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Tarot und Astrologie von Hajo Banzhaf Foren

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Franzi
Mitglied (fleißig dabei)

Registriert: 30.05.2005
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Wohnort: CH 1134 Chigny (Genfersee)
API-Workshop "Planeten"
      #124345 - 07.05.2006 13:08

SONNE
Das autonome Selbstbewusstsein

Entsprechungen
Männlicher Planet
Mars und Pluto
Herrscher von Löwe
Wochentag : Sonntag
Metall : Gold
Aspekt :Konjunktion
Kardinales Kreuz
Feuerzeichen : Widder, Löwe, Schütze
Feuerhäuser : 1., 5., 9. Haus
Mentales Denk-Ich
Selbstbewusstsein, Ich-Sinn
Geltungstrieb
Gute Stellungen im Horoskop : oben
Wille und Macht
Vater

Als das wichtigste Ausdrucksmittel der Persönlichkeit im gesamten Verband der Planeten hat schon immmer die Sonne gegolten. Sie symbolisiert in diesem Sinne das Selbstbewusstsein und ist somit die wirkungsvollste Ich-Instanz der menschlichen Persönlichkeit. Die Sonne ist fähig, unabhängig von irgendwelchen Bestätigungen aus der Umwelt, ein sicheres, festes Selbstbewusstsein aufzubauen. Sie ist das machtvoll gestaltende, schöpferische Prinzip, symbolisiert die Quelle allen Lebens und somit den Lebenswillen, die Vitalität und die geistige Energie des Menschen. Im Horoskop stellt sie die Individualität, das Selbstbewusstsein und das denkende und urteilende Ich dar. Von ihrer Stellung im Tierkeis, im Haus und mit ihren Aspekten hängt also das Selbstbewusstsein eines Menschen ab.

Mensch, erkenne dich selbst
Mit dem Sonnen-Ich können wir über uns selbst nachdenken, uns selbst erkennen und willentliche Aenderungen herbeiführen. Als denkendes Ich auf der Mentalebene stehen wir auf einem Beobachtungsposten und gewinnen einen Überblick über unser Leben. Wir erkennen unsere Stärken und Schwächen und können uns frei entscheiden, was wir damit anfangen wollen. Sind wir mit dem Entwicklungsgedanken vertraut, nehmen wir uns fest vor, an uns selbst zu arbeiten, alte Fehler zu vermeiden und unerwünschte Verhaltensweisen zu ändern. Mit dem Sonnen-Ich kann jeder Mensch seinen Willen entwickeln und mit der schöpferischen Denkkraft eine bessere und neue Persönlichkeit aufbauen, die immer mehr dem inneren Wesen entspricht.

Mentalität
Auf der Mental- oder Denkebene zeigt die Stellung der Sonne die Mentalität des Menschen. Steht sie in einem kardinalen Zeichen (Widder, Krebs, Waage, Steinbock), dann denken wir in hierarchischen Machtbegriffen, wir sind karrierebewusst, streben nach Zielen und beurteilen andere nach ihrer Machtposititon. Steht die Sonne in einem fixen Zeichen (Stier, Löwe, Skorpion, Wassermann), dann laufen unsere Denkprozesse ökonomisch ab, wir gehen sparsam mit unserem Denken um und reden nur dann, wenn wir wirklich etwas zu sagen haben. In einem veränderlichen Zeichen (Zwillinge, Jungfrau, Schütze, Fische), passen wir uns den gegebenen Umständen an, wir ändern öfter unsere Meinung, urteilen aber meistens nach humanitären Massstäben.

Auf der Mental- oder Denkebene ist die Sonne kreativ nach dem Motto : « Wie der Mensch denkt, so ist er ». Wenn wir schlecht über uns selbst denken und glauben, dass wir nichts wert seien und unsere Ziele nie erreichen, dann ist das auch so. Denken wir hingegen positiv und glauben an das schöpferische Potenzial der Sonnenenergie in uns, dann wirkt sich das positiv auf unser ganzes Leben aus. Mit dem denkenden Sonnen-Ich können wir negative Gefühle erkennen, diese klären und mit der Willensenergie zurückweisen, wenn sie aus dem Unbewussten aufsteigen und uns belasten. Wir können sie aber auch mit der schöpferischen Denkkraft verwandeln und durch positive Gefühle ersetzen. So erleben wir unsere eigene denkerische Macht, vertiefen unser Selbstempfinden, stärken unsere inneren Werte und strahlen immer mehr Selbstvertrauen aus.

Ich denke, also bin ich
Es gibt den berühmten Spruch von Descartes : « Ich denke, also bin ich. » Man könnte auch sagen : « Ich tue, also bin ich. » Wenn wir selber etwas tun und damit ein Resultat hervorrufen, kann man sehen, dass wir etwas gemacht haben, was wertvoll ist und uns und anderen Freude bereitet. Durch das, was wir sind, was wir geschaffen haben, können wir uns selbst bestätigen und uns als wertvoll empfinden. Wir brauchen keine Umwelt, die uns das zugestehen muss. In dem Ausmass wie unser Selbstbewusstsein wächst und wir an uns selbst glauben, verwirklichen wir uns selber. Mit dem Sonnenbewusstsein stehen wir je nach Zeichen zu unseren eigenen Gedanken, Überzeugungen, Meinungen. Wir sagen ohne Angst vor Kritik, das ist meine Meinung, meine Erfahrung, die kann mir niemand nehmen. Das denkende Selbst hat also die direkteste und offensichtlichste Funktion des Bewusstseins und deshalb ist das « Ich denke » das eindrücklichste Zeichen eines bewusst lebenden und intelligenten Menschen.

Das Selbstbewusstsein der Sonne ist schon am Ausgangspunkt bis zu einem gewissen Grade differenziert. Wir können uns dem anderen Ich, dem wir begegnen, bewusst gegenüberstellen und im Verlauf des Lebens unsere Denkfähigkeit objektivieren, unsere Unterscheidungs- und Urteilsfähigkeit differenzieren. So können wir klar und deutlich die Welt auf uns beziehen und immer bewusster reagieren, und zwar als Ich-Instanz, welche die volle Verantwortung für ihre Handlungen trägt. Wir besitzen das Recht, so zu sein wie wir sind. Wir sind genau so richtig, wie wir geschaffen wurden, und können zu uns selbst « Ja » sagen. Das ist einer der Punkte, der bei der Integration der Persönlichkeit sehr erheblich ist. Wie viele haben in der Jugend Schädigungen ihres Selbstbewusstseins erfahren. Man hat ihnen nichts zugetraut und ihnen keine Gelegenheiten zum Lernen gegeben. Man hat ihnen das Gefühl gegeben, sie könnten den Anforderungen nicht genügen, es brauche sie niemand, ihre speziellen Fähigkeiten seien nicht gefragt. Eine Umwelt, die keine Unterstützung zur Entwicklung anbieten kann, reduziert das Selbstbewusstsein und schafft demzufolge Ich-Probleme.

Ich-Probleme
Solche und ähnliche Ich-Probleme sind im Horoskop sichtbar. Wir können feststellen, wie stark und autonom ein Selbstbewusstsein ist und in welcher Weise es im Leben als tragende Kraft und als Pol der Beziehung wirksam gemacht werden kann. Wir können aber auch feststellen, inwieweit das Umfeld günstige oder ungünstige Voraussetzungen für die Stärkung des Selbstbewusstseins liefert. Das hängt weitgehend von ihrer Stellung im Zeichen, Haus und von ihren Aspekten ab. Wenn die Sonne nicht « prominent » steht, kommt sie im Leben nicht genügend zum Zuge, Erfolgserlebnisse bleiben aus. Da aber die Sonne die wichtigste Ich-Instanz ist, kann ein Nichtfunktionieren über kürzere oder längere Zeit deutlich an den Lebensnerv gehen.

Es ist eine Tatsache, dass Menschen sich im Leben nicht durchsetzen können, wenn das Selbstbewusstsein zu klein ist. Sie erreichen ihre Ziele nicht und sind unglücklich, wenn sie mit einer geschmälerten Erfolgsbilanz zufrieden sein sollen, dannn können sie leicht in Resignation verfallen. Aber auch mit einer sogenannten « schwachen Sonnenstellung » muss man leben lernen. Doch das ist eine Kunst, die über längere Zeit gelernt sein will, meistens dadurch, dass wir entweder durch das Leben geformt werden oder durch unser Horoskop erkennen, mit welcher der drei Ich-Pole wir uns am leichtesten verwirklichen können.

Selbstbewusstsein
Was ist eigentlich Selbstbewusstsein ? Der Begriff ist bereits aus zwei Teilen zusammengesetzt. : Selbst und Bewusstsein. Wirkliches Selbstbewusstsein zeigt sich in erster Linie darin, dass sich der Mensch seiner innersten Kraft, seiner eigenen schöpferischen Potenz bewusst wird. Daraus kann er Kenntnis über den Zweck seines Lebens erlangen, sich ein selbstgerichtetes Lebensziel und ein entwickeltes und entschiedenes Lebensprogramm gestalten. Dazu ist es notwendig, sich selbst zu kennen und ständig zu prüfen, ob man aus seinem inneren Kern heraus lebt oder sich nach der Meinung anderer richtet. Mit diesem entwickelten Selbstbewusstsein sind auch Intelligenz, mentale Wahrnehmung und ein gewisses Mass an Integrität notwendig. Daran muss man immer bewusst arbeiten. Mit Hilfe des autonomen Sonnen-Ichs können wir uns selbst beobachten, analysieren und uns entschliessen, unseren Mental- oder Denkkörper auszubauen, von negativen Gedanken zu befreien und mit neuer vitaler Kraft zu erfüllen. Damit wachsen positive Sonnenenergien in uns, Ängste, Sorgen und Depressionen können auf diese Weise verschwinden.

