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ArnoldModerator
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Louise Huber - Dreidimensionale Häuserlehre Teil I
      #77996 - 04.05.2005 11:56

Die dreidimensionale Häuserlehre.

Liebe Foris!

Dieser Beitrag stammt aus der Feder meiner astrologischen Lehrerin Louise Huber. Ich habe den Beitrag der Zeitschrift
"Astrolog" entnommen, welche bei API obligatorisch alle Kurse begleitet. Sorry, aber kürzer geht nicht, sobald man Astrologie studieren will!

Ich wünsche euch allen viel Lerneifer und "Aha-Erlebnisse!"

Herzliche Grüße!

Arnold


Heute möchte ich mit dem Denkmodell der Dreidimensionalität weiter fortfahren und es auf das astrologische Häusersystem applizieren. Dabei handelt es sich nicht um die drei Bereiche eines Hauses ( kardinaler, fixer, veränderlicher Bereich, bzw. Spitze, Invertpunkt, Talpunkt ), sondern um eine qualitative Unterscheidung. Im Folgenden möchte ich die Wirksamkeit der einzelnen Häuser auf den drei Daseinsebenen, der physischen, emotionalen und mentalen beschreiben. Bei den Häusern handelt es sich bekannterweise um formale Bezugsbereiche des äußeren Lebens. Hier sind die Verhaltensweisen angezeigt, die Art und Weise, wie wir uns mit den einzelnen Lebensgebieten befassen. Das Häusersystem differenziert die Einflussnahme der Umwelt auf unser persönliches Leben.

Von den Stellungen der Planeten in den Häusern leiten wir ab, wie wir auf die Umwelt reagieren, was wiederum abhängig ist von Erziehungsfaktoren, Milieueinwirkung, Konditionierung, Kindheitsprägungen, Verhaltensweisen, etc. Im Hinblick auf die dreidimensionale Horoskopdeutung ist deshalb das physische, emotionale und mentale Verhalten ausschlaggebend für den Gebrauch unserer Fähigkeiten in der Welt. Sind wir in einem Haus mehr physisch programmiert, das heißt materiell orientiert, dann sind meistens die zwei anderen Ebenen nicht von Bedeutung. Haben wir eine entsprechende Erziehung genossen oder im Leben etwas dazu gelernt, dann werden wir auch die Gefühlswelt, die menschlichen Beziehungen und das Zusammenleben als soziale Komponente betonen, dann ist die psychische Bedeutung der Häuser wichtiger. Sind wir in einem intellektuellen, auf ethische oder spirituelle Ziele ausgerichteten Milieu aufgewachsen oder haben wir diese Dimension selbst kultiviert, dann wirken sich die Häuser weitgehend in ihrer mentalen Bedeutung aus.

Da unser Leben, unsere Entwicklung nie statisch ist, sondern sich in ständiger Wechselwirkung von innen und außen abspielt und sich dadurch immer verändert, bleiben wir niemals auf nur einer Ebene stehen. Wir können, wenn wir das wollen und uns bewusst darauf einstellen, von einer Ebene auf die andere überwechseln. Wenn heute die physisch – materielle Deutung für Sie von Wichtigkeit ist, dann kann das für die momentane Entwicklungsstufe richtig sein, und Sie können das als Bestandteil Ihres Wesens bejahen und annehmen. Das kann sich im Lauf des Lebens ändern, je nachdem, auf welche Seite hin Ihr Bewusstsein sich verlagert und Ihre Entwicklung vorwärts geht. Da alles dem Gesetz des Ausgleichs unterliegt, wird die Überbetonung einer bestimmten Seite immer wieder ausgeglichen. Anzustreben ist, bewusst auf allen drei Ebenen gleichzeitig zu leben, aber wer kann das schon?


Die Quadranten

Bevor wir mit den einzelnen Häusern beginnen, möchte ich kurz auf die Quadrantenlehre hinweisen, weil diese die Hauptorientierung in der räumlichen Betrachtung des Horoskops ist und die Grundbedeutung der Häuser weitgehend bestimmt. Das Fadenkreuz teilt das Horoskop in vier Teile, die vier Quadranten. Unter dem Horizont befindet sich das Unbewusste, oben das Bewusstsein, links ist der Ich – Raum und rechts der Du – Raum. Die zwei linken Quadranten befassen sich also mit der Ich – Erfahrung, die zwei rechten mit der Du – Zuwendung. Die ersten drei Häuser stehen also im Ich – Raum, de sogenannten Triebquadranten. In diesen Häusern ist das Ich maßgebend, hier will sich das Ich manifestieren, darstellen und durchsetzen. Die Heranbildung eines starken Ich – Zentrums ist in diesen Häusern Hauptgegenstand der Betrachtung.

