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Bubblegum1
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Registriert: 05.06.2005
Beiträge: 1282
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Eclipse- Bis(s) zum Abendrot
      #225690 - 08.02.2009 12:14

Hallo liebe Mitfans,

hab überlegt, ob ich dafür einen neuen Thread aufmachen soll und denke es ist einfacher so, da ich etwas bestimmtes aus dem Buch ansprechen und den anderen Thread nicht mit Spoilern zutexten will.

Wir können natürlich bei Bedarf auch noch Threads zu den anderen Büchern eröffnen.



Nun zu dem Buch:
Nachdem ich Eclipse aus gelesen hatte, war ich zunächst enttäuscht. Die Liebe zwischen Edward und Bella hatte zunächst wegen Jacob einen faden Beigeschmack für mich angenommen und erst jetzt, nachdem sich alles etwas gesetzt hat und auch im Hinblick auf Breaking Dawn seh ich das Ganze nun etwas differenzierter.

Die Problematik, die ich ansprechen will ist die Dreiecksgeschichte zwischen Bella, Edward und Jacob.
Ich hab mich zunächst gefragt, warum Bella sich in Jacob verliebt?
Bella ist 18 und unerfahren, die erste Liebe, die sie je erlebte war für sie Edward und dann ist dieser noch nicht einmal ein normaler Mensch. Twilight hat dies ja auf so wunderschöne Weise erzählt.
In New Moon aber verlässt Edward Bella und hinterlässt bei ihr noch den Eindruck, er würde sie nicht mehr lieben.
Wieviel Leid kann ein Mensch ertragen, ohne zugrunde zu gehen? Da war es eigentlich nur natürlich und notwendig, dass sie sich einen Rettungsanker suchte: Jacob.
Schon in Twilight wurde deutlich, dass sie ihn mag, ihn als besten Freund oder Bruder ansieht. Eine einfache, natürliche und menschliche Freundschaftsbeziehung. Wie sie selbst sagt "so natürlich wie atmen".
In New Moon kurz bevor sie Edward rettet, stellt sie sich auch die Frage, ob es nicht möglich wäre mit ihm zusammen zu sein und vergleicht die Situation mit Romeo, Julia und Paris. Jacob würde diese riesige Lücke, die Edward hinterließ zwar nie ausfüllen können, aber Bella hätte etwas, das sie am Leben erhält. Eine normale menschliche Beziehung, ohne Komplikationen (wenn man mal das Werwolf- Prägungsdings zunächst außer Acht lässt).

Soweit hab ich dafür absolut Verständnis gehabt, doch dann war Edward wieder da, wieso hält sie also noch an Jacob fest?
Bella ist ein Mensch, der es nicht ertragen kann, wenn die Menschen, die sie liebt, unglücklich sind. Wie Jacob in Breaking Dawn feststellt: Ziemlich Märtyrerhaft.
Somit gehören zu dem teil, der an Jacob festhält auf jeden Fall Schuldgefühle, ihm nicht das geben zu können, was er will und zum anderen auch das Gefühl, ihm etwas schuldig zu sein, hat er sie doch in New Moon davor bewahrt, völlig zugrunde zu gehen.
Dazu kommt zu der Opferhaltung, auch ein bisschen Egoismus, will sie ihn doch als besten Freund behalten und der Zwiespalt dazwischen ihn nicht verlieren, aber ihn auch nicht verletzen zu wollen. Weiterhin will sie natürlich auch Edward nicht verletzen.
Meyer erklärt es auf ihrer Homepage so, dass die Liebe zu Edward noch mehr Bedeutung bekommt, gerade weil Bella die Wahl hat und sich für Jacob entscheiden könnte. Ich denke, damit hat sie Recht, lässt dabei aber den Punkt außer Acht, dass Bella eigentlich nicht wirklich wählt oder gar eine Wahl hat.

Und damit komme ich zu der Sache, die mich am meisten beschäftigt hat, wird ihre Liebe zu Edward durch die Beziehung zu Jacob wirklich nicht herabgesetzt?
Eine schwierige Sache und ich bin gespannt, was ihr dazu sagt.
Das Schicksal hat Edward und Bella zusammengebracht. Aus diesem Grund kann er ihre Gedanken nicht lesen und ist ihr Blut seine persönliche Lieblingsdroge.
Der Streitpunkt liegt nun in der Frage, ob man sich von seinem Schicksal abwenden kann oder nicht und ich denke Bella hätte es gekonnt. Zumindest zu dem Zeitpunkt als Edward noch verschwunden war. Sie hätte nicht das ultimative Glück gefunden, aber einen Kompromiss. Und dieser Kompromiss ist es, wo die Liebe zwischen Edward und Bella mehr Bedeutung als nur "Schicksal" bekommt.
Sie hätte ohne ihn leben können, doch als er wieder auftauchte wurde klar, dass sie eine erneute Trennung nicht überleben würde, trotz Jacob.
In dem Sinne hatte sie keine Wahl mehr. Nicht nur weil das Schicksal, sie wieder eingeholt hatte, sondern aus Liebe zu Edward. Sie liebt ihn mehr als Jacob und zögert schon in New Moon keine Sekunde, sich selbst in Gefahr zu bringen, um ihn zu retten.

Sie liebt Edward so sehr, dass sie bereit ist alles für ihn aufzugeben, ihr menschliches Leben und aus Edwards Sicht sogar ihre Seele. Und ich denke in dem Sinne ist die Szene in Kapitel 27 (Needs) als sie weinend zusammenbricht zu verstehen. Sie ist ein Mensch und sie darf um das Verlorene trauern, ohne Edward dadurch weniger zu lieben.
Sie ist sich bewusst, dass sie mit ihrer Unsicherheit und Zerissenheit nichts Gutes angerichtet hat, aber am Ende weiß sie, dass sie nur Edward will und braucht und der Verlust von Jacob nur ein kleines Loch im Herzen hinterlässt und nicht diesen Abgrund, den sie durch den Verlust von Edward erfahren hat.

Meyer möchte einfach die menschliche Seite von Bella nicht vernachlässigen. Wäre es nicht merkwürdiger würde sie ohne zu zögern die Unsterblichkeit wählen? Ohne die Konsequenzen oder die Alternativen zu kennen? Deswegen ist Jacob wichtig für die Geschichte (auch wenn er mir in Eclipse manchmal wirklich auf die Nerven gegangen ist), er zeigt Bella das, was sie verlieren wird. Er ermöglicht ihr noch einige menschliche Erfahrungen, wie ein "normaler" Kuss, "normaler" Liebeskummer (durch den die meisten Menschen gehen, ohne zum Zombie zu werden) und wie es ist, eine Familie zu haben, in der es möglich ist auch ihre eigene menschliche Familie mit einzubinden.
Hätte sie diesen "Spiegel" nicht gehabt wäre sie ein unglaubwürdiger Charakter geworden, der sich nicht um andere, sondern nur um die eigenen Bedürfnisse kümmert.

Und wenn man dann Breaking Dawn liest fügt sich das Puzzle auch noch zusammen, insbesondere die Sache, warum sie auch nach der Hochzeit noch Jacob um sich haben will. Die, die es gelesen haben wissen bestimmt was ich meine.

Ja ich denke, jetzt konnte ich etwas Ordnung in meine Gedanken bringen. Bin gespannt, ob ihr dazu auch was sagen möchtet.


Lg
Bubble

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Alter, ich spreche regelmäßig mit toten Menschen, Paranoia ist das letzte was ich gebrauchen kann. (Hurley, Lost)

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Elfarran
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Registriert: 14.04.2006
Beiträge: 329
Re: Eclipse- Bis(s) zum Abendrot neu [Re: Bubblegum1]
      #226463 - 15.02.2009 21:20

Hallo Bubblegum

bitte entschuldige, dass ich solange gebraucht habe, um eine Antwort hinzubekommen. Ich finde dieses Thema wirklich schwer in Worte zu fassen. Ich habe versucht, neben den Antworten auf deine Frage noch eine zusätzliche These ins Spiel zu bringen, mal schaun, was du dazu meinst. (Vorsicht, lang.)

Mit ist bezüglich dieser ganzen Dreiecksgeschichte am Wochenende ein kleines Licht aufgegangen, auch warum sich Bella in wen verliebt hat.
Es ist wie ein Tagbogen und ein Nachtbogen in der Astrologie / im Tarot. Stell dir ein Blatt Papier vor, das in der Mitte mit einem horizontalen Strich geteilt ist. Dort steht Bella. Über ihr befindet sich Edward; er stellt den Tagbogen dar, unter ihr befindet sich Jacob, er stellt den Nachtbogen dar. Bellas Weg ist ein Zickzackweg, von der Mitte ausgehend zu Edward, von Edward direkt zu Jacob, von Jacob direkt zurück zu Edward. Wenn man jetzt weiß, dass der Tagbogen für den Weg der Bewusstwerdung steht und der Nachtbogen für den Weg in die Tiefe und für Sinnsuche, wird auch Bellas schwankender Weg klarer (zumindest für mich).
Zuerst erwacht sie aus ihrem „Dämmerschlaf“ als Heranwachsende, als sie Edward zum ersten Mal sieht. Er ist die erste große Liebe ihres Lebens. Mit ihm fühlt sie sich wie im Himmel und tatsächlich ist er auch kein richtiger Mensch, aus Bellas Sicht ist er ein Engel, ein Gott. Ihre Liebe ist schicksalhaft und wird ihr fast schon aufgezwungen. Sie hat in dem Moment gar keine Chance anders zu wählen. Es ist Bellas „großes Glück“, der Himmel auf Erden – Julia+Romeo.
Als er sie verlässt, stürzt sie ab und fällt und fällt und findet kein Ende – bis sie Jacob trifft. Er bringt sie zurück ins Leben, er ist normal, ein Mensch. Er ist für sie da, ein Freund, ein Helfer, ein Bruder. Ihre Liebe zu Jacob bemerkt Bella anfangs gar nicht, sie braucht drei volle Bücher, um sich dies einzugestehen. Sie kommt auf leisen Sohlen, tastet sich heran, schleicht sich langsam in ihr Herz, das durch Edward verwundet Zeit braucht, um zu heilen. Jacob bringt Sinn in ihr nun durch Edwards Abwesenheit sinnloses Leben, er lässt sie die schönen Seiten eines normalen Lebens sehen. Zwischen den beiden wächst Vertrauen, bis Bella erkennt, dass Jacob ihr zumindest ein „kleines Glück“ schenken kann, auch wenn er das große Glück nicht zurückbringen kann – Julia+Paris.
Als Edward dann „wiederkommt“ bzw. nach der Italien-Reise, macht sich Bella wieder auf in den Tagbogen, zu Edward. Die Nachtbogen-Reise mit Jacob war nötig, damit sie die wahre Bedeutung ihrer Liebe zu Edward erkennt. Ohne Nacht kann es keinen Tag geben, ohne Dunkelheit kein Licht. Sie hat den Sinn ihres Lebens erkannt und weiß, dass sie ihr Glück in Edward findet. Sie reift als Mensch.

Ein bisschen erinnert mich das an Das Rad Des Schicksals. Durch die Liebe zu Edward steigt sie auf, durch den Verlust von ihm fällt sie und wird am Nadir von Jacob aufgefangen. Er bringt sie heil durch den Schmerz, durch die Dunkelheit, bis sie wieder mit Edward aufsteigen kann. Ihre Lektion hat sie gelernt, auch wenn der Preis bitter und hoch war. Doch welcher Preis ist das nicht im Leben?

Doch deine eigentlichen Fragen hab ich damit gar nicht beantwortet, Entschuldigung!

