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Tarot und Astrologie von Hajo Banzhaf Foren

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ArnoldModerator
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Wintersonnenwende
      #149063 - 16.12.2006 14:12

Wintersonnenwende.

Am 22. Dezember ist es wieder soweit, die Sonne hat ihren tiefsten Stand erreicht, trotz Winteranfang werden die Tage langsam wieder länger und heller. Wer kennt nicht das gleißende, milchige Licht der Sonne im Januar, wo sie mehr verdeckt durch die dichten Wolken ihr Licht auf die Erde wirft? Der Steinbock ist auch als der kälteste Monat bekannt, da sich die Umkehr der Sonne nur langsam vollzieht, vieles in Erstarrung zu verharren scheint. Diesem kardinalen Zeichen wird Beharrung, Ausdauer und Zähigkeit bescheinigt, Fürsorglichkeit und soziale Verantwortung. Auch soll er ein Einzelgänger sein, nur das benötigen, was er auch wirklich braucht. Der Steinbock steht am höchsten im Tier- und Häuserkreis, am „Dach der Welt“. Von dort aus kann er alles überblicken, er hebt sich in den Gipfeln der Berge ab, hat Übersicht und ist alleine mit sich.

Wer den Tierkreis kennt, wird sich vielleicht schon gefragt haben, warum am höchsten Punkt der Steinbock steht, wo er doch zusammen mit dem Schützen zu den dunkelsten Monaten zählt. Mittags erreicht jeden Tag die Sonne den Zenit, das MC im Horoskop, daher hat der Steinbock hier tiefere Bedeutung. Licht wechselt bei Sonnenuntergang scheinbar plötzlich in die Nacht um, so schnell scheint die Sonne unter dem Horizont zu verschwinden. Licht und Schatten, Sonne und Mond kommen hier zu ihrer Bedeutung. Der Steinbock steht dem Zeichen Krebs gegenüber, ebenso beide Herrscherplaneten Saturn und der Mond. Ebenso steht im Wassermann der Saturn als erster Herrscher der Sonne gegenüber. Beide Achsen zeigen die Gegebenheit auf, dass keiner von beiden Überhand nehmen kann. Die Sonne und ihr Licht wird durch die Nacht beschnitten und die Nacht mit ihren Schatten und der Dunkelheit vom Tag.

Saturn schafft hier die Gegebenheiten zum Wohle auf die gesamte Natur auf der Erde, indem er Zyklen schafft, Kontraste, welche sich durch das ergeben was wir die Zeit nennen. Alles ist im Wandel und steten Fluss, kommt und geht, verändert sich, entsprechend dem Kreislauf der Sonne auf ihren Weg durch den Tierkreis. Da Schütze und Steinbock die Nacht schlechthin verkörpern, geht es zunächst in die Dunkelheit, aus welcher allerdings das Licht hervorkommt! Hier ist der Mond gefragt, er reflektiert das Licht der Sonne, wäre ohne sie nur dunkel, er könnte sich nicht reflektieren. Das Zeichen Krebs ist eine Quelle des Lebens, welches aus Reflektion des Lichtes entstanden ist. Hier wurzelt der Mensch am Boden seiner Heimat, aber genau so ist er hier mit seinen Gefühlen bis hin zu seiner Seele verwurzelt, bewusst oder unbewusst.

Dieses fruchtbare Zeichen Krebs ist aufgefordert den Weg zum Gipfel des Steinbocks zu begehen. Ein Weg, der letztlich von der Jugend an bis hin in das Alter gipfelt. Der Zug ist durch die kardinale Eigenschaft gegeben, ebenso wie man diese auf der horizontalen Achse Widder – Waage erkennen kann. Dieser kardinale Impuls beginnt bei der Geburt am Aszendenten und am IC, dem Haus des Krebses setzt er sich fort, bekommt einen erneuten Schub. Man kann das kardinale Kreuz wie eine Rakete mit vier Treibstufen verstehen, an jeder Stelle kommt dieser Impuls.

Bei der Altersprogression erkennt man im vierten Haus den innerlichen Ablöseprozess vom Elternhaus, welcher früher oder später vollzogen ist. Mit 36 Jahren steht man am Deszendenten im Haus der Waage, hat seinen Höhepunkt an Vitalität erreicht, und ebenso die Ausrichtung auf das persönliche Du. Mit 54 Jahren erreicht man den MC und somit das Haus des Steinbocks. Da geht es natürlich um die Berufung, welche aber nicht unbedingt etwas mit dem Beruf zu tun haben muss.

Viele haben keine Planeten im zehnten Haus, aber immer ein bestimmendes Zeichen. Bei mir ist es der Krebs und ich habe keine Planeten im zehnten Haus. Aber das Zeichen Krebs wird vom Mond beherrscht, daher liegt meine Berufung auf der Ebene des Mondes. Gefühle spielen somit eine sehr wichtige Rolle, Kontakte ohnehin, aber dieses Zeichen spiegelt sich auf dieser Achse wiederum mit dem Steinbock im vierten Haus. Da steht auch mein Mond, nach alter Astrologie „im Exil“. Der Steinbock Mond trägt in sich viel Erfahrung, da er als Anlage den Weg vom vierten Haus in das zehnte Haus kennt.

Hier ist die gesunde Mitte dieser Achse angesagt und hilfreich, Krebs und Steinbock bedingen sich, ergeben letztlich nur zusammen einen tieferen Sinn. Bei Sommeranfang steht die Sonne im Krebs, in einer Jahreszeit, wo die Tage am längsten sind und somit Sommersonnenwende ist. Licht und Schatten ergeben ebenso ein unzertrennliches Paar in der Polarität. Durch die entsprechende Mischung kommt nichts zu kurz. Aber wir Menschen neigen natürlich dazu in der Polarität zu leben, ohne in ihrer Mitte zu stehen.

Der Steinbock muss über den Krebs immer wieder sein inneres Kind erwecken, Gefühle beachten, was natürlich seiner ökonomischen Denkweise nicht so in den Kram passt. Der Krebs soll aus dem Nest raus, erwachsen werden, Individualität und Verantwortung entwickeln. Trotzdem sollte er sein inneres Kind pflegen, indem er von den Pflichten des Saturn immer wieder Abstand nimmt, beiden Prinzipien notwendigen Raum lässt. Dann entwickelt sich diese innere Mitte immer mehr, man wird frei von der Polarität auf dieser Achse.

Der Prozess wird durch die Altersprogression sehr gut beschrieben. Im vierten Haus überscheitet man die Grenze vom ersten in den zweiten Quadranten, man geht auf das Du zu, beginnt sich zu integrieren in der Gemeinschaft der Mitmenschen. Am MC überschreitet man Die Grenze vom Du zum Ich und beide Motivationen stehen sich somit im vierten und zehnten Haus gegenüber. Damit werden die inneren Strömungen dieser Achse ersichtlicher. Interessant sind hier auch die zeitlichen Zyklen von Saturn und Mond. Saturn braucht beinahe 30 Jahre für eine Umrundung des Tierkreises, der Mond knapp 28 Tage. Somit macht der Mond in dieser Zeit 365 Umrundungen, was unseren Jahrestagen entspricht!

