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  Leseprobe: Der Gehängte
Der Gehängte (XII)

DIE GROSSE KRISE

DER GEHÄNGTE prägt sich den meisten Menschen besonders nachhaltig ein. Fast jeder, der diese Karte zum ersten Mal in die Hand nimmt, dreht sie zunächst einige Male hin und her, bevor ihm klar wird, wie herum sie gehört. Bezeichnenderweise ist der Gehängte in allen klassischen Tarotdarstellungen stets am Fuß aufgehängt, mit dem Kopf nach unten. Im Mittelalter war dies die Strafe für den Verräter. Und tatsächlich geht es hier in gewisser Weise um Verrat: um den Verrat an der eigenen Sache, den Verrat an uns selbst. Der Gehängte steht für die Sackgasse, in der wir stecken bleiben, oder für die Falle, in die wir treten, wenn wir auf dem falschen Weg sind. Das heißt auf die Reise des Helden übertragen, daß der Held offenbar über das Ziel der Tagesreise hinausgeschossen ist. Er hat sich geweigert, die Reise durch die Nacht anzutreten und wird deshalb vom Schicksal zur Umkehr gezwungen.

Aus der Symbolik dieser Karte läßt sich ablesen, worin das eigentliche Problem besteht. Der Gehängte bildet mit seinen Beinen ein Kreuz, wohingegen die Armhaltung einem Dreieck entspricht. Nun steht das Kreuz wie auch das Quadrat und die diesen beiden Figuren entsprechende Zahl Vier sowohl in der Symbolik als auch in der abendländischen Kunst seit alters für das Irdische. Das Dreieck wie auch die Zahl Drei versinnbildlicht dagegen das Göttliche. Damit ist die Haltung des Gehängten Sinnbild der verkehrten Welt, in der er hängt; einer Welt, in der das Göttliche unten und das Irdische oben ist. Mit anderen Worten: das Eigentliche, das Wesentliche, das Bedeutsame ist unter dem Irdischen verschüttet, und deshalb sitzt der Mensch an dieser Stelle fest. Träfen wir jemanden in einer solch mißlichen Situation, würden wir ihm sicherlich den guten Rat geben, sich doch einfach umzudrehen. Dadurch stünde er richtig in der richtigen Welt. Um diesen Umkehrprozeß wird es auf dem weiteren Weg gehen, wie die Gegenüberstellung dieser Karte mit der letzten der Großen Arkana zeigt.

Wenn wir 12, die Zahl des Gehängten, umdrehen, erhalten wir 21. Von der 21. Karte wissen wir, daß sie als Ende der Reise des Helden für das wiedergefundene Paradies und auf einer anderen Ebene für die erreichte Ganzheit steht. Vergleichen wir die beiden Karten miteinander, zeigt sich die Figur der 21. Karte als der umgekehrte Gehängte. Bei ihr sind die gekreuzten Beine unten, während die offene Armhaltung darüber das Dreieck andeutet, und aus dem Stillstand des Gehängten wurde die lebendige, tanzende Bewegung der 21. Karte. Damit wurde der Weg aus der verkehrten Welt in die richtige Welt gefunden.

Wenn die Karten 12 und 21 solche Gegenpole sind, dann ist zu vermuten, daß die dazwischen liegenden Karten all die Prüfungen und Voraussetzungen zeigen, die diese Umkehr ermöglichen. Und wenn die Karten tatsächlich dem archetypischen Aufbau der Reise des Helden entsprechen, dann müßte die vorletzte Karte uns die Wandlung oder die Erlösung zeigen, eben das Motiv, von dem Mythen und Märchen jeweils am Ende erzählen. Diese Karte heißt GERICHT, womit das Jüngste Gericht gemeint ist.

Dargestellt ist allerdings nicht der Weltenrichter, was dem Namen der Karte entspräche, sondern die Auferstehung. Da Tarot sich über Bilder und nicht über Worte mitteilt, ist natürlich das Motiv der Karte weitaus bedeutender als ihr Name. Die Darstellung des Marseiller-Tarot veranschaulicht am deutlichsten, worum es hier geht.

Während Gabriel, der Erzengel der Auferstehung und Offenbarung, die Posaune bläst, öffnet sich ein viereckiges Grab, aus dem sich drei Gestalten erheben. Also zeigt die Karte, wie die Dreiheit - das Göttliche - aus der Vierheit - dem Irdischen - befreit wird, wie das Eigentliche, das Wesentliche aus dem irdischen Kerker erlöst hervortritt. Dem entspricht im Märchen der Augenblick, in dem der verzauberte Prinz oder die verwunschene Prinzessin von der falschen, häßlichen Gestalt erlöst wird, den irdischen Panzer abwirft und als strahlende, göttliche Natur sichtbar wird. Im Rider-Tarot hat Waite die Anzahl der Personen verdoppelt und das nur mit dem dürftigen Hinweis erklärt: "Denn es erschien mir wünschenswert mit dieser Abweichung ein Beispiel den ungenügsamen, geläufigen Erklärungen vorzulegen." Das ist entweder schlecht übersetzt oder bewußt unverständlich geschrieben. In jedem Fall ist es schade, daß die zuvor so deutliche Symbolik dadurch verwässert wird.

