“ innewohnt, gerät der Mensch leicht in Schwierigkeiten, wenn er eine zu einfache Mentalität an den Tag legt. Hat man bei sich alles einigermaßen in Ordnung gebracht, scheint die Welt in Frieden. Doch die Umwelt kann diesen Frieden sehr empfindlich stören, da die Wanne eine große Öffnung hat: sie wird nach der größeren Seite mit einem grünen Quincunx abgeschlossen, nach der anderen mit einem Quadrat – Aspekt. Rot – grüne Kombinationen ergeben Reizaspekte, die ein erheblicher Störfaktor sein können.

Mit den zwei grünen Aspekten im Innern neigt der Mensch zur Subjektivität und Empfindlichkeit in der Wertung des Wahrgenommenen. Durch die eigene Blauäugigkeit sieht er die Dinge unter Umständen zu positiv, zu rosig und zu vertrauensselig. Man kann noch eine andere Neigung feststellen, die aber von den beteiligten Planeten abhängt: Zeigt die Wanne im Aspektbild mit der grünen Seite zum DC, kann das eine starke Abhängigkeit von der unmittelbaren Umwelt anzeigen, das heißt von dem, was um den Menschen herum geschieht. Wie eine „Schröpfglocke“ hat diese Figur dann die Tendenz, alles in sich hereinzuziehen und auszusaugen. Somit fühlt sich dieser Mensch häufig ausgelaugt und energielos.

Das Lernen in dieser Figur ist durch lange und harte Erfahrung, sowie eine gewisse Lernunwilligkeit gekennzeichnet. Die Schutzphilosophie heißt: Schnell mit den einfachen Dingen im Leben in Ordnung kommen. Damit überhaupt etwas geschieht, wird man vom Leben in seiner Empfindlichkeit geplagt, um vielleicht, wenn auch nur passiv, etwas dazuzulernen.


Schmetterling.




Diese Figur ist eine blau – grüne dynamische Strichfigur, wobei die Bewegung in sich selbst, wie bei einer Acht zurückläuft; es ist eine dauernd kreisende Figur. Da sie dazu tendiert, sich in den Kreislauf einzuspielen, erbringt sie trotz ständiger Bewegung nichts Neues, sondern kann in ihrer Reflexhaftigkeit sinnlos werden. Es fehlt die aktive rote Farbe, um etwas daraus zu machen. Der Bewegungsdrang spielt eine bestimmende Rolle, denn die Figur ist nur zweifarbig mit 2:2 Anteilen. Die Qualität ihrer Bewegung ist eher flüchtig. Man lässt sich nicht gerne festlegen. Heftige oder zielgerichtete Bewegung wird man hier nicht finden, dazu braucht es rote Aspekte.

Diese Bewegungen lassen sich eher mit einem Tanz vergleichen. Aufgrund der Länge der Figur hat sie eine gewisse kanalisierende oder richtunggebende Wirkung in sich. In der Symmetrieachse fließen die Energien in eine der beiden möglichen Richtungen. Menschen mit einer solchen Figur sammeln ( blau ) mit ihren tänzelnden Bewegungen viele Informationen ( grün ) und tragen sie mit sich, oft ohne zu wissen, was sie damit anfangen sollen.

Diese Figur ist recht interessant und unterhaltsam, da sie für das, was der Mensch aufnehmen kann, von den Reizen der Umwelt abhängig ist. Das Reizerlebnis wird als etwas sehr Persönliches empfunden ( die grünen Aspekte im inneren der Figur ). Die blauen Aspekte wirken wie Schilder, die vieles abhalten. Das bedeutet auch, dass diese Menschen, wenn sie es wollen, unangreifbar sind, außer man erwischt sie an den offenen Kanten, das heißt an ihren verletzlichen Stellen. In einem größeren Aspektverband kann diese Figur eine sehr nützliche Wirkung haben.

Die Figur ist vorwiegend ein lustbetonter ( blau ) Informationssammler ( grün ), ein Springinsfeld mit neutraler Haltung. Die Art der „Lust“ bestimmen die Planeten, die in der Figur stehen; zum Beispiel deuten intellektuelle Planeten auf einen schwatzhaften Menschen hin.

