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Tarot und Astrologie von Hajo Banzhaf Foren

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ArnoldModerator
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Neptun - Poseidon - Sintflut - All - LIebe
      #86389 - 30.07.2005 23:12

Neptun – Poseidon – Sintflut – All - Liebe.


Das neptunisch Unfassbare.


Erst 1845 wurde Neptun als Planet entdeckt, zu einer Zeit, als das Unbewusste im Menschen wissenschaftlich mit einbezogen wurde. Zugleich ist in diesem Jahre das Telefon erfunden worden: tele = das weit Entfernte, weist wie in de Worten Telepathie, Telekinese, Television auf die unfassbaren, die grenzenlosen, die sich auf der Beweisbarkeit entziehenden Merkmale Neptuns hin. Da wir Neptun nicht mehr mit bloßen Augen sehen, können wir von da aus schließen, dass er in den imaginativen Bereich unserer Vorstellungswelt hinein gehört, ein Bereich, der außerhalb des alles begrenzenden Saturn liegt!

Symbolisch gehört Neptun zum Wasser und in der Genesis wird vom Geist Gottes gesprochen, der im Uranfang über den Wassern schwebte. Zugleich beinhaltet das Wasserelement die Reinigung, wie sie sich geistig in der Taufe, dem Neu-geboren-Werden zeigt. Wenn die Psychoanalyse im Wasser die unbewussten, urweiblichen Kräfte sieht, wird uns auch jene bedrohliche, zerstörerische Seite bewusst, wie sie jedem in der Sintflut bekannt ist. Andererseits sehen wir die kamplose, alles liebende, die sich mit der Unendlichkeit vermählende Hingabe in Echnaton selbst. Neptun ist ein neuer Planet, der uns erst im Laufe unseres Lebens immer bewusster wird. So werde ich auf das Altertum bezogen seine zerstörerische Seite in der Sintflut und seine allumfassende Liebe in Echnatons Persönlichkeit verdeutlichen. Der griechische Poseidon macht uns über seine differenzierte Farbenpracht mit allen unseren menschlichen Eigenschaften bekannt und lädt uns ein, da hinein zu horchen.


Babylon.


In der Schöpfungsaussage der Babylonier ist zu Anfang alles ein Chaos, und weiter heißt es dann: „Zu der Zeit, als noch nichts oben war, das den Namen Himmel verdiente, noch etwas unten, das der Vorstellung der Erde entsprach, da mengten Apsu der Ozean, der zuerst ihr Vater war, und Tiamat das Chaos, die sie alle gebar, ihre Wasser zu einem einzigen. Die Göttin Tiamat versuchte alles was da wächst und Formen annimmt zu zerstören und sich an die Spitze zu setzen; wir haben bereits in der Mythologie von Mars gehört, wie Marduk ihr den Speer in den Mund schleuderte. Neptunisch müssen wir dies Chaos gleich einem großen, sich weit ausdehnenden Nebel verstehen, der unendlich und zugleich formlos ist. Im Wasser, als dem Fruchtbarkeitssymbol, in dem sich die männliche und die weibliche Seite vereinigen, entsteht aus dieser Mischung das Leben.

Wird dies wachsende, sich selbst formende Leben zerstört, dann zerstört es sich selbst, wie die Göttin Tiamat. Das Wasser aber galt als das Einzige, galt als der Uranfang der lebendigen Welt! Aus ihm heraus stieg ein sonderbares Ungeheuer, das sich Oannes nannte, halb war es ein Fisch, halb ein Philosoph; es lehrte die Menschen die Künste und Wissenschaften und teilte ihnen die Regeln des Städtebaus und die Grundsätze des Rechts mit – darauf sprang es ins Meer zurück, wo es ein Buch über die Geschichte der Kultur schrieb. Und was ist das Tierkreiszeichen Fische mit Neptun anderes, als jene uranfängliche Weisheit, jenes geheimnisvolle Auftauchen aus dem unbewussten Wasserraum, um darin wieder zu verschwinden? Die Babylonier dachten sich die ersten Menschen in tierischer Einfachheit und Unwissenheit lebend, weswegen später die Götter mit ihnen unzufrieden waren, so wie sie sie erschufen und sie in einer großen Flut mit ihren Werken vernichteten. In Oannes wird die Hilfsbereitschaft, die er der menschlichen Welt geben will, nicht angenommen. Umgesetzt bedeutet dies, dass ich über Neptun nur dem helfen kann, der zu mir kommt – alles andere führt hin zu Täuschungen oder Illusionen.

