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Tarot+Astro-Forum

Tarot und Astrologie von Hajo Banzhaf Foren

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Franzi
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Registriert: 30.05.2005
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Wohnort: CH 1134 Chigny (Genfersee)
Re: Denkanstösse neu [Re: p.b.]
      #228080 - 05.03.2009 10:44

Danke

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p.b.
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Re: Denkanstösse neu [Re: Franzi]
      #228082 - 05.03.2009 11:12

Im Rückspiegel

Ich war nur kurz auf der Post und fahre wieder ein in die Garage. Eine schöne Musik läuft im Autoradio. Ich bleibe noch eine Weile sitzen und lausche. Mein Blick fällt in den Rückspiegel und sehe eine Nachbarsfrau beim Frühjahrsputz im Garten. Dahinter in der Sackgassenstrasse spielen drei Kinder und fahren auf ihren Dreirädern. Zwei hübsche Mädchen und ein Junge. Ich sehe sie sich bewegen, beobachte deren Rollenspiele im Verhalten. Sehe plötzlich junge Frauen und Mütter, sehe sie rollen auf der Strasse des Lebens, sehe sie mit zwanzig, dreissig, vierzig, .... , sehe sie als Mütter ihrer Kinder, sehe siehe als weisse Frauen und sehe den Greis in ihnen. Alles ist auf einmal da. Dort im Rückspiegel sehe ich das ganze Leben der Kinder vorwärts wie rückwärts, was gerade ist, was wird und ... .

Im Dorf war heute eine Beerdigung, viele schwarz bekleidete kamen aus der Kirche, angeregt redend miteinander. Dem Tod eines Angehörigen, eines Freundes oder Bekannten ganz nah, freuten sie sich miteinander des Lebens. Vielleicht war diese kurze Begegnung der Anlass für meinen tieferen Blick in den Rückspiegel. Zurück was hinter mir ist und Wirklichkeit sich vorwärts bewegt. Weg von mir, weil ich nach hinten blicke, durch ein Spiegel ins Jetzt.

Alles ist gleichzeitig da, die Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft. Es ist nur eine Frage des Blickes wohin mein Auge sehen will. Durch die Windschutzscheibe auf den Weg vor mir, durch den Rückspiegel in das, was sich hinter mir bewegt oder im Auto versunken sitzend, was hier in mir ist. Jetzt ist, mit schöner Musik.

Manchmal fahre ich so in meinem Gefährt, vor mir die Strasse, hinter mir die Strasse, alles schnell gleitend und doch sehe ich nicht die Bewegung. Sitze nur im Gefährt und gleite durch das Land, das Leben und das was da an mir vorbei zieht.

Ich sitze da und blicke durch ein Fenster. Dem Fenster der Welt, die ich erlebe und neu entdecke, die wandert an mir vorbei.

Nur im Rückspiegel sehe ich was war und manchmal was ist, was kommt und vergeht.

Peter Burger
14.4.2004

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Herzlichst
Peter

Numerologie im Tarot

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p.b.
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Re: Denkanstösse neu [Re: p.b.]
      #228144 - 05.03.2009 21:09

Grenzerfahrungen:

Ritt durch die Augen

An einem hellerleuchteten Saal steht fröstelnd ein alter Mann. Er ist auf seinem Weg nachhause und sieht durch die Fensterscheiben in den vollbesetzten Saal mit fröhlichen Menschen. Am Eingang steht eine Aufsichtsperson, die aber eher gelangweilt mit der Garderobenfrau redet. Den Alten lockt die Wärme und so schreitet er in das Hallenfoyer und strebt der Toilette entgegen. Der Aufsichtsmensch hebt den Kopf, sieht des Alten Ziel und nickt verständnisvoll.
Als der Alte erleichtert mit einem anderen Saalgast zurück kommt wird er nicht mehr als Fremder beachtet und völlig unbemerkt schleicht er in den dunklen Saal der Theke entgegen, holt sich dort ein Glas Bier. Sein Auge erspäht weit vorne im Saal noch einen Platz an den Tischen. Auf der Bühne wird gerade etwas umgebaut und eine Kapelle spielt schwungvolle Melodien. Durch das Halbdunkel dringt er nach vorn, setzt sich ohne gross zu fragen auf den freien Platz und trinkt einen tiefen Schluck mit genussvoller Zufriedenheit. Ein Mann schräg gegenüber prostet ihm zu und sagt einen Satz, der in der lauten Musik untergeht. Der Alte nickt hinüber und lächelt zum Dank. Der Platz schien für ihn reserviert zu sein, denn keiner beanspruchte ihn, keiner vertrieb ihn. Er wurde akzeptiert, als wäre er schon den ganzen Abend da gesessen. Eine kräftige Frau neben ihn, sagt mit bierselig leuchtenden Augen, „gell, der Komiker war gut“. Der Alte nickt, so als hätte er diesen auch erlebt und vermeidet ein ausführliches Gespräch. Die Frau redet weiter auf ihn ein, aber er deutet mit einer Handbewegung, dass er sie nicht gut verstehe.
Zum Glück greift nun einer zum Mikrofon und kündigt das Highlight des Abends an, die grosse Attraktion aus der Mongolei. Zwei junge gertenschlanke Kontorsionistinnen in glitzernden Kostümen betreten ein leicht erhöhtes Podest auf der Bühne und zu mongolischer Musik verrenken sich die Körper synchron in allen Variationen. Sie scheinen alles an sich verbiegen zu können, wie Gummipuppen ohne Gelenke. Alles schaut gebannt auf die minutenlange Darbietung zweier mongolischer Artistinnen.
Der Alte schaut in die Augen der beiden Hübschen und er sieht hindurch, dringt in sie und lebt darin. Wird aufgesogen mit Haut und Haaren, träumt von der Weite der Mongolei, von Steppe, Jurten und wilden Reitern, sitzt am Feuer der Nomaden. Alles das sieht er in den Augen der Mädchen und noch viel mehr.
Wie lange mag der Auftritt gewesen sein? Die fünf bis zehn Minuten erlebt er als Ewigkeit, registriert kaum den tosenden Applaus und das Ende der Darbietung. Sein Geist wandert mit den Mädchen fort, bis ihn die Frau neben sich mit dem Ellbogen stupst: „Sie haben ja gar nicht geklatscht, hat es ihnen nicht gefallen?“.
„Doch“ stammelt er und erwacht langsam aus seiner Trance. Er leert den Rest des Glases vor sich, was ihn ganz an den Tisch zurückholt. „Doch, ich sah alles, die Mädchen, die Steppe, die Pferde, die Reiter ...“. Die Frau schüttelt verwundert den Kopf und fragt etwas keck ob er phantasiere oder zuviel getrunken habe. Der Alte schüttelt verneinend sein Haupt und flüstert ihr halblaut zu: „Ich sah die Mongolei wie sie früher war zu Dschingis Khan’s Zeiten, sah tausende Reiter, den Hof mit schönen Frauen und den Artistinnen mitten drin. Die Beiden da oben sind des grossen Khan’s Erben. Sie lebten damals schon dort und sind nun wieder hier.“ Die Frau schaute den Alten total verwundert an und dieser fragte sie: „Haben sie noch nie auf einer Urlaubsreise noch nie das Gefühl gehabt, diesen Platz kenne ich, obwohl sie dort zum ersten Mal waren?“ Die Frau überlegt und nickt dann verlegen. „So ging es mir einmal in Griechenland in einem Tempel, da war es so, als hätte ich diesen schon mal gesehen. Vielleicht in einem Film oder ...“ Total irritiert schaut sie den Alten fragend an. Dieser lächelt verstehend. „Viele Menschen begegnen auf Reisen alten Plätzen wo sie schon gelebt haben. Wir alle wandern immer wieder auf den Spuren unser Vergangenheit. Das ist ganz normal und braucht sie nicht erschrecken. Mir passiert dies nicht nur an Plätzen, sondern auch in den Augen der Menschen. Sie erzählen mir Geschichten, sind voller Filme, Bilder aus vergangener Zeit, die immer noch verborgen lebt in jedem von uns. Mir müssen nur wieder das Sehen lernen, wenn wir durch Augen des Anderen in diese tiefen verborgenen Welten reiten.“
Nun wird es der Frau zuviel, erklärt sie müsse mal auf ein bestimmtes Örtchen. Tatsächlich sucht sie ihre beste Freundin, um ihr von dem seltsamen Alten zu erzählen. Als sie diese gefunden hat und diese zu dem Tisch hinzieht, ist der Alte verschwunden. Er hat sich dem drohenden Rummel der Neugierde entzogen, strebt gerade den Eingang hinaus, nun gut aufgewärmt in die kühle Nacht. Nun reitet er heim, getragen von tausenden Pferden, gefeiert wie ein grosser Held.
Sicheren Schrittes nähert er sich seiner Wohnstätte und sein Herz ist voller Dankbarkeit für den Zufall dieses Abends, der ihn völlig unerwartet überraschte.

