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ArnoldModerator
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Die esoterischen Saatgedanken der Tierkreiszeichen
      #86645 - 01.08.2005 21:27

Die esoterischen Saatgedanken der Tierkreiszeichen.


Der Kreis ist am besten dazu geeignet, Zeit und Zyklen darzustellen. Der scheinbare Lauf der
Sonne von der Erde aus gesehen, ist die Ursache für die Erschaffung des Tierkreises in zwölf
willkürliche Abschnitte. Die Planeten in den entsprechenden Zeichen nehmen deren Färbung, ihren Charakter an. Dabei enthalten die Tierkreiszeichen ihre eigene Symbolik, in welcher sich ihr ureigentümlicher Urgrund spiegelt. Drei Motivationen mal vier Temperamente ergeben die Gesamtheit des Tierkreises in sich. Dabei unterscheidet man bekanntlich die drei
Motivationen oder Kreuze in kardinal, fix und veränderlich. Daher bekommt ein jedes Temperament seine eigene Motivation:


Feuer – der kardinale Widder, der fixe Löwe, der veränderliche Schütze.
Erde – der kardinale Steinbock, der fixe Stier, die veränderliche Jungfrau.
Luft – die kardinale Waage, der fixe Wassermann, die veränderlichen Zwillinge.
Wasser – der kardinale Krebs, der fixe Skorpion, die veränderlichen Fische.

Diese Temperamente stehen immer im Abstand von 120° Grad im Horoskop, daher kommt
auch der Begriff „das schöpferische Trigon“, sobald drei Planeten ein Kreuz verbinden. Somit gibt es ein Feuer-, Erd-, Luft- und Wassertrigon im Horoskop. Während die Tierkreiszeichen im Trigon zu den eigenen Temperamenten stehen, bilden die drei Kreuze drei große Quadrate
im Winkel von 90° Grad. Daher kommt die Motivation von den drei Kreuzen im Horoskop.


Der kardinale Widder: Exoterischer Herrscher Mars, esoterischer Herrscher Merkur.

Das Symbol des Widders zeigt sich im Gesicht des Menschen. Der hohe Rücken der Nase bildet mit den Augenbrauen die Basis dieses Symbols. Es zeugt von Persönlichkeit und einer
starken Kraft zur Bewältigung und Durchsetzung mit Impulsivität und geistigen Fähigkeiten.
Dazu kommt die Veranlagung zum Aufbrausen, zur Heftigkeit und zum Kämpfen oder zur
Verteidigung. Im Mittelalter wurde der Rammbock zum zerstören eines Tores auch Widderkopf genannt. Der Widder ist das Tierkreiszeichen des Neubeginns, des Anfangs und
der Neuwerdung. Man findet in der Natur das Symbol in den Blütenknospen und Blättern sobald sie aufgesprungen sind. Hier wird die äußere Hülle durch eine innerlich treibende Kraft aufgesprengt. Damit werden die Voraussetzungen geschaffen, um den neuen Leben genügend freien Raum zu verschaffen. Der esoterische Saatgedanke des Widders lautet:

„Ich trete hervor, und von der Ebene des Denkens aus herrsche ich“.


Der fixe Stier: Exoterischer Herrscher Venus, esoterischer Herrscher Vulkan

Das Symbol des Stiers besteht aus einer aufgesetzten Mondsichel, oder Mondschale mit welcher selektiv die entsprechenden Informationen aufgenommen werden. Es gibt auch ein Symbol, auf deren Schale jeweils Sonne und Mond auf deren Spitze stehen. Der massive Kreis unter der Schale bedeutet, dass das Aufgesammelte fest verschlossen gesammelt und bewahrt wird. Dieser Kreis verkörpert auch die schlummernden Kräfte des Stiers, welche nur
darauf warten, an das Licht befördert zu werden. Dabei werden enorme Energien freigesetzt,
welche nicht selten mit Wissen und Erkenntnis begleitet werden. Um das Verlangen zu zügeln
und die schöpferischen Kräfte unter Kontrolle zu bringen, ist es notwendig Zufriedenheit und
Dankbarkeit zu kultivieren. Der esoterische Saatgedanke des Stiers lautet:

„Ich sehe, und wenn das Auge geöffnet ist, ist alles erleuchtet“.