Als die große Flut, die Sintflut über die Menschen kam und alles zerstörte, empfand der Gott der Weisheit Fa Mitleid mit den armen Geschöpfen und beschloss, wenigstens ein Paar, Utnapischtim und seine Frau zu retten. Dieses Paar baute eine Arche, die die Flut überstand, und auf dem Berge Nisir sandte Utnapischtim eine Taube aus auf Kundschaft, um den Göttern ein Opfer darzubringen. Die Götter nahmen diese Geschenke voller Überraschung und Dankbarkeit an und wie es heißt atmeten sie den ausgezeichneten Geruch ein. Wie ein gereinigtes, ein neu begonnenes Leben mutet es uns an, wenn wir im Opfer das Zurückfinden zum persönlichen Gott erkennen. Eine andere, eine sumerische Sage schildert, wie die Götter die Menschen glücklich erschaffen hatten, wie diese aber willentlich sündigten. Als Strafe dafür wurde über sie die Flut verhängt, und nur ein einziger der Sterblichen – Tagtug der Weber – ist übrig geblieben. Aber auch dieser eine verwirkte langes Leben und Gesundheit, da er die Frucht eines verbotenen Baumes aß. Neptun bedeutet das innere Wissen um Gott, bedeutet demütig dienen zu können, um den höheren Willen in sich zu spüren und aus ihm frei zu werden!


Ägypten.


Amenhotep IV, bekannt unter dem Namen Echnaton, dessen Büste in Amarna entdeckt wurde, enthüllt uns ein Profil von unglaublicher Feinheit, ein Antlitz, aus dem frauenhafte Sanftheit und dichterische Empfindsamkeit spricht. Große Augenlider, wie bei einem Träumer, ein langer, etwas unförmiger Schädel und ein schlanker schwacher Körperbau zeichnen ihn aus. Damit spricht bereits in der Persönlichkeit Echnatons jene transparente, durchsichtige Strahlungskraft eines Neptun. Ob es die sanfte, weibliche Empfindsamkeit oder schwächlich – zerbrechliche Körperbau ist? Sein jugendlicher Idealismus forderte einen reinen, sauberen, einen die ganze Menschheit liebenden Gott! Dieser einzige Gott war Aton, besungen im großartigen Sonnenhymnus wie in den Worten: „Die Schiffe fahren herab und fahren wieder hinauf, und jeder Weg ist offen, weil du ( Sonne ) aufgehst. Die Fische im Strom springen vor deinem Antlitz; deine Strahlen sind innen im Meere“.

Die Fische sind das Fruchtbarkeitssymbol, den Ägyptern sind sie heilig, zugleich aber bedrohlich, um in Christentum als ichhys den Namen Jesous Christo Theou Hiyos Soter. Die Wege sind offen, das heißt: jeder kann den Kontakt mit Neptun aufnehmen. Die Strahlen im Meer sind unbewusst drinnen in uns, im unsichtbaren Raum , sie werden zur unerschöpflichen Lebenskraft, können aber, unbeachtet gelassen, der alles verschlingende Abgrund sein

Aton trifft man nicht auf den Schlachtfeldern und im Siege an, sondern in Blumen und Bäumen, in allen Formen des Lebens und Wachsens: ein Gott, der allen Völkern in gleichem Maße gehört, der eine Vereinheitlichung der Mittelmeerwelt unter ägyptischer Führung bewirken soll! Sowohl diese ferne, aus wahrer und echter Sehnsucht geborene Friedenswelt, wie auch Echnatons Weggehen ( heute Tell-el-Amarna ) mit vorheriger Vernichtung der alten Götterwelt, sind jenem tiefen esoterischen Verstehen Neptuns gleichzusetzen, jenem Entdecken einer höheren, göttlichen Wirklichkeit. Zu dieser Zeit wurden die vielen von Ägypten abhängigen Staaten überfallen, doch einen Krieg, um diesen Staaten zu helfen, den konnte Echnaton nicht bejahen; deswegen hat er auch keine Truppen auf die Schlachtfelder geschickt. Ägypten verarmte, wurde kleiner, denn seine jahrhundertealten Einkünfte entfielen. Kaum 30 Jahre alt, musste Echnaton 1362 vor Christus sterben, denn er hatte die innere Reife noch nicht, um diese monotheistische, all liebende Gottheit auch anderen verstehbar zu machen. Wir können sagen, Neptun kann mit Mars, mit Gewalt oder mit äußerer Kraft nie zusammengehen, da werden wir ins Unbewusste zurückgestoßen.


Griechenland.


Kronos schleuderte den Hades in den Tartaros, Poseidon in die Meerestiefe und der dritte Sohn Zeus wurde, wie wir wissen, dem Kronos verheimlicht. Auf alten Vasenbildern sieht man diese Dreiheit mit den Symbolen ihrer Macht: Zeus mit dem Blitz, Poseidon mit dem Dreizack und Hades mit rückwärts gewandtem Kopf = der nicht Anzuschauende. Den Dreizack kann ich als die Zähne von Meeresungeheuern oder als die Strahlen der Sonne ansehen. Auch Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft kann symbolisch damit gemeint sein. Poseidon, so heißt es, schlug mit seinem Dreizack den Felsen auf dem später die Akropolis stehen sollte, und ließ dadurch sogar da oben ein „Meer“, eine salzige Quelle entstehen. Es wird auch erzählt, er habe bei jener Gelegenheit das erste Ross aus dem Boden entspringen lassen. Auch bei der Hengsthochzeit – Poseidon vermählte sich mit Demeter in Hengstgestalt – wurde aus dieser Vereinigung das berühmte Ross Arion mit der schwarzen Mähne geboren. Die schwarze Mähne bekam er von Poseidon, denn auch er wurde wie Hader der Gott mit den dunklen Locken genannt.