Willensenergie
Eine der wichtigsten Funktionen der entwickelten und autonomen Sonne im Horoskop ist der eigene, individuelle Wille, der frei wählen und entscheiden kann. Der Stand der Sonne im Horoskop gibt wesentliche Hinweise auf die Stärke der Willensenergie und des individuellen Durchsetzungsvermögens. Der Wille wird entwickelt, indem man ein klares Ziel vor Augen hat und allle Kräfte darauf richtet. Mit der Konzentration auf ein Ziel erweitern wir unser Wissen, schärfen unseren Verstand und unser Denkvermögen. Damit bauen wir gezielt und planvoll neue Fähigkeiten in uns ein und gestalten selbst unsere Zukunft. Die Sonne entspricht ja dem kardinalen Prinzip und setzt im Menschen bewegende, motivierende Kräfte in Gang, die ihn entsprechend der Kreuzqualität in eine Richtung lenken und ihn veranlassen, gewissen Dingen nachzugehen und anderen nicht. Dies motivierenden Kräfte kommen nicht nur alleine von der Sonne, sondern auch vom Aspektbild und von allen drei Hauptplaneten.

Zeichen und Hausstellung
Bei der Deutung der Sonne – wie auch bei allen anderen Planeten – unterscheiden wir zuerst zwischen ihrer Stellung im Zeichen (Anlage), im Haus (Verhalten) und ihre Aspekte (Motivation). Erst diese Kombination ergibt eine richtige Erfassung der gesamten Qualität. Das vitale Sonnenprinzip deutet in den Häusern auf die Interessengebiete eines Menschen, die seinen Charakter prägen und seine bewussten Motivationen aufzeigen. In den Tierkreiszeichen will sie innere Ziele verwirklichen. In den kardinalen Zeichen richtet sie ihre Willensimpulse auf die Erreichung persönlicher Ziele, in den fixen Zeichen sucht sie Sicherheit in allen Dingen und in den veränderlichen Zeichen setzt sie sich für die Verbesserung menschlicher Beziehungen ein.

Die Sonne als Vaterbild
Eine weitere, psychologisch aufschlussreiche Aussage ergibt die Stellung der Sonne im Horoskop in Bezug auf den Vater. Sie zeigt an, wie wir das männlich-väterliche Prinzip erleben und in uns selbst verwirklichen können. Die Sonne entspricht den patriarchalen Systemen, welche in der Vergangenheit die menschliche Gesellschaft beherrschten. Die archetypische Funktion des Vaters wäre es, das eindeutige Vorbild für eine unabhängige, willensstarke Persönlichkeit zu sein, die auf eigenen Beinen in die Welt hinausgeht und stark genug ist, allen Widerständen zu trotzen und sich selbst zu verwirklichen. Aus dem Sonnenstand im Horoskop erkennen wir meistens, wie wir unseren realen Vater erlebt haben. War er eine starke Persönlichkeit, so gab er ein gutes Vorbild ab, an dem sich das eigene Selbstbewusstsein orientieren und entwickeln konnte. War er eine schwache Figur, dann mangelt es auch uns an Selbstbewusstsein, wir haben Mühe, uns durchzusetzen, und leiden häufig unter Minderwertigkeitsgefühlen.

Sonnenstellung und die Emanzipation der Frau
Im patriarchalen Zeitalter stand die Sonnenebene allein dem Mann zur Verfügung. Die Frau wurde auf der Mondebene zurückgehalten, um ihre dienende Rolle spielen zu können. In der heutigen Zeit hat sich für viele Frauen das Bewusstsein von der Mondebene auf die der Sonne verlagert. Ungezählte Frauen wurden von den Emanzipationsimpulsen erfasst und arbeiten sich immer mehr auf die Sonnenseite hinauf. Sie verlangen Gleichberechtigung mit dem Mann und zielen auf eine berufliche Tätigkeit, die ihnen Erfüllung und Bestätigung bringt, sie streben genau wie der Mann nach Selbstverwirklichung.

Individuationsprozess
Bei diesem Prozess geht es um die Entfaltung des Sonnenbewusstseins als autonom funktionierendes Ganzes mit dem Ziel, Selbstbefreiung und Selbstwerdung zu finden. Die Sonne alleine ist fähig, alle Teile der Persönlichkeit zu einer funktionellen Einheit zu verbinden und alle Kräfte auf ein Ziel zu lenken. Das ist die Integration der Persönlichkeit, wobei sich der Mensch immer mehr seiner persönlichen Macht und Eigenverantwortung bewusst wird. Er erkennt, dass er sich selbst betätigen kann, ohne auf die Befehle oder Anordnungen von aussen warten zu müssen. Im Gegenteil, ein selbstbewusster Mensch weigert sich, anderen zu folgen, er strebt nach einer führenden Position, will selbst den Ton angeben und bestimmen, was zu tun ist.

Transformation
Je nach Zeichen- und Hausstellung sind Willensenergie und Intelligenz stark genug, sich geistigen Zielen zu widmen und auf persönliche Macht zu verzichten. In der transformierten Sonne sehen wir einen Menschen, der sich für höhere Ziele einsetzen will und bereit ist, sich von allen hinderlichen Faktoren der « kleinen Persönlichkeit » zu befreien. Dies geschieht meistens erst dann, wenn er genau weiss, was er will und was er nicht will. In dem Masse wie sich die Motivation wandelt und sich das individuelle Bewusstsein eintwickelt, wächst auch die Verantwortungsfähigkeit. Solch ein Mensch ist dann nicht nur für sich selbst da, sondern auch für die anderen. Er wird fähig, Aufgaben für die Gemeinschaft zu übernehmen und diese gewissenhaft und ohne Machtmissbrauch zu einem guten Ende zu führen. Auf solch einen Menschen kann man sich verlassen und ihm Projekte anvertrauen, die er bewältigen und verwirklichen kann. Ein Mensch mit einer transformierten Sonne strahlt die Kraft und Weisheit einer starken und integren Persönlichkeit aus, er ist ein Vorbild für viele.

Zitiert aus dem Buch von Bruno und Louise Huber « PLANETEN als Funktionsorgane ».

Hallo lieber Arnold und alle Fleissigen.
Ouf hier erstmal die Sonne, bin selber erstaunt dass es geklappt hat mit dem reinstellen vom Word. Werde mit den Folgenden weitermachen langsam aber sicher.

Inzwischen ganz herzliche Grüsse (Arnold drück für mich auch die Rosi) und an alle noch einen schönen Tag und wenn möglich eine sonnige Woche.

Franzi


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ArnoldModerator
Moderator

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Re: API-Workshop "Planeten" neu [Re: Franzi]
      #124348 - 07.05.2006 13:43

Liebe Franzi,

Ganz lieben und herzlichen Dank für die viele Arbeit! Daher lasse dir nur ein wenig Zeit mit den anderen Planeten, ganz deinen Energien gemäß! Dir und Henry noch einen schönen und sonnigen Tag!

Arnold und Rosi

[img] http://www.germanastro.de/arnold/franzi%20und%20rosi[/img]

Editiert von Arnold (07.05.2006 13:49)

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Franzi
Mitglied (fleißig dabei)

Registriert: 30.05.2005
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Re: API-Workshop "Planeten" neu [Re: Arnold]
      #124359 - 07.05.2006 16:36

Hallo,
Kommt dich noch eine Fortsetzung und zwar der MOND.
Diesbezüglich besonders für Helga die ja sooo fleissig ist und sich im Moment je sehr mit dem Mond beschäftigt. Zugleich noch lieben Dank für deinen Willkommensgruss liebe Helga.
Anschliessend dann den SATURN und dann haben wir ja schon einmal die 3 Persönlichkeitsplaneten.

MOND

Das Gefühls-Ich

Entsprechungen
Neutraler, sensitiver Planet
Jupiter, Merkur, Neptun
Herscher von Krebs
Wochentag : Montag
Metall : Silber
Aspekt : Konjunktion
Veränderliches Kreuz
Wasserzeichen : Krebs, Skorpion, Fische
Wasserhäuser : 4., 8., 12. Haus
Gefühls-Ich, Du-Sinn
Fortpflanzungstrieb
Gute Stellung im Horoskop : Du-Seite
Menschlichkeit, Sympathie und Antipathie
Liebe und Kontakt
Kind

Beim Mond ist die Motivation eine andere. Er benötigt die Umwelt, um sich als Ich zu erleben. Mit dem Gefühls-Ich brauchen wir die Bestätigung durch das Du. Der Mond ist nicht fähig, sich selbst Bestätigung zu geben wie die Sonne, sondern er braucht stets den Zuspruch von anderen. Das macht ihn abhängig von der jeweils gegebenen Kontaktsituation. Diese zweite Ebene der Persönlichkeit ist mit dem Wasser vergleichbar. In ihr reflektiert sich das Gefühls-Ich und allles, was einen Menschen gefühlsmässig anspricht.

Reflexion

Der Mond ist ein Himmelskörper, der selbst kein Licht ausstrahlt, aber in höchstem Grade fähig ist, Licht zu reflektieren. Er strahlt das Licht der Sonne, das er empfängt, fast hundertprozentig zurück. Das Symbol des Mondes ist eine Sichel, die sich nach rechts oder nach links öffnet. Es kommt darauf an, ob er bei der Geburt zunehmend oder abnehmend war. So zeichnen wir ihn dann auch in unsere Horoskope ein. Als abnehmender Mond wendet er sich nach innen, kann den Dingen auf den Grund gehen, als zunehmender wendet er sich nach aussen, wird gegenüber der Umwelt sensitiv und kann eigene Wünsche anmelden.

