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Tarot und Astrologie von Hajo Banzhaf Foren

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deutschland in der spermienkrise
      #43009 - 29.07.2003 14:26



[ 31. Juli 2003, 09:10: Beitrag editiert von: mondlicht1012 ]

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Re: deutschland in der spermienkrise neu
      #43010 - 29.07.2003 15:59

Die soziale Lüge

Durch die angeblich sozialen Absicherungen, wird auch verantwortung abgegeben.
familie ist ein Gewachsenes, wo jeder seinen platz finden sollte.
Hier werden die kinder in Horten und Kigärten grossgezogen, da Zuhause sonst nicht finanzierbar ist
Alte Menschen kommen ins Heim, da auch der Familienplatz nicht mehr gegeben ist.
Eine alte Dame ist mit einer Klage vors höchste Gericht gegangen, um aufzuzeigen das sie, die ein Minimum an Rente bekommt, da sie 4 kinder großgezogen hat und so kein anerkannten abgesicherten Beruf ausübte..unwillig war zu begreifen, das Ihre Kinder eine Unmenge an Abgaben leisten, und die Mutter selbst an Armutsgrenze leben muss.
Wurde abgewiesen.
Gruß
Susanne

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Re: deutschland in der spermienkrise neu
      #43011 - 29.07.2003 19:44

Hi Mondlicht  -

Das Problem ist nicht, daß die Deutschen ihre Krisen hochpuschen, neue erfinden oder überdramatisieren, das Problem ist, daß sie ihre Krisen nicht in Angriff nehmen. Sie ändern nix, sie machen Reformen, die sich später nichtmal als Reförmchen herausstellen. Ganz Germanien ist inzwischen eigentlich nix weiter als ein riesiger Flickenteppich.

Mit 40 Euro für eine Krankenversicherung kommen die Deutschen natürlich nicht aus. Die monatlichen Kosten, die in der gesetzlichen Krankenversicherung, zu der ja per Verfassung alle gezwungen werden, die eine gewisse Einkommensgrenze nicht überschreiten, belaufen sich auf weit über 100 Euro im Monat, vielleicht gar an 200 Euro heran. Rentner verursachen weit höhere Kosten, junge Leute weit geringere.

Was der Vergleich mit den USA soll, verstehe ich nun nicht ganz. Die haben 6 oder 7 Prozent Arbeitslosigkeit und dabei ein Wirtschaftswachstum von mindestens 2 Prozent. Das nennen die dort Rezession, bitte, wie soll man denn dann das nennen, was in Deutschland abgeht, mit über 10 Prozent Arbeitslosigkeit und einem wirtschaftlichen Nullwachstum?

Du kannst Deutschland mit Japan vergleichen, die Japse kriegen auch nix geregelt, hängen seit über 10 Jahren in derselben Wirtschaftskrise, die fatale Auswirkungen bis 'runter nach Südostasien hat, von wirklichen Reformen keine Spur.

Versuche doch mal, der Generation meiner Eltern hier in Deutschland und damit der politisch herrschenden Kaste klar zu machen, daß sie über die letzten 10, 20 Jahre weit über ihre Verhältnisse und damit auf Pump gelebt haben. Das ist ein aussichtsloses Unterfangen, ich schaffe das nichtmal bei meinen eigenen Eltern. Die Leutchen denken, sie kriegen alles gratis, vom Staat, zu geringen Beitragszahlungen. Deswegen kriegen sie auch keine Reform geregelt. Wenn der Staat aber völlig kollabiert, ist es zu spät. Und wer bezahlt dann die Schulden? Natürlich meine Generation und die Generation nach mir zahlt meine Schulden, weil ich nur durch Schuldenmachen die Schulden meiner elterlichen Generation abzahlen kann.

Puuuh, ... noch Fragen [Breites Grinsen]

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Wasserfrau

Registriert: 14.07.2001
Beiträge: 9483
Wohnort: Ingolstadt
Re: deutschland in der spermienkrise neu
      #43012 - 29.07.2003 20:45

Lieber UranusJay,
liebe Foris,

bei folgender Feststellung, lieber UranusJay, muß ich Dir Recht geben:

Zitat:
das Problem ist, daß sie [ die Deutschen ] ihre Krisen nicht in Angriff nehmen.
Ich habe oftmals den Eindruck, daß wir Deutsche uns zu sehr vor Veränderungen fürchten. Daß unser Sozialsystem neu reformiert werden müßte - wie es Schweden vor Jahren tat - wissen wir schon lange, es wird nur vor sich hergeschoben. Die Furcht davor, mal 10 Euro mehr abgezogen zu bekommen, ist größer als die Feststellung, daß unser Sozialsystem immer schlechter werden wird.
Und wenn unser Bundeskanzler sagt, daß keiner ein Recht auf Faulheit hat, dann wird er ausgebuht und in der Presse beschossen - und dabei wüßte ich nicht, was an dem Satz falsch sein soll... Es ist doch richtig, daß niemand ein Recht auf Faulheit hat; und leider sind mir persönlich viel zu viele Drückerberger bekannt, die auf Kosten des Staates nicht zur Arbeit gehen wollen (das soll nicht heißen, daß alle Arbeitslosen faul sind, aber es gibt noch viel zu viele, die unser soziales Netz mißbrauchen!).

Dann wird meines Erachtens an den falschen Stellen gespart, während für andere Dinge das Geld verpulvert wird. Zähne sind Kapital. Warum wird der Zahnersatz nicht bezahlt, während es die Pille für junge Frauen unter 18 auf Rezept gibt? Warum versucht man an anderen wichtigen Dingen zu sparen, während eine frühere Kollegin von mir jährlich zur obligatorischen 6-wöchigen Mutter-Kind-Kur geht, um mal "Urlaub" zu machen (by the way: sie und ihre Kinder sind vollkommen gesund!)?
Und warum bekommt eine krebskranke Bekannte von mir ein bestimmtes Medikament nicht, weil es zu teuer ist, während ein früherer Nachbar alle drei Jahre (und das seit 20 Jahren!) auf Entziehungskur geschickt wird, weil er das Saufen nicht aufhören will?
Warum zicken die Deutschen so rum, wenn es um Karenztage im Krankheitsfalle geht, wenn sie ohnehin Spitzenreiter in Urlaub und Feiertagen sind? Die Frageliste könnte man beliebig fortsetzen...

Ich würde den Leuten mehr Eigenverantwortung aufbürden: Eine (gesetzliche) Krankenkasse für alle, bei der man sich - ähnlich wie bei der privaten - aus verschiedenen Bausteinen die Leistungen zusammenstellen kann.
Ich plädiere für eine Arbeitspflicht (die Annahme JEDEN Jobs), sonst gibt's kein Arbeitslosengeld - aber nicht für junge Leute bis 25 Jahre, wie bereits vorgeschlagen, sondern bis 35 oder älter. Denn es hat sich schon immer so verhalten: Wer arbeiten will und Geld braucht, nimmt notfalls jeden Job. Und wer nicht will, läßt's halt bleiben...

Zitat:
Versuche doch mal, der Generation meiner Eltern hier in Deutschland und damit der politisch herrschenden Kaste klar zu machen, daß sie über die letzten 10, 20 Jahre weit über ihre Verhältnisse und damit auf Pump gelebt haben.
Das wird tatsächlich schwierig sein, lieber Jay, weil die Ansprüche immer mehr steigen.
Was mich persönlich immer ärgert: Ich habe Leute erlebt, die lauthals forderten, der Staat möge bitteschön für die Kinder aufkommen, denn das bisherige Kindergeld und die Steuerentlastung würden noch lange nicht das hergeben, was kinderlose Doppelverdiener haben.
Klar, es gibt immer mehr kinderlose Singles und Doppelverdiener und da möchte so manche Hausfrau das Einkommen einer berufstätigen Frau haben, denn sie leisten ja was. Und niemand fragt, wer die Wünsche und Ansprüche der Leute finanzieren soll, es wird in erster nur Linie gefordert und gejammert. Klar, auf der einen Seite sollen Kinder her, doch auf der anderen Seite kann die Wirtschaft auch nicht mehr auf die berufstätigen Frauen verzichten, die ihre Steuern zahlen.
Man möge mir jetzt bitte meinen Unmut verzeihen und es soll sich nicht jede Familie angesprochen fühle, aber wenn ich immer höre, wir sollten noch mehr Steuern zahlen, dann frage ich mich bald, für was ich überhaupt noch arbeite, wenn ohnehin der Großteil an den Staat fließt. Und ich möchte bemerken, daß ich selbst aus einer kinderreichen Familie komme. Damals ging's halt auf Urlaub in den bayerischen Wald und nicht auf die Malediven. Ich habe die Klamotten meiner älteren Schwestern getragen und nicht bei Benetton eingekauft. Und ich hab mir ab und an mal eine Tafel Schockolade bei Aldi gegönnt, aber keine 50 Mark auf einen Sitz bei McDonald's verfressen... Und wir brauchten damals noch keinen eigenen PC oder mit 18 das nagelneue Auto, dafür haben meine Eltern in Ausbildung und Studium investiert und das für alle vier Kinder bezahlt, und dafür notfalls auf die eine oder andere (notwendige) Anschaffung verzichtet - ohne dabei je zu klagen oder noch mehr zu fordern. Und: meine Mutter wird auch nie Rente bekommen, weil sie uns Steuerzahler in die Welt gesetzt hat Es heißt, Kinder haben ihre Ansprüche, doch niemand plärrt, wenn es um das Bildungssystem geht: Gleiche Ausbildungschancen für alle und Verbesserung des Schulsystems (Pisa-Test!).

Wir müssen uns vor Augen halten, daß Deutschland gegenüber den europäischen Nachbarn (noch) den besten Wohlstand hat. Im Gegensatz zu England oder Frankreich beispielsweise haben wir viel bessere Wohnverhältnisse, funkelnagelneue und teure Autos, bessere Straßen... Ach ja, und das was bei uns seit zwanzig Jahren schon verkabelt ist, steht auf den Häusern Englands noch in Form ein schiefen Antenne. Dies alles scheint den Deutschen noch nicht klar zu sein; ich stelle jedenfalls fest, daß man bei uns noch den Wohlstand nicht genießt, sondern als selbverständlich hinnimmt: Eine Katastrophe, wenn man eine Verkäuferin belästigen muß, damit sie Auskunft gibt. Muffige Beamte, arrogante Bankangestellte...
Doch wenn wir so weitermachen wie bisher, weiter den Bürokratismus in den Ämtern leben und kaum bereit für Reformen sind, wird es uns so gehen wie Japan, wo die Wirtschaft schon seit 13 Jahren auf Talfahrt ist. Und das europäische Ausland wird uns vermutlich einholen, denn eines haben sie uns vorraus, was sich im Zeitalter der Globalisierung für uns als Konkurrenz entpuppen kann: Einen Sinn für Dienstleistung, Kundenorientiertheit, Reformen und Freundlichkeit.

That's my opinion...

Liebe Grüße

Wasserfrau

[ 29. Juli 2003, 21:14: Beitrag editiert von: Wasserfrau ]

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Re: deutschland in der spermienkrise neu
      #43013 - 29.07.2003 21:00



[ 31. Juli 2003, 09:09: Beitrag editiert von: mondlicht1012 ]

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Re: deutschland in der spermienkrise neu
      #43014 - 29.07.2003 21:12



[ 31. Juli 2003, 09:02: Beitrag editiert von: mondlicht1012 ]

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Re: deutschland in der spermienkrise neu
      #43015 - 29.07.2003 21:36

Reiches Land pleite

Wirtschaft schrumpft, Steuereinnahmen brechen weg, aber Rekordüberschuß im Außenhandel
Die Bundesrepublik Deutschland steckt in der Krise. Wirtschaftswachstum Fehlanzeige, die Steuereinnahmen brechen weg und für die hochverschuldeten öffentlichen Haushalte sowie die Sozialkassen ist das in der Konsequenz der praktizierten Wirtschafts- und Finanzpolitik eine Katastrophe.

Am Donnerstag teilte das Statistische Bundesamt mit, das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sei im ersten Quartal 2003 um 0,2 Prozent gegenüber dem vierten Quartal 2002 gesunken. Da auch jenes mit einer sogenannten roten Null abgeschlossen hatte, also einen leichten Rückgang verzeichnete, sprechen Ökonomen, Politiker und Medien jetzt von Rezession.

Gleichzeitig müssen Bund, Länder und Kommunen nach Angaben aus dem Arbeitskreis Steuerschätzung bis zum Jahr 2007 mit Steuermindereinnahmen von etwa 126 Milliarden Euro rechnen. Das verlautete ebenfalls am Donnerstag aus dem Gremium, das im brandenburgischen Lübbenau tagte. In diesem Jahr liege der Steuerschwund bei rund neun Milliarden Euro.

Beide Nachrichten treffen die Bundesrepublik zu einer Zeit, in der das langjährige Erfolgsmodell »Wohlstands- und Sozialstaat BRD« gründlich demontiert wird. Horrende Erwerbslosigkeit – offiziell sind mehr als 4,6 Millionen Menschen ohne Job – Steuerausfälle, nicht zuletzt dank einer verfehlten Unternehmensteuerreform der Schröder-Regierung, und riesige Defizite in den öffentlichen- und Sozialkassen erschüttern die gewachsenen gesellschaftlichen Strukturen. Eine breite Front aus Unternehmern und deren Lobbyisten, Ökonomen, Journalisten und nicht zuletzt Politiker predigen Sozialabbau und »Eigenverantwortung«. Mit Plänen wie der »Agenda 2010« des Gerhard Schröder soll das sozialpolitische System des Landes, inklusive der über Jahrzehnte errungenen Rechte von Beschäftigten und Gewerkschaften in die Steinzeit des Manchesterkapitalismus zurückreformiert werden.

Eine schrumpfende Wirtschaft und ausbleibende Steuern liefern dabei den »Reformern« neue Munition. So erklärte Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) postwendend, angesichts der massiven Steuerausfälle werde er alle staatlichen Leistungen auf den Prüfstand stellen. »Wir müssen die staatlichen Ausgaben auf das bringen, was an staatlichen Einnahmen zur Verfügung steht«, drohte Eichel am Donnerstag in Berlin. Zugleich rief zu einer gemeinsamen Anstrengung aller politischen und gesellschaftlichen Kräfte auf.