Viele Symbole sind darin enthalten, so war das Pferd wie in den altsteinzeitlichen Felsmalereien ein chtonisches Wesen, das mit Lebens spendenden und zugleich gefährlichen Mächte in Verbindung stand. Zugleich wird die unkontrollierte Triebhaftigkeit auf das Ross bezogen, während das geflügelte Pferd die Lichtsymbolik verkörpert. Bringe ich dies mit der Lebens spendenden Kraft der Quelle zusammen, einem Sinnbild von Reinheit und fruchtbaren Überfluss, dann wird uns jener zauberhafter Dreizack Poseidons verstehbar: er bringt unsere tiefsten und unbewussten Schichten hoch hinauf auf die Erde, er macht bewusst, was wir an unschuldigen, an unberührten Trieben in uns haben – die Vereinigung des Tieres, des Dunkeln, mit den Strahlen der Sonne!

Die Geburt Poseidons verbindet ihn mit dem Widder, denn das Pferd wurde erst viel später vom Norden eingeführt. So hat Rhea, nachdem sie Poseidon gebar, das Kind in einer Schafherde vor Kronos versteckt, bei der Quelle Arne heißt sowohl Schaf wie als Verb verleugnen. Das Nicht zeigen dürfen, das Geheim halten vor der vernünftigen Realität von Kronos, dem Saturn, kann übersetzt werden als das empfindsame, das in sich hinein gehende Schweigen von Neptun. Poseidon hielt seine Hochzeit in Widder – Gestalt, ein Hinweis auf das Widderzeitalter von 1919 – 67 vor Christus, er verwandelte die Braut in ein Schaf und sich selbst in einen Widder, ja er verwandelte sogar die Einwohner der Insel in Schafe. Neptun kann sich wie ein Schauspieler mit allem identifizieren. Doch was bedeutet die Insel, auf der die Hochzeit stattfand? Sie ist der schwer zugängliche Bereich, ein Sinnbild des Besonderen oder Vollkommenen; wir alle denken gerne an jenen traumhaften, erst in der Zukunft zu erreichenden Ort.

Von den vielen Nachkommen Poseidons will ich den Meergreis von Ägypten, den unsterblichen Proteus nennen, dem Menelaos auflauern will. Auf seine Frage antwortet ihm die Göttin: „Ich sag es dir, Fremdling, ganz genau: wenn die Sonne im Mittag steht, steigt der Meergreis aus dem Wasser, der Greis, der die Wahrheit sagt. Er kommt beim Wehen des Westwindes im dunklen Wellengekräusel.“ Wieder entsteht jene suchende und daher dringliche Frage nach dem Vollkommenen, und wieder wird uns am Mittag am MC ganz klar bewusst, wie groß eine Wahrheit ist, die aus den dunklen Wellen des Wassers uns anweht! Aber alle mit dem Wasserelement verbundenen Wesen gehören dazu, damit uns Neptun verstehbar wird. So sind hinter den Gorgonen , die mit Masken zu vergleichen sind, die Stärke ( Stheno ) oder die Herrscherin ( Medusa ) verborgen.

Was wir nicht kennen, und wo wir in den Gorgonen nur das Hässliche oder Schreckliche vermuten, das kann ganz anders sein, denn viele kleine Mädchen bekamen in Griechenland den Namen Gorgo. Neptun – die Maske – sie lässt nur den dahinter blicken, der stark und selbstbeherrscht zugleich ist! Da, wo die hell singenden Hesperiden weilen, über den Okeanos hinaus, da wohnen sie, die Gorgonen – ein Weg, der es hell macht in unserem Bewusstsein. Die Nereiden, die berühmten Meergöttinnen, sind von reizender Gestalt, früher bekleidet, später nackt. Alle 50 haben ihre Aufträge, wie es sich an der Namensgebung ausdrückt: „Die um Rat wissende Meergöttin“, „die Wellen Beschwichtigende“, oder „die Schenkende“; Göttinnen sind sie, deren knospenhaftes Gesicht gerühmt wird.

Zum Schluss will ich noch auf die so genannten Wundertiere verweisen, wie den Hundfisch – vorne Hund, hinten Fisch, wie sie Homer in der Skylla beschreibt. Oder Charybdis, das alles verschlingende Ungeheuer, das unsichtbar blieb; dreimal täglich schlürfte sie das Wasser des Meeres in sich hinein, und dreimal täglich spie sie es wieder aus. Neptun, dem lateinischen Namen für den lebendigen Poseidon, wird das Tierische menschlich ein Weg, der das Dunkle heller werden lässt, der uns umwandeln soll zum bewusst empfindenden Menschen!


Uranus, Neptun und Pluto im Gespräch.