P.B.
24.1.2005

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Herzlichst
Peter

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Brigitte/Johanna
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Re: Denkanstösse neu [Re: p.b.]
      #228157 - 05.03.2009 23:11

Lieber Peter
"den Ritt durch die Augen", das kann ich sehr gut nachempfinden da werden Bilder "fühlbar".
Wir begegnen immer wieder Menschen im Leben, von denen wir glauben, dass sich unsere Seelen schon kennen. Die Menschen, mit denen Familie oder Freundschaften pflegen sind unsere Seelengefährten. Durch die Möglichkeit in diesem Leben, über Grenzen hinweg virtuell,geführt oder per Zufall, so viele Menschen zu treffen, empfind ich heute als ein ganz besonderes Glück. Aber du kannst auch deine Flügel nutzen und einfach losfliegen.

So sagte ein Engel

Ich schenke dir Flügel
Flügel, die dich tragen.....leicht und beschwingt
über alle Hindernisse und Grenzen hinweg
nicht um zu fliehen
sondern um anzukommen

Nehm sie....so lange du sie brauchst
trau dich
flieg einfach los
lauf damit ein Stück auf dem Regenbogen
glaub mir
alles ist möglich

Danke schön und liebe Grüße

Brigitte



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Re: Denkanstösse neu [Re: Brigitte/Johanna]
      #228159 - 05.03.2009 23:42



Vertrautes Sternenmeer

Unendliches Sternenmeer
über mir
so weit mein Auge reicht
meine Sinne ahnen.

Unendlicher Raum
in dem ich schwebe
hinein treibe
sehend jetzt.

Funkelnde Punkte
Licht von weit her
ferne Botschaften
bekannter Welten.

Hallo Pegasus
wir kennen uns
wielange ist es her
als ich in deiner Aura weilte.

Jetzt bin ich hier
in deinem Geiste
verbreite deine Energie
auf Menschen Erde.

Peter B.
01/2002

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Peter

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Brigitte/Johanna
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Re: Denkanstösse neu [Re: p.b.]
      #228160 - 05.03.2009 23:47

Danke schön

dann schick ich doch die Liebe noch hinterher

Liebe ist

ein Tropfen im Meer
aus dem grenzenlosen Meer der Ewigkeit
es war vor uns da und wird nach uns bestehen
lass uns ein Stück davon mitnehmen
einen Teil der Unendlichkeit
einen wunderschönen Augenblick der Liebe
einen Tropfen im Meer.



Brigitte

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Re: Denkanstösse neu [Re: Brigitte/Johanna]
      #228161 - 05.03.2009 23:51

Liebe ist das Einzige was wächst, wenn wir sie verschwenden,

-Ricarda Huch -

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Peter

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Re: Denkanstösse neu [Re: p.b.]
      #228217 - 06.03.2009 22:41

Die Pinsel sind wir

Jedes Tun ist wichtiger als das Ergebnis
das Ergebnis nur der Moment des Tuns
der Moment lediglich die Tat des seins
und das Sein wirkt aus sich selbst.

Allein das Selbst entscheidet
über Liebe oder Hass
über Freude oder Ärger
über Frieden oder Konflikt.

Mit den Malfarben des Lebens!
Die Pinsel sind wir
das Blatt ein Menschenalter
das Bild das Ergebnis des Tuns.


Peter Burger
12/2000

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Brigitte/Johanna
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Re: Denkanstösse neu [Re: p.b.]
      #228221 - 06.03.2009 23:59

Lass deine Träume leben


Verleih ihnen Flügel aus deinem eigenen Garn
deine Träume kann dir keiner klauen
Dort wo gestern noch die ganz Grauen warn`,
solltest du welche in knallbunt bauen.

Lass nicht zu ,dass sich Türen verschliessen,
dass Deine Wünsche im Keller ersticken,
sorg dafür ,dass all die kleinen Keime spriessen
und fang an mit deinem eigenen Garn zu stricken.

