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Tarot+Astro-Forum

Tarot und Astrologie von Hajo Banzhaf Foren

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BlueSky81
Mitglied (fleißig dabei)

Registriert: 15.10.2007
Beiträge: 513
Wohnort: Allemagne
Tarot vs.Bilder neu
      #230970 - 04.04.2009 14:13

Hallo Liebe Foris,

Angeregt durch euren Thread "verflixten Sieben" will ich gerne eure Meinung wissen.
Es ist uns alle mit Sicherheit bekannt,dass die Bilder auf den Karten beim Erlernen des Tarots sehr wichtig sind!sogar das wichtigste denke ich mal.
Jetzt habe ich aber ein bisschen Problem,vorallem mit bebilderten Tarotdecks zum Beispiel Rider Waite-Tarot.Nicht weil ich bisher ausschliesslich mit Crowley-Tarot lege.Ich meine so,zum Beispiel bei Marseille/Visconti-Tarot kann man nur Stäbe/Kelche/Schwerter und Scheiben sehen,und bei der Deutung kombiniert man einfach das Element mit der Zahlenmystik.Ich habe den Eindruck,die Bilder/Szene im Rider Waite(vorallem in den kleinen Arkana) nur ein Teil von der eigentlichen Gesamtdeutung darstellen!Sagen wir mal so,man wird so "gefangen" von den Bildern,dass man die Deutungsspektrum sehr schwer erweitern kann.
Was meint ihr zu diesem Thema?

Ich hoffe,ihr versteht,was ich damit meine


Schöne Grüße

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Could I Have This Kiss Forever



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Matthias
Mitglied (fleißig dabei)

Registriert: 28.12.2008
Beiträge: 104
Wohnort: Düsseldorf
Re: Tarot vs.Bilder neu [Re: BlueSky81]
      #230974 - 04.04.2009 15:09

Hallo BlueSky81,

ja, da stimme ich voll zu. Die Bilder bei den kleinen Arcana schränken bestimmt ebenso ein wie sie den Zugang erleichtern.

Bezüglich des Tarot de Marseille meine ich übrigens, daß die Darstellungen der kleinen Arcana durchaus viele Anregungen enthalten: Aufteilung, Anordnung, Ornamente, Farben ...

Viele Grüße
M.

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eremita
Mitglied (fleißig dabei)

Registriert: 08.05.2005
Beiträge: 548
Re: Tarot vs.Bilder neu [Re: Matthias]
      #230977 - 04.04.2009 16:27

Hallo Bluesky,

ich kann weder mit Crowley noch mit Visconti oder ähnlichen. Ist es nicht überhaupt so, dass man mit der Zeit eine Art Betriebsblindheit hat? Man glaubt, die Karten aus dem Stehgreif zu kennen und könnte eigentlich immer wieder Neues entdecken. Gerade beim RW habe ich festgestellt, dass ich unterschiedlich auf die Bilder reagiere, wenn ich sie einfach auf mich wirken lasse ohne übliche Deutungen runterzuspulen. Ich habe mich z.B. mal sehr über die 8 Kelche gefreut , weil ich sie als Erleichterung empfunden habe. Mir hat das Bild in dem Moment total gut gefallen. Jemand, der den Mut hat, weiterzugehen, weil man weiß, der aktuelle Zustand ist nicht der, der einen dauerhaft glücklich machen würde. Ich habe vor allen Dingen den Mut gesehen, nicht den Aufbruch schweren Herzens, wie es so oft heißt bei dieser Karte.
Ich denke, auch die *nicht* bebilderten Decks schränken irgendwann ein, wenn man lange mit ihnen gearbeitet hat. Es kommt eben hauptsächlich auf den Umgang mit der Betriebsblindheit an, meine ich.

Gruß Eremita

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It's not what you leave behind.
It's what you let on board.
(Film - The Visitors)

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Rahel
Mitglied (fleißig dabei)

Registriert: 19.04.2008
Beiträge: 599
Re: Tarot vs.Bilder neu [Re: BlueSky81]
      #230998 - 04.04.2009 22:24

Hallo Bluesky

Ich denke irgendwie hast Du schon recht das die bebilderten Karten einen evtl. einschränken.Ich schreibe evtl.weil ich die einzelnen Bedeutungen(Elementenanzahl und sonstiges)leider nicht kenne.Zur Zeit arbeite ich mit bebilderten Karten einfach aus Zeitnot.Interessieren würde mich schon wie kriegt man z.b die Deutung zusammen für ein Bild wo nur 3 Schwerter oder 3 Kelche drauf sind.Ich befürchte das ich das sehr viel lernen muss und da wären wir wieder bei der Zeitnot.Aber irgendwann lerne ich das auch



Gruss Rahel

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Blaufrau
Mitglied (zeigt Interesse)

Registriert: 18.08.2008
Beiträge: 65
Wohnort: Lüneburger Heide
Re: Tarot vs.Bilder neu [Re: BlueSky81]
      #231007 - 05.04.2009 07:58

Hallo BlueSky81,

das ist eine interessante Frage, die Du da aufwirfst. Ich vermute, daß die Antwort wie so oft, in der Mitte liegt.

