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Tarot+Astro-Forum

Tarot und Astrologie von Hajo Banzhaf Foren

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Re: deutschland in der spermienkrise neu
      #43029 - 30.07.2003 11:49

Man can change his stars.

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**DONOTDELETE**

Re: deutschland in der spermienkrise neu
      #43030 - 31.07.2003 00:11

Worum geht es sonst bei der Astrologie?
Weil das thema ein groesseren Rahmen hat als der eigene persoenliche Bereich ist es dann demzufolge weniger valide?

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Nicht registriert

Re: deutschland in der spermienkrise neu
      #43031 - 30.07.2003 14:21



[ 31. Juli 2003, 09:08: Beitrag editiert von: mondlicht1012 ]

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Wasserfrau

Registriert: 14.07.2001
Beiträge: 9483
Wohnort: Ingolstadt
Re: deutschland in der spermienkrise neu
      #43032 - 30.07.2003 15:17

Liebe Leutz, [Lächeln]

also, ich stell gerade fest, daß hier die Emotionen ziemlich hochkochen. Ist vielleicht normal bei politischen Themen - und auch immer noch besser als eine "bringt-ja-eh-nichts"-Einstellung. Erschwerend kommt hier in der virtuellen Welt hinzu, daß neben den Emotionen ausschließlich schriftlich korrespondiert wird und es demzufolge leicht zu Mißverständnissen kommen kann. Auch ich war gestern nicht mehr schlüssig, ob ich meinen Beitrag editieren sollte oder nicht - irgendwie hatte ich das Gefühl, daß der Inhalt meines Beitrages etwas anderes vermittelt hat als ursprünglich beabsicht. ´

Ich persönlich wollte in meinem gestrigen Beitrag nicht den Eindruck vermitteln, daß ich das eigene Land nicht mag - ganz im Gegenteil. Und als ich vor ein paar Jahren in England arbeitete, durfte ich die Erfahrung machen, daß es gewisse deutsche Eigenschaften gibt, die auch von den europäischen Nachbarn geschätzt werden: Fleiß, Pünktlichkeit, Ernsthaftigkeit. Und ich habe erlebt, daß uns die Engländer auch um einiges beneiden, unter anderem auch unser Sozialsystem, auch wenn es momentan aus den Latschen zu kippen scheint...

Könnten wir uns in dieser Diskussion darauf einigen, daß es die Patentlösung für das ideale Sozialsystem nun mal *nicht* gibt, egal ob Deutschland, die USA oder ein anderes europäisches Land... Mir fällt jedenfalls kein Land ein, daß uns das Paradies vorgelebt hätte.

Ich schreib das jetzt mal, weil ich feststellen muß, daß der Ton hier immer schärfer wird, unabhängig davon, ob sich jemand an der Diskussion beteiligt oder wieder ausklinkt. Deshalb mein Vorschlag: Tief durchatmen und die Vorschläge der einzelnen Foris durchlesen, meist stellt man dann fest, daß man im Prinzip eine ähnliche Meinung vertritt, aber andere Schwerpunkte hat.

@Mondlicht:

Da mußte ich jetzt schmunzeln:

Zitat:
bewerb dich doch bei schroeder und co.
... und oute mich gleich: Ich habe mich zwar nie bei Schröder beworben, bin aber Mitglied der Sozialdemokraten. Bitte jetzt keine Diskussionen (Mitglied der SPD zu sein, ist in Bayern ohnehin eine interessante Herausforderung! [Winken] )! Die perfekte Partei gibt es ohnehin nicht, man kann nur Prioritäten setzen und dementsprechend wählen bzw. einer Partei betreten. Aber meine Meinung ist, daß man ohne Engagement nichts bezwecken kann (auch wenn's nur im Kleinen sein soll), nur schimpfen allein - so wie ich persönlich es früher immer tat [Winken] - bringt nix.

In diesem Sinne liebe Grüße

Wasserfrau

[ 30. Juli 2003, 15:27: Beitrag editiert von: Wasserfrau ]

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Re: deutschland in der spermienkrise neu
      #43033 - 30.07.2003 17:52

Hallo!

Seit etlichen Jahren arbeite ich mit der Literatur von Hajo Banzhaf. Deswegen habe ich mich dann auch spontan entschieden mich als User registrieren zu lassen, als ich diese Website vor einigen Tagen besuchte. War wohl ein Fehler. Mein Fehler. Zugegeben. Ich hätte mir zuerst mal das Forum näher betrachten sollen. Ich find’s schade.

@ mondlicht

Bleib weiter so geschmeidig. Hast gewonnen. Hoffentlich bringt es Dir ja was. Ich wünsch es Dir von Herzen. Kannst es bestimmt gebrauchen nach allem was Du so erlebt hast. Und versuche vielleicht mal in Zukunft die Beiträge anderer etwas genauer zu lesen und nicht einfach loszudreschen, dann hättest Du nämlich vielleicht in diesem speziellen Fall hier gerafft, dass ich mit Schröder gar nicht soviel am Hut habe. Ich hoffe für Dich, dass Du möglichtst schnell einen anderen Prellbock findest. Auf so was hab ich z. Zt. echt keinen Bock. Sorry.

