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Flavira
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Registriert: 29.03.2005
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Gibt Selbstmord schlechtes Karma?
      #222693 - 06.01.2009 15:27

Liebe Foris!

Gestern Morgen auf dem Weg zur Arbeit wurde ich mit vielen anderen gezwungen 1 1/4 Stunde auf der Autobahn an einem Platz zu verharren, weil ein LKW ausgebrannt ist. Das war für mich das Schlimmste, was ich bis jetzt in meiner Autofahrkarriere erlebt habe. Nichtmal dass mir kalt wurde und ich den Tag ordentlich Minus machte - dieses Feuer war einfach grauenhaft. Später wurde berichtet, dass ein Selbstmörder auf der Autobahn gedereht hat, um frontal gegen den LKW zu fahren. Zum Glück hat der LKW-Fahrer nur leicht verletzt noch rausspringen können, bevor das Feuer auch seine Fahrgastzelle erreichte. Dennoch hat dieser junge Mann, der sich das Leben nahm andere in enorme Gefahr gebracht.

Da habe ich mich nun gefragt, ob sich nicht dieser 21jährige durch den Selbstmord schlechtes Karma aufgeladen hat.
Ist es vielleicht sogar so, dass man sich auch so - ohne andere zu gefährden, schlechtes Karma aufbürdet, wenn man sich das Leben nimmt? (Jemand, der dabei noch andere mitreißt dann umsomehr)Denn immerhin ist es dann wohl eine Art "aufgeben". Ich fühle mich dem Leben nicht gewachsen - ich fühle mich meiner Schicksalsbestimmung nicht gewachsen.
Wenn ich meine Lehre hinschmeiß und eine andere anfange, dann beginne ich von null - nicht dass dann jemand alles, was er angesammelt hat wieder verliert, aber es geht einen großen Schritt zurück...auch wenn er das ein oder andere auch in der neuen Lehre nutzen kann. Ich kann mir vorstellen, dass es mit dem Karma ähnlich ist - wenn es denn so ist, dass die Seele wirklich mehrmals geboren wird.

Es gibt Eltern, die sehr versorglich sind und insgesamt "gute" Menschen und dann verlieren sie durch einen Unfall oder sonstiges ihr Kind...warum? fragt man sich so oft...gerade die beiden denken, womit haben wir das verdient? Vielleicht sind sie einmal durch einen Selbstmord ausgeschieden und sollen die Trauer der Zurückbleibenden nachempfinden? Nicht, dass ich glaube, dass das so einfach mit dem Karma ist .... ich glaube nicht, dass jemand der mordet im nächsten Leben selbst zum Opfer werden kann, dafür gibt es einfach viele Schienen, die parallel laufen und wo sich was ganz anderes zeigen kann...dennoch kam ich auf diese Gedanken....

Hat jemand eine Meinung dazu? Würde mich interessieren...

Viele Grüße
Anke

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pinto!
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Re: Gibt Selbstmord schlechtes Karma? neu [Re: Flavira]
      #222697 - 06.01.2009 16:09

Liebe Flavira,
Was eine unangenahme erfahrung...

Ich habe in mein umfeld zu tun gehabt mit selbstmord und habe folgende gedanke ueber das interessante thema das du hier stellst:

1. Menschen die sich das leben nimmen sind oft in eine sehr schlimme situation und wen man darein ist gekommen dan ist die kreise um sich noch klein/gemacht. Und dan sieht man die ander nicht mehr. Man sieht nicht der mann der den zug fahrt und deine kaputte korper von den weg saubermachen muss. Oder wie du sagst, die menschen die du in gefahr gebracht hast. Du siehst das nicht mehr und auch nicht mehr das auf jeder dunkele nacht eine lichte morgen folgt.

2. Jeder kann korperlich ein chemie beim geburt bekommen, wobei man leicht psychoses bekommt oder so, es hat nichts zu tun ob die eltern nett waren oder nicht, aber es macht dich in die alter die du hier erwahnst (21 j.) verletzbarer fuer situationen wo du nicht mehr raus kommst. Sie leben die hoelle. Wen jemand ein arm kaputt hat siehst du es und wuerdest du nie erwarten er werdet deine sachen hochheben. Aber was in jemand kaputt ist, sieht man nicht.

Dazu, wen man in karma glaubt, dan denke ich jeder bekommt das was er bekommen muss und wen du als eltern das schiksal bekommt dein kind zu verlieren dan ist das so.
Die frage: warum ich? finde ich meistens ein frage die nur an anfang gestellt ist, spaeter erfahrt man diese frage ist nicht wichtig, andere aber desto mehr.
Jedes ding hat sein ende, und es geht darum was man inzwisschen davon lernt und genisst, die zeit die man wohl gehabt hat mit dein kind.

3. Selbstmord kann auch viel zu tun haben mit die ahnengeschichte. Wie nett die eltern auch sind, doch hat etwas das kind unertragbar belastet. Hellinger hat hierueber viel gesagt, wie das kind das zum tragen nimmt das eigentlich die ahnen zugehoert und nicht geloescht ist.
So ist mein schwetser teilweise gestorben.

Da
4. Man hat immer eine eigene verantwortlichkeit.