Das erste Haus

Es ist das Haus der Persönlichkeit, so wie sie der Welt erscheint. Nach C. G. Jung die „Persona“, die Maske, das Image, das wir der Welt zeigen wollen. Es ist das Haus der Selbstdarstellung. Wie könnte man diese Funktion nun auf die drei Ebenen verteilen? Lassen Sie mich das Thema zuerst durch ein paar Schlagwörter abgrenzen, die selbstverständlich nicht vollständig sind, wie Sie aus nachfolgenden Ausführungen sehen können:

1. Physische Ebene: das Eigene, Ewig – Ungeborene, unkorrigierbare Veranlagung.
2. Psychische Ebene: Persönliche Strahlkraft, Selbstgewissheit, Geltungstrieb.
3. Mentale Ebene: Arbeiten am Charakter/Image, Selbstsicherheit, Ich – Behauptung.

Auf der materiellen oder physischen Ebene zeigt sich das persönliche Auftreten, die Persona, vorwiegend in der physischen Gestalt, in der Körpersprache, der Gebärde, dem Mienenspiel. Es kennzeichnet die eingeborenen Haltungen, den Habitus und die Gepflogenheiten, sich zu geben. Auf dieser Ebene sind wir meist determiniert und blind, den Erbfaktoren ausgeliefert, die durch das Aszendentenzeichen gekennzeichnet sind. Sie schlagen durch und kontrollieren uns. Damit einhergehen unkorrigierbare Veranlagungen, Verhaltensweisen, Ich – Bezogenheit, Egoismus, Eigensinn, unberechtigte Ich – Ansprüche. Hier kommt man nicht auf die Idee, an seinem Image, seiner Persönlichkeit zu arbeiten, man ist überzeugt, dass man so, wie man ist, richtig sei. Dies zeigt sich in einer sturen Selbstgewissheit mit einer Kritiklosigkeit gegen sich selbst. Diese Undifferenziertheit macht unbeweglich, einseitig, ichhaft, je nach Zeichen narzisstisch, um sich selbst kreisend. Das Selbstverständnis ist so groß, dass man nicht über die „eigene Nase“ hinaussehen kann. Die Welt kreist um einen, man lässt nichts anderes gelten, als nur sich selbst.

Auf der psychischen Ebene ist man an der Vergrößerung des persönlichen Einflusses interessiert. Man will wahrgenommen werden und durch die eigene Strahlkraft Eindruck machen. Um die persönliche Eigenart demonstrativ zum Ausdruck zu bringen, setzt man sich in Szene, stößt andere zur Seite, man will besser sein als sie. Man begibt sich in Konkurrenz zur Umwelt, betrachtet die anderen als Rivalen, als Gegner, als Feinde. Man weist Kritik energisch zurück, fühlt sich selbst als der alleinig Richtige und tut alles, damit man die Beachtung findet, die man glaubt beanspruchen zu dürfen. Je nach Zeichen will man sich unter keinen Umständen anpassen, weil man glaubt „Die Welt gehört mir, die anderen müssen sich nach mir richten“. Diese psychische Egozentrik ist meistens mit einem starken Geltungstrieb verbunden und mit Zurückweisung anderer bei Nichtbeachtung der eigenen Person.

Auf dieser Ebene geraten wir häufig in Konflikt und verschanzen uns hinter einem selbstüberschätzenden Ich – Anspruch, hinter einer Maske. Vor allem in Selbstverteidigungs - Situationen wird das Ich – Bild verzerrt, wächst über das normale Maß hinaus, man kämpft gegen Windmühlen, bricht brüsk jegliche Beziehung zu Menschen ab, die einem nicht passen. Dadurch wird man zum einsamen Ich – Menschen, zum Eigenbrötler, der nur sich selbst kennt und niemanden mehr an sich herankommen lässt, der sich stolz und unnahbar hinter seinen eigenen Ich – Burg verschanzt und kontaktarm wird.

Auf der Mental – Ebene unterscheidet man sich strikt von anderen, das Ich wird gezeigt, bestens dargestellt, die Ich – Sphäre wird als ein besonderer Raum erlebt und muss respektiert werden. Hier arbeitet man intelligent an der Ich – Stärkung und drängt nach selbstbestimmender Tätigkeit. Man will jemand Besonderer sein, etwas Einmaliges leisten, worauf man auch stolz sein darf. Es wird ein großer Aufwand mit der Ich – Bildung betrieben, man eignet sich Fähigkeiten an, die die Aufmerksamkeit auf sich ziehen und überdurchschnittlich sind. Die meisten interessieren sich nur für solche Dinge, die dem eigenen Ich dienen, sie wollen sich durch Brillieren, durch Übertrumpfen, durch Bessersein von anderen unterscheiden. Manche identifizieren sich mit Eigenschaften, die sie nicht besitzen, dann leiden sie unter der ständigen Angst entlarvt zu werden.

Der geistige Lernauftrag dieses Hauses: Durch das Heranbilden eines starken Ich – Kerns wird man unverwundbar. Das Gefühl der Einmaligkeit soll nicht zu Konkurrenzkämpfen führen, sondern innerlich stark und sicher machen. Für das, was als richtig erkannt wurde, soll man mit seiner ganzen Person eintreten. Man darf sich nicht in die Ecke drücken lassen, sonder muss sich behaupten und mutig Angriffe oder Feindschaften abwehren. Aus diesem starken Erleben der eigenen Kraft kommt die Gewissheit, die Überzeugung, dass man richtig liegt, der eigene Standpunkt kann klar gemacht und durchgesetzt werden, Erfolgerlebnisse stärken das Ich.