Also warum verliebt sich Bella ist Jacob? Wieso hält sie an ihm fest, nachdem Edward wieder da ist?
In welche Person man sich verliebt, kann man nicht bewusst steuern, man sucht es sich nicht aus. So wenig Einfluss sie bei ihrem sich-in-Edward-verlieben hatte, so wenig Einfluss hat sie bei ihrem sich-in-Jacob-verlieben. Sie sieht lange Zeit in ihm nichts anderes als einen guten Freund, ein Helfer, den sehnlichst gewünschten großen Bruder. Er ist ihr Rettungsanker. Und sie hält an ihm fest, weil sie in ihm ein wirkliches Familienmitglied sieht. Und egal, welche Liebe man sich im Leben aussucht, die Familie bleibt bestehen, die ändert sich nicht. Und mehr empfindet sie lange Zeit auch nicht für ihn, zumindest in ihrem Bewusstsein. Nachdem sie Edward verloren hat, hatte sie nichts mehr, was ihr im Leben blieb, sie hat ihren wertvollsten „Besitz“ verloren. Ist es da verwerflich, wenn sie sich sichern will, was sie nur kann? In dem Fall: Jacob. Sie sichert sich ihn als „Netz und doppelten Boden“. In erster Linie sind das egoistische Gründe – doch jeder Mensch macht eine solche Phase im Leben durch. Ich glaube, die Schuldgefühle dafür, was Jacob alles für sie gemacht hat, kamen ihr erst später ins Bewusstsein. Der Egoismus überwiegt, denn sie weiß, dass ihre „Freundschaft“ Jacob mehr bedeutet als ihr. Sie hält an ihm fest, obwohl sie weiß, dass sie ihm damit wehtut, obwohl sie nie irgendwem wehtun möchte, der ihr am Herzen liegt. Hier unterliegt die Selbstlosigkeit dem Selbsterhaltungstrieb / dem eigenen Willen, wodurch sie auch erwachsener wird, wenn man Selbstlosigkeit darin sieht, dass sich ein Mensch über andere Menschen in seiner Umgebung identifiziert - wie Kinder, die sich über ihre Eltern definieren, bis sie anfangen, sich selbst zu definieren. Jetzt fängt die Rebellion an, das Austesten von Grenzen und die Bevorteilung der eigenen Wünsche über die Wünsche der Anderen hinweg.

Wird Bellas Liebe zu Edward durch ihre Liebe zu Jacob herabgesetzt?
Hmm, das ist eine schwierige Frage. Ähnlich als würde man einen Oboisten fragen, ob seine Liebe zur Oboe und sein Talent sie zu spielen, weniger Wert wäre, wenn er auch Englisch Horn spielen kann und es gerne tut. Oder ein Pianist, der auch gerne Cembalo spielt. Als ob die Liebe einer Mutter weniger Wert wäre, wenn sie statt einem Kind alle fünf ihrer Kinder liebt.
Aus holistischer Sicht denke ich, die Antwort lautet Nein. Sie bestätigt eher Bellas Liebe zu Edward, macht sie reifer und erwachsener. Man kann etwas erst richtig wertschätzen, wenn man Vergleiche ziehen kann oder es verliert.
Aus Edwards Sicht mag das anders aussehen, aber zugleich gibt ihm Bellas Liebe zu Jacob auch die Möglichkeit, als Mensch oder besser als Vampir mit menschlichen Eigenschaften, Sehnsüchten und Gefühlen wahrgenommen zu werden. Er ist nicht das Monster, für das er sich selbst hält. Die Eifersucht, die quälenden Fragen, ob sie ihn wirklich liebt, die Ungewissheit, wenn sie sich ohne sein Wissen in Gefahr begibt – all diese Dinge durchlebt man doch als Mensch, wenn man ernsthaft um einen anderen Menschen besorgt ist!?

Und schließlich, kann man sich von seinem Schicksal abwenden? Hätte Bella sich anders entscheiden können?
Naja, aus literarischer Sicht ist das sehr wahrscheinlich, schließlich weiß ein Autor nie, wohin es ihn verschlägt, wenn er eine Geschichte beginnt. Aber das einmal beiseite gelassen, denke ich, sie hätte sich nur anders entscheiden können, solange Alice nicht aufgetaucht wäre. Mit Alice Ankunft begann die ganze Geschichte zu rutschen, zu Jacobs Ungunsten, denn von dem Moment an wusste Bella, dass sie ohne Edward nicht leben kann und will. Ja, Edward und Bellas Liebe ist schicksalhaft. Edward hat sich mit aller Macht dagegen gesträubt und damit sich selbst und Bella enorme Schmerzen bereitet, ohne dass Bella darum wusste. Er hat sie im Argen gelassen, um ihre Chancen auf ein normales, menschliches Leben zu vergrößern. Ich weiß nicht, ob sich Bella vor Edwards Abschied darüber im Klaren war, wie schicksalhaft ihre Liebe war. Ich denke, sie ahnte es, konnte es aber nicht glauben oder rational fassen, bis sie sich der Sache nicht absolut sicher war. Erst als sie wieder in Edwards Armen liegt, ist sie sich der Sache sicher. Hätte sie sich also abwenden können? Aus meiner Sicht lautet die Antwort Nein. Ich glaube nicht, dass sie das verkraftet hätte. Sie wäre dann ein gebrochener Mensch gewesen.
Vom Schicksal abwenden oder nicht, bleibt die Frage, ob sie sich für Jacob hätte entscheiden können? Ja, solange Edward nicht wieder gekommen wäre, und zwar nie wieder! Solange sie bewusst wusste oder unbewusst ahnte, dass er noch ein Teil dieser Welt war, wäre es für sie schwer geworden, aber mit der Zeit hätte sie sich in einem neuen Leben arrangieren können, wenn sie gar keinen anderen Weg mehr gesehen hätte.

Ich hoffe, ich habe dich mit diesem Monstertext nicht erschlagen

Liebe Grüße, Elfarran

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"Ich höre Stimmen, und du machst dir Sorgen, ein Freak zu sein!"

Twilight, Stephenie Meyer

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Bubblegum1
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Re: Eclipse- Bis(s) zum Abendrot neu [Re: Elfarran]
      #226480 - 16.02.2009 10:57

Liebe Elfarran,

Zitat:



bitte entschuldige, dass ich solange gebraucht habe, um eine Antwort hinzubekommen. Ich finde dieses Thema wirklich schwer in Worte zu fassen. Ich habe versucht, neben den Antworten auf deine Frage noch eine zusätzliche These ins Spiel zu bringen, mal schaun, was du dazu meinst. (Vorsicht, lang.)





Du brauchst Dich doch nicht zu entschuldigen. In erster Linie hatte ich das Thema angefangen, um Ordnung in meine Gedanken zu bringen und das Ganze für mich selbst schlüssig zu erklären.
Ich war dann natürlich neugierig, was Du dazu sagst, deswegen hatte ich gefragt und ich finds toll, dass Du Dir soviele Gedanken und Mühe gemacht hast.

Zitat:


Mit ist bezüglich dieser ganzen Dreiecksgeschichte am Wochenende ein kleines Licht aufgegangen, auch warum sich Bella in wen verliebt hat.
Es ist wie ein Tagbogen und ein Nachtbogen in der Astrologie / im Tarot. Stell dir ein Blatt Papier vor, das in der Mitte mit einem horizontalen Strich geteilt ist. Dort steht Bella. Über ihr befindet sich Edward; er stellt den Tagbogen dar, unter ihr befindet sich Jacob, er stellt den Nachtbogen dar. Bellas Weg ist ein Zickzackweg, von der Mitte ausgehend zu Edward, von Edward direkt zu Jacob, von Jacob direkt zurück zu Edward. Wenn man jetzt weiß, dass der Tagbogen für den Weg der Bewusstwerdung steht und der Nachtbogen für den Weg in die Tiefe und für Sinnsuche, wird auch Bellas schwankender Weg klarer (zumindest für mich).
Zuerst erwacht sie aus ihrem „Dämmerschlaf“ als Heranwachsende, als sie Edward zum ersten Mal sieht. Er ist die erste große Liebe ihres Lebens. Mit ihm fühlt sie sich wie im Himmel und tatsächlich ist er auch kein richtiger Mensch, aus Bellas Sicht ist er ein Engel, ein Gott. Ihre Liebe ist schicksalhaft und wird ihr fast schon aufgezwungen. Sie hat in dem Moment gar keine Chance anders zu wählen. Es ist Bellas „großes Glück“, der Himmel auf Erden – Julia+Romeo.
Als er sie verlässt, stürzt sie ab und fällt und fällt und findet kein Ende – bis sie Jacob trifft. Er bringt sie zurück ins Leben, er ist normal, ein Mensch. Er ist für sie da, ein Freund, ein Helfer, ein Bruder. Ihre Liebe zu Jacob bemerkt Bella anfangs gar nicht, sie braucht drei volle Bücher, um sich dies einzugestehen. Sie kommt auf leisen Sohlen, tastet sich heran, schleicht sich langsam in ihr Herz, das durch Edward verwundet Zeit braucht, um zu heilen. Jacob bringt Sinn in ihr nun durch Edwards Abwesenheit sinnloses Leben, er lässt sie die schönen Seiten eines normalen Lebens sehen. Zwischen den beiden wächst Vertrauen, bis Bella erkennt, dass Jacob ihr zumindest ein „kleines Glück“ schenken kann, auch wenn er das große Glück nicht zurückbringen kann – Julia+Paris.
Als Edward dann „wiederkommt“ bzw. nach der Italien-Reise, macht sich Bella wieder auf in den Tagbogen, zu Edward. Die Nachtbogen-Reise mit Jacob war nötig, damit sie die wahre Bedeutung ihrer Liebe zu Edward erkennt. Ohne Nacht kann es keinen Tag geben, ohne Dunkelheit kein Licht. Sie hat den Sinn ihres Lebens erkannt und weiß, dass sie ihr Glück in Edward findet. Sie reift als Mensch.

Ein bisschen erinnert mich das an Das Rad Des Schicksals. Durch die Liebe zu Edward steigt sie auf, durch den Verlust von ihm fällt sie und wird am Nadir von Jacob aufgefangen. Er bringt sie heil durch den Schmerz, durch die Dunkelheit, bis sie wieder mit Edward aufsteigen kann. Ihre Lektion hat sie gelernt, auch wenn der Preis bitter und hoch war. Doch welcher Preis ist das nicht im Leben?





Tagbogen und Nachtbogen hör ich heute zum ersten mal, aber Du hast es schön erklärt und deshalb verstehe ich auch, was Du meinst.
Generell denke ich sind wir derselben Meinung, auch wenn ich es nicht so schön ausdrücken konnte wie Du.
Bewusstwerdung trifft es sehr gut. Vor Edward gab es für seine keine Verliebtheit (wobei ich das schon recht ungewöhnlich finde), aber gerade das macht Edward für sie wohl zu ihrem persönlichen "Engel". Und umgekehrt ist es für Edward genauso (auch das fand ich ehrlich gesagt merkwürdig für jemanden, der über 100 Jahre alt ist) und gerade diese Situation, dass beide zum allerersten Mal verliebt sind, macht diese Liebe zu etwas ganz Besonderem.
Und ich stimme zu, dass die Vergleiche die Bella durch die Erfahrung mit Jacob nun ziehen kann, die Liebe zu Edward vertiefen. Und es ist richtig, dass man etwas noch mehr zu schätzen weiß, wenn es einmal verloren hat.
Bella stellt sich ja selbst die Frage: "I wondered if I would have wavered, if I hadn't lost Edward once. If I didn't know what it was like to live without him." (Eclipse, S. 599)
Mal abgesehen davon, dass sie den Nachtbogen dann erst gar nicht so erfahren hätte, also die Freundschaft zu Jacob gar nicht vertieft hätte, ist die Frage berechtigt und deshalb war der Verlust Edwards für die weitere Vertiefung der Liebe zentral.