Für diese große Koalition der Sozialabbauer steht die Union offenbar Brecheisen per Fuß: »Wie bei den Hartz-Gesetzen werden wir uns konstruktiv in der Sache verhalten, damit sich in Deutschland endlich etwas bewegt«, sagte CDU-Chefin Angela Merkel dem Mannheimer Morgen.

Grundlage seien die Vorschläge der Union. Doch werde man unterstützen, »was in die richtige Richtung geht«. Als Beispiel nannte sie die Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe.

Scheinbar konterkariert werden die wirtschafts- und finanzpolitischen Hiobsbotschaften durch eine dritte Zahl, die seit Mittwoch vorliegt. Demnach erzielte die Exportwirtschaft der BRD im Jahr 2002 einen neuen Rekordüberschuß im Außenhandel von 126,2 Milliarden Euro. Im Jahr 2001 erzielten die im internationalen Handel tätigen Unternehmen ein Plus von 95,5 Milliarden Euro. Und das, bei angeblich so schlechten Bedingungen am »Standort Deutschland«, wie »zu hohe Lohnkosten«, »verkrustete Strukturen am Arbeitsmarkt«, oder »ausufernde Bürokratie«, um nur einige Stichworte der Neoliberalen zu nehmen.

Fakt ist statt dessen, daß die BRD-Unternehmen international nicht nur wettbewerbsfähig sind, sondern ganz offenbar Spitze. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes erreichte Deutschland bei 240 Handelspartnern mit 170 Ländern positive Handelsbilanzsalden. Den höchsten Überschuß in Höhe von 26,6 Milliarden Euro erwirtschafteten die Unternehmen auch im Jahr 2002 im Handel mit den USA.
Ein riesiger Handelsbilanzüberschuß auf der einen, 126 Milliarden weniger Steuereinnahmen in den kommenden fünf Jahren auf der anderen Seite sind nur scheinbar ein Gegensatz. Hierbei wird nur deutlich, daß die BRD, nimmt man den privaten Sektor, ein immens reiches Land ist. Aber der Reichtum bleibt bei den Besitzenden. Eine Umverteilung von unten nach oben über Steuergesetze und –Gestaltungsspielräume für Unternehmer und Freiberufler, die nahezu ausschließliche Finanzierung der öffentlichen Haushalte durch die Beschäftigten mit ihrer Lohnsteuer und die weitverbreitete Steuerflucht der Reichen haben das Staatswesen in die Finanz- und Zahlungskrise geführt. Und erneut sollen gerade Lohnsteuerpflichtige, Arbeitssuchende und Sozialhilfeempfänger für diese bewußte Fehlsteuerung zahlen. Das alte Motto wird ganz frisch aufpoliert: Verluste sozialisieren, Gewinne werden privatisiert. Diese Entwicklung markiert eine Spirale nach unten, die in der Konsequenz zur Marginalisierung des Staates führt, was – man denke nur an GATS oder die »Harmonisierung« innerhalb der EU – durchaus gewollt ist.

In diesem Sinne
Horrido

Gylfi

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Re: deutschland in der spermienkrise neu
      #43016 - 29.07.2003 21:48

Ihr Lieben !

Mein Gott, mich kotzt das ewige Gejammer und die Panikmache auch schon lange an ! Daran sind meiner Meinung nach hauptsächlich die Medien Schuld. Die Deutschen hocken jetzt auf ihrem Geld (denn es verdient niemand wesentlich weniger als früher, oder ? Man hat nur das Gefühl bekommen, sein Geld horten zu müssen. Dabei sind wir immer noch eines der reichsten Länder, und es geht uns doch - objektiv betrachtet - immernoch saugut, oder ?), und wenn nichts gekauft wird, geht die Wirtschaft in den Keller.

Das ist so was typisch Deutsches: Pessimismus und Passivität. Denn das sind meiner Meinung nach die Ursachen für unser momentanes Problem. Immer erwarten, dass einem alles an den A... getragen wird. Nur keine Risiken eingehen, nur keine Verantwortung übernehmen. Und immer darauf warten, dass Vater Staat den Karren aus dem Dreck zieht, ohne dass man dafür auf was verzichten muss oder gar selbst Hand anlegen muss. Und nur ja nichts ändern, nichts Neues ausprobieren.

Momentan schreien nur alle über die Steuerreform und die Rentenreform, dabei müsste denkenden Menschen doch längst klar sein, dass man kein Geld ausgeben kann, das nicht vorher hereingeholt wurde. Aber viele scheinen zu glauben, die Politiker würden die ganzen Kürzungen nur aus reiner Bosheit vornehmen. Man wirft den Politikern Unfähigkeit vor, aber niemand bedenkt, in welch schwieriger Lage sie sind, und dass es anders gar nicht gehen kann, dass das, was man bisher getan hat, lange nicht genug und viel zu zimperlich war.

Wenn ich mich selbst mal als Beispiel nehme: mir wurde gerade in der Probezeit gekündigt, was bedeuten würde, dass ich ohne Arbeitslosengeld auf der Straße sitzen würde, und das der puren Willkür meiner Chefin zu verdanken hätte, die mich einfach raushaben wollte.
Ich bin unglaublich dankbar dafür, dass es sowas wie die Arbeitslosenunterstützung gibt, und es mir erst mal möglich ist, für ein paar Monate meine Wohnung zu halten und mir was zum Essen kaufen zu können. Solange bis ich weiß, wie es weitergeht. Wäre das nicht so, hätte ich jetzt die nackte Panik um meine Existenz. Und da ich das jetzt am eigenen Leib erfahren habe, wie schnell man arbeitslos werden kann, und welche Ängste man dabei hat, kann ich nicht mehr schreien: alles faule Schmarotzer, die kriegen viel zuviel Geld. Nein, unser soziales Netz ist eine unglaublich tolle Sache, und wir sollten das unbedingt beibehalten: ABER auf eine Weise, die funktioniert. Zur Zeit habe ich den Eindruck, dass die Arbeitslosen mehr oder weniger in die Schmarotzerhaltung hineingetrieben werden. Zum Beispiel: als ich meine Vermittlerin fragte, ob ich denn einen Nebenjob annehmen könnte, da wurde mir gesagt, ich dürfe aber nur so und soviel dazuverdienen, sonst bekäme ich den Betrag vom Arbeitslosengeld abgezogen. Na und ?! Ist es nicht viel besser, wenn ich mir soviel wie möglich selbst verdiene ? Könnten die nicht froh darüber sein, mir nur die Hälfte des Arbeitslosengeldes zahlen zu müssen ? Statt dessen werde ich quasi davor gewarnt, zuviel zu verdienen *Kopfschüttel*.
Sowas kapier ich eben nicht ... ich finde, jemand, der arbeitslos wird, sollte dazu angehalten werden, irgendeinen Job zu machen, bis er wieder in seinem richtigen Beruf tätig werden kann, um sich so weit wie möglich selbst zu finanzieren. Auch eine ehrenamtliche Tätigkeit fände ich durchaus zumutbar. Ich bin jetzt 3 Tage zuhause und langweile mich schon zutode. Der Mensch hat ein starkes Bedürfnis, seinen Tag mit einer sinnvollen Tätigkeit auszufüllen.

Ich glaube, was bei uns angesagt wäre, wäre ein Gesinnungswandel hin zu mehr Optimismus und einer gewissen Lebensfreude.

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Re: deutschland in der spermienkrise neu
      #43017 - 29.07.2003 22:37

Hallo Trisha!

Zitat:
...Das ist so was typisch Deutsches: Pessimismus und Passivität. Denn das sind meiner Meinung nach die Ursachen für unser momentanes Problem. Immer erwarten, dass einem alles an den A... getragen wird. Nur keine Risiken eingehen, nur keine Verantwortung übernehmen. Und immer darauf warten, dass Vater Staat den Karren aus dem Dreck zieht, ohne dass man dafür auf was verzichten muss oder gar selbst Hand anlegen muss. Und nur ja nichts ändern, nichts Neues ausprobieren...

... ich finde, jemand, der arbeitslos wird, sollte dazu angehalten werden, irgendeinen Job zu machen, bis er wieder in seinem richtigen Beruf tätig werden kann...

Wenn’s geht, bitte keine Verallgemeinerungen. Für Menschen um die 30 mag das ja wohl zutreffen. Aber wenn jemand in seinem Leben schon dreimal umgeschult hat und sich auch ständig weitergebildet hat, hilft ihm das dann doch nicht sonderlich viel in unserer Gesellschaft, wenn er weit über 40 Jahre alt ist. Dann ist er nämlich schlicht und ergreifend zu alt und zu teuer für den Arbeitsmarkt in diesem unserem Lande. – Und das ist kein Klischee. Das ist die Realität. Du siehst, es geht hier in erster Linie nicht ums Jammern. Würdest Du so jemand in den Supermarkt schicken, damit er dort Kisten stapelt?

Viele Grüße

Gylfi

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SilverAngel
Mitglied (fleißig dabei)

Registriert: 20.10.2002
Beiträge: 176
Re: deutschland in der spermienkrise neu
      #43018 - 29.07.2003 22:41

Hi There

Also, mich wundert nichts mehr. Die Deutschen sind satt aber total. Die Eigenverantwortlichkeit wurde ihnen abgenommen bzw nie gelehrt, die Arroganz wuchs seit dem letzten Krieg permanent.
Naja was soll ich sagen, ich mag mein Heimatland immer noch bin aber auch sehr froh in Deutschland nicht mehr leben zu müssen.

Das Sozialsystem ist für mich im Prinzip schon längst tot. Jeder hat sich den Rahm abgeschöpft wo er nur konnte. Ich erinnere mich noch an die 70iger, als manche Verwandte regelmäßig in ihren Extraurlaub alle zwei Jahre gingen...yeah richtig die Kur, obwohl sie total fit waren..es war doch ihr Recht, konnte man damals hören.."das steht mir doch zu, andere tun es ja auch"...

Als ein Norbert Blüm die Einheitsrente forderte wurde er fast gesteinigt und als Traumtänzer deklariert.
Dabei ist das nichts Neues, die Holländer haben diese Einheitsrente seit den 50igern.
Es funktioniert, also was stimmt für die Deutschen nicht??? Bildungssystem: Schafft endlich das Dreiklassensystem ab!!! Diese überholte Schulform ist so was von krank, dass es mir jedesmal graust wenn ich nur daran denke.
Kein Wunder das die Deutschen in der neuen PISA-Studie weit abgeschlagen wurden.
Gesundheitssystem: Wer auf Grund eines Unfalls Physiotherapie braucht, sollte dies uneingeschränkt schon noch bekommen. Andere sollten ihre Massagen selber bezahlen. Als ich noch in Deutschland lebte und arbeitete tat ich es, freiwillig.
Meine Zahnkrone zahlte ich auch komplett selbst (Zahnarzt war etwas verwundert darüber aber was solls)

Hier in Kanada haben wir eine staatliche Krankenversicherung, für die übrigens keiner Abgaben bezahlt!!! (Versicherungskarte muß alle drei Jahre erneuert werden), die den Arztbesuch bezahlt, Untersuchungen wenn es erforderlich ist (muß immer der Arzt anorden), Krankenhausaufenthalt, wenn es notwendig ist usw.
Aber jetzt kommts: Medikamente, egal welcher Art (Herzmedikation, Blutverdünner Zuckertabletten) muß man komplett selbst bezahlen. Also nicht nur die Rezeptgebühren wie in Deutschland, nein, komplett den Preis.
Ich weiß es, weil mein Mann einiges nun permanent einnehmen muß und wir hunderte von Dollars alle 3 Monate hinblättern dürfen.Beim Zahnarzt muß alles komplett selbst bezahlt werden, hier greift die Krankenkasse nicht ein.
soviel dazu.

Jobsuche: Bin z.Zt. ein lebendiges Beispiel.
Hier läuft man zu den Companies und fragt nach einem Job. Man kriegt dann eine vorgefertigtes Formular was man ausfüllt und dann wieder abgibt. That`s it. Hier fragt man niemals nach. Es heißt: "Dont`t call us, we call you".
So, dann lehnste dich ersteinmal zurück und wartest.
Ein Interview habe ich bisher hinter mich gebracht und zwar bei Wal-Mart.
Wie dieses Interview hier ablief würde in Deutschland schon locker zu einer Klage reichen.
Die Fragestellung ist manchmal so persönlich gewesen, dass ein deutscher Arbeitgeber aber mal ganz locker in trouble gekommen wäre.
Kleines Beispiel dazu.
Frage: Sie waren früher öfter spät zur Arbeit erschienen, dies ist aber jetzt vorbei. Wie würden sie dem zustimmen Ja oder Nein?
Meine Antwort: Weder noch..(Blick der Interviewerin wurde etwas dümmlich)..weil ich früher niemals zu irgend etwas spät gekommen bin. Weder in der Schule noch zur Arbeit. Sie hatte es wohl kappiert, war aber immer noch irritiert.
Frage: Sie stellen fest, dass ein Kollege Marijuahna geraucht hat, seine Arbeit aber dennoch zur vollsten Zufriedenheit tut. Berichten sie ihre Beobachtung an den Manager?
Meine antwort: Nein, weil ich kein Spion bin und mich dies nichts angeht.
Naja, ich könnte dies noch weiterführen. Ich wollte nur mal zeigen wie es sich hier verhält.
Für mich war das ganze mehr amüsant und ich mußte mir manchmal auch das Lachen verkneifen.

Nun wie dem auch sei, auch in Kanada ist nicht alles Gold was glänzt aber die Menschen sind lockerer und vieles wird nicht soooooooo tierisch ernst genommen wie in Deutschland.

Abschließen würde ich einfach sagen, es muß endlich das ganze zusammenbrechen, damit wirklich etwas neues aufgebaut werden kann.
Gilt für die ganze Welt!!!!

Bis demnächst
SilverAngel

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Re: deutschland in der spermienkrise neu
      #43019 - 30.07.2003 00:29

Liebe Leute,

also, was für mich ja auch zum Gejammer der Deutschen gehört, ist das Gejammer ÜBER die Deutschen, das hier aus den Zeilen spricht, sorry.

Das ist doch mindestens genauso medienbeeinflusst wie die Leute, auf die Ihr Euch hier anscheinend bezieht...Was viele einfach nervt, und auch zu Recht, ist, dass es wegen tausender Gesetze hier keine grossen Handlungsfreiheiten gibt, was die Lebensgestaltung - und auch die Jobgestaltung- angeht.Und dass von Politikerseite (und die geben nun mal noch die Richtung vor)nichts kommt, was der Situation angemessen wäre - geschweige denn sie verbessern würde.