Das zweite Haus

Es ist das Haus der eigenen Substanz, des Eigentums, der Mittel, die das Ich zur Verfügung hat. Es ist ein ökonomisches Verständnis, das hier dem Ich zur Verfügung steht und es lebensfähig macht. In der Fähigkeit, die vielfältigen Aufgaben des Lebens zu bemeistern, entwickelt sich das eigene Selbstwertgefühl.

1. Materieller Besitz, Haben wollen, Angst vor Verlust, Gier, Geiz.
2. Seelische Substanz, Wärme, Güte, Strahlkraft, Eigenwertgefühl.
3. Geistiges Vermögen, Talente, Können, Sicherheit, Meisterschaft.

Auf der materiellen Ebene wird das zweite Haus immer mit Geld in Verbindung gebracht. Hier ist der materielle Besitz wichtig, man arbeitet, um Geld zu verdienen. Man braucht immer Rücklagen, am besten ein dickes Bankkonto, um sich sicher zu fühlen. Viele können nicht genug bekommen und jagen dem Geld hinterher. Meistens hat man auch die Fähigkeit, die notwendigen Mittel herbeizuschaffen und spart mit viel Energie etwas für Notzeiten auf. Unnötige Ausgaben werden vermieden, ja sogar verabscheut, man kann keine Substanzverluste vertragen, und die Sparsamkeit artet in unsicheren Zeiten im Geiz aus. Nichts ist so groß wie die Angst vor Mittellosigkeit, vor Armut, deshalb tut man alles um vorzubeugen. Der Selbstwert wird am Besitz, meistens an Geld aufgebaut. Hat man kein Geld, dann ist man nichts wert, man fühlt sich wertlos. Deshalb hält man das, was man hat, eisern fest.

Auf der psychischen Ebene wird das Anreichern von Substanz wichtig. Man hält viel von seelischen Eigenschaften wie Güte, Wärme, Treue. Man eignet sich all die guten Seiten an, damit das Leben reibungslos genossen werden kann. Man arbeitet, um es schön und bequem zu haben, man genießt das Vorhandene und sorgt dafür, dass dieser Zustand so lange wie möglich anhält. Die Trägheit des fixen Hauses kann hier dazu führen, dass man unbeweglich wird und alles von sich stößt, was nach Veränderung ausschaut. Man verabscheut jegliche Störung der Harmonie, kämpft gegen alle, die den Lebensgenuss streitig machen wollen. Treten Probleme auf, die den harmonischen Ablauf der Dinge in Gefahr bringen, kämpft man verbissen und verschanzt sich hinter unbegründeten Forderungen. Manche stellen „ihr Licht hinter den Scheffel“, fühlen sich zu nichts nütze, verlieren sich in Selbstmitleid und beneiden alle, die es schöner haben. Oft sind sie unfähig, sich aus diesem Zustand des „Status Quo“ herauszuarbeiten, die Trägheit, die Inertia nimmt Überhand und verhindert jedes weitere Wachstum.

Auf der Mental – Ebene wird das zweite Haus zu einer Fundgrube geistiger Substanz. Hier ist alles vorhanden, was man sich einmal errungen hat an seelischen, geistigen und materiellen Werten, es ist aufgespeichert in der Vorratskammer des eigenen Innern und steht auf Abruf zur Verfügung. Lebensfreude und Urvertrauen sind die Folgen eines Daseins, das in dieser Fülle lebt, eingebettet und getragen ist im kosmischen Rhythmus von Geben und Nehmen. Kultiviert man diese Werte, dann wird das Leben lebenswert. Weil man es liebt steht man im positiven Austausch mit den Naturkräften. Das bringt Erfolge auf allen Ebenen, Glücksgefühle, beflügelte Substanzvergabe an die Mitwelt. Es ist eine schöpferische Potenz, die sich im Anwenden der angehäuften Gaben vervielfacht und gleich einer nie versiegenden Quelle immer alles da ist, was man zum Leben braucht. Aber die Angst vor Substanzverlusten bleibt untergründig bestehen, weil sie der Natur dieses Hauses entspricht. Hält man seine geistige Substanz, sein Wissen zurück und gibt es nicht weiter, versiegt die Quelle der Inspiration oder der Erleuchtung früher oder später.

Es ist der Lernauftrag dieses Hauses, das ängstliche Verschanzen hinter den scheinbaren Sicherheiten zu überwinden und durch ein gereiftes Bewusstsein vertrauensvoll teilzunehmen am ewigen Lebensstrom.

Das dritte Haus

Hier steht dem Ich – Bildungsprozess das veränderliche Lernprinzip zur Verfügung. Im dritten Haus werden wir mit den vorhandenen Gepflogenheiten des Kollektivs vertraut gemacht und streben nach geistigem Austausch und Ausgleich. Wir wissen, dass ein guter Bildungsstand notwendig ist, um mitreden zu können. Deshalb eignen wir uns im dritten Haus möglichst viel Wissen an.

