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Ein Symbolwert der Zahl Zwlf liegt darin, da sie einen Zyklus beschliet. Mit dem 12. Tierkreiszeichen, den Fischen, endet der archetypische Jahreslauf und ein jedes Ende verlangt sein Opfer, damit das Neue entstehen kann. Es ist das Korn, das die Menschen sich vom Munde abgespart haben, das sie in der Jahreszeit der Fische wieder in den Scho von Mutter Erde opferten, auf da es neue Frchte trgt. Im Tarot spiegelt sich dieses Thema in der zwlften Karte, Der Gehngte, die auch Das Opfer oder Die Opferung genannt wurde. Durch die nach unten gerichtete Haltung zeigt die Karte, da es hier - bei uerem Stillstand - um das Wachstum in die Tiefe geht. Zugleich offenbart die Haltung aber auch den Grund des Dilemmas: die gekreuzten Beine stehen fr die Zahl Vier und damit fr alles Irdische, whrend das Dreieck in der Armhaltung der gttlichen Zahl Drei entspricht. So befindet sich hier das Gttliche als das Eigentliche und Wesentliche unterhalb des Irdischen. Die damit verbundenen Themen: Sehnsucht nach Erlsung, vllige Hingabe, Opferung des Egos und die Bereitschaft sich der Fhrung einer hheren Kraft anzuvertrauen verbinden den Gehngten sehr mit dem Fischezeichen.

Die befreite Form findet sich in der 20. Karte. Ihr Name Gericht ist ein eher irrefhrender Hinweis auf das Jngste Gericht. Das Bild zeigt dagegen die Auferstehung, bei der sich vor allem in alten Darstellungen stets drei Personen aus einem viereckigen Grab erheben. Auch wenn im Rider Tarot dieses Motiv verdoppelt wurde zeigt sich darin immer noch die Erlsung: das Gttliche (Dreiheit) erhebt sich aus dem irdischen Kerker (Vierheit), das Eigentliche, das Wesentliche kann sich aus dem Krpergefngnis befreien. Welcher Fischegeborene kennt diese Sehnsucht nicht?

 Quelle: Astrologie Heute Magazin Nr. 47 - Februar/Mrz 1994

Abb. Rider-Waite® Tarot: © US Games & AGM, www.koenigsfurt-urania.com

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