Zu sagen ob jemand schlechtes karma aufbaut?
Ja, auch ich finde man soll sein aufgaben machen, nicht aufgeben.
Aber es ist frechheit die ander zu verurteilen, wen man nichts weisst. man kann nie alles wissen von einander.
Und mit liebe und respekt kann ich jetzt -10 jahren spaeter- sagen: mein schwester, es ist wie es ist, es ist wie du bist, aber du bist auch viel mehr als das.
Und das was du mehr bist, das liebe ich.

Was ich immer einw enig ungemuetlich finde ist das die menscvhen die hinter bleiben bis das ende der tagen sich fragen werden: haette ich mehr/weniger tun sollen, was habe ich falsch gemacht.

Aber auch das kann man lernen mit liebe zu sehen.


Liebe gruessen und viel um das was du heute erfahren hast ein wenig zu verarbeiten,

Pinto.

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Flavira
Mitglied (Forums-Fossil)

Registriert: 29.03.2005
Beiträge: 2614
Wohnort: Dorum
Re: Gibt Selbstmord schlechtes Karma? neu [Re: pinto!]
      #222711 - 06.01.2009 18:29

Liebe Pinto!

Danke für Deine Antwort...

Zum Punkt 1: Ich habe immer nur gedacht, dass ich es soo unsagbar gemein finde, dass die Leute, die sich das Leben nehmen wollen, nicht einfach nur Tablette nehmen oder sich in den Fluß stürzen - sprich, eine Art wählen, wo sie andere nicht gefährden...aber Du hast wohl absolut recht, dass diese Menschen in einer Situation stecken, wo sie nicht mehr normal denken können...sie sind völlig verzweifelt, dass sie den Blick für die Folgen einfach nicht mehr zu haben scheinen. Da habe ich mir so noch keine Gedanken gemacht und damit verlieren sie natürlich etwas die Verantwortung dafür, was sie tun - heißt nicht, dass man das alles gutheißen oder verstehen muß, aber man sollte sie vielleicht nicht einfach so verurteilen.

Punkt 2: Ja, man hört oft, dass die Menschen um den Lebensmüden herum ganz fassunglos sind, weil sie nichts gemerkt haben...aber vielleicht liegt gerade da das Problem, weil die verzwiefelten Menschen sich keinem öffnen mögen, sie lassen keinen an sich rankommen und fühlen sich alleingelassen oder allein in der schrecklichen Welt, die Überforderung ist dann irgendwann zu groß, weil keiner es alleine schafft...

Punkt 3: Ich habe schon viel von Hellinger gehört, aber es noch nicht geschafft, ihn zu lesen. Nun, die Ahnengeschichte scheint mir auch wichtiger zu sein, als man so annimmt - dort liegt wohl wirklich einiges verborgen. Ich habe mir auch schon mal Buch gekauft, was sich diesem Thema astrologisch annimmt, ich glaube von der Sullivan - aber auch dafür habe ich leider noch keine Zeit gefunden....

Punkt 4: Richtig, jeder hat seine eigene Verantwortung und doch macht man sich als Betroffener sicherlich oft Gedanken, ob man es hätte verhindern können und dann dieser Gedanke, warum konnte sie/er uns das antun.
Ich meinte auch nicht, dass man den anderen verurteilt, denn auch wenn sie andere in Gefahr bringen oder die zurück lassen, die sich ein Leben lang fragen müssen - warum? - so machen sie es ja nicht aus Boshaftigkeit sondern aus purer Verzweiflung heraus.

Zitat:

Und mit liebe und respekt kann ich jetzt -10 jahren spaeter- sagen: mein schwester, es ist wie es ist, es ist wie du bist, aber du bist auch viel mehr als das.
Und das was du mehr bist, das liebe ich.




Das hast Du sehr schön ausgedrückt. Und ich glaube Dir, dass es lange Zeit dauert, bis man dahin kommt...

Liebe Grüße
Anke

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Sam
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Registriert: 31.12.2003
Beiträge: 1168
Wohnort: NRW
Re: Gibt Selbstmord schlechtes Karma? neu [Re: Flavira]
      #222717 - 06.01.2009 19:56

Hallo Anke
Ein schwieriges Thema, mit dem ich mich als ein dem Buddhismus Nahestehender auch ausführlich beschäftigt habe.
Aus meiner Erinnerung würde ich das so sagen:

Karma bedeutet, daß die Wirkung einer Erfahrung die ich gesetzt habe (ich verkürze absichtlich ein Leben) als Erfahrung von gleicher Art auf mich zurückwirkt (mein Leben wird verkürzt).
Das trifft sowohl auf Selbsttötung als auch auf die Tötung anderer (Mensch und Tier) zu. (Bei Selbstmord ist es aber anders gelagert als bei Mord).

Allerdings gibt es verschiedene Aspekte die auch eine Rolle spielen, und die können die karmische Auswirkung abschwächen oder verstärken.

Die Motivation, die Gemütsverfassung, die geistige Verfassung.
Töte ich mich weil ich qualvolle Schmerzen habe und meinem Leid ein Ende bereiten will, aber eigentlich gerne leben würde ?
Töte ich mich aus Wut, zB weil ich damit Jemanden bestrafen will ?
Töte ich mich bei vollem Bewußtsein oder während ich nicht Herr meiner Sinne bin ?
Töte ich mich indem ich mich opfere um Jemand anderen zu retten ?

Jede dieser Motivationen läßt die Karmische Wirkung sich ganz unterschiedlich ausprägen.

Der Grundgehalt, daß ich ein Leben verkürzt habe bleibt aber gleich.