Wie wir sehen werden, steht der Gehängte auch für die Ausweglosigkeit angesichts des Todes - der folgenden Karte - und für die immer notwendiger werdende Auseinandersetzung mit diesem unvermeidbaren Geschick. Solange wir den Blick davon abwenden und jeden Gedanken daran so gut es geht zu verdrängen versuchen, bleiben wir im Zustand des Gehängten und werden früher oder später zu einem (noch) lebenden Toten, während uns der hier beginnende Weg der Initiation durch die Erfahrungen der folgenden Karten zu einem wirklich befreiten und lebendigen, einem mit dem Tod lebenden Menschen werden läßt. Niemand ist frei, sagte Martin Luther King, solange er den Tod fürchtet.

Der Gehängte steht für alle Krisen, die uns zur Umkehr zwingen wollen, und damit auch für die zentrale Krise in der Mitte des Lebens, die Midlife-crisis. Solche Amerikanismen erwecken schnell den Eindruck, es handele sich dabei um Erfindungen des 20. Jahrhunderts. Weit gefehlt. Die Krise um die Lebenswende, wie sie treffender heißt, ist altbekannt. Mit ihr läßt schon Dante die "Göttliche Komödie" beginnen: "Wohl in der Mitte unsres Lebenswegs geriet ich tief in einen dunklen Wald, so daß vom geraden Pfade ich verirrte" , lautet der erste Satz dieser großartigen Schilderung einer Nachtmeerfahrt. Dante, der sich im Wald verirrt hat. Beginn der Göttlichen Komödie.

Besser läßt sich nicht beschreiben, worum es bei dieser Karte geht. Gerade war noch alles in Ordnung, wir glaubten, alles fest im Griff zu haben, und dann das! So und ähnlich beginnen die meisten Klagelieder. Natürlich hatten wir nur geglaubt, etwas im Griff zu haben. Aber das war weder die lebendige Gegenwart noch die Zukunft. Im Griff haben können wir allenfalls die Vergangenheit und natürlich die vielen Vorstellungen, die wir uns von der Wirklichkeit und der Zukunft machen und an die wir glauben. Ärgerlicherweise aber nimmt sich das Leben immer wieder die Freiheit, sich ganz anders zu entfalten, als wir es uns vorgestellt oder so schön berechnet hatten. Dieses tief empörte "... und dann das!" zeigt, wie unerwartet wir von der Lebenswende (und anderen Krisen) überrascht werden. C.G. Jung sagte dazu, daß "selbst kluge und in anderer Hinsicht gebildete Menschen von den psychischen Wandlungsvorgängen der Lebensmitte nicht nur nichts wissen, sondern daß sie wie die allermeisten gänzlich unvorbereitet in die zweite Lebenshälfte eintreten. Es sollte deshalb seiner Meinung nach eigentlich "Schulen für Vierzigjährige" geben. Diese scheinen früher nicht nötig gewesen zu sein, damals nämlich, als die Religionen noch stark genug waren, eine alle Lebensabschnitte umspannende Lebenshilfe zu bieten."

All das soll nicht etwa heißen, die Bedeutung dieser Karte würde sich auf die Midlife-crisis reduzieren. Sie steht natürlich für alle Krisen, in denen wird festsitzen, die zu Geduldsproben werden und eine veränderte Einstellung oder einen Richtungswechsel erzwingen wollen. Ebensowenig sollte der Eindruck entstehen, diese Krisen seien mit Pfiffigkeit, Frömmigkeit oder musterschülerhaftem Verhalten zu vermeiden. "Wer immer sich auf dem Weg zur Ganzheit befindet", sagt C.G. Jung, als würde er diese Karte beschreiben, "kann jener eigentümlichen Suspension, welche die Kreuzigung darstellt, nicht entgehen. Denn er wird unfehlbar dem begegnen, was ihn durchkreuzt, nämlich erstens dem, was er nicht sein möchte (Schatten), zweitens dem, was nicht er, sondern der andere ist (individuelle Wirklichkeit des Du), und drittens dem, was sein psychisches Nicht-Ich, nämlich das kollektive Unbewußte ist." Und etwas später fügt er hinzu: "Die Begegnung mit dem kollektiven Unbewußten ist ein schicksalhaftes Geschehen, von dem der natürliche Mensch nichts ahnt, bis er drin steht."