Die veränderlichen Zwillinge: Exoterischer Herrscher Merkur, esoterischer Herrscher Venus.

Das Symbol der Zwillinge zeigt oben und unten je eine Schale, welche durch zwei vertikale Linien senkrecht miteinander verbunden sind. Die eine senkrechte Linie symbolisiert den Stand der Persönlichkeit und stellt die „Ich-Rune“ dar. Die zwei senkrechten Linien stehen
für die in den Zwillingen innewohnenden „zwei Seelen in einer Brust“. Die Hauptprobleme
entstehen hier in der Polarität und Vielheit der Dinge. Das „sowie als auch“ ist eine spezielle
Eigenart dieses Tierkreiszeichens. Die obere Schale steht für das empfangende Prinzip. Alles
dringt durch diese Schale hindurch und gelangt durch die zwei senkrechten Runen in die Persönlichkeit und wird an die Umwelt weitergegeben. Der esoterische Saatgedanke der Zwillinge heißt:

„Ich erkenne mein anderes Selbst, und indem dieses schwindet, wachse und erglühe ich“.


Der kardinale Krebs: Exoterischer Herrscher Mond, esoterischer Herrscher Neptun.

Der innere Wesenszug des Krebses zeigt sich auch in seinem Symbol. Es besteht aus zwei Schalen, welche in einem offenen Kreis übergehen und durch welche alles hindurchfließen kann. Die obere Schale verläuft von rechts nach links und bedeutet ein Zurückschreiten, ein
Hinstreben zum Ausgangspunkt, zur Quelle, zum Anfang. Die untere Schale verläuft von links nach rechts und symbolisiert das Hinausschreiten in die Welt. Diese beiden Schalen
befinden sich nach dem kardinalen Prinzip in ständiger Wechselwirkung. Das entspricht auch
dem Pulsschlag des Lebens. Für den Krebs geht es darum, sein kollektives Bewusstsein zu überwinden und auszuweiten, auf die Ebene der All – Verbundenheit. Krebs ist die kollektive Geburtsstätte des Menschen, welcher freiwillig aus Befähigung einen neuen Weg einschlägt, zur eigenständigen Persönlichkeit. Der esoterische Saatgedanke des Krebses lautet:

„Ich baue mir ein erleuchtetes Haus um darin zu wohnen“.


Der fixe Löwe: Exoterischer Herrscher Sonne, esoterischer Herrscher Sonne.


Das Symbol zeigt die Sonne auf allen drei Ebenen: physisch, emotional und mental. Löwe ist ein Feuerzeichen und alle Feuerzeichen haben mit der Wandlung und der Entfaltung des Ich zu tun. Löwe- Menschen sind echte Lichtgeber, sie durchstrahlen mit der wärme ihres Herzens die Mitwelt. Die Sonne ist in diesem Zeichen die Kraft, welche von Innen nach Außen wirkt. Dies zeigt sich durch die Zusammenballung der Kräfte, damit diese im richtigen Augenblick voll eingesetzt werden können. Das Herz wird diesem Zeichen zugeordnet. Aus
diesem Herz strahlt die innere Sonne. Genau wie das Symbol der Sonne in der Mitte einen kleinen Punkt hat, genau so soll das Ich bereit sein, aus dem Mittelpunkt des Zentrums zu strahlen. Der esoterische Saatgedanke des Löwen lautet:

„Ich bin Das, und Das bin Ich“!


Die veränderliche Jungfrau: Exoterischer Herrscher Merkur, esoterischer Herrscher Mond.