In diesem Sinne also ein "negatives" Karma, denn die Folge ist eine Erfahrung in der mein Leben verkürzt wird.

Bei dem jungen Mann in deinem Beispiel war möglicherweise Wut oder Haß im Spiel, denn er hat die Auswirkungen auf andere in Kauf genommen, vielleicht sogar beabsichtigt.

Das wird sicher eine ungleich schwerere karmische Auswirkung zur Folge haben als zB Jemand der nicht mehr leiden will und sich deshalb umbringt.


Um bei deinem Beispiel mit dem Elternpaar zu bleiben.
Die karmische Wirkung einer Tat kommt nicht immer sofort zur Reife. Sie bleibt aber erhalten, solange bis sie zu einer Erfahrung führt.
Und sie kann durch andere Umstände abgeschwächt oder verstärkt werden.
Die Eltern mögen in diesem Leben fürsorgliche gute Menschen sein.
Dennoch muß eine Wirkung gesetzt worden sein welche zu einer solchen Erfahrung führt.

Übrigens sind nicht alle Erfahrungen karmisch bedingt.

LG Sam

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pinto!
Mitglied (Forums-Fossil)

Registriert: 15.04.2004
Beiträge: 2568
Wohnort: amsterdam
Re: Gibt Selbstmord schlechtes Karma? neu [Re: Flavira]
      #222719 - 06.01.2009 19:59

Liebe Flavira

Hellinger finde ich tatsachlich ein "must" sich aus zu kennen mit sein buechern, auch wen man nicht vollig mit ihm einig ist (und das sind vielen ).

Er hat unglaublig gut in worter gefasst wie verstrickungen in die familie als konsequenz haben koennen das einer sogesagt aus liebe etwas von die eltern "loescht", durch nicht mehr da zu sein, etwas zu uebernimmen.
In diese sinne "loescht" man sich von schlechtes karma.

Nachdem mein schwester gestorben ist, hat das leben von mir und von ihr sohn ein bewegung bekommen die nur gutes gebracht hat. Das druckende war weg, sie war jetzt wirklich tot.
Und ich war mich zum erste mal bewusst: wir leben nur einmal, wen du etwas wunscht, dan mach mal taten, sonnst ist dein leben schon vorbei. In diese sinne hat ihr tot mich naeher gebracht zu mein tiefsten zielen.

Jemand hat mich diese woche gesagt: oft ist es so das mehr als die eltern ihre kindern, kindern ihre eltern ohne bedingung lieben.

Jemand der sich das leben nimmt ist krank und macht also kranke sachen. Es scheint dan logisch so etwas zu tun, um sich frei zu machen.

Uebrigens, da gibt es auch eltern die einfach eigentlich kein kindern sollen haben und wirklich alles in ein kind kaputt machen koennen was gut ist. Dan kommt man auch nicht wirklich tanzend von gluck die erwachsene welt hinein.
Da gibt es auch charmante weisen worauf eltern bewusst oder unbewusst komplette karaktermord auf ihre kindern machen koennen. Jemand die sich geliebt fuehlt von basis ab, der hat selbstwert und perspective und der hat meistens ein rechte weg in sein blickfeld die er mit freude geht.
Der druck die manche eltern auf kindern legen koennen und das fehlen an verstandnis, kann kranke kindern geben mit kranke gedanken und deswegen kranke taten.

Ich habe ein geschichte gehoert von ein vater mit ein sohn der ein psychose gehabt hat. Komplette unverstandnis. Der vater hat gesagt der sohn war selber schuld das sein arbeitsleben nicht funktionierte. Der sohn hat sich umgebracht. Der erwartung das so ein person normal funktionieren muss, ist eine falsche. Man gibt A und erwartet B zu bekommen und wohl pronto und sieht nicht das er B nicht geben kann, sondern das C raus kommt, und zwar schoen auch. Das sind dramas.

Auf selbstmord liegt ein riesiges tabu, so wie es auch auf homosexualitat lag. Da gab es auch menschen der sich umgebracht haben, weil dieses tabuleben sie verruckt gemacht hat. Wie wuerdest du dich fuehelen wen du zum tiefsten jemand liebt und der liebt dich und du willst zusammen leben und anderen sagen du sei ein schlechtes mensch weil du das fuehlst?

It takes a village to raise a child.
Die eltern und das kind brauchen ein cirkel von emnschen um sich die sich engagieren und mitmachen mit die aufgabe ein gutes mensch zu machen aus ein kleines mensch das in unsere handen gegeben ist.
Wen man wirklich rundguckt kann man doch so sehen wer gut funktioniert oder nicht und ein handreich machen.
Nicht jeder mensch ist fahig hilfe zu rufen, hilfe geben ist manchmal viel einfacher.

Dieses thema kann viel hochbringen.

Liebe gruessen an dir,
Pinto.






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Flavira
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Beiträge: 2614
Wohnort: Dorum
Re: Gibt Selbstmord schlechtes Karma? neu [Re: Sam]
      #222814 - 08.01.2009 15:27

Hallo Sam,

ich denke auch, dass die Motivation, die jemandem zum Selbstmord treibt, unterschiedlichen Einfluss hat..auf alles, was danach kommt.

Mir ist durchaus klar, dass nicht alles, was man erfährt, kramisch bedingt ist, aber andersraum ist es sicherlich so, dass alles, was ich in diesem Leben treibe Auswirkungen auf mein Karma hat. Das was mich ausmacht wird durch mein Verhalten geprägt.

