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Tarot und Astrologie von Hajo Banzhaf Foren

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aLLaRa
Mitglied (fleißig dabei)

Registriert: 08.02.2006
Beiträge: 868
Stier
      #124832 - 15.05.2006 08:27

Aus dem Buch "Die Tierkreiszeichen Reflexionen Meditationen" von Louise Huber

Merkpunkte

Stier: 2. Zeichen im Zodiak
Monat: 22. April - 21. Mai
Kreuz: fix
Temperament: Erde
Vollmond: Sonne im Stier
Mond im Skorpion
Häuser: 2. Haus / 8. Haus
Besitzachse
Problematik: Eigener Besitz / fremder Besitz
Planetenherrscher: exoterisch: Venus
esoterisch: Vulkan
Saatgedanke:
"Ich sehe, und wenn das Auge geöffnet ist, ist alles erleuchtet"

Mit dem letzten Vollmond im Zeichen Widder begann eine Reihe von Vollmond-Festen, die dem ersten Quadranten im Zodiak entsprechen. Die drei ersten Zeichen stellen die Prototypen der drei Kreuze dar: Widder das kardinale Kreuz, Stier das fixe und Zwillinge das veränderliche Kreuz.

Um nochmals in Erinnerung zu rufen:
Im Widder wird ein Impuls, eine Idee erzeugt, erschaffen, initiiert. Sie entsteht im Denken und wird im Stier in den Wunschkörper verlagert. Hier wird diese Idee durch das Wünschen, die Aspiration oder den Willen aufgenommen, verarbeitet und zur Verwirklichung gebracht. Dies erfordert eine innere Ausrichtung auf die Arbeit, die getan werden muss, ein Annehmen der erkannten Aufgaben und Möglichkeiten, ein Überwinden der Trägheit und egoistischer Wünsche, sowie die Bereitschaft, Opfer auf sich zu nehmen, um die erschaute Idee zu verwirklichen.

Das Wesak-Fest

Wie bereits erwähnt, ist der Stier-Vollmond eines der wichtigsten Feste im Jahr. Es ist mit Buddha verbunden, der ein Stiergeborener war. In der buddhistischen Religion ist es das Wesak-Fest, an dem viele Menschen zu einem bestimmten Ort pilgern, um dort den Segen Buddhas zu empfangen. Nach alter Überlieferung wird symbolisch die göttliche Idee von den Hütern des Planes in Shamballa durch den erleuchteten Buddha in einem kleinen Tal im Himalaya an Christus mit seinen versammelten Jüngern überreicht. Schon seit Tausenden von Jahren soll dies jährlich auf geistigen Ebenen geschehen und bedeutet für Buddha ein Verlassen seines hohen Ortes, ein geistiges Opfer, um der Menschheit neue Energien zur Weiterentwicklung zuzuleiten.

Zum besseren Verständnis unserer speziellen Meditationsarbeit zum heutiges Vollmond ist es gut, wenn wir diesen Prozess der Übermittlung oder Heruntertransformierung geistiger Energien näher kennen und uns diese Übergabe-Zeremonie in der Meditation vorstellen. Ich gebe Ihnen eine kurze Beschreibung der Zeremonie, die eine symbolische Darstellung dieses Übermittlungsprozesses ist:

Buddha erscheint als kleiner Punkt am Himmel, wird immer grösser, nähert sich der Erde. In einem kleinen flaschenförmigen Tal im Himalaya warten die versammelten Pilger in tiefer Versenkung. Christus steht am höchsten Punkt und schaut Buddha entgegen, aufnahmebereit für die Energie-Übertragung. Buddha kommt langsam näher. Er übermittelt Christus seinen Segen und gibt die erleuchtete Botschaft an ihn weiter. Dann verschwindet er langsam. Die Energien strömen durch Christus hindurch an die Menschheit. Dieses Weitergeben an die Menschheit wird im Juni, beim Zwillings-Vollmond, gefeiert.

Die vier edlen Wahrheiten Buddhas

Die Lehre Buddhas hängt stark mit dem Zeichen Stier zusammen. Mit seinen vier edlen Wahrheiten erklärte er die Ursachen menschlicher Schwierigkeiten und wies auf die Mittel hin, wie man diese lösen könne. Seine Botschaft kann in einfach Worte gefasst werden; sie entspricht dem geistigen Auftrag des Zeichens Stier: "Hört auf, euch mit materiellen Dingen zu identifizieren. Gewinnt die richtige Einstellung zu geistigen Werten. Betrachtet Besitz und irdische Existenz nicht als einzige Wahrheit. Folget dem edlen achtfältigen Pfade der rechten Beziehungen zu Gott und den Menschen und seid dadurch glücklich."

Diese alte Botschaft ist heute noch so gültig wie damals, als Buddha diese Worte auf Erden sprach. Auf dem Grundstein seiner Lehre konnte Christus die Liebe auf Erden verankern. Dadurch wurde es den Menschen möglich, den erleuchteten Weg zu beschreiten, der zur göttlichen Quelle des Lichts und der Liebe zurückführt.

Übermittlung von Energien

Buddha, dessen Fest jeweils zum Mai-Vollmond gefeiert wird, handelt heute als Beauftragter jenes "Grossen Lebens", in dem wir leben, uns bewegen und unser Dasein haben. Jahr um Jahr, seit Buddha sein Ziel, die Erleuchtung, erreichte, wurden Anstrengungen unternommen, um das Einfliessen des wahren Lichtes in die Welt zu verstärken und es als Weisheit, Erkenntnisfähigkeit und Verstehen in das Denkvermögen der Menschen zu lenken. Zu jedem Vollmond im Mai war dies die Bemühung der geistigen Kräfte unseres Planeten. Heute können wir bewusst daran teilnehmen, diese Energien oder Qualitäten des Lichtes aufzunehmen und an die Menschen weiterzuleiten. Wir wollen uns bemühen, in verständnisvoller Weise als Übermittler geistiger Energien zu dienen, die an diesem Tag in die Menschheit einströmen, und wir müssen versuchen, den göttlichen Willen oder den Plan für die nächste Zukunft zu erschauen.

Dieses Wissen rechtfertigt unser Bemühen, hier zusammenzukommen und gemeinsam zu meditieren. Die Tierkreismeditation ist - so betrachtet - in Wirklichkeit eine Dienstleistung und dient weniger persönlichen Zwecken.

Es werden Qualitäten der Weisheit, der Intelligenz und des richtigen Handelns vermittelt. Zwar sind diese auf Erden immer vorhanden, aber zum Mai-Vollmond sind sie besonders stark, so dass wir nicht nur neue Erkenntnisse im Hinblick auf unser eigenes Leben erhalten, sondern auch mehr Licht und Verständnis für jene erbitten können, die für die Geschicke der Menschheit verantwortlich sind. Die Kräfte der Erleuchtung arbeiten immer durch all jene, die ihre Mitmenschen wahrhaft lieben und ihnen geistig weiterhelfen wollen.

Stier-Qualitäten

Sie werden mit Recht fragen, warum gerade das Stier-Zeichen mit diesem grossen Übermittlungs-Prozess des Wesak-Festes zusammenhängt. Normalerweise denkt man doch vom Stier-Menschen, dass er mehr den materiellen Werten unseres Daseins zugetan ist. Wir wollen die Stierzeichen-Qualitäten einmal näher betrachten und die Zusammenhänge erkunden.

Das Stier-Zeichen gehört zum fixen Kreuz und ist ein Erdzeichen. Stier-Geborene haben deshalb einen standfesten Willen, Beharrlichkeit, Ausdauer und eine starke Wunschnatur. Diese kann sowohl auf materielle wie auf geistige Dinge gerichtet sein. Die Wunsch- oder Gefühlsnatur des Menschen ist der niederste Aspekt des geistigen Willens und hat eine durchschlagende Wirkung, wenn sie auf ein bestimmtes Ziel gerichtet wird. Stiere können sich schwer für etwas entschliessen, aber wenn sie sich einmal entschieden haben und ihr Ehrgeiz und ihr Interesse geweckt werden, dann lassen sie schwerlich wieder davon. Was immer sie mit ihrer konzentrierten Willenskraft wollen, können sie sich relativ leicht aneignen. Der Wunschkörper hat durch den Stier-Einfluss die besondere Fähigkeit des "Sicheinverleibens".