Zitat:


Also warum verliebt sich Bella ist Jacob? Wieso hält sie an ihm fest, nachdem Edward wieder da ist?
In welche Person man sich verliebt, kann man nicht bewusst steuern, man sucht es sich nicht aus. So wenig Einfluss sie bei ihrem sich-in-Edward-verlieben hatte, so wenig Einfluss hat sie bei ihrem sich-in-Jacob-verlieben. Sie sieht lange Zeit in ihm nichts anderes als einen guten Freund, ein Helfer, den sehnlichst gewünschten großen Bruder. Er ist ihr Rettungsanker. Und sie hält an ihm fest, weil sie in ihm ein wirkliches Familienmitglied sieht. Und egal, welche Liebe man sich im Leben aussucht, die Familie bleibt bestehen, die ändert sich nicht. Und mehr empfindet sie lange Zeit auch nicht für ihn, zumindest in ihrem Bewusstsein. Nachdem sie Edward verloren hat, hatte sie nichts mehr, was ihr im Leben blieb, sie hat ihren wertvollsten „Besitz“ verloren. Ist es da verwerflich, wenn sie sich sichern will, was sie nur kann? In dem Fall: Jacob. Sie sichert sich ihn als „Netz und doppelten Boden“. In erster Linie sind das egoistische Gründe – doch jeder Mensch macht eine solche Phase im Leben durch. Ich glaube, die Schuldgefühle dafür, was Jacob alles für sie gemacht hat, kamen ihr erst später ins Bewusstsein. Der Egoismus überwiegt, denn sie weiß, dass ihre „Freundschaft“ Jacob mehr bedeutet als ihr. Sie hält an ihm fest, obwohl sie weiß, dass sie ihm damit wehtut, obwohl sie nie irgendwem wehtun möchte, der ihr am Herzen liegt. Hier unterliegt die Selbstlosigkeit dem Selbsterhaltungstrieb / dem eigenen Willen, wodurch sie auch erwachsener wird, wenn man Selbstlosigkeit darin sieht, dass sich ein Mensch über andere Menschen in seiner Umgebung identifiziert - wie Kinder, die sich über ihre Eltern definieren, bis sie anfangen, sich selbst zu definieren. Jetzt fängt die Rebellion an, das Austesten von Grenzen und die Bevorteilung der eigenen Wünsche über die Wünsche der Anderen hinweg.




Das hast Du schön erklärt.
Rebellion ist bei Bella ein wichtiger Punkt. In New Moon finf es ja bereits an mit ihren "Extremsportarten" und in Eclipse rebelliert sie tatsächlich gegen Edward. Verständlicherweise, niemand wird gern "eingesperrt" (auch wenn Edward das recht charmant macht). Er erkennt aber auch recht bald, dass er so nicht vorgehen kann, man kann einen Menschen nicht halten wenn man ihm die Freiheit nimmt.
Und Egoismus ist genauso menschlich. Bellas innerer Kampf wird ja immer wieder angesprochen. Es ist aber nicht nur Egoismus sondern auch ihre Sturheit. Sie will unbedingt beides, die Liebe zu Edward und die Freundschaft zu Jacob, unter einen Hut bringen und erkennt erst am Ende, dass sie daran gescheitert ist. Man kann eben nicht alles haben und sich selbst in zwei Teile schneiden geht auch nicht.
Ich glaub im Nachhinein tut mir Jacob in den beiden mittleren Büchern doch sehr leid, denn eigentlich hat niemand es verdient so hin-und hergeschoben zu werden und deshalb bin ich auch froh, dass er am Ende auch seinen Platz gefunden hat.


Zitat:


Wird Bellas Liebe zu Edward durch ihre Liebe zu Jacob herabgesetzt?
Hmm, das ist eine schwierige Frage. Ähnlich als würde man einen Oboisten fragen, ob seine Liebe zur Oboe und sein Talent sie zu spielen, weniger Wert wäre, wenn er auch Englisch Horn spielen kann und es gerne tut. Oder ein Pianist, der auch gerne Cembalo spielt. Als ob die Liebe einer Mutter weniger Wert wäre, wenn sie statt einem Kind alle fünf ihrer Kinder liebt.
Aus holistischer Sicht denke ich, die Antwort lautet Nein. Sie bestätigt eher Bellas Liebe zu Edward, macht sie reifer und erwachsener. Man kann etwas erst richtig wertschätzen, wenn man Vergleiche ziehen kann oder es verliert.
Aus Edwards Sicht mag das anders aussehen, aber zugleich gibt ihm Bellas Liebe zu Jacob auch die Möglichkeit, als Mensch oder besser als Vampir mit menschlichen Eigenschaften, Sehnsüchten und Gefühlen wahrgenommen zu werden. Er ist nicht das Monster, für das er sich selbst hält. Die Eifersucht, die quälenden Fragen, ob sie ihn wirklich liebt, die Ungewissheit, wenn sie sich ohne sein Wissen in Gefahr begibt – all diese Dinge durchlebt man doch als Mensch, wenn man ernsthaft um einen anderen Menschen besorgt ist!?




Mit Abstand zu den Bücher konnte ich ja auch die gleiche Antwort geben: Nein, sie wird nicht herabgesetzt. Aber der erste Eindruck war bei mir eben dieser negative Beigeschmack. Mittlerweile denke ich, dass der hoffnungslos romantische Teil von mir einfach nicht wollte, dass sich da etwas zwischendrängt, schon gar nicht so ein nerviger Teenie-Werwolf, aber wie oben bereits gesagt, kann ich diese Entwicklung nun auch voll und ganz nachvollziehen.
Und dass das Ganze auch Edward "menschlicher" werden lässt, habe ich noch gar nicht bedacht. Aber Du hast Recht, Edward verändert sich genauso wie Bella. ...mhm... theoretisch könnte man aber nun auch in Frage stellen wie Vampire es schaffen, nur eine Person bis in die Ewigkeit zu lieben, wenn sie sich doch auch verändern können. Zwar nicht so schnell wie Menschen, sie sind natürlich beständiger, aber könen Vampire mit nur einer Person tausende von Jahren glücklich sein, ohne sich jemals zu langweilen?
Der romantische Teil in mir sagt natürlich ja...;)

Zitat:


Und schließlich, kann man sich von seinem Schicksal abwenden? Hätte Bella sich anders entscheiden können?
Naja, aus literarischer Sicht ist das sehr wahrscheinlich, schließlich weiß ein Autor nie, wohin es ihn verschlägt, wenn er eine Geschichte beginnt. Aber das einmal beiseite gelassen, denke ich, sie hätte sich nur anders entscheiden können, solange Alice nicht aufgetaucht wäre. Mit Alice Ankunft begann die ganze Geschichte zu rutschen, zu Jacobs Ungunsten, denn von dem Moment an wusste Bella, dass sie ohne Edward nicht leben kann und will. Ja, Edward und Bellas Liebe ist schicksalhaft. Edward hat sich mit aller Macht dagegen gesträubt und damit sich selbst und Bella enorme Schmerzen bereitet, ohne dass Bella darum wusste. Er hat sie im Argen gelassen, um ihre Chancen auf ein normales, menschliches Leben zu vergrößern. Ich weiß nicht, ob sich Bella vor Edwards Abschied darüber im Klaren war, wie schicksalhaft ihre Liebe war. Ich denke, sie ahnte es, konnte es aber nicht glauben oder rational fassen, bis sie sich der Sache nicht absolut sicher war. Erst als sie wieder in Edwards Armen liegt, ist sie sich der Sache sicher. Hätte sie sich also abwenden können? Aus meiner Sicht lautet die Antwort Nein. Ich glaube nicht, dass sie das verkraftet hätte. Sie wäre dann ein gebrochener Mensch gewesen.
Vom Schicksal abwenden oder nicht, bleibt die Frage, ob sie sich für Jacob hätte entscheiden können? Ja, solange Edward nicht wieder gekommen wäre, und zwar nie wieder! Solange sie bewusst wusste oder unbewusst ahnte, dass er noch ein Teil dieser Welt war, wäre es für sie schwer geworden, aber mit der Zeit hätte sie sich in einem neuen Leben arrangieren können, wenn sie gar keinen anderen Weg mehr gesehen hätte.

Ich hoffe, ich habe dich mit diesem Monstertext nicht erschlagen






So also erstmal erschlagen hast Du mich mit Deinem Text nicht, ich hatte ja auch recht viel geschrieben. Kürzer kann man sich da auch nicht fassen.
Ok, Du ssgst bis zu Alice Ankunft hätte Bella es gekonnt. Da bin ich mir nicht sicher....wenn Alice wirklich einfach wieder verschwunden wäre, hätte es natürlich alte Wunde wieder neu aufgerissen und es hätte Fragen hinterlassen. Alice machte ja hin und wieder so Andeutungen bezüglich Edward. Es wäre auf jeden Fall für Bella schwieriger gewesen wieder an das mögliche Leben mit Jaco anzuknüpfen. Aber ich finde die Möglichkeit besteht schon, dass sie nach einiger Zeit zu ihrer Julia+ Paris Version zurückgekehrt wäre. Denn die für sie zu diesem Zeitpunkt bestehende Gewissheit, dass Edward sie nicht mehr liebt wäre wohl geblieben (vielleicht mit kleinen Zweifeln), und vielleicht wäre diese Gewissheit genug gewesen, Alice nicht hinterherzureisen.... Tja man weiß es nicht, aber wie Bella schon feststellte, Romeo+Julia wären nie so berühmt geworden, wenn Romeo sie verlassen und Paris der Lückenfüller geworden wäre.
Ich glaube die Rettungsaktion ist auch der Punkt wo Bellas Selbstlosigkeit wiedereinsetzt. Sie ist bereit Edward zu retten, obwohl sie glaubt, er wolle sie nicht mehr. Sie versucht es zu ertragen bis zu dem Punkt, an dem Edward sie ja endlich wachrüttelt.

Irgendwie faszinierend, ich hab das Buch nie für ein literarisches Meisterwerk gehalten und doch hat es mich mehr zum Denken angeregt als so mancher Klassiker.


Aber noch mal eine Frage am Rande, hat Dich der Kuss zwischen Bella und Jacob beim ersten Lesen nicht aufgeregt? (Also nach der Schlafsackszene). Ich musste erstmal tief durchatmen, um nicht ins Buch zu beißen.
Erst als ich die Szene nochmal gelesen habe, ist mir bewusst geworden, dass Bella ja schon da bereits gedacht hat, dass sie Jacob das Herz brechen muss.

Mhm...mir sind noch ein paar andere Fragen eingefallen, die schreib ich aber mal in den anderen Thread, da sie eher allgemeiner sind.


Lg
Bubble


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Elfarran
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Re: Eclipse- Bis(s) zum Abendrot neu [Re: Bubblegum1]
      #226843 - 20.02.2009 02:48

Hallo Bubblegum

Zitat:

Bewusstwerdung trifft es sehr gut. Vor Edward gab es für seine keine Verliebtheit (wobei ich das schon recht ungewöhnlich finde), aber gerade das macht Edward für sie wohl zu ihrem persönlichen "Engel". Und umgekehrt ist es für Edward genauso (auch das fand ich ehrlich gesagt merkwürdig für jemanden, der über 100 Jahre alt ist) und gerade diese Situation, dass beide zum allerersten Mal verliebt sind, macht diese Liebe zu etwas ganz Besonderem.



Dass Edward vorher nicht verliebt war, kann ich selbst nicht so recht glauben. Ich denke, da spielt einfach eine riesige Portion Romantik und "die große Liebe des Lebens treffen" hinein. Logisch aufgebaut ist es trotzdem, wenn man bedenkt, wie wenig sich Vampirseelen wie auch Vampirkörper mit den Jahren verändern. Er ist ein wenig wie eine lebende Statue, die genau dann anfängt zu leben, zu atmen, als ihn die lange verschütteten menschlichen Gefühle einholen und seine harte Schale aufbrechen.
Ich stimme dir zu, die erste Liebe ist immer die wichtigste, die prägendste. Deswegen hat Jacob wohl solche Probleme.