Ja...und nun kommt mir beim Lesen Deiner Zeilen schon wieder eine andere Frage, die ich aber nicht beantwortet haben möchte, weil ich nicht glaube, dass sie sich beantworten läßt. Wenn jemand sehr krank ist und nur noch leidet und keine Möglichkeit auf Besserung besteht und er sich dann das Leben nimmt...kann dieser sich dann wirklich negatives Karma aufladen?

Nur ein Gedanke - wie gesagt - keine Frage an Dich oder an Euch...

Viele Grüße
Anke

Pinto ...ich schreibe Dir auch noch...muß nun erst mal mit Töchterchen zum Reiten...

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Flavira
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Registriert: 29.03.2005
Beiträge: 2614
Wohnort: Dorum
Re: Gibt Selbstmord schlechtes Karma? neu [Re: pinto!]
      #223105 - 11.01.2009 19:22

Liebe Pinto!

Entschuldige bitte, dass ich erst jetzt antworte, aber irgendwie bin ich vorher nicht dazu gekommen und ich wollte mir auch genügend Zeit dafür nehmen...

Man hört wirklich immer wieder, dass selbst Kinder, die von ihren Eltern schlecht behandelt werden, diese trotzdem lieben...aber Kinder haben ja keine andere Chance - sie sind abhängig und müssen sich jemand zugehörig fühlen - ohne dem, kann niemand leben. Es wurde ja mal ein perverses Experiment gemacht, wo Neugeborene in zwei Gruppen geteilt wurden. Die eine Gruppe erhielt regelmäßig die Nahrung und wurden gewiegt, gestreichelt, betüdelt, mit ihnen geredet eben alles was normal sein sollte...die andere Gruppe Babys wurde genauso ernährt, aber dann direkt wieder hingelegt, ohne irgendwelche Streicheleinheiten oder liebe Worte...von der 2.Gruppe sind einige Kinder gestorben....

Es gibt viele Menschen, dir normal keine Kinder bekommen dürften (genau wie´s Menschen gibt, die keine Tiere halten dürften), aber leider gibt´s dafür noch keine Möglichkeiten, das zu verhindern und leider sind auch gerade solche Menschen oft Mütter oder Väter vieler Kinder...

Ein Kind, dass ohne Liebe der Eltern aufwächst wird nie ein normales Leben führen können und wenn dann Selbstmord die letzte Möglichkeit ist, dann kann das sicher jeder nachvollziehen - nun gehört zu Selbstmord allerdings auch viel Mut oder eben die völlige Verzweiflung.

Charaktermord ist ein sehr ausdrucksstarkes Wort, dass Du da benutzt hast und es trifft es einfach!

Ja und auch zu hohe Erwartungen können ein Selbstmordgrund sein. Eltern haben die Pflicht, dem Kind Selbstbewußtsein aufzubauen - na zumindest alles zu versuchen...aber es ist eine Straftat, das Selbstbewußtsin immer wieder niederzuschmettern - du bist blöd, du kannst das eh nicht, du kriegst doch nie was auf die Reihe....schlimm sowas...

Die Homosexualität wird ja zum Glück immer mehr anerkannt, aber sicher ist sie noch ein Tabu und wie der Berliner Bürgermeister sich dazu zu bekennen ist dann wirklich sehr mutig.

Viele Grüße an Dich!
Anke

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pinto!
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Registriert: 15.04.2004
Beiträge: 2568
Wohnort: amsterdam
Re: Gibt Selbstmord schlechtes Karma? neu [Re: Flavira]
      #223125 - 12.01.2009 09:15

Liebe Flavira
Danke dir fuer dein antwort; mach dich keine gedanken, man braucht doch nicht sofort zu beantworten, besonderes nicht zu so ein thema.

Das experiment ist grueselig; ist es wirklich so die haben das mit richtige babies getan????
Ich kenne nur ein experiment aus die 50er jahren mit affen, wobei die kleine affenbabies wahlen konnten aus ein richtige affemamma die sie kuschelte, aber kein milch gab. Die andere "affenmutter" war stacheldrad oder so, mit eine flasche milch dabei. Die kleine affen haben die warme mamma gewahlt.

Das du ueber mut redest finde ich schoen.
Es kostet auch mut deine schwerigkeiten bewusst zu sein, unter augen zu sehen und offentlich zu sagen: ich schaffe es nicht, ich brauche hilfe.
Es kostet auch mut zu sagen: ich frage kein hilfe da ich dir nicht belasten will.

Die erste jahren nachher war bei mir immer die gedanke dominant, das ich dachte: auch fuer die andern muss man durchgehen. In diese sinne war ich boese auf mein schwester.
Jetzt kann ich sehen das irgendwie sie mich nicht woltte belasten, auch nicht sich aussern konnte, das war auch schon frueh in ihr kaputt gemacht. Man muss sich ja safe und sicher fuehlen um zu reden. Und fuer viele eltern ist es wichtiger gut aus zu sehen nach aussen zu, statt in haus ordnung zu machen das es jeder gut geht und man sich gut mit einander versteht. Die eltern machen sachen die nicht stimmen und keiner wissen darf und dan sagen sie: du darfst nicht reden. Ich sah schon jahren es geht mein schwester nicht gut, aber darueber musste ich auch schweigen. Es ist immer noch so das mein vater oder mein tante sagen es war kein selbstmord.