Das Stier-Symbol

Dies wir auch durch die symbolische Zeichnung des Stiers dargestellt. Die Schale bedeutet das Aufnehmen der von aussen kommenden Dinge, seien sie materieller oder geistiger, guter oder schlechter Art. Der massive, geschlossene Kreis zeigt an, dass das Aufgenommene fest verschlossen im Kern bewahrt wird. Wenn sich dieses Einverleiben auf Materielles bezieht, so werden Geld und Gut, Grund und Boden errungen. Auf geistigem oder ideellem Gebiet werden geistige Werte, echte Substanzen, Ideale, Strömungen anderer Sphären oder auch Illumination wahrgenommen und verarbeitet.

Der geschlossene Kreis des Stier-Symbols veranschaulicht auch jene schöpferischen Kräfte, die im Verborgenen schlummern und nur darauf warten, ans Licht zu kommen. Das kann in höchster Erregung geschehen, wenn dem Stier die Geduld reisst, oder aber in höchster, geistiger Aspiration. Dann ergiesst sich der Inhalt, die eingefangene und aufgespeicherte Kraft in das Bewusstsein. Oft bricht ein Erkenntnisstrahl durch, erleuchtet mit einem Schlag die Situation und bringt die notwendige Erkenntnis. Dann kann sich der Stier-Mensch blitzartig von Fesseln und Ketten befreien und sich auf eine neue Bahn werfen. Sobald die Erkenntnis zündet, stösst er zu; es werden gewaltige Kräfte frei, und er löst sich unwiderruflich von Menschen und Dingen, die ihm hinderlich geworden sind.

Stiere sind die wahren Besitzer geistiger und materieller Werte. Sie sind so vertraut mit dem Besitz, wie mit ihrem eigenen Körper. Sie wachsen sozusagen aus ihrer Potenz heraus in die vorgestellte Welt hinein, so dass diese durch ihre eigene Kraft und Energie zum Leben erweckt wird, aber zugleich auch zur tausendfältigen Fessel werden kann. Das geschieht, weil nicht nur die geschaute Oberfläche, sondern die ganze darunterliegende Substanz mit allen Nerven körperlich erfühlt und erstaunt wird. Dies ist auch der Schlüssel zu der seltenen Gabe der Verwirklichung, denn die plastisch erschaute Welt lässt den Stier nicht mehr los, bis sie Wirklichkeit geworden ist.

Der entwickelte Stiertypus

Beim entwickelten Stier-Typus wird die Wunschkraft in geistiges Streben umgewandelt, dessen Zielsetzung die höheren Daseinswerte sind. Dieser innere Wandlungsprozess verlangt die Loslösung von Fesseln und Haftungen, die während der Periode des Erbauens entstanden sind, wie auch ein Verzichten auf die Befriedigung egoistischer und materieller Wünsche. Dies ist ein schwieriger Prozess und erfordert die Erleuchtung des Denkens sowie die Erweckung des Willens zum Guten nicht nur für sich selbst, sondern auf für die grösstmögliche Anzahl von Menschen. Das geschieht durch die Mobilisierung der Krafte des gegenüberliegenden Zeichens Skorpion, dessen psychologische und geistige Wandlungskraft des ewigen "Stirb-und-Werdens" auf den Stier einstrahlt.

Hier beginnt das Beschreiten des geistigen Pfades, an dessen Wegrand die überwundenen Haftungen und Fesseln gleich toten Formen zurückgelassen werden. Dies kann aber nur durch die höhere Funktion des geistigen Willens bewirkt werden. Dieser geistige Wille kann im Stier mächtig werden und sich als Opferwille auswirken. Wenn eine geistige Idee erschaut wird, dann wird ein Stiergeborener alles daran setzen, dieses Ideal im täglichen Leben zu verwirklichen. Keine Opfer, keine Mühen sind ihm zu gross, wenn sie geistigen Zielen dienen. Das Volbringen einer Leistung und die Verwirklichung eines Ideals sind immer mit einem Opfer verbunden, wobei das Kleinere für das Grössere hingegeben wird. Das ist ein charakteristischer Aspekt der Evolutionsgesetze und der Leitgedanke des ganzen Schöpfungsprozesses.

Dieser Opfergeist tritt immer dann in Erscheinung, wenn der Wille Gottes oder die Shamballa-Kraft selbst in bescheidenstem Masse erhascht wird. Heute zum Stiervollmond wird diese Energie direkt auf die Menschheit geleitet und soll in uns den Wunsch erwecken, an diesem Willen und dessen göttlichem Opfergeist bewusst teilzunehmen.

Der geistige Auftrag

Gerade im Stierzeichen ist der geistige Auftrag das Geben, das Sich-Hingeben an etwas Höheres, das freudige Aufgeben persönlicher Interessen zugunsten des Ganzen oder zum Wohle einer Sache, einer Gruppe oder eines Ideals. Während dieser Vollmondtage und während des ganzen Stiermonates können wir über uns selbst hinauswachsen, unser gewohntes Leben umgestalten, um uns vermehrt geistigen Zielen zu widmen und unser Leben in Einklang zu bringen mit den Evolutionsgesetzen oder mit dem göttlichen Plan, wie es esoterisch ausgedrückt wird.

Das heisst, dass wir bereit sein sollen, irgendein Opfer zu bringen, auf irgendetwas zu verzichten, was wir für uns persönlich gerne hätten, und dass wir uns einreihen in die Schar derer, die schon immer dienend Ihre Kräfte für andere eingesetzt haben. Dann erwacht in uns eine belebende Freude, die aus dem Einheitserlebnis mit anderen und damit aus geistigen Quellen stammt und immer dann verspürt wird, wenn wir einen Sieg über uns selbst errungen haben.

Zwei Richtungen der Entwicklung

Im Zeichen Stier, wie in allen anderen Zeichen, gibt es zwei Richtungen der Entwicklung. Die eine geht nach oben, die andere nach unten.

Beim Durchschnittsmenschen, wie auch bei der Masse, wird die Wunschkraft als Begehren wirksam, als ein innerer Drang, alles noch besser und schöner zu haben. Wie oft beobachtet man, dass das Begehren über das zu Erreichende hinausgreift. Man will mehr, als man zu bekommen hat. Man will es besser haben als die anderen. Daraus entsteht der Neid, der ständig mit anderen vergleicht und mit nichts zufrieden ist. Um das Begehren zu zügeln und die aspirative Kraft, die Wunschnatur unter Kontrolle zu bringen, ist es wichtig, Dankbarkeit und Zufriedenheit zu kultivieren. Wir sollen die Augen wieder auf das richten, was um uns herum vorhanden ist, und das Schöne, das Wunderbare in der Gegenwart erkennen.

Hier wird der esoterische Saatgedanke des Stiers wichtig:

"Ich sehe, und wenn das Auge geöffnet ist, ist alles erleuchtet."
Dann ist alles schön, gut und beglückend. Die Wunschkraft kehrt in sich selbst zurück und ist fähig, das Gute und Schöne anzuerkennen und es in allen Dingen zu sehen, und zwar in Beziehung zu mir und zum Mitmenschen, in Beziehung zu dem mir Widerfahrenen und zu dem, was ich daraus gemacht habe. Die Dankbarkeit und die Verherrlichung des Guten und Schönen sind positive Eigenschaften der Wunschnatur. Ich kann sie während des Stiermonats in mir kulitivieren, mich besonders intensiv darauf einstellen. Ich kann das Gute wollen, das Schöne erwarten und das Vergangene als sinnvoll anerkennen. Auch wenn es unangenehme oder sogar schreckliche Dinge waren, die ich erlebt habe, die mir zuteil oder angetan wurden, - ich kann mich bewusst darauf einstellen und den tieferen Sinn in allem sehen. Wenn ich ehrlich bin, hatte alles, was mit mir geschehen ist, seinen Sinn, brachte mir Erkenntnisse und führte mich ein Stück auf meinem Weg weiter.