Hohe, duftende Bäume und ein unablässig springender Brunnen geben dem Garten eine ganz eigene Atmosphäre. Auch die hinter Rhododendron und Mimosen versteckte Mauer lässt die drei um einen marmornen Tisch sitzenden Männer ganz persönlich in ihrer Eigenart sprechen. Der schwere Wein aus Samos ist vielleicht schuld daran, dass das Gespräch so mühelos fließen kann und dass jeder den anderen von INNEN versteht. Schlank, mit reicher Gestik und gewitzten Augen stellt Uranus sich vor…

Uranus: Welch göttlicher Zufall, dass ich euch hier treffe, denn nur selten kann ich bleiben an einem Ort. Heute verweile ich mal länger als einige Stunden, bis ein neuer Einfall mich woandershin treibt. Ich bin – so sagt man – die Intuition, also das Rasche, das unvorhergesehen da ist. Dabei schütze ich mich vor bösen Geistern, die reinkommen könnten, damit aus dem Einfall nicht ein Unfall wird.

Genüsslich langsam mit verträumten Augen den Wein genießend sagt Neptun dazu:

Ich selber rieche, höre und empfinde von weitem bereits, was sich später abspielt. Das macht mich oft traurig, denn ich kann es nicht sagen, bleibe in der nebeligen Wiese alleine. Dann weiß ich nicht, ob ich mich täusche, oder ob die Welt selber die Täuschung ist! Man nennt mich ganz einfach übersensibel, sagt aber auch, dass ich gerne helfe.

Elegant sieht er aus, jener Mann mit schwarz gekräuseltem Haar, wie er den diamantenen Edelstein betrachtet, ihn dabei immer drehend. Es ist Pluto, der folgendes sagt: Schaut euch den Stein an, ganz genau, und ihr seht ihn in immer anderer Farbe, anderer Form, in anderen Maßen, je nach euerer eigenen Perspektive, eben so, wie ihr hinschaut! Viele Menschen haben Angst ihre Sichtweise zu ändern und darum fällt ihnen ihre eigene Wandlung so schwer. Ich selber versuche ihnen die Kraft dazu zu verleihen.

Uranus: Um uns besser kennen zu lernen, möchte ich an euch beide je eine Frage stellen, die ihr mir dann beantworten sollt. Seid ihr mit diesem Fragespiel einverstanden?

Neptun und Pluto: Wir finden darin einen sehr glücklichen uranischen Einfall und bitten dich lieber Uranus, frage uns gleich in kurzen Worten!

Uranus: Worin, Neptun siehst du den Sinn, dass sich die Menschen erst täuschen müssen, bevor sie die hintergründige Wahrheit erfahren? Und von dir Pluto, möchte ich hören, was jene Angst bedeutet, die der inneren Wandlung vorausgeht?

Neptun: Im Täuschen vertauscht der Mensch seine Sichtweise so lange, bis er erkennt, dass die Liebe viel umfassender ist, als sein kleines irdisches Sein.

Pluto: Erst in der Beengung, in der dunklen Höhle, wird es hell im Menschen, von einem Licht, das größer scheint als er selber – und von da an wandelt sich alles Bisherige um.

Neptun: Ich frage dich Uranus, warum du so vieles zerschlägst, bis erst NACHHER die göttliche Einsicht herein kann? Und von dir Pluto, möchte ich wissen, warum die Menschheit alles Schreckliche auf dich projeziert?

Uranus: Erst wenn die saturnische Grenze, wie beim Ei die Schale zerbröckelt, erst dann ist der Weg frei für die sich erneuernde Frucht. Im Zerschlagen liegt also Freiwerden!

Pluto: Menschen die lieber beim Alten bleiben, werden immer ihre eingefrorenen Sünden auf das projizieren, was sie nicht hereinlassen wollen. Darum bin ich nur schrecklich für jene, die mich von dieser Seite aus sehen! Mein lieber Uranus, sage mir bitte, was für dich der Einfall bedeutet. Und von dir vielschichtiger Neptun will ich wissen, was in deinen Augen die Sucht im Grunde hervorbringt!

Uranus: Einfall ist angenommener Zufall, der mit meiner inneren Verantwortung übereinstimmen muss. Den Einfall sehe ich als göttliches Resultat einer langen persönlichen Erfahrung.

Neptun: In der Sucht liegt ein Suchen nach göttlicher Erkenntnis. Doch kommt sie nur dann, wenn der Mensch seine selbst geschmiedeten Bilder loslassen kann.

Alle drei stoßen mit den Weingläsern an und schauen sich ganz tief in die Augen. Sie wissen, dass sie jenseits der saturnischen Mauern, oder der begrenzenden Körperlichkeit eine Aufgabe haben. Sie sind dazu da den Menschen seinen göttlichen Lebenssinn wieder zurück zu geben…..




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Himmelsleuchten
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Re: Neptun - Poseidon - Sintflut - All - LIebe neu [Re: Arnold]
      #170868 - 29.05.2007 19:40

Lieber Arnold,

schwupps kam ich zu Deiner Ausführung und konnte nicht anders, musste schreiben.