Liebe gruessen an dir,
Pinto.

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Flavira
Mitglied (Forums-Fossil)

Registriert: 29.03.2005
Beiträge: 2614
Wohnort: Dorum
Re: Gibt Selbstmord schlechtes Karma? neu [Re: pinto!]
      #223378 - 14.01.2009 16:54

Liebe Pinto!

Das Experiment wurde damals tatsächlich mit echten Babys gemacht, ich bin mir nicht mehr sicher, wo und von wem, deswegen will ich hier meine Vermutung auch nicht äußern...Heutzutage wäre sowas zum Glück undenkbar...obwohl ich nicht wissen möchte, was hinter so manch einer verschlossenen Tür so geschieht....

Wenn die Eltern oder Angehörigen im Nachinhien nicht akzeptieren wollen, dass es Selbstmord war, dann kann man ihnen dass vielleicht auch nicht zum Vorwurf machen. Ich kenne Dich ja nicht, geschweige denn Deine Familiengeschichte, daher möchte ich auch nicht, dass Du es als Aufforderung an Dich ansiehst, wenn ich sage, man muß auch denen vielleicht verzeihen...als Eltern fühlt man doch sicherlich, versagt zu haben...wie groß muß der Schmerz sein, ein Kind zu verlieren und wenn man sich dann noch selbst die Schuld geben soll...dann sagt man vielleicht lieber...das war ein Unfall.

Ich danke Dir ganz herzlich für Deine Worte!

Liebe Grüße
Anke

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romy_hexe
Mitglied (fleißig dabei)

Registriert: 19.09.2003
Beiträge: 115
Re: Gibt Selbstmord schlechtes Karma? neu [Re: pinto!]
      #223380 - 14.01.2009 17:04

Zitat:


3. Selbstmord kann auch viel zu tun haben mit die ahnengeschichte. Wie nett die eltern auch sind, doch hat etwas das kind unertragbar belastet. Hellinger hat hierueber viel gesagt, wie das kind das zum tragen nimmt das eigentlich die ahnen zugehoert und nicht geloescht ist.
So ist mein schwetser teilweise gestorben.





Hallo Flavira

zur Antwort von Pinto möchte ich noch etwas hinzufügen. Die meisten Naturvölker sagen, dass sich die Geschichte von bis zu 50 Generationen auf das jetzige Leben auswirken kann. Je nachdem wie gut der damals Betroffene seine "Geschichten" für sich heilen konnte, wirken sich diese noch heute auf die Nachfahren aus.

Selbstmord kann auch Teil eines alten Karma sein. Wobei das Wort Karma für meinen Geschmack zu oft zu strapaziert wurde und wird.

Ich glaube nicht, dass er sich schlechtes Karma auflädt. Er hat wohl seine Aufgabe nur ins nächste Leben verschoben oder es war diesmal vielleicht seine "Aufgabe" genau das einmal zu erleben. Wer weiß das schon so genau.

Ich finde gut wie es Pinto beschrieben hat. Wenn es so ist, dann ist es halt so. Es ist ein Teil des Kreislaufes aus Leben und Tod - ich sag da gern Kreislauf des Seins dazu.

Alles Liebe
Romy

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Himmelsleuchten
Mitglied (fleißig dabei)

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Wohnort: Ägypten
Re: Gibt Selbstmord schlechtes Karma? neu [Re: romy_hexe]
      #223385 - 14.01.2009 18:09

Ihr Lieben,

stimme zu, daß das Wort Karma oft strapaziert wurde und wird.

Ein intuitiver Gedanke zum Selbstmord, obwohl ich das Wort "Freitod" lieber mag:

Ein Abschied findet statt, welcher meiner Meinung nach den Zurückgebliebenen durch die Trauer etc. eine Chance geben kann um über Verhaltensmuster nachzudenken und daran zu arbeiten und zu verändern, damit ein Wandel bei den folgenden Generationen stattfinden kann.

Die Seele kann sich auch genau aus diesem Grund inkarniert haben.
Meiner Meinung nach ist deshalb unrichtig davon auszugehen, dass eine Seele die in den Freitod gegangen ist, negatives Karma anhäuft.
Sie hat ein Zeichen gesetzt um aufzurütteln. Hat die materielle Welt derzeitig verlassen, ist aber auf jeden Fall in ihrer Seelenfamilie beschützt und geboren.
Die Seelenfamilie ist nicht unbedingt gleich mit der Irdischen Familie, da Gegensätze sich anziehen um voneinander zu lernen.

Es kommt also auch da auch immer auf die Beweggründe eines Menschen an, die dahinter stehen und die oft nicht sofort ersichtlich sind.

Doppelt schwer ist natürlich, wenn ein Selbstmörder andere Menschen mit in den Tod zieht. Eine emotionale Überreaktion, eine Kombination von Mord und Selbstmord. Auch bei den Fanatisten zu finden, die sich mit einer Bombe töten und andere gleich mit.
Eine grausame Art Aufmerksamkeit erregen zu wollen.




Liebe Grüße
Christa Brigitte



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Ein Tropfen Liebe ist oft mehr wert, als ein Ozean von Wille und Verstand

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Helga
Mitglied (gehört zum Inventar)

Registriert: 22.07.2005
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Wohnort: Steiermark
Re: Gibt Selbstmord schlechtes Karma? neu [Re: Himmelsleuchten]
      #223406 - 14.01.2009 20:47

Liebe Flavia, liebe Foris!