Ich kenne viele Menschen, die sehr tatkräftig und optimistisch in ihrem eigenen Leben sind, die sich bemühen, etwas aufzubauen und zu erhalten, und die für die Leistungen des Staates auch hart gearbeitet haben. Ich für meinen Teil bin auch froh, dass ich meine Jungs allein erziehen konnte, und da Unterstützung vom Staat bekommen habe. Für mein Verständnis ist die Wirtschaft eines Staates dazu da, um das Grundgefüge, und das Sozialgefüge ist ein Teil dessen, zu ermöglichen. Eine Demokratie, auf die ich stolz wäre, wäre eine, in der alle ihre Verantwortung übernehmen und jeder sein Teil dazu beiträgt, in welcher Form auch immer. Ein gutes Sozialsystem, das transparent ist, Missbrauch weitgehend ausschliesst (ja, das geht-aber es ist leider bezeichnend, dass es nicht praktiziert wird...)und auch den Förderungsgedanken in sich trägt, wäre wesentlicher Teil davon.

Das Jammern, auf das Ihr Euch bezieht, höre ich nicht im Volk, sondern gerade bei den "höheren Rängen" und den einzelnen Interessenlobbys. Es ist eine konzertierte Kantate, um den Sozialabbau zu rechtfertigen und die Profite einiger weniger zu sichern.

Ich glaube aber, man kann auch stolz auf seine Eigenleistung sein, ohne in einen verbissenen Sozialdarwinismus verfallen zu müssen...oder?

Lieben Gruss
Kundrie

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Re: deutschland in der spermienkrise neu
      #43020 - 30.07.2003 01:35

Eigentlich drängt sich ja so manche Erkenntnis aus den bisherigen Antworten auf. Aber ob hier im Forum oder in anderen Medien drücken sich alle darum, die Konsequenzen daraus zu ziehen. Denn wenn es erstmal ausgeprochen ist, dann kann man ja nicht mehr so einfach zurück.

ANGST ESSEN (VOLKS-)SEELE AUF

Wer traut sich, Pandoras Büchse aufzumachen, um auch nachzuschauen, ob es wirklich so schlimm ist, was uns da erwarten könnte?

Right now I am not capable, aber das kommt noch.

01.08.2003, 10.50 auf Tarot.de gefunden:
Jeder halbwegs clevere Politiker der Rechten weiss: Die beste Art, die Menschen zur Aufgabe ihre Rechte zu überreden, ist die Erzeugung von Angst.
Michael Moore
amerikansicher Autor und Regisseur

[ 01. August 2003, 11:50: Beitrag editiert von: Doppelkrebs ]

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Re: deutschland in der spermienkrise neu
      #43021 - 30.07.2003 08:54

Hallo,

interessante Gedanken.....

Wenn ich die Zetiung lese, habe ich manchmal den Eindruck, dass das in die Welt setzen von Kindern künfitg rentabler ist als zu arbeiten.
Sicher sollte die Unterstützung von Familien eine Priorität sein, aber wer garantiert denn, dass die Beitragszahler welcher Versicherung auch immer der Zukunft sind und nicht Sozialhilfeempfänger.....
Als bespw. das Kindereruiehungsgeld eingeführt wurde, hat man das als eine Art "Lohnersatz" verkauft. Fakt ist, dass mittlerweile fast nur noch Sozialhilfeempfänger(eben die, die nicht gearbeitet haben) einen Anspruch hierauf haben, weil bei der Anrechnung des Einkommens Ehegatten/Lebensgefährten meist eine Streichen des KEG folgt. Beispiele hierfür lassen sich zuhauf finden. Die Sozialhilfe wird übrigens immer pünktlich zum 01.07. angehoben...entsprechend der Entwicklung der Löhne....dass Lohnempfänger aber auch höhere Versicherungsbeträge, Mieten, etc. zahlen, und somit manchmal gar nicht mehr im Portemonnaie haben, wird nicht berücksichtigt.
Mich nervt am meisten die Einstellung, dass sich viele an denen orientieren, frei nach dem Motto:"wenn die kriegen, will ich auch". Ich nenne das das "Reibekuchensyndrom", frei nach einer Kollegin mit zwei Schwestern, die sich, wenn Mama Reibekuchen macht, stundenlang darüber aufregt, dass Schwester X einen mehr gekriegt hat als sie selbst. Jede(r) sollte für sich selbst verantwortlich sein, auch wenn manch ein Job leider nicht mehr einbringt als die Geschenke des Staates. Aber woher soll das ganze Geld noch kommen?

Viele Grüße
Melissa

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Re: deutschland in der spermienkrise neu
      #43022 - 30.07.2003 09:07

Zitat Kundrie:

Das Jammern, auf das Ihr Euch bezieht, höre ich nicht im Volk, sondern gerade bei den "höheren Rängen" und den einzelnen Interessenlobbys. Es ist eine konzertierte Kantate, um den Sozialabbau zu rechtfertigen und die Profite einiger weniger zu sichern.

Liebe Kundrie,
ist das schon jemals anders gewesen? Und warum ist das moeglich? Wo sind denn die Interessenverbaende, die das eindaemmen koennten?

[ 30. Juli 2003, 09:16: Beitrag editiert von: Doppelkrebs ]

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Re: deutschland in der spermienkrise neu
      #43023 - 30.07.2003 09:17

Grüazi miternand!

Nun, dann heben wir doch einmal gaaanz sacht etwas den Deckel von der Büchse Pandoras.

Langsam stellt sich bei den seit Monaten andauernden Diskussionen um unser Sozialleistungssystem die Frage: Ist eigentlich ein Ministerium berechtigt zu einem derartigen Eingriff in unser Sozialleistungsnetz?
Mit der Beitragszahlung erwerben die Versicherten einen Anspruch auf ein bestimmtes Leistungsniveau. Wenn also diese Leistungen nunmehr gesenkt werden sollen, muß man den Versicherten dann auch eine Wahlmöglichkeit lassen, selbst zu entscheiden, ob sie für ihren Beitragssatz diese auch noch in Anspruch nehmen oder sich anderweitig absichern wollen?

Immer deutlicher zeigt sich somit, woran unser "Sozialsystem" krankt! Bevor diejenigen weitergeschröpft werden, die dieses Sozialsystem überhaupt erst möglich mach(t)en, sind die aus der Leistung zu streichen, die nichts dazu beigetragen haben! Dies gilt vor allem für die Sozialabkommen mit Drittländern sowie Fremdrenten, die auch aus diesem Leistungssystem finanziert werden.

Es geht hier also um das „deutsche“ Sozialsystem, welches sehr lange Zeit von anderen Ländern als erstrebenswert befunden wurde und nicht um das in Spanien, Kanada oder wo auch immer.

Eine auch noch zu erwähnende Krankheit diese Systems ist wohl die Kommissionitis.
Im bundesdeutschen Parlament werden zunehmend keine Lösungen mehr erarbeitet und entschieden, sondern man läßt Kommissionen entscheiden. Auf diese »Experten« kann man sich dann berufen und schon ist man die Verantwortung los.
Hier eine Liste der in der laufenden Legislaturperiode eingesetzten Kommissionen und deren Kosten bis einschließlich 2002:

Unabhängige Kommission "Zuwanderung" = 1.203.531 EUR
Kommission zur Reform des Versicherungsvertragsrechts = 10.278 EUR
Expertenkommission "BRAGO-Strukturreform" = 1.000 EUR
Kommission zur Reform der Gemeindefinanzen und Sachverständigenkommission zur Neuordnung der steuerrechtlichen Behandlung von Altersvorsorgeaufwendungen und Altersbezügen = 25.000 EUR
Hartz-Kommission = 630.000 EUR
Kommission "Gemeinsame Sicherheit und Zukunft der Bundeswehr" = 1.380.000 EUR
Radarkommission = 20.000 EUR
Expertinnen- und Expertengruppe "Frauenförderung in der Privatwirtschaft" = 2.900 EUR
Sachverständigenkommission zur Erstellung des 4. Altenberichts = 470.000 EUR
Arbeitsgruppe "Zukunft des Zivildienstes" = 6.150 EUR
Kommission "Methoden und Qualitätssicherung in der Umweltmedizin" = 34.772 EUR
Ad-hoc-Kommission "Neuordnung der Verfahren und Strukturen der Risikobewertung und Standardsetzung im gesundheitlichen Umweltschutz" = 735.674 EUR
Kommission "Verkehrsinfrastrukturfinanzierung" = 900.000 EUR
Internationale Expertenkommission "Historische Mitte Berlin" = 246.000 EUR
Kommission "Wohnungswirtschaftlicher Strukturwandel in den Neuen Ländern" = 202.072 EUR
Expertenkommission "Wohnungsgenossenschaften" = 5.000 EUR
Expertenkommission "Novellierung des Baugesetzbuchs" = 152.120 EUR
Expertenkommission "Havarie Pallas" = 350.000 EUR
Kommission zur Verbesserung der informationellen Infrastruktur zwischen Wissenschaft und Statistik = 419.810 EUR
Kommission zur "Finanzierung Lebenslangen Lernens" = 979.197 EUR
Findungskommission zur Benennung eines Kurators, der die Bundesregierung bei den Ankäufen zeitgenössischer Kunst berät = 30.000 EUR.

Hinweis: Die Rürup-Kommission (bisherige Kosten 1.000.000 EUR) wird erst in 2003 abgerechnet.

Länger arbeiten und weniger Rente beziehen: Mit diesem genialen Rezept wollen Sozialministerin Ulla Schmidt (SPD) und die Rürup-Kommission die geplünderten Sozialkassen wieder füllen.
Doch das laut gepriesene Sanierungskonzept ist keine Reform, sondern ein Armutszeugnis hochbezahlter Experten mit gesicherter Beamten-Pension. Eiskalt und phantasielos möchten sie bei jenen sparen, deren Beiträge unsere Politiker jahrzehntelang für alle möglichen versicherungsfremden Leistungen im In- und Ausland umverteilt haben.

Erschreckend wirklichkeitsfremd ignorieren die "Reformer" die Lage älterer Arbeitnehmer in den Betrieben und die Erfordernisse auf dem Arbeitsmarkt. Wie groß sind denn die Chancen "freigestellter" Fünfzigjähriger in der Privatwirtschaft? In vielen Branchen gilt man bereits mit 45 als zu alt bzw. zu teuer!
Das Seniorenmobbing ist gang und gäbe.

Zitat:
UranusJay schrieb: ...Versuche doch mal, der Generation meiner Eltern hier in Deutschland und damit der politisch herrschenden Kaste klar zu machen, daß sie über die letzten 10, 20 Jahre weit über ihre Verhältnisse und damit auf Pump gelebt haben. Das ist ein aussichtsloses Unterfangen, ich schaffe das nichtmal bei meinen eigenen Eltern. Die Leutchen denken, sie kriegen alles gratis, vom Staat, zu geringen Beitragszahlungen...
Ein wirklich äußerst spirituelles Statement. So wird über eine Generation geschrieben, welche nach dem Krieg aus Schutt und Asche mit viel Engagement und Kreativität alles wieder aufgebaut hat. Diese Menschen hatten damals keine Zeit für esoterische Literatur.

Aber wer dem Druck bisher standhielt, wird künftig schneller auf der Straße landen. Denn Schröders "Agenda 2010" lockert den Kündigungsschutz für ältere Kollegen. Und diese sollen bald bis 67 arbeiten? Fast komisch, wenn es nicht so traurig wäre. Nach spätestens zwei Jahren sind aus den schwer vermittelbaren Fünfzigern und Sechzigern neue Sozialhilfeempfänger geworden. Man braucht schon eine Menge "Mut zu Reformen" für einen derart unverfrorenen Rentenbetrug!

Viele Grüße

Gylfi

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Re: deutschland in der spermienkrise neu
      #43024 - 30.07.2003 10:21

Zitat Gylfi:
Langsam stellt sich bei den seit Monaten andauernden Diskussionen um unser Sozialleistungssystem die Frage: Ist eigentlich ein Ministerium berechtigt zu einem derartigen Eingriff in unser Sozialleistungsnetz?

Wer es gegeben hat, darf es auch wieder nehmen!?! Oder weniger pathetisch: Gegenfrage, lieber Gylfi, warum sollte ein Ministerium nicht dazu berechtigt sein?

Ich denke, es ist sogar dazu verpflichtet, um das Netz als ganzes zu erhalten.

Es wird im Resultat weniger dicht sein, aber dafuer mit mehr Erdnaehe verbunden sein. Mehr Eigenverantwortung einzuforden, um dann die noetigen Veraenderungen durchzufuehren... sorry, aber heisst das nicht, das Pferd von hinten aufzuzaeumen? Den zweiten Schritt vor dem ersten machen wollen, was aber nicht geht, weil der erste schon ein ziemlich grosser sein muss. Aber solange kein Buerorat, Politiker oder sonstige Bestimmerkinder nicht akzeptieren den Buhmann zu machen, den schwarzen Peter in der Hand zu halten, wird sich auch sonst keiner hinstellen und deren Job machen.

[ 30. Juli 2003, 10:28: Beitrag editiert von: Doppelkrebs ]

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Re: deutschland in der spermienkrise neu
      #43025 - 30.07.2003 10:41

@ Doppelkrebs

Zitat:
Wer es gegeben hat, darf es auch wieder nehmen!?! Oder weniger pathetisch: Gegenfrage, lieber Gylfi, warum sollte ein Ministerium nicht dazu berechtigt sein? Ich denke, es ist sogar dazu verpflichtet, um das Netz als ganzes und auch in seiner Charakteristik zu erhalten.
In dieses System wurden unter bestimmten Vorraussetzungen vom Steuerzahler über mehrere Jahrzehnte Gelder eingezahlt. Also, wer hat’s gegeben? Wenn aber diese o. g. Vorraussetzungen ohne Rückfrage bei den zahlenden Mitgliedern und ohne Mitspracherecht der Einzahler vom Verwalter dieses Systems geändert ja sogar systemfremd verwendet werden, finde ich das gelinde gesagt nicht korrekt.

