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Franzi
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API-Workshop "4. der Mondknoten in den Zeichen"
      #131961 - 25.07.2006 16:41

4. Der Mondknoten in den Zeichen

Der Unterschied Häuser und Tierkreiszeichen

Bei den Tierkreiszeichen handelt es sich um eine gleichmässige Teilung der Sonnenbahn, der sogenannten Ekliptik, in zwölf 30-Grad Abschnitte. Diese stellen ein kosmisches Bezugssystem dar, einen Messkreis des Jahreslaufes. Die Tierkreiszeichen sind Teil unseres kosmischen Raumes (das Sonnensystem) und wirken auf die gesamte Erde ein. So gesehen, sind alle Tierkreiszeichen kosmische Qualitäten, die jedem Menschen als Energiequellen zur Verfügung stehen. Astrologisch-psychologisch bedeuten die Zeichen das, was wir mitbringen, die Erbanlagen oder genetische Struktur eines Menschen. Die Häuser hingegen teilen den irdischen Raum um den Geborenen in zwölf Felder ein, und haben deshalb individuellen und ortsgebundenen Charakter; sie zeigen unseren Bezug zur realen Umwelt ein.

Während der Mondknoten in den einzelnen Häusern darüber aussagt, in welchem Lebensbereich der erste Schritt zur Weiterentwicklung gemacht werden soll, macht der Mondknoten in den Tierkreiszeichen Aussagen über motivierende Qualitäten oder Intentionen, die bereits zur Verfügung stehen. Der Durchlauf des Mondknotens durch den gesamten Tierkreis beträgt 18 Jahre, 7 Monate und 10 Tage. Durchschnittlich steht der Mondknoten in einem Zeichen 1 ½ Jahre. Auch im Tierkreiszeichen kann der Mondknotenstand als Korrektiv betrachtet werden.


Mondknoten im Zeichen Widder

Der Widder ist das kardinale Feuerzeichen. Er ist das Zeichen par excellence, bei welchem es um Selbstmanifestation geht. Das Ich muss klar dargestellt werden gegenüber der Welt, vor allem gegenüber dem Du. Man muss zu sich selbst „Ja“ sagen können und diese Haltung in seinen Lebensäusserungen zum Ausdruck bringen. Es ist jedoch eine Sache des Bewusstseins im Widder-Menschen, wie er dieses Geltungsbedürfnis lebt. Je unklarer das eigene Bild von sich selbst ist, umso mehr wird der Widder Gewalt anwenden. Je differenzierter der Widder in seinem Bewusstsein ist, desto subtiler wird sein Vorgehen. Aber nach wie vor mit Schub, er hat ja genug davon. Das Ich expulsiert seine Kräfte, stösst sie als Wellen in die Welt hinaus und versucht, sich so zu manifestieren. Genau darum geht es, wenn der Mondknoten im Widder steht; nämlich darum, die eigene Person in der Welt zur Geltung zu bringen, etwas hervorzurufen, etwas hervorzubringen. Dieser Mondknoten ist meistens ein starker Aufruf, schöpferisch zu werden. Ein Mondknoten im Widder kann nicht einfach nachbeten, etwas auf Befehl hin vollziehen oder Routinearbeit zu leisten, auch wenn es um die Produktion grosser Mengen geht. Die Menge spielt beim Widder keine Rolle, sondern sie schöpferische Leistung, die kein anderer in der Weise wie er hervorbringen kann. Der Beitrag der eigenen Schöpfung ist der optimale Selbstausdruck des Widders.

Bei roter Aspektierung des Mondknotens besteht die Gefahr, in Mengen zu produzieren und sich der Umwelt nach einem Leistungsmasstab zu präsentieren. Dieser Mensch verfällt dann in aktive Hektik, und anstatt schöpferisch zu sein, produziert er Quantität.

Bei schöpferischen Leistungen jedoch kann ein Mensch mit Mondknoten in Widder Enormes hervorbringen.

Mondknoten im Zeichen Stier

Das fixe Erdzeichen Stier ist das auf den Widder folgende Zeichen und hat dadurch eine Aufgabe, die mit dem, was der Widder tut, im Zusammenhang steht.

Schöpferische Leistung erbringt Fundus, Eigenfundus, d.h. eine bestimmte Menge von Substanz, die einem zur Verfügung steht.