Da ich in meinem Leben sehr oft mit dem Tod konfrontiert wurde, habe ich mich sehr viel mit dem Thema beschäftigt unter anderen auch mit dem Thema Freitod.
Meine derzeitige Meinung ist, dass es sehr wichtig ist sich mit dem Thema sterben oder die Ebenen wechseln sehr wichtig ist. Aus meine jetzigen Wissen weiß ich das es das einzige ist was ein Mensch verliert ist sein Körper, dass heißt sein Gedanken und Gefühle bleiben. Deshalb sehe ich es als große Wichtigkeit wie jemand stirbt. Ob jemand um ein Weiterleben weiß oder nicht, es kann für die Seele sicher sehr verwirrend sein wenn sie plötzlich keinen Körper mehr hat und an ein weiterleben nach dem irdischen Tod nicht geglaubt hat.

Deshalb glaube ich, dass der emotionale und mentale Zustand eines Menschen welcher den Freitod wählt, nach dem körperlichen Tod bestehen bleibt. Auch glaube ich, dass sich dieses in Familienverbände auswirkt.
Es ist ganz arg, wenn zum Beispiel jemand Alkoholiker ist oder aus sonstigen Gründen mit dem Thema so unbewusst umgeht und vielleicht seinen Kindern erwähnt, er/sie nimmt sich das Leben wenn Probleme auftauchen.
Kinder werden dann manchmal dadurch geprägt als sei Freitod die einzige Möglichkeit um Probleme zu lösen und gebrauchen dann manchmal leider diese Möglichkeit. Ich kenne solche Geschichten, ganz schlimm ist das.

Auch ich glaube, dass wie es schon erwähnt wurde das ein jeder der damit konfrontiert wird, es mit einen auch zu tun hat. Eben ein Zufall- zu gefallen. Und sei es darum um sich mit der Thematik zu beschäftigen.

Für viele Kulturen gehört es dazu sich intensiv damit zu beschäftigen und bewusst Sterbebegleitung zu praktizieren. Was zum Glück bei uns auch länger wie mehr der Fall ist.
Damit Seelen wirklich ihren Weg finden.

Liebe Grüße Helga



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pinto!
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Re: Gibt Selbstmord schlechtes Karma? neu [Re: Himmelsleuchten]
      #223407 - 14.01.2009 20:49

Hallo ihr lieben, wobei ich besonderes Romy ein langes hallo sage!!
Wir beiden haben ein wunderbares schiksal gemein und das ist das wir beiden hier im chat in februar 2004 unsere mann getroffen haben!

Aber jetzt zu die thread.

Liebe Flavira; ich weiss nicht genau was du meinst mit experimenten hinter verschlossenen tuer.
Ich weiss aus mein schwangerschaften das ich ueberhaupt null medizinen bekommen haben von mein arzt, wen etwas los mit mir war (zb allergie). Der grund ist, klar, das alles was die mamma zu sich nimmt, auch zu den baby geht die ja noch ungluablich klein ist. Ein kleines rotwein ist fuer ein erwachsene lustige geselligkeit, fuer den baby von 5 cm gross (12 wochen schwangerschaft) ist es wie eine ganze flasche alcohol, in ein periode wobei alles sich an sein korper und gehirn formt.

Der andere grund ist, das man kein untersuchung tun kann, da ja man nicht rundspielt mit lebende embryos und foetussen. Das man das mit lebende babies wohl tun wuerde, kann ich mich nicht vorstellen.

Das zu dieses thema.

Ich habe schon eher in diese thread geschrieben das die fahigkeit von kindern ihre eltern bedinglos zu lieben unendlich ist.
Ich brauche mein eltern nicht zu verzeihen, da ich sie nie etwas vorgeworfen habe.
Gestern habe ich mit mein pflegesohn geredet und er hat zu sein freundin, die das alles nicht so gut verstanden hat da alles neu fuer ihr war, dasselbe gesagt wie ich: da gibt es kein wut oder so, nur traurigkeit.

Und, man kann so gut sehen the cirkle of life. 50 generationen das weiss ich nicht (wievielen jahrzehnten sind das eigentlich ), aber es ist so das was man nicht bekommen hat auch nicht geben kann.

Das die eltern sich unertraglich schuldig fuehlen stimmt und das ist zuviel das sie auf sich nimmen.
Es ist wie es ist. Es kann sein das aus eine familie die zwei elteste tochtern komplett kaput gehen, so wie bei uns und das die dritte (ich ) sagen kann: ich bin ein sehr gluekliches mensch .
Ich habe mein mutter bei ihr stirben gesagt das alles was ich von musik -mein beruf aber auch mein liebe- weiss, von ihr gelernt habe.
Sie hat gesagt: nein, du hast es selber getan.
So hat mein schwester es auch selber getan, man hat immer die wahl.

Das die hinterbleibenden mal nachdenken muessen und daran arbeiten...finde ich ein wenig unpassend so zu sagen.
Jedes stirben hat ein einfluess auf die lebenden.
Jedes leben hat ein einfluss auf die andere lebenden.
In diese sinne kommt etwas aus was bevorher da war.
Aber, es ist so wie es ist. Es ist die schiksal von mein schwester, nicht meine. In diese sinne bin ich auch wie ich bin, ich brauche da nicht zu arbeiten oder lernen, nur weil ihr leben kaputt gegangen ist. Mein eigene schiksal ist mehr als das.