1. Genormte Denkweise, vorprogrammiertes Verhalten, Unselbstständigkeiten.
2. Meinungsanpassung, Beeinflussbarkeit, Mitteilungsbedürfnis, Verständnis.
3. Lerneifer, Wissensanhäufung, Form der Sprache, Schrift, Stil, Ausdruckskraft

Auf der materiellen Ebene wirken die kollektiven Denknormen stark. Es sind vorgezeichnete Schablonen, auf denen man entlang marschiert. Man kann sich dem allgemeinen Strom schwer verschließen, schwimmt gewissermaßen mit, denkt nicht weiter nach und glaubt, dass alles in Ordnung sei. Man lässt sich leiten und in die Richtung führen, die vorgezeichnet ist. Man will hier gleich sein wie die anderen und sich nicht unterscheiden, man übernimmt unreflektiert alles, was die Zeitungen, Medien mitteilen. Auf dieser blinden Straße sind Menschen programmiert verführbar und werden als Werkzeuge von stärkeren Denkern benutzt, sie gleichen Marionetten.

Auf der psychischen Ebene wirken seelische Motive mit herein. Das programmierte Denken wird deshalb angezweifelt. Man lehnt sich auf, will Eigenes mit hereinbringen und gerät dadurch in Konflikte mit Lehrern, Eltern und Vorgesetzen mit traditionsgebundenen Denknormen. Man passt sich immer wieder an, weil man abhängig ist vom Kollektiv und sich schwächer als andere fühlt. Man fragt sich: “Was kann man schon alleine gegen die Überzahl tun?“ Dann unterliegt man rasch, pass sich wieder an, lernt das, was verlangt wird, denkt das, was andere bereits gedacht haben. Vielfach sind im dritten Haus Minderwertigkeitsgefühle im Denken vorhanden. Man vergleicht sich mit anderen und findet immer wieder einen Mangel im eigenen Charakter, im Wissen, im Milieu. Obwohl man sich ständig bemüht, so gescheit wie möglich zu sein, damit man ernst genommen wird, hat man subjektiv das Gefühl, die anderen hören mir nicht zu. Viele haben Angst, dass Wissenslücken sichtbar werden, dass man den anderen unterlegen und ihrem Spott oder ihrer Kritik ausgesetzt ist.

Auf der Mental – Ebene ringt man um die richtige Form im Ausdruck, man will mit seinem Wissen Eindruck machen, andere überzeugen, belehren. Die Kritik aus der Umwelt wird beantwortet mit einem leidenschaftlichen Auflehnen gegen Allgemeinplätze und Kriterien an denen man gemessen wird. Man will sich nicht mehr bewerten lassen, leidet unter der Abhängigkeit von „großen Denkern“, denen man nachbeten muss. Man lehnt sich auf gegen Autoritäten, will sie von ihrem Wissensthron herunterholen, misst sich in Diskussionen, Debatten, Aussprachen, redet stundenlang über ein und dasselbe Thema und kommt doch nicht zu einem befriedigenden Ergebnis. Man muss immer weiter lernen, das was heute richtig war, ist morgen schon wieder überholt. Wahrheiten, die man gefunden hat, werden rasch zu alten Zöpfen, zum Allgemeingut und sind deshalb nicht mehr interessant. Im Gedankenaustausch mit anderen kommen die eigenen Mängel zum Vorschein, man merkt, dass man über irgend etwas weniger Bescheid weiß als andere und schämt sich, man will es ihnen gleich tun. Deshalb büffelt man im Stillen, eignet sich das notwendige Rüstzeug an, um mitreden zu können. Seine eigenen Lücken und Mängel hütet man sorgfältig, damit sie nicht gesehen werden. Daraus entstehen Schein – Ichformen, man spielt der Umwelt etwas vor, weil man nicht beurteilt werden will. Man lernt alle Tricks, um durchzukommen, spielt die verlangte Rolle, die einem das Kollektiv zuteilt, so gut wie möglich, passt sich an und bleibt in dieser Beweglichkeit, wenn auch unsicher und angepasst, immer lernfähig.

Der Lernauftrag des dritten Hauses ist die Fähigkeit, sich Wissen anzueignen, mit dem das Ich intelligent umgeht und mitreden kann. Das Gelernte muss man anwenden und in der richtigen Form an den Mann bringen. Daraus entsteht die Sicherheit des intelligenten Menschen, der sein Fach beherrscht, über alles Bescheid weiß und sein Wissen geschickt weiter gibt.

Den zweiten Quadranten nennen wir „Instinkt – Quadrant“. Die Häuser nach dem IC befinden sich auf der Du – Seite des Horoskops, weshalb sie auf das DU bezogen sind, hier spielen sich alle instinkthaften Beziehungen ab, wobei unbewusste Aktions- und Reaktionsmuster unser Kontaktverhalten bestimmen. In diesen Häusern sind wir mit der Umwelt verbunden, verwoben, abhängig, integriert.

Das vierte Haus

Hier finden wir den Wurzelboden, das Elternhaus, die Familien-. und Kollektiv – Zugehörigkeit. Aus den Stelllungen im vierten Haus leiten wir unseren Ursprung, unsere Herkunft ab, wodurch Individualität und Charakter zu einem bestimmten Grade vorgeformt sind. Deshalb spricht man hier von der Tradition, dem Milieu, in dem wir aufgewachsen sind, von ererbten Charaktereigenschaften, von Basiskräften und innerem Halt, von konservativen Einstellungen.