Selbstannahme

In der Gegenwart wirkt diese erleuchtende und heilende Kraft dadurch, dass ich das annehme, was mir beschieden ist. Nehmen, Annehmen und Habenwollen sind typische Stier-Eigenschaften. In meiner eigenen Entwicklung muss ich bereit sein, mich und mein Schicksal anzunehmen. Ich darf mich nicht sträuben, störrisch und bockig. Ich muss lernen, zu akzeptieren, was Wirklichkeit ist, meine Augen voll bewusst und wach auf meinen nächsten Umraum, auf mich selbst richten und klar und real erkennen, was ich bin, was ich kann und was ich der Welt zu geben haben. Diese Erkenntnis des Selbstwertes ist heute wichtig, denn daraus erwächst gleichzeitig die eigenen Verantwortungsfähigkeit, etwas für die Verbesserung der Zustände in der Welt zu tun. Zu sich selbst und allem Ja sagen ist ein Inbesitznehmen der eigenen Welt. Man greift um sich, erweitert sich und dehnt sich aus. In diesem Akt der Annahme liegt eine erlösende und heilende Kraft verborgen. Sie baut die Mauern ab, die ich in falscher Selbstverteidiung zwischen mir und den Mitmenschen, zwischen mir und den göttlichen Kräften errichtet habe. Jede Weigerung, die Wirklichkeit anzunehmen, bringt mich in Schwierigkeiten. Ich baue Barrieren auf, verschanze mich hinter meinen Ansprüchen und werde undurchlässig für das Neue und Schöne, das in mir und in der Natur wachsen und gedeihen will. Ich darf mich nicht weigern, das innere Leben zu nähren und mich ängstlich an dem Gewordenen, an den scheinbaren materiellen Sicherheiten anklammern. Wenn ich das tue, und geizig meinen Besitz oder das Erreichte festhalte, schnüre ich mich selbst von den Lebenskräften ab.

Es ist deshalb gut, heute zu überprüfen, ob wir solche Mauern um uns herum aufgerichtet haben, und zu beginnen, diese wieder abzutragen. Der beste Weg ist die Selbstannahme, indem wir zufrieden und dankbar sind für das Leben, das in uns pulsiert. Wenn wir Dankbarkeit im Herzen haben, dann können wir auch die Liebe wieder erleben, die uns Glück und Freude bringt. Das Herzzentrum öffnet sich, und wir werden aufnahmebereit für das innerste Wesen in uns. Wenn wir zu sehr mit anderen, unwichtigeren Dingen beschäftigt sind, dann merken wir dieses oft gar nicht und lassen die Gelegenheiten an uns vorüberziehen. Deshalb heisst es heute stillezuhalten, wach zu sein, uns voll und ganz auf die Gegenwart einzustellen, mit ruhiger Gewissheit auf das zu warten, was da werden will.

Genau wie im Widder-Monat die Knospen in der Natur aufspringen, durch die impulsgebende, durchstossende Kraft des kardinalen Kreuzes, genauso wollen nun im Stiermonat Mai die Blüten heranwachsen, - jene Blüten, die im Inneren verborgen, bereits durch den Winter vorhanden waren. Um unserer Seele gewahr zu werden, die analog einer Blüte in uns zur Entfaltung kommen will, müssen wir nach innen schauen, innerlich ganz still werden, uns öffnen für das, was schon lange in uns schlummert und darauf wartet, ans Tageslicht zu kommen. Das können beispielsweise verborgene Talente sein. Deshalb ist im Stier der Nacken wichtig, denn wir müssen unser Haupt beugen, in uns selbst hineinschauen lernen, stillhalten und danksagen können.

Lebensvertrauen, Dankbarkeit, Harmlosigkeit

Die freudige Erwartung des Guten bringt auch das Lebensvertrauen des Stiers hervor, das Vertrauen in die lebenserhaltenden Kräfte der Natur, die Sicherheit, dass man immer alles haben wird, was man zum Leben braucht. In Wirklichkeit brauchen wir viel weniger, als wir denken. Auf diesem Natur- und Gottvertrauen des Stier fusst auch die Gutmütigkeit des Stier-Geborenen, die ja sprichwörtlich ist. Auch sie ist Teil jener Kraft der Dankbarkeit, der Unschuld, der Naivität, die nur das Gute und Schöne erwartet und wie aus einem Dornröschenschlaf erwacht, wenn Enttäuschungen kommen und die Wirklichkeit als schmerzliche Erfahrung erlebt wird. Dies ist für einen Stier derart unfasslich, dass er aus seiner Ruhe, aus seiner Bahn geworfen werden kann. Solche aufrüttelnden Erfahrungen braucht der Stier aber immer wieder, damit fixierte und erstarrte Bewusstseinszustände aufgebrochen werden und die Entwicklung in Gang bleibt. Die Gutmütigkeit oder Blindheit wird dann beim erleuchteten Stier zur echten Harmlosigkeit.

Harmlosigkeit ist nicht die naie Gutgläubigkeit, die passiv und unintelligent ist, sondern eine aus echter Lebensweisheit geborene, aktive Lebenseinstellung. Echte Harmlosigkeit ist geladen mit seelischen und geistigen Energien und getragen von der Anerkennung und Respektierung des Göttlichen in allen Dingen, und vom Wissen um das Gute und das Schöne in der Schöpfung. Dieses Wissen um das Schöne, dieses Aufrechterhalten des Glaubens, der Vision, des Guten und des Lichtes ist die geistige Kraft des erleuchteten Buddhas und eine besondere Aufgabe des Stiergeborenen. Der Stier hat die Fähigkeit, mit dem zielgerichteten Willen das Erschaute oder das Licht wie einen dynamischen Zielpunkt vor sich herzutragen. Er weiss immer, was als Nächstes zu tun ist. Nichts kann ihn davon abbringen, den richtigen Weg zu gehen, auch wenn dieser Weg beschwerlich ist. Wenn er ein Ziel hat, ist er bereit, sich abzumühen. Gelassen nimmt er Lasten auf sich, eigene und auch die der anderen. Er verzichtet auf persönliche Wunschbefriedigung. Kein Opfer ist ihm zu gross. Geduldig geht er Schritt um Schritt weiter, um das Ziel zu erreichen, dem er sich mit ganzem Herzen gewidmet hat.

Die Planetenherrscher

Im Zeichen Stier kennen wir als Herrscher die Venus mit ihrem starken Verlangen nach Schönheit, Bequemlichkeit und Sicherheit. Verluste kann der Stier nur schwer ertragen, weder materielle, finanzielle noch geistige, substantielle. Jeder Gefährdung der inneren Ruhe und Behaglichkeit sucht er sofort entgegenzuwirken und sie sicherzustellen. Er tut alles, was in seinen Kräften steht, um Verluste zu vermeiden oder sie sofort wieder auszugleichen, um so den einmal erreichten Zustand der Sicherheit und Harmonie zu erhalten. Das ist eine typische Auswirkung der Venus.

Der esoterische Herrscher vom Stier ist Vulkan, ein bisher in der traditionellen Astrologie nicht bekannter Planet. Er soll sich zwischen Merkur und Sonne befinden und entspricht dem ersten Strahl. Deshalb hat seine Wirkung mit Wille und Macht zu tun.