Dem Mond als Kontaktplanet ist der Fortpflanzungs- oder Geschlechtstrieb zugeordnet. Er treibt uns an, uns mit einem Du, einem geliebten Menschen zu verbinden. Wir brauchen lebendige Kontakte, Beziehungen, Liebe, Harmonie, Schönheit um uns herum. Erst dann fühlen wir uns aufgehoben, angenommen und geliebt. Kommt jemand offen und herzlich auf uns zu, dann freuen wir uns und sind glücklich ; nimmt uns jemand nicht wahr und lässt uns links liegen, so spüren wir in unserem Gefühls-Ich einen Schmerz – wir leiden.

Leermond
Der Mond meldet sich auf jeden Fall mit seinem Bedürfnis nach Kontakt, denn ohne Berührung mit der Umwelt fühlt er sich alleingelassen, wie ein Leermond, den es gar nicht gibt, weil er von der falschen Seite beleuchtet wird. Es gibt fünf Tage in jedem Monat, an denen kein Mond zu sehen ist. Das ist wie eine Gefühlsleere. Niemand rührt die Gefühle an, man erlebt gar nichts, ist wie nichtexistent. Meistens klagen wir, wenn wir unseren persönlichen Leermond oder Neumond haben, über Einsamkeit, Lieblosigkeit oder Langeweile. Einsamkeit ist für den Mond schwer zu ertragen, weil er sich dann selber nicht wahrnimmt.

Vollmond
Bei Vollmond ist der Mond voll und ganz von der Sonne beleuchtet. Er nimmt sich dann auch stark wahr. Die Gefühlsnatur wird in besonderer Weise stimuliert und viele Menschen tun dann oft Unerwartetes. Sie werden aktiv und gehen hinaus, um sich ihre Wünsche zu erfüllen. Bei Vollmond fühlt sich das Ich bestätigt, so als ob jemand sagen würde : « Ich liebe dich ». Damit hat das Gefühls-Ich in erfüllender Weise volle Ich-Bestätigung erhalten. Manche glauben dann, dass die Vollmondbestätigung immer da sein müsse, vergessen aber, dass der Mond gesetzmässigen Zyklen unterliegt, die nicht von Menschen beeinflusstt werden können. Es ist gut, wenn man diese Gesetzt von Ebbe und Flut frühzeitig beherzigt, so wird einem manche Enttäuschung erspart. Es ist ein Unterschied, ob man den Partner oder die Partnerin beschuldigt, wenn der Vollmond und damit die Liebesbestätigung vorbei ist, oder ob man die Ursache im Rhythmus des Mondlaufes sieht. Man muss wissen, dass nach einem Leermond auch wieder ein Vollmond kommt und dass die Wechselhaftigkeit der Gefühlsnatur von kosmischen Gesetzen bestimmt wird.

DieGefühlsebene
Die Gefühlseben ist eine Welt der GegenSätze, Gefühle von Freud und Leid, von Sympathie und Antipathie wechseln hier wie Ebbe und Flut. Der Mond mit seinen Phasen ist das Symbol dafür. Genauso ist unser Gefühls-Ich, je nach Zeichen- und Hausstellung, instabil, wechselnd, launisch und abhängig von der Umwelt. Wir wollen geliebt sein und von anderen anerkannt und bewundert werden. Wir fürchten uns davor, einsam zu sein und ohne Liebe leben zu müssen. Wenn wir allein gelassen werden, haben wir oftmals selbst auf irgendwelche Erfahrungen negativ, abweisend, kaltherzig oder zu subjektiv, d.h. ichhaft ragiert. Häufig haben wir den anderen Menschen damit verletzt und sind selbst schuld, wenn er von uns gegangen ist.

Instrument der Sondierung

Mit dem Mond nehmen wir auf der psychischen Ebene zunächst einmal Kontaktmöglichkeiten wahr. Das ist so etwas wie eine Berührung, eine innere Regung, eine Feststellung. Kommt jemand auf uns zu, spüren wir sofort etwas wie Zuneigung oder Abneigung, Sympathie oder Antipathie. Etwas geht vom anderen Menschen aus, was uns anzieht oder abstösst. Der Mond sucht wie ein Radarschirm alle Sympathiewellen heraus, die weniger sympathischen Menschen versucht er zu umgehen. So gesehen, ist er auch ein Instrument der Sondierung, ein Warnsignal. Es hat schon jeder einmal erlebt, dass von einem Menschen etwas Sympathisches oder etwas Unangenehmes übergesprungen ist. Das ist eine reine Mondfunktion. Mit einem hochsensitivenMond-Ich können Menschen Freund und Feind sofort erkennen, blitzschnell und spontan entscheiden, ob sie sich öffnen wollen oder sich verschliessen müssen. Nimmt man mit dem Mond gefühlsmässig einen potenziell sympathischen Menschen wahr, so denkt man zunächst : « Mit dem möchte ich näheren Kontakt haben ». Aber ob man auf ihn zugehen und eine Begegnung herbeiführen will, hängt meistens noch von anderen Faktoren ab. Der Mond meldet Möglichkeiten der Kontaktnahme, entscheiden wird dann aber meistens die Sonne oder der Saturn.

Kontaktbedürfnisse
Für den Mond bedeutet das Erleben von Kontakt eine Selbstbestätigung. Das Gefühls-Ich erfährt sich durch die Kontaktnahme, duch die Liebe zweier Menschen. Es gibt Menschen, die nicht oder vielleicht nicht mehr in der Lage sind, positive Kontakte zu schaffen und andere Menschen zu lieben. Was machen sie ? sie stehen im Treppenhaus und schimpfen über die Nachbarn. Das ist eine negative Kontaktbestätigung. Streiten und Kritisieren sind auch Kontaktformen, allerdings nicht sehr erspriessliche und wohltuende. Aber wenn man zu anderem nicht fähig ist, ist das vielfach eine notwendige Kompensation. Auf der Gefühlseben gibt es eine grosse Anzahl von Ersatzhandlungen ; jeder braucht einmal ein Zückerchen oder ein Surrogat, um mit Enttäuschungen oder Lieblosigkeiten fertig zu werden.

Das Kind in uns
Aus der Stellung des Mondes im Horoskop ist auch ersichtlich, welche Erfahrungen als Kind unser Kontaktverhalten geprägt haben. Nach psychologischen Erkenntnissen sind die Gründe für viele Fehlhaltungen des jungen Menschen meistens in nicht verkrafteten Erfahrungen der frühen Kindheit zu suchen. Das Kind erwartet natürlicherweide, dass die Welt seinen innersten Vorstellungen entspricht, es lebt auf der Gefühlsebene und ist fast immer mit dem Mond-Ich identifiziert. Alle Erlebnisse, gute wie schlechte, setzen sich im Gefühls-Ich fest und sind Ursache von späteren Verhaltensweisen im Kontakterleben. Wenn die Eltern als Schlüsselfiguren das Kind nicht enttäuschen, wächst das Gefühls-Ich ohne Schaden heran. Daraus entwickelt sich eine gesunde Gesamteinstellung zum Leben, und das Kind wird als Erwachsener schwierige Aufgaben und Widrigkeiten des Lebens meistern.

Wenn aber beim Kind die ursprünglichen Gefühle des Vertrauens, des Glaubens und er Geborgenheit enttäuscht werden, so wird es auf sich selbst zurückgewofen. Es baut sich dann zum eigenen Schutz eine Abwehrform gegen Kontakte auf. Diese muss es später als solche erkennen und unter schwierigen Umständen wieder abbauen. Genauso können umgekehrt die Eltern eigene Wunschbilder in das Kind hineinprojezieren, die es nicht erfüllen kann, weil sie nicht seinen natürlichen Anlagen entsprechen. Dies ersehen wir im Horoskop meistens daraus, dass der Mond im oberen Raum, also im neunten oder zehnten Haus steht. Auch von solchen Projektionen muss man sich an einem bestimmten Punkt in der Entwicklung befreien, um sich selbst zu finden. Dabei kann uns die Astrologie entscheidend helfen. Ein individuelles Horoskop ist ein neutrales Instrument und reagiert nicht auf Wunschvorstellungen, es ist ojektiv und zeigt das wirkliche Wesen des Menschen. Gerade in der Beurteilung der Gefühlsebene gibt es häufig Täuschungen und irrige Ansichten wegen der Widerspiegelung von Fremdbeurteilungen und tief verankerten eigenen Wünschen.

Transformationsarbeit

An der Mondstellung im Horoskop können wir herausarbeiten, wie wir auf die Wechselhaftigkeit und auf die Gegensätze dieser Ebene reagieren. Pendeln wir von einem Extrem zum anderen, von Aktivität zu Passivität, von Liebe zu Hass, von Anziehung zu Abstossung- oder bleiben wir gelassen ? Verlieren wir uns vollständig an andere Menschen, weil wir gefühlsmässig abhängig sind und unmündig bleiben wollen ? Wie verkraften wir Liebesenttäuschungen ? Glauben wir trotz negativer Erfahrungen noch an die Liebe und bleiben kontakt- und liebesfähig, oder verschliessen wir uns verbittert und sinnen auf Rache ? Lernen wir aus Erfahrungen und bemühen uns, aus diesem Hin- und Herpendeln herauszukommen und eine Stabilität, ein Gleichgewicht zu erreichen ? Welche Konsequenzen ziehen wir aus den Gegensatzpaaren und wie überwinden wir die Subjektivität des Gefühls-Ich ? All diese Fragen gehen wir nach, wenn wir die Mondstellung im Horoskop betrachten.