Verleih ihnen die seltsamsten Farben,
auch die Grauschleier mal an mit Pink
überpinsel mit Painting die Seelennarben,
gib deiner Seele von aussen einen Wink.

Lass nicht zu, dass deine Gedanken ertrinken,
in dem Einheitsbrei- den sie Leben nennen.
Sie können doch im Farbenmeer versinken
und liefern sich ein Sechstagerennen.

Verleih ihnen den Mut den sie brauchen,
um endlich auch bunt auf die Strasse zu gehn.
Damit sie knurren, meckern und auch fauchen,
wenn einer meint - so bunt das würd keinem stehn.

Lass nicht zu ,dass deine Farben verschwinden,
so wie bei denen - die wie Roboter funktionieren.
Du hast es in der Hand, neue anzubinden,
oder sie ganz und gar zu verlieren.

Liebe Grüße
Brigitte

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Re: Denkanstösse neu [Re: Brigitte/Johanna]
      #228223 - 07.03.2009 00:12

Vor ein paar Jahren nannte mich jemand:

"Meister der Farben, auf der Leinwand der Gedanken"

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Seelenflug immer

Des Nachts immer
ich fliege mit Seele
weit hinaus in Welten
die tagsüber mir verwehrt.

Allein schon der Blick hinauf
zum Sternenzelt
mach leicht und frei
lässt fliegen hoch und weit.

Im Traum bin ich dort
wo meine Seele ist frei
fliegt hin und ruht aus
was des Tags nicht möglich war.

Seelenflug immer
wenn ich nicht nicht denke
mit Kopf und Realverstand
im Jetzt des Alltags.


Peter Burger
27.3.2007

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Peter

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Re: Denkanstösse neu [Re: p.b.]
      #228247 - 07.03.2009 11:36

Kleiner Ausschnitt aus „Kunst des Schattenspiels, 1994-1997“ von Luise Rinser, ISBN 3-10-066052-8

Mein Münchner Ostersonntag. Alle Freunde sind auf dem Land, das Wetter ist strahlend frühlingshaft nach all dem Regen. Ich bin allein. Plötzlich überfällt mich das Verlangen mich ins „bunte Gewimmel“ zu werfen. Also in die Stadt. Was will ich dort? nichts als „dabei sein“. Nicht allein sein. In der Unterführung der S-Bahn spielen zwei junge Arbeitslose mit einem Hund. „was sollen wir sonst tun“ sagt der eine, und der andere sagt: „Wohin sollen wir gehen? Wir haben keine Unterkunft. Wir schlafen nachts hier.“ Er zeigt auf Schlafsack und Kleiderbündel. Ich schenke ihnen Geld für den Hund, ein schönes, aber mageres Tier, und rede eine Weile mit ihnen. Ich erinnere mich, wie ich in Paris zum erstenmal mit Entsetzen und romantischem Mitleid die Clochards unter den Seine-Brücken sah. Das war vor vierzig Jahren. Wie viele Obdachlose sah ich seither: in New-York, in Delhi, in Rom, in Bangkok, in Jakarta ... Ich will mich nicht traurig machen am Ostersonntag. Ich gehe weiter. Ich sehe in der Kaufingerstraße eine Gruppe Bolivianer, sie singen und tanzen, und mir kommt lebhaft die Erinnerung an meine Südamerika-Reise und meine Begegnung mit den Indios in den Anden, auf 4000 Meter Höhe; dort waren es Minenarbeiter in den einstigen Silber-Bergwerken. Wo ist das Silber? In Spanien. Und in den Häusern der Reichen in La Paz. Ich sah es. Und ich sehe die hundert und aberhundert Indios auf dem Friedhof da oben auf dem Altoplano, da liegen die Bergleute, und kaum einer ist älter als fünfunddreißig geworden.
Ich gehe weiter auf der Neuhauser Straße. Ich höre Musik, klassische, ein Magnet für mich, unwiderstehlich. Bach. Eins der Violin-Konzerte, umgeschrieben für Violine, Bratsche und ein tragbares kleines Cembalo. Der Platz unter den Bögen des Kaufhauses hat eine gute Akustik. Die drei Instrumente klingen wie ein Orchester. Vor den Dreien ein andächtiges Publikum, zufällig hier vorbeikommend, gebannt wie ich. Stille. Die Straße wird zum sakralen Raum. Die Szene ist zum Weinen und Beten schön. Die Zuhörer gehen leise weg, ungern, man sieht es. Viele bleiben. Auch ich bleibe, bis die Musiker ihr Spiel beenden. Wer sind sie? Ich sehe im aufgeschlagenen Deckel des Violinkastens einen Zettel: „Drei Musiker aus Sibirien.“ Ich wage näherzukommen. Einer spricht Englisch. Woher kommen sie? Aus Omsk? (Das ist DIE Kunst-Stadt Sibiriens, sie hat drei Opernhäuser.) Nein, sie sind aus Novo-Sibirsk. Ich sage, daß ich schon dort war auf einem Flug Korea-Moskau. Es ergibt sich ein fragmentarisches Gespräch. Sie wundern sich weniger darüber, daß ich in Novo-Sibirsk war (wer kommt schon dorthin), als darüber, daß ich ihnen Fragen stelle, welche ihre Technik, Bach zu spielen, betreffen. Ob ich Musikerin sei? Nein, aber ich verstehe einiges von Musik (habe Geige gelernt) und außerdem sei ich die Frau eines Musikers gewesen, er hieß Carl Orff. Ein Freudenschrei: „Carmina Burana!“ Man kennt ihn wirklich in aller Welt. Wo überall habe ich seinen Namen und sogar seine Musik gehört: zwischen Kalifornien und Japan, und sogar in Südchina, wo man in Setchuan eine Orff-Musikschule eröffnete, als ich dort war. Lieber C.O. - und einmal wollte man dich in München aus der Musikhochschule werfen, und die deutschen Kritiker beurteilten dich als Exzentriker, als Erotomonanen und als “nicht aufführbar“ .... und jetzt liegst du eingemauert in Andechs. Was für eine Musik hörst du jetzt?
Ich gehe weiter, zum Marienplatz. Was für eine Menge ..............................