Die geistige Krise des Stierzeichens

Diese machtvolle Kraft, die durch den ungestümen Stier fliesst, muss natürlich erst geläutert werden, bevor sie sich segensreich auswirken kann. Wie wir gehört haben, muss er das Begehren seiner Wunschnatur in geistiges Streben und Opferwillen umwandeln und dann seine Kräfte für die Verwirklichung des göttlichen Willens einzusetzen. Dazu ist eine besondere Kehrtwendung, eine Umkehr oder Wandlung, nötig. Diese innere Krise des Stier-Geborenen auf dem geistigen Pfad ist identisch mit der Erfahrung Christi auf dem Berge Gethsemane, als er seinen Willen aufgeben musste, um den göttlichen Willen zu vollbringen. "Nicht mein Willen, sondern Dein Wille geschehe." Dies wird in der esoterisch-psychologischen Literatur die "Gethsemane-Erfahrung"; genannt, in welcher der Mensch die Tiefen des Alleinseins erfahren muss und völlig isoliert dasteht. Er ist abgelöst von dem, was oben und von dem, was unten ist. Es ist ein höchst dramatischer Augenblick, wenn auf alles Begehren verzichtet und der Wille Gottes oder der Plan als das einzig erstrebenswerte Ziel erkannt und angenommen wird. Deshalb widerfahren dem geistig orientierten Stier immer wieder Prüfungen, ob er stark genug sei, auf dem Weg des Dienstes voranzuschreiten. Solche Erfahrungen erlebt man häufig während des Stiermonats.

Polarität: Stier / Skorpion
Besitzachse

Im Zeichen Stier muss die zerstörende Seite Vulkans und damit des ersten Strahls überwunden werden. Dann kan der Stier-Geborene als "Gestalter der Seelen" - auch seiner eigenen - wirken. Er muss nach klarem Sehen, reinem, freudigen Willen, nach dem Aufbau einer besseren Welt und dem Erlöschen persönlichen Verlangens streben. Während dieses Gestaltungsprozesses kommt es zu grossen Bewusstseinswandlungen, und es werden grundlegende Veränderungen durch dieses Zeichen bewirkt, das - in Verbindung mit seinem polaren Gegenstück Skorpion - eines der schwierigsten Zeichen im Tierkreis ist. Unter dem Ansturm dieser Wandlungs-Energie kommt es zu tiefgreifenden Zerbrechnungen und Änderungen im Charakter, in Qualität und Richtung. Stier ist ein gefährliches Zeichen, weil die zerstörenden Aspekte so leicht überbetont und intelligent auf die Umstände angewandt werden können. Es ist wichtig für die Stiere zu wissen, dass sie ihre angehäuften Energien aus diesem und aus vergangenen Leben, für ein geistiges Ziel zur Verfügung halten müssen. Stiere sind Seelen, die im "Geiste Wiedergeborene" werden müssen. Es ist mit ihre Aufgabe, das grosse Werk der Transmutation von einer niedrigen zu einer höheren Oktave des Bewusstseins zu vollenden.

Die im Stier wirkenden Wunsch- oder Willenskräfte wurden in "Esoterische Astrologie" von Alice A. Bailey so dargestellt:

"Der Stier schmiedet - symbolisch gesprochen - die Werkzeuge zur aufbauenden Lebensweise oder für die Zerstörung. Er schmiedet Ketten, die Fesseln, oder erschafft den Schlüssel, der das Mysterium des Lebens erschliesst. Vulkan, der esoterische Herrscher, beherrscht die ambossartigen Zeitvorgänge und führt die Schläge, die das Metall in die erwünschten Formen bringen. Das gilt in der heutigen Zeit besonders stark. Stier ist, kosmisch gesehen, der vorwärtsstürmende Bulle, der mit grossen Hammerschlägen den Weg für den kommenden Avatar bereitet."

Die Erleuchtung

Es gibt zwei Schlüsselwörter für den Stier, Wunschkraft auf der materiellen Ebene und Illumination oder Erleuchtung auf der geistigen. Die Erleuchtung kommt im fortgeschrittenen Stadium, wenn der kleine, persönliche Wille mit dem göttlichen Willen eins geworden ist. Stier hat dann das erleuchtete "eine Auge", das unbeirrt das Licht des Endziels anblickt, was der Kontemplation oder der Kontinuität des Bewusstseins entspricht. Buddha als Stier-Geborener ist dafür ein Beispiel.

Der esoterische Saatgedanke des Zeichens Stier lautet:

"Ich sehe, und wenn das Auge geöffnet ist, ist alles erleuchtet."

Der Stier-Geborene muss also sehend werden. Blindheit muss der geistigen Schau, der rechten innernen Einstellung weichen. Das wird schliesslich die selbsterzeugten Illusionen und Verblendungen, wie auch das Selbstmitleid vertreiben, das ihn quält, wenn er nicht das bekommt, was er sich wünscht.

Im Stiermonat sollen wir unsere geistige Schau pflegen, auf unsere Visionen achten, denn diese werden unsere Aktivitäten vitalisieren, unser Gemüt reinigen und unser Denken erheben. Wir kommen zur Einsicht, dass der einzig wertvolle Besitz, den wir haben können, eine geistige Motivation oder Zielsetzung ist, die uns davor bewahrt, in den Materialismus zu versinken. Die Blindheit des Begehrens braucht die Leitung und Führung durch eine geistig erschaute Vision.

Der Verstand muss erleuchtet sein, wenn es sich um geistige Dinge handelt. Das Auge soll nach oben geöffnet sein, damit man sieht, was als Nächstes getan werden muss, um den Plan zu verwirklichen. Nach unten, zur materiellen Seite des Lebens hin, muss man blind werden; dann werden materielle Nöte und Ängste uns nicht mehr aus der Bahn werfen. Dies ist die Umstellung der Lichter, die geschieht, sobald man geistig erwacht und sehend wird.

Wenn der Stier stehend wird, weiss er ganz genau, was er zu tun hat; der liegt erleuchtet und klar vor ihm - Dunkelheit , Einsamkeit und Verzweiflung enden. Er wird aufnahmebereit für die Nöte anderer Menschen und zugleich auch für seine innere Führung, die ihm richtige Orientierung gibt. Er wird nicht mehr blindlings vorwärtsstürmen, sondern einsichtvoll den Weg der Befreiung gehen –, den Weg, der ihn zu seiner eigenen Befreiung führt und ihn gleichzeitig zu jenen Tätigkeiten antreibt, die die Erlösung anderer bewirken. So wird er ein wertvoller Mitarbeiter am Plan oder an grossangelegten Projekten, die die Not der Menschen lindern und bessere Zustände für alle auf dieser Erde herstellen.

In alten Schriften wird der Stier beschrieben als "das Auge der Erleuchtung", "die Mutter der Offenbarung", der "Interpreter der göttlichen Stimme", "der erleuchtete Buddha".

Der Übermittlungsprozess: Das Wesakfest

Bevor wir mit der Meditation beginnen, möchte ich nochmals den eingangs beschriebenen Übermittlungsprozess schildern und kurz zusammenfassen. Ein Ritual, das Jahr für Jahr zum Stier-Vollmond in einem Tal im Himalaya stattfinden soll.

Wir wir gehört haben, wirkt sich die Erleuchtung auf der Mentalebene durch zielgerichtetes Wollen aus, auf der physischen Ebene durch die Bekundung von Weisheit und geschicktem Handeln und auf der emotionalen Ebene durch das Motiv der liebenden Verstehens. Es sind immer diese drei Aspekte menschlichen Denkens, Wünschens und Handelns, durch die die Kräfte des Lichtes fliessen können. Die Zeremonie des täglichen Lebens unseres "Planetarischen Logos" drückt sich durch Töne und sphärische Musik aus, die sich, auf den Wellen der Farben getragen, an den Ufern der drei Welten menschlicher Evolution brechen. "Wie im Mikrokosmos, so im Makrokosmos";, heisst es. So sind es, im grösseren Rahmen gesehen, drei grosse Lebewesen, die jene Energien kontrollieren und empfangen, und während der fünf Tage des Vollmondes aktiv in Verbindung treten. Es sind dies:
1. Der Herr der Welt, das Licht des Lebens selbst.
2. Buddha, der Herr der Weisheit, der geistiges Licht übermittelt und den göttlichen Zweck entschleiert.
3. Christus, der Herr der Liebe, der die Bitte der Menschheit überbringt und als Beauftragter für die Verteilung der Kräfte der Erleuchtung handelt.
Esoterisch ausgedrückt, finden diese drei Licht-Aspekte ihren vollkommenen Ausdruck im Herrn der Welt, dem "Planetarischen Logos" und in seiner Reflexion, dem Buddha und dem Christus dem Einen, der Erleuchtung in die Welt brachte, und dem anderen, der die Tatsächlichkeit der Liebe Gottes bewies.

