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ArnoldModerator
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Louise Huber - Dreidimensionale Horoskoplehre
      #80448 - 01.06.2005 17:45

Louise Huber




Dreidimensionale Horoskopdeutung.




3 Welten, 3 Ebenen, 3 Stufen, 3 Phasen, 3 Horoskope.


Das Dreieck


Wenn wir von einem Punkt eine Linie zu einem anderen Punkt ziehen, dann entsteht eine Opposition, ein Gegensatz, wie wir es im Horoskop in der Achsenthematik der Häuser und Zeichen wie auch in der Opposition von zwei Planeten kennen. Das zwischen den Gegensätzen entstehende Beziehungsfeld ist das dritte Gesetz, das uns die Bedeutung, die Ergänzungsfunktion der beiden Pole oder den Antagonismus der Gegensätze verstehen lässt. Erst wenn etwas Drittes dazukommt, wird die Spannung in einer Opposition oder in den Gegensätzen schöpferische Prozesse auslösen. Durch das Dritte beginnt immer etwas zu wachsen, zu leben und sich zu verändern. Unsere Lern- und Wachstumsdreiecke im Aspektbild sind immer dreifarbig und enthalten einen dreistufigen Lernprozess, einen Krisenmechanismus. Das Muster der Dreiheit stellt immer einen Prozess dar, ein organisches Ganzes, das einen geschlossenen inneren Zusammenhang aufzeigt und dadurch sinnvoll wird.

In den nächsten Folgen des Grundwissens werde ich versuchen, alle Elemente des Horoskops in einem Dreier-Schlüssel aufzurollen. Sie werden erstaunt sein, wie von dieser Sichtweise das ganze Horoskop verständlicher wird und zu leben beginnt. Vieles was vorher in der Polaritätsbetrachtung nicht gestimmt hat, wird nach diesem Denkmodell im Sinnzusammenhang annehmbar. Die hinzukommende dritte Dimension ist nichts anderes als die substanzielle Beziehung zwischen den Gegensätzen, welche den Sinn und damit Heilung, die Ganzheit aufzeigt. Das dritte Gesetz bringt immer eine freie Assoziation und Kreativität als Folge der „kreativen Resonanz“ der beiden Gegensätze zum Vorschein. Dadurch werden alle Aussagen, Beurteilungen, Konstellationen von Menschen viel wahrer, runder, positiver, harmonischer, akzeptabler. Man fühlt sich mit diesem Dreier-Schlüssel nicht nur im Wesenhaften verstanden, sondern auch viel sicherer in der Deutung eines Horoskops.


Das Denkmodell der Dreiheit.


In allen philosophischen, kulturellen und religiösen Bereichen finden wir die Trinitätslehre. Auch in physikalischer und biologischer Hinsicht lässt sich vieles aus dem Gesichtswinkel der Dreiheit erst richtig verstehen. Zum Beispiel wird das Elternpaar erst fruchtbar, wenn es durch ein Kind zu einer Dreiheit wird. Wenn sich zwei streiten, dann profitiert meist ein Dritter, usf. Bei Gegenparteien schafft oft erst ein dritter objektiver Pol den Ausgleich, bei einer Opposition wird die Spannung durch einen angereihten Aspekt abgeleitet oder kreativ gemacht. Es gibt noch viele Beispiele, wie das Dreier-Modell schöpferische Prozesse bewirkt. Die Dreifältigkeit, die Trinität zeigt immer die Ganzheit auf , sie versinnbildlicht eine unserem Leben zugrunde liegende Ordnung, die einen dreiphasigen Schöpfungsprozess anzeigt, der allen Lebensprozessen innewohnt und deshalb organisch ist.

Jeder Mensch kann sich damit identifizieren und Zusammenhänge verstehen, die vorher undurchsichtig und widersprüchlich waren. Was im dualistischen Weltbild Leiden, Sorgen und Ängste verursacht, kann jetzt durch eine neuhinzukommende Dimension der Liebe und des Verstehens Erleuchtung und Befreiung bringen. Wir sind heute über die mittelalterliche, dualistische Anschauung hinaus, wo man das Gute in Gegensatz zum Bösen stellte, oder Gott und die Welt trennte. Es ist hinreichend bekannt, dass es für die heutige Astrologie unglaubwürdig ist, von guten und schlechten Horoskopen oder Aspekten zu sprechen. Wir können durch neue psychologisch verfeinerte Deutungsmethoden die Ursache und den Sinn einer Problemstellung erfassen, wir können durch die Dreidimensionalität Qualitätsunterschiede feststellen, die dem Menschen gerecht werden.