Man sieht diesen Zusammenhang zwischen der Frucht des Mondes und der Reife des Saturns auf den Menschen bezogen sehr gut. Ein Saturn ist letztlich nichts anders, als ein gereiftes Kind mit Erfahrungen, so dass er anderen eine Hilfe und Stütze sein kann, ein Wegbegleiter auf dem Weg vom Tal ins Gebirge bis hinauf zum höchsten Gipfel. Der Weg zum Gipfel ist durch die Altersprogression individuell nachvollziehbar. Der Unterschied besteht primär durch die ersten sechs und die letzten sechs Häuser. Die ersten 36 Jahre geht das Ich auf das Du zu, um die nächsten 36 Jahre wieder zu sich zu finden. Aber die Häuser und ihre Zonen schaffen natürlich viele Feinstufen eines menschlichen Werdeganges.

Vom vierten Haus gesehen kommt so ein kardinaler Eckpunkt am IC beim Eintritt in das vierte Haus. Da blickt man hoch zum Berg, der 36 Jahre weit entfernt vor einen liegt. Auch hier kann das Licht schwammig sein, da man noch nicht so eine rechte Vorstellung von sich und seiner Zukunft hat. Bei Menschen mit Planeten im zehnten Haus mag dies ein wenig anders sein, da sie mit dem Alterspunkt nach und nach in Opposition stehen und mehr Kontraste schaffen können für die eigene Berufung.

Manche Schulen halten das MC für wichtiger als den Aszendenten, was nach Auffassung des API nicht richtig ist. Dieser ist das Fernziel, er ist Start- und Zielpunkt zugleich. Das MC ist ein wichtiger Abschnitt für einen Menschen, aber nicht unbedingt sein Ziel. Im zehnten Haus lassen sich auf persönlicher Ebene die Kontraste wunderschön beleuchten, da man am höchsten Punkt im Radix steht. Man kann das vierte Haus beleuchten, somit immer wieder das eigene innere Kind beleuchten. Mein inneres Kind hat noch immer dieses Leuchten in den Augen, sobald es an einen Weihnachtsbaum denkt. Die unbekümmerte Naivität, Fantasie, Kontakt- und Lebensfreude. Wobei der Mond im zehnten Haus ebenso ein anderes wichtiges Thema aktiviert. Neptun mischt mit als esoterischer Herrscher des Mondes und als exoterischer Herrscher von Haus zwölf. „Der Mond ist mit seinem Silbernen Faden unzertrennlich mit seiner Seele verbunden.“ Auch Jupiter herrscht in Haus zwölf exoterisch, zeigt den Menschen das innere Licht, was heller wie tausend Sonnen scheint! Saturn als Hüter der Schwelle herrscht esoterisch und exoterisch im Steinbock und im zehnten Haus. Er herrscht über die irdischen Lichter Sonne und Mond, somit auch im elften Haus, wo wir Uranus als Nebenherrscher finden. Aber hier schleicht sich Jupiter als esoterischer Herrscher ein, verbindet somit die Prinzipien vom neunten und zwölften Haus. Uranus mag es auf den Punkt bringen, aber es ist mit den fünf Planeten und zwei Lichtern alleine schon so schön zu beschreiben!

Die alten Sumerer beschrieben schon in ihren Archetypen Uranus, Neptun und Pluto, obwohl sie diese noch nicht am Himmel ausmachen konnten. Bruno Huber meinte jedoch, dass die Sumerer Uranus kannten, da man bei orientalischen Nachthimmel Uranus dann sehen könnte, sobald er rückläufig ist und somit der Erde am nächsten steht. Uranus mag diese Geistesblitze der Erkenntnis verursachen. Die esoterischen Planetenherrscher sind unabdingbar für eine Synthese des Tierkreises!

Im zwölften Haus herrscht Pluto esoterisch, ohne ihn wäre der Gesamtzusammenhang nicht gegeben. Pluto begegnet man natürlich besonders häufig im achten Haus, der Zeit, in welcher man mit dem Alterspunkt zwischen 42 und 48 Lebensjahren wandert. Diese Wandlungskräfte und seine Transformation kann man äußerlich und innerlich nachvollziehen. Das Ich registriert ein zunehmendes Nachlassen der körperlichen Vitalität. Man steht zwischen jung und alt in dieser Phase. Das achte Haus enthält unendlich viel Weisheit und Reichtum des Pluto, sobald man sein Ego zeitweilig loslassen kann, es weiß, dass es nichts weiß. Am Talpunkt des achten Hauses ist der Zugang sehr groß, sobald man lernt in sich hineinzufühlen, äußere Themen loszulassen, bez. versucht sie in Zusammenhang zu bringen.

Der Skorpion ist auch als Drache zu verstehen, und dazu fällt mir die wunderschöne Wandlung von Frau Mahlzahn aus „Jim Knopf Lukas und die wilde 13“ ein. Zunächst war Frau Mahlzahn eine Verbündete der Piraten, kaufte von ihnen kleine Kinder, um sie in ihrer Schule quälen zu können. Später war sie eine liebevolle und weise Drachenmutter! Im achten Haus erkennt man zunehmend den Faktor Zeit und somit die Bedingtheit der körperlichen Natur, welche dem Gesetz Saturns unterworfen ist. Aber zugleich findet eine innere neue Geburt statt. Der Geist erwacht, das Bewusstsein für die Gegensätze von Materie und Transzendenz steigt langsam an.

Man kann in den Naturfilmen so gut die Zeitraffer ansehen, zum Beispiel von einer Pflanze. Man sieht ihre Blüten austreiben und wie sie am Abend sich wieder bei Sonnenuntergang schließt, um am nächsten Tag wieder zu erblühen ( Stier – Skorpion Achse ). Dieses aufgehen der inneren Sonne kann im achten Haus stattfinden, man spürt, dass man eine Seele hat und im Grund absolut zeitlos ist. So gesehen nähert man sich mit zunehmenden Alter höchstens einer etwaigen Wiedergeburt, man könnte ja ebenso nach dem Tod diesen Kreislauf verlassen und sein Dasein in Symbiose mit dem höheren Selbst verbringen. Das Paradies oder Nirwana, beides ist damit identisch.

So macht man sich nach dem Talpunkt im achten Haus auf weiter Sinnsuche auf den Weg, das Zeichen Schütze zündet eine neue Phase der Ich – Werdung. Während der Körper weiterhin altert, verjüngt sich der Geist durch Jupiter, dem Schützen und dem neunten Haus. Auch hier wird der Bezug über die esoterischen Herrscher ersichtlich, Jupiter herrscht esoterisch über Vulkan – Erde, also dem Stier und dem zweiten Haus. Hier fließt sozusagen der Geist Jupiters ein und wird im zweiten Haus zur Substanz!

Sinnfindung und Glaube an etwas Höheres sind wichtige Themen auf dieser Denkachse. Das veränderliche Kreuz im neunten Haus bewirkt ein zunehmendes Hinterfragen in Hinsicht auf Geist und irdische Gegebenheiten. Man steht dem dritten kollektiven Haus gegenüber mit dem Alterspunkt und kann so erkennen, wie es einen selbst 36 Jahre vorher ergangen ist, wie sich der kollektive Zeitgeist gewandelt hat. Auf dieser Achse trifft Zeus seinen Götterboten Merkur, dem Kurier der Sonne an. Merkur fällt durch sein dreiteiliges Symbol auf, nur er hat drei, alle anderen Planeten nur deren zwei. Merkur verbindet durch seine aufgesetzte Mondschale den Mond mit dem Kreuz Saturns, welches am Kreis hängt, und dieser steht für die Erde. Eingebettet zwischen dem kardinalen und dem fixen Kreuz liegt das veränderliche Kreuz, beherrscht von Jupiter und Merkur.