Zitat:

Und ich stimme zu, dass die Vergleiche die Bella durch die Erfahrung mit Jacob nun ziehen kann, die Liebe zu Edward vertiefen. Und es ist richtig, dass man etwas noch mehr zu schätzen weiß, wenn es einmal verloren hat.
Bella stellt sich ja selbst die Frage: "I wondered if I would have wavered, if I hadn't lost Edward once. If I didn't know what it was like to live without him." (Eclipse, S. 599) Mal abgesehen davon, dass sie den Nachtbogen dann erst gar nicht so erfahren hätte, also die Freundschaft zu Jacob gar nicht vertieft hätte, ist die Frage berechtigt und deshalb war der Verlust Edwards für die weitere Vertiefung der Liebe zentral.





Zitat:

Das hast Du schön erklärt.
Rebellion ist bei Bella ein wichtiger Punkt. In New Moon finf es ja bereits an mit ihren "Extremsportarten" und in Eclipse rebelliert sie tatsächlich gegen Edward. Verständlicherweise, niemand wird gern "eingesperrt" (auch wenn Edward das recht charmant macht). Er erkennt aber auch recht bald, dass er so nicht vorgehen kann, man kann einen Menschen nicht halten wenn man ihm die Freiheit nimmt.
Und Egoismus ist genauso menschlich. Bellas innerer Kampf wird ja immer wieder angesprochen. Es ist aber nicht nur Egoismus sondern auch ihre Sturheit. Sie will unbedingt beides, die Liebe zu Edward und die Freundschaft zu Jacob, unter einen Hut bringen und erkennt erst am Ende, dass sie daran gescheitert ist. Man kann eben nicht alles haben und sich selbst in zwei Teile schneiden geht auch nicht.



Ich glaube, dass diese Dinge auch einen Teil des Erfolgs der Twilight Saga ausmachen. Als Heranwachsender, dessen Generation ja die Zielguppe war, kann man sich aufgrund der Rebellion, des Egoismus, des Grenzenaustestens, sehr gut mit Bella identifizieren, mal abgesehen von den "Wundern der ersten Liebe". Edward nimmt in der Art, wie er Bella bevormundet, fast schon eine Elternrolle ein.

Zitat:

Ich glaub im Nachhinein tut mir Jacob in den beiden mittleren Büchern doch sehr leid, denn eigentlich hat niemand es verdient so hin-und hergeschoben zu werden und deshalb bin ich auch froh, dass er am Ende auch seinen Platz gefunden hat.



Angeregt durch eine Fanfiction stellt sich mir natürlich die Frage, wie sehr sich Renesmee in ihr Schicksal mir Jacob fügen wird. Mit Bella als Mutter wird sie defintiv sturköpfig sein und sie hat ja immer noch ihren eigenen, freien Willen. Ich denke, die Tatsache, dass sowohl Renesmee als auch Jacob Halbwesen sind, verbindet sie ungemein. Niemand wird den anderen je so verstehen wie die beiden. Aber wird sie seinem Charme nachgeben? Wird sie ihn wirklich lieben können, bei einem solch unabhängigen Elternhaus? Was, wenn Renesmee genauso aufbegehrt wie ihre Mutter?

Zitat:

Mit Abstand zu den Bücher konnte ich ja auch die gleiche Antwort geben: Nein, sie wird nicht herabgesetzt. Aber der erste Eindruck war bei mir eben dieser negative Beigeschmack. Mittlerweile denke ich, dass der hoffnungslos romantische Teil von mir einfach nicht wollte, dass sich da etwas zwischendrängt, schon gar nicht so ein nerviger Teenie-Werwolf, aber wie oben bereits gesagt, kann ich diese Entwicklung nun auch voll und ganz nachvollziehen.





Zitat:

Und dass das Ganze auch Edward "menschlicher" werden lässt, habe ich noch gar nicht bedacht. Aber Du hast Recht, Edward verändert sich genauso wie Bella. ...mhm... theoretisch könnte man aber nun auch in Frage stellen wie Vampire es schaffen, nur eine Person bis in die Ewigkeit zu lieben, wenn sie sich doch auch verändern können. Zwar nicht so schnell wie Menschen, sie sind natürlich beständiger, aber könen Vampire mit nur einer Person tausende von Jahren glücklich sein, ohne sich jemals zu langweilen?
Der romantische Teil in mir sagt natürlich ja...;)



Mein romantischer Teil schreit da auch ja!!!!! Aber du hast recht, tausend Jahre sind eine verdammt lange Zeit. Ich glaube, diese Vampire gehen einfach keine Halbwahrheiten ein - entweder ganz oder gar nicht. In dem Sinne sind sie von Natur aus so ziemlich genauso starrköpfig wie Bella.

Zitat:

Ok, Du ssgst bis zu Alice Ankunft hätte Bella es gekonnt. Da bin ich mir nicht sicher....wenn Alice wirklich einfach wieder verschwunden wäre, hätte es natürlich alte Wunde wieder neu aufgerissen und es hätte Fragen hinterlassen.



OK, ich präzisiere: BEVOR ALice aufgetaucht ist, hätte sie den Weg weitergehen können. In dem Augenblick, in dem sie Carlisles Mercedes vor ihrem Haus stehen sieht, weiß sie ja, dass es die Cullens wirklich gibt, es besteht kein Zweifel mehr.
Hätte Alice einfach nur nachgesehen, ob Bella noch am Leben ist und wäre dann wieder verschwunden, hätte es Bella vermutlich erneut wieder in die Tiefe gerissen. Wie lange hätte sie wohl diesmal gebraucht, um zur Julia+Paris-Version zurückzukehren? Immerhin hat sie Jacob ziemlich verletzt.
Stimmt, nur ein Romeo und eine Julia haben Romeo+Julia so berühmt gemacht.

Zitat:

Ich glaube die Rettungsaktion ist auch der Punkt wo Bellas Selbstlosigkeit wiedereinsetzt. Sie ist bereit Edward zu retten, obwohl sie glaubt, er wolle sie nicht mehr. Sie versucht es zu ertragen bis zu dem Punkt, an dem Edward sie ja endlich wachrüttelt.



Ja!

Mir gehts genauso. Mal davon abgesehen, dass ich von der gesamten Geschichte besessen bin, ist es erstaunlich, wie faszinierend diese harmlos erscheinende erste Liebe ist und wie sehr mit die Emotionen und die dahinter stehenden Beweggründe berührt haben.

Zitat:

Aber noch mal eine Frage am Rande, hat Dich der Kuss zwischen Bella und Jacob beim ersten Lesen nicht aufgeregt? (Also nach der Schlafsackszene). Ich musste erstmal tief durchatmen, um nicht ins Buch zu beißen.
Erst als ich die Szene nochmal gelesen habe, ist mir bewusst geworden, dass Bella ja schon da bereits gedacht hat, dass sie Jacob das Herz brechen muss.



Arrrrrrg, ich hätte an die Wand springen können. Ich dachte nur, warum tut sie das jetzt? Sieht sie nicht, wieviel Leid sie Edward und Jacob schon angetan hat? Kann sie wirklich so ein Miststück sein, dass sie nur auf ihr eigenes Seelenheil bedacht ist? In dem Moment hatte sie für mich so wenig mit der Bella zu tun, wie sie in Twilight beschrieben wird. Und als sie dann noch auf den Kuss eingegangen ist!


Liebe Grüße, Elfarran

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Re: Eclipse- Bis(s) zum Abendrot neu [Re: Elfarran]
      #226946 - 21.02.2009 14:34

Huhu Elfarran,

Zitat:




Dass Edward vorher nicht verliebt war, kann ich selbst nicht so recht glauben. Ich denke, da spielt einfach eine riesige Portion Romantik und "die große Liebe des Lebens treffen" hinein. Logisch aufgebaut ist es trotzdem, wenn man bedenkt, wie wenig sich Vampirseelen wie auch Vampirkörper mit den Jahren verändern. Er ist ein wenig wie eine lebende Statue, die genau dann anfängt zu leben, zu atmen, als ihn die lange verschütteten menschlichen Gefühle einholen und seine harte Schale aufbrechen.
Ich stimme dir zu, die erste Liebe ist immer die wichtigste, die prägendste. Deswegen hat Jacob wohl solche Probleme.




Meyer will vielleicht auch die Beständigkeit der Vampire herausstellen, im Gegensatz zu den so unbeständigen Menschlein. Haben sie einmal ihren Partner gefunden halten sie daran fest und das für immer. Was aber ist, wenn dieser Partner getötet wird? z.B. von den Volturi. Wie läuft es dann für sie weiter, handeln dann alle so wie Edward und wollen sich auch töten lassen? Oder gibt es vielleicht einen weiteren Partner für sie?


Zitat:


Ich glaube, dass diese Dinge auch einen Teil des Erfolgs der Twilight Saga ausmachen. Als Heranwachsender, dessen Generation ja die Zielguppe war, kann man sich aufgrund der Rebellion, des Egoismus, des Grenzenaustestens, sehr gut mit Bella identifizieren, mal abgesehen von den "Wundern der ersten Liebe". Edward nimmt in der Art, wie er Bella bevormundet, fast schon eine Elternrolle ein.




Ja die Zielgruppe wird gut getroffen, aber nicht nur Teenies lesen die Bücher, auch Erwachsene lassen sich davon gefangen nehmen. Ich frag mich ja selbst schon die Ganze Zeit, warum ich selbst da so eintauchen kann.


Zitat:


Angeregt durch eine Fanfiction stellt sich mir natürlich die Frage, wie sehr sich Renesmee in ihr Schicksal mir Jacob fügen wird. Mit Bella als Mutter wird sie defintiv sturköpfig sein und sie hat ja immer noch ihren eigenen, freien Willen. Ich denke, die Tatsache, dass sowohl Renesmee als auch Jacob Halbwesen sind, verbindet sie ungemein. Niemand wird den anderen je so verstehen wie die beiden. Aber wird sie seinem Charme nachgeben? Wird sie ihn wirklich lieben können, bei einem solch unabhängigen Elternhaus? Was, wenn Renesmee genauso aufbegehrt wie ihre Mutter?





Sagen wir mal so, aus literaischer Sich und sollte man da ein weiteres Buch draus machen wollen, müssen Konflikte mit eingebunden werden, alles andere wäre auf Dauer langweilig zu lesen. Kann ja nicht alles immer "lovey-dovey" sein.
Auch wenn es in der einen Fanfiction der Fall ist, bin mir nicht sicher, ob es die beste Lösung wäre Renesmee das Gleiche durchmachen zu lassen wie Bella. Andererseits ist natürlich die Frage, ob man sich überhaupt gegen das "Prägen" wehren kann. Es wurde ja immer nur aus Sicht der Wölfe geschildert und die "Prägungsopfer" schienen ja mit allem einverstanden zu sein..


Zitat:


OK, ich präzisiere: BEVOR ALice aufgetaucht ist, hätte sie den Weg weitergehen können. In dem Augenblick, in dem sie Carlisles Mercedes vor ihrem Haus stehen sieht, weiß sie ja, dass es die Cullens wirklich gibt, es besteht kein Zweifel mehr.
Hätte Alice einfach nur nachgesehen, ob Bella noch am Leben ist und wäre dann wieder verschwunden, hätte es Bella vermutlich erneut wieder in die Tiefe gerissen. Wie lange hätte sie wohl diesmal gebraucht, um zur Julia+Paris-Version zurückzukehren? Immerhin hat sie Jacob ziemlich verletzt.
Stimmt, nur ein Romeo und eine Julia haben Romeo+Julia so berühmt gemacht.




Ja das klingt einleuchtend, es wäre wirklich schwer gewesen, einen weiteren Abschied zu verkraften und wieder an Jacob anzuknüpfen.