Von den Schmetterlings – Figuren gibt es noch eine weitere Anzahl. Je nach Kombination können es auch zwei Quadrate sein, die mit Trigonen einen Schmetterling bilden. Im Prinzip sind es immer Rundläufer, sie enthalten auf diese Weise eine Art Endlos – Bewegung.


Fischreuse.




Bei der Fischreuse bilden die blauen Aspekte stabile seitliche Wände. Das Quadrat schließt das breitere Ende der Figur ab. Aufgestellt bildet diese Figur einen massiven Korb mit einer engen sensitiven Öffnung über einem dicken Gefäß. Zeigt die rote Seite nach oben, so wirkt die Figur wie ein Staubsauger, der sich auf Menschen richtet und sie vereinnahmt, wenn er sie an sich herangelassen hat. Diese können dann meistens nicht mehr frei kommen. Nicht weil sie festgehalten werden, sondern weil sie aus dem System nicht mehr herausfinden. Beim senkrecht stehenden Korb wirkt die Figur wie ein Auffangbehälter. Durch die enge Öffnung kommt jedoch nur wenig durch. Daher kann sie bei manchen Menschen zur Vereinsamung führen ( Einsiedler – Qualitäten ).

Da die grünen Diagonalen sich im Innern der Figur kreuzen, sie diese Menschen im hohen Maße fähig, das Aufgenommene zu verarbeiten und bewusstseinsmäßig zu verwerten. Sie haben eine gute selektive Lernfähigkeit. Diese Figur hat extrem verschiedene Ausformungen von Ausbeuter bis zum Kreativen. Da die Figur aber vorwiegend blau – grün ist, findet man als grundlegende Anlage eine gewisse Bequemlichkeit. Man möchte sich nicht allzu sehr bemühen. Die Gefahr ist bei dieser Figur, dass aus Bequemlichkeit die Weisheit verpasst wird.


Trampolin.




Auf den roten Boden stehen zwei blaue beweglich aneinander gefügte Stahlstützen, die mit den kleinen grünen Aspekten wie eine Zugfeder zusammengehalten werden. Das Trampolin wirkt als Ganzes so, als ob darüber ein grünes Gummituch gespannt sei. Auffallend ist, dass die Vierecksfigur drei grüne und eine rote Seite aufweist. Solche Menschen wirken nach außen rot – grün, das heißt sie reagieren direkt, sind hypersensitiv und leicht reizbar, hören das Gras wachsen, sind immer hellwach und können keine starre Haltung einnehmen. Innerlich haben sie oft eine idealistische Auffassung ( blau ), sind von höchster Sensibilität und ihre Meinungsbildung geschieht entsprechend ihrem inneren Ideal. Hauptthema für solche Menschen ist es, sich immer wieder auf veränderte Umstände einzustellen zu lernen und mit neuen Menschen zurechtzukommen. Die inneren Messkriterien geben die Kraft, um darauf zu reagieren. Für die Umwelt haben Menschen mit einer Trampolinfigur nicht unbedingt viel Stehvermögen, da sie sich nach außen nie fixiert geben. Gleich einem Trampolin sind sie schwer fassbar, sie hüpfen einfach davon.

Mit dieser Figur ist man im übrigen ein ausdauernder Wissenssammler, das heißt, man möchte möglichst viel von der Welt erfahren. Das geschieht auf der intellektuellen Ebene, wenn Intelligenz – Planeten darin stehen. Das Wissen mit Kraft in die Tat umzusetzen, dazu reicht das kleine Quadrat nicht aus, da gehören noch andere Elemente im Horoskop dazu.


Läufer ( Springer ).