Im veränderlichen Kreuz liegt die Beweglichkeit des Geistes, die Wahrnehmung von Subjekt zum Objekt. Als Mensch bin ich ein Subjekt und sehe Gott als Objekt, Gott ist ein Subjekt und sieht den Menschen als Objekt, beide bedingen sich auf dieser Ebene der Polarität. Sobald beide in die Mitte kommen, ist das Ich verschwunden und nimmt Gott in seinem überpersönlichen – unpersönlichen Aspekt wahr.

Im zehnten Haus gilt es die zwei Realitäten von Materie und Transzendenz gleichermaßen zum Zuge kommen zu lassen. Der Hüter der Schwelle schafft die Kontraste, vieles verdichtet sich wie ein Kristall, anderes zerbröselt und schuppt sich. Saturn ist kein Geizhals, sondern er sucht immer den Ausgleich, damit unnötiges über Bord geworfen wird, dringliches zur Integration kommt. Im elften Haus bekommt er Uranus als Partner zugeteilt, so dass zwei wichtige Funktionen zum Tragen kommen. Saturn soll das notwendig für sich behalten, ebenso ist er dauernd mit den Neuerungen von Uranus konfrontiert. Er muss das notwendige Maß der Dinge für eine Situation erkennen, indem er notwendiges aufnimmt und hinderliches abwirft. Trotzdem steht Saturn über jeder Persönlichkeit, somit ist die Integration im kollektiven Raum der Häuser drei und vier, aber auch dem fünften Haus notwendig.

In manchen Staaten ist es sicher nicht einfach manche Grenzen anzunehmen, da kann Saturn nur sagen: „Gib den Kaiser was des Kaisers ist und Gott was Gottes ist“. Der Steinbock hat sicher auch viel mit Tibet zu tun und der Lebenserfahrung vieler Mönche und Heiliger. Auch sie sagen: „Versuche nicht die Welt zu verändern, ändere dich selbst“. Man ist sozusagen Gast in einer irdischen Welt, lernt dabei auch ein wenig sich seine Grenzen freiwillig zu setzen. In diesem Moment setzt Uranus ein, man übersteigt diese Grenzen innerlich, fühlt sich tatsächlich zunehmend freier, man lernt die Polaritäten anzuerkennen und steht dadurch zunehmend in seiner inneren Mitte, ist frei von Abhängigkeiten aller sechs Horoskopachsen.

Ein Saturn findet seine Beständigkeit, sobald er die Vergänglichkeit aller irdischen Dinge als evolutionäres Gesetz erkennt. Der Faktor Zeit schafft diese Gegebenheiten, das gilt für eine Eintagsfliege genau so, wie für einen Menschen oder eine ganze Galaxie. Alles besteht aus diesem kommen und gehen, und ebenso haben all die vielfältigen Erscheinungen und Formen eine ursprüngliche Quelle, welche natürlich hinter den Schleiern der transzendenten Welt Neptuns verborgen liegt.

„Am Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort“, genau so kann man den Talpunkt im zwölften Haus beschreiben. Der göttliche Gedanke liegt im veränderlichen Kreuz, der Urknall im kardinalen und die Form im fixen Kreuz. Gedanke – Energie – Form, ein Vorgang, welcher de hermetischen Gesetzen entspricht – ein pulsierender Tierkreis. Saturn hat den bekannten Lupeneffekt, zu seiner Jahreszeit scheint manchmal die Zeit stehenzubleiben, Er kann dieses Rad der Bewegung anhalten, als „Ziegenfisch“ ist er auch bekannt. Wasser und Erde, Gefühl und Realität, Ursprünglichkeit und gewordene Form. Am vierten Advent brennen die vier Kerzen der Sinnsuche, ergeben genügend Licht für die so befreienden Erkenntnisse, welche immer schon in uns schlummern aber beleuchtet werden wollen.

Im Schützen wandelt sich der Mensch, so wie es das Zeichen darstellt, ein Mensch sitzt auf einen Kentaurus, welcher sich vom Tier zum Menschen wandelt, dem Geist über seine Instinkte setzt. Nun erhebt er sich zu Gott, zu seiner Ursprünglichkeit. Gerechtigkeit gibt es auf irdischer und göttlicher Ebene. Hier hört sich zuletzt das Rad zu drehen auf. Auf alten Abbildungen sieht man den Ziegenfisch auf dem Rad des Tierkreises ganz oben stehen. Er hat letztlich sein eigenes Fortune – Schicksal in der Hand, bekommt Weisheit, sobald er die Zyklen als notwendiges Ganzes erkennt und betrachtet.

Als Kind ist man von seiner Seele bezaubert, da man seinen letzten Tod noch nicht so lange hinter sich hat. Als Erwachsener rückt der Tod immer näher, somit sind die eigenen Wurzeln gefragt. Sie bewässern Saturn, lassen ihn erkennen, dass er Kind war und Kind wird! Man steht im Hier und Jetzt und irgendwann spielt es keine Rolle mehr. Es ist wie ein Tritt aus der Zeitdimension heraus, der Körper verändert sich, die Seele nicht, sie bleibt immer gleich. Sie ist immer vorhanden, aber die Suche danach gestaltet sich ganz individuell, früher oder später.



Alles liebe!

Arnold mit Rosi


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Julia
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Re: Wintersonnenwende neu [Re: Arnold]
      #149065 - 16.12.2006 14:35

... ganz süß, lieber arnold, danke!


j.

--------------------
Liebe Grüße
Julia

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ArnoldModerator
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Re: Wintersonnenwende neu [Re: Julia]
      #192271 - 14.12.2007 17:16



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Su-SphinxModerator
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Re: Wintersonnenwende neu [Re: Arnold]
      #192324 - 15.12.2007 16:36

Lieber Arnold

Danke für diesen sehr inspirativen und besinnlichen
Text Jetzt werde ich ihn auf mich einwirken lassen.....

Ihr zieht ja schon Anfang Januar um ,das geht doch für euch jetzt Schlag auf Schlag Hilfe,da habt ihr jetzt aber ganz schön viel Arbeit.....so ein wohnungsmäßiger Neubeginn hat doch auch was positives,wenn man all die Arbeit bewältigt hat

Alles liebe euch Beiden

Susanne

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ArnoldModerator
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Re: Wintersonnenwende neu [Re: Su-Sphinx]
      #192333 - 15.12.2007 21:12

Liebe Susanne,

Lach, uns erschlägts schon seit Wochen! Heute war ich in der Wohnung meiner verstorbenen Schwester, sie soll auch baldigst aufgelöst sein wegen der Miete. Gott sei Dank hilft mir dabei Evilyn, meine leibliche Schwester, sie erledigt den ganzen Behörden- und Papierkram. Vorgestern haben wir unsere Umzugskartone bekommen, über 100 Stück. Die Buchführung habe ich auch noch nicht gemacht, dazu ebenso Papierkram für die neue Bank usw. Beratungen haben wir trotzdem regelmäßig, für mich sind sie beinahe wie eine Entspannung, da man für Stunden irgendwie positiv abgelenkt wird, und weitergehen muss das Leben auch noch.