Beim Stier geht es nun darum, diese Substanz zu pflegen, sie umzusetzen und zu nutzen, und zwar geht es um die wirkliche Eigensubstanz, die verwendet werden muss. Man darf hier nicht etwa auf fremde Substanz setzen – das kann sich er Skorpion leisten, aber nicht der Stier, denn der Stier liegt links im Tierkreis auf der Ich-Seite, der Skorpion rechts auf der Du-Seite.

Im Ich-Bereich des Zodiaks geht es um meine eigene Substanz und nicht um die des Du. Es kann zu Schwierigkeiten führen, wenn der Stier versucht, auf fremde Substanz zu setzen. Diese Gefahr besteht bei roten Aspekten zum Mondknoten.

Es gilt also, eigene Talente und Fähigkeiten, eigenes Wissen umzusetzen, brauchbar und nutzbar zu machen für andere, aber auch für sich selbst. In erster Linie muss natürlich dafür gesorgt werden, dass man Eigenfundus hat. Beim Mondknoten im Stier muss man seinen Fundus vergrössern, das, was fehlt, auffüllen, ergänzen. Wenn man sich selbst immer nur ausbeutet – und dies könnte bei roter Aspektierung passieren – dann ist dieser Eigenfundus am Schluss geleert. Dann sitzt man da und kann nicht mehr, hat sozusagen keine Energie mehr zur Verfügung. Der Stier-Mondknoten muss vorsorgen, damit das nicht passiert.

Der Stier ist ein sehr geschickter Händler, er hat ein extrem ökonomisches Bewusstsein, das jede schwache Stelle sofort entdeckt und das stets bedacht ist, kein Ungleichgewicht entstehen zu lassen, etwas dass man zuviel ausgibt. Sofort muss wieder nachgefüllt werden, um das Gleichgewicht zu erhalten.

Wenn der Mondknoten im Stier steht, bedeutet dies, dass man mit seinem Fundus haushälterisch umgehen soll, man darf seine Vitalenergien nicht unnötig verausgaben, so dass sie immer gesund fundiert sind. Es kann sogar ein Hinweis sein, besonders gesundheitsorientiert zu leben, denn die Gesundheit ist ein wesentlicher Bestandteil des Eigenfundus.


Mondknoten im Zeichen Zwilling

Der Widder sendet in einem totalen Selbstverständnis die eigenen Energien in die Welt hinaus, ohne zu überlegen, ob sie auch gefragt sind. Der Stier geht mit seinen Energien haushälterisch um, nützt sie optimal aus, aber im Prinzip auch noch weitgehend, ohne die Umwelt zu fragen, ob es ihr passt oder nicht.

Das veränderliche Luftzeichen Zwilling ist im Gegensatz dazu ausserordentlich darauf bedacht, mit seiner Umwelt in ein Wechselspiel zu kommen. Diese Wechselbeziehu7ng ist wichtig, denn der Zwilling muss aufnehmen und weitergeben, er soll vermitteln und Beziehungen schaffen können, erst dann fühlt er sich wohl.

Zwillinge sind immer auf die Umwelt bezogen, damit ihre Energien in ständigem Fluss und im Austausch mit der Welt bleiben. Mit Mondknoten im Zwilling soll man das, was man bekommt, wieder weitergeben. Es ist ein ständiger Austausch, ein Geben und Nehmen, wie ein verwobenes Netz von Bezogensein, in das hineinfliessen kann, was man weiss, und aus dem wieder zurückfliesst, was dort vorhanden ist.

Dies ist das Grundelement der Zwillinge, Beziehungen müssen geschaffen und gepflegt und der ständige Hin- und Rückfluss der Energien bestätigt werden. Diese Bestätigung ist sein Hauptanliegen. Der Zwilling sollte beweglich bleiben, und bereit sein, sein eigenes Wissen und seine eigenen Fähigkeiten zu geben; gleichzeitig muss er begierig sein, das, was die Welt weiss, hat oder kann, zu seinen Gunsten an sich zu nehmen.

