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ArnoldModerator
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Transite, Zyklen und deren Bedeutung.
      #157700 - 09.02.2007 23:25

Transite, ihre Zyklen und deren Bedeutung.

Die Altersprogression der Huberschule bezieht sich auf die Sonne und deren goldenes Schnittmaß. Der Mensch als Abdruck dieser Sonne, gemäß den hermetischen Gesetzen, wird durch den Alterspunkt symbolisiert. Dabei aktiviert er durch die Aspekte des Alterspunktes immer wieder sein eigenes Horoskop, entwickelt sich gemäß der Evolution aus allen möglichen Verwicklungen, was wiederum alle möglichen Lernprozesse mit einbezieht. Grundsätzlich zieht ein Mensch solche Situationen an, welche er selbst in sich noch nicht entwickelt hat, damit er weiter auf seinen Lebensweg hinzulernt.

Die Natur macht es uns vor mit allen möglichen Zyklen, welche durch die Bewegung von den zwei Lichtern Sonne und Mond, sowie durch die bekannten Planeten entstehen. Bei der Geburt eines Menschen steht sein Grundhoroskop oder Radix ( Wurzel ) fest, und natürlich bleiben die Planeten nicht stehen, sondern so gesehen ist das Radix wie ein Schnappschuss, der den Moment der Geburt festhält. Die Deutung der Transite setzt zunächst einiges an Grundwissen über die Eigenschaften aller Planeten voraus. Dabei unterscheidet man ihre Wirkung im „Tagesgeschäft“ bis hin zu einer Nachhaltigkeit, welche durch die Planeten entsteht, die man „die äußeren Planeten“ nennt.

Die „schnelleren“ nennt man die inneren Planeten. Wie die meisten sicher schon wissen, sind die Umlaufzeiten sehr unterschiedlich lang. Schnelle Planeten haben eine Wirkung, als wenn man mit einem Stab am Strand etwas in den Sand schreibt. Schon nach einigen Minuten könnte der Wind kommen und das Geschriebene verwehen, so dass man keine Spuren mehr sehen kann. So kann man zum Beispiel den Mond im Transit gut verstehen, der am schnellsten um die Erde kreist, knapp 13 Male innerhalb eines Jahres. Aber, der Mond ist ein Trabant der Erde und reist mit ihr innerhalb eines Jahres mit ihr einmal um die Sonne. So gesehen kommt man auf die bekannte „verflixte 13“, obwohl der Mond mit der Sonne reist, die Sonne aber innerhalb eines Jahres nur zwölf Tierkreiszeichen durchwandert! Astronomisch gibt es daher den siderischen und den synodischen Umlauf. Der erste ist auf die Erde, der zweite auf die Sonne bezogen.

Der Mond im Transit verschafft Stimmungen und Launen, sehr wechselhaft, da er innerhalb eines Umlaufes eines Zyklus 132 Aspekte zu den anderen Planeten bildet. Damit kann man auch sehr gut Träume nachvollziehen, sobald man schaut, wo zu dieser Zeit der Transit – Mond gestanden hat. Dabei spielt natürlich der jeweilige Aspekt eine Rolle, durch die Farben bekommt man schon einmal das Gespür für eine Stimmung. Rot kann sicher Anspannung, aber auch Begeisterung bedeuten. Dabei ist wichtig zu sehen, welche Aspekte der Mond im Radix hat, also Farben. Exakt benötigt der Mond für eine Umrundung um die Erde 27,32 Tage. Saturn dagegen benötigt für eine Runde um den Tierkreis 29, 457 Jahre. Warum jetzt Saturn? Saturn ist ein erwachsener Mond. Geht man her und multipliziert die Umlaufzeit vom Mond mit der des Saturn, so kommt man auf 365,25 x 29,475 = 10765,743 Tage ( 365,25 Tage ist exakt ein Jahr ). Jetzt geht man her und teilt diese Tage durch 27, 32 Tage ( 1 Mondzyklus für die Erde ) und bekommt die Zahl 394.060. Diese „siderische Zahl“ teilt man nun durch 13 und multipliziert das Ergebnis mit 12. Das Ergebnis ist sehr beeindruckend mit der Endzahl 363, 748 – was beinahe der Tageszahl für ein Jahr entspricht!

Man kann sich vorstellen, wie ein Saturn durch so viele Lunationen ( Mondumläufe) im alter von gut 29 Jahren eine Unzahl Erfahrungen gesammelt hat und somit bis zu einem entsprechenden Grad an Reife! Aber der siderische und synodische Vergleich ist sehr aufschlussreich, die alten Astrologen und Astronomen waren nicht alle der Meinung, dass die Erde eine Kugel sein, sondern eine Scheibe. Daher war es für sie so „verteufelt“ mit dem Mond und seinen exakt 13, 30 Umläufen innerhalb eines Jahres. Die Sonne dagegen „durchwanderte“ tatsächlich nach 365 Tagen den ganzen Tierkreis. Doch der Vergleich von Saturn mit dem Mond ist hier wie ein präzises Uhrwerk wiedergegeben, das Zusammenspiel eindeutig. Der Mond braucht gute 54 Stunden durch ein Zeichen im Transit, Saturn dagegen 2, 456 Jahre, also knapp 30 Monate. Der Mond braucht durch den Tierkreis im Transit 665, 68 Stunden, aufgerundet 666 – was im Mittelalter als teuflische Zahl galt. Der Mond flitzt wie ein Wasserskifahrer durch die Zeichen im Transit, Saturn dagegen gräbt sich wie die Egge auf den Acker in den Boden ein! Da verlangsamt sich der Effekt nach dem Motto „So wie das Menschenjahr vergeht, ist für Gott ein Tag vergangen“. Das bringt den bekannten „Lupeneffekt“ von Saturn im Transit mit sich.