Den Beitrag oben habe ich letztes Jahr geschrieben, habe ihn wieder nach oben geholt, da man sich doch als Besucher einer Menge Threads gegenübersieht.

Der Umzug rückt immer näher, nächsten Donnerstag bekommen wir freundlicherweise die Schlüssel und können schon loslegen. Die eine oder andere Kiste fahre ich mit dem PKW, wie PC und andere empfindliche Teile. Aber los gehts am 2. Januar, mit LKW und zwei große Lieferwaagen. Eine neue Telefonnummer habe ich auch noch nicht beantragt, aber nur keine Hetze, es war bisher zeitlich nicht möglich.

Noch einen schönen Abend!

Arnold

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Su-SphinxModerator
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Re: Wintersonnenwende neu [Re: Arnold]
      #192420 - 17.12.2007 13:24

Lieber Arnold

Dein Text ist wirklich klasse ,und hat mir viele Fragen aufgeworfen

Der IC scheint mir von einer grossen Wichtigkeit zu sein,denn das ist unser Urgrund,unsere emotionale Basis...sehe ich das richtig?

Schaust Du Dir den IC in spezieller Weise an ?


Kann man da,auch ohne Planetenbesetzung,Rückschlüsse auf die Herkunft,bzw.auf die tiefe,gefühlsmässige Situation eines Horoskopeigners schliessen ?

Alles Liebe

Susanne

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ArnoldModerator
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Re: Wintersonnenwende neu [Re: Su-Sphinx]
      #192429 - 17.12.2007 15:16

Liebe Susanne,

Der IC gehört dem kardinalen Kreuz an, und dieses setzt Impulse. So gesehen ist in diesem Kreuz am meisten los. Hier im Forum ist eine Zeichnung, da steht das kardinale Kreuz außen, das fixe in der Mitte und das veränderliche Kreuz nach innen. Da gibt es unterschiedliche Betrachtungsweisen für den IC. Die erste wäre der unbewusste Raum an seiner tiefsten Stelle. Hier ist es auch absolut Nacht, sobald die Sonne täglich über den IC läuft. Hier findet man die Wurzeln auf der emotionalen Ebene, natürlich besonders an das angrenzende vierte Haus. Da herrscht der Mond und das Zeichen Krebs, so dass man es hier mit der Gefühlsebene zu tun hat. Wichtig: Saturn am IC steht optimal, analog der Verwurzelung eines mächtigen Baumstammes! Hier kann er gut eine Basis bilden. Die umliegenden Häuser nach oben gehend zeigen an, wie sich der Lebensbaum ausdehnt, die Baumkrone findet man am MC, bez. den Nebenhäusern. Du kennst sicher dieses Bild vom Menschen mit ausgebreitenden Armen. Er steht im Horoskop, so dass sein Kopf oben am MC ist, die Beine am IC. Entweder hat das Bild Leonardo da Vinci gemalen, oder es war Michelangelo.

Am IC gelangen Licht und Dunkelheit in das Wechselspiel der Polarität von Tag und Nacht. Saturn beherrscht auf dieser Achse den Mond, im elften Haus steht er der Sonne im fünften Haus gegenüber und so ergibt sich die Bedingtheit von Tag und Nacht, Licht und Dunkelheit. Sigmund Freud hatte in dieser Gegend seinen Mars stehen.



Mars ist hier der einzige Planet im unbewussten Raum. Für Freud hatte er forschende Aufgaben, vor allem um die Libido herum. Freud war sicher etwas kopflastig, aber sein Instinkt ( Mars ) trieb ihn immer wieder in die richtige Richtung seiner Ansätze. Er gilt ja als Begründer der Psychoanalyse, wobei die Griechen auf der Insel Kos schon ähnliches 2500 Jahre vorher betrieben hatten. Es waren die Traumschulen, ebenso das Drama, sie waren schon sehr gescheite Leute! Ich habe den Mond am IC, da kann ich tatsächlich gut reflektieren und vieles beleuchten, indem er sich selbst reflektiert. Vorgestern hatte ich eine tolle Beratung, die Person hat wie ich den Mond am IC stehen. Wir verstanden uns sofort, beinahe wie Brüderchen und Schwesterchen. Das IC steht genau zwischen dem Ich und dem Du, daher hat es auch etwas neutrales an sich. Die Motivation beinhaltet immer das Gegenzeichen, hier den Steinbock und das MC. Durch das Wechselspiel der Achse bekommt der Mensch mit der Zeit das Gefühl für die Verwurzelung und ebenso für "das Dach der Welt" im zehnten Haus. Die "Hubersche Flasche" aus der Psychosynthese zeigt auch sehr gut an, wie sich vom IC ein Faden senkrecht über den Flaschenhals hinaus aufstellt. Er ist wie eine Richtschnur, um die Flasche verlassen zu können. Am Flaschenrand findet man Uranus, die innere Freiheit, die Entgrenzung aus der Flasche der irdischen und materiellen Gegebenheiten.

Im dritten Haus herrscht Merkur, im vierten der Mond. Denken und Fühlen ergeben den gesunden Menschenverstand. Nur, im dritten und im vierten Haus finden wir das Kollektivdenken, welches nicht unbedingt konform mit den kosmischen Prinzipien geht. Daher sind die Häuser neun und zehn wichtig! Im neunten findet man die eigenen Glaubensvorstellungen, sobald man kritisch alles Wissen in sich vereinigt, eine Art Philosophie, die ebenfalls nicht unbedingt mit den Weltreligionen passen muss.

Man kann Merkur und dem Mond zeitweise in sich selbst zuhören und beobachten, da die Gedanken immer aus Stimmungen und Gefühlen heraus entstehen! Merkur sieht die Details, und der Jupiter herrscht im neunten Haus und bringt immer wieder die Zusammenhänge auf den Punkt. Saturn ist ein Thema für sich, da er alles irdisch - körperliche symbolisiert. Er gilt als Hüter der Schwelle, steht im Tierkreis der Sonne und dem Mond gegenüber. Aber genau hier ist der Punkt, wo man am IC seine Seele verspüren kann! Der Mond verbindet durch seinen silbernen Faden das Mond-Ich mit dem Neptun. Ebenso findet man es in den Banden der Fische, sie verbinden den menschlichen mit dem göttlichen Geist. Die Seele ist die Ursache aller irdischen Erscheinungen, sie ist zeitlos und ewig, in sich selbst schauend und wahrnehmend. Saturn verkörpert dieses irdische Gefangensein, indem er als Hüter der Zeit alles zeitlich in seiner Erscheinung begrenzt. Saturn ist frei, sobald er die Beständigkeit in der Vergänglichkeit aller Dinge erkennt. Saturn muss erkennen, dass er selbst einmal ein Mondkind war. Synodisch ergeben 365 Mondumläufe einen Saturnumlauf! Aus hunderten von Monaten ergibt sich die Erfahrung für Saturn, daher spricht man im Transit vom "ersten Probelauf" Saturns, welcher sich im Alter von 29 Jahren ergibt; da hat er den Häuser- und Tierkreis einmal umrundet. Man sieht, wie wichtig es ist, immer die Gegenzeichen mit einzubeziehen! So bekommt man das richtige Gefühl für eine Horoskopachse.