So kann beispielsweise der Zwilling-Mondknoten darauf hinweisen, dass es darauf ankommt, noch mehr dazuzulernen von der Welt, die um ihn herum ist. Das bedeutet auch, mit ihr geistig, körperlich oder psychisch Berührungspunkte zu schaffen und mit Menschen Kontakt zu pflegen, und zwar sehr bewusst und mit viel Verstand. Man darf sich nicht verstecken vor der Welt, sondern soll immer wieder Anknüpfungspunkte suchen und mit ihr in Beziehung bleiben.


Mondknoten im Zeichen Krebs

Beim kardinalen Wasserzeichen Krebs geht es wieder um Manifestationsprozesse. Der Krebs ist auf seine Manifestation ins gesamte Kollektiv hinein orientiert. Er will Zugang zu einer Familie, zu einem Nest haben, er will dazu gehören und nicht allein sein. Er fühlt sich wohl als Teil eines Ganzen, einer Menschengruppe, eines Menschenkollektivs. Darin sucht er Schutz, Pelzwärme oder Nestgefühl.

Steht nun der Mondknoten im Zeichen Krebs, so heisst das, dass dieser Mensch primär Anschluss an ein Kollektiv suchen soll. Manchmal kommt solch ein Mondknoten im Horoskop bei überstarken Individuen vor, die sehr zur Einsamkeit neigen und sich von der Masse abheben wollen. Im Extremfall sind es Einsiedler, sie isolieren sich, weil sie sich besser oder höher vorkommen.

Der Mondknoten in einem kollektiven Zeichen besagt, dass man sich auch mit dem Kollektiv befassen sollte, indem man versucht, sich als Teil einer Familie, einer Gruppe, Gemeinde, Nation oder der ganzen Menschheit zu fühlen. Die Folge davon ist, dass man anfängt, um sich herum ein Kollektiv zu schaffen und dieses zu pflegen. Das bedeutet eine gewisse Emsigkeit und Aktivität, wie es sich für ein Kardinalzeichen gehört. Menschen mit Mondknoten im Krebs können nicht faul herumliegen und nichts tun, denn hier geht es um die Schaffung einer Kollektivbeziehung im individuellen Sinne oder um die Schaffung eines Kollektivs, von dem sie selbst und die anderen profitieren können.

Der vordergründigste und nächstliegende Bereich, so etwas zu tun, ist z.B. eine Familie zu gründen. Mit dem Krebs-Mondknoten ist es wichtig, gefühlsmässig mit der Umwelt in Übereinstimmung zu kommen. Jede Neigung zur Einsamkeit oder zur Isolation widerspricht dieser Mondknotenstellung. Das gefühlsmässige Erleben der Gemeinsamkeit, des Dazugehörens, spielt hier eine grosse Rolle.


Mondknoten im Zeichen Löwe

Beim fixen Feuerzeichen Löwe geht es darum, einen gesicherten Lebenszustand zu erreichen. Der Löwe ist darauf konzentriert, seine eigene Person optimal zu gebrauchen, sich einen Lebensraum zu schaffen, wobei Personen der Inhalt dieses Lebens sind. Der Löwe will sich einen Staat schaffen, in dem er König ist. Er wird sich einen Hoheitsbereich abstecken, von dem er sagen kann: „Hier bin ich zu Hause, hier will ich aktiv werden, diesen Bereich will ich ganz in meinen Griff bekommen.“ Letztlich geht es dem Löwen immer darum, seine Welt in den Griff zu bekommen. Das ist seine Sicherheit, es geht um die Absicherung von Lebensumständen, und da spielen Menschen natürlich eine entscheidende Rolle.

Mit dem Löwe-Mondknoten sollte man eine positive, auch individuell definierte Stellung zu seiner Umwelt finden. Hier muss man hinaus, soll sich mitten in die Welt stellen und sich mit ihr auseinandersetzen. Meistens lässt die Umwelt einen auch gar nicht in Ruhe, sondern fordert ständig zu dieser Auseinandersetzung heraus. Auch diese Mondknotenstellung hat einen Korrekturwert für die eigene Entwicklung, sie lockt hinter dem Ofen hervor und ist ein Anreiz, sich zu exponieren.

In Horoskopen, in denen eine gewisse Scheu oder Ängstlichkeit, sich zu exponieren, angezeigt ist, mag ein solcher Mondknoten helfen, diese Neigung zu überwinden. Der Mondknoten will, dass man aus sich herausgeht, sich präsentiert und risikofreudig wird. Letztlich geht es bei diesem Mondknoten um die Selbsterprobung in der Welt, mit allem was dazugehört, wie euphorische Selbsterlebnisse einerseits und harte Niederlagen andererseits und allem, was dazwischen liegt.