Aber nun einmal eine kleine Verschnaufspause.
Seid alle herzlich gegrüsst

Franzi

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Helga
Mitglied (gehört zum Inventar)

Registriert: 22.07.2005
Beiträge: 1696
Wohnort: Steiermark
Re: API-Workshop "Planeten" neu [Re: Franzi]
      #124361 - 07.05.2006 17:02


Liebe Franzi,

vielen,vielen Dank für den Mond und auhc die anderen Texte.

Lustiger Weise spielen sie gerade jetzt Radio das Lied von Stefan Reim wo ich meinte das es zu Uranus- Mond passt, so ein Zufall.

Deine Texte werde ich mir später durchlesen, ich wollte mihc nur rasch bedanken.

noch einen schönen Sonntag und alles liebe Helga



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Franzi
Mitglied (fleißig dabei)

Registriert: 30.05.2005
Beiträge: 684
Wohnort: CH 1134 Chigny (Genfersee)
Re: API-Workshop "Planeten" neu [Re: Helga]
      #124365 - 07.05.2006 19:38

Hallo ihr Lieben,
Nun noch einen letzten "Uberfall" mit SATURN. Wollte undbedingt die drei Persönlichkeitsplaneten beisammen haben. Aber nun Arnold spüre ich auch meine Handgelenke und werde es mir nun gemütlich machen.
Wünsche allen viel Freude und Geduld beim Lesen und noch einen schönen Sonntagabend

Franzi
SATURN

Das körperliche Ich

Entsprechungen
Weiblicher Planet
Venus und Uranus
Herscher von Steinbock und Wassermann
Wochentag : Samstag
Metall : Blei
Aspekte : Opposition, Quincunx
Fixes Kreuz
Erdzeichen : Stier, Jungfrau, Steinbock
Erdhäuser : 2., 6., 10. Haus
Körper-Ich, Selbsterhaltungstrieb
Gute Stellung im Horoskop : unten
Verantwortung und Disziplin
Selbstvertrauen und Sicherheit
Tastsinn, die Haut
Mutter

Anders ist der Zustand des Selbstbewusstseins beim Saturn, der die körperliche Dimension symbolisiert und wesentliche Aussagen über die Beziehung zum eigenen Körper und damit auch zur Mutter erlaubt. Es ist eine psychologische Tatsache, dass unser Ich-Erleben im Körper weitgehend von der Einheitsbeziehung, der Symbiose mit der Mutter in den ersten zwei Lebensjahren abhängt. War diese symbiotische Phase problemfrei, so ist das körperliche Dasein erträglich und sogar genussvoll. Hat diese Phase nicht stattgefunden, zeigt sich das häufig in mangelnder Lebensfreude oder in einer schlechten Gesundheit. Das erkennen wir, wenn wir uns fragen : « Ist es mir wohl in meinem Körper ? » oder auch : »Wie gefährlich ist das Leben im Moment für mich ? » Das können wir direkt auf der Haut spüren. Fühlt man sich wohl, so kann man sich berühren lassen, wenn man sich unwohl fühlt, meidet man jede Berührung. Man spürt Wohlbefinden, aber auch den Schmerz auf der Haut. Sie ist unsere natürliche Abgrenzung zur Umwelt und wird von Saturn kontrolliert.

Abgrenzung
Saturn nimmt sich wahr durch Abgrenzung. Das gilt in physischer wie in psychischer Hinsicht. Je erfolgreicher er im Abgrenzen ist, desto sicherer fühlt er sich. Daraus resultiert Selbstsicherheit und körperliches Wohlfühlen. Saturn symbolisiert den Selbsterhaltungstrieb im Menschen. Wir müssen also dafür sorgen, dass wir erhalten bleiben, dass uns nichts verletzt, dass nichts in uns eindringenkann, was uns krank macht. Wir achten auch auf eine gute und gesunde Ernährung. Diese Fähigkeiten lernen wir meistens von unserer Mutter. Sie sagt uns schon sehr früh, was wir machen sollen und was wir nicht machen dürfen. Die vielen Anweisungen, Verbote und Massregelungen der Mutter dienen der Sicherheit und der Lebenserhaltung. Wir speichern jene in unserem Gedächtnis und verwenden sie als grundsätzliche Verhaltensregeln, mit denen wir auf der materiellen Daseinsebene funktionieren. Wir nehmen also mit Saturn sämtliche existenzerhaltenden Aufgaben wahr und handeln dementsprechend umsichtig, verantwortungsbewusst und realistisch. In dem Grad, wie uns die Existenzabsicherung gelingt, sind wir selbstsicher und stark.

Wenn wir hingegen von einer Krankheit oder Verletzung betroffen sind, fällt unsere Selbstsicherheit zusammen. Wir bekommen Angst, beginnen zu leiden und unternehmen etwas, um uns vom Schmerz zu befreien. In solchen Situationen verhält sich Saturn meistens defensiv und baut Abwehrmechanismen auf, je nach Eigenart und Temperament sogar auf agressive Weise. Das hängt wiederum davon ab, wo Saturn im Horoskop steht. Man kann daraus erkennen, wie er auf Gefahrensituationen reagiert. Grundsätzlich ist er ein Defensiv- und kein Offensivmechanismus. Saturn kann nicht nach aussen gehen und kämpfen, er ist fast immer nur in einer Abwehrhaltung. Da aber kann er wie eine Mauer oder eine Glaswand sein. Zumachen und Abschliessen sind die grossen Fähigkeiten von Saturn. Im biologischen Sinne wird dem Saturn die Immunfähigkeit zugeschrieben. Durch Immunität wird der materielle und existenzielle Bestand des Körpers garantiert.

Erkennbare Identät
Saturnisches Identitätsbewusstsein ist physisch. Mit unserer körperlichen Erscheinung zeigen wir, was und wer wir sind. Mit unserer Haltung machen wir nach aussen sichtbar, wo unsere Grenzen sind, so dass die anderen automatisch auf Distanz gehen. Wenn wir nach aussen beweisen, dass wir uns gegenüber der Umwelt abgrenzen können, werden wir auch ernst genommen. Abgrenzen ist die eigentliche Fähigkeit des Saturn und erzeugt im biologischen Sinn Imunität. Wenn wir darin erfolgreich sind, haben wir auch für die Umwelt eine erkennbare Identität. Jeder macht das auf seine Art, entsprechend der Saturnstellung in seinem Horoskop. Identität muss der Umwelt gezeigt werden. Selpstbewusstsein braucht nicht für die Umwelt sichtbar zu sein, es benötigt keine laute Demonstration. Identität braucht sehr wohl eine Umgebung, in der man sich bewähren kann. Eine Form davon ist die kraftstrotzende Gesundheit oder auch das « dicke Bankkonto ». Ist man im Besitz eines solchen und hat man ein « Polster », eine Sicherheit, ist man auch nach aussen stark und unverwundbar. Bankkonten machen immer Eindruck auf andere und geben uns selbst einen sicheren Boden. Man kann also mit Saturn auch Reklame für sich machen. Man kann mit seinem Besitz angeben, seinen Körper trainieren und Muskeln zeigen, oder sich mit teuren Kleidern ausstaffieren und zur Schau tragen. Das gehört zum typischen Imponiergehabe des Saturn.

Sicherheitsdenken
Was man hat, das hat man, sagt sich Saturn, und das gibt er auch nicht so leicht wieder her. Was man hat, ist Substanz, Vorrat. Vorratsdenken ist Sicherheitsdenken und typisch saturnisch. Man hält Vorrat, damit man in Notzeiten etwas hat, um zu überleben. Vorratsverhalten treffen wir auch bei vielen Tieren an. Die Eichhörnchen sammeln im Herbst Haselnüsse. Jeder Sammeltrieb gehört zum Saturn. Für sich selbst sorgen, sich selbst Sicherheit geben, sich selbst das Überleben gewährleisten können, darauf baut der Saturn sein Selbstvertrauen auf. Das dient dann auch seiner Identifikation gegenüber der Umwelt. Wer existenzunfähig ist, sinkt in den Augen der anderen tief. Ob das verschuldet oder unverschuldet ist, bleibt dabei ausser Acht. Der Betreffende gilt als Versager, als Taugenichts- ein hartes Urteil. Einer der beweist, dass er sich seiner Haut erwehren kann, dass er Ressourcen, Besitz und Raum um sich herum zur Verfügung hat, macht Eindruck. Er ist eine starke Figur, die respektiert werden muss. Solchen Menschen kann man Vertrauen, ihnen werden Verantwortung und Ämter übertragen.

An der Stellung von Saturn im Horoskop ist also ersichtlich, ob wir gesund, stark und sicher sind, für uns selbst sorgen können und ob wir eine natürliche Abgrenzungsfähigkeit und daher Abwehrkraft (Immunität) besitzen. Die Stellung zeigt aber auch, ob wir schwach, krank, ängstlich und unsicher Schutz und Sicherheit bei anderen Menschen suchen. Saturn gibt auch darüber Auskunft, ob wir fähig sind, Selbstverantwortung zu tragen und in welchem Masse wir die physische Wirklichkeit ernst nehmen. Er verleiht einen Realitätssinn, mit dem man die Wirklichkeit so wahrnimmt, wie sie wirklich ist. Saturn lässt keine Fehler, keine Irrtümer zu und führt uns schliesslich zu einem täuschungslosen Realitätsbewusstsein.