Zitat:


Arrrrrrg, ich hätte an die Wand springen können. Ich dachte nur, warum tut sie das jetzt? Sieht sie nicht, wieviel Leid sie Edward und Jacob schon angetan hat? Kann sie wirklich so ein Miststück sein, dass sie nur auf ihr eigenes Seelenheil bedacht ist? In dem Moment hatte sie für mich so wenig mit der Bella zu tun, wie sie in Twilight beschrieben wird. Und als sie dann noch auf den Kuss eingegangen ist!





Ok, dann hab ich das nicht allein als so verstörend empfunden.
Der erste Kuss, als sie ihm eine verpasst hat, hat mir da wesentlich mehr zugesagt.


Lg
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Elfarran
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Re: Eclipse- Bis(s) zum Abendrot neu [Re: Bubblegum1]
      #226982 - 22.02.2009 14:24

Hallo Bubblegum

Zitat:

Meyer will vielleicht auch die Beständigkeit der Vampire herausstellen, im Gegensatz zu den so unbeständigen Menschlein. Haben sie einmal ihren Partner gefunden halten sie daran fest und das für immer. Was aber ist, wenn dieser Partner getötet wird? z.B. von den Volturi. Wie läuft es dann für sie weiter, handeln dann alle so wie Edward und wollen sich auch töten lassen? Oder gibt es vielleicht einen weiteren Partner für sie?




Ja, die Beständigkeit könnte auch ein Grund dafür sein. Der Verdacht liegt m.M. sogar ziemlich nahe.
Ich glaube, nicht alle Vampire sind so selbstmordgefährdet wie Edward. In Volterra wird er ja als ein echtes Unikum angesehen, als er den Drei Alten seine Bitte vorträgt, a là "Huch, das ist ja noch NIE vorgekommen!" Jasper beschreibt das in Eclipse sehr treffend, als er von den Vampirkriegen erzählt. Dort sind epische Schlachten ausgetragen worden, die höchstwahrscheinlich damit begonnen haben, dass ein Vampir den Gefährten eines anderen Vampirs getötet hat und der Hinterbliebene dann einen anderen Vampir, der wieder der Gefährte eines Vampirs war und so weiter und so fort. Und er sagt auch, dass einzig der Verlust des Gefährten nicht leicht verziehen wird von Vampiren. (Ich hoffe, dass das wirklich Jasper erzählt hat, ich finde gerade nicht die passende Stelle im Buch.) Ein Teufelskreis.

Allerdings hab ich hier eine Fanfiction für dich, die ganz am Ende dieses Thema aufgreift.
Link

Zitat:

Ja die Zielgruppe wird gut getroffen, aber nicht nur Teenies lesen die Bücher, auch Erwachsene lassen sich davon gefangen nehmen. Ich frag mich ja selbst schon die Ganze Zeit, warum ich selbst da so eintauchen kann.




Diese Frage stelle ich mir auch schon die ganze Zeit. Meine Umgebung kann gar nicht fassen, dass ich immer noch an der Geschichte klebe, "es ist doch nur ein Buch."

Zitat:

Sagen wir mal so, aus literaischer Sicht und sollte man da ein weiteres Buch draus machen wollen, müssen Konflikte mit eingebunden werden, alles andere wäre auf Dauer langweilig zu lesen. Kann ja nicht alles immer "lovey-dovey" sein.
Auch wenn es in der einen Fanfiction der Fall ist, bin mir nicht sicher, ob es die beste Lösung wäre Renesmee das Gleiche durchmachen zu lassen wie Bella. Andererseits ist natürlich die Frage, ob man sich überhaupt gegen das "Prägen" wehren kann. Es wurde ja immer nur aus Sicht der Wölfe geschildert und die "Prägungsopfer" schienen ja mit allem einverstanden zu sein..




Alles "lovey-dovey" wäre wirklich zu einfach, dabei würde kein gutes Buch herauskommen.
Aber die anderen "Prägungsopfer" sind ja alle Menschen, die nur eine begrenzte Lebensspanne haben, nicht so Renesmee. Wenn man weiß, dass man eh "nur" ca. 80 Jahre lebt, versucht man natürlich das Beste herauszuholen. Und was kann es Besseres geben, als einen Geliebten/Verlobten/Ehemann, der alles für einen macht? Der einem die Welt zu Füßen legt? Renesmee könnte das genauso sehen, aber dann wäre es ja nicht mehr spannend für die Geschichte. Zudem spielt Zeit für sie keine Rolle.

Was denkst du eigentlich, kann Jacob auch "ewig" leben? In New Moon wird es ja so beschrieben, dass Werwölfe so lange nicht altern, wie sie sich regelmäßig verwandeln. Meinst du, das kann er ewig machen? Oder ist sein Körper irgendwann so hinüber vom ständigen Formwandeln, dass es dann aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr geht? Dann müsste er ja damit aufhören und würde wieder beginnen zu altern.


Zitat:

Der erste Kuss, als sie ihm eine verpasst hat, hat mir da wesentlich mehr zugesagt.




Den fand ich auch klasse. Charlies Kommentar war auch sehr brillant. (Oje, heute ist nicht mein Tag, um Zitate zu finden. Du weißt hoffentlich,w elchen Kommentar ich meine.)

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Re: Eclipse- Bis(s) zum Abendrot neu [Re: Elfarran]
      #227173 - 24.02.2009 18:24

Huhu Elfarran,

Zitat:


Ja, die Beständigkeit könnte auch ein Grund dafür sein. Der Verdacht liegt m.M. sogar ziemlich nahe.
Ich glaube, nicht alle Vampire sind so selbstmordgefährdet wie Edward. In Volterra wird er ja als ein echtes Unikum angesehen, als er den Drei Alten seine Bitte vorträgt, a là "Huch, das ist ja noch NIE vorgekommen!" Jasper beschreibt das in Eclipse sehr treffend, als er von den Vampirkriegen erzählt. Dort sind epische Schlachten ausgetragen worden, die höchstwahrscheinlich damit begonnen haben, dass ein Vampir den Gefährten eines anderen Vampirs getötet hat und der Hinterbliebene dann einen anderen Vampir, der wieder der Gefährte eines Vampirs war und so weiter und so fort. Und er sagt auch, dass einzig der Verlust des Gefährten nicht leicht verziehen wird von Vampiren. (Ich hoffe, dass das wirklich Jasper erzählt hat, ich finde gerade nicht die passende Stelle im Buch.) Ein Teufelskreis.




Ja stimmt, Rache ist dann wohl vorherrschend wenn ein Partner getötet wird. Aber wenn der Rachedurst gestillt ist, können sich Vampire dann einen neuen Gefährten suchen oder leiden sie denn Rest ihrer Existenz vor sich hin?



Zitat:


Diese Frage stelle ich mir auch schon die ganze Zeit. Meine Umgebung kann gar nicht fassen, dass ich immer noch an der Geschichte klebe, "es ist doch nur ein Buch."




Bei mir gehts ja einigermaßen wieder, und wenn ich dann die beiden restlichen Bände noch auf deutsch gelesen hab wirds noch weiter abflauen. Ich kenn mich ja, nach einiger Zeit finde ich dann aber bestimmt was anderes, auf das ich mich stürzen kann. Aber eine Zeit lang beib ich Forks noch erhalten.

Zitat:


Alles "lovey-dovey" wäre wirklich zu einfach, dabei würde kein gutes Buch herauskommen.
Aber die anderen "Prägungsopfer" sind ja alle Menschen, die nur eine begrenzte Lebensspanne haben, nicht so Renesmee. Wenn man weiß, dass man eh "nur" ca. 80 Jahre lebt, versucht man natürlich das Beste herauszuholen. Und was kann es Besseres geben, als einen Geliebten/Verlobten/Ehemann, der alles für einen macht? Der einem die Welt zu Füßen legt? Renesmee könnte das genauso sehen, aber dann wäre es ja nicht mehr spannend für die Geschichte. Zudem spielt Zeit für sie keine Rolle.




Über die begrenzte Lebensspanne hab ich gar nicht so recht nachgedacht. Aber da hast Du sicherlich Recht. Wenn man sterblich ist, macht man das Beste daraus. Es gibt aber auch Fanfics in denen Renesmee Jacob genauso sieht, als perfekten Mann. Ich schätze in dem Fall müssen dann halt andere Konflikte eingebunden werden, um das Ganze noch spannend und interessant zu halten.

Zitat:


Was denkst du eigentlich, kann Jacob auch "ewig" leben? In New Moon wird es ja so beschrieben, dass Werwölfe so lange nicht altern, wie sie sich regelmäßig verwandeln. Meinst du, das kann er ewig machen? Oder ist sein Körper irgendwann so hinüber vom ständigen Formwandeln, dass es dann aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr geht? Dann müsste er ja damit aufhören und würde wieder beginnen zu altern.





Interessante Frage. Also ich hab das auch so verstanden, dass sich die Quileute so lange verwandeln müssen wie Vampire in der Nähe sind. Für Jacob müsste das logischerweise bedeuten, dass er die Verwandlung nicht stoppen kann, da zum einen Renesmee zur Hälfte Vampir ist und die beiden sich ja höchstwahrscheinlich die meiste Zeit in der Nähe der Cullens aufhalten werden. Die Familienbande scheinen ja bei Vampiren ähnlich stark wie eine Partnerbindung zu sein.
Ansonsten könnte ich mir vorstellen, dass er sich freiwillig dauernd verwandelt, um jung zu bleiben. Ich glaube aber nicht, dass es seinen Körper auslaugt, er wurde ja dafür geboren.

Mich würde ja mal interessieren, ob die beiden Kinder haben könnten und was dann dabei rauskommt.


Charlies Kommentare fand ich sowiseo immer sehr lustig. Das hat mir im Film auch gut gefallen. Die Szene als er sein Gewehr reinigt und Edward kennenlernt und als er Bella dauernd fragt, ob sie auch ihr Pfefferspray dabei hat. Super witzig gemacht.


Lg
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Elfarran
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Re: Eclipse- Bis(s) zum Abendrot neu [Re: Bubblegum1]
      #227204 - 24.02.2009 21:47

Hallöle Bubblegum,

ja, also wenn die Rache irgendwann mal um ist, was sowieso länger dauern dürfte als bei Menschen, dann kann ich mir schon vorstellen, dass sie einen anderen Gefährten finden können, sofern sie daran interessiert sind bzw. das Schicksal es gut mit ihnen meint.


Zitat:

Interessante Frage. Also ich hab das auch so verstanden, dass sich die Quileute so lange verwandeln müssen wie Vampire in der Nähe sind. Für Jacob müsste das logischerweise bedeuten, dass er die Verwandlung nicht stoppen kann, da zum einen Renesmee zur Hälfte Vampir ist und die beiden sich ja höchstwahrscheinlich die meiste Zeit in der Nähe der Cullens aufhalten werden. Die Familienbande scheinen ja bei Vampiren ähnlich stark wie eine Partnerbindung zu sein.
Ansonsten könnte ich mir vorstellen, dass er sich freiwillig dauernd verwandelt, um jung zu bleiben. Ich glaube aber nicht, dass es seinen Körper auslaugt, er wurde ja dafür geboren.




OK, ich sehe ich hab wieder mal ein Gedächtnis wie ein Sieb. Ich hab vergessen, dass die Werwölfe solange existieren, wie Vampire in ihrer Nähe sind. Jupp, das heißt für Jacob dann wohl lebenslange Knechtschaft, wenn es um Renesmee geht.


Zitat:

Mich würde ja mal interessieren, ob die beiden Kinder haben könnten und was dann dabei rauskommt.