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Re: deutschland in der spermienkrise neu
      #43026 - 30.07.2003 10:53

Zitat Gylfi:
In dieses System wurden unter bestimmten Vorraussetzungen vom Steuerzahler über mehrere Jahrzehnte Gelder eingezahlt. Also, wer hat’s gegeben? Wenn aber diese o. g. Vorraussetzungen ohne Rückfrage bei den zahlenden Mitgliedern und ohne Mitspracherecht der Einzahler vom Verwalter dieses Systems geändert ja sogar systemfremd verwendet werden, finde ich das gelinde gesagt nicht korrekt.

@ Gylfi:
Vorrausetzungen koennen sich aendern. Und zwar jederzeit. Selbst eine so grosse Instanz wie ein politsches System von Deutschland kann das nicht garantieren. Wer das ignoriert und meint ein Anrecht darauf zu haben, was in den 1950er entschieden wurde, darf sich zwar ueber den Missbrauch seitens der Regierung und seiner Buerokratie aergern, aber er/sie, der Buerger und die Buergerin, haette da schon frueher dieses Anrecht aktiver einfordern koennen, ja muessen, wenn er meint, dass es SEIN (gutes) Anrecht ist. (und IHRS natuerlich auch)

[ 30. Juli 2003, 10:59: Beitrag editiert von: Doppelkrebs ]

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Re: deutschland in der spermienkrise neu
      #43027 - 30.07.2003 11:43

@ Doppelkrebs

Zitat:
Wer das ignoriert und meint ein Anrecht darauf zu haben, was in den 1950er entschieden wurde, darf sich zwar ueber den Missbrauch seitens der Regierung und seiner Buerokratie aergern, aber er, der Buerger, haette da schon frueher dieses Anrecht aktiver einfordern koennen, ja muessen, wenn er meint, dass es SEIN (gutes) Anrecht ist.
Wenn Du hiermit die Labilität der Bürger ansprichst, gebe ich Dir bis zu einem gewissen Punkt recht. Nur nützt es denn, wenn man hier etwas aktiv einfordert? Selbst im Internetzeitalter war es doch nicht möglich z. B. eine Volksabstimmung, in unserem demokratischen Land, über die Einführung des Euro zu erreichen, obwohl die Mehrheit für eine solche Abstimmung war. Und so eine Währungsumstellung ist ja wohl nicht irgendeine Feld- Wald- und Wiesenentscheidung. Wunsch und Realität liegen halt doch oft sehr weit auseinander. Wir werden dieses Thema wohl hier auch nicht lösen können, zumal Beiträge hierzu nacheditiert werden.  -

Ich verabschiede mich hiermit aus diesem Thread aus zwei Gründen:

1. Der Weise argumentiert nicht – er handelt. (Tao Te King)
(Ich gebe zu, ich habe mitargumentiert – Asche auf mein Haupt)

2. Der Astrologie-Treff
Hier gibt es rund um die Astrologie: Informationen, Diskussionen und Inspirationen - unabhängig von einzelnen Schulen.
Es gibt wohl genug Foren im Net in denen solche Themen wie dies hier diskutiert werden können.

Viele Grüße

Gylfi

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Re: deutschland in der spermienkrise neu
      #43028 - 30.07.2003 11:46

Hallo Gylfi !

Verallgemeinerungen ? Wie bitte ? Ich habe doch explizit von mir gesprochen !

Aber du sprichst auch so ein Paradoxon an: das Rentenalter wird immer mehr hochgesetzt, aber spätestens ab 50 Jahre will einen eh keiner mehr haben ... wie soll das funktionieren ? [Durcheinander]

Was das Kistenstapeln angeht: ich sage ja nicht, man müsse Arbeitslosen die Drecksarbeit aufhalsen, sozusagen ein Arbeitslager für Nicht-beschäftigte. Das wäre tatsächlich Sozialdarwinismus.
Mir schwebt eher sowas vor:
He, du warst mal Gärtner, also, dann kannst du bei der Stadtgärtnerei ein wenig aushelfen. Du bist arbeitsloser Rechtsanwalt ? Prima, diese wohltätige Gesellschaft hier könnte ein wenig Beratung vertragen ... Du bist Kosmetikerin ? In dem Altenheim da würden sich die Omis freuen, wenn jemand sie beraten und frisieren würde.

DAS fände ich sinnvoll. Das würde sowohl der Allgemeinheit, als auch dem Arbeitslosen selbst helfen.

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Re: deutschland in der spermienkrise neu
      #43029 - 30.07.2003 11:49

Man can change his stars.

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Re: deutschland in der spermienkrise neu
      #43030 - 31.07.2003 00:11

Worum geht es sonst bei der Astrologie?
Weil das thema ein groesseren Rahmen hat als der eigene persoenliche Bereich ist es dann demzufolge weniger valide?

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Re: deutschland in der spermienkrise neu
      #43031 - 30.07.2003 14:21



[ 31. Juli 2003, 09:08: Beitrag editiert von: mondlicht1012 ]

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Wasserfrau

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Re: deutschland in der spermienkrise neu
      #43032 - 30.07.2003 15:17

Liebe Leutz, [Lächeln]

also, ich stell gerade fest, daß hier die Emotionen ziemlich hochkochen. Ist vielleicht normal bei politischen Themen - und auch immer noch besser als eine "bringt-ja-eh-nichts"-Einstellung. Erschwerend kommt hier in der virtuellen Welt hinzu, daß neben den Emotionen ausschließlich schriftlich korrespondiert wird und es demzufolge leicht zu Mißverständnissen kommen kann. Auch ich war gestern nicht mehr schlüssig, ob ich meinen Beitrag editieren sollte oder nicht - irgendwie hatte ich das Gefühl, daß der Inhalt meines Beitrages etwas anderes vermittelt hat als ursprünglich beabsicht. ´

Ich persönlich wollte in meinem gestrigen Beitrag nicht den Eindruck vermitteln, daß ich das eigene Land nicht mag - ganz im Gegenteil. Und als ich vor ein paar Jahren in England arbeitete, durfte ich die Erfahrung machen, daß es gewisse deutsche Eigenschaften gibt, die auch von den europäischen Nachbarn geschätzt werden: Fleiß, Pünktlichkeit, Ernsthaftigkeit. Und ich habe erlebt, daß uns die Engländer auch um einiges beneiden, unter anderem auch unser Sozialsystem, auch wenn es momentan aus den Latschen zu kippen scheint...

Könnten wir uns in dieser Diskussion darauf einigen, daß es die Patentlösung für das ideale Sozialsystem nun mal *nicht* gibt, egal ob Deutschland, die USA oder ein anderes europäisches Land... Mir fällt jedenfalls kein Land ein, daß uns das Paradies vorgelebt hätte.

Ich schreib das jetzt mal, weil ich feststellen muß, daß der Ton hier immer schärfer wird, unabhängig davon, ob sich jemand an der Diskussion beteiligt oder wieder ausklinkt. Deshalb mein Vorschlag: Tief durchatmen und die Vorschläge der einzelnen Foris durchlesen, meist stellt man dann fest, daß man im Prinzip eine ähnliche Meinung vertritt, aber andere Schwerpunkte hat.

@Mondlicht:

Da mußte ich jetzt schmunzeln:

Zitat:
bewerb dich doch bei schroeder und co.
... und oute mich gleich: Ich habe mich zwar nie bei Schröder beworben, bin aber Mitglied der Sozialdemokraten. Bitte jetzt keine Diskussionen (Mitglied der SPD zu sein, ist in Bayern ohnehin eine interessante Herausforderung! [Winken] )! Die perfekte Partei gibt es ohnehin nicht, man kann nur Prioritäten setzen und dementsprechend wählen bzw. einer Partei betreten. Aber meine Meinung ist, daß man ohne Engagement nichts bezwecken kann (auch wenn's nur im Kleinen sein soll), nur schimpfen allein - so wie ich persönlich es früher immer tat [Winken] - bringt nix.

In diesem Sinne liebe Grüße

Wasserfrau

[ 30. Juli 2003, 15:27: Beitrag editiert von: Wasserfrau ]

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Re: deutschland in der spermienkrise neu
      #43033 - 30.07.2003 17:52

Hallo!

Seit etlichen Jahren arbeite ich mit der Literatur von Hajo Banzhaf. Deswegen habe ich mich dann auch spontan entschieden mich als User registrieren zu lassen, als ich diese Website vor einigen Tagen besuchte. War wohl ein Fehler. Mein Fehler. Zugegeben. Ich hätte mir zuerst mal das Forum näher betrachten sollen. Ich find’s schade.

@ mondlicht

Bleib weiter so geschmeidig. Hast gewonnen. Hoffentlich bringt es Dir ja was. Ich wünsch es Dir von Herzen. Kannst es bestimmt gebrauchen nach allem was Du so erlebt hast. Und versuche vielleicht mal in Zukunft die Beiträge anderer etwas genauer zu lesen und nicht einfach loszudreschen, dann hättest Du nämlich vielleicht in diesem speziellen Fall hier gerafft, dass ich mit Schröder gar nicht soviel am Hut habe. Ich hoffe für Dich, dass Du möglichtst schnell einen anderen Prellbock findest. Auf so was hab ich z. Zt. echt keinen Bock. Sorry.

@ wasserfrau

In Deiner Eigenschaft als Moderatorin bitte ich Dich mich als registrierten User aus diesem Forum zu löschen, aber natürlich erst wenn Du ausgeschmunzelt hast.

Abschließend wünsche allen Forenmitgliedern noch eine schöne Zeit und einen glücklichen Weg.

Gylfi

[ 30. Juli 2003, 18:23: Beitrag editiert von: Gylfi ]

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Wasserfrau

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Re: deutschland in der spermienkrise neu
      #43034 - 30.07.2003 19:44

Hallo Gylfi,

also ehrlich gesagt, verstehe ich jetzt Deine Reaktion ganz und gar nicht. Die Meinungsverschiedenheiten zwischen Dir und Mondlicht habe ich verfolgt, okay. Ich habe mich da als neutrale dritte Person gesehen, wie jeder andere Fori auch.

"Geschmunzelt" habe ich über Mondlicht's Statement nur, weil *ich* mich angesprochen gefühlt habe. Und die Absicht meines letzten Beitrages war, daß sich die emotionalen Wogen wieder glätten.

Zitat:
In Deiner Eigenschaft als Moderatorin bitte ich Dich mich als registrierten User aus diesem Forum zu löschen, aber natürlich erst wenn Du ausgeschmunzelt hast.
Du darfst mir glauben, daß ich ausgeschmunzelt habe... [Enttäscht] Ich habe nicht damit gerechnet, daß sich dieser Thread so entwickeln würde und daß gerade Du Dich auf den Schlips getreten fühlst, denn in der kurzen Zeit, in der Du hier präsent warst, habe ich Deine Beiträge geschätzt.
Dein Profil werde ich nicht löschen, denn vielleicht magst Du Dir es noch anders überlegen...

Abschließend noch ein paar andere Worte: In der jüngsten Zeit beobachte ich, daß es in anderen Astro-Foren ziemlich rund geht. Wenn ich in den anderen Foren Moderator wäre, hätte ich mein Amt schon längst niedergeschmissen. Und ich bin froh, daß unser Forum bislang noch nicht so gebeutelt wurde. Trotzdem macht mich das betroffen, denn es würde mir einleuchten, wenn in einem Fußball-Forum oder sonstwo der Papst rockt. Aber in einem Astro-Forum, wo es um die "Kunde am Menschen" geht????

Also, Leute und Gylfi, vielleicht liegt's an der Zeitqualität! Legen wir alle eine Meditations-Minute ein und überlegen wir uns, weshalb wir hier sind: Nicht um zu zoffen (oder Politik zu machen, denn unsere Postings ändern eh nix), sondern um unseren Interessen nachzugehen: Tarot und Astrologie. Und: Wir müssen uns bewußt machen, daß wir mit den einzelnen Menschen ganz anders kommunizieren würden, wenn wir ihnen *live* gegenübertreten würden.

Liebe Grüße

Wasserfrau

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SilverAngel
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Beiträge: 176
Re: deutschland in der spermienkrise neu
      #43035 - 30.07.2003 20:25

Liebe Waserfrau
Liebe Foris

@Wasserfrau
Zuerst einen lieben Gruß an die Genossin [Winken]
Ich gehörte der SPD ebenfalls an, als ich noch in Deutschland weilte und war auch aktiv im Ortsverein meiner Heimatstadt tätig.
So liebe Wasserfrau, bist nicht mehr alleine mit deinem Outing [Breites Grinsen]

Das was du gesagt hast fand meine vollste Zustimmung und ich möchte zum Ausdruck bringen ,dass ich selbst es immer sehr schätze, wenn der Ton miteinander sauber bleibt.
Gerade in diesem besagten Thread konnte ich aus jedem Beitag etwas für mich ziehen was meine Zustimmung fand bzw was mich mehr noch zum Nachdenken angeregt hat.

@ Alle
Ich danke euch für eure Meinung, Ansichten, Vorschläge usw.
Zumindest mir hat es geholfen die Dinge auch aus einer anderen Perspektive zu betrachten und eventuell meine eigene Meinung in dem einen oder anderen Punkt zu revidieren.

@Gylfi

Es wäre schön, wenn du es dir nochmals überlegen könntest, doch hier im Forum zu bleiben.
Ich fand deine Beitäge sehr interessant und informativ!!!

Ansonsten ist mir natürlich der scharfe Ton unteinander auch aufgefallen und es mißfällt mir ganz gewaltig. [Verärgert]
Ich verstehe einfach nicht, warum es immer gleich persönlich werden muß??? Ist dies notwendig???

Naja, wie auch immer, es scheint sich wohl nie ganz kären zu lassen/ oder verändern.

Mir gefällt es hier trotzdem sehr und ich hoffe weiterhin auf spannende und ruhig auch explosive Themen, wo man sich auf einem guten Niveau ausstauschen kann.

Seit mir gegrüßt
SilverAngel

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Re: deutschland in der spermienkrise neu
      #43036 - 30.07.2003 23:58



[ 31. Juli 2003, 09:06: Beitrag editiert von: mondlicht1012 ]

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Re: deutschland in der spermienkrise neu
      #43037 - 31.07.2003 00:12

Lieber Gylfi,

ich fand in diesem Thread Deine Beiträge sachlich und sehr interessant, und bedaure es sehr, dass sich daran emotional hochgekocht wurde. Aus diesem Grund hatte ich mich auch entschlossen, keine weiteren Statements mehr im Thread abzugeben.