@ wasserfrau

In Deiner Eigenschaft als Moderatorin bitte ich Dich mich als registrierten User aus diesem Forum zu löschen, aber natürlich erst wenn Du ausgeschmunzelt hast.

Abschließend wünsche allen Forenmitgliedern noch eine schöne Zeit und einen glücklichen Weg.

Gylfi

[ 30. Juli 2003, 18:23: Beitrag editiert von: Gylfi ]

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Wasserfrau

Registriert: 14.07.2001
Beiträge: 9483
Wohnort: Ingolstadt
Re: deutschland in der spermienkrise neu
      #43034 - 30.07.2003 19:44

Hallo Gylfi,

also ehrlich gesagt, verstehe ich jetzt Deine Reaktion ganz und gar nicht. Die Meinungsverschiedenheiten zwischen Dir und Mondlicht habe ich verfolgt, okay. Ich habe mich da als neutrale dritte Person gesehen, wie jeder andere Fori auch.

"Geschmunzelt" habe ich über Mondlicht's Statement nur, weil *ich* mich angesprochen gefühlt habe. Und die Absicht meines letzten Beitrages war, daß sich die emotionalen Wogen wieder glätten.

Zitat:
In Deiner Eigenschaft als Moderatorin bitte ich Dich mich als registrierten User aus diesem Forum zu löschen, aber natürlich erst wenn Du ausgeschmunzelt hast.
Du darfst mir glauben, daß ich ausgeschmunzelt habe... [Enttäscht] Ich habe nicht damit gerechnet, daß sich dieser Thread so entwickeln würde und daß gerade Du Dich auf den Schlips getreten fühlst, denn in der kurzen Zeit, in der Du hier präsent warst, habe ich Deine Beiträge geschätzt.
Dein Profil werde ich nicht löschen, denn vielleicht magst Du Dir es noch anders überlegen...

Abschließend noch ein paar andere Worte: In der jüngsten Zeit beobachte ich, daß es in anderen Astro-Foren ziemlich rund geht. Wenn ich in den anderen Foren Moderator wäre, hätte ich mein Amt schon längst niedergeschmissen. Und ich bin froh, daß unser Forum bislang noch nicht so gebeutelt wurde. Trotzdem macht mich das betroffen, denn es würde mir einleuchten, wenn in einem Fußball-Forum oder sonstwo der Papst rockt. Aber in einem Astro-Forum, wo es um die "Kunde am Menschen" geht????

Also, Leute und Gylfi, vielleicht liegt's an der Zeitqualität! Legen wir alle eine Meditations-Minute ein und überlegen wir uns, weshalb wir hier sind: Nicht um zu zoffen (oder Politik zu machen, denn unsere Postings ändern eh nix), sondern um unseren Interessen nachzugehen: Tarot und Astrologie. Und: Wir müssen uns bewußt machen, daß wir mit den einzelnen Menschen ganz anders kommunizieren würden, wenn wir ihnen *live* gegenübertreten würden.

Liebe Grüße

Wasserfrau

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SilverAngel
Mitglied (fleißig dabei)

Registriert: 20.10.2002
Beiträge: 176
Re: deutschland in der spermienkrise neu
      #43035 - 30.07.2003 20:25

Liebe Waserfrau
Liebe Foris

@Wasserfrau
Zuerst einen lieben Gruß an die Genossin [Winken]
Ich gehörte der SPD ebenfalls an, als ich noch in Deutschland weilte und war auch aktiv im Ortsverein meiner Heimatstadt tätig.
So liebe Wasserfrau, bist nicht mehr alleine mit deinem Outing [Breites Grinsen]

Das was du gesagt hast fand meine vollste Zustimmung und ich möchte zum Ausdruck bringen ,dass ich selbst es immer sehr schätze, wenn der Ton miteinander sauber bleibt.
Gerade in diesem besagten Thread konnte ich aus jedem Beitag etwas für mich ziehen was meine Zustimmung fand bzw was mich mehr noch zum Nachdenken angeregt hat.

@ Alle
Ich danke euch für eure Meinung, Ansichten, Vorschläge usw.
Zumindest mir hat es geholfen die Dinge auch aus einer anderen Perspektive zu betrachten und eventuell meine eigene Meinung in dem einen oder anderen Punkt zu revidieren.

@Gylfi

Es wäre schön, wenn du es dir nochmals überlegen könntest, doch hier im Forum zu bleiben.
Ich fand deine Beitäge sehr interessant und informativ!!!

Ansonsten ist mir natürlich der scharfe Ton unteinander auch aufgefallen und es mißfällt mir ganz gewaltig. [Verärgert]
Ich verstehe einfach nicht, warum es immer gleich persönlich werden muß??? Ist dies notwendig???

Naja, wie auch immer, es scheint sich wohl nie ganz kären zu lassen/ oder verändern.

Mir gefällt es hier trotzdem sehr und ich hoffe weiterhin auf spannende und ruhig auch explosive Themen, wo man sich auf einem guten Niveau ausstauschen kann.