Als Löwe erscheint man sich selbst und anderen immer offensiv, aber in Wirklichkeit ist man extrem defensiv, denn es ist ein fixes Zeichen, und nur das Feuer macht offensiv im Verhalten.


Mondknoten im Zeichen Jungfrau

Im veränderlichen, beweglichen Erdzeichen Jungfrau muss man beweglich, flüssig, flexibel werden. Hier sollte man gegenüber dem Zöwe-Zeichen alles, was im eigenen Leben Wirklichkeit ist, aufsummieren und das ausscheiden, was nur äussere Form und Pomp ist. Man muss hier wieder in Ordnung kommen mit der Gemeinschaft, in der man lebt, mit der ganzen Umwelt. Hier kommt die Betonung des Du ganz deutlich heraus.

Im Löwe-Zeichen ist die Betonung des Du zwar auch vorhanden, man kann aber in die Welt hinaus und sich selbst ausprobieren. Das Jungfrau-Zeichen ist ein dienendes Zeichen. Man ist hier dem Du mehr oder weniger ausgeliefert, man ist in einer Schwächeposition. Die Welt bestimmt, und das Du sagt mir, wie es mich haben will. Wenn der Mondknoten im Jungfrau-Zeichen steht, muss ich mir auch tatsächlich von der Umwelt sagen lassen, wie ich sein soll. Es geht darum, den richtigen Platz in der Welt zu finden. Nicht einen, den man sich vorstellt, den man gerne haben möchte, sondern den Platz, der wirklich zu einem passt. Man muss sich einfügen – das ist das zentrale Wort im Jungfrau-Zeichen, man muss hineinpassen. Das kann recht mühsam, ja geradezu schmerzhaft sein. Aus diesem Grunde findet man viele Jungfrau-Menschen, die ihre Umwelt ständig an ihre Leiden erinnern.

Dieses sich Einpassen, den richtigen Platz finden darf natürlich nicht zu einem Selbstverlust führen – das kann aber bei roten Aspekten auf dem Mondknoten passieren. Man lässt sich dann fremdbestimmen und ist selbst nichts und niemand mehr.

Der Mondknoten im Jungfrau-Zeichen sollte dazu dienen, positiv auf die Menschen in der Umgebung zuzugehen, zu sehen und zu erkennen, was diese wirklich brauchen und bedürfen und ihnen das geben, was man zur Verfügung hat. Beim Jungfrau-Mondknoten geht es um Dienen und Helfen als ganz wesentliche Ausdrucksform einer aktiv praktizierenden Liebe.


Mondknoten im Zeichen Waage

Das kardinale Luftzeichen Waage ist im Gegensatz zum Jungfrau-Zeichen aktiv auf das Du eingestellt. Hier sollte man positiv auf die Umwelt reagieren und mit ihr etwas anstellen wollen. Man kann hier ruhig mit einer gewissen Forderung an die Welt herantreten. Zunächst jedoch geht man auf die Welt zu und fragt wie die Jungfrau, „wie möchten Sie es gerne haben?“ Man nimmt also Rücksicht und versucht, sich als harmonische Persönlichkeit zu präsentieren. Es ist ein Eingehen auf die Umwelt vorhanden mit dem Versuch, mit ihr in Harmonie zu kommen.

In einem betonten Sinne heisst dies sogar, dass man dieser Welt Harmonie bringen will. Diplomatie zu entwickeln mag ein wesentlicher Punkt bei diesem Mondknotenstand sein mit dem Ziel, mit Menschen geschickt umzugehen und Harmonier zu bringen. Bei roter Bestrahlung kann es allerdings sein, dass man allerhand Kompromisse schliesst, nur um selbst gut durchzukommen und gut angesehen zu sein. Im Extremfall erzählt man dem einen genau das Gegenteil von dem, was man dem andern erzählt.