Das dürfte spannend werden! Die rechnerische Seite stimmt ja schon bei Bella+Edward nicht mehr; wenn sie 23 Chromosomen vererbt und er 25, was machen dann seine beiden Chromosomen, die kein Gegenstück finden, weil Bella ein Mensch ist? Damit fällt Renesmee's Chromosomendefinition schon mal flach, Jacob vererbt 24. (Naja, zumindest würden sich Jacob+Renesmee besser in der Mitte treffen als Bella+Edward.) Ich tippe auf 2/4 Mensch, 1/4 Wolf und 1/4 Vampir. Oder doch 4/4 Mensch, weil Vampir und Werwolf im selben Körper nicht überleben könnten? Ich tippe, dass Renesmee 25 Chromosomenpaare hat, wie auch immer das wissenschaftlich funktionieren sollte, aber immerhin ist sie eher Vampir als Mensch, weil sie Blut bevorzugt. Das macht dann 25+24. Andererseits ist sie wärmer als Menschen, was auf 24 Chromosomenpaare tippen lässt, wie bei Werwölfen.
Im Endeffekt macht das jetzt entweder 25+24 oder 24+24 bei Jacob und Renesmee aus. Vampir-Werwolf mit Menscheneinschlag oder Werwolf-Werwolf mit Vampireinschlag und noch geringerem Menscheneinschlag.
Hah! Aber kann Renesmee überhaupt schwanger werden? Kann sie sich als Halbwesen so sehr verändern, dass sie ein Kind austragen kann?
Fragen über Fragen. Und eh ich jetzt anfang, das ganze wissenschaftlich auseinander zu nehmen und in Prozentzahlen anzugeben, höre ich lieber auf und sage einfach, ich bin nicht kreativ genug, um diese Frage qualifiziert zu beantworten.


Zitat:

Charlies Kommentare fand ich sowiseo immer sehr lustig. Das hat mir im Film auch gut gefallen. Die Szene als er sein Gewehr reinigt und Edward kennenlernt und als er Bella dauernd fragt, ob sie auch ihr Pfefferspray dabei hat. Super witzig gemacht.




Oh, die Gewehrszene ist super. Ich hab mich im Kino gekringelt vor Lachen. Charlie ist schon sympathisch, wenn man erst mal hinter seine verschrobene Art kommt.

LG Elfarran

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Re: Eclipse- Bis(s) zum Abendrot neu [Re: Elfarran]
      #227222 - 25.02.2009 10:41

Aloha Ihr Süßen!

Ich wollte nur kurz eine andere Vampirgeschichte einstreuen, falls Ihr erlaubt:

In "Tarot Café Band 1" wird die Geschichte des Vampirs Calic erzählt. Er hatte sich im ausgehenden Victorianismus in eine junge Frau verliebt, obwohl es doch nicht sein könne. Leider ist ihm dann was ganz Dummes passiert: Eines Tages kam er zu Isabel und fand sie in Trauer, da ihre Schwester ermordet wurde. Das einzige, was Isabel blieb, war der Jackenknopf, den ihre Schwester in der Hand umklammert hielt - und der natürlich zu Calics Jacke gehörte. Bis jetzt recht klischeehaft, oder? Isabel hat die Wahrheit natürlich sofort bemerkt und ist vor Calic geflohen. Dummerweise ist sie dabei aus einem Fenster gestürzt. Calic hat versucht, sie aufzuhalten, hat dabei aber in die Sonne geschaut und sein Augenlicht verloren.
Allerdings hatte er die ganze Zeit das Gefühl, als wäre Isabel noch irgendwo.
Jahrhunderte später, Calic arbeitete mittlerweile als Model, trifft er Isabel wieder. Bzw. er trifft eine junge Frau, die genauso riecht und klingt und die ihn scheinbar auch erkennt.
Isabel unternimmt aber einen Mordversuch an ihm, der scheitert. Sie schleudert ihm entgegen, daß sie ihn angelogen habe, sie würde sich nicht an ihn erinnern, sie wolle nur ihre Schwester, ein aktuelles Mordopfer Calics, rächen und habe ihm was vorgespielt.
Nun überrascht Calic den Leser, indem er einräumt, er habe das gewußt und nun seinerseits versucht, Isabel zu töten. Isabel verteidigt sich und ersticht Calic mit einem Dolch.
Nachdem dieser sich aufgelöst hat, sagt Isabel noch, daß sie nun erst gelogen hätte, sie würde sich erinnern.

Tarot Café erzählt eigentlich die Geschichte der Kartenlegerin Pamela, die die Geschehnisse dann noch aus dem Off kommentiert, daß Calic gewußt hätte, daß Isabel ihn töten würde. Beide seien Gefangene eines ganz üblen Karmas gewesen und Calic hätte dem nun ein Ende gesetzt, indem er sich töten ließ, anstatt Isabel zu töten.


Da hab ich nun also Eure Diskussion darüber gelesen, was passiert, wenn der Gefährte eines Vampirs stirbt. Darum frag ich mich jetzt, ob die Autorin sich in ihrem Werk vielleicht über Wiedergeburt äußert? Sonst müßte der Vampir ja nur ein paar Jahre (oder vielleicht Jahrhunderte?) warten?


Diskutiert mal munter weiter, ich finde Eure Beiträge sehr interessant!

LG, C.C.

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Re: Eclipse- Bis(s) zum Abendrot neu [Re: Elfarran]
      #227262 - 25.02.2009 15:37

Hallo Elfarran,


Zitat:


OK, ich sehe ich hab wieder mal ein Gedächtnis wie ein Sieb. Ich hab vergessen, dass die Werwölfe solange existieren, wie Vampire in ihrer Nähe sind. Jupp, das heißt für Jacob dann wohl lebenslange Knechtschaft, wenn es um Renesmee geht.




Macht doch nix, dafür muss ich mittlerweile aufpassen, dass ich Buch und Fanfiction nicht verwechsle.


Zitat:


Das dürfte spannend werden! Die rechnerische Seite stimmt ja schon bei Bella+Edward nicht mehr; wenn sie 23 Chromosomen vererbt und er 25, was machen dann seine beiden Chromosomen, die kein Gegenstück finden, weil Bella ein Mensch ist? Damit fällt Renesmee's Chromosomendefinition schon mal flach, Jacob vererbt 24. (Naja, zumindest würden sich Jacob+Renesmee besser in der Mitte treffen als Bella+Edward.) Ich tippe auf 2/4 Mensch, 1/4 Wolf und 1/4 Vampir. Oder doch 4/4 Mensch, weil Vampir und Werwolf im selben Körper nicht überleben könnten? Ich tippe, dass Renesmee 25 Chromosomenpaare hat, wie auch immer das wissenschaftlich funktionieren sollte, aber immerhin ist sie eher Vampir als Mensch, weil sie Blut bevorzugt. Das macht dann 25+24. Andererseits ist sie wärmer als Menschen, was auf 24 Chromosomenpaare tippen lässt, wie bei Werwölfen.
Im Endeffekt macht das jetzt entweder 25+24 oder 24+24 bei Jacob und Renesmee aus. Vampir-Werwolf mit Menscheneinschlag oder Werwolf-Werwolf mit Vampireinschlag und noch geringerem Menscheneinschlag.
Hah! Aber kann Renesmee überhaupt schwanger werden? Kann sie sich als Halbwesen so sehr verändern, dass sie ein Kind austragen kann?
Fragen über Fragen. Und eh ich jetzt anfang, das ganze wissenschaftlich auseinander zu nehmen und in Prozentzahlen anzugeben, höre ich lieber auf und sage einfach, ich bin nicht kreativ genug, um diese Frage qualifiziert zu beantworten.




Ok, mal überlegen, es wurde nicht erwähnt wieviele Chromosomenpaare Renesmee hat oder? Mhm..ich hätte ja vermutet, dass Carlisle sich sofort auf eine Blutprobe stürzt, aber wahrscheinlich hätte er dann erstmal an Rosalie vorbei gemusst.
Also wissenschaftlich kann man da wohl auch nicht dran gehen, das passt dann alles nicht so ganz zusammen.
Ob Renesemee überhaupt schwanger werden kann hab ich mich auch gefragt, sie hört ja schließlich auf zu altern, was im Prinzip ja dem "Einfrieren" eines Vollblut Vampirs ähnlich zu sein scheint. Aber ich vermute mal, dass sich das nur auf den Alterungsprozess und nicht auf andere körperliche Funktionen bezieht. Dieser andere Halbvampir aus dem Amazonas sagte ja, er könne sich auch von menschlichem Essen ernähren und dazu braucht er ja einen funktionierenden Magen-Darm-Trakt. Aus diesem Grund würde darauf schließen, dass der menschliche Teil von Nessie durchaus in der Lage ist, schwanger zu werden. Und der Vampiranteil würde demnach verhindern, dass die Geburt so grauenhaft endet wie bei Bella, da sie einfach stärker ist.
Wieviel Anteil Wolf/Vampir/Mensch dann dabei kann ich auch nur vermuten...vielleicht wirds auch was ganz anderes. Eine völlig neue Superrasse.

Ich hab mich nun auch gefragt, ob ich mir das für mich selbst vorstellen könnte, ewig zu leben und ich denke nicht, dass ich so ein Leben wollen würde. Ich meine, nicht zu altern wäre ja definitiv ein Vorteil. Aber der Rest, selbst mit wahrer Liebe an der Seite...mal abgesehen davon, dass man viel leid, vielleicht auch noch mehr Kriege erleben wird würde ich irgendwann bestimmt wahnsinnig werden. Irgendwann hat man doch alles von der Welt gesehen, alles erlebt...ich weiß nicht, wie siehst Du das?

@Cynthia: Danke für den Tipp mit der Geschichte, klingt auf jeden Fall interessant.
Wiedergeburt wird nicht thematisiert, das würde nicht zum Weltbild der Autorin passen, die dem mormonischen Glauben angehört.
Für sie gibts nur Himmel und Hölle und die Frage, ob Vampire überhaupt noch eine Seele haben und wohin diese dann gehen würde.
Das ist ein Punkt, der mich an dem Buch ein wenig gestört hat, auch wenn die Autorin versucht es zu überspielen merkt man schon, dass zum Beispiel Sex vor der Ehe für sie überhaupt nicht in Frage kommt und dies definitiv der Weg zu Hölle wäre.

Lg
Bubble



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Editiert von Bubblegum1 (25.02.2009 16:02)

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Re: Eclipse- Bis(s) zum Abendrot neu [Re: Bubblegum1]
      #227282 - 25.02.2009 18:45

Hallo Bubblegum,


Zitat:

Ok, mal überlegen, es wurde nicht erwähnt wieviele Chromosomenpaare Renesmee hat oder? Mhm..ich hätte ja vermutet, dass Carlisle sich sofort auf eine Blutprobe stürzt, aber wahrscheinlich hätte er dann erstmal an Rosalie vorbei gemusst.




Ich denke nicht, dass das an irgendeiner Stelle erwähnt wurde, schade eigentlich. Hihi, Roalies Gesicht hätte ich dann sehen wollen. Aber ich glaube, Carlisle hätte ihr nicht einfach so Blut abzapfen können, zumindest nicht mit einer handelsüblichen Spritze, sie hat ja Vampirhaut. Und beißen steht außer Frage, da hätte sich sogar Edward dazwischen geworfen.


Zitat:

Also wissenschaftlich kann man da wohl auch nicht dran gehen, das passt dann alles nicht so ganz zusammen.
Ob Renesemee überhaupt schwanger werden kann hab ich mich auch gefragt, sie hört ja schließlich auf zu altern, was im Prinzip ja dem "Einfrieren" eines Vollblut Vampirs ähnlich zu sein scheint. Aber ich vermute mal, dass sich das nur auf den Alterungsprozess und nicht auf andere körperliche Funktionen bezieht. Dieser andere Halbvampir aus dem Amazonas sagte ja, er könne sich auch von menschlichem Essen ernähren und dazu braucht er ja einen funktionierenden Magen-Darm-Trakt. Aus diesem Grund würde darauf schließen, dass der menschliche Teil von Nessie durchaus in der Lage ist, schwanger zu werden. Und der Vampiranteil würde demnach verhindern, dass die Geburt so grauenhaft endet wie bei Bella, da sie einfach stärker ist.
Wieviel Anteil Wolf/Vampir/Mensch dann dabei kann ich auch nur vermuten...vielleicht wirds auch was ganz anderes. Eine völlig neue Superrasse.