Oft wird diese Krise von einer der Urängste ausgelöst, die Karlfried Graf Dürckheim als die dreifache Not aller Menschen beschreibt : die Angst vor Vernichtung (Tod oder Ruin), die Angst vor trostloser Einsamkeit oder die Angst, an der Sinnfrage des Lebens zu verzweifeln. Vor allem diese letztere Angst ist besonders tückisch, weil nur wenige sie erwarten. Dabei ist es gerade ein tiefes Sinngefühl, das uns selbst schwerste Krisen aufrecht durchstehen läßt, wohingegen bereits kleine Krisen als unerträglich erlebt werden können, wenn sie uns sinnlos und absurd erscheinen.

Aber gerade hier, gegen Ende des zweiten Wegdrittels, in dessen Verlauf es um die Ichentfaltung ging, wartet oft die große Sinnkrise. Dabei lief doch alles gerade so gut. Wir haben ein gesundes Ich entwickelt und alle nennenswerten Ichziele erreicht: Auto, Wohnung, Erfolg, ein stattliches Bankkonto, einen tollen Mann, eine wunderbare Frau, eine glückliche Familie. Wir genießen Ansehen, fühlen uns ganz wichtig und sind eigentlich fein "raus". Meinen wir! Vielleicht haben wir uns sogar den Traum vom Leben auf "der Insel" verwirklicht, hatten ernsthaft geglaubt, "aussteigen" zu können. Und plötzlich müssen wir mit Schrecken feststellen, daß wir mitten drin sind und es kein Aussteigen gibt. Auf einmal merken wir, wie schal alles schmeckt. Wir versuchen uns zu betäuben oder durch immer höhere Dosierungen den alten Kitzel wieder herzustellen. Aber immer heftiger dämmert die Gewißheit, daß nichts hilft. Jetzt, wo wir eigentlich alles haben, sind wir plötzlich völlig leer und sehen mit Entsetzen, daß eigentlich nur noch der Tod auf uns wartet. Schrecklich! Und dieses Problem verschlimmert sich mehr und mehr, weil wir glauben, weiterhin mit alten, scheinbar bewährten Antworten neue Fragen lösen zu können. "Wir können aber den Nachmittag des Lebens nicht nach demselben Programm leben wie den Morgen," gibt C.G. Jung zu bedenken, "denn was am Morgen viel ist, wird am Abend wenig sein, und was am Morgen wahr ist, wird am Abend unwahr sein."

Auch der Bewußtseinsforscher Ken Wilber beschreibt den Hintergrund dieser Krise sehr eindringlich: "Wir haben uns mit unserem Körper, unserem Geist, unserer Persönlichkeit identifiziert und uns eingebildet, diese Objekte stellten unser reales "Selbst" dar, und dann verbringen wir unser ganzes Leben mit dem Versuch, das zu verteidigen, zu schützen und zu verlängern, was nur eine Illusion ist." Aber er sagt auch, wie wertvoll diese Krisen sind: "Im Gegensatz zur Meinung der meisten Fachleute ist diese nagende Unzufriedenheit mit dem Leben kein Zeichen von "seelisch-geistiger" Erkrankung und auch kein Anhaltspunkt für unzureichende soziale Anpassung, auch keine Charakterstörung. Denn versteckt in dieser grundlegenden Unzufriedenheit mit dem Leben und dem Dasein liegt der Keim einer sich entwickelnden Intelligenz, einer besonderen Intelligenz, die gewöhnlich unter dem unermeßlichen Gewicht sozialer Heuchelei begraben liegt." Das Leiden will ihr zum Durchbruch verhelfen, weshalb man es weder vermeiden, verachten oder die Bewußtwerdung versagen sollte. Genauso wenig aber sollte man das Leiden glorifizieren, sich daran klammern oder es dramatisieren, sondern als Anstoß zur Erkenntnis nehmen. Da uns Situationen dieser Art zumeist auf dem linken Fuß, also der unbewußten Seite, erwischen, ist der Gehängte auf den älteren Tarotkarten am linken Bein aufgehängt. Erst Waite hat diese Symbolik verändert, um zu verdeutlichen, daß es durchaus gute Gründe dafür geben kann, diese Haltung bewußt (rechte Seite) einzunehmen.