Mit dem Waage-Mondknoten ist es wichtig, einen Ausgleich zwischen dem Ich und dem Du zu schaffen, ein gerechtes Urteil zu fällen und mit der Welt in Harmonie zu leben. Das erfordert eine gewisse Selbstdisziplin, und die ist entscheidend. Gefühlskontrolle ist hier notwendig, sonst überschwemmt man Menschen mit den eigenen Emotionen, Meinungen, mit allerhand individuellen Unausgeglichenheiten. Dieser Mondknoten ist eine Kontrolle gegenüber zu starken Eigenheiten, zu betonter Autonomie, zuviel Egozentrik.


Mondknoten im Zeichen Skorpion

Im fixen Wasserzeichen Skorpion steuert man wieder hin auf das Etablieren einer gültigen Ordnung. Auch hier geht es wie im Gegenzeichen Stier um die Verwendung von Substanzen, jedoch um die Verwendung der Substanzen anderer. So trifft man z.B. beim Skorpion oft den Typus an, der für andere verwaltet, andere managt, der Talente verwertet und hütet, die Fähigkeiten und Besitztümer sowie die Dienste anderer vermittelt. Im Prinzip geht es beim Skorpion-Mondknoten um die Forderung, dass man fähig wird, sich für andere einzusetzen, in ihrem Interesse und in ihrem Sinne ihre Substanz zu verwalten, wobei die eigene Person hier deutlich zurücktreten sollte. Freilich spielt auch die Eigenperson eine Rolle; sie muss sich, um eine solche Funktion ausüben zu können, einen Platz in der Gesellschaft erobern. Der Skorpion-Mondknoten weist immer auf ein Bemühen hin, in der Gesellschaft einen gewissen Status zu erringen. Das kann geradezu ambitiös, gesellschafts- oder statusstrebig machen; in besonderem Masse, wenn der Mondknoten rot aspektiert ist.

Der Skorpion glaubt immer darüber Bescheid zu wissen, was für den anderen richtig ist. Er hat meistens einen guten Rat für andere, wie sie ihre Substanz umsetzen können, wie sie optimale Möglichkeiten finden, um zum Erfolg zu kommen.

Der Skorpion bedient sich der bestehenden Formen und Strukturen. Mit dem Skorpion-Mondknoten kann man sich in die bestehenden Gesellschaftsstrukturen bestens einfügen. Man kann sogar eine Geschicklichkeit darin entwickeln, diese zum eigenen wie auch zum Vorteil anderer optimal auszunutzen.


Mondknoten im Zeichen Schütze

Das bewegliche Feuerzeichen Schütze und das kardinale Erdzeichen Steinbock sind die beiden Individualzeichen, deren zentrales Bedürfnis die Darstellung und die Ausreifung der individuellen Persönlichkeit ist. Im Zeichen Schütze haben wir immer ein starkes Streben nach geistiger Autonomie. In seinem Bewusstsein will der Schütze unabhängig sein. Er will sich seine Gedanken, seine Weltanschauung und Philosophie selbst erarbeiten und darüber auch selbst verfügen. Es geht beim Mondknoten im Schützen darum, sich geistige Autonomie zu erarbeiten. Das eigene Denken soll soweit kultiviert werden, dass man selbständig zu eigenen Anschauungen kommt und nicht mehr von der Meinung anderer abhängig ist.

Dieser Mondknoten ist vor allem dann vorhanden, wenn im Horoskop starke Tendenzen angezeigt sind, sich zu sehr nach der Meinung der andern auszurichten. Wenn die Neigung vorhanden ist, sich im Denken von andern führen, anleiten oder bestimmen zu lassen, dann sagt dieser Mondknoten deutlich; „Du musst deine Gedanken selbständig erarbeiten und zu eigenen Anschauungen kommen.“ Dieser Mondknoten ist eine Kampfansage an Denkfaule.

Mit dem Schütze-Mondknoten muss man auch die Verantwortung für seine Meinung tragen, und das ist vielleicht der noch schwierigere Teil. Der Mondknoten ruft hier zu einer eindeutigen Haltung gegenüber der Umwelt auf, dahingehend, dass man unanfechtbar wird.

Durch das Feuerzeichen Schütze steht hier wieder das Selbstverständnis der eigenen Person im Vordergrund. Die beiden vorangegangenen Feuerzeichen Widder und Löwe schäumen geradezu vor Selbstverständnis über. Der Schütze jedoch kann sich das nicht leisten, er muss durch eigene geistige Autonomie begründen, dass er sehr wohl das Recht hat, als Autorität dazustehen und dass er erwarten kann, dass man ihn selbstverständlich akzeptiert.