Du hast vollkommen recht, wissenschaftlich kann man das Thema nicht angehen. Das war eher auch eine Spinnerei von mir letzte Nacht, weil ich nicht schlafen konnte. Alles halb so wild!
Man könnte nur hoffen, dass Renesmee die Schwangerschaft und die Geburt besser verkraftet als Bella, Bellas Leiden wünsche ich niemandem. Es bleibt eine spannende Frage nach Bella und Edwards Enkeln (oje, das hört sich seltsam an, gemessen daran, dass beide Vampire sind ). Wer weiß, vielleicht würden durch Renesmee und Jacobs Verbindung Engel entstehen oder Dämonen? Vielleicht ist das Blut ihrer Kinder dann sowohl für Vampire als auch für Werwölfe giftig? Das wäre in der Tat eine Supervampirrasse. Hihi.
Das erinnert mich an eine Fanfiction, in der Bella ein Engel ist und Edward beschützen soll, der in der Volturi-Wache seinen Dienst versieht. Sie als Engel gibt sich als Mensch aus und wird von Aro gebissen, der daraufhin stirbt, weil Engelblut für Vampire gifitg ist. (Hachje, vor so vielen Überwesen fühle ich mich jetzt schon total unwichtig. )


Zitat:

Ich hab mich nun auch gefragt, ob ich mir das für mich selbst vorstellen könnte, ewig zu leben und ich denke nicht, dass ich so ein Leben wollen würde. Ich meine, nicht zu altern wäre ja definitiv ein Vorteil. Aber der Rest, selbst mit wahrer Liebe an der Seite...mal abgesehen davon, dass man viel leid, vielleicht auch noch mehr Kriege erleben wird würde ich irgendwann bestimmt wahnsinnig werden. Irgendwann hat man doch alles von der Welt gesehen, alles erlebt...ich weiß nicht, wie siehst Du das?




Naja, das Thema ist für mich zweischneidig.
Einerseits gebe ich dir Recht, dass man es irgendwann einfach satt hat und vor sich hinvegetiert, siehe Marcus.
Andererseits wäre es eine große Verlockung. Nicht zu altern und unsterblich schön zu sein gehören schon mal zu den Vorteilen. Und dann ist da der Zeitaspekt, aus dem man machen kann, was man will. Man kann seine Zeit totschlagen oder man kann sie nutzen. Ich würde sie auf jeden Fall nutzen wollen, weil es ganz viele Dinge gibt, die mich interessieren und die ich erleben, ausprobieren, tun möchte. Ich glaube, ich würde mich an Carlisle orientieren, würde viel lesen (was ich so schon tue) und studieren. Dann hätte ich endlich Zeit, in die angrenzenden Wissenschaften einzutauchen, statt deren harte Fakten immer nur aus zweiter Hand zu erfahren.
Aber es bliebe auch die Frage, ob ich dabei allein wäre in meiner Existenz. Hätte ich einen Liebsten, eine Familie oder zumindest ein paar Freunde? Ich glaube, wenn man ganz allein ist, kann es einen schneller herunterreißen als wenn man mit Freunden oder dergleichen ein Sicherheitsnetz im Rücken hat. Also wie bei den Menschen auch.


Hallo Cynthia,

vielen Dank für die kleine Geschichte. Ich hab mich schon des öfteren gefragt, worum es in "Tarot Café" eigentlich geht und du hast mir einen wunderbaren Ausblick gegeben.


Zitat:

Wiedergeburt wird nicht thematisiert, das würde nicht zum Weltbild der Autorin passen, die dem mormonischen Glauben angehört.
Für sie gibts nur Himmel und Hölle und die Frage, ob Vampire überhaupt noch eine Seele haben und wohin diese dann gehen würde.







Zitat:

Das ist ein Punkt, der mich an dem Buch ein wenig gestört hat, auch wenn die Autorin versucht es zu überspielen merkt man schon, dass zum Beispiel Sex vor der Ehe für sie überhaupt nicht in Frage kommt und dies definitiv der Weg zu Hölle wäre.




Glaube mir, eine solche Erfahrung im Freundeskreis hat mir gereicht, um mich über die Ansichten der Autorin nicht mehr zu wundern. Ich denke, ihren Glaubensansichten kommt zugute, dass Edward aus dem beginnenden 20. Jahrhundert stammt, in der Sex erst nach der Ehe definitiv en vogue war bzw. gar nicht anders gehandhabt wurde. Pluspunkt für sie, denn damit wird die Geschichte und Edward als Charakter authentischer.
Was wäre eigentlich, wenn Edward in den wilden 60ern aufgewachsen wäre? Wie sich das wohl auf die Beziehung zu Bella ausgelebt hätte, hmmm ...

Liebe Grüße, Elfarran

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Cynthia Cooper
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Re: Eclipse- Bis(s) zum Abendrot neu [Re: Elfarran]
      #227292 - 25.02.2009 20:36

Aloha!

Eigentlich war die Vampirgeschichte im Comic eine der "freischwebenden", es gibt eine ganze große Geschichte über 7 Bände, was besonders fies ist, da ich den siebten noch nirgends auftreiben konnte.

Macht süchtig!


LG, C.C.


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Elfarran
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Re: Eclipse- Bis(s) zum Abendrot neu [Re: Cynthia Cooper]
      #227303 - 25.02.2009 22:44

Hallo Cynthia,

die große, übergeordnete Geschichte ist die der Kartenlegerin Pamela, oder? Dass die Vampirgeschichte nur Ausschmückung ist, macht mir gar nichts, immerhin kommen laut den Kritiken auch noch ein Werwolf zum Zug und andere, unheimliche Wesen. Also genau meine Kragenweite!

Liebe Grüße, Elfarran


(Sorry Mods fürs Abschweifen ...)

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Bubblegum1
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Re: Eclipse- Bis(s) zum Abendrot neu [Re: Elfarran]
      #227408 - 26.02.2009 22:45

Hallo Elfarran,

Zitat:



Du hast vollkommen recht, wissenschaftlich kann man das Thema nicht angehen. Das war eher auch eine Spinnerei von mir letzte Nacht, weil ich nicht schlafen konnte. Alles halb so wild!
Man könnte nur hoffen, dass Renesmee die Schwangerschaft und die Geburt besser verkraftet als Bella, Bellas Leiden wünsche ich niemandem. Es bleibt eine spannende Frage nach Bella und Edwards Enkeln (oje, das hört sich seltsam an, gemessen daran, dass beide Vampire sind ). Wer weiß, vielleicht würden durch Renesmee und Jacobs Verbindung Engel entstehen oder Dämonen? Vielleicht ist das Blut ihrer Kinder dann sowohl für Vampire als auch für Werwölfe giftig? Das wäre in der Tat eine Supervampirrasse. Hihi.
Das erinnert mich an eine Fanfiction, in der Bella ein Engel ist und Edward beschützen soll, der in der Volturi-Wache seinen Dienst versieht. Sie als Engel gibt sich als Mensch aus und wird von Aro gebissen, der daraufhin stirbt, weil Engelblut für Vampire gifitg ist. (Hachje, vor so vielen Überwesen fühle ich mich jetzt schon total unwichtig. )





Ich wollte auch keineswegs Deinen Versuch kritisieren, das Ganze wissenschaftlich zu betrachten und nur sagen, dass die gute Frau Meyer da einfach mal alle Logik weggelassen hat.
Edwards und Bellas Enkel klint generell komisch, da ich zum einen noch diese Verliebtheit aus Band 1 im Kopf habe, wenn ich an die beiden denke und da spielen weder Kinder noch Enkel eigentlich eine Rolle. Und zum anderen sind sie ja theoretisch noch Teenager...schon merkwürdig wenn die Eltern/Großeltern genauso jung aussehen wie die Kinder/Enkel.
Mhm...da frag ich mich dann direkt, ob die potentiellen Enkel der beiden denn auch nicht altern würden??
Hui, da kriegt ja man einen richtigen Knoten im Kopf wenn man sowas mal weiterdenkt.

Zitat:



Naja, das Thema ist für mich zweischneidig.
Einerseits gebe ich dir Recht, dass man es irgendwann einfach satt hat und vor sich hinvegetiert, siehe Marcus.
Andererseits wäre es eine große Verlockung. Nicht zu altern und unsterblich schön zu sein gehören schon mal zu den Vorteilen. Und dann ist da der Zeitaspekt, aus dem man machen kann, was man will. Man kann seine Zeit totschlagen oder man kann sie nutzen. Ich würde sie auf jeden Fall nutzen wollen, weil es ganz viele Dinge gibt, die mich interessieren und die ich erleben, ausprobieren, tun möchte. Ich glaube, ich würde mich an Carlisle orientieren, würde viel lesen (was ich so schon tue) und studieren. Dann hätte ich endlich Zeit, in die angrenzenden Wissenschaften einzutauchen, statt deren harte Fakten immer nur aus zweiter Hand zu erfahren.
Aber es bliebe auch die Frage, ob ich dabei allein wäre in meiner Existenz. Hätte ich einen Liebsten, eine Familie oder zumindest ein paar Freunde? Ich glaube, wenn man ganz allein ist, kann es einen schneller herunterreißen als wenn man mit Freunden oder dergleichen ein Sicherheitsnetz im Rücken hat. Also wie bei den Menschen auch.




Ja Du hast schon recht, es ist zweischneidig und zum einen muss man bedenken hatten die Cullens ja keine Wahl. Und an Bellas Stelle hätte ich wohl auch so entschieden, um an Edwards Seite bleiben zu können.
Wo Du gerade Marcus erwähnst, ist mir noch eine Frage zu den Volturi eingefallen. Ich hab nicht so ganz verstanden, warum sie anders aussehen als die anderen Vampire. Also pudrige Haut und milchige Augen haben. Ich bin mir nicht sicher, ob ich das in Englisch so recht verstanden habe. Die Rumänischen Vampire meinten ja, dass sie auch so aussehen würden hätten sie sich nicht mehr bewegt (versteinert oder so). Liegt es dann daran, dass die Volturi hauptsächlich in ihrer Stadt bleiben...oder vielleicht weil sie schon so alt sind?

Zitat:


Glaube mir, eine solche Erfahrung im Freundeskreis hat mir gereicht, um mich über die Ansichten der Autorin nicht mehr zu wundern. Ich denke, ihren Glaubensansichten kommt zugute, dass Edward aus dem beginnenden 20. Jahrhundert stammt, in der Sex erst nach der Ehe definitiv en vogue war bzw. gar nicht anders gehandhabt wurde. Pluspunkt für sie, denn damit wird die Geschichte und Edward als Charakter authentischer.
Was wäre eigentlich, wenn Edward in den wilden 60ern aufgewachsen wäre? Wie sich das wohl auf die Beziehung zu Bella ausgelebt hätte, hmmm ...





Nun ich respektiere andere Glaubensrichtung, jedenfalls so lange sie mir niemand aufdrängen will. Und dass Edward so altmodisch ist, meinte ich auch als ich sagte Meyer überspielt die Thematik. Sie benutzt Edwards Sichtweise, um ihre eigene dezent unterzubringen. Im Prinzip finde ich es ja nicht schlimm wenn jemand bis zur Ehe warten will; schließlich werden Teenies heutzutage eigentlich viel zu viel mit Sex konfrontiert, ein bisschen Moralapostel schadet da nicht. Was mir nicht gefallen hat, war diese Unterhaltung zwischen Bella und Edward in Eclipse wo es ja um die "Tugend" ging. Da wurde es dann doch etwas zu deutlich, was die Autorin so glaubt.