Die drei Ebenen

1. Elternhaus, konservative Einstellung, Abhängigkeit.
2. Eigenes Heim, Zugehörigkeit, Anpassung.
3. Mütterliche Funktionen, bewirtschaften, haushalten.

Auf der materiellen Ebene herrscht Saturn, weshalb man sich im vierten Haus mit allem, was die Tradition im engeren oder weiteren Rahmen bietet, absichert. Man ist abhängig vom Urteil der Eltern oder des Kollektivs, man hat keine eigene Meinung, passt sich der Mehrheit an und nimmt seine Pflichten der Familie, der Gemeinde gegenüber sehr ernst. Man kommt gar nicht auf die Idee, dass man etwas anderes machen könnte, als wie es die Eltern schon seit Hunderten von Jahren gemacht haben. Man ehrt das Andenken der Ahnen, treibt einen Kult mit der Vergangenheit, der Ahnenforschung, der Herkunft. Alles Neue wird als Bedrohung, ja Schändung des Herkömmlichen, der heiligen Tradition angesehen.

Gegen alles Fremde ist man misstrauisch und ablehnend. Man verschließt sich hinter den eigenen Mauern, grenzt sich ab, will niemanden in die eigene Familie hereinlassen, der nicht dazugehört. Fremde werden als Eindringlinge betrachtet und kalt und unbarmherzig abgewiesen. Es ist auch ein starkes Streben nach materieller Sicherheit durch Grund und Boden vorhanden, man hängt an Haus und Hof und bleibt sein ganzes Leben lang am gleichen Ort sitzen. Man nimmt häusliche Pflichten sehr ernst, ist gewissenhaft und arbeitsam, nimmt Opfer und Lasten auf sich, damit das Alte erhalten bleibt.

Auf der psychischen Ebene hat das vierte Haus eine starke Abhängigkeitswirkung auf das Gefühlsleben. Man braucht immer jemanden, den man liebt, zu dem man gehört, den man in Obhut nehmen kann. Die Familie, das Kollektiv, von dem man sich als integraler Teil fühlt, stehen an erster Stelle. Man tut alles für die eigene Familie und gibt die eigene Entwicklung zu Gunsten der Lieben auf. Viele wollen nicht heraus aus dem Nest, sie möchten in der Geborgenheit, in der wärmenden Ruhe verweilen. Auf irgendeinem Gebiet bleibt man unmündig, gefühlsmäßig gebunden und abhängig. Andere Menschen beherrschen einen mit Schuldgefühlen oder Liebesentzug, man tut alles, was sie wollen, weil man Angst hat, ausgestoßen zu werden.

Manche bleiben in Gefühlsdingen unreif, kindlich angepasst und weigern sich erwachsen zu werden. Sie leben fremdbestimmt, verstecken sich in schwierigen Situationen hinter dem Rockzipfel der Mutter, berufen sich auf die Gesetze des Kollektivs. In ausweglosen Situationen hoffen sie auf Hilfe von den Eltern, auf irgendeine Rettung von einer übergeordneten Macht oder Instanz und versagen selbst. In dieser Unmündigkeit bleibt man unfähig, die Verantwortung für sich selbst zu übernehmen und gibt die Schuld am eigenen Versagen den Eltern, den Umständen, der ganzen Welt.

Auf der mentalen Ebene wird das vierte Haus zum Auftrag, zum Ort der Selbstverwirklichung. Es ist ein starkes Bedürfnis vorhanden, sich einen eigenen Lebensraum zu schaffen in dem man unbehelligt ist, wo man sich wohl fühlt, selbstständig und autonom sein kann, wo man geehrt und geachtet wird. Man will ein eigenes Heim oder Haus haben, wo man sein eigener Herr ist. Sein Haus, seine Wohnung will man sich so einrichten, wie man es selber gerne hat, das eigenen schöpferischen Vorstellungen entspricht und Geborgenheit und Sicherheit gibt. Hat man Familie, dann will man, dass es allen gut geht, man sorgt mütterlich oder väterlich für die Seinen, gibt jedem das, was er braucht, bewirtschaftet und haushaltet alles bestens. Man sorgt dafür, dass in der Familie alles in Ordnung ist, weil man die Kraft zum Handeln und Wirken aus einem harmonischen, gemeinschaftlichen Leben empfängt. Man setzt viel Energien ein, sich in der Gemeinschaft einen Platz zu sichern und übernimmt auch Aufgaben, die die größere Gemeinschaft angehen. Im vierten Haus ist auch ein Zugang zur eigenen inneren Verwurzlung im Sein. Um für größere Aufgaben bereit zu sein, muss man sich einen starken inneren Halt schaffen. Durch das Verankert – Sein im eigenen Urgrund strahlt man Sicherheit aus und kann anderen ein Vorbild sein. Immer wieder muss man sich ins eigene Innere zurückziehen, um äußere Eindrücke zu verarbeiten und neue Kraft für neue Taten zu schöpfen.