Das Gedächtnis
Von einer anderen Seite aus betrachtet, ist Saturn auch das Gedächtnis, das alle Erfahrungen speichert und uns vor Gefahren warnt. Aus Erfahrung lernen wir, nicht die gleichen Fehler wieder zu begehen. Saturn symbolisiert also den Erfahrungsschatz, das, was wir bereits erlebt und erlitten haben. Er ist das Erinnerungsvermögen, das Gedächtnis, auch das Gewissen und in vielen Fällen der Neinsager. Er ist einerseits der Angstpol in uns, damit wir Gefahren vorbeugen können, andererseits auch das Urvertrauen und das Wissen, das die grosse Mutter Natur für ihre Kinder sorgt und alles bereitstellt, was sie zum Leben brauchen.

Saturn, die grosse Mutter
Saturn wurde in Beziehung zur Erde und zur Materie schon von alters her als die grosse Mutter oder die Urmutter bezeichnet. Man kann selbst nacherleben, wie Gefühle des Wohlbefindens und der Geborgenheit, die durch die Mutter vermittelt werden, eine positive Steigerung des saturnischen Ich-Erlebens mit sich bringen. Die mütterliche Förderung des Saturn besteht darin, dass alles in Ordnung ist, alle Gefahren und Störfaktoren ausgeschaltet sind. Saturn als beschützende Kraft will unbedingt sicher sein, dass alles rund läuft. Das ist eine Minimalforderung für das kreatürliche Sicherheitsbedürfnis. Die Mutter bewacht das Kind auch immer, damit es keinen Schaden erleidet. Sie ist ständig in Bereitschaft und sorgt für alles Lebensnotwendige. Für das Kind ist sie die lebenserhaltende Instanz, die alles bereit stellt, es nährt, schützt und anleitet. Saturn al mütterliche Funktion wird das Kind zu einem verantwortungsbewussten Menschen erziehen, der fähig ist, für sich selbst zu sorgen und die Materie zu bemeistern. Im Horoskop kann man an der Stellung des Saturn auf den Einfluss der Mutter schliessen und auch darauf wie die existentiellen Möglichkeiten in der Familie waren. Wenn eine materielle Not oder unsichere Verhältnisse vorlagen, oder das Kind ohne Mutter aufgewachsen ist, so können diese unsicheren Lebensumstände bei manchen eine Unfähigkeit, das materielle Leben zu meistern, verursachen.

Trägheit – Inertia
Trägheit ist eine der physischen Daseinsform anhaftende Schwäche, die leicht auftreten kann, wenn man von den angenehmen materiellen Dingen ein Übermass besitzt. Ist die Sicherheit gewährleistet, das Überleben garantiert, so begehrt der Körper immer noch mehr Wohlgefühl und wird dementsprechend auch immer träger und bequemer. Im Horoskop zeigt sich eine solche Übersättigung des Saturn, wenn er nur blaue Aspekte erhält. Dann steigert sich das Bedürfnis nach Komfort, und danach, es besonders schön, bequem, behaglich und immer noch besser zu haben. Die Polsterung der Sessel und Sofas wird immer dicker und weicher, die Saturnierung der Kräfte setzt ein. Unsere Zivilisation wird vom Komfortbedürfnis des Saturn weitgehend geprägt. Materielle Absicherun, Wohlstand und perfekte physische Gesundheit werden überall angestrebt. Es sind die typischen saturnischen Vorgänge wie Stagnation, Kristallisation und Alterungsprozesse. Leicht können die saturnischen Energien sich ins Gegenteil kehren, deshalb muss man besonders auf der Hut sein und seine Beweglichkeit, seine Wahrnehmungsfähigkeit und seinen geistigen Horizont mit Hilfe der anderen Planeten ständig erweitern.

Saturn, der Hüter der Schwelle
Saturn wird in vielen Schriften auch mit dem « Hüter der Schwelle » gleichgesetzt. Er ist der äusserste Planet unseres Sonnensystems, den wir mit blossem Auge wahrnehmen können, So gesehen, ist er der Grenzwächter des Sichtbaren und erhielt daher mit Recht die Bezeichnung « Hüter der Schwelle ». Bevor wir die geistigen Planeten Uranus, Neptun und Pluto, die als transsaturnische Planeten ausser Sichtweite für unser Auge stehen, erlebenkönnen, müssen wir die Umlaufbahn von Saturn überschreiten. Er wacht vor den Stufen zum Transzendentalen, die wir nur mit einem gefestigten Realitätsbewusstsein gefahrlos betreten dürfen.

Saturn als « Hüter der Schwelle » stellt die Gesamtsumme aller psychischen und geistigen Faktoren dar, die für die spirituelle Entwicklung hinderlich sind. Diese müssen erkannt und transformiert werden, bevor wir zu den geistigen Planeten vordringen können. Dies geschieht nicht durch Unterdrückung falscher Regungen oder durch kompensative Methoden, sondern indem wir begreifen, dass das Leben in uns ewige Bewegung und Verwandlung ist und wir durchlässig werden müssen für die feineren Ausstrahlungen unserer Seele. Saturn bietet die schützende Geborgenheit und die Sicherheit, deren wir bedürfen, um an uns zu arbeiten und uns vorzubereiten, um gefahrlos in geistige Dimensionen einzutreten. Saturn als Herr der Materie und der Form behütet unsere Seele, er behütet auch den Geist der Erde, auf der wir unsere physische Existenz gesichert erleben dürfen. In unserer heutigen Zeit hat Saturn eine wichtige Funktion der Reifung zu erfüllen, indem wir lernen müssen, veranwortungsbewusst mit den Gütern der Erde umzugehen.

Der Übeltäter
In den letzten 2000 Jahren, im sogenannten Fischezeitalter, galt Saturn als « grosser Übeltäter ». In dieser langen Zeit wurde uns eine körperfeindliche Einstellung eingeimpft und der körper als sündhaft abgestempelt. Das hängt uns heute noch an und erklärt auch, warum so viele Menschen mit ihrem Körper Probleme haben. Diese Einstellung zum Saturn hat eine Vernachlässigung des Körpers verursacht und das physische Dasein erschwert. Für viele war das Leben in früheren Zeiten nicht erfreulich, wie oft wurde die Menschheit von der Pest und anderen Krankheiten heimgesucht, denen sie hilflos ausgeliefert war. Kein Wunder, dass Saturn verteufelt wurde und auch in der Astrologie als grosser Übeltäter fungierte. Noch heute kann man das in alten astrologischen Büchern nachlesen. Diese Fehleinschätzung spüren manche Menschen immer noch in sich, obwohl der Pflege des Körpers in der heutigen Zeit ein besonderer Stellenwert zukommt.

Die Integration des Saturn
Nach Roberto Assagioli, dem Begründer der Psychosynthese, können wir nur das integrieren, was wir lieben. Es ist deshalb naheliegend, dass wir unsere Vorstellungen über Saturn ändern müssen. Für die Integrationsarbeit ist es zunächst eine Notwendigkeit Saturn von der « Verteufelungstheorie » zu befreien. Wir sollen und können ihn als kostbares Körper-Ich akzeptieren, ohne den das physische Dasein nicht möglich wäre. Saturn zeigt im Horoskop nicht nur die Mutter, die uns das Leben schenkte, sondern er vermittelt uns mit Hilfe der modernen Hygiene und Medizin auch eine ganz andere Einstellung zu unserem Körper. Die Verherrlichung des Körpers als notwendiger Pendelschlag ins andere Extem findet heute überall Anklang ; dies zeigt sich auf den Bildern in den Illustrierten oder darin, dass der moderne Mensch seinen Körper als wichtiges Instrument für sein Wohlbefinden hegt und pflegt. Denken wir nur an die zahlreiche Literatur über richtige Ernährung, Hautpflege, Gesundheit und Körpertherapien. Das ganze physische Dasein hat sich gemessen an alten Zeiten verbessert. Wir können froh sein, dass unser körperliches Leben durch die technischen Errungenschaften erleichtert wird und weitgehend abgesichert ist. Die Lebenserhaltung ist für die meisten Menschen kein Problem mehr. Es liegt vielfach an einem selbst, dass wir uns körperlich gesund erhalten. So können wir auch den Saturn immer mehr lieb gewinnen und ihn von seinem alten Fluch befreien.

Zitiert aus dem Buch von Bruno und Luise Huber « Planeten als funktionsorgane »

)

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ArnoldModerator
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Re: API-Workshop "Planeten" neu [Re: Franzi]
      #124366 - 07.05.2006 21:32

Liebe Franzi,

Bitte ruhe dich jetzt ein wenig aus, die drei Hauptplaneten sind eine Menge Stoff, welcher Zeit zum sacken braucht. Alles zu seiner Zeit, zudem sind bei dem derzeitig schönen Wetter viele unterwegs im Freien. Doch kommt hier sicher bald die nächste Welle der Begeisterung, wo schon bekommt man gratis so viel astrologisches Wissen wie hier? Der Ordnung halber: Die Beschreibungen über die Planeten stammen aus dem Buch "Planeten" vom API Verlag.

Ich bereite inzwischen etwas über die astrologischen Häuser vor, wer will, der kann hier im Forum bereits über deren Dreidimensionalität der Häuser von Louise Huber nachlesen! Noch mal ganz lieben und herzlichen Dank, du hast mir viel Arbeit erspart!

Arnold mit Rosi

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Re: API-Workshop "Planeten" neu [Re: Arnold]
      #124370 - 07.05.2006 23:43

Hallo Franzi!

Vielen lieben Dank für die Mühe, die du dir gemacht hast!!! Da haben wir ja eine Menge interessanten Lesestoff. Toll!