Seit mir gegrüßt
SilverAngel

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Re: deutschland in der spermienkrise neu
      #43036 - 30.07.2003 23:58



[ 31. Juli 2003, 09:06: Beitrag editiert von: mondlicht1012 ]

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Re: deutschland in der spermienkrise neu
      #43037 - 31.07.2003 00:12

Lieber Gylfi,

ich fand in diesem Thread Deine Beiträge sachlich und sehr interessant, und bedaure es sehr, dass sich daran emotional hochgekocht wurde. Aus diesem Grund hatte ich mich auch entschlossen, keine weiteren Statements mehr im Thread abzugeben.

Ein einzelner Thread, auch ein so im Ton ausgerutschter, ist aber nicht maßgeblich für das Forum insgesamt, und deswegen hier die Mitgliedschaft zu canceln, hiesse, ihm zuviel Ehre anzutun. Ich verstehe sehr gut, dass Du von dieser Art Resonanz verletzt bist, aber ich hoffe auch, dass sich diese Verletzung legt und die Neugier auf ein doch oft sehr spannendes und lebendiges Forum sich von Neuem hervorwagt.

Liebe Grüsse!
Kundrie

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Re: deutschland in der spermienkrise neu
      #43038 - 31.07.2003 08:14

??????????

jaja, die Sozialsysteme.

Das hat doch -zumindest bei der Rente- wenig mit "ich zahle, ich kriege" zu tun, sondern mit "Solidarität" und Generationsvertrag.

Krankenkassen sind auch auf die Solidarität aus...das sieht man doch daran, dass ein alleinstehender Berufstätiger genausoviel zahlt als wäre er verheiratet und hätte 3 Kinder.

Wenn man als Alleinstehender alle bisher gezahlten Beiträge privat eingezahlt hätte, hätte man weitaus mehr davon.

Viele Grüße
Melissa

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Re: deutschland in der spermienkrise neu
      #43039 - 31.07.2003 09:01



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Wasserfrau

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Beiträge: 9483
Wohnort: Ingolstadt
Re: deutschland in der spermienkrise neu
      #43040 - 31.07.2003 23:18

Liebe Leuts, [Lächeln]

ich hol jetzt den Thread nochmal nach oben, weil ich das vage Gefühl nicht loswerde, daß dieses Thema bei vielen Leuten etwas angekickt hat und jetzt - im Nachhinein - bei einzelnen Foris Schuldgefühle auslöst.

Ich möchte diesbezüglich noch etwas klarstellen:

* Mir ging es nicht darum, einen Thread abzuwürgen. Auch war es nicht meine Absicht, irgendjemanden zu tadeln. Es war nur offensichtlich, daß die Emotionen hochkochten (da nehme ich mich nicht aus!). Und bevor der Zug in Richtung Entgleisung steuerte, war es mir wichtig, nochmal die Weichen zu stellen.

* Politik betrachte ich als etwas Wichtiges, auch wenn es sich hier um ein Astrologieforum handelt. Politik ist wie Familie. Nur ist hier nicht die Familie im häuslichen Bereich gemeint - die ja einen Grundstock für die Gesellschaft bildet - sondern die Familie im Großen. Es geht also um Verantwortungsbewußtsein, gesundes Sozialverhalten und Kultur. Daß sich hier viele Foris mit wichtigen Beiträgen beteiligt haben, weiß ich zu schätzen, auch wenn die Meinungen zum Teil auseinandegingen. Auf der anderen Seite wäre es wiederum langweilig und kontraproduktiv, wenn es nur eine Meinung gäbe... Und ich denke, daß jeder von uns (wie bereits auch SilverAngel schreibt - Grüße zurück an die Genossin!! [Lächeln] [Verärgert] ) den einen oder anderen Denkanstoß aus den verschiedenen Beiträgen ziehen konnte. Umso mehr tut es mir leid, daß Du, liebe Mondlicht, Deine Beiträge gelöscht hast. Das wäre nicht erforderlich gewesen (zumal Du auch sicherlich Zeit und Energie in diese Beiträge gesteckt hast). Ich persönlich würde mir wünschen, daß sich die Differenzen mit Gylfi wieder legen.

* Aufgebaut hat mich auch das jüngste Statement von Melissa - wenn auch unregistriert [Winken] - denn sie hat sich im letzten Beitrag gezeigt, daß ihr die Differenzen nichts auszumachen schienen (das habe ich - unabhängig vom Inhalt - festgestellt). Sie blieb sich selber treu und hat einfach ihre Meinung geschrieben. Das find ich auch wieder gut... [Lächeln]

Und jetzt hoffe ich, daß jeder - falls sich noch jemand im Schmollwinkel befinden sollte (Mondlicht, wo steckst Du jetzt eigentlich?) - wieder in alter Frische zurückkehrt.

Liebe Grüße

Wasserfrau

[ 31. Juli 2003, 23:30: Beitrag editiert von: Wasserfrau ]

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Re: deutschland in der spermienkrise neu
      #43041 - 01.08.2003 15:21

Ohne die Diskussion erneut anstossen zu wollen, möchte ich aber dennoch etwas hinzufügen, was mich stutzig macht. Ich habe das heute als Tagesspruch auf dieser Seit gefunden. Ich vermute einen Zufallsgenerator für die Tagessprüche. Stimmt das?
Hmmmmm, ghost in the machine, wie der Ire sagen würde.

