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Aphel
Der sonnenfernste Punkt, den ein Planet auf seiner Laufbahn um die Sonne erreicht. Die sonnennächste Stellung nennt man perihel.
Apogäum
Der erdfernste Punkt, den ein Planet auf seiner Laufbahn von der Erde erreicht. Die erdnächste Stellung nennt man Perigäum.
Applikation
(von lateinisch applicare = sich anschließen) Ein Faktor, der bei der Bewertung von Aspekten und Transiten zu berücksichtigen ist. Man spricht von Applikation wenn ein schnellerer Planet auf einen Aspekt mit einem langsameren zuläuft, und damit die Wirkung des Aspekts ihren Höhepunkt noch nicht erreicht hat.
Arabische Punkte

Auf Grundlage der Zahlensymbolik ermittelte sensitive Punkte, die sich aus dem Abstandsverhältnis verschiedener Planeten zueinander und zum Aszendenten ergeben. Am berühmtesten ist der Glückspunkt. Man ermittelt ihn für einen Menschen, der am Tag geboren ist (Sonnenstand über der Horizontlinie), indem man die Anzahl der Grade zwischen Sonne und Mond (in der Richtung des Tierkreises von Widder zu den Fischen) zum Aszendenten hinzuzählt. Bei einer Nachtgeburt (Sonnenstand unter der Horizontlinie) zählt man den Abstand von Mond zur Sonne zum Aszendenten hinzu.

Eine Übersicht über die enorme Fülle der verschiedensten Punkte findet sich im Internet unter folgendem LINK.

Literatur:
Zoller, Robert: Astrologie und Zahlenmystik, Kailash, München (vergriffen)

Aspekte

(von lateinisch aspectus = Anblick) Bedeutsame Abstände, die sich zwischen den einzelnen Planeten untereinander ergeben und zu den Hauptachsen. Als bedeutsam gelten die Abstände, die aus der Teilung des Kreises (360°) durch die Zahlen 1 bis 10 entstehen. Als Hauptaspekte gelten die Teilungen durch die Zahlen 1, 2, 3, 4 und 6. Daraus bilden sich: Konjunktion 0°, Opposition 180°, Trigon 120°, Quadrat 90° und Sextil 60°. Nebenaspekte ergeben sich aus der Division durch 5 und 7, 8, 9, 10 (Quintil 72°, Septil 51°, Oktil = Halbquadrat 45°, Nonil 40°, Dezil 36°), aus Halbierungen der Hauptaspekte (Halbquadrat 45°, Eineinhalbquadrat 135°, Halbsextil 30°) sowie aus dem Abstand von 150° = Quincunx (von lateinisch quinque + uncia = fünf Zwölftel). In der heutigen Astrologie sind allerdings nur wenige dieser Nebenaspekte in Gebrauch. Dagegen wird der Tatsache, daß ein Planet unaspektiert ist vielfach Bedeutung beigemessen.

Die Untergliederung dieser Abstände in harmonische und disharmonische Aspekte , entspricht der Harmonielehre der Musik (Terz, Quarte, Quinte). Die farbliche Darstellung der Hauptaspekte ist weitestgehend einheitlich. Die harmonischen Aspekte Trigon und Sextil werden blau gezeichnet, die Spannungsaspekte Opposition und Quadrat rot. Die farbliche Darstellung der Nebenaspekte ist dagegen sehr uneinheitlich.

Eine optische Darstellung der wichtigsten Aspekte anhand der Sonne-Mondbewegungen findet sich im Internet unter folgendem ARTIKEL.
Eine Übersicht der gebräuchlichsten Aspekte, ihrer Farbdarstellung und Wirkungen finden Sie in folgender Tabelle:

1. Hauptaspekte
Name Teilung Winkel Wirkung
Konjunktion 360°/1 360/0° harmonisch oder konfliktreich. Siehe Planetenvertraeglichkeit">Planetenverträglichkeit">Planetenverträglichkeit
Opposition 360°/2 180° spannungsgeladen, polarisierend, zweifelnd
Trigon 360°/3 120° harmonisch, stabiliserend, eventuell träge
Quadrat 360°/4 90° starke Dissonanz, unverträgliche Spannung
Sextil 360°/6 60° leicht harmonisierend, entspannend

 

2. Nebenaspekte
Name Teilung Winkel Wirkung
Quintil 360°/5 72° leicht harmonisch, schöpferisch
Biquintil 360°/5x2 144° leicht harmonisch, schöpferisch.
Halbsextil 360°/12 30° leichte Spannung, anregend
Halbquadrat 360°/8 45° leichte Spannung, störend
Eineinhalbquadrat 360°/8x3 135° leichte Spannung, quertreibend
Quinkunx 360°/12x5 150° latente Spannung, Sehnsucht nach etwas Unbekanntem

Literatur:
Adler, Oskar: Das Testament der Astrologie, Bd. 4 (Der Mensch im Sternenkonzert), Kailash, München
Akron: Das Astrologie-Handbuch, Kailash, München
Hamaker-Zondag, Karen M: Deutung von Aspekten und Aspektfiguren, Kailash, München Hand, Robert: Das Buch der Horoskopsymbole, Kailash, München
Koch, Walter A.: Aspektlehre nach Johannes Kepler, Rohm, Bietigheim
Lundsted, Betty: Astrologische Aspekte, Knaur, München
Orban, Peter & Zinnel, Ingrid: Symbolon, Kailash, München
Pelletier, Robert: Das Buch der Aspekte, Kailash, München
Ring, Thomas: Astrologische Menschenkunde, Bd. 3, Bauer, Freiburg
Rudhyar, Dane und Leyla: Astrologische Aspekte, Kailash (Hier & Jetzt), München
Tierney, Bill: Dynamik der Aspektanalyse, Kailash, München
Weiss, Claude: Horoskopanalyse, Bd. 2 (Aspekte im Geburtsbild), Astrodata, Zürich
 
Aspektfiguren

Vor allem in der Huber-Schule angewandte Methode, die weniger aus einzelnen Aspekten Bedeutungen ableitet, als vielmehr aus markanten Figuren, die sich aus ihren Verbindungen ergeben.
Hier finden Sie eine Übersicht der hauptsächlich beachtetet Aspektfiguren.