Liebe Grüße, Leeloo

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aLLaRa
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Re: API-Workshop "Planeten" neu [Re: ]
      #124377 - 08.05.2006 07:27

Merci beaucoup, ma chère Franzi

Das ist so lieb von Dir, dass Du so fleißig warst!!! Es macht so viel Spaß hier im Forum mit EUCH.

Ich wünsche Euch alles Liebe und einen wundervollen und sonnigen Tag!!!

*aLLaRa*

--------------------


~Verstehen kann man das Leben rückwärts, leben muss man es aber vorwärts~
Zitat von Søren Aabye Kierkegaard


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kind der sonne
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Re: API-Workshop "Planeten" neu [Re: ]
      #124378 - 08.05.2006 07:33

Hallo Franzi!

Das ist ein toller ausführlicher Beitrag!

Danke!
Ich werd ihn mir ausdrucken und in Ruhe nochmal durchforsten!

Liebe grüße, dani

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Mondenkind
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Re: API-Workshop "Planeten" neu [Re: kind der sonne]
      #124384 - 08.05.2006 08:57

Liebe Franzi,

herzlichen Dank für die tollen Texte, werde ich mir gleich mal in Ruhe zu Gemüte führen!

Sonnige Grüße
Waltraud

--------------------
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Helga
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Re: API-Workshop "Planeten" neu [Re: Mondenkind]
      #124388 - 08.05.2006 09:27


Liebe Franzi,

auch ich möchte mich anschliessen und mich recht herzlich für deine Mühe bedanken.

Ich habe mir gestern die Texte durchgelesen und so manches Lämpchen hat in mir geleuchtet.

Ich finde es schön das du dabei bist.

auch sonnige Grüsse aus der Steiermark.

alles liebe Helga

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Franzi
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Re: API-Workshop "Planeten" neu [Re: Helga]
      #124392 - 08.05.2006 09:55

Hallo ihr Lieben,
Schön dass ich damit Freude machen konnte. Auch bei mir Helga haben einige Lämpchen geleuchtet beim Schreiben. Hier war ja gestern so ein richtiges S...wetter. Nur Regen, also ideal sich so richtig mit den Planeten zu beschaffen. Dies tat ich bei Kerzenlicht und leiser Musik. Abends einwenig müde aber glücklich, auch dass ich Arnold ein bisschen helfen kann. Er tut ja so viel für uns.

Also an alle eine schöne, wenn möglich sonnige Woche.

Franzi

PS. Hier regnets immer noch

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Helga
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Re: API-Workshop "Planeten" neu [Re: Franzi]
      #124395 - 08.05.2006 10:36


Liebe Franzi,

na dann schicke ich dir noch ein paar Sonnenstrahlen bis zum Nachmittag soll es bei uns noch schön sein und dann soll es auch bei uns regnen.
Ich tröste mich immer damit, wenn die Sonne auch nicht immer zu sehen ist, sie ist trotzdem da. Ich habe ja Neptun - Sonne Quadrat, der Spruch hilft mir auch bei dichtem Nebel.

Du scheinst sehr romantisch zu sein wenn du bei Kerzenschein schreibst ?

Zitat:




Beim Mond ist die Motivation eine andere. Er benötigt die Umwelt, um sich als Ich zu erleben. Mit dem Gefühls-Ich brauchen wir die Bestätigung durch das Du. Der Mond ist nicht fähig, sich selbst Bestätigung zu geben wie die Sonne, sondern er braucht stets den Zuspruch von anderen. Das macht ihn abhängig von der jeweils gegebenen Kontaktsituation. Diese zweite Ebene der Persönlichkeit ist mit dem Wasser vergleichbar. In ihr reflektiert sich das Gefühls-Ich und allles, was einen Menschen gefühlsmässig anspricht.

Reflexion


:




das war zum beispiel so ein Lämpchen. Der Mond wird ja dem inneren Kind zugeordnet und da lese ich oft, dass man für sein inneres Kind sorgen soll. Nachdem was da steht ist ist dann ja gar nicht möglich, oder habe ich das falsch verstanden, hm.

alles liebe Helga


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Franzi
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Re: API-Workshop "Planeten" neu [Re: Helga]
      #124415 - 08.05.2006 13:53

Hallo liebe Helga,
Hab Dank für deine Sonnenstrahlen, hier ist es immer noch trübe so einige vereinzelte blaue Fleckchen zwischen den Wolken aber Donnerstag sollte wieder die Sonne strahlen. Na, wir haben sie ja in unserem Herzen. Du bist ja auch eine Löwe-Sonne, Merkur und Mond haben wir in den gleichen Tierzeichen. In diesem Moment kommt so ein kleiner Sonnenstrah zwischen den Wolken daher und einige Regentropfen leuchten in allen Regenbogenfarben auf. Schön.
Sicher bin ich einwenig romantisch. Mit einer 12 Haus Sonne ist man ja gerne allein und braucht sein stilles Kämmerlein. Da brauche ich immer so etwas wie Atmosphäre und irgend etwas zum träumen.
Samstag kam mein kleinstes Enkelkind ganz stolz von einem Ausflug mit seiner Mama zurück. Schau mal wir haben dir etwas mitgebracht. Es war ein Puzzle in Form einer Kugel zu montieren mit allen Tierzeichen und Sternbilder am Himmel. Wir haben es zusammen montiert und er hat mir viele Fragen gestellt. Das war so eine kleine Pause zwischen dem Planeten abtippen.
Letzten Montag um diese Zeit waren ja Arnold und Rosi bei mir, es war wunderschön aber leider viel zu kurz.
So, das war nun nur ein kleines Zwischenspiel bei den Planeten. Werde dann mit Merkur weitermachen.

Sei ganz lieb gegrüsst
Franzi

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Franzi
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Re: API-Workshop "Planeten" neu [Re: Franzi]
      #124427 - 08.05.2006 17:21

Vier kreatürliche Planeten

Merkur, Mars, Venus, Jupiter

MERKUR

Entsprechungen
Neutraler Planet
Jupiter, Mond, Neptun
Herrscher von Zwillinge und Jungfrau
Wochentag : Mittwoch
Metall : Quecksilber
Aspekte : Halbsextil, Aspektfigur « Auge »
Veränderliches Kreuz
Lufttemperament
Kommunikation, Information
Sprache und Gehörsinn
Kombinatorik

Merkur wird in der griechischen Mythologie mit dem griechischen Hermes und mit dem ägyptischen Thoth gleichgesetzt, die beide eine Vermittlerrolle in der Götterwelt einnahmen. Unter dem geflügelten Götterboten stellen wir uns ein Wesen mit Flügeln vor, das sich frei in den Lüften bewegen und überall hingehen kann. Merkur wurde in der Mythologie als einer beschrieben, « der mit Lichtgeschwindigkeit die Botschaften zwischen Göttern und Menschen hin-und herträgt ». Seine Aufgabe war es, so schnell wie möglich den Willen der Götter an die Menschen weiterzuleiten und umgekehrt deren Wünsche und Sorgen zu den Göttern hinaufzutragen. Es war eine echte Vermittlerrolle, die er zu spielen hatte.

Sein Amt als Mediator zwischen oben und unten, zwischen Schöpfer und Geschöpfen und allen dazwischen liegenden Bereichen führte er bestens aus. Es machte ihm grosse Freude, alles so rasch wie möglich zu erledigen. Dem Bild des schnellfüssigen Götterboten entsprach Merkur von jeher, jede Steigerung der Geschwindigkeit war für ihn ein Genuss. Es ging im meistens darum, mit möglichst kleinem Kraftaufwand den höchsten « Effekt » zu erzielen, Zeit zu sparen und an vielen Orten gleichzeitig anwesend zu sein.

Merkur in unserer Zeit
Auch als planetarisches Prinzip hat Merkur eine Vermittlerrolle. Bei allen im menschlichen Leben vorhandenen Beziehungsformen ist er mitbeteiligt. Er setzt den Impuls zur Verbindung, zur Kontaktaufnahme, zum Austausch der Gedanken, er schafft ein Feld der Kommunikation, der wechselseitigen Verbundenheit. Ununterbrochen ist er tätig, um alles mit allem in Verbindung zu bringen und die Vernetzung aufrecht zu erhalten. Immer ist er gegenwärtig, wenn es gilt, Informationen auszutauschen und weiterzuleiten. Der Informationsfluss darf nicht unterbrochen werden, vielmehr müssen neue Möglichkeiten gefunden werden, alle Botschaften noch schneller zu transportieren. So ist Merkur der Planet der Gegenwar. Ihm unterstehen die Kommunikationsmittel Telefon, Radio, Zeitung, Internet aber auch das Verkehrssystem, Strassen, Automobile, Eisenbahnen, Flugzeuge, Satelliten und Raumstationen – einfach alles, was dem Austausch und Transport von Informationen, Gütern und Menschen dient.

Reden und Hören
Um der Kommunikationsaufgabe gerecht zu werden, bedarf es vor allem der Fähigkeit zum Reden und Hören. Das Sprechen erlaubt die Verbindung der Menschen untereinander, auch mit Menschen aus anderen Kultur- und Sprachbereichen. Durch Gedankenaustausch lernen wir einander kennen, stellen fest, ob es sich um Gleichgesinnte oder Andersdenkende handelt. Das Sprechen verbindet, es vermittelt sowohl Gedanken als auch Gefühle, die wir ebenfalls verbal ausdrücken können. Wenn wir uns beim Sprechen beobachten, wird uns bewusst, ob unsere Wort genau ausdrücken, was wir denken und fühlen. Wir stellen fest, ob wir andere mitWorten verletzen oder ihnen Gutes tun, indem wir etwas Liebes sagen. In dem Masse wie wir bewusst mit Worten umgehen, lernen wir auch etwas über uns selbst. Umgekehrt wird auch das Denken durch das Reden angeregt. Häufig bringt erst der Austausch von Gedanken die notwendigen Einsichten.