Das fünfte Haus

Das fünfte Haus ist einem kosmischen Spielplatz ähnlich, Hier kann man sich erproben und seine eigenen Fähigkeiten ausprobieren. Man will alles selbst erleben, eigene Erfahrungen sammeln und setzt dabei oft alles aufs Spiel. Deshalb wird es auch das Haus der Risikofreudigkeit, der schöpferischen Kräfte, der Künste, Spiele, der Liebe und Erotik, der Kinder genannt.

Die drei Ebenen

1. Besitzansprüche in der Liebe, Eifersucht, Grenzsetzung.
2. Liebesverhältnisse, Erotik, Abenteuer, Risiko und Spiele.
3. Experimente, schöpferische Gestaltung, eigene Unternehmungen.

Auf der materiellen Ebene wird man nach Sicherheit streben, man hält alles fest, was einem dieses Haus bietet und ist eifersüchtig auf alle, die einem den Rang ablaufen und den Lebensgenuss streitig machen könnten. Man ist ein schlechter Verlierer, weshalb man lieber weniger wagt, um wenigstens etwas zu gewinnen und nichts zu verlieren. Man gibt sich im Geringsten zufrieden, weil das Wagnis fehlt, der kühne Unternehmergeist, der schöpferische Impuls. Die Risikofreudigkeit dieses Hauses ist herabgemindert, man grenzt sich ab, vermeidet das Erproben, weshalb die Grenzen frühzeitig abgesteckt werden. Es werden Regeln geschaffen, die das intime Kontaktleben kontrollieren oder regulieren, damit nichts Unvorhergesehenes passiert. In diesem Haus, in dem Liebe und Erotik erfahren werden, wird man auf dieser Ebene sich besonders im engen Kontakt festlegen und Besitzansprüche stellen. Liebe, die im spontanen Erleben am schönsten erfahren wird, wird im ängstlichen symbiotischen Anspruch erstickt, sie kann sich nicht weiter entwickeln, weil sie eingekerkert wird. Hoffnungen und Enttäuschungen werden sich abwechseln, bis man zur nächsten Stufe erwacht und lernt, dass Liebe nur im spontanen Nehmen und Geben ihre höchste Kraft entfaltet. Im besten Fall wird man auf dieser Stufe seine eigenen Grenzen finden und fähig sein, aufgrund dieser Grenzerfahrungen „Ja“ zu sich und den Umständen zu sagen und damit zufrieden zu sein, was man hat und was man wirklich kann. Auf diesem sicheren Raum kann auch Freude erlebt werden, weil in der Wiederholung und Routine Sicherheit erfahren wird.

Auf der emotionalen Ebene wird das fünfte Haus starke Gefühle der Zu- und Abneigung hervorrufen. Da es mit der Liebe, dem engen Kontakt, der Sexualität zusammenhängt, kann eine nicht erfüllte Liebe sich stark im Unterbewussten festsetzen und das Selbstwertgefühl belasten. Solche Menschen fühlen sich immer zurückgesetzt, sind rasch beleidigt, wenn man sie übersieht und sinnen im Stillen auf Rache, wenn das Ich – Gefühl verletzt wird. Manche bleiben gefühlsmäßig stark an einer Person haften, trauern einer Liebe nach, die nie erfüllt werden kann und werden neurotisch.

Aber im fünften Haus muss man das Wagnis der Liebe auf sich nehmen, um sich selbst zu erfahren. Das zurückgehaltene Ich – Gefühl wird immer wieder durchbrechen und neue Abenteuer suchen, auch wenn es schmerzhafte Erfahrungen sein mögen. Der Glaube an die Liebe, die damit verbundenen Freuden, das gewonnene Glücksgefühl wollen stets neu erlebt werden, wodurch alle Hindernisse, alle Ängste und Befürchtungen, alle vorherigen Niederlagen und Frustrationen mit einem Schlag durch eine neue Liebe weggeschwemmt werden können. Durch neugewonnene Erlebnisse wird das Selbstgefühl bereichert und wächst über das alltägliche Erleben hinaus. Der Erlebnishunger kann manchmal übersteigert sein und ungestillt bleiben, er hinterlässt die Sehnsucht nach neuen Erfahrungen. Vergnügungen, die der Erholung dienen, Sport in diesem Sinne, wie auch Glücksspiele geben dem Leben jenen Kick, der das alltägliche Einerlei vergessen lässt. Deshalb wird man im fünften Haus immer wieder ausbrechen, um Lebensfreude durch neue Erlebnisse zu suchen.