Lg
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Elfarran
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Re: Eclipse- Bis(s) zum Abendrot neu [Re: Bubblegum1]
      #227815 - 02.03.2009 16:31

Hallo Bubblegum


Zitat:

Ich wollte auch keineswegs Deinen Versuch kritisieren, das Ganze wissenschaftlich zu betrachten und nur sagen, dass die gute Frau Meyer da einfach mal alle Logik weggelassen hat.




So kam das auch gar nicht bei mir an


Zitat:

Edwards und Bellas Enkel klint generell komisch, da ich zum einen noch diese Verliebtheit aus Band 1 im Kopf habe, wenn ich an die beiden denke und da spielen weder Kinder noch Enkel eigentlich eine Rolle. Und zum anderen sind sie ja theoretisch noch Teenager...schon merkwürdig wenn die Eltern/Großeltern genauso jung aussehen wie die Kinder/Enkel.




Das finde ich auch. Stell dir mal vor, du hättest mit deinen Eltern oder gar Großeltern zusammen die Schule besucht. Ich stelle mir das sehr komisch vor, da bekommt man doch leicht das Gefühl, das man nie für sich ist und eigene Erfahrungen machen kann, ohne dass gleich die ganze Familie Bescheid weiß. Von dem ganzen Sprachchaos mal abgesehen. Bella und Edward sind in meinem Kopf auch immer noch einfach nur ein Liebespaar!


Zitat:

Mhm...da frag ich mich dann direkt, ob die potentiellen Enkel der beiden denn auch nicht altern würden??
Hui, da kriegt ja man einen richtigen Knoten im Kopf wenn man sowas mal weiterdenkt.




Wenn sie das Vampirgen abkriegen, denke ich, dass das möglich ist. Zum Glück ist es nur Fiktion.


Zitat:

Wo Du gerade Marcus erwähnst, ist mir noch eine Frage zu den Volturi eingefallen. Ich hab nicht so ganz verstanden, warum sie anders aussehen als die anderen Vampire. Also pudrige Haut und milchige Augen haben. Ich bin mir nicht sicher, ob ich das in Englisch so recht verstanden habe. Die Rumänischen Vampire meinten ja, dass sie auch so aussehen würden hätten sie sich nicht mehr bewegt (versteinert oder so). Liegt es dann daran, dass die Volturi hauptsächlich in ihrer Stadt bleiben...oder vielleicht weil sie schon so alt sind?




Also "Dracula Eins und Dracula Zwei" sagen, dass man so aussieht, wenn man mehrere hundert Jahre alt ist, sich "natürlich" ernährt und sich wenig bewegt. Sie bringen den royalen Stand mit ins Spiel - sie müssen sich nicht bewegen, alles was sie wollen oder brauchen kommt zu ihnen. Erst als sie ihren royalen Stand dank der Volturi verloren haben, mussten sie wieder selbständig jagen gehen. Ich denke, das ist mit Rentnern vergleichbar. Ich weiß, dass meine Oma ihren Tod damit heraufbeschworen hat, dass sie sich in ihren letzten 10 Lebensjahren immer weniger bewegt hat. Ihr Körper hat sozusagen die Wagenschmiere immer weiter abgebaut, bis er nicht mehr richtig funktioniert hat.
Ich denke, das ist vergleichbar. 1. Sie sind sehr alt. 2. Aufgrund ihres Alters haben sie viel Erfahrung und werden weithin respektiert. Daraus resultiert ein gehobener Stand. 3. Aufgrund des royalen Standes bewegen sie sich wenig und verlassen sie ihre Stadt nicht mehr, andere gehen für sie jagen, das Essen fliegt ihnen quasi in den Mund. 4. Daraus resultieren pudrige Haut (beginnende Falten? ) und milchige Augen (grauer Star? ) Tschuldigung, ich kann heute nicht mehr zusammenhängend denken.


Zitat:

Nun ich respektiere andere Glaubensrichtung, jedenfalls so lange sie mir niemand aufdrängen will. Und dass Edward so altmodisch ist, meinte ich auch als ich sagte Meyer überspielt die Thematik. Sie benutzt Edwards Sichtweise, um ihre eigene dezent unterzubringen. Im Prinzip finde ich es ja nicht schlimm wenn jemand bis zur Ehe warten will; schließlich werden Teenies heutzutage eigentlich viel zu viel mit Sex konfrontiert, ein bisschen Moralapostel schadet da nicht. Was mir nicht gefallen hat, war diese Unterhaltung zwischen Bella und Edward in Eclipse wo es ja um die "Tugend" ging. Da wurde es dann doch etwas zu deutlich, was die Autorin so glaubt.




Ja, ich denke auch, dass sie ihren Glauben geschickt eingeflochten hat. Seit G.W.Bushs Amtszeit hat in den USA auch die Celibacy-Bewegung richtigen Aufwind bekommen, in der Jugendliche einen Eid ablegen, sich bis zur Ehe aufzuheben. Aus meiner Sicht war das geschicktes Timing, ob gewollt oder ungewollt.

Liebe Grüße Elfarran

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Re: Eclipse- Bis(s) zum Abendrot neu [Re: Elfarran]
      #227892 - 03.03.2009 11:01

Hallo Elfarran,

Zitat:


Das finde ich auch. Stell dir mal vor, du hättest mit deinen Eltern oder gar Großeltern zusammen die Schule besucht. Ich stelle mir das sehr komisch vor, da bekommt man doch leicht das Gefühl, das man nie für sich ist und eigene Erfahrungen machen kann, ohne dass gleich die ganze Familie Bescheid weiß. Von dem ganzen Sprachchaos mal abgesehen. Bella und Edward sind in meinem Kopf auch immer noch einfach nur ein Liebespaar!





Keine schöne Vorstellung. In den Fanfics kommt das ja auch deutlich raus, was Nessie davon hält dauernd unter Beobachtung zu stehen und wenn der eigene Vater dann auch noch Gedanken lesen kann...brr...gruselige Vorstellung.
Bella kann echt dankbar sein, dass sie ihr Schild hat. Ein bisschen Privatsphäre wünscht sich ja jeder.


Zitat:



Wenn sie das Vampirgen abkriegen, denke ich, dass das möglich ist. Zum Glück ist es nur Fiktion.





Ich hab mich auch weiterhin gefragt, ob man aus einem Halb-Vampir einen Ganzen machen könnte, wenn dieser gebissen wird?

Zitat:



Also "Dracula Eins und Dracula Zwei" sagen, dass man so aussieht, wenn man mehrere hundert Jahre alt ist, sich "natürlich" ernährt und sich wenig bewegt. Sie bringen den royalen Stand mit ins Spiel - sie müssen sich nicht bewegen, alles was sie wollen oder brauchen kommt zu ihnen. Erst als sie ihren royalen Stand dank der Volturi verloren haben, mussten sie wieder selbständig jagen gehen. Ich denke, das ist mit Rentnern vergleichbar. Ich weiß, dass meine Oma ihren Tod damit heraufbeschworen hat, dass sie sich in ihren letzten 10 Lebensjahren immer weniger bewegt hat. Ihr Körper hat sozusagen die Wagenschmiere immer weiter abgebaut, bis er nicht mehr richtig funktioniert hat.
Ich denke, das ist vergleichbar. 1. Sie sind sehr alt. 2. Aufgrund ihres Alters haben sie viel Erfahrung und werden weithin respektiert. Daraus resultiert ein gehobener Stand. 3. Aufgrund des royalen Standes bewegen sie sich wenig und verlassen sie ihre Stadt nicht mehr, andere gehen für sie jagen, das Essen fliegt ihnen quasi in den Mund. 4. Daraus resultieren pudrige Haut (beginnende Falten? ) und milchige Augen (grauer Star? ) Tschuldigung, ich kann heute nicht mehr zusammenhängend denken.




Macht nix, ich kenn das.
Aber ich schätze Du hast Recht, dass es so gemeint war. Alterserscheinungen durch mangelnde Bewegung klingt recht logisch. In meiner Vorstellung sahen die "alten" Vampire auch älter aus zum Beispiel die Cullens. Aro, Caius und Marcus kann ich mir mit einem Teenager oder Mitzwanziger Gesicht nicht vorstellen, eher so in den Vierzigern würde ich sagen...weiß auch nicht, passt einfach besser für mich.


Zitat:



Ja, ich denke auch, dass sie ihren Glauben geschickt eingeflochten hat. Seit G.W.Bushs Amtszeit hat in den USA auch die Celibacy-Bewegung richtigen Aufwind bekommen, in der Jugendliche einen Eid ablegen, sich bis zur Ehe aufzuheben. Aus meiner Sicht war das geschicktes Timing, ob gewollt oder ungewollt.




Mag wohl so sein. Ich kenn mich da jetzt auch nicht so gut aus, in den USA gibt einfach soviele Glaubensrichtungen, da blicke ich nicht so ganz durch.

Ihr anderes Buch "Seelen" hat ja richtig gute Kritiken bekommen. Hast Du das gelesen?
Frage mich, ob sie da auch ein bisschen religiöse Propaganda betreibt?

Irgendwie steh ich heute auch neben mir, ich hatte da noch ein oder zwei Themen ansprechen wollen, aber jetzt fällt mir gerade nix mehr ein.
Na ja, kommt schon wieder.

Lg
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eliara
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sorry o/t wenngleich Twighlight neu [Re: Bubblegum1]
      #227922 - 03.03.2009 16:58

Hallo Ihr Lieben,
bitte entschuldigt, wenn ich hier so komplett o/t einfalle, aber meine quasi Stieftochter hat mir an Weihnachten so von Bella und Edward vorgeschwärmt, dass ein Geburtstagsgeschenk von twighlight wohl genau das Richtige für sie wäre. Sie hat von einem Anhänger erzählt, den Bella geshenkt kriegt: ein gläserner Hirsch für ein Bettelarmband. Richtig? Oder hab ich das falsch im Kopf?
noch einmal Riesen-Sorry, aber ich weiß nicht, wen ich außer Euch Expertinnen fragen könnte.
lieben Dank im Voraus, eliara

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Ravenja
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Re: sorry o/t wenngleich Twighlight neu [Re: eliara]
      #227923 - 03.03.2009 17:02

Huhu Eliara!

Bella hat von Jakob zum Schulabschluß ein Bettelarmband geschenkt bekommen mit einem Wolfsanhänger aus einem schönen rotfarbenen Holz und von Edward kam dann noch ein Herz dazu (daß war ein Diamant, aber das hat Bella erst später erfahren )

Hth, liebe Grüße,
Ravenja

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Cynthia Cooper
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Re: sorry o/t wenngleich Twighlight neu [Re: Ravenja]
      #227931 - 03.03.2009 18:45

Aloha Ihr Süßen,
Aloha liebste Eliara!

Guck doch mal bei Happy Toys, ich hab da neulich mal wieder die News-E-Mail bekommen und da war jede Menge Twilight-Kram bei, u.a. ein Bettelarmband.

Eigentlich wollte ich das hier nicht posten, damit Ihr mich nicht für Eure Finanzen verantwortlich machen könnt...


Gute Jagd!

*knutscha* C.C.


PS: Klickst Du hier: Homepage

PPS: Über die Preise von Merchandise müssen wir uns nicht unterhalten, oder?

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Editiert von Cynthia Cooper (03.03.2009 18:48)

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Re: sorry o/t wenngleich Twighlight neu [Re: Cynthia Cooper]
      #227937 - 03.03.2009 19:06

Hallo Eliara,

hier gibts auch ein bisschen Merchandise. Ist ein sehr guter Internet Shop, da hab ich auch meinen Herr der Ringe Schmuck bestellt (Ja ich geb zu in dem Fall hab ich mich zu Merchandise hinreißen lassen ).

Link

Das Bettelarmband haben die aber nicht, da sie nur Film Merchandise machen und das Armband erst in Teil drei auftauchen wird (vermute ich zumindest).

Lg
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