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Dekanat

(von griechisch deka = zehn) Die Unterteilung der 30 Grad eines jeden Sternzeichens in drei Unterabschnitte (Dekanate) à 10 Grad, die jeweils einem Dekan unterstehen. Nach der in der indischen und der westlichen Astrologie gebräuchlichsten Methode handelt es sich dabei um die drei Herrscher des betreffenden Elemententrigons. Dabei herrscht der Zeichenherrscher selbst über das erste Dekanat, das zweite Dekanat wird vom Herrscher des nächsten Zeichen des selben Elements beherrscht und das letzte Dekanat vom Herrscher des letzten Zeichens im Elementetrigon.
Eine Übersicht finden Sie in folgender Tabelle:

Tierkreiszeichen 1.Dekanat
0° bis 10°
2.Dekanat
10° bis 20°
3.Dekanat
20° bis 30°
Widder Mars Sonne Jupiter
Stier Venus Merkur Saturn
Zwillinge Merkur Venus Saturn/Uranus
Krebs Mond Mars/Pluto Jupiter/Neptun
Löwe Sonne Jupiter Mars
Jungfrau Merkur Saturn Venus
Waage Venus Saturn/Uranus Merkur
Skorpion Mars/Pluto Jupiter/Neptun Mond
Schütze Jupiter Mars Sonne
Steinbock Saturn Venus Merkur
Wassermann Saturn/Uranus Merkur Venus
Fische Jupiter/Neptun Mond Mars/Pluto
Deklination

(von lateinisch declinare = abbiegen) Die Umlaufbahn der Planeten (Ekliptik) steht im Vergleich zum Äquator etwa 23 Grad schräg. Dadurch scheinen die Planeten, je nach Jahreszeit, höher oder niedriger zu stehen. Die Deklination ist das Maß der Abweichung, mit der sich ein Planet über den Äquator erhebt oder sich darunter bewegt.

Deszendent

(von lateinisch descendere = absteigen) Das Zeichen, das dem Aszendenten gegenüberliegt und zur Zeit der Geburt am westlichen Horizont untergeht.

Bedeutung:
In der Astrologie steht der Deszendent vor allem für die Beziehungsthematik.

Literatur:
Ott, Ernst: Der Deszendent, Chiron, Mössingen
Theler, Brigitte: Astrologische Partnerschaftsfibel, Astrodata, Zürich

Direktionen

(von lateinisch dirigere = in eine bestimmte Richtung weisen) Eine Prognosemethode, die schon seit der Antike bekannt ist. Im Laufe der Zeit haben sich aber einige zum Teil verwirrende Varianten herausgebildet. Man unterscheidet im wesentlichen:

Primärdirektionen
Sekundärdirektionen
Tertiärdirektionen
Symbolische Direktionen
Sonnenbogendirektionen

Dabei handelt es sich in allen Fällen um fiktive Bewegungen der Planeten und Horoskopachsen, ausgehend vom Geburtshoroskop. Aus dem Stand der dirigierten (vorgeschobenen oder progressiven) Planeten und Achsen im Verhältnis zum Grundhoroskop lassen sich die Prognosen herleiten. Das Gemeinsame aller Direktionsmethoden liegt in der Annahme, daß die Planeten der Geburtskonstellation gemäß dem Prinzip »Wie im Kleinen so im Großen« nach einem einheitlichen Zeittakt »weiterwandern«. Aber über Art und Größe des Zeittakts, dem sogenannten (Direktionsschlüssel) gehen die Meinungen und Methoden auseinander. Primär nennt man Bewegungen auf der Ekliptik, sekundär sind die Bewegungen, die auf die sich auf die Erdumdrehung beziehen (tertiäre auf den Mond).

Bei Primärdirektionen heißt die Formel deshalb 1 Grad = 1 Jahr
Bei Sekundärdirektionen heißt sie 1 Tag = 1 Jahr

Die Primärdirektionen für das 25. Lebensjahr ergeben sich damit, wenn man die Planetenstände ebenso wie die Achsen um 25 Grad weiterschiebt Die Sekundärdirektionen für das 25. Lebensjahr entnimmt man dagegen den Planetenständen des 25. Tages nach der Geburt. Einer der Hauptgründe für weitere Unterscheidungen liegt in der Differenz zwischen den 365 1/4 Tagen des Jahreslaufs und den 360° des Tierkreises.

Literatur:
Akron: Das Astrologie-Handbuch, Kailash, München
Ebertin, Reinhold: Direktionen - Mitgestalter des Schicksals, Ebertin, Freiburg
Forrest, Steven: Der äußere Himmel, Die Bedeutung von Transiten und Progressionen, Kailash, München
Hastings, Nanca A.: Progressionen und Transite, Astrodata, Zürich
Plantiko, Rüdiger: Primärdirektionen, Chiron, Mössingen
Voltmer, Ulrike: Rhythmische Astrologie - Biographien im Spiegel der Direktionen, Urania, Neuhausen

Direktionsschlüssel

Das Zeitmaß, mit dem bei Direktionen alle Horoskopfaktoren vorgeschoben werden. siehe Primärdirektionen

Dispositor

(von lateinisch dispositio = Anordnung) Der Planet, der über das Zeichen herrscht, in dem ein Planet steht oder mit dem ein Haus beginnt, gilt als Dispositor (Herrscher) über den Planeten bzw. das Haus.

Literatur:
Hamaker-Zondag, Karen M: Häuserherrscher und Häuserbeziehungen, Kailash, München
Meyer, Hermann: Das astrologische Herrschersystem, Kailash, München

Domizil

siehe Herrscher.

Drachen

Aspektfigur die sich aus drei Trigonen, zwei Sextilen und einer Opposition zusammensetzt.

Drachenkopf

siehe Mondknoten.

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