Neptun - Energie der allumfassende göttliche Liebe, alles verstehen und alles verzeihen könnend. Verschmelzung - Einheit - Vollständigkeit - Verbindung - Unerklärbares - Seelenverbundenheit - Zusammenfinden -

Neptun - Wasser - Hingabe - Empfangen - Liebe - Herz - Geburt - weibliche Energie
Mars - Feuer - Wille - Lebenstrieb - Fortpflanzung - Schutz

Neptun - Süchte - Täuschungen - Illusionen
Mars - Grausamkeiten - Quälereien - Egoismus

Die Energien zeigen sich je nach Entwicklung wie die Wärme- oder Kälteanzeige auf dem Thermometer.

Saturn - Erde - Festigkeit - Stabilität - Manifestation -

Saturn - Eingrenzung - Härte - Materie - Materielle Verhaftung

Evolution und Entwicklung - Alchemie - Erde - Feuer - Wasser - Luft

Eine chymnische Hochzeit - Neptun Wasser allumfassende Liebe und Mars Feuer - Lebenstrieb/kraft - Schutz - Einheit -
Symbolisches Bild:
Phallus und Herz kombinieren
den männlichen Phallus - die männliche aktive dynamische feurige Energie mit der weiblichen empfangsbereiten Energie im Herzen verbinden.

Neptun und Mars und Saturn
die oben beschriebenen Energien auf der Erde manifestieren.

Dazu gemixt das Wassermannzeitalter = Geist und Intellekt - Fortschritt in der Entwicklung.

Was daraus manifestiert wird, hängt wieder vom Bewusstseinsstand des einzelnen Individuums ab. Das Thermometer!?

Alles ist in Dir, nichts außerhalb von Dir, das einzig Trennende ist das Denken.

Durch das Denken, welches trennt, ist die kollektive Verletzung in der Liebe entstanden - die Einheit ging verloren.
Durch Erkennen und Wandeln - bereinigen der gelebten Energien soll diese Verletzung Schritt für Schritt - Saturn - auf der Erde geheilt werden um dann im Kollektiv manifestiert zu werden -

Wie oben so unten, wie unten so oben.

Ups - Kurzform geschrieben - Deinen Beitrag fand ich super - ganz erstaunt war ich jedoch, dass keine Äußerungen dazu waren. Ich hoffe, was ich geschrieben habe ist okay für Dich. Sonst sei so lieb und gib mir Nachricht.

Noch ein kleines Gedicht:

Die Himmelsleiter

Vor langer, langer Zeit war Deine Seele bereit,
die Erde zu schauen und ihr Leben zu bauen.

Schritt für Schritt gingst Du weiter,
auf dieser irdischen Leiter.
Manches war leicht und manches sehr schwer,
doch nur durch all das Erbringen,
konntest Du Stufe für Stufe die irdische Leiter erklimmen.

Die kosmischen Meister haben Dich stets begleitet,
Du hast mit ihnen die himmlische Leiter bereitet.
Auch dort steigst Du Stufe um Stufe voran,
damit Du das Göttliche schauen kannst.

Die Liebe dazu, Dir in Gnade gegeben,
behalte im Herzen Dein ganzes Leben.

Aus Licht entsteht Liebe,
drum sei besonnen und führe weiter,
was Du einst hast begonnen.

Licht und Liebe säe weiter aus,
denn irgendwann geht diese Saat,
in den Herzen der Menschen auf.
Endlich wird dann auch hier auf Erden,
das Paradies verwirklicht werden.

Drum schreite weiter mit Deinem Begleiter,
auf Deiner irdisch-himmlischen Leiter,
lasse Dich durch nichts beirren,
um noch viele Jahre
Deine und andere Seelen zu erfüllen.

(C.N. zum 07.12.1999)

Licht und Liebe und eine gute Zeit für Dich und Deine Lieben




--------------------
Ein Tropfen Liebe ist oft mehr wert, als ein Ozean von Wille und Verstand

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Re: Neptun - Poseidon - Sintflut - All - LIebe neu [Re: Arnold]
      #170909 - 30.05.2007 07:26

Lieber Arnold,

das ist unwirklich schön, Danke dafür.

Das Gespräch zwischen den drei Göttern - ja, so muss es sein. Die drei Qualitäten können nicht schöner bzw. bildhafter dargestellt werden.

Mit neptunischen Grüßen
Erika




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ArnoldModerator
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Re: Neptun - Poseidon - Sintflut - All - LIebe neu [Re: ]
      #170998 - 30.05.2007 20:56

Hallo ihr Lieben,

Neptun besetzt das letzte Zeichen des Tierkreises, die Fische, und sie bilden gleichermaßen Anfang und Ende zugleich! Die Fische verbinden die Bande der Seele mit dem Menschen. Neptun ist das Geheimnisvolle der Schöpfung, hier findet man auch die vorgeburtliche Phasen in seinem Haus und Zeichen. Dieses wird ebenso von Jupiter exoterisch und Pluto esoterisch beherrscht. Da Neptun der esoterische Herrscher des Mondes ist, findet man in den Wasserzeichen die Geheimnisse des ursprünglichen Lebens vor! Pluto, der esoterische Herrscher der Fische, herrscht exoterisch im achten Haus und der Mond im vierten. Doch die Keime werden immer im zwölften Haus gelegt, um hinterher im ersten Haus zum Vorschein zu kommen. Neptun reinigt, löst auf, erlöst, aber er ist auch der höhere Lehrer des Mondes, dem Gefühls-Ich des Menschen. Täuschung und Enttäuschung liegen eng beieinander, doch trägt Neptun bereits die befreiende All-Liebe der Schöpfung in sich, auch wenn oft Tränen vergossen werden, sobald manche Illusion wie eine Seifenblase platzt, und man erkennt, dass man irgendeiner Täuschung aufgesessen ist.