Ebenso als Schnellläufer gilt die Sonne, welche sich einen guten Monat in einem Zeichen aufhält. Ihre Aspekte im Transit sind in der Regel kaum länger als 10 – 14 Tage spürbar, sobald man einen mittleren Orbit hernimmt, also um die sieben Grad maximal. Merkur gilt als der Götterbote, da er sich im Transit von der Sonne höchstens 29 Grad entfernen kann. Meist läuft er entweder der Sonne nach oder voraus, oder er steht gerade mit ihr in der Konjunktion. Die Venus benötigt auch relativ wenig Zeit durch ein Zeichen, aber der Aufenthalt darin kann wie bei Merkur auch gelegentlich etwas länger dauern, da beide Planeten immer wieder Phasen der Rückläufigkeit haben.

In Wirklichkeit laufen die Planeten natürlich alle direkt, aber von der Erde aus gesehen scheint es so! Das kommt von den unterschiedlichen Bahnen der Planeten, welche sie bei der Umrundung um die Sonne bilden, dazu ihre unterschiedlichen Neigungen zur Sonne hin. Sobald sie in eine Krümmung laufen, scheinen sie zunächst „stehen zu bleiben“, um dann den Tierkreis rückwärts zu gehen. Die Umkehr kann man sich wie bei einem Sackbahnhof vorstellen, wo der Zug langsam einfährt, langsamer wird bis zum Stillstand, um anschließend wieder „direkt“ das nächste Ziel ansteuert.

Die beiden Lichter Sonne und Mond können im Transit niemals rückläufig werden! Sonne, Mond, Merkur und Venus würde ich als die Schnellläufer bezeichnen, ab Mars wird es schon anders. Mars benötigt 686 Tage für eine Runde um den Tierkreis; aber er wird ebenso rückläufig und dies kann bis beinahe drei Monate der Fall sein! Daher kann er sich bis zu sechs Monaten in einem Zeichen im Transit aufhalten, was natürlich schon eine längere Zeitspanne darstellt.

Die besonderen wichtigen Transite findet man in allen anderen Planeten, sowie im aufsteigenden Mondknoten, welcher 18, 57 Jahre Zeit für eine Runde benötigt; dabei läuft er gegen den Tierkreis. Jupiter benötigt ein gutes Jahr für ein Zeichen im Transit, was dadurch tiefere Bedeutung gewinnt. Innerhalb eines Zeichens bildet jeder Transit alle Aspekte zu den anderen Planeten im Horoskop, was auch für die Häuser gilt. Der Saturn lässt sich noch mehr Zeit mit seinen 30 Monats-Zyklen durch den Tierkreis, und mit den Rückläufigkeiten erhöhen sich die Aspekte, was für einen Planeten im Radix entsprechende Phasen der Erkenntnis nach sich zieht. Bei den langsameren Planeten soll man daher kleinere Transit - Orben nehmen, so ein bis höchsten drei Grade.

Uranus benötigt 84 Jahre für einen Umlauf um die Sonne, und er steht relativ gleich lange in einem Zeichen mit sieben Jahren Durchlaufszeit. Neptun benötigt beinahe doppelt so lange für eine Runde mit 164, 774 Jahren, steht daher um die 13 Jahre in einem Zeichen. Pluto ist der äußerste Planet in unserem Sonnensystem ( astrologisch gesehen), und benötigt mit 247,7 Jahren beinahe dreimal so viel Zeit als Uranus. Durch seine ovale Umlaufbahn zur Sonne bedingt, braucht Pluto in den einzelnen Zeichen zwischen 13 und 32 Jahren. Daher spricht man hier auch von den Kollektivplaneten, welche den jeweiligen Zeitgeist eines Jahrzehntes formen und prägen. Grundsätzlich bringt es meiner Erfahrung nach ungemein viel, sobald man wie im Radix die Häuserzonen berücksichtigt! Daher sind Transite besonders aktiv, sobald sie vor oder auf einer Häuserspitze stehen. Damit aktivieren sie das entsprechende Hausthema, bekommen kardinalen Charakter! Bei Transiten ist es gut sie als Chancen und Möglichkeiten zu erkennen, man sollte niemals vergessen, dass sie dem API gemäß als Funktionsorgane dienlich sind. Saturn im Transit wird noch immer meist negativ dargestellt, dabei geht es zuletzt nur um eine Art Inspektion eines bestimmten Bereiches. Saturn kann als sehr bereichernd und stabil empfunden werden, sobald man seinen Bedürfnissen nachkommt.