Auf der mentalen Ebene wird das autonome Prinzip des fünften Hauses wirksam. Hier wird die Selbsterprobung, die Selbstverwirklichung mit allen Mitteln verfolgt. Die innere Potenz – sexuelle wie schöpferische – gilt es ins Leben einzubringen. Man will seinen Teil beitragen, mitgestalten und mitbestimmen. Man will etwas zu sagen haben, seinen eigenen Kompetenzbereich aufbauen, wo man sich voll entfalten und herrschen kann. Der eigene Unternehmergeist, die Handlungsbereitschaft, der Mut zur individuellen Tat steigern das Selbstwertgefühl. Nur das, was man selbst geschaffen hat, zählt, man ist stolz auf eigene Leistungen, eigene Schöpfungen. Das selbstgeschaffene Werk wird herumgezeigt, man setzt sich in Szene, um die notwendige Anerkennung von der Umwelt zu erringen. Das eigene Ich will in seiner Potenz und Präsenz Eindruck machen und sich gegebenenfalls die Anerkennung selbst verschaffen. Die schöpferische Potenz, die in diesem Hause verborgen liegt, muss durch eigene Experimente, Schwund und Tatkraft zuerst geweckt und ans Tageslicht gebracht werden. Die Erfüllung hängt ab von der höchsten ästhetischen Forderung des künstlerischen Ausdrucks und von dem Wagnis, sich selbst zu stellen, seine Chancen auszuprobieren. Es braucht immer eine innere zentrale Kraft, um den nötigen Mut zusammenzubekommen, der über die Ängste hinausträgt und Barrieren überwindet, damit schöpferische Kräfte freiwerden. Der Ansporn zu außergewöhnlichen Leistungen kommt aus der Selbstüberzeugung, dass man etwas schafft, dass man etwas in sich hat, das über die persönlichen Begrenzungen hinausführt, ein inneres Selbst, ein Charisma, das in ausweglosen Situationen die Grenzen sprengt und neue Lebensenergien zum fließen bringt.

Das sechste Haus

Es ist das Haus des Existenzkampfes, der Arbeit, des Dienens und Helfens, der Wiedergutmachung, aber auch des Versagens, der Krankheit. Hier müssen wir die Notwendigkeiten des Lebens erfüllen. Arbeit, Dienst und Abhängigkeit, Erfolg und Misserfolg, sind die Themen dieses Hauses.

Die drei Ebenen

1. Existenzsorgen, Arbeitskraft, Unterwürfigkeit.
2. Dienstverhältnis, Unzufriedenheit, Leiden.
3. Fehler wieder gut machen, Heilen, Helfen, Dienen.

Auf der materiellen Ebene ist es unser körperliches Überleben, das uns beschäftigt. Wir arbeiten, um Geld zu verdienen, damit wir das zum Leben Nötige herbeischaffen können. Wir sind voll und ganz damit beschäftigt, die vielen kleinen Dinge zu tun, die fürs Leben notwendig sind, wir sind eingespannt in das Pflichtenheft des kleinen Mannes. Von früh bis spät versuchen wir den täglichen Notwendigkeiten geschickt zu begegnen und fühlen uns am Abend ausgelaugt, müde, unglücklich. Auf dieser Stufe glaubt man nicht, dass man sich niemals aus diesem Kreislauf des Existenzkampfes befreien kann. Viele sind überzeugt, dass sie im Schweiße ihres Angesichts ihr Brot verdienen müssen. Andere glauben, sie haben nur Existenzberechtigung, wenn sie Leistungen erbringen, wenn sie schwer arbeiten und gewissenhaft alles tun, was ihnen aufgetragen wird. Auf dieser blinden Stufe wird man zur Abhängigkeit erzogen, man hat nichts zu sagen, man muss sich dem Existenzjoch unterwerfen und das tun, was andere erwarten. Man ordnet sich dann auch knurrend oder freiwillig unter, arbeitet gehorsam, dient nach allen Seiten und lässt sich von den Oberen ausnützen und missbrauchen. Viele sehen keine Möglichkeit, wie sie sich von dem Zwang, das fürs Leben notwendige herbeizuschaffen, befreien können.

Auf der psychischen Ebene wird das sechste Haus ein Feld des Leidens. Man beginnt sich zu fragen, ob es gerecht ist, dass man so für sein Überleben so kämpfen und arbeiten muss, ob das alles ist, was das Leben einem bietet. Man zweifelt daran, dass man nur lebt, um von früh bis spät zu arbeiten, damit man das Nötige zum Essen hat. Man leidet darunter, wenn man nur niedrige untergeordnete Arbeit verrichten muss, obwohl man weis, dass man mehr könnte. Man beginnt sich aufzulehnen, weil man sich ungerecht behandelt, missbraucht oder ausgenutzt fühlt. Auf dieser Ebene ist das sechste Haus ein Krisenhaus, ein karmisches Feld, wo man das Kreuz zu tragen hat, wo man Schulden zurückzahlen muss, wo man Fehler wieder gut machen muss. Im positiven Fall ist es ein Feld des Dienens, des Helfens und des Heilens. Aber zuerst muss man selbst gelitten haben oder krank geworden sein, bevor man den anderen helfen oder sie heilen kann. Dann interessiert man sich für Gesundheitsfragen, für alternative Behandlungsmethoden, für das Heilwesen schlechthin.

Viele lassen sich umschulen und erlernen einen sozialen Beruf. Dies ist die Umpolung von einem psychisch labilen, von außen manipulierbaren Gefühl zu einer gebenden und helfenden Sensitivität, wo man sich in die Not des anderen hineindenken und Abhilfe schaffen kann. Wenn man das nicht schafft und am falschen Arbeitsplatz versauert, dann wird man krank, weil im sechsten Haus psychosomatische Prozesse stattfinden. Die seelische Unausgeglichenheit, der ständige Missbrauch eigenschöpferischer Kräfte, die innere Zwangssituation schlagen sich im Körper nieder. man somatisiert, solange das Selbstwertgefühl nicht durch den Einsatz des eigenen Könnens für andere gefestigt werden kann.