[Durcheinander]

Jeder halbwegs clevere Politiker der Rechten weiss: Die beste Art, die Menschen zur Aufgabe ihre Rechte zu überreden, ist die Erzeugung von Angst.
Michael Moore
amerikansicher Autor und Regisseur

[ 01. August 2003, 15:30: Beitrag editiert von: Doppelkrebs ]

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Zwilling
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Re: deutschland in der spermienkrise neu
      #43042 - 01.08.2003 20:43

Schade, hatte Mondlichts Spermienkriesenbeitrag vor einigen Tagen gelesen, aber keine Zeit zum antworten. Heute wollte ich die Entwicklung des Beitrages verfolgen und.....
Wie hat sich der Thread entwickelt ? Was ist es, das das Thema Sozialkassen , Förderungen ect. die Gemüter so erhitzen lässt, das sogar mit Austritt aus dem Forum reagiert wird, bei doch relativ geringen Abweichungen in der Einstellung dazu ? (Jedenfalls was jetzt noch gelesen werden kann)
Vermutlich steigt die Außentemeratur ins Gemüt, oder welcher Planet ist astrologisch für solche Verstimmungen zuständig ?
Eigene Bemerkungen zum Thema zu machen habe ich keine Lust mehr, irgendwie lag hier schon die Todeskarte als QE im Beitrag.
Liebe Grüße
Zwille

[ 01. August 2003, 20:45: Beitrag editiert von: Zwilling ]

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Kinder brauchen Märchen
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Re: deutschland in der spermienkrise neu
      #43043 - 09.08.2003 09:31

@zwilling ,

wenigstens einer der noch eine realistische einstellung zu dem thread aufbringen konnte.

wieso war die qe der tod?

wir warten gespannt auf einen neuen thread .

liebe gruesse
zwar keine königin ,dafuer aber ein

hellerscheinendes mondlicht

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mbwassermann
Mitglied (gehört zum Inventar)

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Re: deutschland in der spermienkrise neu [Re: mondlicht1012]
      #118031 - 16.03.2006 08:54

Ich muß echt lachen, bei der Thread überschrift.

Meine Antwort in einem anderen Thread.

Unter der kalten Lupe

Deutschlands Impotente Politik der Verharmlosung, die unser Ego Anspricht Macht für etwas zu halten, was wir aussprechen können, anstatt für Fruchtbarkeit und Potenz, ist ein kläglicher Versuch der Politik den Sinn des Lebens in Worte zu fassen, worauf alle einsteigen und wir in einer Posttraumatischen Laber Gesellschaft der Egos leben nur keiner das glauben will weil das Ego der Menschen zu sehr verführt wird davon, wodurch sie das Gegenteil erreicht, mit einer Ausbremsung von Potenz und Förderung und Motivierung des Egos für Macht und Reichtum als Potenz Status und Illusion zu kämpfen anstatt für Aufklärung und Wahrheit, als Beschäftigungs oder Arbeitsbeschaffungs Maßnahme zum Denken zum labern und Hinderniss einfach zu Leben.

Kein Wunder das man in den reichen Ländern häufiger nen Psychologen braucht als in Äthiopien.

Schließlich fressen uns in den reichen Ländern keine wilden Tiere mehr irgend etwas weg. Sind ja keine mehr da, außer uns selbst. Politik ist also nur das wir uns selbst nicht fressen, um Wohlstand zu haben.

So ne Beschäftigung mit nem wilden Tier wäre eigentlich besser als ein Psychologe. Da es aber keine mehr gibt, brauchen wir in der Zivilation eben Psychologen als Wilde Tier Ersatz. Also ohne diesem wilden Tier zu schaden, oder es zu töten.

Ist alles nicht meine Politik, weil es eine Politik ist die jede Fruchtbare Tat (Mars-Uranus) Disqualifiziert, durch Gesetzte, Vorschriften, Regeln, Kollektive Grenzen und schon durch Ihre bloße Existenz.

Sprüche wie du bist Deutschland sprechen auch nur das Ego an und wollen Verführen.

Ich nix Deutschland, weil ich net mehr Paranoid ich jetzt gesund und Mensch, dat lass ich mir net mehr nehmen.

Die Politiker und Psychologen können von mir aus das Ego von Kühen verführen, aber net meins, vielleicht bekommen se dann auch ein Glas Milch.

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Gruß MBWassermann


Nehmt das Leben nicht so ernst... wir kommen da eh nicht Lebend raus.

Editiert von mbwassermann (16.03.2006 10:11)

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Stefan
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Beiträge: 749
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Re: deutschland in der spermienkrise neu [Re: mbwassermann]
      #118078 - 16.03.2006 13:45

Hallo!

Das Problem zivilisierter Länder war seit eh und je die Krise der Existenz.

Deutschland ist da ein besonderer Fall der Massenkultur. Es ist alles organisiert, jeder soll arbeiten.

Keiner aber fragt nach einer gerechten Verteilung der Arbeit.