Ansonsten kommt sein Lupeneffekt zum Zuge, er verlangsamt, verdichtet, kristallisiert heraus was ansteht, damit man entsprechend reagiert und die „Störung“ bereinigt. Beim ersten großen Zyklus des Saturn spricht man vom „Probelauf“, mit 30 Jahren ist dies der Fall und der zweite Zyklus beginnt. Wobei dieser auf Grund der bereits gemachten Erfahrungen durchaus einfacher sein kann, der Körper jedoch schreitet im Alter voran, wie alles, das in Erscheinung tritt auf dieser Welt. Saturn – Kronos – der Chronometer, die Zeit schlechthin!

Saturn will behüten und bewahren, Jupiter dagegen Expansion und Wachstum. Dazu erweitert Jupiter stets seinen Horizont, gilt als guter Geist im Leben, welcher einen begleitet und zur Seite steht. Im Grunde ist er ein Optimist und bringt dadurch auch das notwendige Selbstbewusstsein mit, um seine Vorstellungen in die Realität umsetzen zu können. So ergeben Saturn und Jupiter zusammen im Transit die Möglichkeit auf das real machbare.

Um das Glück Jupiters zu bekommen, benötigt es eigene Anstrengung und Aktivität. Dann schüttet er auch sein Füllhorn entsprechend aus. Im Grunde genommen kann jeder Planet im Transit polar wirken. Mit Jupiter kann man philosophieren, aber sich ebenso eine geschwollene Leber durch übertriebene Sinnesgenüsse holen. Er steht im Transit auch immer ein wenig für Gerechtigkeit, Saturn zählt dabei die kleinen guten und schlechten Kieselsteine, und so gelten beide Planeten auch als Maßstab und Gesetz.

Bei allen Transiten wird gleichzeitig jede Ebene eines Menschen aktiviert, also geistig, emotional und physisch. Besonders die drei Transpersonalplaneten scheinen einen permanenten Austausch im Unterbewusstsein und ebenso im Kollektiv mit ihren Transiten zu bewirken! Auf der persönlichen Ebene ist dies besonders interessant und lehrreich, da man in der Gegenwart immer eine Art von Zwischenzyklus ausmachen kann, sobald man vom Startpunkt – Radix ausgeht.

Die Zyklen der langsamen Planeten bringen ähnliche Ergebnisse, als wie dies bei der Altersprogression der Fall ist. Zum Beispiel kommt ein Kind im Alter von sechs bis sieben Jahren in die Schule, was mit dem AP Spitze zweites Haus und „im Schatten der Spitze“ bedeutet. Im Transit hat man zu dieser Zeit eine Jupiter – Jupiter Opposition, ein Quadrat von Saturn – Saturn, und ein Halbsextil von Uranus zu Uranus!

Oder, mit 14 Jahren beginnt meistens die Geschlechtsreife, was Invertpunkt drittes Haus bedeutet und im Transit Saturn Opposition Saturn, sowie Uranus Sextil Uranus. Man kann und soll daher die Zyklen der langsamen Planeten ab Jupiter zeitlich genau ansehen und im Horoskop nachvollziehen!

Ebenso wäre es mit der Uranus – Uranus Opposition, welche zwischen dem 38. und 42. Lebensjahr der Fall ist! Mit dem Alterspunkt wandert man mit 42 in das achte Haus, während Saturn die zweite Opposition im Leben zu Saturn im Radix bildet! Auch Jupiter steht hier auch zu dieser Zeit sich selbst in der Opposition gegenüber. Transite sind ein sehr nützliches astrologisches Werkzeug. Früher wurden sie leider meistens sehr auf Ereignisse ausgelegt und daher kam die berüchtigte „Transitis“ bei vielen Menschen auf. So eine Sichtweise wäre sehr ungesund, man würde sich selbst einschränken. Aber, sobald man sie im Sinne der astrologischen Psychologie angeht, sind sie sehr hilfreich und eine echte für die Gegenwart und das Leben selbst.

In der Praxis geht man her, legt sich das Radix, das Tageshoroskop dazu, und natürlich eine Grafik, auf welcher die Transite im Radix eingezeichnet sind. Dabei ist es immer wieder wichtig, das Radix als Ausgangspunkt zu sehen, indem man jeden Planeten „kennt“, seine Aspektfarben sieht, und damit rasch feststellen kann, ob eine Fehlfarbe im Transit hinzukommt. Nützlich ist es auch, dass man zunächst nur die Aspekte der langsamen Transite ab Jupiter einzeichnet, was dadurch die wichtigen Themen heraushebt.

Auch die Farbe der Aspekte und die Zuordnung zu den jeweiligen Planeten und Kreuzen ist sehr wichtig und stimmig, sowie hilfreich. So schätzen die männlichen Planeten Sonne, Mars und Pluto die roten Aspekte, da können sie so richtige Initialzündungen vornehmen, ebenso natürlich auf den Hausspitzen im ganzen Horoskop! Da ist Power und Leistung möglich, Pluto bringt entsprechende Wellenbewegungen mit sich, so zwischen unterirdischer, brodelnder Vulkantätigkeit, bis hin zum Ausbruch, oder die Kraft beinahe Berge versetzen zu können.