Neptuns Prinzip liebt bedingungslos, ohne Forderungen, ohne sich etwas zu erwarten. Er liebt, weil es sein Prinzip ist. Daher ist es sehr wichtig, seine persönlichen Bedürfnisse abzuklären, welche ja immer irgendwelche Bedingungen und Forderungen stellen. Sobald man nichts verlangt, kann man auch nicht enttäuscht werden - so Neptuns Erkenntis. Die alten Griechen kannten Neptun - Poseidon astronomisch nicht, wohl aber seine Archetypen. Seine Pferde auf dem Wasser symbolisieren den Mars, ebenso seinen Zorn. In den Fischen findet man also die drei Brüder zusammen wieder: Neptun - Poseidon, Jupiter - Zeus, sowie Pluto - Hades, sobald man esoterische und exoterische Herrscher anwendet.

Im vierten Haus findet man den wässrigen Krebs, ebenso die immer stärker werdende Motivation in die Welt hinauszutreten ( Talpunkt viertes Haus ). Nach der Lebensphase der Erkundung, der Beziehung, kommt das zweite Wasserhaus des Skorpion, esoterisch und exoterisch von Mars beherrscht, exoterisch von Pluto. Hier findet man die Wandlung, das "faustische Ringen nach Wahrheit" vor, die Frage nach dem Stirb und Werde an sich.

Doch erst im zwölften Haus findet man des Rätsels Lösung von dieser Welt, sobald man danach auch sucht...

Alles liebe!

Arnold

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Re: Neptun - Poseidon - Sintflut - All - LIebe neu [Re: Arnold]
      #171027 - 31.05.2007 07:38

Lieber Arnold,

Du schreibst in Deinem schönen Text:

Doch erst im 12. Haus findet man des Rätsels Lösung von dieser Welt, sobald man danach sucht ...

Man könnte daraus "deuten", dass Du die "Lösung von dieser Welt" meinst. Ist das wörtlich zu verstehen? Ich kenne Dich nicht persönlich, aber irgendwas sagt mir, dass der Satz noch eine Botschaft unter der Botschaft hat.

Und das Suchen nach der Lösung, ist/ kann das der Weg der Astrologie o.ä. sein? Entschuldige bitte Arnold, ja, meine Ungeduld ist nicht nett. Oder ich kapiere es einfach nicht...

Herzliche Grüße
Erika

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ArnoldModerator
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Re: Neptun - Poseidon - Sintflut - All - LIebe neu [Re: ]
      #171044 - 31.05.2007 11:39

Liebe Erika,

Ich denke, dass die Antwort auf die Frage des "woher komme ich und wohin gehe ich" besonders im 12. Haus, aber auch in den anderen Wasserhäusern zu finden ist. Wasser hat mit Gefühl zu tun, mit Empfindung und feinster Wahrnehmung von Schwingungen. Im 12. Haus findet man den dort herrschenden Jupiter mit seinem Auge nach innen gerichtet, im neunten Haus wendet er es nach außen. Hier findet man sofort das Innen und Außen zugleich vor, ganz der Polarität gemäß. Das zwölfte Haus gehört mit dem sechsten der Existenzachse an und im sechsten Haus findet man die alltäglichen Bedingungen der Realität vor. Aber zugleich existiert die feinstoffliche Realität Neptuns und des zwölften Hauses mit den Fischen, esoterisch mit Pluto. Da geht es nach Innen und das 12. Haus ist der persönlichste und intimste Ort eines Menschen. Da lasse ich nur solche rein, welche mir sehr vertraut und bekannt sind.

Die astrologische Psychologie stellt tatsächlich einen Schlüssel zur Bewusstseinserweiterung dar, da sie sich mit der Seele beschäftigt. Assagioli sagte, dass ein guter Psychologe nur so gut sein kann, inwieweit er seine eigene Seele kennt. Der Code der Seele ist allumfassend, wirkt in allen Menschen, da die Seele immer die gleichen Notwendigkeiten anzeigt, welche erfüllt sein sollen, damit sie sich offenbaren kann.

Die Lösung nach der Frage um diese Welt liegt sicher im 12. Haus verborgen, da hier immer der ganze Zyklus endet und mit Erlösung verbunden sein kann. Wir wissen, dass der Weg selbst schon das Ziel ist, aber in der Transzendenz betritt man das feinstoffliche Reich. Damit meine ich die Körperlosigkeit der Seele, ihre Unsterblichkeit und die Tatsache, dass jede Seele im Ursprung ein Teil der göttlichen Energie ist.