Hätte Gylfi auf mich gewartet, bevor sie/er sich verabschiedet, dann hätte ich ihr/ihm sagen können, dass diese Geschichte von Demokratie anno 500 v. Christus als Oligarchie begann. Und was haben wir heute, wieder Oligarchie. Es war immer so.
Es ist ein Instinkt beinahe. Aber damals noch, war die Ethik etwas mehr vom Gewissen geprägt, und man fragte sich (auch wenn das politische Geschehen schon dieser Ethik nicht mehr folgte), ob es möglich sein darf, ein Gesetz mit Gewalt durchzusetzen, wovon die Bürger nicht überzeugt sind. Heute werden die Bürger auf jeden Fall GAR NICHT überzeugt, sondern die Gesetze werden sofort verabschiedet. Und man macht sich auch wenig Gedanken über diesen alltäglichen Prozess.

Betrachte ich eine Gruppe, so wird es darin immer jemanden einzelnen geben, der das Heft für alle in die Hand nehmen will. Doch es gibt eine übergeordnete Struktur, ein Leitideal. Verschiedene Naturvölker liefern uns den Beweis, dass das Überleben einer Gruppe von jedem einzelnen unterstützt werden kann, und dabei das Sinngefühl des Einzelnen noch in der Balance ist. Uns aber ist das aus dem Gleichgewicht geraten. Wir jagen einem Sinn hinterher, der uns schwer fasslich scheint. Seit Kindestagen müssen wir auch erst mal uns selbst desillusionieren von den Heilsversprechen eines glücklichen erfolgreichen Lebens und eines Versprechens, dass alle Antworten gegeben wurden (es wurde nur Unfug erzählt). Wir müssen erst mal alles mit eigenen Augen begutachten. Die eine Hälfte passt sich weiter an, aber die andere Hälfte muss schmerzhaft beginnen, all das zu hinterfragen, was man uns weise machen wollte.

Wenige herrschen über viele. Diese wenigen, die herrschen, sind die politischen Eliten. Aber auch industrielle Eliten, oh ja. Ein Bürgermeister ist heute schon kaum mehr BESTIMMEND, er ist nur Werkzeug der Strukturen der Stadt. Er kann als Bürgermeiuster von Schönefeld kaum sagen, der Flughafen stört, er muss sagen: Der Flughafen ist super. Und er kompromitiert vielleicht sogar seine eigene Meinung, wie so viele der WENIGEN! Und wer ist nun der Herrscher? Ich sehe ihn nicht. Er ist unsichtbar. Eine kapitalistische Illusion, eingebettet in den gemässigten Rahmen gewisser sozialer Mindeststrukturen.

Was das mit Astrologie zu tun hat? Weil die Astrologie in der Massenkultur oder auch in individueller Kultur eingebettet ist und die Auswirkungen der Massenkultur betreffen die Astrologie. Die Astrologie ihrerseits kann diese Auswirkungen der Masse und auch Auswirkungen auf die Masse ebenso in einem historischen Kontext betrachten oder auch einzelne Phasen dieser Entwicklung betrachten.

Nicht jeder interessiert sich für Mundanastrologie oder Politik.




Die Demokratie basiert auf dem Grundsatz, dass die Wenigen die Vielen repräsentieren. Aber das ist nur Schein, wie wir doch alle vermuthen dürften.
Die Manipulation findet täglich statt. Wir brauchen darüber nicht lange nachzudenken, wo sie wie stattfindet. Zum Beispiel können wir der Pflicht einer Krankenversicherung nicht entgehen, oder der Schulpflicht. Es ist nobel, könnte man denken, aber der Zwang ist wohl kaum nobel. Wie kann Zwang nobel sein? Und um die Kassen aufzufüllen, braucht es Material (Kinder).

Wir, die Vielen, werden vorgeführt: Die Wenigen sagen und legen uns ihre Worte in den Mund, was wir nicht formulieren können, weil die Gesetze und der STAATSBETRIEB für uns schon zu fett ist.
Und daher werden die Gesetze gemacht, weil wir zu dumm sind. Ich würde zum Beispiel erst mal umschichten, gell?
Ausserdem geht es doch auch um grundsätzliche Werte! Wir kennen diese Sprüche: Man fährt lieber zum Mond als auf der Erde was zu regeln. Nun bin ich der Ansicht, dass solche Forschungen schon etwas für sich haben und unseren Blick erweitern. Aber man kann es ja auch übertreiben und ich sehe es so, dass diese Werte in Deutschland einfach Unsinn sind. Der Hauptwert (HAUPT-UNWERT) besteht in der allgemeinen Organisation von Verantwortungslosigkeit. Niemand fühlt sich verantwortlich für das Geschehen! Verantowrtung wird uns Bürgern abverlangt. Aber Verantwortung wird nicht geleistet von denen, die jeden Tag etwas bestimmen und bewirken. Sogar die Konzerne sehe ich hier: Sie wären doch nie auf die Idee gekommen, UMWELTSCHUTZ zu betreiben, wenn es nicht einen Druck gegeben hätte. Hier ist ja mal ein positiver Effekt der organisierten Entscheidungsgewalt (Politik). Normal aber wird Verantwortung in eine gesichtslose Welt abgeschoben. Sie wird weitergereicht bis am Ende niemand mehr verantwortlich ist. Und wo niemand sich verantwortlich fühlt, braucht man ja nichts zum Guten wenden, man überlässt es einfach dem Fluss der Zeit. Dann müssen erst grosse Umwälzungen (Zusammenbrüche der Systeme, Katastrophen) dafür sorgen, dass schnell und überhastet etwas verändert wird.
Die Politiker haben ihre Sachverständigen. Die Sachverständigen bekommen ihr Geld. Aber gleichzeitig müssen die Sachverständigen sich mit ihren Ideen auch durchsetzen. Es besteht also kein grosses Bedürfnis die Gesellschaft zu lenken, sondern es geht einfach um DA SEIN und DA BLEIBEN. Letzten Endes sind auch die Politiker in den Strudel gefangen, dass sie einen ARBEITSPLATZ behalten wollen.