In diesen drei Grossen, deren Natur strahlende Liebe und Licht sind, können wir einigermassen das Wesen der Gottnatur erfassen. Sie sind weit grösser als alles, was man von ihnen weiss oder sich vorstellen kann. Menschliche Intelligenz und Aspiration können ihre wesentliche Natur nur erahnen. Deshalb müssen diese Qualitäten und Energien heruntertransformiert werden. Diese Spannungsverminderung zwecks Weiterleitung der Energien geschieht zum Mai-Vollmond jedes Jahr. Wenn wir nun gemeinsam daran teilnehmen wollen, müssen wir willens und bestrebt sein, in verständnisvoller Weise die geistigen Energien, die an diesem Tag in die Menschheit einströmen, zu übermitteln. Es ist daher wichtig, die soeben dargelegte Wahrheit zu erfassen, und uns dem Weltdienst in der Meditation zu weihen.

Es wäre nämlich verfehlt, diese Energie und Qualitäten nur für sich selbst beanspruchen zu wollen. Dadurch würde der Fluss gestaut und fiele automatisch den Gesetzen der Beharrung, der Starrheit und des Verfalls anheim, die immer eine Zerstörung in sich tragen. Das weiter hereinströmende Leben würde den Tod jeglicher kristallisierter Form beschleunigen. Man darf sich also dem ewigen, sich durch uns ergiessenden Lebensstrom nicht widersetzen, ihn nicht aufhalten durch egoistisches Nur-für-sich-haben-wollen, sondern alles muss in Fluss bleiben, muss weitergegeben werden. Deshalb wendet sich die Gruppe und auch der Einzelmench bei jeder Meditation der ganzen Menschheit zu und strömt die hereingekommenen Energien auf diese aus.

Im Stiervollmond ist das besonders wichtig. Wir sollen unseren begeisterten Willen aktivieren, an grösseren Aufgaben teilzuhaben, als nur der Befriedigung persönlicher Wünsche zu leben. Dadurch wächst unser eigener Selbstwert in erhöhtem Masse. Wir sollen erkennen, dass wir einen Teil - und sei er noch so klein - beitragen können, um die Kräfte des Lichtes und der Liebe auf Erden zu verankern. Jeder von uns stellt einen wesentlichen Bestandteil im Grossen Ganzen dar; deshalb ist Ihr Beitrag genau so wichtig, wie der meinige. Wir wollen uns als Meditationsgruppe vereinen, um die höchste Aspiration in der Meditation zu erlangen.

(An dieser Stelle käme jetzt noch die Stier-Meditation zu diesem Kapitel)

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~Verstehen kann man das Leben rückwärts, leben muss man es aber vorwärts~
Zitat von Søren Aabye Kierkegaard


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Franzi
Mitglied (fleißig dabei)

Registriert: 30.05.2005
Beiträge: 684
Wohnort: CH 1134 Chigny (Genfersee)
Re: Stier neu [Re: aLLaRa]
      #124834 - 15.05.2006 08:55

Liebe aLLaRa,
Incroyable mais vrai!! Du hast ja Motörchen in deinen Fingerchen und Frühaufsteherin bist du auch noch dazu.
Ja nun werde ich mich mit meinem Jupiter beeilen damit wir bald alle Planeten beisammen haben und dann gehts ans arbeiten damit.

Wünsche dir einen schönen Tag et d'ici un gros bisou
Franzi

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Helga
Mitglied (gehört zum Inventar)

Registriert: 22.07.2005
Beiträge: 1696
Wohnort: Steiermark
Re: Stier neu [Re: aLLaRa]
      #124940 - 16.05.2006 09:36


Liebe aLLaRa,

vielen herzlichen Dank für deinen Text. Ich bewundere immer wieder welchen Stoff du und andere hier ins Forum bringen.
Ich bin unendlich dankbar dafür und hoffe bei Gelegenheit auch meinen Beitrag dazu leisten zu können und mich irgendwie dafür zu revanchieren.

Danke und alles liebe Helga


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aLLaRa
Mitglied (fleißig dabei)

Registriert: 08.02.2006
Beiträge: 868
Re: Stier neu [Re: Helga]
      #124965 - 16.05.2006 15:00

Liebste Helga

Ich bewundere Dich und danke Dir, dass Du mir so oft auf die Sprünge hilfst, wenn es um das Empfinden, die Gefühle und die mögliche Deutung geht und ich wieder mal im Dunkeln tappe!!!



Das Abtippen ist wirklich keine grosse Sache!!!

Ich freue mich jeden Tag aufs Neue mit EUCH hier lernen und diskutieren zu dürfen.

Ein Knuddel in die Runde

Alles Liebe *aLLaRa*

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~Verstehen kann man das Leben rückwärts, leben muss man es aber vorwärts~
Zitat von Søren Aabye Kierkegaard


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Ena7
Mitglied (fleißig dabei)

Registriert: 07.10.2005
Beiträge: 196
Re: Stier neu [Re: aLLaRa]
      #124973 - 16.05.2006 17:36

Hallo alle zusammen!!!

Es hat sich ja jede Menge hier getan! In einem Affentempo! Erst einmal ein herzliches Dankeschön an die lieben Schreiber.

Leider ist es mir momentan nicht möglich, alles zu lesen. Muß ich auf später verschieben (die Texte bleiben ja zum Glück stehen). Sonst komme ich völlig durcheinander, weil ich mich wieder so verzettele. Ich befinde mich nämlich im Endspurt bei meinem Astrologie-Fernstudium. Nur noch drei Lektionen, dann habe ich es hoffentlich geschafft.

Ich werfe natürlich ab und zu mal ein Auge rein; und werde später wieder dazustossen.


Alles Liebe
Ena



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ArnoldModerator
Moderator

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Re: Stier neu [Re: Ena7]
      #125013 - 17.05.2006 12:58

Liebe Ena,

Wir schaffen hier zunächst einmal eine echte Basis, da wir im Grunde genommen vier Grundkurse von allen Seiten angehen, lach, mehr von der Synthese zur Analyse. Aber das Grundkorsett ist notwendig, so gesehen stehen wir noch immer beinahe am Anfang. Mach nur deinen Fernkurs in Ruhe zu Ende, lach, eine Projektionsfigur kann nicht alles auf einmal abspeichern, also eins nach dem anderen, hier läuft nichts weg!

Bis bald und ganz herzliche Grüße!

Arnold

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jonas
Mitglied (Forums-Fossil)

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Re: Stier neu [Re: Arnold]
      #153856 - 17.01.2007 17:24

Hallo liebes Forum.

Ich habe hier noch etwas interessantes zum Thema Vulkan gefunden im Buch "Esoterische Astrologie"