Ptolemäus hatte sehr richtig alle Planeten zwei Zeichen und Häusern zugeordnet, bis auf die beiden Lichter Sonne und Mond. So teilte er Merkur und Jupiter dem veränderlichen Kreuz zu. Venus und Mars herrschen in kardinalen und fixen Häusern, sowie in Erde und Luft. Saturn steht im zehnten und im elften Hsus, also im kardinalen Erdhaus und im fixen Lufthaus. Er steht sozusagen von den alten sieben Planeten als einziger im bewussten Horoskopraum! Ebenso interessant ist es, weil Uranus, Neptun und Pluto ebenso nur im bewussten Raum anzutreffen sind.

Unten, vom IC aus, schaut man auf Saturn und die drei äußeren Planeten nach oben in den bewussten Raum. Ich persönlich bin der Meinung, dass auch Uranus, Neptun und Pluto jeweils zwei Zeichen beherrschen! Pluto kann man durchaus auch als Herrscher des Widders sehen. Mars herrscht im Skorpion esoterisch und exoterisch, Pluto exoterisch. Pluto kann wie ein Vulkan Jahre ruhen, plötzlich bricht er aus - ganz dem kardinalen, feurigen Widder gemäß. Uranus kann ebenso neben dem Wassermann im Steinbock herrschen, da Saturn ebenso das elfte Haus beherrscht. Zudem ergeben beide ein Paar mit "Tradition und Erneuerung". Neptun könnte im Krebs herrschen, da er starke Ähnlichkeit mit dem Mond hat, wie das "göttliche und das menschliche Kind". Im vierten Haus finden wir die Familie, unsere Heimat, Neptun steht für die göttliche Familie, und ebenso für die göttliche Ursuppe - dem Nirwana oder Paradies...

Alles liebe!

Arnold



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Su-SphinxModerator
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Re: Wintersonnenwende neu [Re: Arnold]
      #192530 - 18.12.2007 18:28

Lieber Arnold

Danke für Deine aufklärenden Worte .....

Die forschende Aufgabe bei S. Freud in Sachen Libido,bzw.,dass er alle Ursache im Triebgeschehen begründet sah,verwundert mich jetzt eigentlich nicht mehr so sehr,denn sein Mars ist Spannungsherrscher? in Waage(Venus)....alle anderen Planeten sind davon gefärbt ?

Mit der Waage am IC und H4 ist er ein Mensch,der charmant,diplomatisch,harmoniesuchend,das Schöne liebend,und kann schlecht alleine sein ....Sein Mond in Zwilling in H11,auch luftbetont,unterstreicht auch die Aussage über sein 4. Haus.Krebs steht bei ihm in H12 ...das bedeutet,dass er Gefühle,die er durch seine kollektiven Wurzeln hat,auflösen muss,um sich damit auch darzustellen(AC)

Jetzt hat er aber auch den Skorpion in Haus4 eingeschlossen.
Kann ich da den Rückschluss ziehen,dass er tief verdrängt,ganz andere Anteile in seinen Gefühlen hat.....nämlich Leidenschaft,Machtspiele,Eifersucht,Zwänge....eben typische Pluto/Marsthemen ?

Mir ist schon klar,dass es bei Ihm schon ein Thema ist,zumal er mehrere Planeten im Stier hat.....

Wenn aber kein Planet in der Stier/Skorpion-Achse stehen würde,wäre diese eingeschlossene Achse ein verdrängtes Thema für das 4.Haus ?

Grundsätzlich :wenn eine Achse eingeschlossen ist,aber ohne Planeten,handelt es sich dabei um ein eher verdrängtes Thema,das einem geneigt macht diesbezügliche Probleme bei anderen festzustellen ?

Alles liebe

Susanne

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ArnoldModerator
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Re: Wintersonnenwende neu [Re: Su-Sphinx]
      #192538 - 18.12.2007 19:57

Liebe Susanne,

Von Freud kenne ich noch eine andere Geburtszeit, wobei die obige Bruno Huber als die richtige befand. Trotzdem würde ich bei Freud mit dem eingeschlossenen Zeichen sehr vorsichtig sein, da nur zwei Minuten vorher der Stier nicht eingeschlossen wäre! Allerdings wären dann Saturn und Mond eingeschlossen. Es könnte schon so passen, Freud ist mir immer mehr als Saturn vorgekommen, als als Sonne.

Mit Mars und Pluto findet man die ganze Palette an Entsprechungen. Sie reichen vom Massenmörder Harmann bis Jürgen Bartsch, der kleine Jungs in einer Höhle tötete - bis hin zum Psychologen und Forscher. Ich selbst habe ein Quadrat von Pluto im Löwen zum Mars im Skorpion. Jedenfalls kenne ich Gerüchte, wo Freud angeblich seine Klientinen sexuell belästigt oder missbraucht haben soll. Er arbeite einige Jahre mit Kokain in der Therapie, heute wäre so etwas undenkbar! Aber damals war die Wirkung dieser gefährlichen Droge noch nicht so bekannt. Das Kokain sollte die Patienten auflockern, in bessere Stimmung versetzen, wobei viele Menschen grundsätzlich damit Probleme haben könnten, da es Paranoia auslösen kann. Es passt auch gut, dass C. G. Jung als damaliger Schüler von Freud nach einigen Jahren seine eigene Wege ging. Zuviele Kontroversen hatten die zwei, und Jungs Gedanken sind doch denen von Roberto Assagioli ähnlich. Jung sprach immer vom höheren Selbst im Menschen, Freud dagegen verneinte die Existenz eines Gottes. Jung sagte auch, dass alle nur möglichen Bewusstseinsebenen und -Inhalte bereits im Menschen vorhanden sind, er nannte es das kollektive Unbewusste. Ich schließe mich seiner Meinung und Erkenntnis an, dass alle nur möglichen Inhalte im Unterbewussten schlummern, von der Hölle bis zum Himmel. Aber nur im Falle einer psychischen Erkrankung treten so zerstörerische Energien an den Tag, so wie es bei Fritz Harmann der Fall war. Der deutsche Astrologenverband hatte vor Jahren eine CD mit über 30000 Horoskopdaten veröffentlicht ( viele stimmen leider nach Bruno Huber mit der Uhrzeit nicht ), und auf dieser Datensammlung findet man auch die Horoskope von einigen hundert Mördern. Man kann schon sagen, dass dabei immer Mars und Pluto im Spiel sind, aber ebenso Uranus, oder sogar Neptun. Dieser hat häufig mit der Liebe der Phädophilen zu tun.

Freud hat viele Planetenansammlungen im oberen Horoskopraum. Das mag spezialisieren, aber letztlich kann es auch eine gewisse Einseitigkeit bedeuten. Jung dagegen hatte seine Planeten rund ums Horoskop besetzt. Vielleicht war er deswegen vielseitiger und berücksichtigte mehrere Möglichkeiten und Faktoren.