Bei rot-grüner Aspektierung des Mondknotens besteht häufig die Neigung zu Rechthaberei und Fanatismus.


Mondknoten im Zeichen Steinbock

Beim kardinalen Erdzeichen Steinbock geht es wie beim Zeichen Schütze um einen klaren Stand in der Welt, aber nicht im Sinne von starkem Streben wie beim Skorpion oder wie beim Löwen, der sich einen Lebensraum schafft und sich darin wie ein König behauptet. Beim Steinbock geht es darum, seine Autorität wirksam zu machen und dabei auf einem echten Fundus zu basieren. Hier wird ein Können verlangt, das aus der Erfahrung kommt, das erarbeitet wurde (Erdzeichen). Dieser erarbeitete Fundus muss anderen, die ihn nicht haben, zur Verfügung gestellt werden.
Im Zeichen Steinbock haben wir den echten Regierenden, der aufgrund seiner wirklichen Autorität, die er sich vielleicht auf einem langen Weg erarbeitet hat, geeignet ist, andere anzuführen. Dem Steinbock folgt die Masse (im Gegenzeichen Krebs das Kollektiv).

Der Steinbock seht als einsame Figur ganz oben, wird zur Verantwortung herbeigezogen und muss seine Autorität und damit den Fundus, über den er verfügt, denen da unten zur Verfügung stellen. Hier gilt das Wort (das der Löwe noch nicht ernst nehmen muss): „Der König ist der erste Diener seines Volkes.“ Er ist also nicht König für sich selbst, dies kann beim Löwen passieren, sondern weiss von vornherein, der König ist nicht eine Sache an sich, es ist eine Funktion, die im wesentlichen zugunsten derjenigen, die beherrscht werden, da ist. Hier geht es nicht um Autorität als Selbstzweck, sondern es geht um Autorität als Frucht grosser Anstrengung.

Der Steinbock-Mondknoten verlangt also Kompetenz, Fähigkeiten, Können, Wissen. Dadurch erlangt man echte, natürliche Autorität, und wie beim Schützen kommt hier auch ganz klar die Verantwortung mit hinein.

Bei rot aspektiertem Mondknoten, manchmal auch bei blau-roten Aspekten, tritt gelegentlich der Drahtzieher oder die graue Eminenz auf. Es besteht die Neigung, etwas aus dem Hintergrund bewirken zu wollen, ohne dafür vor aller Augen die Verantwortung übernehmen zu müssen.


Mondknoten im Zeichen Wassermann

Beim fixen Luftzeichen Wassermann geht es wieder um die Etablierung, um das Erringen und Festigen eines Lebenszustandes. Beim Wassermann handelt es sich um Bewusstseinszustände wie Denken, Ethik und Philosophie. Dabei ist primär die Erkenntnis geistiger Zusammenhänge wichtig, erst sekundär oder im weiteren Sinne ist das praktische Leben mitbetroffen.

Der Wassermann weiss auf alles Auskunft, er argumentiert gerne, wenn die und die Voraussetzungen gegeben wären, dann würde das so oder so laufen. Mit anderen Worten; Im Wassermann ist ein starker Trieb, die Welt geistig in Ordnung zu bringen, ein gültiges System zu erarbeiten, das erlaubt, auch im praktischen Leben die Dinge besser in Ordnung zu halten. Dabei kann es passieren, dass reine Luftschlösser entstehen. Hat der Mondknoten z.B. grüne Aspekte, so werden gerne Idealkonzepte entwickelt, Weltverbesserungsideen, die keinen Bezug zur Realität haben.

Die positive Seite des Wassermanns jedoch ist das Ringen um eine klare Konzeption, die der Wirklichkeit angepasst ist und erlaubt, die Welt richtig zu beurteilen. Es ist das Streben nach einer klaren, brauchbaren Ethik, die Lösungen, für die bestehenden Probleme anbietet, denn was sich der Wassermann ausdenkt, sollte immer diese Welt und die Gesellschaftsordnung betreffen. Darin ist der Wassermann dem vorangegangenen fixen Zeichen Skorpion verwandt. Sie befassen sich beide mit der Gesellschaft, um eine optimale und ideale Ordnung herzustellen.