Alle drei äußeren Planeten haben im Transit die Eigenschaft, abgedrängte und unterbewusste Ereignisse Revue passieren zu lassen. Aber entsprechend ihrer Archetypen kommt dies ganz spezifisch zum Ausdruck. Die Transpersonalplaneten sind für das geistige Wachstum eines Menschen die Quellen jeglichen Fortschritts und Offenbarung. Durch ihre lange Wirkungsdauer in den Transit – Aspekten bringen sie ebenso entsprechende Gelegenheiten, sobald man sich ihnen „annähert“, ihnen vertraut und sie lieben lernt! Man kann die äußeren Planeten als Helfer begrüßen, auch wenn ihre Logik sich nicht selten den Verstand entzieht. Aber letztlich wollen sie uns Menschen freier machen, mit dem göttlichen Prinzip verbinden und uns dahin näher bringen!

Aber natürlich sind sie auch für das reale Leben im Hier und Jetzt von größter Bedeutung, da sie auf allen drei Ebenen wirken. Uranus gilt auch zum Beispiel als Planet der Astrologen, der Erfinder und abstrakten Denker usw. Aber, die Erfindungen waren seit dem Urknall schon vorhanden, sie mussten nur noch entdeckt werden. Das klingt lustig, aber so ist es! Uranus strebt permanent nach vorne, treibt jede Weiterentwicklung an, damit es einfacher und angenehmer geht. Auf der materiellen Ebene vermag er uns über das Internet zu verbinden, da er für die Technik und Elektronik schlechthin steht. Auf der mentalen Ebene verleiht er uns die Fähigkeit zum abstrakten Denken. Auf der emotionalen Ebene kann er das plötzliche Satori im Menschen aufleuchten lassen, was einem göttlichen Feuerwerk gleichkäme.

Jetzt kann ein jeder nachsehen, wo er Uranus im Transit stehen hat, wo man Verbesserung benötigt. Auch mit Neptun verhält es sich so, nur wirkt er nicht so spontan und „kalt“ wie Uranus, eher weich, löslich und sanft. Auf der materiellen Ebene kam bei der Entdeckung Neptuns die Psychologie auf, Traumdeutung und ebenso die Chemie und die Fotografie bis hin zum Film. Seit der Entdeckung Plutos wurde der Mikrokosmos und das Atom erforscht. So wird es Zeit, dass man auf die geistigen Attribute der äußeren Planeten zusteuert, was früher oder später auch auf der kollektiven Ebene der Menschen der Fall sein wird!

Fortsetzung folgt!

Arnold






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Helga
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Re: Transite, Zyklen und deren Bedeutung. neu [Re: Arnold]
      #157763 - 10.02.2007 15:53


Lieber Arnold,

wau, da hast du wieder einiges geschrieben. Vielen Dank.

Zitat:

Der Mond im Transit verschafft Stimmungen und Launen, sehr wechselhaft, da er innerhalb eines Umlaufes eines Zyklus 132 Aspekte zu den anderen Planeten bildet. Damit kann man auch sehr gut Träume nachvollziehen, sobald man schaut, wo zu dieser Zeit der Transit – Mond gestanden hat. Dabei spielt natürlich der jeweilige Aspekt eine Rolle, durch die Farben bekommt man schon einmal das Gespür für eine Stimmung




Ich habe bisher den T-Mond nicht bei meinem Träumen berücksichtigt. Aber es ist ein gute Anregung, wo ich doch meistens nicht weiß wie ich den Traum deuten soll. Am Transit kann dann wahrscheinlich erkennen, welche Art von Traum es ist.

Ein schönes Wochenende und herzliche Grüße Helga


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ArnoldModerator
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Wohnort: Kirchseeon/München
Re: Transite, Zyklen und deren Bedeutung. neu [Re: Helga]
      #157907 - 11.02.2007 13:06

Liebe Helga,

Die Fortsetzung wird noch ein wenig dauern...Gestern wollte ich das neue Windows Vista auf meinen Rechner upgraden, dabei hatte ich einen Totalabsturz! Nichts ging mehr, kein Bild, schon beim Hochfahren stürzte er wieder ab. Das XP konnte ich erst wieder intstallieren, nachdem ich formatierte und somit beinahe alle Daten verloren habe.
Jetzt muss ich erst einmal wieder Ordnung auf dem Rechner schaffen und die astrologischen Beiträge runterkopieren.

Dir noch einen schönen Sonntag!

Arnold

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aLLaRa
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Beiträge: 868
Transite, Zyklen und deren Bedeutung. neu [Re: Arnold]
      #158040 - 12.02.2007 07:01

Lieber Arnold

Vielen, lieben Dank für den wunderbaren Text über die Transite!!! KLASSE

Ich hoffe, dass Dein Computer wieder läuft!!! Dass viele Daten verloren gegangen sind, ist sehr ärgerlich!!! Vielleicht kann man sich noch irgendwo finden und wieder aktivieren?!?! Ich drücke jedenfalls ganz fest die Daumen

Alles Liebe und *TOI*TOI*TOI* *aLLaRa*

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~Verstehen kann man das Leben rückwärts, leben muss man es aber vorwärts~
Zitat von Søren Aabye Kierkegaard