Freud ist in seinen letzten Jahren etwas zurückgerudert, aber sein Schüler Wilhelm Reich propagierte mehr die alte Methode. Jedenfalls wird der Skorpion bei Freud mehr durch die gegenüberliegenden Planeten im Stier angefacht. Der Mars in der Waage bekommt eine gewisse Anmut der Venus mit, während die Venus im Widder die Marsbrille aufhat! Sie steht in Konjunktion mit dem aufsteigenden Mondknoten im zehnten Haus. Auch Pluto finde ich gut dastehen, er bildet lediglich ein Quincunx zu Mars. Das kann spezialisieren, und Pluto nimmt es in der Forschung sehr genau, bringt Tiefgang und auch die entsprechende Motivation mit, unergründliches zu erforschen. Freud zeige eine elitäre Haltung, ganz ohne Zweifel. Sicher hat dies mit Saturn und Mond im elften Haus zu tun. Demnach stand er selbst als Kind unter einen Erwartungszwang. Mit der Opposition von Jupiter mit Mars kommt es mir so vor, als wenn er "zugesehen" hat bei seinen Patienten. Lach, wahrscheinlich hat er sie im Sinne seiner psychologischen Forschungen mehr beobachtet. Sein Mars steht Anfang Waage, ich glaube nicht, dass er ein Sexist war; er war sicher weitgehend neutral und auf die Sache selbst bezogen.

Laut Bruno Huber sollte man den eingeschlossenen Zeichen keine so große Bedeutung zumessen, sobald sich darin keine Planeten befinden. Mit dem Alterspunkt erlebt man beim Durchlauf mehr eine Phase der Ruhe und Selbstfindung. Man spürt es jedenfalls nicht so, als wenn man Planeten dort stehen hätte. Allerdings können leere Räume auch unsicher machen. Man kann hier kein Rezept ausstellen, da Transite und der Alterspunkt etwas dynamisches sind, und man so Erfahrungen in diesen Leerräumen sammeln kann.

Der Krebs-AC passt sehr gut bei Freud. Aber man merkte diesen erst in seinen späteren Lebensjahren. Vielleicht hat es auch an der Mondstellung gelegen, sein Mond ist beinahe losgelöst, hat nur ein einseitiges Trigon zu Mars.

Alles liebe!

Arnold



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Re: Wintersonnenwende neu [Re: Arnold]
      #192589 - 19.12.2007 17:09

Lieber Arnold

Danke wie immer,für Deine spannend zu lesenden Zeilen.

Zitat:

Von Freud kenne ich noch eine andere Geburtszeit, wobei die obige Bruno Huber als die richtige befand. Trotzdem würde ich bei Freud mit dem eingeschlossenen Zeichen sehr vorsichtig sein, da nur zwei Minuten vorher der Stier nicht eingeschlossen wäre! Allerdings wären dann Saturn und Mond eingeschlossen. Es könnte schon so passen, Freud ist mir immer mehr als Saturn vorgekommen, als als Sonne.





Wieso kam Dir Freud mehr als Saturn vor ?



Wenn Du mal Zeit und Muse hast,könntest Du vielleicht ein Horoskop von Harmann oder Bartsch hier reinstellen?......das wäre spannend.....

Alles Liebe

Susanne

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Re: Wintersonnenwende neu [Re: Su-Sphinx]
      #192606 - 19.12.2007 22:00

Liebe Susanne,

Freud erscheint mir so steif, wie ein gezieltes Rollenspiel, er war ernst und nicht "locker", so wie Jung. Daher meinte ich seinen Saturn, der zwar funktionieren kann, aber er kann keine Sonne imitieren.

Ich stelle anbei die beiden Horoskope rein, lach, Gruselkabinett soll es keines sein, sondern den Sinn für die Astrologie schärfen..

Alles liebe!

Arnold





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Re: Wintersonnenwende neu [Re: Arnold]
      #192670 - 21.12.2007 10:42

Lieber Arnold

Danke für das Reinstellen der Radice.....

Ich möchte die beiden Horoskope erst mal in Ruhe anschauen,bevor ich eventuelle Fragen habe......beim Bartsch bin ich als Laie verwundert,klar er hat dieses Quadrat mit Satur/Pluto....das wirkt irgendwie aggressiv....aber diese Radix hat offensichtlich auch viele Talente zu bieten....


Zu Freud hätte ich nochmal ne Frage,wegen der
Saturnbetonung ....kann die auch durch die 10Haus-Betonung stärker zu Tage kommen ?

Alles Liebe

Susanne

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ArnoldModerator
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Re: Wintersonnenwende neu [Re: Su-Sphinx]
      #192673 - 21.12.2007 11:50

Liebe Susanne,

Bei Bartsch ist die Konjunktion von Mars und Venus auch sehr interessant, da sie über eine Zeichengrenze verläuft. So etwas kann spezialisieren, aber im Extremfall kippt es in bestimmmten Situationen um. Auch ist es wichtig, hier sich die Umlaufzeiten von Venus ( 224 Tage ) und Mars ( 686 Tage ( in Erinnerung zu bringen! Das bedeutet, die Venus macht sich in separativer Konjunktion auf den Weg. Stünde sie vor Mars, so wäre es ein Abschluss eines alten Zyklus. Dune Rudhyar hat in seinem Buch über Aspekte dies exzellent beschrieben.

Der Saturn läuft in der Konjunktion auf Pluto zu, beide stehen statisch im achten Haus, im Herrscherhaus von Mars und Pluto. Sein Vater war Metzgermeister, auch war die Mutter im Betrieb mit eingespannt. Besonders das Quadrat vom elften ins achte Haus kann große Widersprüche erzeugen, da die Ethik im elften Haus, dort die gnadenlose Realität im achten Haus. In der Drachenfigur hat er eine sensitive Opposition von Neptun und Mond. Sie wird durch das Blau umrahmt, daher konnte er seine Konflikte auf dieser Ebene nach außen vorenthalten. Auch in dem blauen großen Dreieck kann man so etwas wie eine "starre Veranlagung" mit Venus/Mars, Pluto und dem MOND ausmachen, er steht im marsischen Widder...

Planeten im zehnten Haus spürt die Umwelt immer, sobald sie nicht eingeschlossen sind oder am Talpunkt stehen. Der Saturn herrscht natürlich im zehnten Haus, da wird er für sehr viele Menschen irgendwie ein Thema oder sichtbar. Mit Saturn in zehn hat man immer das Gefühl, für alles auf dieser Welt verantwortlich sein zu müssen. Er steht in der Pflicht auf der Bühne des zehnten Hauses. Ich selbst finde diese Saturnstellung häufig bei selbstständigen oder geschiedenen Frauen wieder, oder sie sind tatsächlich das Oberhaupt in der Familie und halten alles zusammen.

Bei Freud kommt mir der Saturn jedenfalls so streng und kühl vor, so wie es anscheinend zu seiner Zeit in diesen wissenschaftlichen Kreisen sich gehörte...

Alles liebe!

Arnold

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Re: Wintersonnenwende neu [Re: Arnold]
      #192833 - 23.12.2007 22:15

Lieber Arnold

Aus einer kurzen Biografie über Bartsch,habe ich gelesen,dass er der uneheliche Sohn einer Frau war,die kurz nach der Geburt verstarb.....ca 1Jahr blieb er auf der Kinderstation und wurde von den Krankenschwestern mehr oder weniger gepflegt und genährt,bis seine Adoptiveltern aufgetaucht sind.Von seinen Adoptiveltern wurde er sehr schlecht behandelt...(Bartsch beurteilte sie im Prozess,indem er bereitwillig über seine Taten und sich sprach,als sehr kalte und herzlose,putzsüchtige Frau).mit ca 10Jahren kam er dann in ein Kloster,das war aber dem Stiefvater nicht streng genug und er wurde in ein anderes Heim gesteckt.....Bartsch wurde dort selbst Opfer eines sexuellen Übergriffs.......
Ich muss gestehen,dass mich die Geschichte von Bartsch irgendwie berührt hat,denn bei ihm scheint doch irgendwie ein Zusammenhang von seinen greulichen Taten und von dem,was er als Kind erleiden musste,gegeben zu sein.....vom gequälten Opfer zum Täter,der seine Opfer bestialisch gequält und dann getötet hat.......