- Warum dieser Ausschnitt? Muß einfach dazusagen, daß mich diese Geschichte selber stark angesprochen hat und hier fühle ich voll mit Luise Rinser, die für mich keine Fremde ist. Wir sind uns mehrfach begegnet, hatten zeitweise einen Schriftwechsel und sie gehört mit zu meiner Lebensbiografie. Eine große „deutsche Schriftstellerin“, die weltweit bekannt wurde und neunzigjährig die Essenz ihres sprachlichen Lebens in solchen Geschichten niederschrieb. 1994 reiste sie nach Dharamsala, auf Einladung des Dalai Lama, der eine Woche lang sich täglich zu Gesprächen mit ihr traf. Auch diese Begegnung ist in diesem Buch beschrieben.
Auf der Cover-Rückseite folgendes Zitat:

„Kann ich sagen mein Leben sei Leiden gewesen? Nein, nein. Es war schwer, aber es war reich, und es gab Glückszeiten. Es gab? Es gibt.“

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Peter

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Franzi
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Re: Denkanstösse neu [Re: p.b.]
      #228263 - 07.03.2009 15:33

Lieber Peter,

Zitat:

„Kann ich sagen mein Leben sei Leiden gewesen? Nein, nein. Es war schwer, aber es war reich, und es gab Glückszeiten. Es gab? Es gibt.“




Wie wahr, wenn ich so auf mein Leben zurückblicke, möchte ich es mit diesen Worten beschreiben. Danke.

Lieben Gruss
Franzi

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Re: Denkanstösse neu [Re: Franzi]
      #228295 - 08.03.2009 00:35