Relativitätstheorie.


Geschichtlich gesprochen können wir die Wirkung des dritten Pols erst richtig verstehen, seit Albert Einstein die Relativitätstheorie verkündete und damit unser philosophisches, religiöses und physikalisches Weltbild veränderte. Astrologisch erkennen wir die Dreipoligkeit zum Beispiel durch das Hinzukommen der grünen Aspekte. Früher zeichnete man nur die roten und die blauen ins Horoskop. Das entsprach dem Schwarz-Weiss-Denken der damaligen Zeit. Heute können wir mit Hilfe der grünen Denkaspekte die Relativität, die Ursache und den Sinn eines Schicksals begreifen. Entsprechend den Evolutionsgesetzen haben sich die Menschen verändert, sie sind intelligenter geworden. Das einseitige Welt- und Umweltverständnis weicht immer mehr einem ganzheitlichen Bild vom Menschen, der frei und unabhängig mit Hilfe seines Horoskops sein Schicksal begreifen und bewusst als einen Lernprozess annehmen oder ablehnen kann.


Der dreidimensionale Mensch.


Es ist eine Tatsache, dass die Erscheinungswelt in der wir leben, dreidimensional ist. Wir selbst erfahren diese Dreidimensionalität im täglichen Leben fortwährend, denn sie ist kein Mysterium, wie das früher in den alten Geheimschulen gelehrt wurde, sondern etwas sehr Erlebbares, also eine Realität. Mit anderen Worten: von der Persönlichkeit aus gesehen, wurde schon immer betont, dass wir eine dreidimensionale Persönlichkeit haben, dass unser Ich sozusagen auf diesen drei Ebenen polarisiert ist – oder polarisiert sein kann. Wir haben diese drei Planeten im Grundwissen ausführlich in ihrer Hausstellung beschrieben. Wir wollen das Konzept kurz wiederholen:

Da ist zunächst die physische Ebene. Das ist unsere körperliche Existenz, die mit dem Saturn, als Ich-Pol im physischen Körper, identisch ist.

Die nächste Ebene oder Hülle der Persönlichkeit, in der das Ich seinen Sitz hat, ist der Gefühlskörper. Wir alle kennen Gefühle der Sympathie, Antipathie oder den Wunsch geliebt zu werden, sowie all die vielen Wünsche, die man im Leben hat. All das liegt auf der Ebene des Gefühlkörpers und der Ich-Pol in dieser Hülle ist der Mond, das Gefühls-Ich.

Als dritte Ebene im Persönlichkeitsaufbau haben wir den Denk- oder Mentalkörper – wie er auch in esoterischen Schriften genannt wird. Der Mentalkörper ist der Bereich, in dem unsere Denkprozesse stattfinden. Jeder denkt in gewissen Schablonen, jeder fühlt entsprechend seiner Gefühlsnatur, und jeder versucht so gut er kann, im Leben real seine Aufgaben zu erfüllen.

Nachfolgende Aufstellung soll die Dreidimensionalität der Persönlichkeit veranschaulichen sowie den dreistufigen Entwicklungsweg des geistig strebenden Menschen. In einem Dreier-Rhythmus geht er durch die drei Stufen der Persönlichkeits-Integration und durch drei Transformationsprozesse kommt er an die Pforten der Einweihungen. Mit letzterem befassen sich die spirituelle Psychosynthese und die transpersonale Psychologie. Hier seien sie der Vollständigkeit halber erwähnt:

Konstitution der Persönlichkeit
3 Entwicklungsstufen
3 Einweihungen


Saturn
physische Ebene
( 1. Einweihung „Geburt“ )

1. Stufe
materielle Abhängigkeit, körperliche Bedingtheiten.
2. Stufe
Angst- und Loslösungskonflikte
3. Stufe
täuschungsfreier Realsinn

Mond
Gefühls-Ebene
( 2. Einweihung „Taufe“ )

1. Stufe
Liebe verlangen, triebhaftes Anhängen, Symbiose
2. Stufe
Sympathie und Antipathie, Liebe und Hass, Hin- und Herpendeln, Läuterung der Ich-Haftigkeit, Liebesleid.
3. Stufe
Liebe geben, Spontaneität, Verständnis, Sensitivität.