Zum Laufen braucht man Kraft, und die hat diese Figur mit ihren zwei Quadraten ( Im Gegensatz zum Schmetterling ). Rote Aspekte sind Energie, mit denen man schaffen kann und andere anfeuert, das gleiche zu tun. Manche üben auf andere einen Druck aus, sind aber selber sehr druckempfindlich. Auf Druck von außen reagiert diese Figur sehr stark mit Bewegung, indem sie zunächst einmal läuft oder springt. In der Figur steckt ein Fluchtmechanismus oder –reflex. Eigentlich ist es nicht ihre Art kämpferisch zu sein. Mit blauen Aspekten im Innern empfindet sich der Mensch selber als harmonisches Wesen, das seine Ruhe haben möchte.

Schon in der Kindheit entwickeln sich hier reflexhafte Mechanismen, die eine gewisse Süchtigkeit auf bestimmte Bewegungen und Betätigungsformen entwickeln können. Man braucht diese Figur nur an einer Ecke anzustoßen, schon wird sie aktiv. Dabei steckt sie immer, im Unterschied zum Schmetterling, irgendwo in Widersprüchen ( rot – blaues Polaritätsdenken ). Man legt unter Umständen in der Projektion ein Maß an die Welt ( blau ), das für diese aber nicht tauglich ist. Manchen Menschen reagieren darauf mit Arbeitswut ( Workaholics ) oder, je nach Planeten, mit Sport oder Sex.

Wenn diese Figur einmal angestoßen wird, läuft der Mechanismus von selber und ist nur kontrollierbar, wenn man ihn erkennt. Ist die Figur Teil einer größeren Figur, gelingt das besser. Sie sollte durch andere Figuren aus dem Aspektbild die Farbe grün empfangen, die Sensitivität hereinbringt.


Tele – Mikroskop.




Diese Figur birgt zwei Möglichkeiten: als Teleskop, mit der Blickrichtung auf das, was in der Nähe liegt. Es hängt von der Lage ab, welche Möglichkeit gemeint ist. Zeigt die grüne lange Seite nach oben, haben wir ein Teleskop. Beim Mikroskop zeigt der lange grüne Aspekt nach unten. Die Diagonalen der Figur sind blau, die Querseiten rot. Boden und Deckel grün, was heißt, dass die Figur in der Symmetrieachse durchlässig ist. Diese Figur ist mit ihrem Farbverhältnis von 2:2:2 vorwiegend sensitiv. Trotz der Dreifarbigkeit steckt in ihr eine gewisse Ambivalenz, das Grün kann gelegentlich zu schaffen machen und den Menschen verunsichern. Wenn zu viele Gedanken hereinkommen, entsteht ein Wirrwarr, man verliert leicht die Orientierung.

Hier herrscht nicht eine Schutzhaltung vor, sondern man ist neugierig und will es wissen. Der Mensch getraut sich eher einmal, das Grün einzusetzen und die Möglichkeiten auszuprobieren. Dann wiederum entsteht ein sogenannter „Lupeneffekt“ und die Proportionen gehen verloren. Die besten Anwendungsmöglichkeiten hat man, wenn man ganz genau hinschaut. Die Figur ist in jeder Lage in beiden Richtungen brauchbar. Aber das setzt eine gewisse Eigenbewusstheit voraus. Man muss wissen, dass man diese Anlage in sich hat, und sollte gelernt haben, sie zu handhaben.

Mit dem Halbsextil kann man akribisch genau unterscheiden und mit dem Quincunx große Zusammenhänge sehen. Bei entsprechender Bewusstheit wird man fähig, aus dem Kleinen heraus das Große zu verstehen. Sonst sieht man nur alles in seinen großen Zusammenhängen und weigert sich, auch die Kleinigkeiten zu sehen ( Teleskopanlage ), oder man schaut immer auf die Kleinigkeiten und ist am Großen uninteressiert ( Mikroskoplage ). Das sind Einseitigkeiten, die als Grundlage in dieser Figur stecken. Man sieht alles zu eng ( Eine Seite der Figur ist schmal ) und lässt den anderen Standpunkt nicht gelten. Die Figur neigt als Viereck zu einer Sicherheitshaltung. Wichtig ist, dass die roten Seiten die Kraft geben, um beim Beobachten lange aushalten zu können. Die blauen Diagonalen geben die Fähigkeit zur Absorption und Verarbeitung.