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lakshmi
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Re: Transite, Zyklen und deren Bedeutung. neu [Re: Arnold]
      #158284 - 13.02.2007 13:18

Lieber Arnold,

vielen Dank für den tollen Thread.
Noch schaue ich nicht so auf meine Transite. Wobei ich den Saturntransit durch mein 7. Haus sehr deutlich gespürt habe. Da ist auch sehr viel passiert in der Zeit...
Ausserdem hatte ich mal vor ein paar Monaten den T-Mars über R-Mars laufen. Zu der Zeit war ich plötzlich krank und hatte auch hohes Fieber. Bei Steven Arroyo, hab ich gelesen, dass sowas passieren kann (ich habs danach gelesen, war also nichts psyschosomatisches *lach*). Das war ein ziemlicher Hammer. Ich habe bisher in meinem Leben sehr selten Fieber gehabt....

Was mich ein wenig erschrickt ist das Frau Merkel die gleiche AC-DC und MC/IC Achse hat wie ich.

Und ihre jungfrau und Fische sind ebenso eingeschlossen wie in meinem Radix. Noch dazu ist ihre Venus auch in der Jungfrau. *HolladieWaldfee* das muß ich erst mal verarbeiten.

Liebe Grüße
Nicole

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Editiert von lakshmi (13.02.2007 13:19)

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ArnoldModerator
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Re: Transite, Zyklen und deren Bedeutung. neu [Re: aLLaRa]
      #158293 - 13.02.2007 14:08

Liebe aLLaRa,

Der Rechner läuft wieder und die Hälfte der Dateien hatte ich auf DVD gespeichert. Inzwischen habe ich beinahe wieder alles zusammen. Man sollte sicher abwarten, bis das Vista die Kinderkrankheiten abgelegt hat. Jetzt upzugraden geht fast bei allen Rechnern nicht gut. Mein Sohn hat es auf einen etwas älteren Rechner zur Überprüfung installiert, da läuft es zwar, aber einige Funktionen nicht mehr. Auch dürften die meisten Astroprogramme für Windos Vista noch keine Anpassung vorgenommen haben. Lach, aber als Widder schaut man halt immer auf die Neuigkeiten, und bisher hat es immer geklappt.

Herzliche Grüße!

Arnold

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ArnoldModerator
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Re: Transite, Zyklen und deren Bedeutung. neu [Re: lakshmi]
      #158295 - 13.02.2007 14:25

Liebe Nicole,

Das glaube ich dir gerne mit dem Transit-Saturn im siebten Haus, da er auch seine erste Wiederkehr hatte. Dazu stand auch der aufsteigende Transit - Mondknoten im siebten Haus, und Uranus im Transit hatte zu dieser Zeit ein Quincunx mit dem Mond. Wenns damals gepasst hätte, dann wäre Saturn vielleicht nicht so unangenehm spürbar gewesen. Oft ist es auch so, dass der Transit Saturn im siebten Haus eine Ehe bringt, sobald die notwenige gegenseitige Stabilität vorhanden ist.

Die Marswiederkehr bringt das Fieber, da dadurch starke Abwehrkräfte gebildet werden! In der Waage steht er seinem eigenen Zeichen Widder gegenüber, und da geht es heiß mit Mars her. Im Skorpion dagegen ist er der "Väterchen Frost". Indem er abkühlt, schafft er den für die kalte Jahreszeit notwendigen Wärmeausgleich im Körper. Man friert, die Haut zieht sich zusammen und gibt so weniger Wärme ab, damit der Körper seine Temperatur halten kann.

Derzeit dürften die Lebensenergien bei dir sprudeln, da der Transit-Mars derzeit ein Quadrat zum Radix - Mars bildet und in Konjunktion mit dem aufsteigenden Mondnoten steht. Im Steinbock magst du sicher derzeit im zweiten Haus viel umsetzen und die Energien auf ein Ziel richten können.

Man entdeckt mit Pluto im Transit vor der zweiten Spitze seinen Selbstwert und -Habitus immer besser, dazu kommt Jupiter auch bald in das zweite Haus, besser gesagt im Dezember. Uranus im Transit im Quadrat zu Saturn im siebten Haus zieht auch mehr den Vorhang zum Du besser auf; indem er immer wieder andere Betrachtungsweisen hervorzaubert.

Alles liebe!

Arnold

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lakshmi
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Re: Transite, Zyklen und deren Bedeutung. neu [Re: Arnold]
      #158298 - 13.02.2007 15:49

Lieber Arnold,

ist schon komisch was da war mit demSaturn Transit. Ich bin ja mit meinem Mann wieder zusammen und kann nur hoffen, dass es diesmal "past". Aber es läuft ganz gut, deshalb muß ich mir wohl keine Sorgen machen.

Also, was Mars im 2. Haus betrifft. Ich spüre schon einen inneren Schwung. Trotz einiger Müdigkeit versuche ich mich zum Beispiel im Schreiben und muß sagen, es macht Spaß und die Ideen purzeln. Ich sehe es ein wenig als Experiment, allerdings könnte es schon passen. Es macht mir auch Laune etwas dazu zu zeichnen.