Sonne
Denk-Ebene
( 3. Einweihung „Transfiguration“ )

1, Stufe
programmiertes Denken, kollektive Normen, Dogmatismus
2. Stufe
Zweifel und Wahrheitssuche, Entscheidungskrisen
3. Stufe
Individuation, schöpferisches Denken, Wille

Diese dreifache Persönlichkeitsbetrachtung ist das Mittel, das in der Psychologie, in der geistigen Entwicklung, wie auch in der Astrologie immer mehr bei der Beurteilung eines Menschen eingesetzt werden muss. Wir wohnen und wir leben in einem dreidimensionalen Raum, physisch, emotional und mental oder körperlich, seelisch und geistig. Mit dieser dreifachen Betrachtungsweise erfassen wir den Menschen so, wie er uns auf diesen drei Ebenen entgegentritt.

Natürlich gibt es noch andere Dimensionen, diese sind jedoch in unserer Erscheinungsform nicht ohne weiteres erlebbar. In Wirklichkeit ist der Mensch von einem geistigen oder esoterischen Standpunkt aus gesehen, ein multidimensionales Wesen. Es handelt sich jedoch dabei um höhere Bewusstseinsschichten, mit denen wir uns heute nicht befassen wollen. Wir haben in unserer Erscheinungswelt und in unserer jetzigen Betrachtung die astrologisch-psychologische Konzeption mit der Motivation, dem Menschen aus seiner Problematik herauszuhelfen zu einem grösseren Freiwerden, zu einer grösseren Integration und Wirksamkeit in dieser Welt. Dafür genügt voll und ganz, wenn wir diese Dreidimensionalität zunächst einmal richtig erkennen und handhaben lernen.

So, wie die einfache Darstellung, die ich jetzt vom Persönlichkeitsaufbau gebracht habe, dreidimensional ist, so können wir auch unser Horoskop von einer dreidimensionalen Betrachtung aus angehen. Da gibt es nun sehr viele Möglichkeiten, denn in jedem Element stecken drei Dimensionen. Ob es die Zeichen, die Planeten oder die Häuser sind, überall haben wir eine Qualität, die sich physisch, rein materiell oder begrifflich darstellt und auch erfassen lässt; wir haben jedoch auch eine Komponente, die unsere seelische, psychische, innere Annäherung an das Leben darstellt, unsere Gefühlsstruktur; darüber hinaus haben wir in jedem einzelnen Haus, Zeichen oder Planeten, eine geistige Bewusstseinsfunktion. Dieses Wissen erfordert, dass die Deutung eines Horoskops viel differenzierter sein muss, und nicht nur pauschal das annimmt, was allgemein von einem Element oder Tierkreiszeichen bekannt ist.

Wenn Sie in einem Buch nachlesen, werden Sie sicher selbst schon die Erfahrung gemacht haben, dass das, was dort über irgendein Tierkreiszeichen steht, Sie sagen lässt: nein, das stimmt nicht; oder aber: ja, das stimmt ganz genau. Damit sagen Sie aus, wie Sie sich selbst erfahren, nämlich, dass Sie auf einer bestimmten Ebene in dieser speziellen Qualität mehr polarisiert sind als auf einer anderen. Trotzdem sind immer alle drei Ebenen gleichzeitig vorhanden und diese Gleichzeitigkeit ist der eigentliche Erkenntnisweg, er uns zu einer Zusammenschau hinführt, bzw. zu einer Integration der dreifachen Persönlichkeit oder wie Roberto Assagioli es nannte: zur Psychosynthese.
Und die Psychosynthese bezieht sich auf die Integration der dreifachen Persönlichkeit, oder mit anderen Worten, auf die gleichzeitige Erfassung der drei Ebenen, in denen wir leben. Normalerweise springt ein Mensch je nach Situation oder Stimmung von einer Ebene zur anderen.