Schlaglöcher in den Strassen, - da sage ich EGAL und leere Kassen für die Kindergärten oder Sozialdienste: DAS IST NICHT EGAL.
Aber die sagen, Schlaglöcher zu beseitigen sind wichtiger. Und wir sehen das so, und die nicht? Wer ist also der Dumme? Vernunft, wo ist sie? Mobilsein ist wichtiger als dass man den Leuten das Gefühl gibt, dass sie sich selbst genügen. Stattdessen sehen wir die Allegorie: fahren sie suchend ihrem ICH (SELBST) hinterher. Anstatt Bewusstsein zu lenken, wird der Körper gelenkt.

Wir sind kaum in der Lage selbst etwas in die Hand zu nehmen, weil die Gesetze es uns verbieten. Wir sind kaum in der Lage etwas selbst zu schaffen - ohne sich im Rahmen der gesellschaftliuchen Strukturen zu bewegen, und währenddessen noch auf Hilfe oder Zuspruch der Masse-Gesellschaft zu hoffen! Nimm alles oder nichts! Diese Ambivalenz muss ein Mensch, der in diesem Land versucht ein Leben gegen den Strom zu führen, erst mal ertragen lernen.

Wo solls hin gehen?

Genug gekratzt an Wunden, die niemals verheilen. Deutschland! Du hast mir seit der Schulzeit durch deine Strukturen das Genick gebrochen, hast mich allein gelassen und weiterhin Druck erhöht, das werde ich dir nur verzeihen, weil du kein Gesicht hast.

Wies auch sei. Ein bisschen Politik schadet einem Astrologieforum mit Sicherheit nicht. Wenn es sich zB auf einen Thread beschränkt...
Immerhin geht es um den grossen Rahmen, in dem wir Astrologie betreiben. Wann immer wir zB mit Klienten zu tun bekommen, die ein Problem mit diesen Dingen haben...; wann immer wir uns Gedanken über das sogenannte Wassermannzeitalter machen, was für mich natürlich eine spannende Frage ist. Aber egal, wie auch immer, jede 20 Jahre kommt der Saturn/Jupiter Zyklus zum Einsatz. Es zeigt sich, dass zur "Vollmondstellung" von Saturn und Jupiter (Opposition des Zyklus), sich oft etwas gesellschaftlich ereignet. 1968, 1989, und jetzt 2009. Politik ist also für mich interessant, weil die Astrologie an gesellschaftlichen Prozessen und Phasen anknüpfen kann.

LG
ad

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mbwassermann
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Beiträge: 1639
Wohnort: Deutschland
Re: deutschland in der spermienkrise neu [Re: Stefan]
      #118080 - 16.03.2006 14:04

Hallo Antidisch

Dazu fällt mir über Deutschland ein.

Von der Diktatur zur Erpressungs Politik, nur wozu? Damit wir bereit sind alles zu tun was Deutschland will?

Was kann man da schon tun. Sollen alle Deutschen die Politik (Pluto) anflehen, ihr hinten oder sonst wo reinkriechen. Ist es das was die Deutsche Politik will? Also Leidende Massen, die nicht einmal freiwillig Leiden dürfen, sondern nach Vorschrift und Gesetzt.



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Gruß MBWassermann


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Stefan
Mitglied (fleißig dabei)

Registriert: 12.09.2005
Beiträge: 749
Wohnort: Hagen
Re: deutschland in der spermienkrise neu [Re: mbwassermann]
      #118085 - 16.03.2006 14:38

Hallo!

Vor ein bisschen Metaphysik kann ich mich kaum wehren, so dass ich glaube, dass gewisse Dinge so ablaufen, wie sie ablaufen, und es besteht allerdings immer die Möglichkeit, dass Menschen als Handelnde die Richtung verändern. Doch gewöhnlich zeigt sich, dass diese Richtungsänderungen nur über unkontrollierbare Faktoren bewirkt werden, durch schlussendliche Katalysatoren. Katastrophen, Zusammenbrüche, Zuspitzungen, Krisen. HANDLUNGSNÖTE!

Also warte ich insgeheim auf eine kommende Zeit, wo es sich zeigen muss, ob es eine Veränderung gibt. Und wenn es das nicht ist, dann bleibt es dabei, was ich sowieso schon als meine Lebensphilosophie in mir kristallisiert habe:

Die Welt wird immer stärker und mächtiger sein, es gibt kein Entrinnen. Und doch liegt in dieser Erkenntnis das Heil: Denn ich brauche mich jetzt nicht mehr darum zu kümmern, DASS es die Welt gibt.