Lyrik eines Landstreichers

Im November 1998 hielt ich im esoterischen Buchladen Eichhorn in Ulm einen Vortrag und gab einige Beratungen. Zuvor machte ich einen Stadtbummel und schlenderte am Rand des Münsterplatzes an Geschäften entlang. Plötzlich sah ich einen Rucksack und davor einige Hefte und einen Hut liegen. “Lyrik eines Landstreichers” las ich auf der Titelseite, hob ein Heft auf und blätterte darin. Da hatte sich ein Obdachloser alles von der Seele geschrieben, intensive persönliche Gedanken und Erfahrungen. Ich legte das Heft zurück und als ich weitergehen wollte, sah mich ein Ehepaar enttäuscht an: “Wir dachten Sie sind der Landstreicher!” Ich schüttelte den Kopf und ging in Richtung Fußgängerzone. Auf dem Rückweg sah ich, wie ein grauhaariger älterer Mann den Rucksack schultert und in Richtung Münster geht. Ich eile ihm nach, in einer gewissen Neugierde, und spreche ihn an: “Als ich vorhin Ihre Lyrik las, da wurde ich mit Ihnen verwechselt, da dachten andere Menschen, ich sei der Landstreicher.” Nur kurz dreht er den Kopf und sagt im Laufen. “Das war keine Verwechslung!” Mir bleibt nur die Verblüffung und ein befreiendes Lachen.
Danach denke ich über diese knappe Botschaft nach. Ja er hat Recht, ich streiche durchs Land, halte hier einen Vortrag, gebe Beratungsgespräche, organisiere einmal im Jahr einen Künstlermarkt im Kornhaus. Doch dann steigt es in mir noch tiefer. Im Grunde sind wir alle Landstreicher. Wir streichen solange wir leben durchs Land. Mit der Geburt tauchen wir ein und mit dem Tod gehen wir zurück. Dazwischen streichen wir übers Land. Zeitweise verwurzeln wir, bis der Wind der Zeit uns weitertreibt.
Selten hat mir ein menschlicher Gedanke soviel gegeben, so klar meine Existenz mir bewußt gemacht und dieser Funke wirkt bis heute in mir weiter.
Nachtrag:
Monate später sehe ich im Schweizer Fernsehen, daß ein Berner Verlag den Landstreicher sucht, da dieser dessen Lyrik in einem Büchlein verlegt und bereits über sechshundert davon verkauft hat. Ihm stehen die Tantiemen zu. Ich telefoniere mit dem Verleger und teile ihm mein Erlebnis mit. So komme ich nachträglich zu der "Lyrik eines Landstreichers" mit dem Büchlein "Die Harmonie der Welt" (ISBN 3-906786-12-9) erschienen im Berner Lokwort-Verlag. Nun in gebundener Form erkenne ich, daß ich in Ulm nicht ganz wach war. Da habe ich die Tiefe dieser Lyrik nicht erkannt. Nun aber berührt mich diese tief. Jetzt bin ich voll reif dafür und sehe deutlich die Nähe zwischen ihm und mir. Wenn etwas sein soll, dann kommt es zu einem. Entweder direkt oder indirekt im passenden Moment, zum richtigen Zeitpunkt.
Dieser "Landstreicher", ein ehemaliger Schriftsetzer aus der DDR, der alles zurückgelassen hat, nur mit Rucksack und Fahrrad durch Europa radelt, ist für mich ein heute lebender Laotse. Denn seine Lyrik geht tief und beschreibt in einfachen Gedanken das unfassbare.
Mir wird bewußt, daß zu Erleuchtung nichts mehr gehört, als zu sein und sich selbst total zu leben. Das eigene ICH BIN zu erkennen, zu akzeptieren und zu lieben. Und dann ganz authentisch zu sein, an dem Platz, wo das Leben mich hinstellt.

Ausschnitte aus "Lyrik eines Landstreichers":

Dein Wahrnehmen ist gefilterte Welt
Dein Denken ist gefilterte Wahrnehmung
Dein Streben ist gefiltertes Denken -
Was ist es, das Du da greifst?


In Deinem Widerstreben spannt sich die Welt
In Deinem Streben erhebt sich die Welt
In Deinem Wirken verwandelt sich die Welt
In Deinem Sterben entspannt sich die Welt

In Spannung und Entspannung erklingt
Die Harmonie der Welt.



Entsteht in Deiner Mitte das Gefühl von Mangel
Bewirkt es an Deinen Rändern Ergreifen
Die Augen suchen reizvolle Bilder
Die Ohren reizvollen Klang
Der Gaumen reizvollen Geschmack
In Deinem Denken entstehen reizvolle Vorstellungen.
Bleibst Du in der Mitte
Erfüllt sie sich selbst.


Des kreisenden Vogels Spähen gilt nur der Beute
Des Rehes Lauschen gilt nur der Gefahr
Des Hundes Schnüffeln gilt nur den Reizen
Deiner Gedanken Umherlaufen gilt nur der Befriedigung.

"Die Harmonie der Welt" (ISBN 3-906786-12-9)

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Herzlichst
Peter

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Higgo
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Beiträge: 1111
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Re: Denkanstösse neu [Re: p.b.]
      #228296 - 08.03.2009 01:23

Guten Abend p.b.

die Geschichte mit dem Landstreicher geht mir zu Herzen. Sie ist schon fast "unheimlich" schön. Danke.