Für mein Rechtsempfinden hätte den Adoptiveltern ebenfalls der Prozess gemacht werden müssen,denn sie haben dem Jungen schlimmes angetan ....etwas ähnliches übertrug Bartsch dann auf seine Opfer

Die Mond-Neptunopposition deutet die darauf hin,dass er sich ungeliebt und entsprechend verletzt, gefühlt hat ?

Alles liebe

Susanne

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Re: Wintersonnenwende neu [Re: Su-Sphinx]
      #192841 - 23.12.2007 23:46

Liebe Susanne,

Solche Themen erfordern inneren Abstand, da man zu Recht primär nach den Opfern frägt! Aber es ist leider eine Tatsache, dass solche Menschen selbst in ihrer Kindheit meistens Traumata erleiden mussten! Man fragt immer, warum so etwas geschieht, wieso manche Menschen zu solchen schlimmen Dingen fähig sind. Auf der persönlichen Ebene kann man es nicht so leicht verstehen, allerdings bringt es viel, sobald man versucht alles im Ursprung der Menschen zu finden. Es gibt ja das Familien- oder Ahnenschicksal, ebenso das kollektive Schicksal der Menschheit als solches. Sinnvoll ist hier mit Sicherheit das Mondknotenhoroskop, weil es Aufschluss über die Herkunft solcher Ketten geben kann. Aber besonders für die Opfer ist es nicht so leicht, so einen inneren Tiefgang zu vollziehen. Zuletzt wäre die innere Bereitschaft vorhanden, dem Täter zu verzeihen, was häufig in der Realität so gut wie unmöglich sein dürfte. Es geht zuletzt an die Frage nach der Urschuld oder Ursünde. Besonders im Mittelalter war die Sexualität verteufelt und wurde als etwas schlechtes, teuflisches dargestellt. Genau hier findet man die Nistplätze der Perversionen und Abartigkeiten. Hinter den Klostermauern wurden Kinder von Mönchen mit Nonnen gezeugt, wer kanns ihnen verübeln? Astrologisch gesehen kann man selten ein Horoskop zwischen Opfer und Täter unterscheiden! Beide haben meistens Aspekte mit Pluto oder Uranus und Mars, beteiligt ist dazu meistens der Mond oder die Venus.

In der Lebenshilfe kann ein Horoskop bei Traumata sehr hilfreich sein, da man über den Alterspunkt und die Transite die Zeitpunkte sehr genau eingrenzen kann. Rosi und ich haben diesbezüglich sehr viele Klienten, welche Übergriffe sexueller Art in ihrer Kindheit erleiden mussten. Das hat sicher damit zu tun, weil meine Frau selbst als Kind solche Übergriffe durchmachen musste. Leider geschieht so etwas sehr häufig unter der Bevölkerung, das Problem ist anscheinend leider tatsächlich so alt wie die Menschheit selber!

Alles liebe!

Arnold

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Re: Wintersonnenwende neu [Re: Arnold]
      #192950 - 26.12.2007 15:52

Lieber Arnold

Ich hoffe,dass ihr das Weihnachtsfest genauso beschaulich und besinnlich erlebt habt,wie meine Kinder und ich....

Ich wollte mich noch für Deine Buchvorschläge bedanken.... Planeten als... von den Hubers habe ich bereits.Ich finde es übrigens hervorragend....aber leider sind keine (wenn,dann nur kurz und oberflächlich)Aspektbeschreibungen dabei.......Du hast hier schon öfters D.Rudhyar und sein Aspektebuch erwähnt,deshalb habe ich mir dieses Aspektebuch und das Buch von Grof bestellt.....ich bin schon sehr gespannt

Als Anfänger ist es total schwierig die Bedeutung einzelner Aspekte zu erkennen....da brauche ich unbedingt entsprechende Literatur darüber,ohne die,geht es für mich nicht....da kann ich dann richtig ungeduldig und zipfelig werden,weil ich keine Erfahrung mit Aspekten habe,auf die ich zurückgreifen kann....

Aber trotzdem würde mich diese Mond-Neptun-Opp. bei Bartsch interessieren.....wie kann sich die bei einem Kind auswirken?

Alles Liebe

Susanne

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Re: Wintersonnenwende neu [Re: Su-Sphinx]
      #192953 - 26.12.2007 16:47

Liebe Susanne,

Soeben komme ich vom Einpacken, Rosi schiebt so an, da wir heute in einer Woche endlich loslegen und umziehen. Trotzdem haben wir Weihnachten in Ruhe verbracht, aber heute waren wir wieder fleißig, und die nächsten Tage packen wir fleißig weiter. Bisher ist das Wohnzimmer noch davongekommen, auch mein Büro, aber bis Neujahr sind auch hier die Schränke leer.

Ich habe früher auch immer wieder nach Aspektbüchern geschaut, empfehlenswert wäre auch der 3. Band von Thomas Ring. Aber, wir haben die Planetentafel, und genau hier kann man sich in der Kombination üben. Ich will kurz einige Beispiele aufführen, natürlich kann die Liste entsprechend und beliebig erweitert werden:

Sonne mit Mond ergibt Wesenskern und Reflexion. Der Mond braucht Abstand von der Sonne, damit er sich reflektieren kann. Die Hochstimmung des Mondes findet immer bei Vollmond ihren Höhepunkt. Da ist er voll und rund, und er kann sich dabei optimal im Sonnenlicht spiegeln, reflektieren. Bei Neumond ist es nicht einfach, die Sonne verbrennt den Mond, so dass er nicht sichtbar ist. Der Mond gehört dem veränderlichen Prinzip an, daher schätzt er grüne Aspekte. Sie kommen seiner Beweglichkeit entgegen. Die Sonne dagegen möchte rote Aspekte, da sie ihrer kardinalen Natur entsprechen. Natürlich schaut man Sonne und Mond in ihren Zeichen an und in den Häusern. Blaue Aspekte vermitteln meistens eine harmonische Anbindung, neigen aber zu einer gewissen Starre, da sie dem fixen Prinzip zugeordnet werden. Zuletzt sieht man sich Sonne und Mond an, inwieweit sie Aspekte haben, an welchen etwaigen Aspektfiguren sie beteiligt sind.

Sonne und Mond tragen viele Möglichkeiten in sich, eine davon wäre das Verhältnis vom Vater ( selten die Mutter ) zum Kind. Der Mond steht gerne im Du-Bereich, die Sonne um den MC.

Sonne mit Merkur ergibt Wesenskern und Verstand. Dabei ist es wichtig zu sehen, ob Merkur vor oder nach der Sonne steht. Vor der Sonne gilt er als induktiv, er hat das Level für das Kommende, kann im Voraus wie ein Schachspieler denken, sobald er mehr als fünf Grad vor der Sonne steht. Unterhalb dieser fünf Grad gilt er als "von der Sonne verbrannt", solche Menschen neigen zu einer subjektiven Denkweise. Läuft Merkur der Sonne hinterher, so ist er deduktiv. Man braucht seine Zeit um das gehörte/gesprochene zu verarbeiten. Ebenso wichtig ist zu schauen, ob Sonne und Merkur in unterschiedlichen Zeichen oder Häusern stehen, auch dies kann den Merkur spezialisieren.