Immer bedeutet der Gehängte, daß wir am Ende eines Weges sind und umkehren müssen, daß wir etwas falsch betrachten und es umzudenken gilt, daß eine Angelegenheit ins Stocken geraten ist, weil wir etwas Wichtiges übersehen oder vergessen haben. Und immer bedarf es außer der aufrichtigen Bereitschaft umzudenken Geduld, oft viel Geduld. Diese Karte wurde auch häufig als Opfer gedeutet, weil die Krise, für die sie steht, zumeist verlangt, eine vertraute Haltung, eine bislang ganz selbstverständliche Erwartung, eine selbstverständlich gewordene Perspektive aufzugeben und zu opfern, damit das Leben wieder weitergeht. Vor diesem Hintergrund fordert Waites veränderte Darstellung dazu auf, nicht erst zu warten, bis uns das Schicksal zu einer Richtungsänderung zwingt, sondern diese Haltung immer wieder bewußt einzunehmen, damit uns durch diesen gänzlich veränderten Blickwinkel, den Kopfstand, wertvolle Einsichten zuteil werden. Deshalb ist der Kopf des Gehängten von einem Heiligenschein umgeben, als Zeichen dafür, daß ihm hier ein Licht aufgegangen ist. Wurzelbildung und Wachstum in die Tiefe ist darum auch das Ziel dieser Karte, eine Bedeutung, die sie in Ergänzung zur Herrscherin hat, mit der sie durch die Quersumme verbunden ist und die ihrerseits für Wachstum in äußere Fülle steht.

Auf einer tieferen Ebene steht diese Karte für einen Menschen, der sich freiwillig als Opfer darbringt. Die Form des T-Kreuzes ist ein Hinweis auf den griechischen Buchstaben Tau ( T ), dessen hebräische Entsprechung Thau () dem Gerüst auf der Karte im Marseiller-Tarot gleicht. In biblischen Zeiten aber hatte das hebräische Schriftzeichen noch die gleiche Form wie der griechische Buchstabe und galt als Zeichen der Auserwählten. Es war das Kainsmal, das im Gegensatz zum Volksglauben kein Schandmal, sondern das Zeichen desjenigen war, den Gott unter seinen besonderen Schutz gestellt hat (1. Moses 4,16). Bei den Israeliten wurde es bis zur Zeit der Richter als königliches Kastenabzeichen auf die Stirn der Stammesmitglieder tätowiert, aus deren Reihen der heilige König gewählt worden war, der sich am Ende seiner Regierungszeit für sein Volk opferte.

Miteinander kombiniert ergeben die Karten 12 und 21, DER GEHÄNGTE und DIE WELT, das Ankh, das altägyptische Henkelkreuz, das aus einem Kreis und einem Stab besteht. In der Vereinigung dieser Symbole für das weibliche und das männliche Geschlecht sahen die Ägypter das Lebenszeichen. Ankh, Das altägyptische DIE WELT und Lebenszeichen.

Vom Gehängten (XII) zur Welt (XXI) zu kommen und diese beiden Pole zu vereinen, ist die große Aufgabe, die sich uns stellt. An das irdische Kreuz gebunden (DER GEHÄNGTE) spüren wir eine tiefe Sehnsucht nach dem Paradies (DIE WELT). Etwas in uns vernimmt den Ruf des Selbst, das unser Ich zur Ganzheit - und auf höchster Ebene zur All-Einheit - führen will. Ob der Mensch diesem Ruf folgt, ob er dieses Tor zur Initiation durchschreitet, bleibt offen. Und selbst wenn er es tut, gibt es keine Garantie, daß er das Ziel je erreicht. Es steht ihm aber auch frei, sich weiter "hängen" zu lassen. Der "Pflichtabschnitt" der Reise endet mit der nächsten Karte TOD. Ganz sicher werden wir alle ohne Ausnahme bis dorthin kommen. Ob der Weg dort endet oder aber weiter und darüber hinaus bis zum Höchsten führt, hängt von jedem einzelnen ab. Denn das Selbst, das es als Lebensziel zu erreichen gilt, ist - wie Emma Jung betont - "nicht fertig, sondern nur als vorhandene Möglichkeit in uns und kann nur offenbar werden im Verlauf eines bestimmten Prozesses." Aber es gibt keinerlei Gewähr dafür, "daß im Verlauf des natürlichen, biologischen Lebensprozesses das Selbst unfehlbar realisiert würde. Es scheint sogar sehr viele Leben zu geben, wo es nicht dazu kommt."

Schlüsselworte zur Karte DER GEHÄNGTE
ARCHETYP: die Prüfung
AUFGABE: Umkehr, Einsicht und Bereitschaft, ein Opfer zu bringen
ZIEL: Wachstum in die Tiefe
RISIKO: sich hängen lassen, sich endlos im Kreis drehen
LEBENSGEFÜHL: auswegloses Festsitzen in einer Tretmühle oder an einem falschen Ort, Lebenskrise, sich selbst im Weg stehen, sinnloser Leerlauf, Zermürbung, Demutsübung, Geduldsprobe

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