Ein einzelner Thread, auch ein so im Ton ausgerutschter, ist aber nicht maßgeblich für das Forum insgesamt, und deswegen hier die Mitgliedschaft zu canceln, hiesse, ihm zuviel Ehre anzutun. Ich verstehe sehr gut, dass Du von dieser Art Resonanz verletzt bist, aber ich hoffe auch, dass sich diese Verletzung legt und die Neugier auf ein doch oft sehr spannendes und lebendiges Forum sich von Neuem hervorwagt.

Liebe Grüsse!
Kundrie

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Re: deutschland in der spermienkrise neu
      #43038 - 31.07.2003 08:14

??????????

jaja, die Sozialsysteme.

Das hat doch -zumindest bei der Rente- wenig mit "ich zahle, ich kriege" zu tun, sondern mit "Solidarität" und Generationsvertrag.

Krankenkassen sind auch auf die Solidarität aus...das sieht man doch daran, dass ein alleinstehender Berufstätiger genausoviel zahlt als wäre er verheiratet und hätte 3 Kinder.

Wenn man als Alleinstehender alle bisher gezahlten Beiträge privat eingezahlt hätte, hätte man weitaus mehr davon.

Viele Grüße
Melissa

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Re: deutschland in der spermienkrise neu
      #43039 - 31.07.2003 09:01



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Wasserfrau

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Re: deutschland in der spermienkrise neu
      #43040 - 31.07.2003 23:18

Liebe Leuts, [Lächeln]

ich hol jetzt den Thread nochmal nach oben, weil ich das vage Gefühl nicht loswerde, daß dieses Thema bei vielen Leuten etwas angekickt hat und jetzt - im Nachhinein - bei einzelnen Foris Schuldgefühle auslöst.

Ich möchte diesbezüglich noch etwas klarstellen:

* Mir ging es nicht darum, einen Thread abzuwürgen. Auch war es nicht meine Absicht, irgendjemanden zu tadeln. Es war nur offensichtlich, daß die Emotionen hochkochten (da nehme ich mich nicht aus!). Und bevor der Zug in Richtung Entgleisung steuerte, war es mir wichtig, nochmal die Weichen zu stellen.

* Politik betrachte ich als etwas Wichtiges, auch wenn es sich hier um ein Astrologieforum handelt. Politik ist wie Familie. Nur ist hier nicht die Familie im häuslichen Bereich gemeint - die ja einen Grundstock für die Gesellschaft bildet - sondern die Familie im Großen. Es geht also um Verantwortungsbewußtsein, gesundes Sozialverhalten und Kultur. Daß sich hier viele Foris mit wichtigen Beiträgen beteiligt haben, weiß ich zu schätzen, auch wenn die Meinungen zum Teil auseinandegingen. Auf der anderen Seite wäre es wiederum langweilig und kontraproduktiv, wenn es nur eine Meinung gäbe... Und ich denke, daß jeder von uns (wie bereits auch SilverAngel schreibt - Grüße zurück an die Genossin!! [Lächeln] [Verärgert] ) den einen oder anderen Denkanstoß aus den verschiedenen Beiträgen ziehen konnte. Umso mehr tut es mir leid, daß Du, liebe Mondlicht, Deine Beiträge gelöscht hast. Das wäre nicht erforderlich gewesen (zumal Du auch sicherlich Zeit und Energie in diese Beiträge gesteckt hast). Ich persönlich würde mir wünschen, daß sich die Differenzen mit Gylfi wieder legen.

* Aufgebaut hat mich auch das jüngste Statement von Melissa - wenn auch unregistriert [Winken] - denn sie hat sich im letzten Beitrag gezeigt, daß ihr die Differenzen nichts auszumachen schienen (das habe ich - unabhängig vom Inhalt - festgestellt). Sie blieb sich selber treu und hat einfach ihre Meinung geschrieben. Das find ich auch wieder gut... [Lächeln]

Und jetzt hoffe ich, daß jeder - falls sich noch jemand im Schmollwinkel befinden sollte (Mondlicht, wo steckst Du jetzt eigentlich?) - wieder in alter Frische zurückkehrt.

Liebe Grüße

Wasserfrau

[ 31. Juli 2003, 23:30: Beitrag editiert von: Wasserfrau ]

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Re: deutschland in der spermienkrise neu
      #43041 - 01.08.2003 15:21

Ohne die Diskussion erneut anstossen zu wollen, möchte ich aber dennoch etwas hinzufügen, was mich stutzig macht. Ich habe das heute als Tagesspruch auf dieser Seit gefunden. Ich vermute einen Zufallsgenerator für die Tagessprüche. Stimmt das?
Hmmmmm, ghost in the machine, wie der Ire sagen würde.

[Durcheinander]

Jeder halbwegs clevere Politiker der Rechten weiss: Die beste Art, die Menschen zur Aufgabe ihre Rechte zu überreden, ist die Erzeugung von Angst.
Michael Moore
amerikansicher Autor und Regisseur

[ 01. August 2003, 15:30: Beitrag editiert von: Doppelkrebs ]

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Zwilling
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Re: deutschland in der spermienkrise neu
      #43042 - 01.08.2003 20:43

Schade, hatte Mondlichts Spermienkriesenbeitrag vor einigen Tagen gelesen, aber keine Zeit zum antworten. Heute wollte ich die Entwicklung des Beitrages verfolgen und.....
Wie hat sich der Thread entwickelt ? Was ist es, das das Thema Sozialkassen , Förderungen ect. die Gemüter so erhitzen lässt, das sogar mit Austritt aus dem Forum reagiert wird, bei doch relativ geringen Abweichungen in der Einstellung dazu ? (Jedenfalls was jetzt noch gelesen werden kann)
Vermutlich steigt die Außentemeratur ins Gemüt, oder welcher Planet ist astrologisch für solche Verstimmungen zuständig ?
Eigene Bemerkungen zum Thema zu machen habe ich keine Lust mehr, irgendwie lag hier schon die Todeskarte als QE im Beitrag.
Liebe Grüße
Zwille

[ 01. August 2003, 20:45: Beitrag editiert von: Zwilling ]

--------------------
Kinder brauchen Märchen
Erwachsene auch

http://geschichten.npage.de

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Re: deutschland in der spermienkrise neu
      #43043 - 09.08.2003 09:31

@zwilling ,

wenigstens einer der noch eine realistische einstellung zu dem thread aufbringen konnte.

wieso war die qe der tod?

wir warten gespannt auf einen neuen thread .

liebe gruesse
zwar keine königin ,dafuer aber ein

hellerscheinendes mondlicht

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mbwassermann
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Re: deutschland in der spermienkrise neu [Re: mondlicht1012]
      #118031 - 16.03.2006 08:54

Ich muß echt lachen, bei der Thread überschrift.

Meine Antwort in einem anderen Thread.

Unter der kalten Lupe

Deutschlands Impotente Politik der Verharmlosung, die unser Ego Anspricht Macht für etwas zu halten, was wir aussprechen können, anstatt für Fruchtbarkeit und Potenz, ist ein kläglicher Versuch der Politik den Sinn des Lebens in Worte zu fassen, worauf alle einsteigen und wir in einer Posttraumatischen Laber Gesellschaft der Egos leben nur keiner das glauben will weil das Ego der Menschen zu sehr verführt wird davon, wodurch sie das Gegenteil erreicht, mit einer Ausbremsung von Potenz und Förderung und Motivierung des Egos für Macht und Reichtum als Potenz Status und Illusion zu kämpfen anstatt für Aufklärung und Wahrheit, als Beschäftigungs oder Arbeitsbeschaffungs Maßnahme zum Denken zum labern und Hinderniss einfach zu Leben.

Kein Wunder das man in den reichen Ländern häufiger nen Psychologen braucht als in Äthiopien.

Schließlich fressen uns in den reichen Ländern keine wilden Tiere mehr irgend etwas weg. Sind ja keine mehr da, außer uns selbst. Politik ist also nur das wir uns selbst nicht fressen, um Wohlstand zu haben.

So ne Beschäftigung mit nem wilden Tier wäre eigentlich besser als ein Psychologe. Da es aber keine mehr gibt, brauchen wir in der Zivilation eben Psychologen als Wilde Tier Ersatz. Also ohne diesem wilden Tier zu schaden, oder es zu töten.

Ist alles nicht meine Politik, weil es eine Politik ist die jede Fruchtbare Tat (Mars-Uranus) Disqualifiziert, durch Gesetzte, Vorschriften, Regeln, Kollektive Grenzen und schon durch Ihre bloße Existenz.

Sprüche wie du bist Deutschland sprechen auch nur das Ego an und wollen Verführen.

Ich nix Deutschland, weil ich net mehr Paranoid ich jetzt gesund und Mensch, dat lass ich mir net mehr nehmen.

Die Politiker und Psychologen können von mir aus das Ego von Kühen verführen, aber net meins, vielleicht bekommen se dann auch ein Glas Milch.

--------------------
Gruß MBWassermann


Nehmt das Leben nicht so ernst... wir kommen da eh nicht Lebend raus.

Editiert von mbwassermann (16.03.2006 10:11)

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Stefan
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Re: deutschland in der spermienkrise neu [Re: mbwassermann]
      #118078 - 16.03.2006 13:45

Hallo!

Das Problem zivilisierter Länder war seit eh und je die Krise der Existenz.

Deutschland ist da ein besonderer Fall der Massenkultur. Es ist alles organisiert, jeder soll arbeiten.

Keiner aber fragt nach einer gerechten Verteilung der Arbeit.

Hätte Gylfi auf mich gewartet, bevor sie/er sich verabschiedet, dann hätte ich ihr/ihm sagen können, dass diese Geschichte von Demokratie anno 500 v. Christus als Oligarchie begann. Und was haben wir heute, wieder Oligarchie. Es war immer so.
Es ist ein Instinkt beinahe. Aber damals noch, war die Ethik etwas mehr vom Gewissen geprägt, und man fragte sich (auch wenn das politische Geschehen schon dieser Ethik nicht mehr folgte), ob es möglich sein darf, ein Gesetz mit Gewalt durchzusetzen, wovon die Bürger nicht überzeugt sind. Heute werden die Bürger auf jeden Fall GAR NICHT überzeugt, sondern die Gesetze werden sofort verabschiedet. Und man macht sich auch wenig Gedanken über diesen alltäglichen Prozess.

Betrachte ich eine Gruppe, so wird es darin immer jemanden einzelnen geben, der das Heft für alle in die Hand nehmen will. Doch es gibt eine übergeordnete Struktur, ein Leitideal. Verschiedene Naturvölker liefern uns den Beweis, dass das Überleben einer Gruppe von jedem einzelnen unterstützt werden kann, und dabei das Sinngefühl des Einzelnen noch in der Balance ist. Uns aber ist das aus dem Gleichgewicht geraten. Wir jagen einem Sinn hinterher, der uns schwer fasslich scheint. Seit Kindestagen müssen wir auch erst mal uns selbst desillusionieren von den Heilsversprechen eines glücklichen erfolgreichen Lebens und eines Versprechens, dass alle Antworten gegeben wurden (es wurde nur Unfug erzählt). Wir müssen erst mal alles mit eigenen Augen begutachten. Die eine Hälfte passt sich weiter an, aber die andere Hälfte muss schmerzhaft beginnen, all das zu hinterfragen, was man uns weise machen wollte.

Wenige herrschen über viele. Diese wenigen, die herrschen, sind die politischen Eliten. Aber auch industrielle Eliten, oh ja. Ein Bürgermeister ist heute schon kaum mehr BESTIMMEND, er ist nur Werkzeug der Strukturen der Stadt. Er kann als Bürgermeiuster von Schönefeld kaum sagen, der Flughafen stört, er muss sagen: Der Flughafen ist super. Und er kompromitiert vielleicht sogar seine eigene Meinung, wie so viele der WENIGEN! Und wer ist nun der Herrscher? Ich sehe ihn nicht. Er ist unsichtbar. Eine kapitalistische Illusion, eingebettet in den gemässigten Rahmen gewisser sozialer Mindeststrukturen.

Was das mit Astrologie zu tun hat? Weil die Astrologie in der Massenkultur oder auch in individueller Kultur eingebettet ist und die Auswirkungen der Massenkultur betreffen die Astrologie. Die Astrologie ihrerseits kann diese Auswirkungen der Masse und auch Auswirkungen auf die Masse ebenso in einem historischen Kontext betrachten oder auch einzelne Phasen dieser Entwicklung betrachten.

Nicht jeder interessiert sich für Mundanastrologie oder Politik.




Die Demokratie basiert auf dem Grundsatz, dass die Wenigen die Vielen repräsentieren. Aber das ist nur Schein, wie wir doch alle vermuthen dürften.
Die Manipulation findet täglich statt. Wir brauchen darüber nicht lange nachzudenken, wo sie wie stattfindet. Zum Beispiel können wir der Pflicht einer Krankenversicherung nicht entgehen, oder der Schulpflicht. Es ist nobel, könnte man denken, aber der Zwang ist wohl kaum nobel. Wie kann Zwang nobel sein? Und um die Kassen aufzufüllen, braucht es Material (Kinder).

Wir, die Vielen, werden vorgeführt: Die Wenigen sagen und legen uns ihre Worte in den Mund, was wir nicht formulieren können, weil die Gesetze und der STAATSBETRIEB für uns schon zu fett ist.
Und daher werden die Gesetze gemacht, weil wir zu dumm sind. Ich würde zum Beispiel erst mal umschichten, gell?
Ausserdem geht es doch auch um grundsätzliche Werte! Wir kennen diese Sprüche: Man fährt lieber zum Mond als auf der Erde was zu regeln. Nun bin ich der Ansicht, dass solche Forschungen schon etwas für sich haben und unseren Blick erweitern. Aber man kann es ja auch übertreiben und ich sehe es so, dass diese Werte in Deutschland einfach Unsinn sind. Der Hauptwert (HAUPT-UNWERT) besteht in der allgemeinen Organisation von Verantwortungslosigkeit. Niemand fühlt sich verantwortlich für das Geschehen! Verantowrtung wird uns Bürgern abverlangt. Aber Verantwortung wird nicht geleistet von denen, die jeden Tag etwas bestimmen und bewirken. Sogar die Konzerne sehe ich hier: Sie wären doch nie auf die Idee gekommen, UMWELTSCHUTZ zu betreiben, wenn es nicht einen Druck gegeben hätte. Hier ist ja mal ein positiver Effekt der organisierten Entscheidungsgewalt (Politik). Normal aber wird Verantwortung in eine gesichtslose Welt abgeschoben. Sie wird weitergereicht bis am Ende niemand mehr verantwortlich ist. Und wo niemand sich verantwortlich fühlt, braucht man ja nichts zum Guten wenden, man überlässt es einfach dem Fluss der Zeit. Dann müssen erst grosse Umwälzungen (Zusammenbrüche der Systeme, Katastrophen) dafür sorgen, dass schnell und überhastet etwas verändert wird.
Die Politiker haben ihre Sachverständigen. Die Sachverständigen bekommen ihr Geld. Aber gleichzeitig müssen die Sachverständigen sich mit ihren Ideen auch durchsetzen. Es besteht also kein grosses Bedürfnis die Gesellschaft zu lenken, sondern es geht einfach um DA SEIN und DA BLEIBEN. Letzten Endes sind auch die Politiker in den Strudel gefangen, dass sie einen ARBEITSPLATZ behalten wollen.