Diese Figur zeichnet sich, unabhängig von den tangierten Planeten, durch ein sehr gutes Gedächtnis aus. Das lässt sich bei allen Figuren mit blauen Diagonalen beobachten ( Blau sammelt und behält ). Man kann die Figur auch als eine Art Kübel betrachten, allerdings mit etwas wackligen Boden, das heißt keinen festen Standpunkt. Der rote Aspekt gibt Kraft in schwierigen Lebenslagen auszuhalten, gestaltet und variiert durch die Eckplaneten. Wichtig ist es, diese Figur als eine Art Durchlassmechanismus zu sehen, wobei die grünen Aspekte Linsen ( Unsichtbares wird verdichtet ), Membranen ( Unhörbares wird verdichtet ) oder Sensoren ( Unspürbares wird verdichtet ) sind.


Pufferfeder.




Die Pufferfeder ist eine zweifarbige Strichfigur. Diese Figur beinhaltet eine Art Schutzmechanismus und ist ein perfekter „Energiemechanismus“. Ein Trigon und ein Sextil, die parallel verlaufen, sind mit zwei sich kreuzenden Quadraten verbunden. Es entsteht so etwas wie eine Federung zwischen Blau und Rot, wobei der Übergang sehr rasch erfolgt und eine Art Umsetzungsmöglichkeit im sich ständig bewegenden Rhythmus ermöglicht. Eine Strichfigur ist grundsätzlich anders motiviert als eine Vierecksfigur, sich rechnet innerhalb der Bewegung mit Schlägen. Als eine zweifarbige Figur sucht sie eigentlich selbst die Schläge. Andererseits kann die Pufferfeder auch hart im Selberpuffen sein.

Die Zweifarbigkeit verursacht ein sich ergänzendes Hin und Her, ein elastisches Reagieren auf die äußeren Möglichkeiten. Im besten Fall entsteht ein Antagonismus, ähnlich wie bei unseren Armen die Gelenke funktionieren. Beuger und Strecker bewegen sich im Rhythmus und ermöglichen viele Handhabungen.

Psychologisch hat diese Figur eine weiche und verletzliche Stelle wegen der beiden offenen Seiten. Bei der Pufferfeder wird der erlittene Schlag zwar in Substanz umgesetzt, gelegentlich wird auch zurückgeschlagen, aber sie kann auf die Dauer nicht gültig schützen. Es besteht die Gefahr, dass die Energien und Erfahrungen durch die offenen Seiten immer wieder verloren gehen. Dann beginnt die Bewegung von vorne.


Schild.




Die Schildfigur ähnelt der Pufferfeder, hat aber zwei grüne Halbsextilaspekte und ist eine Vierecksfigur. Da der Orbis eines Halbsextils sehr klein ist, kommt der Schild relativ selten vor. Menschen mit einer Schildfigur schützen sich vor Energieverlust, indem sie den Schild als Abwehr verwenden und anderen vor die Nase halten. Das zeigt sich oft wie eine Drohgebärde oder auch, indem sie sich beklagen oder andere anklagen. Ein Schild hat etwas Starres an sich. Man hält es vor sich hin, kämpft aber nicht damit. Man versucht damit die ankommende Kraft des Feindes abzuhalten, beziehungsweise zu absorbieren. Die Absorptionskraft dieser Figur ist durch die blauen Außenflächen sehr groß. Man kann damit harte Schläge hinnehmen, die in Substanz umgesetzt werden. Man kann mit dieser Figur wesentlich mehr einstecken, als einem zugetraut wird. Hinzu kommt, dass man sich lauthals beklagt ( Empfindlichkeit der Halbsextile ).

Es kommt vor, dass nur ein Halbsextil vorhanden ist. Dann funktioniert das Schild instabil und bekommt immer wieder Schlagseite. Das wird als schmerzhaft empfunden und mindert die Abwehrkraft. Die Umwelt bemerkt diese Schwäche sehr schnell und greift an dieser empfindlichen Stelle an. Hier muss man lernen, sich besser zu schützen.