"Vulkan ist der Strahl oder Planet der Isolierung, denn er beherrscht in einem besonderen Sinn die vierte Einweihung, in welcher der Mensch die Tiefen des Alleinseins ergründen muss und völlig isoliert dasteht. Er ist abgelöst von «dem, was oben, und dem, was unten ist.» Es kommt dann ein dramatischer Augenblick, in dem auf alles Begehren verzichtet wird; der Wille Gottes oder der Plan wird als das einzig erstrebenswerte Ziel erkannt, aber noch hat der Mensch nicht sich selbst oder der Menschenwelt oder seinem Meister bewiesen, ob er die Stärke hat, auf dem Weg des Dienstes voranzuschreiten. Es wird ihm hier (wie auch dem Christus bei der vierten grossen Einweihungskrise seines Lebens) ein bestimmtes, praktisches Unternehmen enthüllt, welches jenen Aspekt des göttlichen Willens verkörpert, den sich anzueignen und dessen Manifestation zu ermöglichen seine besondere Aufgabe ist. Dies ist in der christlichen Ausdrucksweise «die Gethsemane-Erfahrung» genannt worden. Christus kniet neben dem Felsen (als dem Symbol der Tiefen des Mineralreiches und der Wirksamkeit Vulkans, des Gestalters), richtet seine Augen nach oben, dorthin, wo das Licht der Offenbarung hervorbricht und weiss in [393] diesem Augenblick, was er zu tun hat. Solcherart ist die Prüfung Vulkans, der den Stier beherrscht, der Seele, die das Begehren regelt, des Gottessohnes, Der sein Werkzeug zur Wesensäusserung in den Tiefen formt, welche die göttliche Absicht begreift und so den Willen des kleinen Selbstes unter den des grösseren beugt. Die Tiefen sind erreicht worden und es bleibt nichts mehr zu tun übrig. Das Licht aus dem Auge des Stiers, das die ringende Seele mit immer stärkerer Strahlung geleitet hat, muss schliesslich dem Licht der Sonne weichen, denn Vulkan ist ein Stellvertreter der Sonne; man sagt manchmal, er sei von der Sonne verhüllt, bei anderen steht er für die Sonne selbst. Er steht zwischen dem Menschen und der Sonne, der Seele. Wir haben also in diesem Zusammenhang drei Symbole des Lichtes:


1. Stier. - Das Auge der Erleuchtung oder des Lichtes. Das Auge des Stiers. Erleuchtung. Exoterisch - die physische Sonne.


2. Vulkan. - Derjenige, der das tief Verborgene enthüllt und es ans Licht bringt. Esoterisch - das Herz der Sonne.


3. Die Sonne. - Der grosse Erleuchter. Spirituell - die zentrale Geistessonne.



So bleibt - von jeder Seite aus gesehen - die Erleuchtung das Thema dieses Zeichens."

Und noch die Bedeutung der Konstellationen. Vielleicht sind sie auch symbolisch gemeint. Wie das ganze gemeint ist, das ist nicht so einfach zu verstehen. Aber es ist ein schönes Bild dafür, das ein Tierkreiszeichen nicht isoliert irgendwo herumhängt, sondern das hier die ganze Milchstrasse beseelt ist. Es handelt sich ja hier um Sterne aus unserer Galaxie.
Der Text steht in den "Arbeiten des Herkules".

"Die Bedeutung der Konstellationen


Die drei mit dem Zeichen verknüpften Konstellationen sind Orion, Eridanus und Auriga und die Art der Aufgabe im Stier wird uns von den drei Bildern, die sie uns in den Himmeln darbieten, wunderbar vorerzählt. Der alte Name des Orion war «die drei Könige» wegen der drei schönen Sterne, die wir in seinem Gürtel sehen. Die drei Könige repräsentieren die drei göttlichen Aspekte des Willens, der Liebe und der Intelligenz und daher steht Orion symbolisch für den Geist. Der Name Orion heisst wörtlich «das Hervorbrechen des Lichts».


Wieder und wieder, wenn wir den Zodiak umkreisen, erscheint jedesmal, was man den «geistigen Prototyp» des Herkules nennen könnte: Perseus, der kommende Fürst, der die Medusa erschlug, das Symbol der grossen Illusion. Wir finden ihn im Widder. Orion, dessen Name «Licht» bedeutet, findet sich im Stier; im Skorpion erscheint Herkules selbst, triumphierend und siegreich. Dann haben wir den Schützen, den Bogenschützen zu Pferd, der geradeaus auf sein Ziel losgeht und in den Fischen den König. Je genauer wir dieses himmlische Bilderbuch studieren, desto besser erkennen wir, dass uns immer das Symbol unserer Göttlichkeit vor Augen gehalten wird, das Symbol der Seele in Inkarnation und die Geschichte der Materie, wie ihre Läuterung und Verherrlichung durch das mühevolle Werk der Seele zustandegebracht wird.


Die zweite Konstellation, die mit diesem Zeichen verknüpft ist, ist ein unermesslicher Sternenfluss, der den Füssen des Orion entströmt. Er wird Eridanus genannt oder «der Fluss des Richters» und ist ein Symbol des Lebensstromes, der die Seelen in die Inkarnation trägt, wo sie die Bedeutung der Worte lernen «was ein Mensch sät, das wird er ernten», und wo sie die ungeheure Aufgabe unternehmen, ihre eigene Erlösung zu erwirken. Ebenso wie Orion den Geistaspekt symbolisiert, steht Eridanus für den formannehmenden Aspekt und hält uns den Gedanken der Inkarnation vor Augen, während die dritte Konstellation, Auriga, der Wagenlenker ist, der in neue Länder führt und so die Seele symbolisiert."

Vielleicht ist es so, dass das Sternzeichen Stier, also das siderische Zeichen von diesen Sternbildern beeinflusst wird.
Und diese gemeinsame Energie fließt dann auf das Band der Ekliptik, dort wo das Tierkreiszeichen Stier steht, unsichtbar.



Viele Grüße

Jonas


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Die Homepage ist nicht von mir!! Das Bild habe ich nicht gemalt. Musste nur die Quelle angeben, damit ich das Bild benutzen darf.

Editiert von jonas (17.01.2007 17:32)

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Franzi
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Re: Stier neu [Re: jonas]
      #153858 - 17.01.2007 17:33

Lieber Jonas,

Super Danke

Lieben Gruss
Franzi

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jonas
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Re: Stier neu [Re: Franzi]
      #153860 - 17.01.2007 17:39

Hallo liebe Franzi.

Ich fahre ganz gut damit mir so einen Bailey Ordner angelegt zu haben. Also jetzt speziell für die Bücher der "Esoterischen Astrologie" und den "Arbeiten des Herkules". Ich kopiere mir dann die Textstellen, wenn ich wichtige finde und speicher diese dann in einen Wordordner ab.

Viele Grüße

Jonas

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Re: Stier neu [Re: aLLaRa]
      #154081 - 19.01.2007 00:38

Hallo,

Ziemlich abgefahren für mich, den Stier aus dieser höheren Sichtweise begriffen zu erleben.
Eure Beiträge tragen erheblich zum Verstehen meines Selbst bei.
Das bedeutet mir sehr sehr viel -

VIELEN DANK



liebe Grüsse,
Ariana



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ArnoldModerator
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Re: Stier neu [Re: ]
      #154122 - 19.01.2007 10:47

Liebe Ariana,

Herzlich willkommen im "Club"!

Arnold

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Re: Stier neu [Re: jonas]
      #154128 - 19.01.2007 11:11

Hallo zusammen!

Ich rausche hier nur mal kurz vorbei:

aLLara schreibt im Eingangspost:

Zitat:

Monat: 22. April - 21. Mai




Hat sich das Anfangsdatum für das Sternzeichen Stier jetzt schon um einen Tag verschoben?

Weil mir ist geläufig 21.4. 20./21.5.

Nur mal eben so reingefragt.

Liebe Grüße

Marcus

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ArnoldModerator
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Re: Stier neu [Re: ]
      #154138 - 19.01.2007 12:29

Lieber Marcus,

Verzeihe uns diesen Tippfehler! Möchtest du dich auch zum Thema selbst äußern, wäre doch auch sinnvoll, oder?

Alles liebe!

Arnold

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Re: Stier neu [Re: Arnold]
      #154178 - 19.01.2007 17:26

Hallo @all, Hallo Arnold!

Da gibts nix zu verzeihen. Ist ja schließlich alles im Bereich der Möglichkeiten, das sich der Termin nach hinten verschiebt .

Aber ich werde mich mal durcharbeiten, durch das was ihr schon geschrieben habt:

Zitat:

Im Widder wird ein Impuls, eine Idee erzeugt, erschaffen, initiiert. Sie entsteht im Denken und wird im Stier in den Wunschkörper verlagert. Hier wird diese Idee durch das Wünschen, die Aspiration oder den Willen aufgenommen, verarbeitet und zur Verwirklichung gebracht. Dies erfordert eine innere Ausrichtung auf die Arbeit, die getan werden muss, ein Annehmen der erkannten Aufgaben und Möglichkeiten, ein Überwinden der Trägheit und egoistischer Wünsche, sowie die Bereitschaft, Opfer auf sich zu nehmen, um die erschaute Idee zu verwirklichen.