Sonne mit Venus, da sieht man den Geschmack, die Art, ob sich ein Mensch graziös und mit Feingefühl verhält. Hier ist der mögliche Abstand größer, Merkur kann sich maximal 28 Grad von der Sonne entfernen, die Venus 48 Grad. Im Radix gibt es somit keine Aspekte von Merkur und Venus zur Sonne, außer das Halbsextil, oder dem Sekundäraspekt Halbquadrat.

Sonne mit Mars ergibt den König und seinen Soldaten. Solche Menschen sind voller Tatdrang, meistens können sie sich auch entsprechend behaupten und durchsezten. Sie mögen Sport, wobei es hier auch auf die Aspekte ankommt. Rote Aspekte schätzen beide, grüne Aspekte bringen doch etwas Denken herein und verfeinern die oft schroffe Art des Mars. Blaue Aspekte zeigen auch Fähigkeiten auf, fehlen andere Aspekte, so kann man immer wieder die gleichen Fehler machen.

Sonne und Jupiter bringt Sinnenhaftigkeit, man ist aufgeschlossen und sieht vieles mit Abstand. Der Aspekt kann ebenso Übertreibungen mit sich bringen, den Hang zu zuviel Genuss. Es kann auch Weitblick sein, meistens gibt man sich großmütig, wobei es hier sicher besonders auf die Hausstellungen ankommt.

Sonne mit Saturn bringt den Blick auf das Wesentliche. Die Gefahr mag in zu großer Bereitschaft zur Verantwortung und auch Unterordnung mit sich bringen. Da ist es ganz besonders wichtig auf andere Aspekte zu achten, die die Sonne zusätzlich erhält. Bei der Konjunktion nimmt man als Kind die Eltern oft als irgendwie "gleich" wahr. Saturn mit Sonne ergibt jedenfalls immer einen Stil, meist schlicht, so dass die Glanzpunkte sich besser im Kontrast abheben können. Manchmal dauert es seine Zeit, bis die Sonne sich im Aspekt zu Saturn selbst mehr autonom zeigt. Man sucht gerne nach Vorgaben, nach Richtlinien, an denen man seine Basis aufbauen kann.

Sonne mit Uranus ergibt viel Spontanität, oft ist man sich selbst ein Rätsel, da man immer wieder neue Wege ausprobiert und einschlägt. Solche Menschen ticken meist wie die Unruhe eines Uhrwerkes, bekommen elektrische Schläge, sobald sie etwas anfassen, was elektromagnetisch aufgeladen ist. An Ideen und Improvisationsvermögen mangelt es auch nicht.

Sonne mit Neptun bringt viel Weichspüler mit sich. Man hat ein durchdrungenes Phantasievermögen, ist ab und wann ein wenig selbstunsicher, jedenfalls möchte man niemanden weh tun oder ein Haar krümmen. Neptun im Aspekt mit den Persönlichkeitsplaneten kann Suchtneigung anzeigen, Spiritualität, die Fähigkeit zur Heilhypnose, oder einen Vater mit Alkohol/Drogen-Problemen.

Sonne mit Pluto setzt den Wesenskern eins drauf. Solche Menschen haben oft das Gefühl einer Mission, sie kommen sich machtvoll vor und wissen was sie wollen. Die Erfahrung kann sehr polar verlaufen, so dass es häufig extreme Geschichten sind, da Pluto alles um Potenzen erhöhen kann. Mit Uranus, Neptun und Pluto ist es nicht so einfach zu deuten, man kann durch deren Hausstellungen jedoch ganz gut einschätzen, ob die Prägungen stärker oder schwächer ausgefallen sind.

Jetzt muss ich wieder in den Keller Rosi helfen...

Alles liebe!

Arnold

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Re: Wintersonnenwende neu [Re: Arnold]
      #192962 - 26.12.2007 19:21

Lieber Arnold

Danke für die Planetenbeschreibungen

Wenn ich in der Nähe von euch wohnen würde,würde ich euch gerne beim Umzug behilflich sein

Du hast schon recht,dass man mit der Planetentafel selbst kombinieren kann,aber um psychologisch brauchbare Ergebnisse zu bekommen,brauche ich erforschte und untersuchte Aspektbeschreibungen,die man dann entsprechend kombinieren kann.....da komme ich auf`s 3:Haus......man braucht das mehr oder weniger fundierte Volkswissen ,um im 9.Haus seine eigenen Intuitionen und Anschauungen hinein zu interpretieren

Der Mond von Bartsch ist mit der Opp. von Neptun verletzt,fühlt sich ungeliebt ?
Der Mond steht im Widder und hat mit der Opp.evtl.eine Suchtneigung,die er sexuell (Mars/Venus)in H12 subtil und nicht offenkundig auslebt ?

Der unaspektierte Uranus am DC,lässt er auf den frühen Tod seiner Mutter schliessen ?

Ist dieser Uranus auch Ausdruck,abgesehen von dem Sonne/Saturn/Pluto Qadrat,für die Übergriffe,die er selbst erfahren hat und seine plötzlichen Übergriffe auf die,von ihm, getöteten Jungen?

Alles Liebe

Susanne

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Re: Wintersonnenwende neu [Re: Su-Sphinx]
      #193063 - 28.12.2007 00:55

Liebe Susanne,

Ich kann nicht versprechen, ob ich dieses Jahr auf deine Antwoten noch eingehen kann, der Umzug ninmt seinen Lauf! Morgen packe ich Bücher ein, sowie Mineralien, Figuren und Steine ( was sich so im Laufe der Jahrzehnte angesammelt hat ). Der Rosi helfe ich beim Einpacken des Geschirrs usw, im Keller sieht es wie auf einem Schlachtfeld aus, obwohl Rosi schon seit Tagen sich durchwühlt. Es ist schon ein seltsames Gefühl, da wir doch über dreizehn Jahre hier gewohnt haben. Aber frischer Wind auf allen Segeln tut auch gut, vor allem liegen wir im S-Bahnbereich von München, sind trotzdem von herrlicher Natur umgeben. Lach, den PC baue ich erst am 1. Januar ab, für einige Minuten werde ich die Zeit schon finden.

Bis demnächst und alles liebe!

Arnold

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Re:Viel Kraft neu [Re: Arnold]
      #193068 - 28.12.2007 08:36

Lieber Arnold

Ich kann es total nachvollziehen,dass Du keine Zeit mehr hast auf irgendwelche Fragen einzugehen

13 Jahre ist schon eine lange Zeit...das Verpacken und Aussortieren eurer Dinge bringt natürlich auch einen inneren Abschied mit sich.....mit einem weinenden und einem lachenden Auge erlebte ich auch meinen Umzug vor 8 Jahren und es hat auch eine Weile damals gedauert bis ich innerlich im neuen Zuhause angekommen war

Ich wünsche euch viel,viel Kraft und ein gutes stressfreies Gelingen des Umzugs und
des Abschieds

Alles Liebe,Dir und Deiner Frau

Susanne

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