Das heisst, ich nehme und akzeptiere meine Situation erst mal; - so wie Sokrates sich auch keine Gedanken darüber machte, was er alles brauchen könnte und was nicht. Für Sokrates war es wichtig, allen Überfluss abzulegen. Und so könnte man sagen, dass der Überfluss beim Einbezug der Welt darin besteht, sich zu viel darum zu machen, dass es diese Welt gibt. Das ist für mich die einzige Lösung.
Schicksal tut sich auf, durch Meditation und Zeichenkunde. Da kommen die göttlichen Zeichen. Sie sprechen aber nur zur Seele, nicht zu einem materiellen Verlangen. Aber durch diese Zeichen ist es dann doch möglich, sich in dieser Welt zu orientieren. Ein Zeichen kündigte mir erst neulich an, dass ich in Bezug zu einer Arbeitsstelle mich entsprechend verhalten soll. Und es war gut.

Sokrates wurde durch Justizmord hingerichtet, anscheinend, weil er diverse Leute gegen sich aufgebracht hatte. Diese fürchteten, dass andere Leute es dem Sokrates gleich tun könnten und so würde die herrschende Klasse ihre Macht verlieren. Dass Sokrates dann ermordet wurde, ist fast schon eine Vorwegnahme der hlg. Inquisition: Es wurden Dinge behauptet und eine Anklage erhoben, und die Wahrheit umgedreht, so dass sie passte.

Weil Sokrates einfach nichts benötigte und er leitete andere zur Tugend, wurde er unduldbar, vor allem, weil er sich überall dort aufhielt, wo Menschen waren, und diese "beeinflusste" - und das politische Geschäft mag nun auch sehr untugendhaft sein.

Indessen: Eine Wahnvorstellung, dass man den Leuten so viel zu traut! Eine Wahnvorstellung, dass man durch Sokrates seine Felle davon schwimmen sah!
Aber solche Wahnvorstellungen führen zur Hinrichtung unliebsamer Personen. Diese philosophischen Personen aber sind im eigentlichen Sinne das ganze Rückgrat, was ein Staat hat. Das kann man vielleicht auch auf das Heute übertragen. Nur dass die Hinrichtungen fehlen. Aber vieles, was heute gut ist, oder gut wäre, wird vom Staat schlecht gemacht. Manchmal unbeabsichtigt. Manchmal hat man einfach als Politiker den Eindruck, man muss so handeln und entscheiden, wie "man" es tut.

Es gibt oft eine Stimme. Und die anderen Stimmen werden einfach nicht gehört. Denn diese anderen Stimmen, werden von der herrschenden Klasse einfach als unduldbar hingestellt und da sich die Aussenseiter immer wieder an der herrschenden Klasse reiben, nehmen sie auch gewisse Färbungen an und gelten als "Utopisten" oder so. Was in der Politik landet, kann aber auch kaum noch anders sein, als wie Politik gerade ist. Was könnte man im BUNDESTAG schon sagen? Hey Leute, ich will etwas verändern, die einen werden weniger bekommen (die sowieso schon viel haben) und die anderen mehr. SOFORT erheben sich die Stimmen: NEIN! Denn die Menschen wollen nichts hergeben. In dieser Weise repräsentiert die Poltik dann doch den (wohl übersättigten) Bürger. Und es ist keine Frage, dass es eine Berechtigung dazu gibt, gewisse Dinge zu behalten.
Einmal stellte ich mir vor, wie es wäre, wenn STROM nur noch für wenige geräte verfügbar wäre. Also auf den PC würde ich nicht verzichten wollen, ein anderer nicht aufs Fernsehen. Aber hier zeigt sich das Dilemma: Denn die herrschende Zeit ist darauf ausgerichtet, dass alle alles haben können. Dass alle Menschen gleich sind. Und es ist doch wohl kaum so, dass meine hautpsächlichen Interessen die eines anderen sein müssten.
Es ist also gar nicht schwer, etwas zu verändern. Man muss nur die richtigen Ideen haben. Man muss es nur durchziehen, und jeder muss mitziehen. Und die kleinen Stolperer zur Kurskorrektur verwenden. Nur begreift es keiner und am Ende ist es immer die Frage: WIE? Wie anfangen? Wo ansetzen. Oder es sind die Fragen ausgesetzt durch den Status Quo: Wir haben aber nun weltweit diese Zivilisation.
Dennoch haben wir weltweit als erstes Land die Atomkraft entsprechend beurteilt.
Und in Bezug zur gross angelegten Veränderung: Dann meldet sich so ein Geist wie ich, ausgesetzt dem Überdruss der anderen, der allgemeinen Ratlosigkeit, der sagt dann: erst mal die ganzen Autos weg. Lach! Denn es ist wirklich so. Meine Welt ist nicht die der anderen. Also: Ist Zivilisation noch zu retten? Weil es letztendlich zwei Dinge sind: Die Systeme sind jetzt zu gross geworden, oder die einzelnen Menschen zu abhängig von den Werten, mit denen sie gross geworden sind.
Nun, man könnte auch gemässigteres ansteuern. Aber es läuft immer auf dasselbe hinaus: Es gibt die, die Überfluss festhalten wollen, und die, die Überfluss loslassen wollen, und beides reibt sich aneinander. Weil jeder einen anderen Überfluss definiert. Für mich zum Beispiel ist es möglich, einen langen Weg zu gehen, um meine Kinder (die ich mir nun mal vorstelle) mit reichlich Nahrung zu versorgebn. Andere haben ihr Auto und würden argumentieren, und so haben sie es auch schon: DANN SCHLEPP DUUUU MAL DEN SPRUDELKASTEN drei Kilometer weit. Aber dass es noch Möglichkeiten gibt, andere als wie das Auto...; ich meine, es würde sich ja nicht nur was in Bezug zum Auto ändern. Es ist ja nur ein Beispiel. Wenn sich alles irgendwie verändert, dann heisst das ja nicht: DASS DIE DINGE, DIE JETZT MÖGLICH SIND, NICHT MEHR MÖGLICH SIND, sie sind nur anders möglich. Und man könnte sich etliches vorstellen, wie ein anderes Leben aussehen kann. Aber? Man lebt so vor sich hin wie die Schafe an einer Felsklippe.
Ich kann das verstehen, denn ich würde auch nicht leben wollen, darauf angelegt, die WELT zu verändern!