Ich erlebe dich hier im Forum als eine große Bereicherung und darüber freue ich mich sehr.

...die ist für dich, und alle Landstreicher.

Liebe Grüße,

Higgo

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Re: Denkanstösse neu [Re: Higgo]
      #228307 - 08.03.2009 10:38

Zitat:

Guten Abend p.b.

die Geschichte mit dem Landstreicher geht mir zu Herzen. Sie ist schon fast "unheimlich" schön. Danke.

Ich erlebe dich hier im Forum als eine große Bereicherung und darüber freue ich mich sehr.

...die ist für dich, und alle Landstreicher.





DANKE !!

Ich hatte zuvor noch so ein spezielles Erlebnis:

Fredo

Vor vielen Jahren, als ich mit Susanne, meiner damaligen Lebensgefährtin vom Kino heimwärtsging, sah ich in einer frostkalten Winternacht einen Obdachlosen, der mit einer schmutzigen Mütze über das Gesicht gezogen, in einer Geschäftspassage im Stehen schlief. Er tat uns leid und wir kochten eine warme Suppe, brachten diese und etwas Obst und belegte Brote, dazu eine Decke. Er nahm dankend an und blieb wo er war. Am nächsten Abend kam ich und bot an, ihn in eine nahe Obdachlosenunterkunft zu bringen. Zögernd willigte er ein, da er das turbulente, laute Treiben dort nicht mochte. Unterwegs im Auto erfuhr ich etwas aus seinem langen Leben auf der Straße, den schönen Sommernächten in den duftenden Blumenwiesen unter freiem Sternenhimmel. Er strahlte eine Seelenverwandtschaft ab und seinen wenigen Worten wurde mir die Bedeutung dieser Begegnung, für mich klar. Er blieb eine Nacht im wärmenden Asyl, nutzte dort die Dusche und warme Mahlzeiten. Die Nacht darauf stand er wieder an seinem alten Platz, die von Schmutz strotzende Mütze über das Gesicht gezogen und schlief im Stehen.
In den folgenden Monaten begegnete mir Fredo immer wieder und jedesmal freute ich mich ihn wohl und gesund zu sehen. Immer wenn ich diese wild aussehende Gestalt, mit unrasiertem Gesicht, durch die Straßen wandern sah ging mein Herz auf, da lachte etwas in mir, was ganz tief aus meiner Seele drang. Fredo war immer gut versorgt, einmal trug er zwei paar neue Schuhe bei sich, ein andermal neue Kleidung. Die Geschäftsleute gaben es ihm, manche um ihn loszuwerden, anderen ging es wohl wie mir. Einmal fand ich in einer Telefonzelle ein liegengebliebenes Baguette und sah im gleichen Moment Fredo auf der anderen Straßenseite. Ich sah dies als einen Wink des Schicksals und brachte ihm dies. Doch er lehnte dankend ab, da er genug habe und so kamen wir an diesem Abend völlig unerwartet zu diesem frischen Baguette.
Immer wieder hatte ich das Gefühl einem unbewußten Buddha zu begegnen. Denn er lebte das, was viele spirituelle Jünger vergeblich zu erreichen versuchten, da ihnen letztlich der fragende und wollende Kopf im Weg war. Fredo lebte total aus dem Moment, war immer in Bewegung, fand was er brauchte und schien glücklich zu sein. Vielleicht kannte er nichts anderes und erwartete nichts anderes mehr. Vielleicht war er wunschlos glücklich? Jedenfalls in der Zeit, als er mir sehr häufig begegnete.
Mir half er den Blick zu schärfen, für die einfachen Menschen, an denen wir häufig vorbeigehen. Die leicht übersehen werden, da sie nicht in unserer Bild von Seriösität passen, über die wir voreilig urteilen. Die wir gekonnt übersehen, da dies bequemer ist.

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Herzlichst
Peter

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Trillian
Mitglied (gehört zum Inventar)

Registriert: 30.12.2001
Beiträge: 1919
Wohnort: Berlin
Re: Denkanstösse neu [Re: p.b.]
      #228363 - 08.03.2009 16:03

Hallo Peter

mir gefallen auch Deine Denkanstöße und Geschichten, finde auch dass Du eine große Bereicherung für dieses Forum bist!