So richtig körperlich marsianisch ist es allerdings nicht unbedingt, obwohl ich letzte Woche schon Rad gefahren bin und Bogenschießen war. Wenn jetzt Sommer wär, würde ich wohl schon in einen See oder das Freibad hüpfen. Aber nein... Die Tage werde ich die Wände streichen, das spricht wohl auch für den Mars....

Lernen für die Prüfung kann ich im Moment nicht. Erstens kann ich den Stoff nicht mehr sehen und zweitens ist die Prüfung zu teuer für meinen Geldbeutel....Also, gedulde ich mich vorerst und lese manchmal interessantes zum Stoff. Je lockerer ich das angehe, desto mehr behalte ich es, so ungmöglich das auch klingen mag...

einen wunderschönen Tag noch, ich hoffe bei Euch scheint die Sonne

Nicole


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Re: Transite, Zyklen und deren Bedeutung. neu [Re: Arnold]
      #201115 - 06.04.2008 15:41

Lieber Arnold,

ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung! Das hast Du lebendig nachempunden und erklärt. Bisher habe ich es als eher trockenes Thema erlebt, aber ich schaue auch täglich auf mein Ortshoroskop, was mir von der Probedemo von Vision 4 noch geblieben ist.

Liebe Grüße Helena

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ArnoldModerator
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Re: Transite, Zyklen und deren Bedeutung. neu [Re: ]
      #201265 - 07.04.2008 17:09

Transite – Teil II

Vor einigen Wochen ist Pluto in das Zeichen Steinbock gewechselt, und damit befinden sich alle drei äußeren Planeten im letzten Quadranten! Wie wir wissen, wirken die geistigen Planeten auf der kollektiven Ebene, sie bestimmen den jeweiligen Zeitgeist. Als kurzes Beispiel möchte ich hierfür Uranus nennen. Anfang 1996 wechselte er in sein von ihm beherrschtes Zeichen Wassermann. An diesem Tage wurde dieser Zeichenwechsel von Uranus begleitet, indem er mit Neptun, Sonne, Mars und Merkur eine „Fünfblattkonjunktion“ bildete. Eine Konjunktion ist ein Keim, eine Aussaat, aus welcher mit der Zeit etwas hervorkommen wird. Der genaue Eintritt war am 16. Januar 1996 um acht Uhr und zehn Minuten. Es war unmittelbar bei Sonnenaufgang, demnach befindet sich diese Großkonjunktion im ersten Haus ( siehe Grafik ). Da bricht tatsächlich etwas hervor aus dem ersten Haus, wobei hier mehr die Zeichen und das Aspektbild wichtiger sind. Ganz einfach deswegen, weil der Eintritt von Uranus in den Wassermann innerhalb von 24 Stunden alle zwölf Häuser durchläuft.

Auf kollektiver Ebene findet man die explosionsartige Ausbreitung von Handy, Internet und PC vor. Erst zu diesem Zeitpunkt machte es die Technik möglich, dass solche Gegenstände in Serie gehen, und sich die meisten Menschen so etwas auch leisten konnten. Die ersten Handys kosteten damals um über 1000 DM, ein einfacher Rechner um die 3000 DM, und das Internet war durch seine damaligen Einwahlzentren beinahe unbezahlbar teuer. Ich erinnere mich noch gut, als ich selbst versehentlich Frankfurt anwählte und nicht München. Ich war einige Stunden im Netz und hatte Wochen darauf eine Rechnung mit über 300 DM bekommen. Als Uranus in die Fische wanderte – am 10.3.2003 um 22 Uhr 16 – waren oder sind Handy und Internet eine alltägliche Selbstverständlichkeit geworden. Das ist das Prinzip von Uranus, sobald er etwas durchsetzt, wird es saturnisch. Es ist nicht mehr neu, sondern erprobt und angenommen worden. Aber Uranus sucht fortwährend nach Neuerungen, besser gesagt versucht er es den Menschen näher zu bringen. Die Zeichenwechsel der äußeren Planeten sind nicht so häufig, nicht so, wie dies bei Saturn und Jupiter der Fall ist. Wobei 30 Monate für Saturn auch eine lange Zeit sind und auch ebenso ein ganzes Jahr für Jupiter.



Da alle Planeten – außer Sonne und Mond – immer wieder Rückläufig werden, ergeben sich Phasen, wo vieles auf den Punkt gebracht wird. Bei den äußeren Planeten können Jahre vergehen, bis ein Transit seine Wirkung gebracht hat, bei Jupiter und Saturn bedeutet ein Aspekt ebenso ein Jahr. Man muss sich vorstellen, dass zum Beispiel der Saturn gute sieben Monate direkt läuft und fünf Monate rückläufig wird. Da kann es durchaus sein, dass ein Transitaspekt innerhalb eines Jahres dreimal etwas auslöst. Beim ersten mal merkt man den Transit vielleicht nicht so, aber spätestens beim dritten mal hat sich etwas spürbar verändert. Saturn wird immer noch als Übeltäter bezeichnet, was zu Unrecht geschieht, er verdichtet lediglich etwas notwendiges, bringt es auf den Punkt – gleich einer Lupe, damit man entsprechend reagieren kann. Saturn wird nur dort spürbar, wo seine Lupe etwas entdeckt hat, ansonsten kann es sein, dass man den Transit nicht spürt – da wäre alles in diesem Bereich in Ordnung.

