Bubblegum1
(Mitglied (gehört zum Inventar))
05.03.2009 11:29
Re: Twilight - Bis(s) zum Morgengrauen

Hallo Elfarran,

Zitat:


Ja, es wird erwähnt, dass Geld für die Cullens einfach etwas ist, was sich natürlicherweise ansammelt, wenn man unbegrenzt Zeit zur Verfügung hat. Ziemlich nonchalant.




Na ja, also die Börsenkurse oder noch besser die Lottozahlen würde ich auch gerne mal voraussehen können.


Zitat:



Er bemüht sich, aber Alice ruiniert seine kleine Farce ja fast, als die Diamanten-Information aus ihr heraussprudeln will.
Ich glaube, Edward und Bella sind co-abhängig voneinander, besonders Edward in Bezug auf Bellas Sicherheit und Bella in Bezug auf Edwards göttliche Perfektion. Sie machen sich immer wieder selbst dafür schuldig, wenn es dem anderen schlecht geht. Bellas Abneigung dagegen, dass Edward Geld für sie ausgibt, passt dort hinein, ebenso, dass sie ihn auf ein Podest stellt. Das macht Edward ebenso, er stellt sie auf ein Podest, mit der Begründung, sie habe seine Existenz erst zum Leben gemacht. Er vergötter sie, sie vergöttert ihn, nur dass er ihr diese Liebe mit Geld beweisen will. Und sie sind beide so starrköpfig, dass sie nur schwer den Standpunkt des Anderen sehen / sehen können / sehen wollen.




Alice hat ja noch weniger Sinn für Geld als Edward. Es wurde ja erwähnt, dass sie es kaum zulässt, dass die Cullens ein Kleidungsstück zweimal tragen. Da hab ich mich gefragt, was sie mit den Sachen macht? Ich hoffe doch spenden und nicht wegwerfen. (Hihi, da muss ich wieder an die Familientherapie-Fanfiction denken).
Eigentlich ist es ja merkwürdig wenn man nicht versteht, was der Seelenpartner genau will. Ich stell mir da irgendwie mehr stilles Verständnis vor, aber das würde die Geschichte ja wahrscheinlich auch wiederum langweilig machen, wenn es da gar keine Reibungspunkte gäbe.


Zitat:


Ich finde es übrigens gut, dass Bella so stur ist. Edward erkennt erst am Ende von Eclipse, dass er alles falsch macht, indem er Bella seinen Willen aufdrängeln will. Ich meine, nicht nur mit der Hochzeit, der Verlobung, seinen Bedingungen wie College und Finanzen, auch mit seinem übertriebenen Beschützerzwang. Er drängelt sich ihr ganz und gar auf und registriert kaum, dass sie ein Mensch ist, der Dinge auch auf seine eigene Art machen will. Ich bin ihm deshalb nicht wirklich böse, als Vampir fleischt sich solch ein Verhalten über die Jahrzehnte ein. Aber wenigstens bietet Bella ihm oft und gerne die Stirn.






Ja ich finds auch gut, dass Bella sich nicht unterbuttern lässt. Wie oben schon gesagt, wäre es wohl auch kaum erträglich zu lesen, wenn sie alles tun würde, was Edward von ihr verlangt. Ich glaube auch, dass es mit seiner Erziehung zusammenhängt. Altmodisch wie er ist, glaubt er einfach, dass es seine Pflicht ist, für seine Frau zu sorgen. Und da er sie über alles liebt und ein guter Ehemann sein will, will er ihr jeden möglichen Wunsch erfüllen.

Lg
Bubble



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