In diesem Symbol verbindet sich Gott mit dem Geist und der Materie. Virgo bedeutet junge,
freie Frau. Die Korn- oder Ährenmutter muss das erworbene Selbstbewusstsein des Löwen
im Dienst der gemeinsamen Interessen stellen. Sie weiß, dass der König der erste Diener des
Volkes ist. Hier geht es um die Gegenüberstellung von materieller und geistiger Existenz. Virgo bedeutet ebenso Lippe, was auf die Sinnlichkeit dieses Zeichens hinweist. Man bringt
die Dinge zweckdienlich und nützlich auf eine Reihe, arbeitet emsig an der Kultivierung seiner Aufgaben und Ziele. Im Zeitalter des Christentums ist die Sinnlichkeit der Jungfrau
beschnitten worden, was natürlich nicht richtig sein kann. In diesem Zeichen wird letztlich immer jede Überbetonung ausgeglichen. Der esoterische Saatgedanke heißt hier:

„Ich bin die Mutter und das Kind, ich bin Gott, ich bin Materie“.


Die kardinale Waage: Exoterischer Herrscher Venus, esoterischer Herrscher Uranus.

Bei diesem Zeichen denkt man sofort an zwei Waagschalen mit einer Pfeilskala in der Mitte!
Der Pfeil liegt genau in der Mitte, sobald ein Gleichgewicht entstanden ist. Auf der Begegnungsachse ziehen sich die Polaritäten an und bedingen immer wieder einen Ausgleich der Gegensätze. Durch das Abwägen der Gegegebenheiten wird eine Entscheidung getroffen.
Das Symbol der Waage verbindet das Oben mit dem Unten, hier findet eine tiefe Vereinigung
der Gegensätze statt. Dieses Zeichen zeigt die unterschiedlichen Charakter aller Menschen auf, gleich verschiedenen Sonnenuntergängen, in welchen der Himmel entsprechende Farben
und Nuancen annehmen kann. Der esoterische Herrscher Uranus verbindet das göttliche Licht
mit dem Licht des Menschen. Uranus verbindet ebenso die Liebe Gottes mit der Liebe der venusschen Menschen. Der esoterische Saatgedankte der Waage lautet:

„Ich wähle den Weg, der zwischen den beiden großen Kraftlinien hindurchführt“!


Der fixe Skorpion: Exoterischer Herrscher Mars und Pluto, esoterischer Herrscher Mars.

Das Stirb und Werde, die Metamorphose, die Umwandlung steckt tief in diesem Zeichen. Das Symbol des Skorpions entspricht dem Adler, welcher dreimal in die Wasser taucht, bevor
er sich gänzlich zum Himmel erhebt. Auch lässt sich hier problemlos ein Bild der Schlange erkennen! Sexualität verbindet den Tod mit der Geburt, jedem Tod folgt neues Leben, jedem
Winter ein neuer Frühling. Nach einer Niederlage folgt ein Sieg. Die Tiefe dieses Zeichens
erfordert geradlinige Ehrlichkeit zu sich selbst. Man erkennt im Sumpf der eigenen Emotionen die Ursache für alles Leid, Leidenschaft und Eifersucht. Man ist der, der man ist,
so sagt Pluto, welcher mit unermesslichen, inneren Reichtum belohnen kann. Daher lautet der
esoterischer Saatgedanke des Skorpions:

„Krieger bin ich, und aus dem Kampf gehe ich siegreich hervor“!


Der veränderliche Schütze: Exoterischer Herrscher Jupiter, esoterischer Herrscher Erde.

Das Symbol des Schützen ist ein nach oben weisender Pfeil, welcher am unteren Ende ein Kreuz besitzt. Der Pfeil steht für das Zielen und das Schießen auf einer höheren Ebene hin.
Der Pfeil steht zudem für das spirituelle Ziel, das Streben nach diesem Ziel dar. Man richtet den Pfeil auf die Vision, trifft mehr oder weniger ins Schwarze oder nicht. Optimistisch hebt
man immer wieder seine Pfeile auf, um diese wiederum auf das nächste Ziel zu richten. Für den Schützen geht es letztlich um die Gegenüberstellung seines Denkens mit dem Denken des Kollektivs. Sobald sein Ich zurückgetreten ist, weisen seine Visionen und Eingebungen den
Mitmenschen den Weg. Sein esoterischer Saatgedanke lautet:

„Ich sehe das Ziel. Ich erreiche das Ziel und sehe ein weiteres“.


Der kardinale Steinbock: Exoterischer Herrscher Saturn, esoterischer Herrscher Saturn.