Schlaglöcher in den Strassen, - da sage ich EGAL und leere Kassen für die Kindergärten oder Sozialdienste: DAS IST NICHT EGAL.
Aber die sagen, Schlaglöcher zu beseitigen sind wichtiger. Und wir sehen das so, und die nicht? Wer ist also der Dumme? Vernunft, wo ist sie? Mobilsein ist wichtiger als dass man den Leuten das Gefühl gibt, dass sie sich selbst genügen. Stattdessen sehen wir die Allegorie: fahren sie suchend ihrem ICH (SELBST) hinterher. Anstatt Bewusstsein zu lenken, wird der Körper gelenkt.

Wir sind kaum in der Lage selbst etwas in die Hand zu nehmen, weil die Gesetze es uns verbieten. Wir sind kaum in der Lage etwas selbst zu schaffen - ohne sich im Rahmen der gesellschaftliuchen Strukturen zu bewegen, und währenddessen noch auf Hilfe oder Zuspruch der Masse-Gesellschaft zu hoffen! Nimm alles oder nichts! Diese Ambivalenz muss ein Mensch, der in diesem Land versucht ein Leben gegen den Strom zu führen, erst mal ertragen lernen.

Wo solls hin gehen?

Genug gekratzt an Wunden, die niemals verheilen. Deutschland! Du hast mir seit der Schulzeit durch deine Strukturen das Genick gebrochen, hast mich allein gelassen und weiterhin Druck erhöht, das werde ich dir nur verzeihen, weil du kein Gesicht hast.

Wies auch sei. Ein bisschen Politik schadet einem Astrologieforum mit Sicherheit nicht. Wenn es sich zB auf einen Thread beschränkt...
Immerhin geht es um den grossen Rahmen, in dem wir Astrologie betreiben. Wann immer wir zB mit Klienten zu tun bekommen, die ein Problem mit diesen Dingen haben...; wann immer wir uns Gedanken über das sogenannte Wassermannzeitalter machen, was für mich natürlich eine spannende Frage ist. Aber egal, wie auch immer, jede 20 Jahre kommt der Saturn/Jupiter Zyklus zum Einsatz. Es zeigt sich, dass zur "Vollmondstellung" von Saturn und Jupiter (Opposition des Zyklus), sich oft etwas gesellschaftlich ereignet. 1968, 1989, und jetzt 2009. Politik ist also für mich interessant, weil die Astrologie an gesellschaftlichen Prozessen und Phasen anknüpfen kann.

LG
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mbwassermann
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Re: deutschland in der spermienkrise neu [Re: Stefan]
      #118080 - 16.03.2006 14:04

Hallo Antidisch

Dazu fällt mir über Deutschland ein.

Von der Diktatur zur Erpressungs Politik, nur wozu? Damit wir bereit sind alles zu tun was Deutschland will?

Was kann man da schon tun. Sollen alle Deutschen die Politik (Pluto) anflehen, ihr hinten oder sonst wo reinkriechen. Ist es das was die Deutsche Politik will? Also Leidende Massen, die nicht einmal freiwillig Leiden dürfen, sondern nach Vorschrift und Gesetzt.



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Stefan
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Re: deutschland in der spermienkrise neu [Re: mbwassermann]
      #118085 - 16.03.2006 14:38

Hallo!

Vor ein bisschen Metaphysik kann ich mich kaum wehren, so dass ich glaube, dass gewisse Dinge so ablaufen, wie sie ablaufen, und es besteht allerdings immer die Möglichkeit, dass Menschen als Handelnde die Richtung verändern. Doch gewöhnlich zeigt sich, dass diese Richtungsänderungen nur über unkontrollierbare Faktoren bewirkt werden, durch schlussendliche Katalysatoren. Katastrophen, Zusammenbrüche, Zuspitzungen, Krisen. HANDLUNGSNÖTE!

Also warte ich insgeheim auf eine kommende Zeit, wo es sich zeigen muss, ob es eine Veränderung gibt. Und wenn es das nicht ist, dann bleibt es dabei, was ich sowieso schon als meine Lebensphilosophie in mir kristallisiert habe:

Die Welt wird immer stärker und mächtiger sein, es gibt kein Entrinnen. Und doch liegt in dieser Erkenntnis das Heil: Denn ich brauche mich jetzt nicht mehr darum zu kümmern, DASS es die Welt gibt.

Das heisst, ich nehme und akzeptiere meine Situation erst mal; - so wie Sokrates sich auch keine Gedanken darüber machte, was er alles brauchen könnte und was nicht. Für Sokrates war es wichtig, allen Überfluss abzulegen. Und so könnte man sagen, dass der Überfluss beim Einbezug der Welt darin besteht, sich zu viel darum zu machen, dass es diese Welt gibt. Das ist für mich die einzige Lösung.
Schicksal tut sich auf, durch Meditation und Zeichenkunde. Da kommen die göttlichen Zeichen. Sie sprechen aber nur zur Seele, nicht zu einem materiellen Verlangen. Aber durch diese Zeichen ist es dann doch möglich, sich in dieser Welt zu orientieren. Ein Zeichen kündigte mir erst neulich an, dass ich in Bezug zu einer Arbeitsstelle mich entsprechend verhalten soll. Und es war gut.

Sokrates wurde durch Justizmord hingerichtet, anscheinend, weil er diverse Leute gegen sich aufgebracht hatte. Diese fürchteten, dass andere Leute es dem Sokrates gleich tun könnten und so würde die herrschende Klasse ihre Macht verlieren. Dass Sokrates dann ermordet wurde, ist fast schon eine Vorwegnahme der hlg. Inquisition: Es wurden Dinge behauptet und eine Anklage erhoben, und die Wahrheit umgedreht, so dass sie passte.

Weil Sokrates einfach nichts benötigte und er leitete andere zur Tugend, wurde er unduldbar, vor allem, weil er sich überall dort aufhielt, wo Menschen waren, und diese "beeinflusste" - und das politische Geschäft mag nun auch sehr untugendhaft sein.

Indessen: Eine Wahnvorstellung, dass man den Leuten so viel zu traut! Eine Wahnvorstellung, dass man durch Sokrates seine Felle davon schwimmen sah!
Aber solche Wahnvorstellungen führen zur Hinrichtung unliebsamer Personen. Diese philosophischen Personen aber sind im eigentlichen Sinne das ganze Rückgrat, was ein Staat hat. Das kann man vielleicht auch auf das Heute übertragen. Nur dass die Hinrichtungen fehlen. Aber vieles, was heute gut ist, oder gut wäre, wird vom Staat schlecht gemacht. Manchmal unbeabsichtigt. Manchmal hat man einfach als Politiker den Eindruck, man muss so handeln und entscheiden, wie "man" es tut.

Es gibt oft eine Stimme. Und die anderen Stimmen werden einfach nicht gehört. Denn diese anderen Stimmen, werden von der herrschenden Klasse einfach als unduldbar hingestellt und da sich die Aussenseiter immer wieder an der herrschenden Klasse reiben, nehmen sie auch gewisse Färbungen an und gelten als "Utopisten" oder so. Was in der Politik landet, kann aber auch kaum noch anders sein, als wie Politik gerade ist. Was könnte man im BUNDESTAG schon sagen? Hey Leute, ich will etwas verändern, die einen werden weniger bekommen (die sowieso schon viel haben) und die anderen mehr. SOFORT erheben sich die Stimmen: NEIN! Denn die Menschen wollen nichts hergeben. In dieser Weise repräsentiert die Poltik dann doch den (wohl übersättigten) Bürger. Und es ist keine Frage, dass es eine Berechtigung dazu gibt, gewisse Dinge zu behalten.
Einmal stellte ich mir vor, wie es wäre, wenn STROM nur noch für wenige geräte verfügbar wäre. Also auf den PC würde ich nicht verzichten wollen, ein anderer nicht aufs Fernsehen. Aber hier zeigt sich das Dilemma: Denn die herrschende Zeit ist darauf ausgerichtet, dass alle alles haben können. Dass alle Menschen gleich sind. Und es ist doch wohl kaum so, dass meine hautpsächlichen Interessen die eines anderen sein müssten.
Es ist also gar nicht schwer, etwas zu verändern. Man muss nur die richtigen Ideen haben. Man muss es nur durchziehen, und jeder muss mitziehen. Und die kleinen Stolperer zur Kurskorrektur verwenden. Nur begreift es keiner und am Ende ist es immer die Frage: WIE? Wie anfangen? Wo ansetzen. Oder es sind die Fragen ausgesetzt durch den Status Quo: Wir haben aber nun weltweit diese Zivilisation.
Dennoch haben wir weltweit als erstes Land die Atomkraft entsprechend beurteilt.
Und in Bezug zur gross angelegten Veränderung: Dann meldet sich so ein Geist wie ich, ausgesetzt dem Überdruss der anderen, der allgemeinen Ratlosigkeit, der sagt dann: erst mal die ganzen Autos weg. Lach! Denn es ist wirklich so. Meine Welt ist nicht die der anderen. Also: Ist Zivilisation noch zu retten? Weil es letztendlich zwei Dinge sind: Die Systeme sind jetzt zu gross geworden, oder die einzelnen Menschen zu abhängig von den Werten, mit denen sie gross geworden sind.
Nun, man könnte auch gemässigteres ansteuern. Aber es läuft immer auf dasselbe hinaus: Es gibt die, die Überfluss festhalten wollen, und die, die Überfluss loslassen wollen, und beides reibt sich aneinander. Weil jeder einen anderen Überfluss definiert. Für mich zum Beispiel ist es möglich, einen langen Weg zu gehen, um meine Kinder (die ich mir nun mal vorstelle) mit reichlich Nahrung zu versorgebn. Andere haben ihr Auto und würden argumentieren, und so haben sie es auch schon: DANN SCHLEPP DUUUU MAL DEN SPRUDELKASTEN drei Kilometer weit. Aber dass es noch Möglichkeiten gibt, andere als wie das Auto...; ich meine, es würde sich ja nicht nur was in Bezug zum Auto ändern. Es ist ja nur ein Beispiel. Wenn sich alles irgendwie verändert, dann heisst das ja nicht: DASS DIE DINGE, DIE JETZT MÖGLICH SIND, NICHT MEHR MÖGLICH SIND, sie sind nur anders möglich. Und man könnte sich etliches vorstellen, wie ein anderes Leben aussehen kann. Aber? Man lebt so vor sich hin wie die Schafe an einer Felsklippe.
Ich kann das verstehen, denn ich würde auch nicht leben wollen, darauf angelegt, die WELT zu verändern!

Aber ich meine, ab und zu kann man die Welt verändern, man muss sich ihr nicht ausliefern.
Aber die Politiker und Eliten sind der Welt ausgeliefert. Es gibt zum Beispiel Partei-Linien. Es ist alles darauf ausgerichtet, dass sich Veränderungen nur sehr schwer durchsetzen lassen, nicht nur in Deutschland.
Also, die Zeit der Veränderung muss von oben kommen...; wir, über Jahrhunderte, haben es nicht anders gewollt, könnte man sagen, und da ich an Reinkarnation und kulturelles Karma glaube, kann ich mich davon auch nicht ausschliessen. Ausserdem sind wir sowieso ein Teil eines Ganzen kosmischen Wesens.
Also vertraue ich wie die Leute vor Jahrhunderten auf eine gross angelegte Veränderung? Nur heute erscheint uns dies wahrscheinlicher. Ob ich sie noch erlebe, weiss ich nicht. Aber Tatsache bleibt, dass ich denke, wir können nur noch für uns selbst gewisse Entscheidungen treffen, wie wir in dieser Welt existieren wollen. Wäre der Winter nicht zu kalt, denn würde mir ein Leben als Obdachloser völlig genügen. Das mal als Spitze gegen die Arbeitsgesellschaft, die glaubt, uns mit "Arbeit" oder "Keine Arbeit" erpressen zu wollen. Denn hier geht es nicht um eine Arbeit, sondern um einen abstrakten Wert der Arbeit: HAUPTSACHE ARBEIT. HAUPTSACHE, DIE SOZIALKASSEN KRIEGEN GELD REIN, HAUPTSACHE DER KONSUM WIRD ANGEKURBELT.
Also, ohne Geschichte, ohne Indoktrination des angeblich NOTWENDIGEN, würde ich sagen: Was ist denn das für ein Unfug? So, würde die Welt den Menschen ausklammern. Warum also noch Menschen? Stellen wir doch Roboter dahin, mechanische Wesen.

LG
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Palamedes
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Re: deutschland in der spermienkrise neu [Re: Stefan]
      #118280 - 17.03.2006 16:55

Hallo

Das ist ein Mißverständnis. Die Politik ist nicht da, um etwas zu verändern, sondern um wiedergewählt zu werden. Die Politik führt Änderungen in dem Maße durch, wie es ihren Zwecken dient, also der Wiederwahl. Unpopuläre Änderungen werden nur dann angegangen, wenn alle anderen Optionen ausgeschöpft sind, so wie im Augenblick.
Die Politik ist ein Teilsystem unserer Gesellschaft und jedes Teilsystem handelt nach ihren eigenen Interessen. Dass ist aus Sicht des Teilsystems vernünftig. Ob es für den Einzelen außerhalb des Teilsystems vernünftig ist oder der Gesellschaft im Gesamten dient, ist völlig irrelevant. Es kann sein das das Interesse eines Teilsystems (Politik, Wirtschaft, Rechtswese, etc.) zufällig mit den Interessen eines anderen Teilsystems übereinstimmt. Die Bewertung der Wirklichkeit dahingehend, eine solche Entscheidung sei aus altruistischen Gründen getroffen worden, oder weil systemübergreifende Probleme gelöst werden sollen, ist eine Illusion!
Die Akteure (Politiker) müssen sich dem Interessendruck des Systems beugen. Jeder Politiker darf nur soweit vernünftig, idealistisch handeln, wie es einer angestrebten Wiederwahl nicht zuwider läuft. Ansonsten wird er kalt gestellt.