Aber ich meine, ab und zu kann man die Welt verändern, man muss sich ihr nicht ausliefern.
Aber die Politiker und Eliten sind der Welt ausgeliefert. Es gibt zum Beispiel Partei-Linien. Es ist alles darauf ausgerichtet, dass sich Veränderungen nur sehr schwer durchsetzen lassen, nicht nur in Deutschland.
Also, die Zeit der Veränderung muss von oben kommen...; wir, über Jahrhunderte, haben es nicht anders gewollt, könnte man sagen, und da ich an Reinkarnation und kulturelles Karma glaube, kann ich mich davon auch nicht ausschliessen. Ausserdem sind wir sowieso ein Teil eines Ganzen kosmischen Wesens.
Also vertraue ich wie die Leute vor Jahrhunderten auf eine gross angelegte Veränderung? Nur heute erscheint uns dies wahrscheinlicher. Ob ich sie noch erlebe, weiss ich nicht. Aber Tatsache bleibt, dass ich denke, wir können nur noch für uns selbst gewisse Entscheidungen treffen, wie wir in dieser Welt existieren wollen. Wäre der Winter nicht zu kalt, denn würde mir ein Leben als Obdachloser völlig genügen. Das mal als Spitze gegen die Arbeitsgesellschaft, die glaubt, uns mit "Arbeit" oder "Keine Arbeit" erpressen zu wollen. Denn hier geht es nicht um eine Arbeit, sondern um einen abstrakten Wert der Arbeit: HAUPTSACHE ARBEIT. HAUPTSACHE, DIE SOZIALKASSEN KRIEGEN GELD REIN, HAUPTSACHE DER KONSUM WIRD ANGEKURBELT.
Also, ohne Geschichte, ohne Indoktrination des angeblich NOTWENDIGEN, würde ich sagen: Was ist denn das für ein Unfug? So, würde die Welt den Menschen ausklammern. Warum also noch Menschen? Stellen wir doch Roboter dahin, mechanische Wesen.

LG
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Palamedes
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Re: deutschland in der spermienkrise neu [Re: Stefan]
      #118280 - 17.03.2006 16:55

Hallo

Das ist ein Mißverständnis. Die Politik ist nicht da, um etwas zu verändern, sondern um wiedergewählt zu werden. Die Politik führt Änderungen in dem Maße durch, wie es ihren Zwecken dient, also der Wiederwahl. Unpopuläre Änderungen werden nur dann angegangen, wenn alle anderen Optionen ausgeschöpft sind, so wie im Augenblick.
Die Politik ist ein Teilsystem unserer Gesellschaft und jedes Teilsystem handelt nach ihren eigenen Interessen. Dass ist aus Sicht des Teilsystems vernünftig. Ob es für den Einzelen außerhalb des Teilsystems vernünftig ist oder der Gesellschaft im Gesamten dient, ist völlig irrelevant. Es kann sein das das Interesse eines Teilsystems (Politik, Wirtschaft, Rechtswese, etc.) zufällig mit den Interessen eines anderen Teilsystems übereinstimmt. Die Bewertung der Wirklichkeit dahingehend, eine solche Entscheidung sei aus altruistischen Gründen getroffen worden, oder weil systemübergreifende Probleme gelöst werden sollen, ist eine Illusion!
Die Akteure (Politiker) müssen sich dem Interessendruck des Systems beugen. Jeder Politiker darf nur soweit vernünftig, idealistisch handeln, wie es einer angestrebten Wiederwahl nicht zuwider läuft. Ansonsten wird er kalt gestellt.

Für eine vertiefende Diskussion bin ich gerne zu haben.

Mit freundlichen Grüßen, Palamedes

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Geh deinen Weg und lass die Leute reden!
(Dante Alighieri [1265-1321], italienischer Dichter)

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