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Dem Zeichen Schtze entspricht archetypisch der Priester, der Missionar, der Verknder der frohen Botschaft. Im Tarot ist das die Karte des Hierophanten (griech. = Einer, der die heiligen Dinge lehrt), dem Hohenpriesters antiker Mysterien. Dargestellt wird der Schtze hufig als Kentaur, als der Pferdemensch, deren berhmtester Vertreter der weise Chiron war, der Erzieher des Herakles. Auch im Tarot unterweist der Hohepriester die ihm anvertrauten Novizen. Die zum Segen erhobene Hand lt den Inhalt seiner Botschaft erkennen: die aufrechten Finger stehen fr das Offensichtliche, wohingegen die abgewinkelten Finger auf das Verborgene verweisen. Da es ihm um das Wesentliche, um den Sinn geht, zeigt die Zahl der Karte. Es ist Fnf, die Zahl der Quintessenz (quint = fnf, essenz = Wesen). Erst der Blick fr das Offensichtliche und das Verborgene ffnet uns die Augen fr das Ganze und damit fr den Sinn. Eine Botschaft, die auch im Bild des Tiermenschen Schtze liegt, der animalisch im Irdischen verankert ist, mit dem Pfeil aber himmelwrts zielt.

Quelle: Astrologie Heute Magazin Nr. 46 - Dezember 1993 / Januar 1994

Abb. Rider-Waite® Tarot: © US Games & AGM, www.koenigsfurt-urania.com

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