Diese Energie ist der Ursprung aller Ursprünge, unvergänglich, in sich selbst ruhend und wahrnehmend. Aber sie ist zugleich der Anfang aller Anfänge, ohne dabei seine Ursprünglichkeit zu verlieren. Das, was diese Energie schafft in der Welt aller Erscheinungen, ist immer vergänglich und dem Stirb und Werde der Zyklen ausgesetzt. Das gilt für jede Zelle des Universums. Aber an der Quelle gibt es dieses Stirb und Werde nicht und diese Quelle kennt viele Namen wie "Nirvana", "Garten Eden" oder Paradies. Aber es ist immer die gleiche Energie. Im 12. Haus kann man immer diese unverfälschten Keime der göttlichen All-Liebe Neptuns vorfinden. Alice Bailey sagte dazu, dass diese Keime leider allzuoft im Frost des menschlichen Egos erfrieren, sozusagen daher gar nicht austreiben können. Mit Mars im 12. Haus lernt man sich auf sein Bauchgefühl, auf den Instinkt des Mars zu verlassen. Dort kannst du den Riecher und deine Intuition entwickeln. Aber es geschieht ohne Kontrolle des Verstandes.

Mit Sonne und Mond in den Fischen hast du natürlich schon sehr viel dieser Anlagen, selbst sind sie einem mit so vielen blauen Aspekten gar nicht bewusst, sie sind einfach vorhanden und man kennt es nicht anders. Aber dein Aspektbild ist sehr groß und man schöpft somit alle Möglichkeiten aus. Aber der Mond läuft bereits auf die Sonne zu ( Neumond ). Ich nehme an, du hast schon alten und unbrauchbaren Ballast über Bord geworfen, da man mit dieser Mondstellung selbst etwas ganz neues schaffen möchte...nachdem man sich der alten und unbrauchbaren Dinge entledigt hat.

Alles liebe!

Arnold

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**DONOTDELETE**

Re: Neptun - Poseidon - Sintflut - All - LIebe neu [Re: ]
      #171046 - 31.05.2007 12:34

hallo,

Zitat:


Diese Energie ist der Ursprung aller Ursprünge, unvergänglich, in sich selbst ruhend und wahrnehmend. Aber sie ist zugleich der Anfang aller Anfänge, ohne dabei seine Ursprünglichkeit zu verlieren. Das, was diese Energie schafft in der Welt aller Erscheinungen, ist immer vergänglich und dem Stirb und Werde der Zyklen ausgesetzt. Das gilt für jede Zelle des Universums. Aber an der Quelle gibt es dieses Stirb und Werde nicht und diese Quelle kennt viele Namen wie "Nirvana", "Garten Eden" oder Paradies. Aber es ist immer die gleiche Energie. Im 12. Haus kann man immer diese unverfälschten Keime der göttlichen All-Liebe Neptuns vorfinden. Alice Bailey sagte dazu, dass diese Keime leider allzuoft im Frost des menschlichen Egos erfrieren, sozusagen daher gar nicht austreiben können. Mit Mars im 12. Haus lernt man sich auf sein Bauchgefühl, auf den Instinkt des Mars zu verlassen. Dort kannst du den Riecher und deine Intuition entwickeln. Aber es geschieht ohne Kontrolle des Verstandes.




ich fühle mich positiv betroffen.
wunderschön ausgedrückt, arnold

Zitat:



Doch erst im 12. Haus findet man des Rätsels Lösung von dieser Welt, sobald man danach sucht ...

Man könnte daraus "deuten", dass Du die "Lösung von dieser Welt" meinst. Ist das wörtlich zu verstehen? Ich kenne Dich nicht persönlich, aber irgendwas sagt mir, dass der Satz noch eine Botschaft unter der Botschaft hat.





Ich kann bestätigen das das nach innen gehen im 12. haus wohl auch "zwangsläufig" stattfindet.

also wenn man die dinge nicht bewusst lebst komen sie zwangläufig - du musst dich mit der tiefe deiner seele beschäftigen. "wollen" ist da dann besser als "müssen"

in schwierigen situationen oder umständen geht man auch gerne dorthin, aber was ich feststelle ist das das wieder nach aussen gehen mitunter recht schwierig werden kann.

ich kann auch sagen das ich mich zb immer mit geisteswissenschaften etc wenn auch teil manchmal sehr oberflächlich beschäftigt habe. Aber immer ein thema schon seit der pupertät.

allerdings muss ich sagen das ich nun das erste mal wirklich
intensiv lerne. seit jahren, das erste mal freiwillig. Intressanterweise wird ja gerade dadurch das intuitiv unbewusst gelebte - gerade was das 12. haus und seine thematiken betreffen bewusster - was ich persönlich als sehr bereichernd empfinde.

ich habe dort ja schon einen ziemlichen schwerpunkt in meinem radix und bin somit "positiv" betroffen -
wie ich es empfinde.

liebe grüße
inmotion

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ArnoldModerator
Moderator

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Wohnort: Kirchseeon/München
Re: Neptun - Poseidon - Sintflut - All - LIebe neu [Re: ]
      #171084 - 31.05.2007 21:46