Nun ist es eine Tatsache, dass jeder Mensch auf irgendeiner dieser drei Ebenen stärker funktioniert als auf einer anderen, dass er sozusagen seinen Ich-Pol auf einer dieser Ebenen besonders stark erlebt. Dies hängt wiederum davon ab, inwieweit die stufenweise Entwicklung fortgeschritten ist.


Das Zeichen Widder
dreidimensional
physisch, psychisch, mental


Vergegenwärtigen wir uns beispielsweise das Widder-Zeichen und dazu einen Menschen, der mit seinem Ich rein physisch orientiert ist. Charakterisieren wir nun diesen Menschen vom Widder her, dann ist das ein Typ, der undifferenziert, geradeaus, ohne eine Überlegung, willensbetont einfach auf sein Ziel losschießt, also ein Mensch, der nach dem Motto lebt: zuerst schießen, dann fragen. Das sind die Typen von Menschen, die robust und oft in einer gewissen Weise taktlos ihre Persönlichkeit durchzusetzen versuchen.

Nehmen wir im Vergleich dazu einen Widdertyp, der mehr auf der psychischen Ebene polarisiert ist, bei dem also mehr das seelische Element zum Ausdruck kommt, der von Gefühlen mitbestimmt wird. Das erzeugt beim Widder im Emotional- oder Gefühlsbereich die Impulsivität, die andere mitreißt. Das gibt dann den Mut und die Tatkraft, einen starken Impuls, der vom Widder ausgeht, wenn er irgendetwas anpeilt und mit der Impulskraft andere begeistert. Dabei kann natürlich wiederum vom Ich her gesehen auf der Emotional-Ebene ein starkes Bedürfnis nach Ich-Geltung auftreten.

Wenn dann ein Widder mehr mental polarisiert ist, also in ihm die Denkkraft gut funktioniert, oder wenn der Widder überhaupt auf der Mentalebene sein Ich stark entwickelt hat, dann haben wir im Widder den sehr klaren Denker, der Idealen ´nachstrebt und der willensbetont und planvoll große Projekte zur Verwirklichung bringen kann – eben auch wieder mit der gleichen Kraft, nur überlegt und planvoll. Wenn geistig polarisiert, ist der Widder ein sehr kritischer und scharfer Denker, weil der esoterische Herrscher vom Widder der Merkur ist.

Diese Dreidimensionalität, wie am Beispiel des Widders angezeigt, kann durch alle Zeichen durchgeführt werden und damit zum Deutungsschlüssel werden, sowohl für sich selbst wie auch für andere Menschen. Da die Tierkreiszeichen von allgemeinen Interesse sind, werden wir dieses Thema später ausführlich behandeln.

Warnung
Natürlich besteht auch die Gefahr, dass bei einer dreidimensionalen Betrachtung eine Wertung mit hineingebracht wird, indem gesagt wird: dieser Mensch befindet sich oder lebt erst auf der materiellen Ebene bewusst, er hat noch kein höheres Bewusstsein. Diese Aussage ist sicherlich falsch; denn sie ist genau das, was wir nicht wollen. Wir wollen versuchen wertfrei zu denken und zu wissen, dass in jedem Menschen alle drei Ebenen vorhanden sind und dass jeder Mensch nach dem Evolutionsgesetz eine der drei Ebenen mehr entwickeln muss, weil er sie vielleicht in einem früheren Leben vernachlässigt hat. Wenn nun beispielsweise irgendein Widdertyp in irgendeiner Situation rein physisch reagiert, also zuerst einmal mit irgendeiner Idee hineinplatzt und gar nicht merkt, dass da vielleicht von einem Trauerfall die Rede ist, dann kann man ihn langsam darauf aufmerksam machen, dass er mehr Bewusstsein entwickeln sollte und mehr das seelische Element dieser Widderkraft hereinbringt und sensitiver wird.