Gestern hat mein pflegesohn geweint und sein trauer ohne ende geaussert wie er sein mutter vermisst.
Das sagen wir ohne ueber selbstmord zu reden.
Es ist die trauer die jeder fuehlt wen jemand stirbt wo er sich so verbunden mit gefuehlt hat, das es untrennbar scheinte.
Da gibt es immer ein moment wo man schuld sucht (warum hat sie selbstmord gemacht, warum hat den artz nicht eher gesehen es handelt sich um krebs, hat der mann wohl nicht getrunken und kein autounfall gemacht, usw) aber schon schnell geht es nicht mehr darum.
Es geht nur noch um die trauer von das vermissen.
Und, wen man glueck hat: um die warme von erinnerungen.
Leider ist es so mit jemand die ungluecklig gestorben ist, das diese erinnerungen sehr, sehr wenig sind und das sagt auch genugend das jemand nicht fuer nichts ein ende gemacht hat, das leben war zu schwer noch um zu tragen.

Liebe gruessen an euch, auch an der Motte!


Pinto.

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pinto!
Mitglied (Forums-Fossil)

Registriert: 15.04.2004
Beiträge: 2568
Wohnort: amsterdam
Re: Gibt Selbstmord schlechtes Karma? neu [Re: Helga]
      #223408 - 14.01.2009 21:00

Liebe Helga
Unsere beitragen haben einander ueberschnitten

Ich lerne von dein beitrage; in so eine weise stirben das der seele sein weg finden kann.

Du schreibst auch das kindern von alkoholiker nur so eine loesung sehen zu ihre problemen.
Ich weiss das es so gehen kann, aber nicht immer. Mein pflegesohn hat von sehr fruehe jugend immer andere sprache geredet als sein mutter und war -ich konnte es oft kaum glaube- immer positive.
Ich glaube stark das wen man ein kind, woher es auch kommt, perspective gibt, das es dan etwas hat um fuer zu kampfen.
Ich konnte ihm immer engagieren fuer sein schuele und die hat er dan auch ohne problemen bis das ende gut gemacht.

Wohl ist es so das andere aspekten schwere einfluss auf ein kind haben: mein mutter pflegt nicht fuer mich. Sie gebt mich nichts zu essen, da sie wie ohne leben rundhangt und zu depressive ist. Sie gebt mir kein gewasschen kleitung. Sie fragt nicht nach mein tag, wie es mir geht.
Die konsequenz ist das ein kidn unbewusst denkt: ich bin es nicht wert, ich pflege michselber auch nicht.

Ich habe schon gesagt: dieses thema bringt viel hoch.

Ganz liebe gruessen,
pinto.


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Helga
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Re: Gibt Selbstmord schlechtes Karma? neu [Re: pinto!]
      #223426 - 15.01.2009 09:30


Liebe Pinto,

vielen Dank für deine Antwort. Leider muß ich jetzt noch weg, deshalb Antworte ich dir später.

Liebe Grüße Helga

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Helga
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Re: Gibt Selbstmord schlechtes Karma? neu [Re: pinto!]
      #223447 - 15.01.2009 13:44


Liebe Pinto,

ich wußte nicht, dass du einen Pflegsohn hast und wie du dazu gekommen bist.

Schön finde ich wie du oben geschrieben hast, dass du dich von deiner Schwester abgrenzt und dieses auch deinen Pflegsohn vermittelst. Da sehe ich die Astrologie als sehr hilfreich um zu sehen ob es für deinen Pflegsohn später eine Rolle spielen könnte. Da du ja selber Mutter bist, weißt du das die Verbindung zwischen Mutter und Kind oft noch stärker sind. Muß nicht sein, man kann es aber im Horoskop sehen.

Zitat:

Du schreibst auch das kindern von alkoholiker nur so eine loesung sehen zu ihre problemen.
Ich weiss das es so gehen kann, aber nicht immer




Zum Glück. Oft haben diese Kinder eine spirituelle Anlage mitgebracht und sie können von sich aus einen anderen Weg gehen.

Zitat:

Wohl ist es so das andere aspekten schwere einfluss auf ein kind haben: mein mutter pflegt nicht fuer mich. Sie gebt mich nichts zu essen, da sie wie ohne leben rundhangt und zu depressive ist. Sie gebt mir kein gewasschen kleitung. Sie fragt nicht nach mein tag, wie es mir geht.
Die konsequenz ist das ein kidn unbewusst denkt: ich bin es nicht wert, ich pflege michselber auch nicht.






Das erinnert mich an das Buch" Das innere Kind", leider weiß ich nun den Autor nicht. Wo steht, dass mein sein inneres Kind oft unbewusst so behandelt wie man als Kind behandelt wurde. Da braucht es dann oft sehr viel Arbeit an sich, um von dieser Struktur rauszukommen.

Liebe Grüße Helga

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pinto!
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Re: Gibt Selbstmord schlechtes Karma? neu [Re: Helga]
      #223454 - 15.01.2009 15:33

Lieb Helga
Danke fuer dein reaktion!

Pinto.

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Flavira
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Re: Gibt Selbstmord schlechtes Karma? neu [Re: pinto!]
      #223514 - 16.01.2009 09:39

Hallo Ihr Lieben!