Für eine vertiefende Diskussion bin ich gerne zu haben.

Mit freundlichen Grüßen, Palamedes

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Geh deinen Weg und lass die Leute reden!
(Dante Alighieri [1265-1321], italienischer Dichter)

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mbwassermann
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Re: deutschland in der spermienkrise neu [Re: Palamedes]
      #118282 - 17.03.2006 16:59

Politik Stichelt aber die Menschen.

Der Stachel der Politik und Macht, so das die Menschen erst dann reagieren können, wenn die Politik in Not und Gefahr ist.

Hat der Stachel (Pluto) noch Gift, werden die Menschen unterdrückt Provoziert mit Gesetzten Verordnungen (Saturn-Sonne gegen Uranus). Hat er keins mehr (Uranus), will die Politik von Menschen (Uranus)gerettet werden, um wieder Gift (Macht und Kontrolle) zu bekommen.

Und zwar Stichelt die Politik die Menschen die bereit sind etwas zu verändern, damit die Politik daraus einen Zwang machen kann, und das was ein Mensch der bereit war etwas zu verändern, um Freiheit zu bekommen wieder Unter Kontrolle zu bekommen, mit Gesetzten und Verordnungen.

Die Menschen merken und wissen das, und sind auch schon darauf gekommen die Politik nicht mehr in dieser Weise zu unterstützen, und geben sich gar nicht mehr damit ab.

Folgen sind: Schwarzarbeit, Steuerhinterzug.
Die Politik glaubt also solche Dinge auch mit weiterer Kontrolle in den Griff zu bekokommen?

Wer kanns sich noch leisten sich ans Gesetzt erschaffen durch die Politik zu halten, und gleichzeitig ein Mensch zu bleiben? Im Gegenzug, will die Politik den Menschen eine bessere Zukunft versprechen und Reichtum.
Soll sich der Reichtum denn von alleine erschaffen. Oder geht das auf Kosten von Tier Mißbrauch? Oder ist das einfach eine Abhebung Politik von den Armen Ländern, um reich durch Arm zu werden.

Woher solls kommen? Die Innenpolitik von Deutschland Stichelt die Bürger und Menschen, macht die Industrie krank was wiederum auf den Bürgern lastet.

Der Politik geht es allein um die Öffentlichkeit (Zwilling)
Doch diese Öffentlichkeit ist die Wunde der Menschen und das Blut der Politik.
Damit meine ich den Vollendungs Aspekt (Zwillinge Pluto), Was ergeben beide in der Harmonischen Synthese?

Eigentlich nur den Tod, den man gerne dem Mond unterjubelt, weil der ihn tragen soll.

Die Politik ist logischer Weise verzweifelt. Weil es zur Zeit eine Politik ist, gegen eine Emotionale Tragbarkeit auf Bedürfniss Ebene.

Mit jeden gestopften(Uranus= Loch(Pluto) der Öffentlichkeit (Zwilling), durch Kontrolle und Verordnung, verlieren die Menschen (Uranus) das Bedürfniss nach dieser Politik oder etwas zu tun oder sich auf zu Opfern(Uranus-Mond = Vollendungsakpekt der Menschlichkeit und Bedürfnisse)

Politik ist eine Hure und treibt es mit der Öffentlichkeit.
Das ganze ist nur der Krieg eines Aids Infizierten Pornos, der immer perverser will um gesund zu werden vom Aids, also ne Steigerung braucht, damit es überhaupt noch ne Politik gibt (Pluto = Politik mit der Öffentlichkeit = Zwilling), und zwar darum, weil keine Bereitschaft dazu da ist oder Lust hat. Aber jeder gezwungen wird ein Darsteller in dem Film zu sein.

Und wegschauen ist auch schon fast nicht mehr Möglich, oder sich davor schützen. Die Folgen dieser Politik Porno, geht auf Kosten der damals gesunden Gesellschaft (Jupiter).

Ich muß es wissen, ich hab so einen Mond Uranus am MC.

Nur die Frage wie Lange die Deutschen Bürger diesen kranken Porno noch ansehen.

Löcher stopfen *lach* ist das alles woran Politiker denken?
Womit denn, wenn Deutschland in der Spermienkriese ist?

Braucht Deutschland also gesunde Spermien? Ich frage mich nur wozu wird die Politik diese einsetzen? Zum Straßen bauen?

Die Knochen vom gesundesten Eber-Schwein mit den gesundesten Sperien, machen so was irgend wann nicht mehr mit. Doch Schuld ist da nicht der Eber, wenn man seine Zeugungsfähigkeit (Uranus) so extrem (Pluto Skorpion Politik) stresst (Saturn).

Also liebe Politik es gibt nichts mehr zu holen, würde ich mal so sagen. Weil wenn keine Menschen (Uranus) mehr existieren weil keiner mehr wegen Stress Zeugungsfähig ist, was will man dann noch mit Politik (Pluto).

Ich sage auch deswegen Aids Infizierter Porno zur Politik, weil sie nach Steigerungen (Saturn) sucht (Fische), die Knochen und Körper(Saturn und Körper) der Menschen (Uranus) jedoch nur noch Krankheiten in die Welt bringen können.

Wenns so weiter geht ist es nur der Angang vom Ende.

Und der Satz hat auch nen Funken Wahrheit. Weil für wen soll es der Angang sein und für wen das Ende in Betrachtung von Politik (Pluto) und Bürger und Mensch(Uranus).

Weil das es ein Anfang und ein Ende ist steht fest. Nur warum immer das Ende für die Bürger und der Anfang für die Politik.

Weil Politik ist immer dasselbe. Wenn den Politikern nichts einfällt fangen sie mit Kontrolle, Steuern an um immer mehr Löcher der Öffentlichkeit zu stopfen, lassen sich irgend was einfallen was noch mehr Scheinbaren (Waage) Reichtum (Zwilling, Geld) bringt, ohne zu beachten, was die ganze Bürger für dieses Geld für eine Leistung (Uranus) bringen müssen. So haben immer mehr Menschen die geistig Arbeiten nen Psychologen, weil sie die Belastung so weiter zu machen nicht mehr ertragen und jede Grenze (Saturn) erreicht haben, die die Politik zu Impotenz (Zwilling, Öffentlichkeit) wandelt.

Auf diese Weise, indem die Politik die Öffentlichkeit fördert, will sie eigentlich in Wahrheit (Tarnkappe), die Gedanken der Menschen manipulieren, und so drehen, als hätte Politik einen Sinn, oder würde irgend was bringen. Die Politik hetzt somit die Menschen gekonnt mit einer gesichtslosen Öffentlichkeit (Pluto-Zwilling)auf etwas zu leisten Ideen zu haben, damit es eine Steigerung gibt.

Die Politik belastet so die Gesellschaft (Jupiter), indem sie auf die Gesellschaft mit einer Belastung außer Kraft setzen will, nämlich der Steigerung von (Industrie = Saturn), mit Maschinen(Saturn) Erfindungen (Neptun), ud oftmals sogar der Arbeit der Menschen, indem die Politik diese wie Maschinen behandelt (hohe Lohnkosten und Lohnabgaben in Deutschland, warum die Industrie nicht mehr in Deutschland Produzieren kann).

Das ziel der Politik ist es die Menschen so zu manipulieren, das die Menschen wegen Druck und Stress(Saturn) ein Bedürfniss (Mond) nach bedeutungslosem Reichtum (Zwilling) haben, und so um dem Druck des Staates durch die Manipulation der Politik (Pluto) der Industrie((Saturn), mit der die Menschen direkten Kontakt haben, zu entkommen nachgeben müssen.

Die Folgen sind Arbeitslosigkeit, und immer mehr und stärkeren Druck auf die noch arbeitenden Menschen, weil diese noch in Kontakt mit der Industrie sind.

Somit ist die Industrie das Werkzeug der Politik, indem die Politik der Industrie etwas abverlangt, und diese somit reizt, das verlorene wieder zurück zu gewinnen, es jedoch nicht von der Politik zurück bekommen kann und gewzungen ist sich so zu steigern, indem die Arbeiter und Menschen (Uranus) unter Druck gesetzt werden, ohne das von der Politik dem Bürger versprochene zu halten.

Diese Industrie (Saturn) Politik (Pluto) ist schon jetzt eine Psychosomatik (Psycho = Pluto, Somatik Symphtom, die Steigerung von Saturn).

Und alles nur um einen öffentlichen Porno zu drehen.

Also was bringt es den Menschen etwas für die Industrie zu tun, Grenzen zu brechen, wenn die Politik der Industrie wieder alles nimmt, so tut als wäre es für die Menschen (Uranus) (eigentlich nur fürs Ego Mars, mit dem die Politik ein Problem hat)

Die Folgen sind nur, das alle einer Illusion und einem Traum von Menschlichkeit nachrennen, aber es mit gereizter Industrie durch Politik nur ein Traum bleiben kann. Die Spinnerei von Politik ist somit im Wesenskern nur ein Perverser (Zwilling) Porno (Pluto) und verschwendet die Schöpfungskraft der Menschen, durch manipulation des Egos der Menschen.

noch mal zum Thema.
Was also Männer auf der Arbeit leisten müssen, um nicht gefeuert zu werden, weil sogar in der Politik die die Frauen und deren Leistungen bevorzugt werden, die Industrie da auch nachzieht, haben Männer schon fast keine Chance mehr im Privat Leben etwas zu leisten, die Müden Knochen.

Wo führt es hin?

Siehe im Tierreich bei den Löwen. Die weiblichen Löwen machen die ganze Arbeit, und der männliche Löwe hat nur zwei Dinge zu tun, fressen brüllen, wenn er nichts zu fressen bekommt, und Fortpflanzung.

Ist Gleichberechtigung, für die Politik also das Scheitern der Rechte der Männer (Uranus Mars), um es den Frauen zu geben, und zwar durch bevorzugung von Fruchtbarkeit, durch Ausbeutung der Potenz, am Arbeitsplatz.

Somit erzeugt Politik (Gott, der heilige Geist, die Paranoia von Jesus), virtuelle(Uranus) Kinder also noch mehr heilige Geister, in den Köpfen (Mars), keiner ist mehr ernsthaft, aber auch keiner zeugt mehr Nachkommen, kann nicht oder ist nicht mehr in der Lage. Jeder hält sich für Gott (Vollendungsaspekt von Pluto = Macht Bild Film und Zwilling = sich für unwiederstehlichhalten, mit nem Euro vom Staat (Geld = Jungfrau) in der Hand und für unschuldig, weil Vater Staat gesagt hat wie man Deutschland ist, oder das man Deutschland ist und Macht hat oder was zu sagen, was eine reine Verarschung des Egos ist damit es etwas leistet oder denkt, weil Politik sich immer das draus macht was sie bekommen kann, fürs Privat Leben, da wo die Kinder entstehen und die Spermien ist es jedoch nur ne unnötige Belastung, damit niemand im Privatleben (Sonne Uranus) auf die Idee kommt, sich von dieser Belastung zu befreien), anstatt was von Menschlichkeit zu verstehen, Schöpfungskraft Potenz oder Fruchtbarkeit.

Siehe mein Thread "Deutschlands Instinkt"

Dieser Krieg von Symphtomatik und Industrie (Saturn) und Psychologie und Politik (Pluto) geht durch die Wunde der Öffentlichkeit auf Kosten der Menschen die die Basis sind für beides.

Die Industrie reagiert mit Sturheit und Sinnlosigkeit(Saturn-Venus) und die Politik mit Steuern, Macht und Kontrolle. Beides ist nur eine Steigerung.

Industrie will nicht Nachgeben um Etwas zum Leben zu erwirtschaften und die Politik nicht aus Angst, das die Industrie die Politit Diktiert und Selbst Politik macht.

Jedoch sei es Politik oder Wirtschaft, keiner von beiden hat nur einen Gedanken an irgend einen Menschen verschwendet oder einen Menschlichen Gedanken gehabt.

So entsteht aus diesem Kampf von Politik und Wirtschaft eine Unnötige Belastung (Jupiter), weil es Politik und Wirtschaft weder um eine Wahrheit geht, noch um die Belastung der Gesellschaft, denn diese ist, wenn es kein Mensch (Uranus) ist nur der Katylysator für beide, also was die Menschen glauben oder glauben sollen, mit der Manipulation der Öffentlichkeit als Werkzeug für solche Glaubens und Wahrheits Manipulationen, wodruch gerade dieser Katalysator (Jupiter), wenn es kein Mensch (Uranus) ist, Grenzen gesetzt bekommt, zwischen Politik und Industrie, die keine Basis mehr für einen Menschen sind gesund sein zu können und diesem Desaster zu entfliehen geschweige denn eine Lösung zu finden.

Das keiner auf so was eine Lösung findet, weil auf eine Lösung nur mit ner Steigerung reagiert wird, von Politik und Industrie, gerät unsere Gesellschaft immer mehr, in ein Reich der Drogen, als letzten Ausweg, auf den Zwang durch diese akute Belastung (Jupiter) in der Zwick Mühle von Staat und Industrie.

Diese Belastung der Gesellschaft ist aber zugleich eine Belastung für die Öffentlichkeit, weswegen Öffentlichkeit und Gesellschaft zu Drogen greifen als Wahre Lösung (Jupiter Neptun), und die Welt nicht mehr Verstehen (Zwilling-Jungfrau).

Also liebes Deutschland wer Dich nachvollziehen kann, der ist mehr als Stoned(Neptun-Mars), besoffen bekifft(Neptun) und krank (Jungfrau), pervers (Zwilling) und gestört(jupiter). Denn der hat einfach(Uranus) nur ne Lampe (Sonne) gefressen zur Sicherheit(Venus), weil Deutschland nicht schlau macht, weil du uns von Geburt an Verarschst, das wir schlau sein müssen, Dir das glauben, und uns für Sexy, mit nem Euro in der Hand halten, und unwiederstehlich. (Zwilling), um diese Verarschung, durch Manipulation der Gesellschaft und Öffentlichkeit eigentlich nicht verstehen zu müssen, und anstatt dessen glauben unseren IQ mit Alkohol oder Drogen Killen zu müssen, der nicht da ist, sondern wir nur keine Lösung (Neptun)finden, weil man ja net versteht(Jungfrau), weil es eben so ist (Jupiter).