Ohne genaues Hinhören sind wir nicht in der Lage, die richtigen Antworten zu geben. Das Hören wird ebenfalls mit Merkur in Verbindung gebracht. Reden und Hören gehören zusammen, erst im Zusammenwirken wird eine wirkliche Verständigung erreicht. Wenn wir das im Detail betrachten, sind Reden und Hören ein unglaublich komplizierter Vorgang, der uns zum Staunen bringt und uns fragen lässt : »Wer hat dieses Werkzeug eigentlich erfunden ? » Denken wir an das Kehlzentrum, das die umfangreiche Aufgabe des Sprechens zu erfüllen hat, dann an die Anordnung der Stimmbänder, das Gaumensegel, das die Speiseröhre von der Luftröhre trennt, den Atem, mit dem wir das gesprochene Wort hinaussenden und ihm den richtigen Ton geben. Und zuletzt das Gaumenläppchen, das ständig in Bewegung ist und Ton-Nuancen beisteuert. Ohne diese Stimmorgane wären wir nicht in der Lage miteinander zu reden, wir könnten uns nicht verständigen und wären stumm. Die Sprechorgane sind also ein kostbares Werkzeug für den Kontakt unter den Menschen und ermöglichen erst den Gedankenaustausch Damit hat Merkur eine hochwichtige Funktion im menschlichen Leben.

Kombinatorische Intelligenz
Merkur macht uns nicht nur sprachbegabt, sondern auch intelligent. Im mythologischen Götterbund galt er als ausserordentlich klug, als schlau, ja als verschlagen. Er will durch seine Sprache Einfluss ausüben, verkündet seine Botschaften mit grosser Geschicklichkeit und Raffinesse, damit er andere zum Zuhören bewegt und überzeugt.

Merkur symbolisiert die kombinatorische Intelligenz, er entwickelt Begriffe, bezeichnet Gegenstände, Eindrücke und Erlebnisse. Er ist fähig, Dinge miteinander in Beziehung zu bringen. Dazu bedarf es der Sprache, der Ausdrucksfähigkeit, der Wort- und Schriftgewandtheit. Merkur im Horoskop lässt darauf schliessen, inwieweit ein Mensch seine Gedanken klar und deutlich äussern kann, wie er sie in Begriffe und in Sätze fasst und so ausdrückt, dass andere ihn verstehen. Bei starker Merkurstellung sind diese Eigenschaften alle vorhanden, bei einer schwächeren aber eingeschränkt. Das ist der Grund, warum wir bei Spannungsaspekten auf Merkur von Sprach- und Ausdrucksschwierigkeiten, von Denkfehlern und Missverständnissen reden. In der traditionellen Astrologie wird zum Beispiel eine Merkur-Mond-oder Merkur-Neptun-Aspektierung (Quadratur und Opposition) « Täuschungsaspekt » genannt. Hier spielen Emotionen und Phantasien ins Denken hinein, welche die objektive Darstellung einer Sache erschweren.

Der Händler
Aus dem Geschilderten ergibt sich eine Grundeigenschaft, die sich in der Beweglichkeit des Denkens und Handelns, in geistiger Aufgewecktheit aber auch in manueller Geschicklichkeit zeigt. Merkur ist auch an den praktischen Verrichtungen des täglichen Lebens, im Bewegen, Tun und Hantieren beteiligt. Das Wort Handeln erfährt im merkantilen Handel, wo Waren von Hand zu Hand gehen, seine Sinnfälligkeit. Merkurische Menschen sind geborene Händler, die mit grosser Beweglichkeit ihre Waren anpreisen und verkaufen. Kaum haben sie etwas günstig eingekauft, wollen sie es gleich an den Nächstbesten weitergeben. In alten Schriften wurde Merkur auch als « Planet der Kaufleute und Diebe » bezeichnet.

In der heutigen Zeit sind merkantile Fähigkeiten im Wirtschaftsleben sehr gefragt und hoch eingeschätzt, vor allem auf dem Gebiet der Werbung. Schaut man die Werbefilme an, dann erwecken Bild, Sprache und Ton das Bedürfnis, das Angepriesene haben zu wollen. Diese Eigenart zeigt sich auch auf gedanklichem Gebiet, im Sprechen, Überlegen, Rechnen, in den Zeitschriften, in Büchern. Dort werden die verschiedensten Dinge des Lebens beschrieben und in Worte gefasst, anderen mitgeteilt und verbreitet. In all diesen und tausend ähnlichen Äusserungen sehen wir das Grundprinzip Merkurs am Werk, Informationen weiterzugeben oder gedanklich miteinander in Beziehung zu bringen. Eine der wichtigsten Fähigkeiten dazu ist das Schreiben. Ein Schriftsteller zum Beispiel hat meistens eine gute Merkurstellung im Horoskop, er kann mit dem geschriebenen Wort anderen seine Gedanken vermitteln. Er kann das beschreiben, was er denkt und innerlich sieht, aber auch das, was Wirklichkeiten sind. Es kommt also auf ihn selbst an, ob er etwas erfindet oder Tatsachen berichtet.

Der Wissensvermittler
Merkur ist auch für das Lernen, für die Bildungsfähigkeit mitverantwortlich. Er bewirkt, dass wir neugierig sind und immer etwas Neues in Erfahrung bringen wollen. Die Freude am Informationsaustausch, am Diskutieren, Debattieren und Verhandeln ist typisch für ihn. Immer sucht er nach Möglichkeiten zum Reden, zur Aussprache. Bei Verhandlungen setzt er sich gerne an den runden Tisch und debattiert stundenlang, wie es häufig in der Politik der Fall ist. Ob er dann auch Lösungen findet, ist eine andere Frage. Oft bleiben diese aus, weil Merkur eigentlich nicht schöpferisch ist. Er sammelt alle nötigen Informationen und gibt sie so präzise wie möglich weiter. Um tragfähige Lösungen für bestehende Probleme zu finden, braucht es Hilfe von anderen Planeten, wie Uranus, Jupiter oder Sonne. Zusammen ergänzen sie sich im intelligenten Handeln, finden neue Wege, schauen in die Zukunft, schaffen funktionstüchtige Pläne.

Die heutige Bildung
An unseren Schulen und im ganzen Bildungswesen spielt Merkur eine bedeutende Rolle. Dabei geht es meistens um das Auswendiglernen und korrekte Wiedergeben von Lernstoff. Wer einen guten Merkur hat, kann sich das verlangte Wissen rasch merken und es ebenso schnell reproduzieren. Er ist in der Lage, die entsprechenden Informationen so zu formulieren, dass sie verstanden werden. Mit diesen Fähigkeiten kommt man im heutigen Schulsystem gut durch. Trotzdem dürfte in Zukunft die intellektuelle Fähigkeit des Merkur allein nicht mehr ausreichen, um die immer komplizierter werdende Welt zu verstehen. Dazu bedarf es des Mitwirkens von Jupiter, der das Wissen sinnenhaft mit der Lebensrealität verbindet. Erst dann kann ganzheitlich gedacht und ein sinnvolles Bildungsziel anvisiert werden.

Der Quecksilbrige
Merkur als veränderliches Prinzip wird mit dem Metall Mercurium (Quecksilber) in Beziehung gebracht. Merkurier sind häufig in ihrem Reden und Handeln nicht zu fassen und können schwerlich festgenagelt werden. Just wie das Quecksilber fliessen sie überall hin und finden immer einen Ausweg. Merkur wägt alle Möglichkeiten blitzschnell ab und setzt sich rasch in Bewegung, wenn irgenwo ein Vorteil winkt. Er hält nichts fest, lässt alles nur duch sich hindurchfliessen. Das zeigt auch sein Symbol : die obere Schale empfängt alles, was darauf fällt, lässt es in den Kreis sinken und gibt es unten an die reale Welt weiter. Merkur lässt nicht eher nach, bis er eine Ausdrucksform gefunden hat und auf eine Gegenkraft stösst. Erst dann wird sein Fluss gebremst, geformt oder umgelenkt. Oft kommt es bei ihm zu einem « Im Kreis-Denken ». Bei einem Quadrat zu Uranus zum beispiel spricht man von erhöhter Nervosität wie auch von Schlafstörungen, vor allem dann, wenn er nur rot-grün bestrahlt ist, blaue Aspekte also fehlen. Dann kann er kaum aufhören zu denken.

Der Leichtfertige
Auch das oberflächliche Geschwätz in Gesellschaften, der allgegenwärtige Klatsch, der Boulvardjournalismus mit seinem Jagen nach Sensationen sind Abarten des Merkurischen. In philosophischen und ethischen Belangen liefert Merkur keinerlei Massstäbe. Er unterscheidet nicht zwischen einem höheren und einem niederen Wert, für ihn ist alles gleichwertig. Daraus folgt die Entwertung aller Werte, die leichtfertige Verantwortunslosigkeit im oberflächlichen Geplauder. Seine Worte sagen nichts aus, sind oberflächlich und leer. Verfolgt Merkur eine bestimmte Absicht und will er etwas Bestimmtes erreichen, findet er immer die richtigen Worte, um andere herumzukriegen und gefügig zu machen. Viele können sich seinen Argumenten nicht entziehen, er erreicht was er will, nützt Beziehungen zu eigenen Zwecken aus. Wenn er entlarvt wird, nimmt er es auf die leichte Schulter. Er relativiert seine Schwächen, entschuldigt sie mit tausend Vorwänden und verwirrenden Rechtfertigungen. Wenn daraus Konflikte entstehen, so ist es ihm egal. Geschickt verwendet er schmeichelhafte Worte, um andere in Sicherheit zu wiegen. Macht er daraus eine bewusste Manipulation, so kann es natürlich zu böswilliger Verstellung, zu Heuchelei und Irreführung kommen, um einen bestimmten Zweck zu erreichen. Keine moralischen und ethischen Gesetze hindern ihn daran.