Diamant.




Dies ist die größtmögliche Aspektfigur, die mit zehn Planeten und dem Mondknoten möglich ist. Sie hat ( theoretisch ) 55 Aspekte: 20 blaue, 15 rote und 20 grüne. Das setzt jedoch voraus, dass jeder Planet einzeln steht und 30 Grad Abstand hat. Etwa von acht Ecken an kann man von einer Diamantfigur sprechen. Gemäß dem Normalverhältnis 1,2,3, sollten es 31 blaue, 16 rote und nur acht grüne sein. Eine Diamantfigur hat demzufolge zu viele grüne Aspekte. Bei einem Überwiegen der grünen Aspekte besteht eine überhöhte Kommunikationsbereitschaft. Man sammelt eine Unzahl Informationen, die man nicht verwerten kann. Die Neugier ist groß und die übertriebene Liebenswürdigkeit verhindert die nötige Abgrenzung. Durch die Reizüberflutung kann das Erlebte und Erfahrene nicht genügend verdaut werden, was innere Unsicherheit hervorruft, verbunden mit ständigen Entscheidungsschwierigkeiten.





Editiert von Arnold (13.08.2007 12:35)

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Ena7
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Re: Zehn weitere Aspektfiguren. neu [Re: Arnold]
      #98406 - 03.11.2005 21:06

Lieber Arnold,

erstmal habe ich mich total gefreut, daß es wieder neues "Lesefutter" für mich gibt.

Aber kann es sein, daß bei der "Pufferfeder" ein falsches Bild gescannt ist? Du schreibst, daß die Pufferfeder eine zweifarbige Strichfigur ist, aber das Bild sieht genauso aus wie das "Tele-Mikroskop.

Liebe Grüße
Ena


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ArnoldModerator
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Re: Zehn weitere Aspektfiguren. neu [Re: Ena7]
      #98412 - 03.11.2005 21:47

Liebe Ena,

Habe herzlichen Dank für deine Aufmerksamkeit! Manchmal führt mein Programm hierzu einen Befehl zweimal aus, was nicht sein dürfte. Aber ich hätte es nicht bemerkt, da ich nur das Ganze zum Schluss auf Schreibfehler hin durchgesehen habe. Daher war es wichtig, dass es du gesehen hast.....sonst hätte es Mißverständnisse geben können...

Alles liebe!

Arnold

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Re: Zehn weitere Aspektfiguren. neu [Re: Ena7]
      #98511 - 04.11.2005 13:51

Hallo lieber Arnold,

Super, dass du weitere Aspektfiguren reingestellt und erklärt hast
Hab mir zusammen mit meiner Tochter mal in aller Ruhe unsere Horoskope angeschaut und sie hat sofort ein Trampolin bei sich selber und einen Schild bei mir entdeckt und natürlich haben wir dann darüber diskutieren müssen ... die unterschiedlichen Wirkungen od. Verhaltensweisen ;-))
Allerdings ist ihr Trampolin verkehrt rum als bei deiner Zeichnung - also das Quadrat (Mars-Venus) liegt bei ihr oben und das Quincunx (Mond-Saturn/Neptun) unten, aber ich denke das macht nix oder?

Hab ganz herzlichen Dank für diesen Beitrag
Ein schönes Wochenende dir und liebe Grüße
Wolkenreise

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ArnoldModerator
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Re: Zehn weitere Aspektfiguren. neu [Re: ]
      #98525 - 04.11.2005 14:28

Liebe Wolkenreise,

Ein Trampolin kann nach vier Seiten in den jeweiligen Horoskopräumen ausgerichtet sein. Bei deiner Tochter ist es anscheinend oben im Individualraum gelagert. Man "springt runter und ist sofort wieder ganz oben"...Stehaufmännchen.

Ich hoffe, dass ich bald Zeit finde die restlichen Figuren zu beschreiben.

Alles liebe!