Die drei Horoskope


Es gibt auch noch eine andere dreifache Konstitutionsbetrachtung des Menschen, die zur Ganzheitserfassung in unserer Beratertätigkeit immer mehr Verwendung findet und dem heutigen modernen Menschen angepasst erscheint. Sie ist vorwiegend von der esoterischen Astrologie her inspiriert worden. Wie bekannt, verwenden wir in erster Linie das Grundhoroskop, welches uns in der Charakterdeutung und in der Beratung usw. zur Verfügung steht. Dann gibt es jedoch noch zwei andere Horoskope, und zwar einmal das sogenannte Mondknoten-Horoskop, welches sich um die Mondknotenlinie herum aufbaut und zum anderen ein Häuserhoroskop.

Von der Dreidimensionalität aus gesehen ist das Häuserhoroskop das, was die Umwelt, die Realität darstellt. Das Häusersystem betrachten wir als den Raum um uns herum, in den wir hineingeboren sind, der das Milieu bestimmt, durch das unser Leben geprägt wird. Schon bei der Geburt wird uns diese Konstellation als wirksamer Faktor mitgegeben. Mit dem Häusersystem sind wir in eine räumliche Dimension in die Erscheinungswelt hineingeboren – vorher waren wir wahrscheinlich in einer anderen zeit und raumlosen Dimension. Diesen Raum tragen wir als Häusersystem mit uns herum, woraus wir ablesen können, wie die äußere Welt das Milieu und die Erziehung etc. auf uns einwirken. Im Häuserhoroskop wird also die rein physische Situation, in der wir uns befinden, mit der wir konfrontiert sind, sichtbar. Es ist die materielle Situation, mit vielen Determinanten, die wir ein Leben lang ertragen müssen.

Die zweite Ebene, die unsere Gefühlsstruktur anzeigt, wird im Mondknotenhoroskop als Schattenpersönlichkeit dargestellt. Dort sind alle bewältigten und unbewältigten psychischen Faktoren als Essenz aufbewahrt. Es ist der gesamte unterbewusste, psychische Bereich, mit dem wir auch leben müssen. Bekanntlich leben wir nicht nur in einer physischen Welt mit all ihren Realitäten, sondern wir haben auch einen Gefühlskörper, mit dem wir Kontaktsituationen erleben und erfahren, mit dem wir das Bedürfnis haben, in der Liebe oder in der Kommunikation mit anderen Menschen Bestätigung zu bekommen. Das Mondknotenhoroskop sagt nicht nur darüber aus, wie das Gefühl in der jetzigen Situation reagieren wird, sondern auch darüber, welche psychischen Probleme oder welches Karma wir mitbringen, da der Mond die gesamte Vergangenheit mit zu tragen hat.

Damit wäre das Grundhoroskop, welches wir ständig verwenden, die dritte Dimension, die mentale Struktur unseres Wesens. Es ist interessant, dass wir in der Astrologie überwiegend mit diesem Horoskop arbeiten. Es lässt natürlich auch wieder gewisse Schlüsse zu, wenn man sich vorstellt, dass man mit diesem Horoskop vom Bewusstsein her arbeiten kann. Ebenso interessant ist, dass wir bei der Horoskopbedeutung immer vom Aspektbild, von unserem inneren Schaltplan ausgehen, also von der Bewusstseinsschaltung zwischen den einzelnen Planeten. Wenn wir vom Denken her an das Horoskop herangehen, können wir viel objektiver, freier und bewusster Dinge akzeptieren und daran arbeiten.

Mit unseren Ausführungen wollen wir nichts anderes als Erkenntnisprozesse in Gang setzen, die uns befähigen, größeres Bewusstsein und mehr Erkenntnisse über unser Leben zu erlangen. Und mit dieser dreidimensionalen Annäherung soll Ihnen wiederum ein neuer Schlüssel in die Hand gegeben werden, mittels dessen man noch tiefer und differenzierter das Horoskop erfassen kann. Auch in den einzelnen Elementen ( Aspekte, Zeichen, Häuser, Planeten ), die in der Folge alle der Reihe nach durchgenommen werden, wird diese Dreidimensionalität neue Erkenntnisse bringen – mitunter „Aha-Erlebnisse“.


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ArnoldModerator
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Re: Louise Huber - Dreidimensionale Horoskoplehre neu [Re: Arnold]
      #175241 - 06.07.2007 21:25

...hochgeholt!

Arnold

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