Aber, er deutet immer etwas an, indem er in einem persönlichen Horoskop im Laufe der Zeit Zeichen und Häuser wechselt, Aspekte zu den Radixplaneten bildet, und auch den Stand eines Zyklus von ihm anzeigt. Bei der Geburt hat jeder Saturn/Saturn Konjunktion im Transit. Alleine hier ist es schon sehr wichtig zu wissen, ob Saturn direkt oder rückläufig bei der Geburt war. Bei der Rückläufigkeit zur Geburtszeit zögert er, sieht sich ausführlich um. Er lässt sich Zeit um die „Reise des Helden“ anzutreten, eine Reise durch den Tierkreis und die Häuser, die beinahe 30 Jahre ausmacht. Bei der ersten Umrundung spricht man vom Probelauf, und mit 30 Jahren Lebensalter tritt man den Zyklus zum zweiten mal an. Da kennt man sich schon aus, eine Runde hat man hinter sich gebracht, was letztlich als Reife zum Ausdruck kommen sollte. Die Zyklen Saturns sind sehr interessant, alle dreißig Monate wird durch eine Transite das Radix aktiviert, jedes Mal durch neue Aspekte für einen Radixplaneten. Viele kennen sicher bereits den Siebener-Rhythmus des Saturn. Dies ist von Bedeutung, da Saturn nach ca. sieben Jahren ein Quadrat zum Radix-Saturn bildet, nach 14 Jahre die Opposition, nach 21 Jahren das absteigende Quadrat, und zuletzt kommt seine Wiederkehr zum Ausgangspunkt. Man kann nun hergehen und zugleich Uranus beobachten, welcher ziemlich genau sieben Jahre durch ein Zeichen benötigt. Auch er hat seine auf- und absteigenden Zyklen, welche mit Saturn in Zusammenhang gebracht werden können.



So ist zum Beispiel das 21. Lebensjahr stark von den Transiten Saturns und von Uranus geprägt. Auch zur Altersprogression findet man Übereinstimmungen, da man im 22. Lebensjahr den Ablöseprozess ( bewusst oder unbewusst ) von den Eltern vollzieht. Aber ebenso muss Jupiter erwähnt sein. So wie Saturn falsch als Übeltäter eingestuft wurde, so ist es auch nicht richtig bei Jupiter nur vom Wohltäter zu sprechen. Jupiter kann seiner eigenen Sinnenhaftigkeit zum Opfer fallen, indem er zu viele Genüsse zugleich haben möchte. Er steht ja für Überschwenglichkeit, für das „Füllhorn“, für die großen Lebensfreuden. Hier muss eine gesunde Wechselwirkung mit Saturn entstehen, das richtige Maß für alle möglichen Dinge gefunden werden, Daher gelten Saturn und Jupiter als erzieherische Planeten schlechthin. Sie zeigen an, in wie weit man sich innerhalb von einem oder zwei Jahren verändert, entwickelt.

Doch die langsamen Räder drehen Uranus, Neptun und Pluto im Transit. Es ist sehr wichtig zu wissen, in welchen Hauszonen sich die Geburtsplaneten, also auch die drei äußeren befinden. Steht ein Planet an der Hausspitze, so kann immer von einer starken Einflussnahme der Umwelt auf den Horoskopeigner ausgegangen werden! Stehen sie dagegen am Talpunkt oder in eingeschlossenen Zeichen, dann ist diese Prägung von außen nicht vorhanden. Es kommt hier ganz besonders auf die persönliche Reife, das Alter und den geistigen Entwicklungsstand an, um innerlich zu den geistigen Planeten auf persönlicher Ebene vordringen zu können. Ansonsten wirken sie von außen, als Ereignis oder Schicksal.

Letztlich bewirken die Transite der äußeren Planeten ein Aufweichen des rationalen Ichs. Oft sind es diese „Schicksalsschläge“, die den Menschen dazu bringen, in die eigene Tiefe vorzudringen, sich zu hinterfragen, den Sinn des Ganzen zu finden. Tatsächlich bergen diese Transite immer den Keim zur Lösung in sich. Sie wollen im Grunde genommen nichts anderes, dass man innerlich weiter wächst, und ebenso echte Antworten findet, die nicht selten ein „faustisches Ringen nach Wahrheit“ erfordern.