Aspektfiguren

Name verbundene Aspekte Wirkung
Stellatium oder Stellium Konjunktion mehr als 3 Planeten kraftvolle Bündelung. Schwerpunkt der Begabung, aber auch Einseitigkeit.
T-Quadrat 1 Opposition und 2 Quadrate höchst dynamisch, konfliktreich, ungeduldig, frustrierend, unruhig
Großes Quadrat 4 Quadrate und
2 Oppositionen
starke, innere Spannungen, robust, kantig, widersprüchlich
Großes Trigon 3 Trigone harmonisch, stabilisierend, unterstützend, aber auch träge und konfliktscheu
Drachen 3 Trigone, 2 Sextile und
1 Opposition
harmonisch, mit gesunder Spannung. Anregend
Großes Sextil 6 Sextile und
3 Oppositionen
gutes Potential trotz vieler Zweifel
Yod-Figur 2 Quinkunxe und
1 Sextil
Spannungsreich. Verborgene Begabung, Berufung
Literatur: Hamaker-Zondag, Karen M: Deutung von Aspekten und Aspektfiguren, Kailash, München
Asteroiden

(lateinisch = kleine Sterne) siehe Planetoiden.

Astromedizin

Teilgebiet der Astrologie, das mit Hilfe des Horoskops Aussagen über Krankheitsdispositionen des Horoskopeigners macht und auf Grund der astrologischen Entsprechungslehre geeignete Therapieformen und insbesondere homöopathische Medikamente vorschlägt.

Literatur:
Akron: Das Astrologie-Handbuch, Kailash, München
Asboga, Friedbert: Astromedizin, Astropharmazie und Astrodiätik, Schikowski, Berlin
Cunningham, Donna: Astrologie und Energiearbeit, Kailash, München
Döbereiner, Wolfgang: Astrologisch-Homöopathische Erfahrungsbilder zur Diagnose und Therapie von Erkrankungen, Döbereiner, München
Ebertin, Reinhold: Sterne helfen heilen, Ebertin, Freiburg
Haebler, Anna & Röcker, Anna E: Astrologie und Bach-Blüten, Ludwig, München
Hofer, Detlev & Voltmer, Ulrike (Hrsgb.): Astrologie und Medizin, Chiron, Mössingen
Kinadeter, Harald: Bach-Blüten und Planetenkräfte, Ebertin, Freiburg
Meyer, Hermann: Psychosomatik und Astrologie, Kailash, München
Ridder-Patrick, Jane: Praktische Astro-Medizin, Astrodata, Zürich
Sagan, Samuel: Heilende Planetenkräfte, Ebertin, Freiburg
Schlapp, Peter: Bach-Blüten und Astrologie, Ebertin, Freiburg
Thelen, Brigitte: Astrologie und Blütenessenzen, Kailash, München

Aszendent

(von lateinisch ascendere = aufsteigen) Das Zeichen des Tierkreises, das zum Zeitpunkt der Geburt am östlichen Horizont aufgeht. Zur Zeit des Sonnenaufgangs ist damit das Sonnenstandzeichen, das sogenannte Sternzeichen, mit dem Aszendenten identisch; bei Sonnenuntergang ist dagegen der Aszendent das dem Sternzeichen im Tierkreis gegenüberliegende Zeichen. Zu den möglichen Kombinationen von AC und MC siehe Achsenkreuz

Bedeutung:
Die Astrologie sieht im Aszendenten die Art, wie der Mensch spontan aus sich herausgeht, wie er auf seine Umwelt wirkt, aber auch die Grundstimmung, mit der er im Leben steht und die Vorgehensweise, mit der er Neues beginnt.

Literatur:
Adler, Oskar: Das Testament der Astrologie, Bd. 3 (Mensch und Erde), Kailash, München
Denzinger, Wolfgang J.: Die Entfaltung des Aszendenten, Ebertin, Freiburg
Fenton, Sasha: Im Zeichen des Aszendenten, Astrodata, Zürich
Sasportas, Howard: Astrologische Häuser und Aszendenten, Knaur, München
Schulman, Martin: Der Aszendent, Urania, Neuhausen
weitere Informationen zu Aszendent bestimmen">Aszendent

Ayanamsa
(ein Sanskritwort das etwas soviel wie Präzession bedeutet) Die Verschiebung zwischen dem siderischen und dem tropischen Tierkreis. Dieser Faktor lässt sich vielen Ephemeriden entnehmen. Man kann ihn zum Umrechnung vom tropischen Tierkreis der Astrologen zum siderischen Tierkreis der Astronomen verwenden, oder um zu berechnen, wann der Frühlingspunkt nun endgültig aus dem Sternbild Fische in das Sternbild Wassermann rückt. Am 1.1.2000 war der Wert 23°51'11". Das heißt, es fehlen noch gut 6 Grad, bis wir "wirklich" im Wassermannzeitalter">Wassermannzeitalter sind. Da die Präzession in 72 Jahren um nur 1 Grad vorrückt, wird es schon noch etwas dauern.

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