Ich bin jetzt auf der Arbeit und kann daher nicht auf Eure Beiträge eingehen und nachher fahre ich direkt nach Bremen...ich melde mich Sonntag wieder...

Bis dahin liebe Grüße Euch allen!
Anke

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Flavira
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Re: Gibt Selbstmord schlechtes Karma? [Re: Flavira]
      #223733 - 18.01.2009 21:00

Liebe Romy!

Puh, wenn ich 50 Genrationen zurück gehe, dann ist das aber echt lange her....mein Opa ist 1912 geboren meine älteste Tochter 1996, das sind 84 Jahre...also wenn man mal grob rechnet 5 Generationen pro hundert Jahre dann lande ich also Anfang 1000 n.C. ....und diese Vorfahren sollen noch Aufwirkungen haben auf mein Leben schwer vorstellbar - aber auch durchaus denkbar...

Zitat:

Ich glaube nicht, dass er sich schlechtes Karma auflädt. Er hat wohl seine Aufgabe nur ins nächste Leben verschoben oder es war diesmal vielleicht seine "Aufgabe" genau das einmal zu erleben. Wer weiß das schon so genau.




Ja, das weiß wohl keiner genau und wir vemuten ja sowieso alles nur....oder glauben. Ich denke aber, dass der Grund eine sehr große Rolle spielt, so wie Sam es gesagt hat...


Liebe Christa Brigitte!

Zitat:

...den Zurückgebliebenen durch die Trauer etc. eine Chance geben kann um über Verhaltensmuster nachzudenken und daran zu arbeiten und zu verändern, damit ein Wandel bei den folgenden Generationen stattfinden kann.




Das setzt voraus, dass die nahen Verwandten, Bekannten denjenigen in Stich gelassen haben oder sonst irgendwas "falsch" gemacht habe ...und das trifft sicherlich nicht immer zu.

Oft genug wird das jedoch sicherlich schon zutreffend sein und dann könnte Deine These wirklich stimmen...

Liebe Helga!

Deinen Beitrag fand ich sehr wichtig, vor allem der Satz:
Zitat:

Deshalb glaube ich, dass der emotionale und mentale Zustand eines Menschen welcher den Freitod wählt, nach dem körperlichen Tod bestehen bleibt.




Ich denke, dass es da auch ein großer Unterschied ist, ob ein Freitod lange geplant war oder aus wirklich aus einer spontanen Panik oder ähnlichem heraus geschieht. Ich denke jedoch, dass die meisten geplant werden...


Liebe Pinto!
Zitat:

ich weiss nicht genau was du meinst mit experimenten hinter verschlossenen tuer.



Ich glaube oder sage lieber, halte es für durchaus denkbar, dass Menschen verbotene Experimente machen - mehr meinte ich nicht damit...

Zitat:

Jedes stirben hat ein einfluess auf die lebenden.
Jedes leben hat ein einfluss auf die andere lebenden.




Ja, das trifft es doch auf den Punkt.
Danke für Deine Worte und Beispiele.


@all!

Vielen Dank für Eure Beiträge, ich habe viele Inspirationen erhalten, wurde viel zum Nachdenken angeregt und habe viel davon mitgenommen für meine Gedankenwelt, die in mir wühlt.

Liebe Grüße
Anke




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Himmelsleuchten
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Beiträge: 280
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Re: Gibt Selbstmord schlechtes Karma? [Re: Flavira]
      #223757 - 19.01.2009 03:13

Liebe Anke,

es muß keinesfalls so sein, dass etwas falsch gemacht wurde, oder jemand im Stich gelassen wurde.

Oftmals tragen Menschen tief unbewusst Schuldgefühle in sich aus irgend einem anderen Leben oder Situationen. Diese wirken oft unterschwellig in vielen Situationen. Sie bewirken dann einen Konflikt, der zur Klärung dient.
Die Frage ist doch auch: Wieso fühlen sich Menschen manchmal im Stich gelassen? Weil ein anderer Mensch die Erwartung des Haltens nicht erfüllt oder sonstiges?

Ein Kind wird geboren, es lernt die ersten Schritte, dann laufen - es beginnt, wenn keine Erkrankungen vorliegen, selbständig zu laufen. Am Anfang fällt es öfter hin, stößt sich, verletzt sich auch manchmal, bis es sicherer wird. Die ersten sicheren eigenständigen Schritte usw. usw.

Es ist ein tiefgreifendes, schwieriges Thema, jedoch geht es doch darum irgendwann "Eigenständig" zu werden. Natürlich ist dies mit Schwierigkeiten verbunden, auch Fehler geschehen.
Für mich ist ein sehr wichtiger Faktor das Verzeihen können, sich selber und anderen Menschen. Das Verzeihen ist eine reinigende sehr klärende Energie.

Meine Erfahrung ist, das etwas falsch machen nicht unbedingt immer etwas mit "Zuweniggetan" haben zu tun haben muß, oder auch mit "Jemanden im Stich lassen, oft ist auch das Gegenteil der Fall, "Zuvielgetan" haben, so daß der natürliche Abnabelungsprozeß und selbständiges Handeln und Überwinden von emotionalen und weltlichen Situationen gestört ist.

In keinem Falle sollten meine Worte eine Wertung sein, nur ein Denkanstoß.

Liebe Grüße
Christa Brigitte


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Ein Tropfen Liebe ist oft mehr wert, als ein Ozean von Wille und Verstand

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