Arnold

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Re: Zehn weitere Aspektfiguren. neu [Re: Arnold]
      #99036 - 07.11.2005 17:38

Huhu lieber Arnold,

Danke für deine Aufklärung zur Sprungseite des Trampolins .. trotzdem ist mir jetzt noch was unklar geblieben
... Individualraum ... dachte der läge eher unten? oder zumindest auf der linken Seite des Horoskops?
Also bei meiner Tochter sind die Häuser 12 (Mond) und 7 (Saturn/Neptun) im Quincunx miteinander verbunden und die Häuer 11 (Mars) und 9 (Venus) im Quadrat ... die Halbsextile folglich von 7 zu 9 und von 11 zu 12.

Wenn du jetzt schreibst
Zitat:

Bei deiner Tochter ist es anscheinend oben im Individualraum gelagert. Man "springt runter und ist sofort wieder ganz oben"...Stehaufmännchen.



hieße das dann praktisch gesehen, dass sie bei Enttäuschungen und Ärger im Freundeskreis? Hs11Mars Quadrat Hs9Venus sich relativ flott wieder aufrappelt...? ... oder ist es anders zu verstehen?
Irgendwie sieht ihr Mond in 12 mit der Verbindung zum Saturn mehr nach einem "Probleme in sich reinfressen" aus...???
Und wenn du schreibst, sie springt runter, dann klingt das nach einer bewußt durchgeführten Aktion?... heißt das also, dass man sich bewußt in Ärger begibt ..?
Entschuldige .. irgendwie schein ich jetzt alles nen bißchen durcheinander zu bringen
War vielleicht nen bißchen viel auf einmal

Lieben Gruß dir
Wolkenreise

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ArnoldModerator
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Re: Zehn weitere Aspektfiguren. neu [Re: ]
      #99055 - 07.11.2005 19:12

Liebe Wolkenreise,

Genau genommen besteht der Individuationsraum aus den Häusern neun und zehn. Die Individuumsachse dagegen besteht aus den Häusern vier und zehn. Ich habe mir eben das Radix deiner Tochter angesehen, damit ich genaueres dazu sagen kann. Nach Koch-Häusern ist ihr Mars im Stier im elften Haus eingeschlossen, zudem auch Pluto im Skorpion im fünften Haus, welcher eine Opposition zu Mars bildet. Mars gibt hier immer seine Aspekte an solche Planeten ab, welche nicht eingeschlossen sind oder am Talpunkt stehen. Also ziehen Saturn mit Neptun, sowie die Venus, aber auch der Mond je nach Situation diese Energien ab. Saturn kontrolliert natürlich Mars möglichst vernünftig. Bei Venus und Mond kommt es auf die Gefühlslage an.

Es ist sicher nur eine Frage der Zeit bis sie sich ihrer marsischen Energien bewusst wird, sie ist ja doch noch relativ jung, hat den Talpunkt im dritten Haus hinter sich gebracht. Am Trampolin ist Luft und Erde beteiligt, lagert in allen von der Motivation her gesehen Häusern, also kardinal im siebten, fix im elften und veränderlich im zwölften Haus. Ich nehme an, dass die "Sprungfeder" des Trampolins hier der Saturn - noch - regelt. Im Laufe der Zeit kommen natürlich die anderen Planeten besser raus...sobald deine Tochter die Pupertät hinter sich gebracht hat.

Mit dem Alterspunkt hatte sie vor drei Wochen die Opposition zu ihrer Sonne im neunten Haus, kurz vor dem MC. Das ist noch so weit weg. Aber mit 18 Jahren berührt sie die Kippstelle von Pluto und Mond. Das fehlende Feuer im Radix bekommt sie über das fünfte und neunte Haus dazu. Sie hat viel Erde im Radix, also ist sie nicht aufbrausend, sondern bedächtig, kann mit Jupiter im Stier Eingebungen realisieren. Mit dem AP berührt sie den ersten Planeten in der Konjunktion mit Pluto im fünften Haus, daher scheint sie ein wenig später loslegen.

Liebe Grüße!

Arnold



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