Hoffentlich gehen uns net die Lampen die noch leuchten (nicht resignierte Personsn) und die Glühbirnen aus. *lol*

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Gruß MBWassermann


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Editiert von mbwassermann (17.03.2006 19:53)

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mbwassermann
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Re: deutschland in der spermienkrise neu [Re: mbwassermann]
      #118309 - 17.03.2006 21:22

Politik und Psychologie ist entstanden als Antwort auf eine Kernsituation (Saturn), ein Körperliches Bedürfniss nämlich Hunger, und Durst, um daraus auch genuß zu machen.

Denn ohne dieses Bedürfniss genießen zu können und zu verharmlosen, würde Streit herrschen um Nahrung. Also versucht Pluto alles genießbar, durch Vereinigung von Neptun und Uranus (Orgassmuss) zu machen, also Saturn zu transformieren (die Situation), um den Sinnen, Genuß und Liebe zu schenken.

Aus Liebe sehr viel Liebe kann dann ein realer Sexueller Akt werden.

Aber was bringen Künstliche Blumen? Schickschnack, Autos, die ganzen Schwachsinnigen Produkte.

Ist das das ausweichen von Pluto, vor seinem Spiegel (der Venus, dem Stier)

So erzeugt Pluto (Politik, Psychologie) um nicht in den Spiegel der Psychologie und Politik zu schauenalso den überdruss der Venus mit Pluto, Gehirn, Geist und Schöpfung und Potenz Wiren, also Krankheiten, Weltfremde Dinge, künstliche (Waage) damit die Politik und Psychologie seinen Feinden (Uranus und manchmal Mars und Neptun im Streben nach Venus) ausweichen kann, deren Verstand verwirren kann, sie zum denken ohne klaren Verstand anregt und alles dafür tut, um die Menschen durch Aufhetzung deren inneren Friedens entweder zu Projektionen und Menschenfeindlichkeit zu zwingen, oder in Krankheiten zu treiben, und Psychosomatik, in der Hoffnung irgend wann erlöst zu sein durch jemanden der Imun ist und sich dennoch damit beschäftigt.

Die Ursache wodurch Politik entstanden ist, war ein Suizid Kranker Gedanke (Zwilling-Neptun-Pluto) eines Menschen, der sein Leben (Pluto) Opfern wollte für was zu essen (Saturn) und sein Körperliches Bedürfniss zu stillen. Er hat wahrscheinlich etwas bekommen, und andere mitbekommen das man so auch etwas zu essen bekommt.

Also machen heute alle das so. (Nach Macht streben und Kontrolle.

Die Entwicklung(Sonne) hat daraus ein Ziel gemacht, ohne zu verstehen was es für eine Konsequenz hat, sondern weil der Verstand (Jungfrau) verführt wurde vom Egoissmss (Mars) der durch diese Lösung zu Nahrung zu kommen sich abgespalten hat vom Tier(Sonne), was alle mal waren (vom Affen Abstammen), mit seinen natürlichen Bedüfnissen und seiner ganzen Dummheit.

Evolution kann man so auch als Virus und Krankheit sehen.
Jedoch war dieses kollektiive Erlebniss (Pluto, wenn andere dabei sind) was sich wiederholte, eventuell ein Grund warum das Gehirn (Mars) der Affen immer mehr wachsen mußte, und immer mehr leisten mußte (Vollendungsaspekt von Mars Pluto).

So sind Venus und die Sonne (Entwicklung) wie sie heute sind, nicht vereinbar, was sie eventuell mal waren.

Dieser eine Affe, mit dem unbefriedigtem suizid Kranken Körperlichen Bedürfniss, hat eventuell die heute schönste Nebensache der Welt erfunden, puren Unsinn, mit Freude, um damit seinen Körper von innen (Sonne-Neptun) aufzufressen, um disen Hunger (Saturn durch Venus-Mars) nicht mehr zu spüren. Als er damit allerdings Erfolg hatte und merkte das man so zu essen kommt (Affen waren ja mal dumm), hat er es allen anderen auch beigebracht, mit Absicht (Mars-Neptun), weil es ab da seine innere Einstellung war, Mitleid Mitgefühl zu erwecken, und auf immer tollere Ideen (Neptun) kam, um das zu erreichen.

Ab da hatte dieser Affe Macht und Kontrolle, ohne es zu wissen, weil er nur eine Einfache Lösung im Auge (Neptun) hatte, jedoch auch den Virus Entwicklung Erfunden, nach dem alle anderen ab da strebten, auch so zu sein.

Harmonie war auf künstliche und nicht natürliche Weise erfunden (Waage als Schein von Harmonie in Worten)!!!

Doch auch der Egoissmuss (Mars), eine Entwicklung für sich alleine zu beanspruchen, der Status und Unterschied von Mensch zu Mensch oder Affe und Affe war gebohren.

Humor(Uranus) ist erst entstanden als Umgang, auf die Durchsetzung solch eines Egos und Beanspruchung auf Entwicklung, anstatt des Strebens (Uranus) nach Entwicklung (Sonne), um diese einfach zu erhalten.

Menschenfeindlichkeit ist entstanden, als den Menschen der Humor ausging mit allgmeiner Beanspruchung.

Wenn so also das Ego entstanden, ist waren wir doch schon Menschen und sind erst Tiere geworden.

Politik ist nur das bestehen des eigentlichen Instinktes, aus dem Harmonie, Vereinigung oder Trennung wird, und muß sich heute (Psychologie oder Politik) etwas einfallen lassen um Gegen das Ego oder Mars anzugehen, welches scheinbar alles für sich zu beanspruchen tut.

Allerdings ist Politik und Psychologie, indem sie jedem einzelnen Abgenommen wird, also dem Ego ironischer Weise das Problem warum ein Ego sich nicht zufrieden gibt, und sich so Psychologie, Sexualität, Macht oder Politik zu einem Bedürfniss (Mond) erschafft.

Logisch das zu viel Pluto, und seiner Entdeckung seit dem ein Problem für die Männer (Mars Sonne) sind.

Denn Pluto verführt Uranus(Schöpfungkraft), mit Gutgläubigkeit, über den Virus und die Krankheit des Egos (dem Mars den Uranus stehlen beides Trennen, um sich Neptun zu nutze zu machen, erzwungene Chemie eines Menschen(Uranus) mit Pluto.

So wird Pluto reich und kommt zu etwas.

Anfang wußten die Menschen ja nicht, das es da einen Unterschied gibt zwischen den Geschlechtern. Pluto (der Teufel und die Schlange aus der Bibel) haben ihnen es nur gezeigt.

Der Teufel (Pluto) verwirt somit mit Absicht (Neptun), den Verstand (Jungfrau) und immer besseren Tricks, um auf die eine Frage aufmerksam zu machen, den wesentlichsten Unterschied innerhalb der Eigenen Rasse (Mensch, Löwe, Affe).
Es ist somit immer wieder nur das ausweichen mit Gedanken vor der Durchsetzung (Mars)oder Naivität (Venus) einer Entscheidung (Saturn) und dem Bewußtsein was und wer Mann selbst ist, also Mann oder Frau. Was dazu führt, das alle einfach nur ausleben (Mars) was man mit diesem Unterschied tun (Mars) kann, oder was man darin für einen Sinn (Venus) sieht.

Provokation ist die Erneuerung (Uranus) eines Minimalen Unterschiedes, den man eigentlich als Einzigstes auf der Welt eben gerade nicht und als wenigstes beachten muß, aber er der Unterschied ist den alle am liebsten Beachten, weil es den Verstand ausschaltet.

Aus dem Grund sagt man über das Jungfrau Prinzip, das es sich oft verbohrt hat und in Gedanken kreist um ein Schicksal was diese Lieblingsbeachtung und Entwicklung aus der Welt (Saturn) gemacht hat, oder aus der Realität und dem Bewußtsein der Menschen.

Wenn also das einzigste Leid der Menschen nur ein einziger Unterschied ist, um den sie(die Menschheit) so ein Instinkt Drama machen, Entwickeln, bauen, Realisieren, doch letztendlich alles auf Basis eines vergeblichen Versuchs, diesen Unterschied auch noch zu vereinen oder zu verbinden (Politik wie sie heute ist), sind Menschen dann in der Lage zusammen zu leben in Harmonie, wenn sie Unmögliches versuchen möglich zu machen, auf Basis eines Dramatischen Scheins (Körperlicher Vereinigung)

Wieder zum Thread Thema:
Geht einem da nicht irgend wann der Saft aus, Kopf oder Ego-Intuition (Neptun-Mars), um das Problem Uranus unter zu schieben.

Für die einen ist also ein Plan (Mars Saturn mit Hilfe von Neptun), als Eigentliche Projektion (Ergebniss Saturn) das scheitern gerade dieses Egos und Kopfes (Gehirn) mangels Hellsichtigkeit über sich selbst, verursacht durch Pluto.

Dahinter ist letzendlich beim Trieb nur der Fortpflanzungs Instinkt zu erkennen. Und zwar nicht die Fortpflanzung der eigenen Rasse, sondern des eigenen Geschlechts. Psycho ist das gleiche nur auf Basis eines Geschlechterkampf.

Mars und Mond sind somit nicht 100% wirklich zu vereinen.

Da die Ying und Yang Zeichen immer nur schwer zu vereinen sind, bracht die Ganzheit eines Radix immer eine Katalysator, der nicht unbedingt Uranus sein muß, sondern jeder Planet sein kann, den man sich unbeliebt machen will, ist rein davon abhängig, was und wie weit das Bewußtsein entwickelt ist und nicht der Wille, ums zu begreifen.

Danach ist es für jeden nur noch eine Entscheidung.



Will damit sagen, ich weiß noch gar net, was für einen wirklichen Sinn die Politik nun hat. Und was sie bringen soll.




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Gruß MBWassermann


Nehmt das Leben nicht so ernst... wir kommen da eh nicht Lebend raus.

Editiert von mbwassermann (19.03.2006 12:50)

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mbwassermann
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Re: deutschland in der spermienkrise neu [Re: mbwassermann]
      #118470 - 19.03.2006 12:50

Ich muß oft immer lachen (Uranus), bei so einer Politik der Verstopfung (Zwilling durch und mit Pluto). Denn so gräbt die Politik, sich selbst das Wasser (Uranus - Neptun) ab, und ist immer wieder im Verstopfungs Zustand angewiesen auf einen Kollektiv Gynokologen (Merkur im Wassermann oder Fischen), damit die Menschen vom WC der Öffentlichkeit und Politik nicht runter kommen können.

Kein Wunder das Sprüche kommen, wie Du bist Deutschland.

Und wie funktioniert das?
Die Politik kümmert sich Scheinbar um die Öffentlich, keit anstatt uns für immer die Öffentlichkeit sein zu lassen.
Warum?

Sie nimmt das Geld in der Industrie (Saturn) und ballert es in die Öffentlichkeit.

Doch was ist die Öffentlichkeit? Eigentlich gerade die Industrie, würde ich sagen.

Ironischer Weise, indem die Politik der Industrie, und dem Handel Grenzen setzt, Abgaben fordert, belastet sie eigentlich die Öffentlichkeit, auch wenn sie diese Scheinbar fördert und Unterstützt. Öffentlichkeit (Zwilling) hat nichts mit Sozial (Uranus-Jungfrau) Politik (Pluto) zu tun, Kein Wunder das die Politik nicht mehr weiter weiß.

Der Scheinbare Sozial Staat, ist noch keiner.

Denn die Öffentlichkeit sollte, denke ich den Menschen gehören. Wenn die Politik sich diese zur Aufgabe macht, vernichtet die Politik selbst Arbeitsplätze.

Die einzigste Aufgabe der Politik sind die Menschen und das Kollektive Sozial Bewußtsein, auf das leider die Politik nur dann zurückgreift, wenn sie so viel Mist gebaut hat, das es nur noch damit geht, was eigentlich als einzigstes Ihre Aufgabe sein sollte.

Politik hat kein Vertrauen, was auch die Ursache ist. Sie hält alles, was keine Täuschung (Mond Uranus) ist, für ein Mißverstädniss (Jungfrau). Somit hält die Politik (Sozialpolitik) aber auch den Ursprung einer Sozial Politik für ein Mißverständniss, der Virus der Politik.

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Gruß MBWassermann


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Editiert von mbwassermann (20.03.2006 13:20)

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Stefan
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Re: deutschland in der spermienkrise neu [Re: mbwassermann]
      #118603 - 20.03.2006 12:47

Hallo!

Mir fällt auf, dass die Politik als Plattform von Handelnden, Utopisten wie Ideelle, Reformer wie Konservative tatsächlich Zwillinge überbetont sein könnten. Wo ist denn der grosse Wurf (Jupiter?)! Das grosse Leitideal, was uns eine Vision von Zukunft enthält? Das grosse Glück, weswegen Arbeit und System eigentlich da sein sollten? Worauf alles hinaus laufen soll?

War es jemals in der Geschichte so, dass ein Land, eine Kultur und seine Bewohner ein solches Ideal hatten?
Wenn ich mir das überlege, so müsste es drauf hinaus laufen, weil Politik in der Geschichte fortläuft und niemals inne hält, dass dieses grosse Ideal (Schütze, 9. Haus) immerzu im Jetzt sich kristallisiert. Als Brücke des Jetzt für das Morgen. Aber wo das Politik heute tut, geschieht es mit Ersatzinhalten. Das Morgen ist dadurch nur aufgeschoben, aber wird nicht gestützt. Es ist zurzeit eher die Handlungsmodalität: Wir müssen heute Löcher stopfen, Haushalt sanieren, wir müssen jetzt die Statistik senken, jene steigern, und wir müssen auch mal nach China um Autos zu verkaufen.

Das gross angelegte Streben geht also nur dahin, das, was ist, zu halten, sich daran zu klammern und es möglichst wirtschaftlich auszunutzen. Wo sind die geistigen Inhalte aber? Wo ist der Sinn einer Nation und auch weltweit: einer Zivilisation, die auf dem Trittbrett endlicher Ressourcen mitfährt?

Was Politik uns zu sagen hat sind in der Tat sinnlose Details. Wie sollte Politik human werden, wenn sie nicht von ihren Details und Sachzwängen runter kommt?

Liebe Grüße!
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