Die Kontrolle des Merkur
Die Schattenseiten von Merkur machen deutlich, dass er nicht zu viel Macht und Einfluss bekommen darf. Er muss kontrolliert und manchmal gebremst werden. Astrologisch können Saturn, Pluto oder die Sonne dies bewirken, auch Jupiter – als Gott Zeus – ist geeignet, ihm Vernunft beizubringen. Gerade in der Kombination mit Jupiter als Wahrnehmungs- und Beobachtungsorgan kann abgerundete Intelligenz entstehen. Merkur allein vermag wie Hermes Recht und Unrecht nicht zu unterscheiden. Dieser leistete sich im Olymp allerlei Streiche, er entwendete das Zepter seines Vaters Zeus, stahl Mars das Schwert und auch der Venusgürtel war vor seinen Langfingern nicht sicher. Es zeigt sich immer wieder, dass Merkur seinen Beinamen « der Unzuverlässige » sehr wohl verdient.

Der transformierte Merkur
Ein entwickelter Mensch, der bewusst an sich selbst arbeitet, wird sich bei allfälligen « Merkurschäden » stets beobachten und disziplinieren, die Neigung zum Schwatzen wie auch die unverantwortliche Weitergabe von Mitteilungen zügeln. Bei der Transformationsarbeit kommt es darauf an, mit welchen Planeten Merkur verbunden ist, in welchem Zeichen und Haus er steht und was für Aspekte er empfängt Das können wir nur aus dem individuellen Horoskop ersehen und dann erkennen, inwiefern innere Arbeit nötig ist.

Der transformierte Merkur findet in Verbindung mit Jupiter, Venus und den geistigen Planeten seinen höchsten Ausdruck im klang- und stilvollen Sprechen, Singen oder Schreiben. Diese Fähigkeiten können auch geschult werden. Es ist eine Freude, einem Menschen zuzuhören, der einen makellosen sprachlichen Ausdruck zu bieten hat. Ein transformierter Merkur orientiert sich an der Wahrheit, prüft Informationen auf ihren wirklichen Wahrheitsgehalt und vermeidet es, Fehlurteile zu fällen. In Verbindung mit Saturn wird das gesprochene Wort sorgfältig und gewissenhaft geprüft und eingesetzt. Zusammen mit geistigen Planeten dient Merkur der Verwirklichung höherer Ideale und wird in spirituell ausgerichteter Erziehungsarbeit als auch zur vollendeten Darstellung ewiger Weisheiten eingesetzt.

So wird Merkur wirklich zum geflügelten Götterboten, der nur das weitergibt, was der Menschheit und der Evolution dient. In unserer Zeit, wo Channeling (spirituelle Wissensübermittlung auf ätherischer Ebene) fast schon an der Tagesordnung ist, können wir uns gut vorstellen, dass « gechanneltes Wissen » in zukünftigen Zeiten zu den wichtigsten Informationsquellen geistig Suchender wird. Dann werden sich immer mehr Menschen mit Hilfe entwickelter Sinne (Jupiter/Merkur in Verbindung mit den drei geistigen Planeten Neptun, Uranus, Pluto) in das « spirituelle Internet » einklicken können und so auf direktem Weg Informationen erhalten, die in tiefstem Sinne ihrer Entwicklung zugute kommen.


Zitiert aus dem Buch von Bruno und Louise Huber « Planeten als Funktionsorgane »

Hallo ihr Lieben,
Noch ein bisschen mehr "Futter". Es ist schön beim Schreiben über die Planeten fühlt man sich so einwenig direkt mit den Planeten verbunden vielmehr als nur beim Lesen und da ist mir auch mehrmals noch ein Lichtlein aufgegangen. Danke Arnold dass du mir den Schups gegeben hast dazu.

Bis zum nächsten Mal liebe Grüsse an alle
Franzi

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Helga
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Re: API-Workshop "Planeten" neu [Re: Franzi]
      #124439 - 08.05.2006 19:57


Liebe Franzi,

du warst schon wieder so fleißig, vielen , vielen Dank.
Ich habe mir den Test schon ausgedruckt, denn am PC lese ich nicht so gerne.

Ich dachte gestern wir haben einiges gemeinsam, den irgendwo in einem Thread hatte ich dein Radix gesehn, im Thread wo alle anderen sind ist es glaube ich nicht, ich werde es schon wieder finden und dann drucke ich es mir aus.

SWir haben alle unsere Lichtlein in uns jeder mit seinen eigenen Auftrag. Ich treffe eher selten Löwen, wenn dann eher Löwe Männer, mein Massage Lehrer war auch Löwe, ich habe mich super mit ihm verstanden und viel von ihm gelernt.
Ich weiß nicht wie es dir geht, oder andere Foris wenn sie jemand mit dem selben Sonnen Zeichen treffen. Ich empfinde schon so ein gegeenseitiges verstehen.

Schön finde ich auch das du Waage Mond bist, vielleicht magst du einmal darüber berichten wie es dir damit geht, ich würde mich darüber freuen.

Merkur in der Jungfrau will es immer sehr genau wissen, ich verzettler mich da gerne in zu viele Dedails.

alles liebe Helga

P.S. Bei uns hat es auch schon zum regnen begonnen.


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ArnoldModerator
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Re: API-Workshop "Planeten" neu [Re: Helga]
      #124441 - 08.05.2006 20:04

Liebe Helga,

Franzis Triple findest du hier bei den anderen Horoskopen, lach, so ziemlich weit hinten, weil sie mich erst kürzlich darum gebeten hatte, diesen reinzustellen.

Franzi, du bist wirklich fleißig. Ich kann beim Schreiben auch tiefer vordringen, wahrscheinlich liegt es daran, dass es mehr im Zeitlupeneffekt abgeht und man sich die Worte mehr verinnerlicht. Bei uns war und ist dauernd herrliches Wetter, höchstens der Wind weht ab und zu etwas heftig. Aber es ist tagsüber sehr mild.

Ich mache mich gleich wieder an die Arbeit, hatte einen Beitrag fast fertig, dabei hatten sich die Absätze verschoben, was einen Salat aus Durcheinander ergeben hat.

Bis später und herzliche Grüße nach Austria und der Südschweiz!

Arnold

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Franzi
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Re: API-Workshop "Planeten" neu [Re: Helga]
      #124443 - 08.05.2006 20:47

Hallo liebe Helga,
Ich freue mich immer wenn ich hier im Forum von dir lese. Du bist ja eine der Fleissigsten. Wie ich gelesen habe musstest auch du schon früh schweres erleben. Ich war mit 16 Jahren Vollwaise mit zwei jüngeren Brüdern. Du fragst mich wie ich meinen Waagemond lebe. Also mit einem Waagemond hat man ja ein sehr grosses Harmonie und Liebesbedürfnis. Dazu ist mein Mond in sehr enger Konjunktion mit dem Mars und damit sorgt man ja auch immer um Substanz und dies musste ich schon sehr früh lernen da ich mich für meine kleineren Brüder verantwortlich fühlte. Mit Feuerzeichen fühle ich mich sehr wohl da haben besonders die Widder einen grossen Platz eingenommen. Und ach ja mit einem Jungfraumerkur da will man ja immer alles genau wissen, analisieren und sucht immer weiter. Ich erinnere mich immer an einen Auspruch einer Freundin die mir eines Tages sagte: Wenn du eine Fliege siehst fragst du dich immer wieso sie jetzt diesen Platz ausgewählt hat und schaust sie nicht einfach nur an.
Auch denke ich durch das Leid lernt man sehr viel und das bringt uns immer wieder ein Stück weiter im Leben und öffnet uns viele Türen die anderen verschlossen bleiben.

Liebe Helga sei ganz lieb "geknuddelt" (habe dieses Wort hier im Forum gelernt und finde es so lieb).
Wünsche dir noch einen schönen Abend.

Franzi

PS. Habe selber zwei sehr liebe Töchter 1961 und 1964 und 5 tolle Enkelkinder, 4 Buben und 1 Mädchen. Morgen wenn ich genügend Zeit habe gehts weiter mit der Venus. Freue mich schon auf sie.

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Franzi
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Re: API-Workshop "Planeten" neu [Re: Arnold]
      #124445 - 08.05.2006 20:50

Lieber Arnold,
Schön dass du herrliches Wetter hast, halt die Sonne nur ganz fest. Hab dir eine Mail geschrieben.

Noch einen schönen Abend
Lieben Gruss
Franzi

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Re: API-Workshop "Planeten" neu [Re: Franzi]
      #124458 - 09.05.2006 00:04

Hallo Franzi,

ganz herzlichen dank für die schönen Texte, aber bitte stress Dich nicht, das wäre schade, ´du hast das so schön und liebevoll aufbereitet, da darf der Spaß an der Sache nicht vergehen udn wir müssen ja auch in Ruhe verdauen.
Aber wenn das Wetter morgen wieder so schlecht ist und Du Freude hast, dann lese ich auch gerne weiter.

Ansonsten mal liebe Grüße
in die Runde
birgit anna

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