Persönlich kann ich mir ein Tarotdeck ohne Bildersprache nicht vorstellen. Denn bei Decks, die sich gerade bei der kl. Arkana auf die Anzahl der "Farben" beschränken, fehlt mir schon etwas. Ich entdecke bei den verschiedenen Decks auch oft verschiedene Ansätze, z.B. wie kann ich noch mit einer Sache, einer Angelegenheit umgehen. Und ja, mir tun die Bilder auch gut. Sie haben auch bei mir oft etwas von einem "Bestätigungscharakter".

Die Bildersprache des Tarot - ich möchte sie nicht gerne missen, auch wenn ich immer mal ausprobiere, wie sich Dekcs/ Karten ohne "Bilder" anfühlen.

Liebe Grüße
Blaufrau

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Was die Zukunft betrifft,
so ist deine Aufgabe nicht,
sie vorauszusehen,
sondern sie zu ermöglichen.“

(Antoine de Saint-Exupéry)



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Stoffelhase
Mitglied (zeigt Interesse)

Registriert: 23.08.2008
Beiträge: 11
Re: Tarot vs.Bilder neu [Re: Blaufrau]
      #231013 - 05.04.2009 10:14

Guten Morgen,

hier sehe ich, genauso wie drüben im Thread zu den verschiedenen Decks (klick) , eine Zentrierung auf die zugrundeliegende Bedeutung bei Decks ohne Bilder, während die mit Bildern eine Modifizierung des Themas vornehmen und damit eine Deutungsrichtung vorgeben.

Stoffelhase

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Fenja
Mitglied (fleißig dabei)

Registriert: 05.11.2006
Beiträge: 509
Wohnort: nahe Hamburg
Re: Tarot vs.Bilder [Re: Blaufrau]
      #231016 - 05.04.2009 10:30

Hallo BlueSky,

Zitat:

Ich habe den Eindruck,die Bilder/Szene im Rider Waite(vorallem in den kleinen Arkana) nur ein Teil von der eigentlichen Gesamtdeutung darstellen!



Ja, das sehe ich genauso!

Wenn man einzelnen Karten aus verschiedenen Decks vergleicht, sieht man ja, dass die einzelnen Deckentwickler den Schwerpunkt anders setzen.

Z.B. die 7 im Erdelement. Die Karte 7 Münzen sieht Waite als Aufforderung sich zu gedulden bis sich der Erfolg einstellt und für Crowley ist dort jegliche Chance auf Erfolg gestorben. Es ist alles verwelkt und tot auf seiner Karte. Das hängt eben ganz davon ab, wie der Deckentwickler die Auswirkungen der jeweilige Zahl im entsprechenden Element sieht. Ich kenne noch andere Decks, in denen noch ganz andere Interpretationen sind.

Auf den Decks mit unbebilderter kleiner Arkana ist es dem Deuter überlassen, welchen Schwerpunkt er setzt. Entweder hat er sich vorher auf eine Bedeutung festgelegt oder er entscheidet je nach Legung von Fall zu Fall anders.

Ist man nicht festgelegt, ist man viel, viel freier in der Interpretation und die Möglichkeiten vergrößern sich um ein Vielfaches. Das hört sich jetzt zwar verlockend an, birgt aber auch die Gefahr, dass man sich vertut, wenn zu viele Möglichkeiten "offen" sind.

Deshalb ist es mir persönlich lieber, wenn ich ein kleineres Bedeutungsspektrum habe, damit ich konkretere Aussagen erhalte und genau weiß, was mir die Karte jetzt sagen will. Sonst bin ich womöglich unsicher, ob mir z.B. die 7 Münzen sagen will, dass ich noch abwarten soll, bevor sich ein gutes Ergebnis einstellt oder ob mein Vorhaben zum Scheitern verurteilt ist. Ich würde dann zweifeln, ob vielleicht nur meine blühende Phantasie mit mir durchgegangen ist, weil ich zu frei mit den Bedeutungen jongliert habe.

Vor der Legung entscheide ich mich ganz nach Lust und Laune für ein Deck (meistens Crowley, manchmal Waite und am wenigstens mit anderen Decks). Je nachdem auf welches Deck ich mich vorher festgelegt habe, vertraue ich dann auch auf die Aussage der Karten, mit all ihren Schwerpunkten, die ihr Deckentwickler festgelegt hat.

Liebe Grüße und einen schönen Sonntag
Fenja




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'Der Gedanke an die Vergänglichkeit aller irdischen Dinge ist ein Quell unendlichen Leids und ein Quell unendlichen Trosts.'
Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach

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