Beim Streben nach idealer Ordnung geht es zunächst darum, im eigenen Kopf Ordnung zu haben. Beim Mondknoten im Wassermann ist häufig eine Neigung zum Verkrausen der Gedanken vorhanden, eine Überlagerung des Denkens durch die Gefühle. Mit dem Wassermann-Mondknoten müssen wir zuerst im Bewusstsein, im eigenen Denkgebäude, Ordnung schaffen, bevor wir uns an grössere Aufgaben heranwagen können.

Im Extrem besteht die Neigung, dogmatisch zu werden, alle zurechtzuweisen, die sich nicht nach den eigenen Idealvorstellungen ausrichten. Hier kann sich dann ein Machtgefühl entwickeln, das eigentlich Löwe-Eigenschaft hat, wobei sich die Achse auswirkt, denn der absteigende Mondknoten befindet sich ja im Löwen.


Mondknoten im Zeichen Fische

Als veränderliches Wasserzeichen unterliegt das Fische-Zeichen einem Lernprozess, d.h. die Lernbereitschaft muss angestrebt werden.

Im Fische-Zeichen geht es nicht um intellektuelles, verstandesmässiges Lernen, dafür steht Zwilling. Es geht auch nicht um praktisches Lernen wie bei Jungfrau, und es geht nicht um philosophisches Lernen wie bei Schütze. Es geht in einem inneren Sinn um ein existentielles Dazulernen, es geht um den Sinn des Lebens.

Dieser Mondknoten deutet darauf hin, dass man sich mit dem Sinn des Lebens auseinandersetzen muss, Fragen in dieser Richtung stellen soll, was immer die Antwort sei. Nie im Verlauf eines ganzen Lebens wird die Antwort ständig die gleiche sein, sondern ein immer neu aufbrechendes Lernbedürfnis ist beim Fische-Zeichen ausgeprägt.

Ein rot aspektierter Mondknoten kann eine gewisse Labilität anzeigen, die einem erlaubt, sich aus jeder Situation herauszuwinden. Positiv gefragt ist aber beim Fische-Mondknoten der bewusste Weg nach innen, die Bemühung, sich mit der Welt aus der Distanz zu befassen, nichts von ihr zu wollen, sondern versuchen zu verstehen, was eigentlich der Sinn dieser Welt ist. Gemeint ist auch das Loslösen im transzendentalen Sinn, das Entwickeln des grenzüberschreitenden Elementes, so dass man sein Bewusstsein in geistige Dimensionen ausweiten kann und von daher den tieferen Sinn des Seins erfasst. Von dort kann dann eine Korrektur in der Entwicklung vorgenommen werden.

Im Fische-Zeichen empfindet und denkt der Mensch immer in kosmischen Dimensionen. Das versteht er vor allem dann, wenn er anderen Menschen begegnet. Das Fische-Zeichen hat den Auftrag zu helfen, mehr noch zu erlösen. Durch den Begriff Erlösen unterscheidet sich das Fische-Zeichen von der aktiven Hilfe im Zeichen Jungfrau. Erlösen bedeutet, dass der andere spürt, dass er in seinen tiefsten Beweggründen erkannt wird. Erlösung bringen bedeutet, dass man dem andern auf irgendeine Weise mitteilen kann, dass man ihn als Wesen erkannt hat. Das kann der Fisch sehr gut: Die Welt und sich selbst, zum Ganzen gehörend, verstehen, den Sinn erkennen und die anderen erlösen ist der höchste Auftrag des Fische-Mondknotens.


Zitiert aus dem Buch "Mondknoten-Astrologie" von Bruno und Louise Huber










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Franzi
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Re: API-Workshop "4. der Mondknoten in den Zeichen" neu [Re: Franzi]
      #131964 - 25.07.2006 16:48

Hallo ihr Lieben

Wünsche allen viel Freude beim Lesen. Und nun eine Pause um alles in Ruhe zu studieren. Wie Starfish-Birgit sagte es braucht alles seine Zeit und jetzt haben wir ja schon sehr viel zu tun.

An alle ganz herzliche Grüsse und noch eine schöne Sommerzeit

Franzi (Eiskaffee)

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