Liebe inmotion,

Ich habe um den Talpunkt im 12. Haus den Saturn stehen und kann damit wiederum dich verstehen und bestätigen. Derzeit hängt er ganz schön in der Luft der Waage, muss sich im 12. Haus immer wieder mit Gegebenheiten abtun, aber ebenso ist der so wichtige Draht zur Transzendenz vorhanden und gegeben. Aber immer wieder ertappt man sich dabei, wie das "kleine Ich" immer wieder dazwischenfunken möchte, und somit den Energiefluss behindert. Lach, wie die Schlange, die sich selbst in den Schwanz beisst ( Uroboro ). Aber trotzdem möchte ich meinen Saturn an keiner anderen Stelle stehen haben - der Lerneffekt des 12. Hauses kann wunderbar und befreiend für die Seele sein. Werden und Sein spielen sich auf dieser Achse ab, wie es eben das ganze veränderliche Kreuz in sich trägt.

Du hast eine sehr starke Planetenbesetzung im 12. Haus, dazu Jupiter und Neptun mit "Heimspiel". Mars steht noch Ende Skorpion im eigenen Zeichen, während Neptun und Jupiter bereits im Schützen stehen. Deine Knospenkonjunktion zieht sich also über zwei Zeichen hin, was ihr noch besondere Spezialisierung und Gewichtung verleicht. Jupiter steht im eigenen Zeichen, aber im Haus der Fische. Er soll wohl mehr introvertiert sein, damit auch gegebenenfalls alte Muster des Mondknotenhoroskops aus dem dritten Haus aufgelöst und erlöst werden können.

Neptun verwischt die Energien des Mars ein wenig, aber im zwölften Haus geht es um das eigene Ich und Befinden, im Gegensatz zum dritten Haus des Mondknotenhoroskops. Dort wäre eher ein verbales Muster der Gesellschaft angesagt, vielleicht auch ein verklärtes Bild für den "edlen Ritter und heroischen Krieger".

Im zwölften Haus geht man zunächst in die Reflektion und Passivität, bevor man seinen eigenen Antrieben und Sinneseingebungen folgt ( Mars und Jupiter ). Die Knospe erhält keine roten Aspekte, daher entwickelt sie das notwendigte Rot über den Mars. Die Energie zentriert sich und lädt sich auf, je nach Launen des Mondes und seinen Empfindungen.

Alles liebe!

Arnold

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Re: Neptun - Poseidon - Sintflut - All - LIebe neu [Re: Arnold]
      #171134 - 01.06.2007 11:50

Zitat:

Jupiter steht im eigenen Zeichen, aber im Haus der Fische. Er soll wohl mehr introvertiert sein, damit auch gegebenenfalls alte Muster des Mondknotenhoroskops aus dem dritten Haus aufgelöst und erlöst werden können.




intovertiert: ja...mitlerweile weiss ich das ich eher dazu tendiere. Interessanterweise würde das glaube ich keiner sagen der mich persönlich kennt.

Zitat:

Neptun verwischt die Energien des Mars ein wenig, aber im zwölften Haus geht es um das eigene Ich und Befinden, im Gegensatz zum dritten Haus des Mondknotenhoroskops. Dort wäre eher ein verbales Muster der Gesellschaft angesagt, vielleicht auch ein verklärtes Bild für den "edlen Ritter und heroischen Krieger".




Sehr schön...und spricht mich auch sehr an.

wie gesagt denke man muss seine 12 haus planeten lieben um sie in der entsprechenden form integrieren zu können.
menschen die zu psychischen störungen neigen haben ja auch oft planeten im 12 haus.
denke hier den bewussten weg der integration zu gehen ist unbedingt notwendig und förderlich. Bestimmt haben personen die das alles unbewusst erleben eher schwierigkeiten mit diesem tiefen und auch manchmal dunlklen anteilen ihrer seele umzugehen.

neptun und jupi dort empfinde ich als sehr glückliche besetzung, wie gesagt du hast es wieder ganz toll beschrieben.

und noch zum 12 haus.
man sagt ja auch das im 12. haus - gewisse (karmische?) geburtsdramen passieren oder vorkommen können. man sieht hier auch oft nicht geborene geschwister oder ähnliche thematiken.

lieber arnold, du hattest mich einmal gefragt ob noch iregendetwas bei meiner geburt passiert sei, ich verneinte, (dachte das was ich erzählt hatte hätte dazu gereicht, mehr information hatte ich ja nicht:)
....und es war ja auch so schon eine recht "dramatisch" vor-geburtsstory.

irgentwann vor 3 oder 4 wochen sitze ich mit meiner
81 jährigen mutti im kaffee und sie erzählt auf einmal ganz plötzlich und so nebenbei, das ich fast gestorben wäre bei der geburt. Ich hätte mich fast mit der nabelschnur erwürgt.
die krankenschwester meinte nur: " 2 sek länger und sie wäre weg gewesen". Das noch dazu, eine info die meine mutter vorher niemals angesprochen hatte.

Und das war dann die antwort zu deiner damals gestellten frage:
ob da vieleicht noch etwas war bei meiner geburt.

der saturn in 12. ist bestimmt ein grosser meister wenn man ihn akzeptiert und angenommen hat.

schönen tag
inmotion

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