Also, der Stier (wobei ich jetzt natürlich nur von mir reden kann) ist schon bereit, Opfer auf sich zu nehmen.

Egoistisch auf den ersten Blick wohl eher nicht. Aber hintenherum doch schon ein wenig. Aber er ist bereit, für die, die er mag und die zu ihm stehen, bis zum Umfallen zu ackern.

Das der Stier eher träge ist, das wird sicher kein Sternzeicheninhaber gerne bestätigen, aber er kommt nur sehr schwer in die Latschen. Aber er kippt halt auch sehr schwer, bzw. sehr spät wieder aus diesen heraus .

Zitat:

Seine Botschaft kann in einfach Worte gefasst werden; sie entspricht dem geistigen Auftrag des Zeichens Stier: "Hört auf, euch mit materiellen Dingen zu identifizieren. Gewinnt die richtige Einstellung zu geistigen Werten. Betrachtet Besitz und irdische Existenz nicht als einzige Wahrheit. Folget dem edlen achtfältigen Pfade der rechten Beziehungen zu Gott und den Menschen und seid dadurch glücklich."




Kann ich nur bestätigen: Mir ist materielle Sicherheit schon wichtig. Die Bedeutung finanzieller Sicherheit hat, das mag komisch und unglaubwürdig klingen, seit meiner Arbeit mit Reiki und dem stärkeren beschäftigen mit Esoterik allgemein, doch nachgelassen.

Geld zu haben ist schön und gut, aber wenn ich mir was leisten will, dann leiste ich es mir auch. Irgendwie krieg ich das schon hin.

Zitat:

Stier-Geborene haben deshalb einen standfesten Willen, Beharrlichkeit, Ausdauer und eine starke Wunschnatur. Diese kann sowohl auf materielle wie auf geistige Dinge gerichtet sein. Die Wunsch- oder Gefühlsnatur des Menschen ist der niederste Aspekt des geistigen Willens und hat eine durchschlagende Wirkung, wenn sie auf ein bestimmtes Ziel gerichtet wird. Stiere können sich schwer für etwas entschliessen, aber wenn sie sich einmal entschieden haben und ihr Ehrgeiz und ihr Interesse geweckt werden, dann lassen sie schwerlich wieder davon. Was immer sie mit ihrer konzentrierten Willenskraft wollen, können sie sich relativ leicht aneignen. Der Wunschkörper hat durch den Stier-Einfluss die besondere Fähigkeit des "Sicheinverleibens".




Soll / Muss ich das kommentieren?

Das passt wie die berühmte Faust aufs Auge. Nur wenn man von alledem etwas zuviel hat (so wie meiner einer z. B.) dann wirds kritisch....

Zitat:

Sobald die Erkenntnis zündet, stösst er zu; es werden gewaltige Kräfte frei, und er löst sich unwiderruflich von Menschen und Dingen, die ihm hinderlich geworden sind.




Hm,.... Irgendwas muss dann mit mir nicht stimmen *zwinker!

Unwiderruflich lösen? Ich? Hab ich noch nicht erlebt!

Zitat:

Beim entwickelten Stier-Typus wird die Wunschkraft in geistiges Streben umgewandelt, dessen Zielsetzung die höheren Daseinswerte sind. Dieser innere Wandlungsprozess verlangt die Loslösung von Fesseln und Haftungen, die während der Periode des Erbauens entstanden sind, wie auch ein Verzichten auf die Befriedigung egoistischer und materieller Wünsche. Dies ist ein schwieriger Prozess und erfordert die Erleuchtung des Denkens sowie die Erweckung des Willens zum Guten nicht nur für sich selbst, sondern auf für die grösstmögliche Anzahl von Menschen. Das geschieht durch die Mobilisierung der Krafte des gegenüberliegenden Zeichens Skorpion, dessen psychologische und geistige Wandlungskraft des ewigen "Stirb-und-Werdens" auf den Stier einstrahlt.




Wie wahr, wie wahr....

Im großen und ganzen kann ich dem, was hier bislang zusammengetragen wurde eigentlich nur bestätigen.

Wie erwähnt, finazielle Sicherheit ist mir wichtig. Aber es ist beileibe nicht mehr so, das ich 10 x um den heißen Brei rumschleiche und überlege, kaufste nun oder kaufste nicht. Brauchste das oder brauchste es nicht.

Ich greif dann zu.

Das loslassen von Personen das fällt mir hingegen immer noch sehr schwer (dem hab ich heute erst wieder entgegen gearbeitet).

Wobei ich da zwischen Menschen mit denen ich nur beruflich zu tun habe und Leuten mit denen ich (auch) privat in Kontakt komme unterscheide(n muss).

Im ersteren Fall vergesse ich diese Leute zwar nicht, aber wenn sie nicht mehr da sind, d. h. in meinem beruflichen Alltag nicht mehr erscheinen, dann habe ich damit wenig Probleme.

Hingegen kann ich Leute mit denen ich privat zu tun hatte, sprich nicht nur mal miteinander gequatscht habe, nicht ohne große Bauchschmerzen aus meinem Leben streichen.

Da hängt dann meistens richtig "Herzblut" dran.

Liebe Grüße

Marcus

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Himmelsleuchten
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Re: Stier neu [Re: aLLaRa]
      #225604 - 07.02.2009 04:41

Hallo Ihr Lieben,

leider ist bei den Meditationen nur die Meditation über Löwe geschrieben. Gerne hätte ich auch die von Stier, Zwillinge etc.
Ist es jemanden möglich die Meditationen einzuscannen und mir als email zu senden? Gerne tippe ich es dann ab und stelle es für alle ins Forum, wenn Arnold damit einverstanden ist.

Durch meinen Ägypten Aufenthalt, kann ich das Buch derzeitig nicht bekommen. Vielleicht ändert sich das ja mal, hab API angeschrieben, Bücher als eBooks. Die Astrolog Zeitschrift kann ich nun endlich per Email beziehen.

Licht und Liebe und eine gute Zeit wünscht Euch
Christa Brigitte



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Aquarius-SophiaModerator
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Re: Stier neu [Re: Himmelsleuchten]
      #225617 - 07.02.2009 12:37

Hallo liebe Christa Brigitte,

das entsprechende Buch habe ich hier zuhause. Aus dem Buch einscannen kann ich jedoch leider nicht, da ich keinen entsprechenden Scanner hier habe, in den ich das komplette Buch einlegen könnte; - und die Seiten herausreißen mag ich jetzt auch nicht.

Das Einzige was ich für Dich tun könnte, wäre bei Gelegenheit die entsprechenden Passagen aus dem Buch für Dich abzutippen und Dir dann per Email zukommen zu lassen; - oder aber auch sie hier im Forum einzustellen. Da müßtest Du aber noch ganz viel Geduld haben, - da ich im Moment überhaupt nicht dazu komme. Aber sobald ich irgendwann genügend Zeit zur Verfügung habe (wobei ich noch nicht genau weiß, wann das sein wird....) würde ich mich hinsetzen und meine 10 flinken Finger über die Tastatur rattern lassen.

Das wäre jetzt mal das Angebot, welches ich Dir machen könnte; - falls nicht noch jemand eine bessere und schnellere Lösung anbieten kann.

Liebe Grüsse
Sophia

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Astarta
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Re: Stier neu [Re: Himmelsleuchten]
      #225628 - 07.02.2009 15:21

Liebe Christa Brigitte

hier ist die Stier-Meditation

1. Stufe: Vorbereitung

Bei der Meditation sitzen wir mit aufrechtem Rückgrat. Die Augen schliessen wir, können sie zeitweise öffnen, wenn Spannungen auftreten. Die Hände legen wir auf die Oberschenkel, die Füsse stellen wir nebeneinander. Die grösste Entspannung des Körpers erlangen wir, indem wir den inneren Schwerpunkt in die Leibesmitte verlagern – ins Hara. Wir lassen die Oberkörper etwas kreisen, bis wir Gefühl haben, jetzt sitzen wir im Schwerpunkt.