Durch das Wissen um die Zyklen der Transite kann man natürlich die Zukunft betrachten, was in der Vergangenheit viele Astrologen bewog, Ereignisdeutungen zu bringen, Prognostik zu betreiben, die so gesehen psychologisch unhaltbar ist. Man würde den Menschen einengen, anstatt zu zeigen, dass er der Herr im Hause ist und die Planeten nur ein Abbild seiner physischen und psychischen Funktionsorgane sind! Sicher, jeder Mensch ist im Leben den entsprechenden Bedingungen seiner Umwelt ausgeliefert, seiner Herkunft und Rasse, seinem Milieu und seiner Heimat. Er muss Essen und Trinken, die Bedürfnisse seines Körpers befriedigen, sein Auskommen irgendwie finanzieren. Er muss sich im Kollektiv anpassen, unterordnen, alle möglichen Pflichten wahrnehmen, sich anstrengen….immer wieder aufs neue jeden Tag. Ebenso weiß der Mensch um den Tod, um die Geburt, um Krankheit und Leid, um die Polarität der Gegensätze. Das hat alles mit den irdischen Bedingtheiten eines Saturn zu tun. Aber dies wäre nur eine von mehreren Ebenen. Zugleich wohnt der Geist im Körper eines Menschen. Sobald man sich den Bedingungen stellt und sie als gegeben annimmt, beginnt Uranus zu wirken und führt an den Tellerrand zur absoluten Freiheit! Die eine Seite von Uranus sind sichtbare Erfindungen, die andere ist das Tor, welches selbst schon von Tod und Geburt unberührt bleibt. Uranus kann man mit dem göttlichen Samen gleichsetzen, mit dem Schöpfer der Vielfalt. Von den sieben Strahlen her gesehen trägt Uranus den dritten Strahl mit der „schöpferischen Intelligenz“. Uranus kann wiederum nur das zeigen, was von je her existiert hat! Alle Erfindungen und Neuerungen sind vorhanden, man braucht sie „nur“ zu entdecken. Uranus steht für die Astrologie und für Mathematik und Geometrie, für Computer und künftige Errungenschaften. Er trägt eine Art Schlüsselrolle in sich, da er im Zeichen Wassermann exoterisch neben Saturn herrscht, und esoterisch gesellt sich hier Jupiter dazu! Er gibt Wärme und Sinn, Uranus kann leicht egoistisch und unpersönlich wirken. Daher steht im Jupiter zur Seite, der wiederum esoterisch mit der Erde verbunden ist. Die drei alleine können tiefste Erkenntnisse und Zusammenhänge offenbaren, sobald man die esoterischen Herrscher berücksichtigt.

Uranus kann seine Energien plötzlich und unmittelbar aktivieren, meist genau dann, wenn man es am wenigsten vermutet. Sobald ein Saturn jedoch immer wieder seine Grenzen neu absteckt, alten Müll entrümpelt, damit neues aufgenommen werden kann, dann wird Uranus zur echten schöpferischen Kreativität angeregt. Das Wechselspiel zwischen der Tradition Saturns und der Erneuerungskraft von Uranus bringt echte Stabilität. Saturn steht für die Zeit schlechthin, Uranus dagegen kommt von einer Ebene, die selbst ewig und zeitlos ist. Im persönlichen Horoskop schaut man immer auf Jupiter, Saturn und die äußeren Planeten im Transit. Da findet man entsprechende Jahresthemen in den jeweiligen Häusern. Erst dann soll und kann man die schnellen Planeten hinzuschalten. Mit ihnen kann man zeitlich kleinere Abschnitte beobachten. Aber, sie unterliegen den langsameren Planeten, führen oft und nicht selten stundengenau zu Ereignissen von außen, sobald man innerlich das entsprechende Thema noch nicht gekannt oder entwickelt hat.

Besonders durch die Hauszonen bei API kann man Stundenastrologie exakt nachvollziehen. Dabei erinnere ich mich an einen Beitrag von Bruno Huber sehr gut aus der Zeitschrift „Astrolog“. Dabei ging es um eine wahre und tragische Geschichte aus einen kleinen französischen Dorf während des zweiten Weltkriegs. Damals war die Waffen SS beteiligt. Sie trieb innerhalb einer Stunde unzählige Menschen zusammen, so dass sich viele in der Dorfkirche versteckten, in der Hoffnung unbehelligt zu bleiben. Aber es nützte nichts, nach einiger Zeit wurden sie aus der Kirche getrieben und auf dem Marktplatz erschossen, Frauen und Kinder ebenso. Bruno beschrieb diese Stunde, wobei es primär bei der Mundanastrologie um den Mond geht. Er ist das schnellste Element im Horoskop und im Transit, und so lassen sich zeitliche Ereignisse genau erfassen, wobei der Mond ohnehin für das Volk steht. Als die Menschen in der Kirche waren, befand sich der Mond am Talpunkt im zwölften Haus, und als er eine Stunde später auf die elfte Spitze kam, nahmen die tragischen und unmenschlichen Geschehnisse ihren Lauf.

Auch der aufsteigende Mondknoten im Transit ist sehr wichtig und aufschlussreich, manchmal bringt er echtes „Schicksal“. Aber in diesem Wort ist bereits enthalten, dass die Seele etwas schickt! Der Mondknoten benötigt ca. 18,6 Jahre für einen Umlauf um den Tierkreis. Er ist der Schnittpunkt zwischen Sonne und Mondbahn und daher entsprechend wichtig. Wichtig sind die Hausthemen der Transite, und der Mondknoten braucht für ein Zeichen immerhin 18 Monate zum Durchlauf. Mit den Transiten lässt sich eine feine Zeitanalyse herausarbeiten, aber sie darf nicht in Prognostik münden. Vielmehr soll ein Bild gemalen werden, in welchem sich der Horoskopeigner wieder findet und selbst entscheiden kann und soll, wie der weitere Weg aussieht.

Alles liebe!

Arnold

Fortsetzung folgt….


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