Bei dieser Aussage hier fühle ich mich aber be-wertet von Dir:

Zitat:

Mir half er den Blick zu schärfen, für die einfachen Menschen, an denen wir häufig vorbeigehen. Die leicht übersehen werden, da sie nicht in unserer Bild von Seriösität passen, über die wir voreilig urteilen. Die wir gekonnt übersehen, da dies bequemer ist.




Ich übersehe und ver-urteile niemanden, jeder mag leben wie er will. Selbst die Verbrecher haben ihre Mission, es ist schwerer noch diese zu verstehen, ich weiß! Aber wenn es danach geht begegnen mir jeden Tag "Buddhas" in der Berliner S-Bahn. Sorry, so einfach ist das nicht! Vor allem weil die das Geld ja nicht nur für das Essen ausgeben...
Einem jungen Mädchen gab ich mal Geld, sie sah so einsam aus. Ich sagte: "Hier -und kauf Dir davon bitte keine Drogen" - Sie lächelte mich mich wissend und dankbar an. Ich wusste ich hatte ihr nur geholfen ihr Leiden zu verlängern...

So ist das, und niemand möge mich bitte verurteilen wenn ich mal "nichts" gebe bei der fast täglichen Freak-Show (so nenne ich das). Bin nun verurteilt und verbannt - ich weiß!

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LG, Trillian

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L. A. Seneca


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p.b.
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Re: Denkanstösse neu [Re: Trillian]
      #228366 - 08.03.2009 16:46

Zitat:


Bei dieser Aussage hier fühle ich mich aber be-wertet von Dir:

Ich übersehe und ver-urteile niemanden, jeder mag leben wie er will. Selbst die Verbrecher haben ihre Mission, es ist schwerer noch diese zu verstehen, ich weiß! Aber wenn es danach geht begegnen mir jeden Tag "Buddhas" in der Berliner S-Bahn. Sorry, so einfach ist das nicht! Vor allem weil die das Geld ja nicht nur für das Essen ausgeben...
Einem jungen Mädchen gab ich mal Geld, sie sah so einsam aus. Ich sagte: "Hier -und kauf Dir davon bitte keine Drogen" - Sie lächelte mich mich wissend und dankbar an. Ich wusste ich hatte ihr nur geholfen ihr Leiden zu verlängern...

So ist das, und niemand möge mich bitte verurteilen wenn ich mal "nichts" gebe bei der fast täglichen Freak-Show (so nenne ich das). Bin nun verurteilt und verbannt - ich weiß!




Wenn Du Dich davon angesprochen fühlst, dann hat es etwas mit Dir zu tun.
Ich jedenfalls habe dies nicht im Bezug zu Dir hier geschrieben.

Und ob Verbrecher eine "Mission" haben will ich bezweifeln, sondern diese folgen einer Kausalität von Handlungen, über die sie selbst kaum mehr Kontrolle haben.
Das kann ich beurteilen, da ich in meinem Leben mit einigen ehemaligen Verbrechern bzw. Vorbestraften zu tun hatte. Aus den Gesprächen mit diesen, sind mir viele Beweggründe offen gelegt worden.

Gruss
Peter

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Editiert von p.b. (08.03.2009 16:47)

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Trillian
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Re: Denkanstösse *DELETED* neu [Re: p.b.]
      #228434 - 09.03.2009 00:19

Nachricht wurde gelöscht von Trillian

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Trillian
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Re: Denkanstösse neu [Re: Trillian]
      #228435 - 09.03.2009 00:32


Hallo Peter,

hat es eigentlich einen "Sinn" dass Du keine Anrede gebrauchst?

Zitat:

Wenn Du Dich davon angesprochen fühlst, dann hat es etwas mit Dir zu tun.



Nun ich fühlte mich über einen Kamm geschert...aber diese rein subjektive Empfindung von mir mag ich nun nicht mehr thematisieren, stimmt hast Recht!
Und das mit den "Verbrechern" war von mir nur als Beispiel genannt.



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Re: Denkanstösse neu [Re: Trillian]
      #228436 - 09.03.2009 00:34

„Wir glauben,
Erfahrungen zu machen,
aber die Erfahrungen machen uns.”


Eugène Ionesco (1912-94),
rumän.-frz. Schriftsteller

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unsere gedanken formen uns

unsere gedanken formen uns,
wir werden, was wir denken.
ist der geist klar, wird freude unser ständiger begleiter sein

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