Auch der Atem dient der Vorbereitung zur Meditation. Wir atmen vier Takte ein und aus.
Beim Ausatmen denken wir „Loslassen - Niederlassen“, dann halten wir Atem an und denken „Einswerden“. Beim Einatmen „Neuwerden“, beim Anhalten „Selbstsein“. Das machen wir ein paarmal.

2. Stufe: Gleichschaltung

Die Gleichschaltung der dreifachen Persönlichkeit, - physisch, emotional und mental – mit Seele. Bei dieser Integrationsübung verwenden wir das heilige Wort OM, dass alle störende Einflüsse ausschalten kann.

Zuerst der physische Körper . Wir sitzen gelassen und entspannt auf dem Stuhl. Wir fühlen uns getragen vom Stuhl, der Stuhl vom Haus, das Haus von der Erde, die Erde vom Planetensystem. Wir öffnen unseren physischen Körper und widmen ihn dem Dienste der Seele.
OM
Der Gefühlskörper wird entspannt und beruhigt. Wir stellen uns ein blaues, ruhiges Wasser vor, in dem sich die Sonne oder Mond spiegelt. Wir empfinden Liebe für alle Menschen und widmen unseren Gefühlskörper den Dienste der Menschheit.
OM
Der Mentalkörper. Gedanken kommen und gehen. Ich bleibe ganz ruhig, lausche in mich hinein, schaue den Gedanken zu, lasse mich nicht ablenken. Ich widme meine Gedanken dem Guten für die Menschheit, der Verwirklichung des göttlichen Planes.
OM

Gleichschaltung mit der Seele

Dann sammele ich alle meine integrierten Persönlichkeitskräfte im innersten Zentrum meines Wesens. Im Kern, im Mittelpunkt meines Bewusstseins stehe ich fest wie ein Fels, unerschütterlich. Im Kern bin ich unzerstörbar, seit Ewigkeiten auf ein Ziel gerichtet. Nichts kann mich aus meiner Bahn werfen. Aus dieser Zentrumskraft heraus schaffe ich mir einen neuen Lebensraum, der meinem innersten Wesen entspricht, der meiner Seele Ausdruck verleiht. Ich wachse aus meiner innerer Potenz heraus in den Raum hinein, dehne mich langsam aus, bis ich mich ganz sicher un ruhig fühle.

3. Stufe. Visualisationsübung Stier

Ich bin DA, voll gegenwärtig, hier auf diesem Stuhl, in diesem Raum, zu dieser Stunde, mit diesen Menschen.

Ich drücke mich gegen den Stuhl und spüre die Basis meines Rückgrats. Dann gleite ich mit meinem Bewusstsein ganz langsam das Rückgrat hinauf. Ich stelle mir dabei den Stiel einer Lotosblume vor, an dem ich entlanggehe, zwischen dem Becken hindurch, den Rücken weiter hinauf, zum Brustkorb, ganz langsam zwischen den Schulterblättern hindurch bis zum oberen Halswirbel. Dort halte ich an.

Hier öffnet sich leise und behutsam eine schneeweisse Lotosblume, die an meinem Hals festgewachsen ist, meinen Kopf umhüllt. Ich summe dabei das OM unhörbar bis die geöffnete Lotosblume meine Schultern berührt.

Ich selbst bleibe im Mittelpunkte, im Juwel der Lotosblume und konzentrierte mich auf meine Augen. Meine Augenlider sind entspannt, sie vibrieren leicht. Aus meinen Schläfen heraus sehe und spüre ich ein weisses Licht ausstörmen. Er erfüllt den Raum wie ein helles Lichtmeer nach allen Seiten. Es umhüllt meinen Körper wie eine runde Kugel und strömt gleichzeitig wieder aus meinen Schläfen heraus und öffnet sich nach oben.

Wir sind auf Empfang eingestellt. Wir nehmen uns selbst ganz zurück, lassen uns nach oben hin offen, lassen uns befruchten, beeindrucken, erleuchten.

Dann meditieren wir über den Saatgedanken des Zeichens Stier:

„Ich sehe, und wenn das Auge geöffnet ist, ist alles erleuchtet“.


4. Stuffe: Gruppenbemühung

Wir heben unser Bewusstsein an den höchsten Punkt im Kopf und verbinden uns mit allen, die sich den geistigen Energien zur Vollmondzeit in der Meditation nähern. Wir stehen als Gruppeneinheit auf der Mentalebene in Empfangsbereitschaft auf die kosmischen Energien, die jetzt verfügbar sind. Wir erschaunen einen Lichtpfad, der sich von der Menschheit bis hin zu Christus erstreckt. In einem Tal im Himalaya empfängt Christus den Segen des Buddah und gibt ihn an die Menschheit weiter. In seine Liebe fühlen wir uns eingeschlossen und widmen die Gruppe dem Weltdienst.

Wir erheben langsam die Hände und stellen uns vor, wie wir alle gemeinsam einen Kelch in die Höhe heben in einer hochkonzentrierten , inneren Aspiration, in einem Anruf an die geistigen Kräfte des Lichts und der Liebe, auf dass sie unser empfangsbereites Bewusstsein, symbolisch in den Kelch fliessen.

Weit in der Ferne im nachtblauen Himmel sehen wir einen Lichtpunkt erscheinen, der sich uns nähert, rasch kommt er auf uns zu, wird immer grösser und ergiesst sein Licht in denKelch. Alles um uns herum ist hell erleuchtet.

5. Stufe: Weitergabe an die Menschheit

Wir wenden uns der Menschheit zu und lassen durch uns hindurch diesen lebendigen Kraftstrom von Licht, Liebe und schöpferischem Willen in das Bewusstsein an der Menschheit einstörmen und sich ausbreiten. Wir stellen uns dabei vor, wie diese Kräfte, in ungezählten Lichtpunkten und einem Lichtnetz über unseren ganzen Planeten verteilet, ausstrahlen und alle Bereiche planetarische Lebens durchdringen, damit diese geistige Kräfte überall und jederzeit im Weltgeschehen wirken können.

Wir übermitteln den Energiestrom gemeinsam durch die grosse Invokation an die Menschheit.

„Aus dem Quell des Lichtes....“


OM OM OM

Beendigung der Meditation

Wir öffnen die Augen, atmen einmal tief ein und aus. Bewegen den Kopf, den Hals, die Schultern, die Hände, die Füsse. Dann geben wir uns Hände, schauen uns in die Augen und verneigen uns voreinander.

Liebe Grüße Bojana


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Aquarius-SophiaModerator
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Re: Stier neu [Re: Astarta]
      #225630 - 07.02.2009 15:41

Oh liebe Bojana, liebe Christa Brigitte,

da freue mich nun aber, daß Bojana diesen Text auf ihrem Rechner hat und Dir zur Verfügung stellen kann.

Und für mich selbst freue ich mich, daß ich diesen nun doch nicht mühsam aus dem Buch abtippen muß.

Schon wieder ein Problem gelöst.

Liebe Grüsse
Sophia

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Astarta
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Re: Stier neu [Re: Aquarius-Sophia]
      #225632 - 07.02.2009 15:53

Liebe Sophia,

Ich habe nicht diese Text auf meinem Rechner. Aber ich hatte Zeit und ich tippte aus dem Buch ab .

Liebe Grüße Bojana



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Himmelsleuchten
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Re: Stier neu [Re: Astarta]
      #225637 - 07.02.2009 16:35

Liebe Sophia,

echt unnötig sich darüber Gedanken zu machen, weil es derzeitig in Deinem Leben andere Dinge zu erledigen gibt, und Du deshalb nicht abtippen konntest.

Ist doch verständlich. Es ging mir doch auch nicht darum, das ganze Buch einzuscannen, sondern die Meditationen.

Mach Dir keine Sorgen, irgendwann komm ich bestimmt zu dem Buch. Alles zu seiner Zeit und Gottes Wege sind unergründlich.

Sei lieb umärmelt
Christa Brigitte


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