Die Selbstwerdung beginnt mit Ausbau eines tragfähigen Ichs. Dies wird auch durch das Symbol des Steinbocks ausgedrückt, in dem sich der Kreis zusammenzieht, den Inhalt auf
engsten Raum gleich einer Lupe kristallisiert und somit ein Extrakt aller vorangegangenen Erfahrungen bildet. Dieses Gefüge ist hart und widerstandfähig, es bildet den harten Kern.
Der Steinbock stellt sich im Zenit des Tierkreises als Individuum dem Kollektiv. Wie alle kardinalen Zeichen ist es ein Zeichen der Macht. Man steht alleine auf dem schneebedeckten
Gipfel und stellt seine eigene Denkfähigkeit und Unabhängigkeit unter Beweis. Ehrgeizig und
zäh begeht man den Weg zum Gipfel, zum Höhepunkt der Kariere. Dabei ist für den Steinbock wichtig, seine kollektive Zugehörigkeit, seine Herkunft nicht zu vergessen. Sonst
erstarrt er auf einsamen Höhen, hat die Quelle seiner Kraft aus den Augen verloren. Daher lauter der esoterische Saatgedanke dieses Zeichens:

„Versunken bin ich im überirdischen Licht, doch diesem Licht wende ich den Rücken“.


Der fixe Wassermann: Exoterische Herrscher Saturn und Uranus, esoterisch Jupiter.

Zwei übereinander liegende, wellige Linien stellen das Symbol des Wassermanns dar. Die obere Linie symbolisiert die geistigen Prinzipien, die untere die materiellen. Sobald die menschliche Entwicklung entsprechend fortgeschritten ist, verbinden sich diese Wellenlinien
zu einem Ganzen, zur Synthese. Die äußere und die innere Welt verschmelzen zu einer Wahrheit, welche neue Erkenntnisse und Wissen auf der mentalen, emotionalen und physischen Ebene mit sich bringt. In der Polarität besteht die Aufgabe darin, Kopf und Herz
zur Einheit zu bringen. Ansonsten käme eine gewisse Kühle und Abgehobenheit zum Tragen,
welche schließlich in den elfenbeinernen Turm führen würde. Durch die Zurückgewiesenheit
fasst man sich letztlich wieder ein Herz und findet neuen Lebenssinn, in dem man mit wacher
Gespanntheit sich vorbehaltlos seinen Mitmenschen sich wieder zuwendet. Der esoterische Saatgedanke bringt es zum Ausdruck:

„Wasser des Lebens bin ich, ausgegossen für dürstende Menschen“.


Die veränderlichen Fische: Exoterische Herrscher Jupiter und Neptun, esoterisch Pluto.

Das Symbol der Fische gehört zu den polaren Zeichen. Es besteht aus zwei durch ein Band miteinander verbundenen Fischen oder Schalen. Eine Schale stellt die Seele dar, die andere die Persönlichkeit des Menschen. Beide Schalen sind während der Lebensperiode unzertrennbar miteinander verbunden – mit dem Lebensfaden oder dem Sutratma. Tod und Leben, Anfang und Ende vereinigen sich hier. Mensch und Kosmos gelangen zur Verschmelzung in diesem Tierkreiszeichen. In den Fischen ruht bereits der Keim für das neue Leben, welcher im Widder zum Erwachen kommt. Auflösung, Loslösung, Erlösung sind die
Schlagwörter dieses Archetyps. Zunächst kommt es zu weltlichen Verlusten, damit zur Suche
nach der Wahrheit. Die Polarität des Zeichens erfordert ein Dienen, eine Bewältigung der materiellen Welt. Durch selbstlose Hingabe und Dienst am Mitmenschen beginnen die Fische
die geistige Welt zu offenbaren. Daher lautet der esoterische Saatgedanke der Fische:

„Ich verlasse des Vaters Haus, und indem ich zurückkehre, erlöse ich“.


Arnold mit Rosi

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ArnoldModerator
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Re: Die esoterischen Saatgedanken der Tierkreiszeichen neu [Re: Arnold]
      #164172 - 20.03.2007 15:57

..hochgeschubst..

Arnold

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