Auf der mentalen Denkebene muss man sich etwas aneignen, was aus dem eigenen autonomen Selbst kommt. Mann sollte sich darum bemühen herauszufinden, welche Arbeit man wirklich aus seinem Inneren heraus tun will. Beruf und Berufung sind die Themen, die auf dieser Stufe in diesem Haus eine Antwort suchen. Man beginnt zu lernen, sein Wissen zu verbessern, einen anderen Beruf zu erlernen oder den Arbeitsplatz zu wechseln. Aus dem Bedürfnis dieses Hauses heraus, zu dienen und zu helfen, kann man einen sozialen Beruf ergreifen. Man muss sich berufen fühlen, man muss gebraucht werden, dann wachsen die inneren Kräfte, dann kann man in diesem Haus vieles zum Besseren hinführen. Es ist auch das Haus des sozialen Engagements, man leidet mit anderen und will das Leid der anderen mindern, deshalb wird man ein Helfer, ein Diener, ein Lehrer, ein Heiler. Damit gewinnt man diesem Haus seinen Sinn ab, das Dienen im Geistigen ist die Transformation der untergeordneten ersten Stufe, wo man servil ist, herumkriecht und fragt: wie hätten Sie es gern, wo man sich demütigen lässt, schlagen lässt, wie ein Sklave lebt. Aber auf der dritten Stufe wird man frei von diesem Zwang und hilft den Notleidenden, man kehrt den Spieß um, macht aus der Schwäche eine Stärke


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Mondenkind
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Re: Louise Huber - Dreidimensionale Häuserlehre Teil I neu [Re: Arnold]
      #78159 - 06.05.2005 10:45

Lieber Arnold

vielen Dank fürs Einstellen dieser so interessanten Texte! Auch wenn es noch Tage dauern wird, bis ich alles gelesen habe bzw. alles ausgedruckt und auch verstanden habe!

In der Beschreibung des 4. hauses kann ich mich ja sehr gut wiederfinden

So wie ich verstanden habe ist das API/Huberschule eine eigene astrologische Richtung, oder?
Liz Greene macht doch auch psycholog. Astrologie, ist das dasselbe?
Kann man da auch Fernkurse machen?
Denn ich finde diese Richtung sehr interessant!

Liebe Grüße
Waltraud


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„Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.“ (Victor Hugo)

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ArnoldModerator
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Re: Louise Huber - Dreidimensionale Häuserlehre Teil I neu [Re: Mondenkind]
      #78172 - 06.05.2005 12:14

Liebe Waltraud,

Die Huberschule unterscheidet sich wesentlich von vielen anderen Schulen, auch Liz Green lehnt sich mehr an übernommene Vorgaben..wie zum Beispiel mit dem Familienmodell...so etwas gibt es bei Liz nicht, sie arbeitet mit Sonne und Mond als Eltern, APi mit dem Familienmodell von Sa, So und Mond.

Auch hatte man sich bereits in den 80igern Jahren darauf geeinigt, das Huber Astrologische Psychologie sich nennt und Hermann Meyer Psychologische Astrologie, damit man sich unterscheidet und Verwechslungen vorbeugt. Ich persönlich habe sehr lange mit den Vorgaben von Liz Green gearbeitet und mit anderen Astrologen wie Döbereiner usw.

Aber die Huberschule unterscheidet sich sehr, man arbeitet grundsätzlich mit drei Horoskopen, dem Radix- Häuser- und dem Mondknotenhoroskop. Besonders die Feineinteilung der astrologischen Häuser, deren psychologische Wirkungen an entsprechenden Stellen - so etwas habe ich bisher noch bei keiner anderen Schule gesehen.

Ich hoffe, dass viele hier am Ball bleiben, da man es später sicher nach den Grundkursen hier zur Sprache bringen kann. Kurse? Kannst zu mir kommen nach Rosenheim. Aber das API bietet ebenso hervorragende Fernkurse an, Info unter
astroapi.ch

Mit lieben Grüßen!

Arnold

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Mondenkind
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Re: Louise Huber - Dreidimensionale Häuserlehre Teil I neu [Re: Arnold]
      #78177 - 06.05.2005 13:15

Lieber Arnold,

danke für deine Erläuterungen.
Jetzt blicke ich etwas mehr durch.
ich würde ja gerne nach Rosenheim kommen.
Aber das ist derzeit fast unmöglich mit meinen zwei kleinen Jungs mehrer WE wegzusein. Bin ja schon froh, dass ich jetzt wiedermal nach München kommen kann.

Mal schaun was ich bei deinem link finde!

Liebe Grüße
Waltraud

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ArnoldModerator
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Re: Louise Huber - Dreidimensionale Häuserlehre Teil I neu [Re: Arnold]
      #175243 - 06.07.2007 21:27

..hochgeholt..zur Auffrischung!

Arnold

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